Suchen:

Panama bringt Yahoo Kunden 5 – 9 % mehr Klicks

von Reto Hartinger

Seit Yahoo sein neues Admanagement System für Textwerbung Panama eingeführt hat, sollen diese deutlich mehr angeklickt werden. Marktforscherin comScore meint, in der ersten Woche gab es 5 % und in der zweiten Woche gar 9 % mehr Klicks gegenüber dem alten System. Früher wurde die Reihenfolge der Werbung nach dem Höchstbietenden gelistet. Im Gegensatz dazu listet Google die Kunden zuoberst, mit denen sie am meisten Geld verdient: also Klickrate u n d Klickpreis spielen eine Rolle. Panama ist nun endlich die Antwort darauf, denn mit Panama wird auch bei Yahoo die Klickrate gewichtet. Yahoo erhofft sich nicht nur einfach mehr Geld pro User zu verdienen, sondern auch mehr Werbekunden zu ergattern. Google bietet Werbetreibenden und Anbietern aber immernoch den umfangreicheren und einfacheren Dienst. Siehe auch Google Adwords Quality Score.

Einmal Ning bitte

von Harald Taglinger

In einer kleinen Video-Demo sieht man leicht verständlich, wie Ning in der 2. Version einfach zu bauende Social Networks anbietet. Damit sinken die Kosten für eine eigene Plattform auf Low-Level. Es steigen allerdings auch die Marketing-Kosten, wenn man aus den unzähligen Anbietern dann auch einmal herausstechen will.

Schanghai-Börse – 9 %, reisst weltweit vor allem Technologie- und Nebenwerte mit

von Reto Hartinger

Die Schanghaier Börse stürzt um knapp 9 % und reisst alle anderen Börsenplätze mit sich. Auch die Schweizer Börse kann sich dem Negativtrend nicht entziehen – SMI gibt bis 13.56 um 2 % nach. Es sind aber vor allem Technologie- und Nebenwerte betroffen, Day erwischt es um -5.69 % sind zurzeit aber wieder – 2.4 % erhohlt Ascom – 6.5 %, Esmertec -4.8 %, Card Guard -4.23 %, Logitech -6 %, Kudelski -4,6 %, Swissquote – 4 %
Ich habe heute zugekauft. Die Börse muss man heute verfolgen – wie wohl NY eröffnen wird? Mal sehen wie es morgen aussieht. Verkaufe vielleicht morgen bereits wieder.

Hier noch interessante Links:

Was heisst das Charttechnisch? Die heutige Analyse hat er noch nicht gebloggt.

Update 16.00 Uhr:

Card Guard – 10,7 %

Esmertec -10,3 %

Day -8,1 %

Apple -2.4 % (das hätte mehr sein können, die haben noch hausgemacht bad news)
Microsoft – 0.5 %

Google -2 %

Yahoo – 1.7 %

Ebay -1.3 %

Intel – 1.4 %

Fallen sie noch weiter?

Update 28.2. – 11.25:

Der Abwärtstrend hält an, der SMI ist nochmals 1.5 % in den Miesen obwohl sich Schanghai um 4 % erhohlt hat. Das konnte aber weder andere asiatische noch die europäischen Börsen beruhigen. Day ist nochmals -1.5 % gestartet und 11.22 Uhr auf unverändert hochgearbeitet. Das ist der allgemeine Trend: Esmertec – 8,8 % jetzt 5.8 % , COS -7.6 % gleich geblieben, Kudelski -5.9 % jetzt -3 %, Logitech -4.6 % jetzt -2.4 %. Am Nachmittag könnten einzelne Titel ins Plus drehen. Wie wird NY eröffnen?

Update 14.40

So jetzt hat Day 2 % ins Plus gedreht. Der Gesamtmarkt liegt immernoch 0.86 % im Minus, Ascom + 2 ,7%, Swissquote + 2.6 aber Card Guard wieder – 7.1 %, COS -5 %, Kudeslski -1.9 %, Logitech – 2.6 %,. Es wird von NY abhängen ob sich der Markt weiter verbessert oder wieder stärker ins Minus dreht.

Update 15.50

New York eröffnet stärker, rutscht aber sofort wieder ins Minus. Zurzeit: Apple +0,9, Microsoft +0,6,  Google +2.7, Yahoo, Intel und Ebay tendieren unverändert.

Die Totale Überwachung – Spyware spioniert PCs übers Web aus

von Reto Hartinger

Da hab ich gerade einen interessanten Beitrag in neuerdings.com gelesen. Ein Beitrag, wie man PC’s von irgendeinem anderen mit dem Internet verbundenen PC aus live überwachen kann ohne Spuren zu hinterlassen. Es zieht mir fast die Schuhe aus:

Aus der Produktbeschreibung des Herstellers:
“Verbinden Sie einfach den **Produktenamen** (ein USB-Stick) mit dem Computer, den Sie überwachen wollen. Starten Sie danach das Setup-Programm, um die Software zur Überwachung zu installieren. Der ganze Vorgang dauert weniger als 60 Sekunden. Die Programmkomponenten sind vollständig verborgen, und es gibt keinerlei Hinweise, dass der Rechner überwacht wird.
Jetzt können Sie den **Produktenamen**-Stick entfernen und mitnehmen. Wann immer sie sehen wollen, welche Web-Seiten ihre Kinder oder (sic!) Angestellten besuchen, mit wem sie chatten, und worüber sie reden, stecken Sie einfach den **Produktenamen** in irgend einen Windows Rechner mit einer Internetverbindung und einem USB Anschluss ein. **Produktenamen** wird sich automatisch mit dem Ziel-Computer verbinden.
Überwachen Sie beide Seiten von IM-Unterhaltungen in Echtzeit. Oder lassen Sie sich von **Produktenamen** sämtliche Aktivitäten auf dem Zielrechner anzeigen. Überprüfen Sie den Absender und Empfänger jeder E-Mail, die empfangen oder verschickt wurde. Sie können sogar jeden Benutzer vom betroffenen Rechner ausschließen, die Internetverbindung beenden oder zeitliche Beschränkungen einstellen. Sie können auch den Computer ausschalten. Und all dies mit dem **Produktenamen** von irgendeinem anderen Computer aus.
Einfach anzuwenden! Es gibt keine Befehle, die Sie sich merken müssen, keine Passwörter, **Produktenamen** muss nur eingesteckt werden.”

Für dieses Produkt möchte ich nicht zusätzlich Werbung machen, indem ich seinen Namen erwähne – es ist in den meisten Ländern eh verboten. Das mag viele Private (Eltern? eifersüchtige Partner?) und Firmen nicht vor dem Gebrauch abschrecken. Wie sieht das rechtlich aus? Was genau ist verboten? Verkauf, Besitz oder Gebrauch? Ich nehme an, nur der Gebrauch – und das soll zuerst einmal nachgewiesen werden.

Datenspuren und Privatsphäre

von Reto Hartinger

Wer kann sich schon all seine Passwörter merken? Wer weiss wo er sich überall registriert hat? Ein Dauerproblem mit dem man sich zu helfen weiss. Man verwendet nur wenig Passwörter an die man sich leicht erinnern kann – und aus ist es mit der persönlichen Sicherheit. Tja und wie ist mit den Datenspuren die wir als Internet und Handynutzer, als Konsument und Dienstleistungsnehmer? Überall hinterlassen wir täglich Datenspuren. Welches sind die Folgen für unsere Privatsphäre? Wie sollen sich Organisationen verhalten? Mit Risiken und Nebenwirkung sowie der sinnvollen Nutzung von Profil-Daten befassen sich namhafte Refenten, geben konkrete Empfehlungen und Handlungsanweisungen an unserer Tagung

ICT und Privatsphäre – Best Practice für Unternehmen
Vom 4. April 2007.

Ist uns Privatsphäre egal?
Walter Grossenbacher, stellvertretender Geschäftsleiter, TA-SWISS
Walter Grossenbacher  fasst die Erkenntnisse und Empfehlung der Studie «ICT and Privacy in Europe» zusammen:
-Wo und wie hinterlassen wir Datenspuren?
- Kann jeder Einzelne die Chancen und Risiken abschätzen?
- Wie sollen Organisationen mit elektronischen Privatsphäre ihrer Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner umgehen.
- Wo sind die Problemfelder und wohin geht die Entwicklung?
- Empfehlungen an Wirtschaft und Politik.

Privacy – Policy  bei  M-Cumulus Marketing Services
Christian Arpagaus, Bereichsleiter, Migros Genossenschafts Bund
Christian Arpagaus beleuchtet die Privacyproblematik aus der Praxis:
- Wie sieht die Praxis in Sachen Privacy beim  Migros Cumulus Programm aus?
- Wie werden die Daten behandelt im Migros Cumulus Programm?
- Welche Chancen bieten die erhobenen Kundendaten?
- Wie reagiert die M auf Vorschläge im ICT and Privacy Report
- Wohin geht die Entwicklung?

Data Mining und Privacy: Ein Widerspruch in sich?
Jakob Nef, CEO, AZ Direct AG
Jakob Nef bespricht die Chancen und Probleme des Data Minings aus sicht des Direct Marketings.
- Wie sieht die Praxis in Sachen Privacy beim Direct Marketing aus?
- Wie werden die Daten behandelt?
- Welche Chancen bieten die erhobenen Kundendaten?
- Wohin geht die Entwicklung im Data Mining?

Profilierungsmöglichkeiten für Unternehmen
Dr. Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich, Präsident von PRIVATIM, der Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftragten
Bruno Baeriswyl zeigt die rechtlichen Leitplanken in der Schweiz sowie Europa auf und gibt konkrete Empfehlungen:
- Was verlangt das Gesetz wirklich?
- Welche Punkte sind für Unternehmen zu beachten?
- Welche Chancen bieten sich ihnen?
- Wo stehen wir im Vergleich zu Europa und zum internationalen Umfeld?
- Ausblick

Identity 2.0 – mehr Kontrolle über die eigenen Daten?
Martin Kuppinger, Kuppinger Cole Partner, Co-Founder und Senior Partner
Mittels  “Identity 2.0″ kann der Nutzer seine Identitätsdaten – vom Namen über die eMail-Adresse bis hin zu Hobbies und anderen Daten – einmal pflegen und immer wieder verwenden, statt sie an zig Websites neu einzugeben.  Ziel ist es, dem Internauten wieder mehr Kontrolle über seine Identitätsdaten zu geben. Martin Kuppinger stellt diese Trends vor und bewertet sie.
- Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick
- Wird der Benutzer damit wieder mehr Kontrolle über seine Identitätsdaten erhalten?
- Welche neue Risiken entstehen?
- Wie können und sollten Unternehmen diese Ansätze für die Interaktion mit ihren Kunden einsetzen?

Es würde mich freuen, Dich dabei zu haben. Melde Dich hier an. 

Politiker 2.0

von Harald Taglinger

Wer sagt eigentlich, dass Mash-ups sich immer nur auf reale Landkarten und Szenarien beziehen müssen? Eben. Strategiespiele sind via Google Maps (Danke, Anatol!) natürlich ebenso möglich. Aber wer sagt eigentlich, dass Mash-ups immer nur aus der Kombination von Karten und Daten bestehen müssen. Auch zwei verschiedene Content-Arten können vermischt werden. OpenCongress verbindet die Berichterstattung über den amerikanischen Kongress mit Web 2.0-Mechanik. So erfährt man, wie oft jemand oder ein Thema geklickt wird. Und es lassen sich die Blogeinträge zu einer Person sehen. Hopsla, plötzlich erreicht die Berichterstattung über Politik eine Bürgernähe, auf die man eigentlich auch ohne Web 2.0 hätte kommen können. Aber so ist es auch gut. Feine Sache. Hallo, Schweiz ? Wir jetzt?

Atze macht TiWi

von Harald Taglinger

Sofort mitten drin ist man in einem Lokalfernsehen der neuen Generation durch WatchBerlin. Die VideoPodcasts von Usern für User sind so etwas wie der legitime Nachfolger des Offenen Kanals in Berlin und zeigen mehrere Dinge: Jetzt ist der Stand der Technik so ausgereift, dass der gute alte Brecht mit seiner Radiotheorie endlich glü¨cklich den Stumpen aus dem Mund nehmen könnte. Und auf der anderen Seite würde der Profi auch sehen, dass es mehr als nur eine Kamera braucht, um gute Clips zu machen. Aber auf dem Ansatz ist trotzdem ein Businessmodell aufbaubar, weil die Kosten überschaubar sind und der Ansatz von TV von Usern für User die richtige Qualitätserwartung setzt.

Mein Blog wieder ohne Werbung – dank Google

von Daniel Ebneter

Anfangs Woche zählte Google an einem einzigen Tag Dutzende von Klicks auf Inserate beim eBusinessBlog. Üblicherweise waren es nur ein paar wenige.

Am nächsten Tag erhalte ich folgende Mitteilung:

Uns ist aufgefallen, dass ungültige Klicks bzw. Impressionen auf die
Google-Anzeigen auf Ihrer Website bzw. Ihren Websites ausgeführt
wurden. Aus diesem Grund haben wir Ihr Google AdSense-Konto
deaktiviert. Diese Maßnahme wurde ergriffen, um die Interessen der
AdWords-Inserenten zu wahren.

(…)

Ein Publisher, der ein Konto unterhält, das aufgrund ungültiger
Klickaktivität deaktiviert wurde, ist zu einer weiteren Teilnahme am
AdSense-Programm nicht berechtigt und erhält keine weiteren Zahlungen.
Die Einnahmen Ihres Kontos werden den betroffenen Inserenten
zurückerstattet.

Ich hatte in meinen Skiferien keinen Internetzugang, konnte also nicht der Übeltäter sein. Und meine Grossmutter habe ich auch nicht zum Klicken angestiftet. Für die Argumentation in meinem Rekurs hatte Google weitere zwei Tage später aber wieder nur ein Standardmail übrig:

Nach dem Eingang Ihrer Antwort haben wir Ihre Kontodaten gründlich
überprüft. Dabei haben wir erneut festgestellt, dass auf den Anzeigen
Ihrer Website ungültige Klicks generiert wurden.

(..)

Wie Sie sicher wissen, ist ein Publisher, der ein Konto unterhält, das
aufgrund ungültiger Klickaktivität deaktiviert wurde, zu keiner weiteren
Teilnahme am Google AdSense-Programm berechtigt. Aus diesem Grund können Sie kein neues Konto eröffnen.

Beachten Sie bitte ebenfalls, dass nachfolgende oder doppelt gesendete
Einsprüche zu diesem Problem nicht berücksichtigt werden und Sie
möglicherweise keine weiteren Mitteilungen von uns erhalten. Wir danken
Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit anderen Worten: Das war’s mit AdSense!

Nicht dass die paar Dollar im Monat wesentlich zu meinem Lebensunterhalt beigetragen hätten – aber ein bisschen machtlos fühle ich mich schon. Schliesslich habe ich nichts Falsches getan.

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Politik entdeckt den Blog – Wahlkampf und NZZ sei Dank

von Reto Hartinger

Es stehen Wahlen an und da ist jede Profilierungsmöglichkeit willkommen. Die NZZ hat mit seinem Blog nicht einen eigenen Blog über die Wahlen eingerichtet, sondern ganz Web 2.0, diesen allen Parteien bzw. Politikern zur Verfügung gestellt. Dies können darin ausbreiten wie sie wollen. Jede Partei hat seine Sektion und jeder kann ein Thema eröffnen und alle darin bloggen. Den Redaktionsprozess überlässt sie den Parteien. Die Kommentare können von den Parteien moderiert werden. Deshalb kann sich eine Publikation verzögern, heisst es im Footer.
Am meisten Aufmerksamkeit erhält die von FDP-Kantonsratskandidat Walter Staub iniziierte Fluglärmdebatte. Staub, selber Linienpilot, hat mit “Die Luftfahrt ist viel mehr als nur Lärm!” über 130 Kommentare ausgelöst, eine spannend zu lesende hitzige Debatte. Plötzlich politisiert das Volk mit den Politikern direkt und der politische Gegner argumentiert fleissig mit. Mal eher gehässig “Ja Herr Staub – auch Sie blenden, wie viele Ihrer Denk-Kollegen und Kolleginnen, die Realität aus.”, aber auch mit Fakten “14% der Treibhausgas-Emissionen der Schweiz stammen vom Flugverkehr!”.
Viel Wissenswertes kommt darin zusammen. Niemals hätte eine Redaktion so vieles Zusammentragen können. Mittels Blog erhält die NZZ den ganzen Content gratis und bindet eine treue Leserschaft an sich. Liebe NZZ, bitte noch Zugriffszahlen veröffentlichen!

Für uns spannend ist die Diskussion um das Glasfasernetz in der Stadt Zürich, über wir am 11. März abgestimmen. Andreas Knöpfli (schon wieder FDP). Es geht weitaus sachlicher zu und her, dabei sind sich gerade die FDP-Politiker in der Sache nicht einig. Schön, dies auch einmal zu sehen und wie sie miteinander umgehen, wer wie argumentiert. Das sagt über Politiker mehr aus als schön geschwungene Reden.

Die SVP politisiert gewohnt polterig, löst aber damit erstaunlicherweise kaum Reaktionen aus. Wer hätte das gedacht. Aber welche Diskussion soll schon beim Thema “Taschendiebe verhaftet” aufkommen? Und auch “Schweizer Werte” bringt es auf schlappe sieben Meinungsäusserungen. Könnte sein, dass nur die Medien die Polterprovokation lieben, das Volk dem aber keine Beachtung schenkt? So gesehen würden die Medien an ihrem Zielpublikum vorbeischreiben und es wird etwas zum Thema das eigentlich keines ist.
Noch schlechter macht es die SP – nämlich fast gar nicht. Nicht nur, dass ihre Themen keine Diskussionen auslösen, die SP setzt fast keine eigenen Themen sondern diskutiert vor allem bei den anderen mit. Erstaunlich für die Partei der Lehrer und Intellektuellen. Themen wie “Neue Zeugnisse auch für Primarschüler” gähn, “Helfen Sie mit, Lösungen zu suchen, liebe SVP!” ist Kollegenschelte und mag nicht einmal genügend SVPler provozieren oder “Rot-Grün regiert besser” ist Eigenlob das …. Es fehlt das Konzept. Es fehlen die Köpfe die eine gute Feder führen. Denn an Köpfen im Blog fehlt es nicht. Die SP hat am meisten Autoren eingetragen, leider schreiben sie keine Beiträge.
Dass die FDP das Bloggen besser beherrscht, ist vielleicht dem Umstand zu verdanken, dass die Parteipräsitdentin Kommunikationsspezialistin ist und somit die Macht des Blogs früher erkannt und intern Massnahmen eingeleitet hat. Die Titel sind auch einfach genial: “Lieber reich und gesund als arm und krank!” oder “Sozialhilfe rentiert” ob die anderen Parteien inhaltlich noch aufrüsten? Zu wünschen wäre es.
Die NZZ hat es nicht fertig gebracht, ihren eigenen Artikel in der NZZ online mit den jeweiligen Blogeinträgen zu verlinken. Also noch nicht ganz Web 1.0, die NZZ ;-).

Mobile Tagging – Wie passive Gegenstände intelligent und interaktiv werden

von Reto Hartinger

Ich habe einei riesigen Respekt davor, irgendow in Japan oder China zu stehen und nicht mehr zu wissen wo ich bin. Ich kann den Strassenamen nicht lesen, mich nicht orientieren und niemanden mitteilen wo ich überhaupt bin. Könnte – denn in Zukunft kann die Strassenbeschilderung mit mir sprechen. Ich fotografiere einfach mit meinem Handy ein Symbol auf dem Schild und schon sagt mir mein Handy den Strassennamen und kann ihn mir auf dem Stadplan anzeigen. Hä? Das hat doch mindestens zwei Hacken. Erstens weiss jeder der den Reto kennt, dass er der einzige Schweizer ohne Handy ist und zweitens, wieso sollte mein Handy sich mit mir plötziich über die Strasse unterhalten wollen?

Mobile Tagging nennt sich das. Das mittels Handy aufgenommen Zeichen (Tag) wird an einen Rechner übermittelt, der mir Infos aufs Handy zurückschickt. Das kann beliebig intelligent gemacht werden.

Das kann natürlich auch für komerzielle Zwecke benutzt werden. Z.B. Ich stehe vor einem Ovomaltine Plakat, fotografiere den Tag und schon mache ich beim Ovi-Wettbewerb mit, erhalte Zusatzinformationen und kann ein Sonderangebot direkt bestellen.

Damit befassen wir uns an der Mittagssession vom 3. April. Udo Jung führt uns ins Thema ein, bespricht Nutzenpotentiale der Technologie und zeigt konkrete Beispiele aus dem Bereich der Marketing Kommunikation und aus dem Business-Umfeld.

Danach diskutieren wir:

- Anwendungsmöglichkeiten

- Businessmodelle

- Fragen der Nutzerakzeptanz

- Einfluss auf Web-Entwicklung

- Marktsituation und Entwicklungspotential

Melde Dich an, bringe Dein Wissen und Deine Ideen ein. Das wird spannend.

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks