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Was wir von Hollywood lernen können

von Daniel Niklaus

Avatar hat eine seichte Story, Hollywood produziert nur Kommerzmüll, europäische Filme haben viel mehr Tiefgang. Das sind nur drei der gängigen Vorurteile, die Sie bis zum Ende des Artikels über Board werfen und Sie werden Ihre Website unter einem neuen Licht beurteilen – wenn mein Plan funktioniert.

Zählen Sie für sich selbst 5 tolle Filme auf, die Sie richtig packten.
Ich würde behaupten 4 von 5 kommen aus Hollywood (wenn nicht gar alle 5). Darunter sind Filme wie Forrest Gump, Fight Club, Matrix, Besser gehts nicht, Pulp Fiction, der Herr der Ringe, Rocky, Braveheart, Schindlers Liste, Gladiator…Sie dürfen auch gerne diesen Link klicken. Beinahe alles Hollywood.

Unter uns gesagt, Ihnen persönlich gefallen die Filme aus Hollywood besser. Und Sie sind nicht alleine.

Hollywood räumt ab
In Europa werden pro Jahr gegen 900 Filme fürs grosse Kino produziert. Hollywood dreht hingegen nur ca. 300 Filme. In Europa macht Hollywood dennoch 80% des Kinoumsatzes. An der Kinokasse entscheiden sich die Zuschauer also Woche für Woche für Hollywood. Im Jahr 2009 schafften es nur zwei deutsche Filme in Deutschland in die Top Ten. In der Schweiz hat es nicht einmal ein deutscher Film in die Topten geschafft. Selbst in Frankreich schafften es nur 3 Filme aus dem eigenen Land unter die ersten 10. Alles andere ist Hollywood.

Wenn also Ihnen persönlich Hollywood Filme besser gefallen und auch allen anderen Hollywood Filme besser gefallen, warum redet man dann von Kommerzmüll?

Hollywood arbeitet zielgruppengerecht
Richtig, das Geheimnis von Hollywood ist, zielgruppengerechte Filme zu produzieren. Nehmen wir das Jahr 2009. Ice Age 3 hatte in der Schweiz über 1 Million Besucher. Auf Platz zwei fanden wir mit knapp einer halben Million Besucher Harry Potter. Hollywood ist sich nicht zu schade, erfolgreiche Geschichten weiter zu bedienen. Wenn Hollywood einmal weiss, die Leute lieben das Faultier, den dicken Rüsselträger und den Säbelzahntiger, dann gibt Hollywood dem Publikum, was es liebt. Und wenn Hollywood weiss, dass es da draussen Millionen von Harry Potter Fans gibt, dann dreht Hollywood für diese Fans eine Geschichte.

Kann jemand mit Harry Potter nichts anfangen, findet er die 212. Ausgabe von Harry und seinen Freunden nur noch Kommerzmüll. Hat jemand von Ottos Stimme in Ice Age schon bei der ersten Ausgabe genug, nervt Otto beim dritten Film noch mehr. Zielgruppengerechte Filme bedeuten eben auch, dass Sie ausschliessen. Nicht jeder steht auf bombastische Weltuntergänge und findet darum 2012 einfach nur blöd. Nicht jeder kann etwas mit Trickfilmen anfangen und findet Oben nur blöd. Nicht jeder freundet sich mit Quentin Tarantinos Stil an und kann sich Inglourious Basterds ansehen. Hollywood polarisiert. Weil Hollywoods Filme eine Zielgruppe hervorragend bedient, findet halt jemand Ice Age und Harry Potter nur “Kommerzmüll”. Dass dieselbe Person aber von Illuminati begeistert ist und sich bei Hangover dreht vor Lachen, weil sie selbst einen Knacks vor dem Heiraten hat…gehört eben auch dazu. Hollywood analysiert seine Zielgruppe, sucht sich erfolgsversprechende Konzepte und produziert diese gnadenlos durch. Die einen sind von einem Film begeistert, die anderen finden ihn blöd, aber kalt lassen einen nur wenige Hollywood-Filme.

Darum produziert Hollywood eben keinen Kommerzmüll, sondern nur Müll für meinen Geschmack, aber gleichzeitig auch meine Lieblingsfilme. Dumm und dümmer – nein danke. Cool Runnings – ja gerne!

Und wie ist das jetzt mit dem Avatar?
Ein oft gehörte Aussage: Ich war begeistert vom Film. Als ich aber über die Story nachdachte…war sie flach. Was würden Sie sagen, wenn ich behaupte: Die Story ist nicht flach, sondern Sie kannten sie einfach schon? Ein “Entwickelter” trifft einen “Wilden”, die beiden verbrüdern sich und kämpfen gemeinsam gegen die Moderne. Gewinnen können sie nur, wenn beide voneinander lernen.

Hollywood weiss, Sie besuchen die meisten Filme im Kino zwischen ihrem 16. und 28. Lebensjahr. Das ist eine Hollywood-Generation. Weil Hollywood dies weiss, erzählt Hollywood in regelmässigen Abständen dieselbe Geschichte in etwas abgewandelter Form immer wieder. “Der Schatz im Silbersee” Winnetou (europäischer Film). Star Wars. Last Samurai. Der mit dem Wolf tanzte und jetzt Avatar. Es gibt Geschichten, die uns emotional packen und Fragen stellen, die jede Generation aufs Neue beantworten muss. Wenn Sie also denken: Diese Geschichte habe ich schon 100x gesehen, dann stimmt das womöglich für Sie, aber nicht für die jüngere Generation. Zielgruppengerecht bedeutet, auch die Generationen in Betracht zu ziehen. Was für Gleichaltrige altbekannt ist, kann für jüngere eine neue, überwältigende Erfahrung sein.

o.k., aber jetzt zu den Filmen mit Tiefgang
Sie sehen, ich mag Hollywood Filme sehr. Was mir besonders gefällt, Hollywood stellt dem breiten Publikum philosophische Fragen. In die Insel geht es darum, was passiert, wenn eine Firma Klone als Ersatzteillager für lebende Menschen produziert. John Q zeigte uns ein moralisches Dilemma. Wenn mein Kind eine Herzkrankheit hat und die Versicherung nicht bezahlt, darf ich eine OP mit der Waffe erzwingen? Der Filme beleuchtet dabei verschiedene Sichtweisen oder Rocky. Rocky IV hatte eine klare Aufgabe. Die UDSSR stand 1985 vor dem Zusammenbruch, unser Weltbild musste neu justiert werden. Was vorher verteufelt wurde, musste uns zugänglich gemacht werden. Wir mussten mit dem ehemaligen Erzfeind frieden schliessen. Keine Frage, Hollywood ist tief patriotisch und die US-Flagge überproportional sichtbar. Aber Rocky trug für uns Westler einen Fight mit dem russischen Riesen aus, wir hassten Drago und riefen Rocky zu. Wir hassten das Publikum für die offene Ablehnung, bis zum Punkt als im Endkampf die Stimmung drehte und beide Kämpfer Respekt füreinander fanden. Rocky zeigt uns allen, dass wir die UDSSR in einem neuen Licht sehen dürfen. If I can change and you can change – everybody can change!

Ach ja, Hollywood ist sich nie zu Schade Gefühle bis zur Schmerzgrenze und darüber anzusprechen. Hollywood nimmt auch immer aktuelle Themen auf. Hollywood weiss zum Beispiel, dass die Leute genug haben, von der Chefetage, also produziert es Filme, die die Chefetage aufs Korn nimmt oder Verständnis hervorruft (die BVG-Verlierer sollten sich diese TV-Show dringend ansehen).

Was bedeutet das für Ihre Website?

Stellen Sie sich für Ihre Website folgende Fragen:

  • Haben Sie Ihre Zielgruppe definiert, kennen Sie Ihre Zielgruppe?
  • Haben Sie Ihre Zielgruppe tatsächlich definiert, kennen Sie Ihre Zielgruppe wirklich?
  • Sind Sie bereit, dass Ihre Nicht-Zielgruppe blöd findet, was Sie tun?
  • Ist Ihre Zielgruppe gross genug, dass Sie mit ihr Geld verdienen?
  • Wissen Sie, was Ihre Zielgruppe liebt? Bedienen Sie Ihre Zielgruppe gnadenlos damit?

Sie brauchen nicht viele Ideen, Sie brauchen gute Ideen

  • Darum brauchen Sie auch nicht 900 Filme (Webseiten), Sie brauchen nur 30 gute Webseiten
  • Wissen Sie, wen Sie nicht ansprechen und ignorieren Sie diese Personen. Es muss Ihnen egal sein, wenn der Chef kommt und sagt, gefällt mir nicht – sagen Sie ihm, ist ja auch nicht für Sie, es ist für unsere Kunden

Und zu allerletzt. Es schmeichelt in der Presse gelobt zu werden und einen Oscar oder Web-Award zu gewinnen, aber unterm Strich zählt aber nur eines: Sind Ihre Kunden bereit an der Kinokasse – oder besser – auf Ihrer Webseite das Portemonnaie zu zücken.

Wieso haben wir nicht? Wie schnell können wir? Was kostet das?

von Reto Hartinger

Irgendwann werden alle nervös, vor allem dann, wenn der Konkurrent etwas Neues gemacht hat vor dem man überrascht wurde. Dann gibt es eine Kaskade – Die Geschäftsleitung geht zum CTO, der zum Projektleiter und dieser wiederum zu seinen Entwicklern. Wieso haben wir nicht? Wie schnell können wir? Was kostet das? Und was antworten die? Wer keinen schlechten Eindruck machen will, sondern eine konkrete kompetente Antwort, für den habe ich den Developer Summit mit den Themen bespickt die in den nächsten 12 Monaten auf CTOs, Projektleiter oder Entwickler zukommen könnten.

Ich bin auch sicher, dass Du an einigen Themen bereits dran bist. Die Entwickler-Konferenz hilft Dir nicht nur aus der Patsche, sie gibt die Inspiration, Wissensvorsprung und gibt konkrete Lösungen.

Internet Briefing Entwickler Konferenz

7. April 2010    Hotel Widder Zürich

  • Real-Time Web: Technische Standards und Herausforderungen
  • Twitterapplikationen programmieren
  • Single Sign on mit Facebook, Twitter, und Google-ID
  • Facebook Applikationen entwicklen
  • Implementierung einer State of the Art iPhone App
  • Entwickeln für den iPad
  • Programmieren für The Web of Things
  • NoSQL oder Not only SQL
  • Skalierbare Applikationen mit HTTP
  • Atomisierung von Komplexen Systemen – Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt
  • Boosting Requirements Analysis
  • Software Estimation: The impossible task?
  • “One Web”
  • Für Mitglieder und Sponsoren Fr. 440.-
    Nichtmitglieder bezahlen        Fr. 580.-

    Anmeldung: Entwicklerkonferenz

    Real-Time Web: Technische Standards und Herausforderungen
    Jürg Stuker, CEO namcis AG

    Die Veränderung des Userverhalten und erfolgreiche Anwendungen im sozialen Internet haben einen massiven Einfluss auf Anwendungen, Infrastruktur und Anwendungsentwicklung. Der Beitrag zeigt die wichtigsten Entwicklungen zusammen mit Standards und Entwicklungsaspekten. Inbs. betroffen davon ist Caching, die Datenspeicherung und Benachrichtigungsmechanismen.
    Real-Time Web anhand von typischen Anwendungen erkärt:

    • Wie verändern sich die Erwartungen der User und neue Herausforderungen
    • Geschwindigkeit
    • Aggregation
    • Relevanzgewichtung / Filterung
    • Technische Implikationen inkl. Sicht auf Lösungsansätze
    • Benachrichtungssysteme
    • Aktualisierung von Datenbeständen
    • Aggregation von Quellen
    • Deduplizierung
    • Clients

    Twitterapplikationen programmieren
    Christian Stocker, Partner Liip AG

    Information in Echtzeit gehört zu den wichtigsten neueren
    Entwicklungen im Webbereich – Twitter ist dafür das Paradebeispiel.
    Anhand eines konkreten Beispiels und echter Use Cases besprechen Hannes und Christian wie man eine Twitter App programmiert:

    • Twitter Tools und Libraries für PHP, JS usw.
    • Relevante Standards in der praktischen Anwendung, oAuth & friends
    • SUP und FriendFeed
    • PubSubHubbub & Co.
    • Realtime, Geolocation und Mobile
    • Ausblick: Comet und node.js

    Single Sign on mit Facebook, Twitter und Google-ID
    Dani Niklaus, CEO Netlive GmbH

    In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick zu den aktuellen sozialen Netzwerken und was diese den Entwicklern für Möglichkeiten bieten. So feiert Single-Sign on mit Google Friend Connect und Facebook Connect Auferstehung. Wer einen neuen Dienst startet und User gewinnen will, tut gut daran, dass die User kein neues Passwort anlegen müssen, sondern gleich mit ihrem Google und Facebook Account anmelden. Lernen Sie in diesem Workshop welche Anforderungen an Ihre Applikation gestellt werden und wie Sie Userdaten und Inhalte über API mit Google und Facebook austauschen.

    • Überblick zu den Möglichkeiten der Integration mit Google, Facebook und Twitter
    • Facebook Connect und Google Friend Connect, wie der Login von fremden Diensten genutzt wird
    • API für Datenaustausch mit Facebook

    Facebook Applikationen entwickeln

    Lukas Fischer, CEO netnode IT services GmbH
    Mit über 400 Millionen Mitgliedern ist Facebook das grösste soziale Netzwerk der heutigen Zeit. Facebook stellt zahlreiche Schnittstellen und Möglichkeiten zur Verfügung um eigene Inhalte und Funktionen auf der Facebook Plattform zu realisieren. Dieser Vortrag erklärt was heute möglich ist und wie eine Facebook App entwickelt werden kann. Anhand eines konkreten Beispieles wird erklärt wie eine Facebook App funktioniert und was berücksichtigt werden muss.

  • Was sind Facebook Apps?
  • Was kann ich mit Facebook Apps machen?
  • Architektur von Facebook Apps
  • Was ist Facebook Connect?
  • Verschiedene Integrationsmöglichkeiten von Facebook
  • Die Grenzen von Facebook Integration?
  • Business Aspekte: – Warum überhaupt eine Facebook App?
  • Wie kann ich meine Facebook App promoten?
  • Skalierbare Applikationen mit HTTP
    Patrice Neff, Mitgründer memonic.com

    Dank HTTP konnte das Web auf nie gekannte Grössen erweitert werden. In diesem Vortrag zeigt Patrice Neff, wie Sie mit den gleichen Technologien auch ihre eigene Applikation erfolgreich skalieren können. Mit REST Web Services und Cloud Services ist es heute möglich, schnell und günstig stabile und zukunftsgerichtete Applikationen zu bauen. Die präsentierten Technologien bilden die Grundbausteine von memonic.com undlocal.ch.

    Patrice Neff ist Mitgründer von memonic.com, ihrem persönlichen digitalem Notizbuch. Davor war er als Frontend Lead bei local.ch tätig und hat dort ebenfalls beim Aufbau der Plattform mitgeholfen.

    Boosting Requirements Analysis

    Marcel Altherr, CEO beck et al projects ag

    Agile Methoden unterscheiden sich in der Erfassung und Beschreibung von Anforderungen deutlich von traditionellen Vorgehensweisen. Wir zeigen in unserem Vortrag ein Vorgehen, das uns erlaubt, ein initiales Product Backlog innert drei Tagen gemeinsam allen Anspruchsgruppen priorisiert und sprintfähig zu erstellen. Die von uns angewandte Methode ermöglicht eine synergetische Interaktion der Stakeholder und erlaubt uns eine effiziente Zusammenführung der verschiedenen Perspektiven in umsetzbare User Stories.

    Software Estimation: The impossible task?

    Aaron Across, Techlead Developer, Google Inc.

    Aaron has learned a lot about software estimation in these past years. The more
    I learn the more “inaccurate” my estimates become, ;-), not really. Actually, I am
    getting better at dealing with uncertainty and have developed some basic techniques
    that are useful for software estimation.
    The most important thing that I’ve learned is that you have to become good at
    “measuring” software efforts. Without past metrics it is just impossible to come
    up with good predictions. The same is valid in other forecasting fields: weather,
    finance, etc. The more past data you have the better your predictions become.

    • Simple techniques to collect past data
    • How to come up with better estimates than just “educated” guesses.
    • Combination of Agile estimation methods and traditional techniques: story points, lines of code, recording change lists and times, triangulation, velocity, scopecreep factors, etc.

    One Web
    Yoan Blanc, CEO doSimple

    Tims Berner Lee said: “Whatever the device you use for getting your information out, it should be the same information.” Browser war is back with the very strong pression from Google with its excellent Google Chrome. But now, the devices range where it happens it wider and more complex. Mobile phones, Netbooks, PDA, as well as the usual so-called PC and the now ubiquitous laptops. Web widgets (Netvibes, iGoogle), Platform-specific applications (Facebook), Phone applications (iPhone, Android, Pre), … are or were hype, depends on your point of view. Developing specific application is a dead-end. Like Microsoft Internet Explorer 5 only was a dead-end, iPhone only is one too nowadays. This presentation aims to show what kind of simple things can be done to offer a great experience on even more devices than the usual ones we think about. Making a mind shift from “I need an iPhone app for my website” to “I need to offer a valuable experience of my website on any devices to anyone”
    Titel des Referates

    - Get to know the technologies available to seamlessly degrade a traditional desktop experience to a netbook, mobile phone experience. But also the ones that can enhance it as well.

    NoSQL not only SQL
    Dr. Michael Marth, Inhaber marth.software.services

    Im Umfeld der Datenspeicherung zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: weg vom Monopol der relationalen Datenbanken hin zu einer Vielzahl verschiedener Ansätze, die für bestimmte Anwendungen besser geeignet sind.
    Diese alternativen Ansätze umfassen Dokument-orientierte Speicher (z.B. Apache CouchDB), Content-orientierte Systeme (z.B. Apache Jackrabbit) oder Key-Value Stores (z.B. Amazon SimpleDB oder Project Voldemort).
    Neben nicht-relationalen Datenmodellen steht hohe Skalierbarkeit (”Web Scale”) im Fokus einiger dieser Projekte. Im Hinblick auf “Web-Tauglichkeit” wird der Kompromiss zwischen Daten-Konsistenz und Skalierbarkeit neu bewertet. Ein anderer Fokus ist der Verzicht auf Daten-Schemata und die daraus resultierende Agilität bei der Entwicklung.
    Michael bietet einen Überblick über die Landschaft der vielen RDBMS Alternativen, die sich derzeit unter der Bezeichnung “NoSQL” formiert.

    • Überblick über NoSQL: neues Denken bei den Datenbanken
    • NoSQL-Themen: Eventually consistent (statt ACID), Web Scale (sehr hohe Skalierbarkeit) und Schemafreiheit (agile Entwicklung)
    • Beispiele für NoSQL Datenbanken: Apache CouchDB, Redis, Voldemort, Apache Jackrabbit
    • NoSQL und relationelle Datenbanken: anders, besser, gegeneinander oder miteinander

    The Web of Things: Extending the Web to the Real World
    Vlad Trifa, Co-Founder Web of Things

    Learn how to connect the real-world to the Web and how to reuse common Web patterns in the context of physical computing, sensor networks, and mobile ad-hoc interaction.

    Thanks to the stunning progress in the field of embedded devices, physical objects such as home appliances, industrial machines and wireless sensor and actuator networks can now embed powerful computers that can connect to the Internet from anywhere. In the meanwhile, broadband and cheap Internet connectivity is very likely to become a commodity accessible from anywhere and many real-world objects will soon possess direct connectivity to the Internet. This convergence of physical computing devices (Wireless Sensor Networks, mobile phones, embedded computers, etc.) and the Internet provides new design opportunities for interactive applications and tangible artifacts, as digital communication networks will soon not only contain static documents, but also real-time information about places and objects from the real world. We will focus on the development of composite applications on top of the open and simple standards that made the Web so successful (REST, XML, HTTP, or Atom) to interconnect physical devices. Reuse of existing Web standards will allow any device to finally “speak” the same language as other resources on Web, therefore making it much easier to integrate physical devices with any other Web content.

    Implementierung einer State of the Art iPhone App
    Andreas Weder, mp technology consulting GmbH

    Am Beispiel der für Starticket entwickelten iPhone Applikation wird aufgezeigt, wie man effizient eine überzeugende App für das iPhone designen und entwickeln kann, worauf man achten muss bei der Entwicklung und wie man die App im Apple App Store erfolgreich platzieren kann. Es werden alle notwendigen Schritte von der Idee bis zum Launch aus Technischer- und Business Sicht aufgezeigt. Weiter wird aufgezeigt wie man eine solche bestehende App auf das neue Apple iPad erfolgreich portieren kann und was dabei beachtet werden muss

    • App Architektur
    • GUI Design
    • On/Offline Support, Local Storage
    • Vorstellung von Third Party Libraries (Three20, XML Parsing)
    • Performance
    • Backend Anbindung
    • Vorgehen bei der Portierung der Starticket App auf das Apple iPad
    • Ticketing mit dem iPhone
    • App Store and App Approval

    Entwickeln für den iPad
    Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH

    Mit dem neuen iPad erhält der Entwickler die Möglichkeit Multi-Touch Applikationen auf einem grösseren Device zu realisieren und erlaubt damit im Endeffekt eine neue Art von Applikationen die noch näher an digitale Metaphern von “real-life” Objekten wie Zeitungen, Notizblock etc. herankommen
    und dabei weit darüber hinaus gehen können.
    Diese Session richtet sich an Entwickler mit Erfahrung in der Entwicklung von iPhone Applikationen und zeigt anhand einer Live-Demo auf, wie in mehreren Schritten aus einer iApp eine echte iPad Software wird.

    • Migration von bestehendem Code und Projekten
    • Die neue Usability
    • Möglichkeiten und Herausforderungen
    • Views und View Controller: Was ist anders?
    • Endlich: Komplexes Gesture Handling
    • Text Processing: Mehr als nur SimpleText
    • Portieren des Media Players ”Leider” notwendig, aber es lohnt sich

    Wochenendsurf-Tour

    von Daniel Niklaus

    Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

    Mein Favorit von dieser Woche!

    To Sketch or not to Sketch? Eine elegant designte Seite. Zumal designinformer.com sonst anders aussieht. Vielleicht übernehmen wir in Europa den Trend zum individuellen Design pro Artikel ebenfalls.

    Wie immer einen Blick auf ausgefallene Websites. Heute zu besonders farbenfrohem Webdesign, dass es ein Leben unter den 600 Pixeln mit einem tollen Beispiel gibt. Footers die immer beliebter werden und ausgefallene CV’s von Designern.

    Showcases von Mega-Menüs gibt es hier und hier und einen Screencast zu Image-Switcher mit CSS hier.

    Wenn ich einmal die Zeit finde, dann gibt es einen vertieften Eintrag zum Thema Mock-ups. Hier schon mal einen guten Überblick.

    Etwas vom schwierigsten: Wie kritisiert man die Arbeit eines Web-Design richtig ohne das er/sie gleich beleidigt ist. Sind doch Designer alles verkappte Künstler… Ergänzend dazu 10 Tipps für kreatives Brainstorming und mal die kecke Behauptung: Was nichts kostet, ist nichts wert.

    Wie man seine Website für das iPhone vorbereitet und eine gute Seite auf Deutsch dafür + noch eine. Brilliant-web-design-tutorials und dazu 25 neue jQuery-Plugins.

    Ein Interview mit der US-Ausgabe von Peter Hogenkamp; don’t make me Think Autor Steve Krug. Dazu ein Artikel zu User Centred Design. Hier wieder einmal eine Idee für eine Website, die noch ein deutsches Pendant sucht: whatusersdo.com.

    Denkt immer daran: Good-Service-is-good-business.

    Aber was ist schon guter Service, wenn wir uns nicht einmal über diese 5 Punkte einig sind:

    • Soll ein Link in einem neuen Fenster aufgehen?
    • Sollen Links “hier klicken” verwenden?
    • Sollen bold und italic Tags eingesetzt werden?
    • Soll ein Logo mit H1 eingefast werden?
    • Soll eine Website noch mit dem IE6 richtig angezeigt werden?

    Es gibt viele Browser da draussen, die die eine oder andere tolle Funktion haben. Stainlessapp.com ermöglicht in mehreren Tabs unterschiedliche Sessions. Man kann also im einen Tab in Twitter-Account 1 einloggen und im zweiten Tab in Twitter-Account 2 einloggen und braucht dafür nicht zwei verschiedene Webbrowser. Für das testen eine Supersache. Wer einen Browser mit IE, Gecko und WebKit Engine in einem will, nutzt Lunascape.

    Nachwuchsförderung: die Website unseres 2. Jahr Lehrlings raffix.ch.

    Dieses Video richtet sich besonders an alle Chefs und Viral-Marketer da draussen

    Zum Schluss der obligate Font Link: Calligraphy-Fonts

    Was das iPad verändern wird

    von Reto Hartinger

    Jaja möglich, dass das iPad die Verlagsbranche retten wird. Das TV-Geschäft neu aufmischt etc. Aber das sind Dinge die wir doch alle schon kennen. Wirklich neu wird etwas ganz anderes sein. Ich kann mich noch erinnern als Dial-up noch die gängige Verbindung ins Internet war. Man musste sich also entscheiden, wann man eMails lesen wollte. Bevor man sich einloggte, hatte man einen Plan was man tun wollte. Dann hat mir search.ch eine sage und schreibe tausendfränkige Standleitung gesponsert und ich war ständig im Internet. Ein ganz neues Erlebnis und Mails waren plötzlich da, wenn sie ankamen und so habe ich sie auch sofort beantwortet. Es gab auch keinen Grund mehr ins Internet zu gehen, ich war ja immer schon drin. Ich hatte einen schönen Garten und ein 20 Meter Kabel gekauft in der Annahme, dass ich im Garten arbeiten konnte. Denkste. Nicht mal ohne direktes Sonnenlicht konnte ich im Bildschirm etwas sehen. Aus sense, ich musste also im muffigen Haus arbeiten und das schöne Wetter schönes Wetter sein lassen.

    Genau das wird das iPad ändern. Wir werden wirklich überall online sein – immer.  Die Applikationen und Daten werden in die Cloud verschwinden – ich kann also von überall her auf sie zugreifen und sie nutzen. Dass ich mit dem iPad auch noch Zeitunge, Bücher, TV etc konsumieren kann ist nett, für mich aber nicht matchentscheidend.

    Das vorliegende iPad wird nicht der endgültige Wurf sein. Vieles kann das Teil noch nicht. So muss auch die Telcobranche erst noch die Frage beantworten, ob es einen Deviceunabhängigen Kommunikationszugang gibt. Denn wenn ich für mein iPhone, iPad und mein stationäres Internet einen Betrag bezahlen muss, dann haben wir doch ein Kostenproblem. Aber mit Tripple- und Quadrupleplay bewegen sie sich gedanklich schon in die richtige Richtung. Das wird kommen.

    Es wird also ein Oekosystem rund um dieses neue allways on geben. Die ganze Software muss neu geschrieben werden. Das User Interface wird sich ändern. Wir werden unsere Computer mehr mit Gestures bedienen und diese werden nicht nur wie beim iPad auf einen Touchscreen stattfinden sondern der ganze Körper wird das Eingabegerät sein. Wir werden den Computer an mehreren Stellen unseres Körpers herumtragen und teilweise mittels Gedanken steuern. Jaja ich weiss das klingt verrückt. Wir sind aber nahe dran.

    Internet-Firmen im Einkaufskorb der Pensionskassen

    von Daniel Niklaus

    Am Wochenende ist es so weit, wir stimmen über den neuen Umwandlungssatz ab. Sowohl die Gegner wie auch die Befürworter haben es geschafft, dass wir einen Null-Argumentations-Wahlkampf geführt haben. Rentenklau riefen die einen, zu hohe Boni der PK-Verwalter die anderen. Das eigentliche Thema wurde erfolgreich umgangen. Es ging darum, ob Pensionskassen ab dem Jahr 2015 mit mindestens 4.9% Verzinsung (Umwandlungssatz 6.8%) oder 4.3% Verzinsung (Umwandlungssatz 6.4%) rechnen müssen. Die Lebenserwartung war und ist kein Thema, die hat man schon bei der vorhergehenden Reform auf 24 Jahre gesetzt.

    Die gesamte Abstimmung war für mich der nackte Horror. Ernsthaft wurde nicht über das Thema diskutiert und Fundiertes fand man leider viel zu wenig – mit Ausnahmen wie hier und hier. Oft fehlt uns Schweizer die Vorstellung, von wie viel Geld wir hier überhaupt reden. Machen wir dazu doch ein kleines Zahlenspiel und stellen die Frage:

    Wie viele Internet-Firmen kann man mit 800 Milliarden Franken kaufen?

    800 Milliarden in Zahlen 800′000′000′000 Franken wird von 2′500 Pensionskassen verwaltet. 2′500 Pensionskassen sind in etwa die Anzahl Gemeinden und Städte in der Schweiz. Also jedes Dorf, von Corippos im Tessin mit 17 Einwohnern bis zur Grossstadt Zürich steht für eine Pensionskasse. Das nennt man Effizienz. Wie viele Grossfirmen gibt es, die in jedem Dorf eine Filiale haben? Aber das ist nicht mein Thema, ich möchte viel lieber auf Einkaufstour gehen…

    Finden wir heraus, wie viele Dollar wir für unsere 800 Milliarden Franken erhalten. Dazu fragen wir in Google 800 CHF in Dollar. Wir reden aktuell von 750 Milliarden Dollar. Ein hübsches Sümmchen. Damit lässt sich Microsoft für 256 Milliarden und Google für 189 Milliarden locker im Vorbeigehen bezahlen. In den Warenkorb können wir auch Apple für 131 Milliarden packen und legen Yahoo (16 M), ebay (31 M) und Amazon für 54 Milliarden auch noch dazu. Es bleiben immer noch 68 Milliarden Dollar übrig, also rund 73 Milliarden Franken.

    Was kaufen wir mit den restlichen 73 Milliarden Franken?
    Mit Firmen wie Xing für 144 Millionen dauert es lange, bis das Geld verbraucht ist. Da müssen wir schon mehr rauf packen. Zum Beispiel die grösste IT-Firma der Schweiz: die Swisscom für 19 Milliarden.

    Ups – Bleiben immer noch 54 Milliarden übrig
    Richtig, die UBS! Die UBS ist heute an der Börse etwa 54 Milliarden Wert. Und damit sind die rund 800 Milliarden Franken investiert. Über so viel Geld sprechen wir.

    Firma Wert in Milliarden*
    Microsoft 256
    Apple 189
    Google 131
    Amazon 54
    ebay 31
    Yahoo 16
    Swisscom 19
    Xing 0.144
    und die UBS 54

    Mit unseren Pensionskassengeldern könnte sich die Schweiz das halbe Silicon Valley kaufen…

    * Wert vom 03.03.2010 nachgefragt bei http://www.boerse-go.de/

    ps: pro Kopf bei 7.2 Millionen Einwohner sind dies 111′111 Franken…

    Der Onlineshop in der Westentasche – die besten iPhone Apps für Shopbetreiber

    von Thomas Lang

    Simon Köhler hat kürzlich in der eCommerce Lounge die besten iPhone-Apps für Shopbetreiber vorgestellt. Die gelungene Übersicht zeigt, wie man Umsatzzahlen, KPIs und weitere nützliche Infos rund um den Onlinevertrieb immer Griffbereit hat.

    Von den über 20 iApps hier eine kleine Auswahl:

    Magento Cockpit


    Die besten iPhone Apps für Shopbetreiber

    Beschreibung:

    Mit Magento Cockpit können Sie den aktuellen Tagesumsatz, die Anzahl der Transaktionen und Vergleichszahlen für zurückliegende Tage abrufen. Auch Wochen- oder Monatsvergleiche sind möglich. Die Software benötigt ein Magento-Modul, erhältlich bei Magento Connect.

    Infos:

    Herausgeber: Team in medias GmbH
    Sprachen: Deutsch, Englisch
    Preis: kostenlos
    Link: Magento Cockpit

    ServerAdmin


    Die besten iPhone Apps für Shopbetreiber

    Beschreibung:

    ServerAdmin ist ein intuitiv bedienbares Tool für Server-Administratoren, die den Parallels Plesk Panel nutzen. Sie können neue Clients hinzufügen, bearbeiten oder löschen und haben mit dem Statisik-Tool stets den Überblick über den Server-Status.

    Infos:

    Herausgeber: mediaBunker
    Sprachen: Englisch
    Preis: 2,99 Euro
    Link: ServerAdmin

    Analytics App


    Die besten iPhone Apps für Shopbetreiber

    Beschreibung:

    Analytics App ist eine hilfreiche Integration von Google Analytics auf dem iPhone. Die eigenen Zugrifsszahlen usw. sind so immer, auch unterwegs, mit dabei.

    Infos:

    Herausgeber: Inblosam LLC
    Sprachen: Deutsch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Spanisch
    Preis: 4,99 Euro
    Link: Analytics App

    PortoCheck


    Die besten iPhone Apps für Shopbetreiber

    Beschreibung:

    Mit PortoCheck kann man anhand der Paketgröße und dem Paketgewicht die Gebühren von der Deutschen Post/DHL, Hermes, DPD und GLS gleichzeitig europaweit vergleichen. Zudem kann die nächste Paket-Filiale mit einem Klick auf der Anbieterseite gesucht werden.

    Infos:

    Herausgeber: Thomas Lederer
    Sprachen: Deutsch
    Preis: 0,79 Euro
    Link: PortoCheck

    MwSt-Rechner 2010


    Die besten iPhone Apps für Shopbetreiber

    Beschreibung:

    Der MwSt-Rechner 2010 ist ein nützliches Programm zur Errechnung der MwSt. Die Datenbank des Rechners beinhaltet alle Mehrwertsteuersätze der EU, einfache und ermäßigte. Auch eigene Steuersätze können hinzugefügt werden.

    Infos:

    Herausgeber: ImagineNET
    Sprachen: Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Luxembourgish, Portugiesisch, Spanisch
    Preis: 0,79 Euro
    Link: MwSt-Rechner 2010

    Credit Card Check


    Die besten iPhone Apps für Shopbetreiber

    Beschreibung:

    Credit Card Check ist eine einfache Software, um die Gültigkeit einer Kreditkartennummer zu überprüfen. Unterstützt werden folgende Karten: Visa, Mastercard, American Express, Discovery, Diners, JCB, Maestro und Visa Electron.

    Infos:

    Herausgeber: ib8 Solucoes
    Sprachen: Englisch, Portugiesisch, Spanisch
    Preis: 0,79 Euro
    Link: Credit Card Check

    Delivery Status touch


    Die besten iPhone Apps für Shopbetreiber

    Beschreibung:

    Das Tool ermöglicht einen Überblick über ihre offenen Lieferungen und informiert über die geplante Lieferung. Die Hauptanzeige zeigt ihnen den aktuellsten Status ihrer Bestellung und zählt die Tage runter bis zur wahrscheinlichen Ankunft.

    Infos:

    Herausgeber: Junecloud LLC
    Sprachen: Deutsch, Dänisch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Norwegisch, Schwedisch
    Preis: 2,39 Euro
    Link: Delivery Status touch

    Die vollständige Liste findet man in der eCommerce Lounge.

    (Crossposting)

    Wochenendsurf-Tour

    von Daniel Niklaus

    Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

    Dieser Blog gibt es sofort Mobile unter: http://mippin.com/internet-briefing. Gemacht mit einem Klick bei mippin. 10 weitere Tools, wie man seine Website mobile macht, gibt es bei spyrestudios.com. Mehr Tools zum zwitschern hält freelancefolder bereit.

    Keine Tools dafür CSS Beispiele finden wir auch diese Woche einen Haufen. 50 awsome Animations. 30 Beispiele mit versteckten Effekten. Drop down Menü.

    Es muss nicht immer CSS3 sein. Hier wieder einmal zwei Flash-Beispiele. 60 kreative Flash Websites und nochmals 60 inspirierende Flash-Seiten.

    Werbung, die das Hirn herausfordert und Logos die mit weniger mehr sagen. Und hier gibt es 50 aussergewöhnliche Blogs.

    Website-Beispiele gibt es ebenfalls. Userinterfaces für Business Web Applikationen. Showcases für Web-Apps. Usability für Charity-Sites. Über das Re-Design von Philadelphia.com und Design-Beispiele aus Israel.

    Best Practice für Formulare, call to Action, E-Commerce Design und Tipps wie man mehrsprachige Sites anpackt.

    Nuit Blanche from Spy Films on Vimeo.

    Selbstverständlich noch ein Font-Link.

    bye, bye

    Verlass dich auf Apple und du bist verlassen

    von Daniel Niklaus

    Seit sich Handys mit Android wie verrückt verkaufen, bekommen Apple Fans Angst um ihre Verkäufe – sogar Reto. Kein Wunder. Es könnte aber noch schlimmer kommen. Seit Nokia sich selbst eingesteht, dass sie auf dem falschen Dampfer setzten, könnte der Marktführer wieder ein gefährlicher Gegner werden. Aber da ist ja noch der Chip von Apple…

    Apple der Chiplieferant
    Die einen sehen den eigenen Chip als Wunderwaffe für Apple. Ich verstehe diesen Schachzug heute noch nicht. Warum kauft Apple einen Chip? Seit Jahren macht beinahe nur Intel gewinn mit Chips und die anderen kämpfen sich mehr schlecht als recht über die Runden. Siechen dahin oder krepieren. ARM (könnte es packen), Transmeta, SGI, Sun, AMD (die sind hartnäckig). Was kann Apple so viel besser? Die Marketingabteilung von Apple kann ohne Weiteres ein iPad, iPhone, iWasauchimmer emotional aufladen und uns einen Haufen Geld aus der Tasche ziehen. Aber wie wollen sie das bei einem Chip im B2B Markt anstellen?

    Apple als Partner?
    Als Partner würde ich bestimmt keinen Chip von Apple wollen. So wie ich überhaupt nie mein Geschäftsmodell auf Apple bauen möchte. Seit 30 Jahren beweist Apple immer wieder aufs Neue, dass sie beziehungsunfähig sind. Sie sind in Partnerbeziehungen völlig unberechenbar. Apple Händler können heute 20 Computersysteme kaufen und morgen senkt Apple die Preise um 40% (sprichwörtlich!). Der Verlust trägt der Händler. Andere Anbieter bieten Nachlässe an oder warnen den Händler vorher. Apple kennt so was nicht.

    Apple hat auch kein Problem die Spielregeln während des Spiels zu ändern. Alle die ihre Apps über Werbung refinanzieren wollen und dafür GPS einsetzen, stehen nackt da, wenn Apple das blöd findet. Apropos nackt. Wer mit Nacktbildchen Geschäfte machen will, wird einfach mal so rausbugsiert, wenn Apple das Ganze anstössig findet. Man vergesse auch, dass man auf dem iPhone App für seine eigene Android-App Werbung machen darf.

    Apple ist eine Femme Fatal. Atemraubend verführerisch. Du versprichst dir den Himmel und wachst am nächsten Morgen in der Hölle auf.

    iPhone: Macht es Apple diesmal richtig?

    von Reto Hartinger

    Steve Jobs ist kein Fan von OEM-Produkten. Aber er lernt dazu. Die Strategie von Apple-Clones ist gründlich in die Hosen gegangen und hat Apple (unter Anderem) an den Rand des Ruins geführt. Welche Strategie Apple zu fahren hat, um den Markt zu dominieren, haben wir hier – auch im Schlagabtausch mit Dani Niklaus – öfters geführt. Zurecht meint Dani, dass “nur” eine offene Strategie zum Erfolg führen kann.

    OEMs trieben Apple fast in den Ruin

    Die Apple Clone Strategie ist von falschen Voraussetzungen ausgeganen. Apple bedient das Premium Segement, die Cloner sollten mit ihren Billigkisten das Tiefpreissegment ansprechen. Aber die OEMs haben keine minderwertigen Produkte verkauft, sie haben einfach auf eine 30%ige Marge verzichtet und günstige, gute Produkte auf den Markt gebracht. Das hat nicht nur den Apple-Absatz geschwächt, sondern auch die Marke.

    Überholt Android das iPhone OS per Ende 2010?

    Das iPhone hat seinen Marktanteil letztes Jahr von 8.2% im 2008 auf 14.4% im 2009 gesteigert, während Android von 0.5% im 2008 auf 3.9% im 2009 hochschnellte.

    Wenn Google tatsächlich wie von Eric Schmidt verkündet, täglich 200 000 Android Telefone verkauft, wird Android das iPhone Ende Jahr überflügeln. Die Produktevielfalt wird es ausmachen. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass sich einige Hersteller wieder frustriet abwenden werden – das wird das Wachstum von Android aber kaum bremsen und Windows Mobil ist bis nächstes Jahr (welches Jahr wird nächstes Jahr sein?) nicht verfügbar sein.

    Apple ist besser aufgestellt als in den 90ern

    All das ist Steve Jobs nicht entgangen. Er braucht also das iPhone Betriebssystem auf mehreren Plattformen, iPhone, iPod und iPad reichen nicht.  Sie suchen jetzt einen Manager, der eine OEM Strategie umsetzt. Den gleichen Fehler wird Apple aber nicht mehr machen. Die Voraussetzungen habe sich auch verändert. Früher hat Apple alles nur aus zuzukaufenden Komponenten gemacht. Es war also gar nicht möglich, die OEMs wirklich zu kontrollieren.

    OEMs nicht mehr direkte Konkurrenten

    Jetzt besitzt Apple auch den Chip und kann damit eine Produktekategorie für OEMs bedienen, die ganz bestimmte Eigenschaften hat. Es ist sogar wahrscheinlicher, dass die iPhone OEMs gar keine iPhone Clones machen. Diese könnten z.B. Geräte für das Auto und Flugzeuge fertigen oder Chip und  iPhone Betriebssystem könnten TV-Geräte steuern. Es könnte gar sein, dass Apple alles Produziert, der OEM die Inhalte und das unter seiner Marke.

    Bordunterhaltung

    Das iPad eignet sich ideal für Bordunterhaltung in Flugzeugen und ist erst noch günstiger als herkömmliche Systeme. Wieso soll Apple diesen Markt alleine bedienen? Es ist günstiger einen OEM Manager einzustellen der einen Deal mit klassischen Onboard-Lieferanten aushandelt und Apple diese dann beliefert. Der Markt ist gigantisch.

    Kindle Konkurrent mit iBookstore aber nicht von Apple

    Es könnte Geräte geben, die nur als E-Reader fungieren. Dies zu einem super Preis und iBookstore. Apple würde mehr daran verdienen als diesen Markt selber zu bedienen. Man bedenke was passiert wenn die E-Paper-Hardware auf den Markt kommt. Dann muss der iBookstore positioniert sein sonst erwächst ihm ein unliebsamer Konkurrent der nicht zu schlagen wäre.

    Für Apple kommt es darauf an, seine Marktplätze für elektronische Güter zu sichern. Wer bei den Inhalten vorne ist wird gewinnen. Deshalb ist das Billigsegment wichtig. Apple als Marke würde schaden nehmen, wenn Apple diese Märkte selber bedienen würde.

    Fernsehgeräte mit iPhone Betriebssystem

    Ich war immer der Meinung, dass Apple den TV-Markt entern sollte. Apple könnte unheimlich abräumen. Apple bliebe aber immer in einer Nische, in der es zwar viel Geld verdienen würde, die besser Strategie ist es aber, mit den herkömmlichen TV-Geräte-Herstellern zusammenzuarbeiten und nur das System d.h. den Chip, das Betriebssystem und den Store zu liefern. Die Verdienstmöglichkeiten wären noch grösser.

    Chip als Kernstück

    Der Chip bestimmt grösstenteils den Preis eines Computers und der Preis eines Chips hängt von seiner Stückzahl ab. Apple ist fast Konkurs gegangen, weil der von Motorola und IBM produziert PowerPC Chip nicht mehr genügend schnell weiter entwickelt werden konnte.  Zu gering waren die Stückzahlen. Produziert Apple mehr Chips für andere, vergünstigt dies seine eigenen Produkte.

    Apple braucht Masse

    Somit hat Apple zwei Komponenten, die Masse brauchen: Die Stores und den Chip. Mit beiden lässt sich sehr viel Geld verdienen und die Marge nochmals erhöhen. Apple sitzt auf sehr viel Cash und hat mit Abstand die grösste Marge der Branche. Beides könnte mit dieser Strategie nochmals explodieren.

    Ein Tag in Internetzahlen

    von Daniel Niklaus

    A Day in the Internet
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