Deck Dich doch selber auf
Die Diskussion um die eigene Datensicherheit im Netz lässt sich in einer Art aushebeln, die Michael Konitzer Mitte der 90er in etwa so beschrieben hat: Wir sind alle gnadenlos transparent. Das muss nicht immer ganz ernst gemeint sein wie bei der Aufforderung, den Bundestrojaner zu installieren und eine Telefonüberwachung dazu gratis zu bekommen (bezieht sich auf die Diskussion des Deutschen Innenministeriums, ob und wie eine unfreiwillige Datenüberwachung rechtens ist. Sieht das Bundesverfasungsgericht ganz anders als Minister Schäuble). Etwas harmloser und lieber ist Selfshare gedacht. Man legt einfach sein Browen offen. Für beide gilt, dass ich einfach nicht weiss, was an einer Einzelperson im Regelfall Interessantes herauszuholen wäre. Anders bei der Vernetzung und Verdichtung solcher Daten. Das geht aber auch entpersonalisiert. Das nennt sich Logfile beim Provider.



Reto Hartinger schrieb:
Als Internet- oder Handynutzer hinterlassen wir täglich Datenspuren, in sozialen Netzwerken machen wir uns freiwillig selber transparent und Firmen sammeln laufend Daten über uns ob wir das wollen oder nicht.
Zu diesem Thema veranstaltet Internet Briefing die Tagung:
ICT und Privatsphäre: Best Practice für Unternehmen
Die sich mit Risiken und Nebenwirkung sowie der sinnvollen Nutzung von Profil-Daten befasst. Namhafte Refenten geben konkrete Emfpehlungen und Handlungsanweisungen.
Ist uns Privatsphäre egal?
Walter Grossenbacher, Stellvertretender Geschäftsleiter, TA-SWISS
Privacy – Policy bei M-Cumulus Marketing Services
Christian Arpagaus, Migros Genossenschafts Bund
Data Mining und Privacy: Ein Widerspruch in sich?
Jakob Nef, CEO, AZ Direct AG
Profilierungsmöglichkeiten für Unternehmen
Dr. Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich, Präsident von PRIVATIM, der Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftragten
Kommentiert am 23-Feb-07 um 10:46 am | Permalink