von Harald Taglinger
Forrester stellt einen ROI (Return on Investment) of Blogging als Konzept vor: . Währenddesssen macht eBay von sich reden. Mit Ausnahme von „Gegenständen“ aus Second Life ist der Verkauf von virtuellen Gütern ungern gesehen. Wohl aus rechtlichen Gründen: http://futurezone.orf.at/it/stories/168227/
Die Meldungen weisen auf etwas hin. Es gibt zwei unterschiedliche Arten der digitalen Ökonomie: Die Verzahnung mit dem Old Business und ein immanentes, das innerhalb der digitalen Systeme Wertschöpfung betreibt.
von Reto Hartinger
Schweizer Fernsehen “on demand”
Die «Tagesschau» «Schweiz aktuell», «10 vor 10», «Meteo», «Rundschau», «Puls» und «MTW» können ab 15. Februar jederzeit abgerufen werden. Kostenlos selbstverständlich. Du benötigst Breitband-Internet, die entsprechende Software und musst den PC mit dem Fernseher verbinden. Mitte Jahr werden es bereits 30 Sendungen sein, die Du “on demand” abrufen kannst. Jede Sendung bleibt 30 Tage online.
Neuer Sender für Zürich
Ringier, Goldbach Media, HTV, Schaffhauser Medien, Südostschweiz und Radio TV wollen ein Gesuch einreichen, um in Zürich einen Fernsehsender zu betreiben. Eine weitere Kampfansage gegen die Tamedia, das jetzt auch auf dem Fernsehmarkt echte Konkurrenz bekommt. Die Allianz ist beeindruckend, innhaltlich, geografisch und verkaufstechnisch. So sind sie auf überzeugt, die Konzession zu erhalten – HDTV verfügt bereits über eine terrestrische Konzession.
Das wird nicht nur TeleZüri treffen, auch SF2 könnte betroffen werden. Zieht Ringier die dortigen Gefässe zugunsten des neuen Senders zurück? Aussen vor bleiben die NZZ/Publigroup, die könnten allenfalls in die Lücke bei SF2 springen.
ZDF Krimi: Zuerst im Internet dann erst im Fernsehen
Den Vogel schiesst aber das ZDF ab: Es zeigt Folgen der neuen Krimiserie “KDD – Kriminaldauerdienst” jeweils einen Tag vorher im Internet! Los gehts ab 2. Februar im Fernsehen, aber bereits am 1.2. im Internet.
Wir sind definitv in der Zukunft angekommen. BluewinTV und Cablecom hin oder her.
von Harald Taglinger
Davos hatte (Sorryy liebe Al Quaida, das war es dann wohl) nur noch zwei Themen im Fokus: Umwelt und Internet. Terrorismus interessiert nur noch amerikanische Präsidenten. In der Sparte Internet besonders interessant: Das Podium zu Web 2.0, u.a. mit Bill Gates und den Chefs von Flickr und youTube.Neben der üblichen „Was ist Web 2.o“-Blase vor allem interessant: Bill Gates sprcht auffällig oft von Bezahlsystemen für das Internet, wie es dieses schon in deutschen und fanzösischen Diensten der 90er gab: http://www.de-bug.de/blog/archives/1287.html Microsoft wird sich wohl auch darauf konzentrieren, solche PayPal-Konkurrenz anzubieten.
von Luc Haldimann
Weder von Apple oder Micosoft, noch von den Open Source OS Entwicklern kamen in den letzten Jahren neue innovative Desktop Modelle, die einem die Arbeit am Computer näher zur physischen Realität bringen. Ok – mit dem iPhone dürften wir einen Schritt in Richtung intuitive und vereinfachte Bedienung erfahren. Revolutionär scheint aber auch bei Apple’s neuster Ankündigung eher die Faszination des Designs als die Bedienung zu sein.
Dagegen scheint es in Kanada jemand mit seiner Masters Thesis wissen zu wollen. Anand Agarawala hat die physischen Eigenschaften des Desktops mit unserer menschlichen Fehlbarkeit in Sachen Ordnung verknüpft und wartet mit einem verblüffenden Prototypen auf. Sehen Sie selbst: BumpTop.

von Reto Hartinger

Skype kündet neue Initiative für Geschäfskunden an, das Hauptproblem, teils minderwertige Sprachqualität, bleibt aber bestehen. Heute sind bereits 50 Millionen Skype Nutzer Geschäftskunden. Davon soll es definitv mehr geben. Skype for Business 3.0 heisst die Lösung, womit Du Skype einfacher bzw gleichzeitg auf mehreren PCs Skype installieren und die Telefonkosten pro Nutzer überwachen kannst. Als Administrator teilst Du Mitarbeitern gezielt Credits für Skype-out-Anrufe ins Fest- und Mobilnetz zu und siehst, wieviel sie vertelefoniert haben. Dienste von Drittanbietern wie Lösungen für Call Center, Web-Conferencing, Desktop- (Teilen des Bildschirms mit anderen Nutzern) und Dokumenten-Sharing, runden das Angebot ab. Ganz interessant: Mit I-Skoot kannst Du mit dem Handy ohne PC, spezielle Hardware oder WiFi-Hotspots via Skype telefonieren. Dazu brauchst Du ein von I-Skoot unterstütztes Mobiltelefon, einen Skype-Account sowie einen günstigen Tarif für die Datenverbindung. Der Dienst kommt allerdings im Verlaufe dieses Jahres nach Europa.
Eine Umfrage von Skype bei 250 Unternehmen fördert zutage, dass 95% mittels Skype Kosten reduziert und 80% die Produktivität der Mitarbeiter gesteigert haben. Mag sein. Skype ist mit seinen insgesamt 171 Millionen Nutzern für die Telcos zu ernsten Bedrohung geworden.
Mit Hilfe einer Software aus Luzern können Telcos Skype-Anrufe stören. Sie senden ganz einfach Datenpackete mit, die Störungen auslösen. Brumm, Hall und Echo gehören beim skypen wieder dazu – egal ob gratis von PC zu PC oder günstig mit Skypeout. Schade. Das ist wohl das grösste Hinderniss bei der Verbreitung von Skype in Unternehmen.
von Harald Taglinger
Schweden eröffnet als erstes Land eine Botschaft in Second Life : Siehe dazu http://www.physorg.com/news89047222.html .
Die virtuelle Welt kann in Europa noch lange nicht mit World of Warcraft mithalten. Aber sie lebt in den USA den American Dream: Von vorne anfangen und sich Dank seiner unternehmerischen Findigkeit vom Tellerwäscher (=Neuling im T-Shirt und in Jeans, wenn man auf der Plattform startet) zum Millionär hochzuarbeiten. Allerdings wachsen tendenziell die Systeme aus dem Spiel in eine „reale Welt“ hinein. Siehe dazu auch das Metaversum in „Snowcrash“ von Neil Stephenson.
von Reto Hartinger
Blogsoftware ist heue gratis und jede bietet unzählige Vorlagen an. Am meisten benutzt wird Wordpress. Da gibt es aber so viele Vorlagen, dass es richtig schwierig wird, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die meisten werden entweder zu häufig benutzt, oder haben nicht viel zu bieten. Vitaly Friedman von Dr. Web Webblog hat über 80 kostenlose Beispiele zusammengestellt, die durchaus zu überzeugen wissen.
von Reto Hartinger
Die Fernsehsendung “Start up – Der Weg zur eigenen Firma” ist im vollem Gange. Ueber 900 Projekte wurden eingereicht. Eine Vorjury hat 100 Projekte selektioniert die dann nochmals auf 40 reduziert wurden. Diese durften vom 10.-13. Januar vor der Hauptjury Red und Antwort stehen. Die hat jetzt 13 Projekte ausgewählt, welche an 3 Tagen Unternehmer besuchen werden. Dann wird wieder auf 10 Firmen reduziert. Die letzen 10 Negerlein erhalten ein individuelles Coaching des KTIs, um für eine Investorenpräsentation fitt zu werden. Am 3. April präsentieren sie sich an einem grösseren Event zahlreichen Investoren. Alles wurde und wird gefilmt und soll ab April gesendet werden.
Die jeweilige Reduktion auf immer weniger Firmen ist ein aus der Reality-TV bekanntes Muster um die Spannung für die nächste Sendung und die Identifikation des Zusehers mit der Story/Teilnehmenden zu erhöhen. Die Sendung versteht sich aber als Dokumentation mit entsprechendem Lernwert. Ich bin gespannt. Schon wieder muss ich mich outen – nö ich besitze nicht nur kein Handy, sondern auch kein Fernseher. Das werde ich mir aber nicht entgehen lassen und es via Internet sehen oder zu Freunden gehen.
Ich möchte an dieser Stelle dem Fernsehen herzlich für das Engagement für Jungunternehmen danken. Es ist nicht selbstverständlich, dass das Fernsehen dies tut. Es schafft Oeffentlichkeit für ein grosses Anliegen und kann damit wahrscheinlich mehr bewegen als ein WirtschaftsministerIn. Das Engagement geht aber über das blose “Guckt her” hinaus. Geplant sind weiterhin regelmässige Networking-Apéros und eine Jungunternehmer-Messe.
von Reto Hartinger
Immer mehr Leute nutzen das Internet, aber erst wenigen dient dieses Medium als Quelle zur politischen Information. Hier stehen immer noch TV, Radio und Zeitung im Vordergrund. Dies geht aus der jüngsten Univox-Analyse zur Mediennutzung in der Schweiz hervor. Danach haben heute drei Viertel der Befragten Zugang zum Internet, zwei Drittel nutzen es mindestens wöchentlich. Aber erst die Hälfte der «Onliner» nutzt das Internet mindestens ab und zu, um Informationen zu politischen Themen zu erhalten. Das Fernsehen wird von 66 Prozent der Bevölkerung täglich genutzt, 64 Prozent lesen täglich Zeitung, 57 Prozent hören Radio, 29 Prozent nutzen täglich das Internet (vor 10 Jahren waren es 3 Prozent). Nur 10 Prozent lesen täglich Bücher und 9 Prozent Zeitschriften – Tendenz rückläufig respektive stagierend.
Gelesen im Klein Report (Quelle Univox-Studie) vollständiger Artikel dort nachlesen.
Dem Internet fehlt noch der Umfang und die Glaubwürdigkeit und die Informationsfülle, damit es auch für politische Information zur Hauptinformationsquelle wird. Zudem ist es feinfacher um 19.30 den Fernsehr einzuschalten und sich bedienen zu lassen als im Internet zu surfen.
von Harald Taglinger
http://www.truphone.com/ bietet durch Voice Over IP-Schnittstellen kostenlose Handygespräche an.Ein Produkt der http://www.enocean.com/indexenc6.html kann wireless Bewegungsmeldungen schicken, den Strom dazu erzeugt es aus Vibrationen in der Umwelt. http://www.babelgum.com/ bietet die Möglichkeit eigene Fernsehprogramme via Internet zusammenzustellen. Es wird Zeit, dass wir den Begriff ONLINE gehörig erweitern. Noch einmal. Eigentlich täglich.