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Wie der Tagi Marketingleiter als „nicht mehr nötig“ bezeichnet

von Rafael Azzati

Es war diesen Dienstag so gegen halb drei, als ein Mail mit dem Betreff „Fehler bei Ihren Mediendaten?“ bei mir im Posteingang klingelte. Ich lese von einem ziemlich besorgten Kunden unter anderem die Zeilen: „im Artikel des Tagesanzeigers wird Ihre Site nicht unter den Top-Ten aufgeführt. Scheinbar sind die von Ihnen kommunizierten Messwerte über Ihre Reichweite und Userzahlen nicht korrekt, denn der Artikel bezieht sich auf eine aktuell durchgeführte Studie der Universität St. Gallen…“

Bevor ich dem geschätzten Kunden eine Antwort geben wollte, bin ich raus aus dem Büro, ab an den nächsten Kiosk und habe den Tagi vom 27. März gekauft (auf dem Weg kam mir in den Sinn, dass ich gar nicht weiss, wann ich zum letzten Mal eine Zeitung gekauft habe) und musste dann bei der Lektüre einfach schmunzeln:

Top-Ten-Liste der Internetseiten in der Schweiz
Diese Internetseiten werden am meisten besucht in Prozent
1. google 24.67
2. bluewin 5.57
3. hotmail 5.57
4. gmx 3.88
5. wikipedia 2.15
6. yahoo 1.99
7. sbb 1.94
8. unil 1.58
9. nzz 1.48
10. youtube 1.43

Für alle die es nicht wissen: unil ist die Site unil.ch, von der Uni Lausanne. So stand es am Dienstag 27. März im Tagesanzeiger auf Seite 29 im Wirtschaftsteil. Das hat mich natürlich ein bisschen erstaunt, denn vor kurzem las ich doch in verschiedenen Tickern und Offlinetiteln dass der partyguide.ch am meisten Page-Views macht. Was ist wohl wichtiger, liebe Mediaplaner und Marketingleiter: Prozent oder Page-Views? ☺

Aber egal, ich habe ja immer noch mein Problem mit dem Kunden, der Zweifel hatte, ob er uns glauben soll oder dem Wirtschaftsteil des Tagesanzeigers. Vor allem weil der Tagi noch einen Professor zitiert der immerhin Leiter des Institutes für Marketing der Uni St. Gallen ist. Was auch in dem Mail meines Kinden stand. Mmmh – schöner Mist, was jetzt?

Dem Wetter entsprechend erst mal ‘ne Glace beim Kiosk gekauft und dann habe ich mich genauer über den Artikel gebeugt und dabei wirklich interessante Sachen gelernt. Jetzt ist es also so, dass nicht nur über die vermeintlich grössten Sites und Shoppingportale berichtet wird, sondern auch über das tolle Wort “Web 2.0″. Was dieses Web 2.0 alles kann sagt uns der Tagi (oder die Uni St. Gallen) in einem Satz: „Es gebe Betriebe, die selbst Logos und Marken von Nutzern erfinden lassen, sagt Rudolph: “Einen Marketingchef braucht es dann nicht mehr”.“

Mit Rudolph ist nicht eines von Stanta Claus’ Rentieren oder der Autor des Artikels gemeint, sondern der eben schon erwähnte Professor, Marketingexperte und Studienleiter Thomas Rudolf von der Uni St. Gallen. Lustig, dass gerade der Leiter des Institutes für Marketing sich mit so einer Aussage eigentlich selbst überflüssig macht☺.

Wieder im Büro zurück kam ich langsam aber sicher unter Zugzwang, ich musste meinen Kunden beruhigen. Da kam mir doch die Idee, dass der Tagi vielleicht in seiner Online-Ausgabe den Artikel noch ergänzen könnte mit den Hinweisen, wie die St. Galler Studie zu den Werten kam, wie da der methodische Ansatz war, welches n wir an Fällen zur Verfügung haben – denn darüber war nichts zu lesen. Dann würde es mir bestimmt leichter fallen, mit meinem Kunden die Sache wieder gerade zu biegen.

Denkste. Auf meinen Hinweis beim Tagi, dass die Studie der St.Galler wohl ein Problem mit der Stichprobe haben muss, wenn die Uni Lausanne Platz 8 belegt und weder serach.ch, noch das gigantische Migros-Netzwerk, noch die äusserst beliebten Partysites in das Ranking gelangen, gab es vom verantwortlichen Ressortleiter Wirtschaft die Antwort: “Wissen Sie Herr Azzati, wir kennen das ja auch mit den Lesern pro Ausgabe, das ist ein Wert der von der WEMF erhoben wird und der stimmt ja auch nicht.“ (Randnotiz: neben dem Artikel vom 27. März ist ein Kasten mit einem PR in eigener Sache vom Tagi. Darin loben sie sich, dass sie weiterhin die drittgrösste Tageszeitung sind. Und berufen sich dabei auf die WEMF. Mmmmh – stimmt das jetzt oder nicht?)

So schnell wollte ich aber nicht aufgeben und hakte noch mal nach mit den Argumenten NET-Audit, NNR (ex MMXI), WEMF Comis (leider viel zu früh abgesetzt), MA Net, MA Strategy, ja selbst die noch kommende NET-Metrix konnten ihn nicht davon abbringen, den Resultaten aus St. Gallen weiterhin blind zu Vertrauen, denn als ich ihn mit meinen Servermessungen und Onsite-Befragungen langsam aber sicher ziemlich nervte meinte er: “Wer sind Sie denn? search.ch hat für mich keine Relevanz gegenüber einer Uni St.Gallen. Das war’s jetzt dazu.” Und fertig war das Gespräch.

Blöd – jetzt war ich immer noch keinen Schritt weiter und wusste nicht so Recht, wie ich jetzt dem Kunden das Vertrauen in unsere Kommunikation wieder zurück geben konnte. Also tat ich, was Südländer am Besten können: Ich liess die Zeit ungenutzt an mir vorüberziehen und sagte mir, dass ich am Mittwoch sicher eine Idee haben werde, was ich meinem Kunden antworten werde.

Mittwochs war da ein Zettel an meinem Bildschirm angeklebt mit der Notitz „Kunde XY hat angerufen, bitte sofort melden nach Meeting“. Mist, jetzt muss ich also dem Kunden sagen, dass er mit seiner Meinung nicht Recht hat, ich aber keinerlei Beweise dafür habe, dass die Uni St. Gallen nicht Recht hat, weil ich nichts über die Studie weiss. Doch meine Befürchtungen waren umsonst, denn als ich den Kunden am Telefon hatte sagte er mir unter anderem: „Aber als Sie gestern nicht umgehend reagiert haben, habe ich mich selber über die Studie aus St. Gallen informiert und dabei gelesen, dass dazu 1000 Passanten auf der Strasse (eine Art Streetparade?) befragt wurden. Ich bin lange genug im Geschäft um zu wissen, dass diese Zahlen, auch wenn Sie von der Uni St. Gallen kommen, einfach wertlos sind. Ausserdem hat die NZZ meines Wissens weder gestern noch heute darüber berichtet, da kann also nicht so viel dahinter sein. Wir sind froh, wenn Sie uns weiterhin mit Ihren Marktdaten ausrüsten. Wir sind ebenfalls der Meinung, dass es die Marketingleiter nach wie vor braucht.“

Puuh, Glück gehabt und muchos gracias NZZ. Aber Scherz beiseite. Leider wird auch die bald publizierte NET-Metrix solche Irrungen und Wirrungen nicht verhindern können, denn solange es die Marketingleiter noch braucht, wird es auch das Institut für Marketing geben und es werden immer wieder solche Studien gemacht, die unter irgendeinem Aspekt sogar das Wort „repräsentativ“ benutzen dürfen und es wird immer wieder Redaktionen geben, die unter Kostendruck stehend alles abrucken, was aus einer scheinbar gesicherten Quelle sprudelt. Hauptsache man musste nicht selber darüber nachdenken. Das empfehle ich aber allen, die sich mit Studienresultaten zum Internet befassen. Egal ob jetzt NNR, NET-Audit oder NET-Metrix als Basis genommen wird. Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf den Artikel im Tagi wenn es dann heisst: „Marketingleiter doch wieder nötig – NET-Metrix publiziert die ersten Resultate“ ☺.

Google ist Web 1.0

von Reto Hartinger

Diese provokative Aussage hat Venture Capitalist Roger McNamee, Gründer von Elevation Partner, anlässich eines Panelgesprächs im Churchill Club in San Jose gemacht. Google hat kein “usergenerated content” und musste youtube für 1.65 Milliarden kaufen. Googles Suchmaschnie basiert noch auf dem frühen Web und ist damit verletzbar. Mit der Hilfe der Surfer können Informationen besser organisiert werden. Google ist der Zenit von Web 1.0 – Userinteraktion ersetzt dies nicht, es ergänzt es. Deshalb ist Google gut positioniert. Aber nichts dauert für immer, weder Microsoft Windows noch Google”.

Meiner Ansicht wird es aber sehr lange gehen, bis eine neue Suchmaschine Google den Rang ablaufen kann auch wenn sie bessere Resultate liefert. Ich kann mich gut erinnern, wir bei search.ch google kannten und es Jahre gedauert hat, bis e bekannt wurde.

Im Valley haben sich in den letzen beiden Jahren 50 Milliarden Dollar in Venture Kapital Fonds angesammelt. Letztes Jahr flossen 682 Millionen Dollar in 126 Web 2.0 Firmen.

Ajax, Mash-ups, usergenerierter Content und Konsorten sind die Treiber einer neuen Generation von Diensten. In der Schweiz sehe ich noch zu wenige innovative Web 2.0 Projekte. Durch Informationsveranstaltungen des Internet Briefing werden wir noch viel Ueberzeugungsarbeit leisten müssen. Ich bin gespannt auf die Resultate des “Best of Swiss Web” Awards.

Rechtsfragen bei Corporate Blogs

von Ebneter

Der deutsche Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW hat untersucht, auf welche juristischen Stolpersteine Verfasser und Betreiber von Corporate Blogs Acht geben müssen (via face2blog).

Wichtigstes Fazit:

In allen bisher bekannten Fällen geht es rechtlich um den Konflikt zwischen der verfassungsrechtlich garantierten Meinungs- und Pressefreiheit und dem ebenfalls verfassungsrechtlich gewährleisteten (Unternehmens-) Persönlichkeitsrecht.

(…)

Dabei stellt sich im Einzelfall die Frage, ob und in welchem Umfang der Betreiber derartiger Angebote (Plattformen) für die Beiträge der Nutzer zur Verantwortung gezogen werden kann. “Nach derzeitigem Stand der Rechtsprechung gilt die Faustregel, dass für Weblog-Anbieter nur bei einem konkreten Anlass eine spezielle Prüfungs- und Entfernungspflicht besteht”

Der PDF-Leitfaden zum Thema diskutiert vor allem aktuelle Urteile deutscher Gerichte. Die Ausgangslage in der Schweiz dürfte aber ähnlich sein.

[Crossposting vom eBusinessBlog auf Retos Wunsch]

Einmal um zwei Welten und Gutes tun

von Harald Taglinger

Google ermöglicht auf Google Earth und Maps Mobilitätsdaten und macht sich so nebenbei für den Mobility-Markt fitter. Die Verkehrslage in New York zu kennen, kann einem ein Lebensjahr im Wagen sparen. Einfach in Google Maps „New York“ eingeben und rechts oben den Button „Verkehr“ klicken.

Inzwischen nutzen auch Reiseveranstalter die Plattform und bieten Positionsanzeigen in Google Earth zum Herunterladen an. Damit die Formulieung „Nahe am Strand“ nicht mehr in einer dreistündigen Busreise enden muss. Wie soll man denn da als Deutscher rechtzeitig das Handtuch auslegen können? Eben.

Aber weiterdenken. Inzwischen existiert sogar eine Schnittstelle, von der aus man in Second Life die „erste“ Welt in Google Earth besuchen kann. Frei nach Lao Tse: Wer träumt hier dann wen?

Einen anderen Weg, um mit der Welt Kontakt aufzunehmen, geht MSN. Wer sich einträgt, kann bei jedem Kontakt via Instant Messenger (IM) die schüchterne Betriebssystem-Firma in Seattle anhalten, einen kleinen Betrag zu spenden. Wer das tut, kann sich das I`M-Zeichen zu seiner Kennung dazuaddieren. Eine noble Geste, die beide ehrt und anderen hilft. Respekt.

Internet Briefing: Treffen nächste Woche

von Reto Hartinger

Mitarbeiter der Zukunft

3. April  -  17.45-20.00

Reto Schmid, Client Director des führenden Marktforschungsinstitutes Gartner Group, bespricht, wie neue Hilfsmittel die Arbeitsweise, Führungs- und Organisationsformen unsere Unternehmen verändern werden und wie wir darauf reagieren sollen.
Das ist spannend, melde Dich heute an
Mobile Tagging – Wie passive Gegenstände intelligent und interaktiv werden

3. April – 11.30-14.00

Bislang passive Dinge werden interaktiv und können von sich erzählen. Mobile Tagging macht es möglich – es verbindet die reale Welt kontextspezifisch mit der virtuellen Welt des Internet. Udo Jung führt uns ins Thema ein, bespricht Nutzenpotentiale der Technologie und zeigt konkrete Beispiele aus dem Bereich der Marketing Kommunikation und aus dem Business-Umfeld.
Anmeldung
CRM und Privatsphäre – Best Practice für Unternehmen

4. April – 08.30-14.00

Wir sammeln laufend Daten über unsere Kunden. Durch Customer Relationship Management erbringen für den Kunden eine bessere Leistung und verdienen mehr Geld pro Kunde. Das birgt Chancen und Risiken. Wir besprechen an konkreten Beispielen, wie Sie erfolgreich Kunden profilieren. Mit Risiken und Nebenwirkung genauso wie der sinnvollen Nutzung von Profil-Daten, befassen sich namhafte Refenten, geben konkrete Empfehlungen und Handlungsanweisungen. Wie geht die Migros mit ihren Daten um, was sagt der Datenschützer, was der Direktmarketer, wie hohlst Du das Maximum heraus?
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Erster Werbespot für das iPhone

von Reto Hartinger
Der erste Werbespot für das iPhone von Apple vermarktet das iPhone als Telefon. Also doch
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Das iPhone ist kein Telefon

von Reto Hartinger

Was wurde nicht schon alles geschrieben über das iPhone von Apple. Was es alles kann und was nicht, wie schwierig das Marktumfeld ist und wie umkämpft der Markt etc. etc.

Dabei sehen die Analysten nur, was schon immer war. Apple wird aber etwas grundsätzlich ändern: Apple bietet für das iPhone die Hardware, das Betriebssystem, die Software und die Online-Distributionsplattform an. Alles aus einem Guss und genau das wird Apple vermarkten. Nicht ein Gerät, nicht dessen Features sondern was man damit machen kann. Das wird viel sein. Bis anhin haben die Telefoncarrier bestimmt, welche Software und welche Dienste auf einem Handy angeboten werden. Davon verstehen sie aber leidlich wenig. Inskünftig wird Apple den “always on”-Lifestyle bestimmen und vermarkten.

Apple spricht zurzeit mit praktisch allen Softwareherstellern, damit sie ihre Software und Dienste auf den iPod optimieren. Steve Jobs wird dies Kalkül angehen. Nicht einfach jeder darf auf seine Plattform, eine Download-Site bei welcher man Software und Dienste gratis oder gegen Bezahlung herunterladen kann. Schon bei den ersten beiden Partnern Goolge und Yahoo hat er gezeigt, dass ihm damit ernst ist, alle mit Rang und Namen ins Boot zu nehmen. Es wird auch eine iPod Salesforce Version geben und viele Branchenanwendungen mehr. Damit sind die Blackberrys und die Palms zu schlagen. Eine grosse Zahl von Spielen, für den Heimmarkt und mit dem iPhone wird auch Video via Handy in neue Umsatzkategorien gehieft.

Damit werden die anderen Anbieter nicht mithalten können und bis anhin wollen alle auf die iPhone Plattform. Das birgt wiederum die Gefahr, dass Google mit einem eigenen Phone herauskommt. Noch gefährlicher, wenn Google ein eigenes Set an Software anderen zur Verfügung stellt. Das wäre cleverer von Google. Es ist nicht gesagt, dass Google als Hardware-Brand gut ankommt. Besser, Google-Software wäre auf allen Handys statt mit wenig Marktanteil auf einer eigenen Hardware. Dann wäre es für Apple schwierig, diesen Markt zu dominieren bzw. einen neuen Markt zu schaffen. Microsoft scheint diesen Zug “vorerst” verschalfen zu haben.

Science Fiction zum Donnerstag

von Harald Taglinger

Computer und Hirne wachsen – so der Wunsch von Cyberspace-Philosophen – zusammen. Hier ein Video „aus der Zuknunft“, das Augmented Cognition simuliert. Natürlich vor allem für das Gefechtsfeld und/oder die Überwachung der Welt, wer hätte sonst den nötigen Schotter für so etwas. Vor allem die höhere Performance unter Stress ist hier gefragt. Hirngespinst? Nicht wirklich. Das Projekt Epoc arbeitet an der mentalen Steuerung von Computerspielen. Spannend wäre ja dann, ob man als Schizophrener dann gegen sich selbst spielen kann (Just kidding.).

E wott de wieder gseh

von Reto Hartinger

Er war schon öfters bei uns zu Gast. Mike Müller ist einer der Gründer und CTO der Webagentur MySign. Heute überrascht er mich aber nicht mit AJAX sondern mit Mundartpop. Privat ist Mike die Stimme der Band Soda. Soda macht Mundartpop mit softem Sound und Texten rund um Beziehung so z.B. “E wott de wieder gseh”, “Sexappeal” oder “E bechome de scho” Soda war übrigens 1999 die erste Schweizer Band, die ein Liedstück ausschliesslich als MP3-Datei im Internet veröffentlichte. Und Soda war 2006 wiederum die erste CH-Band, die ein ganzes Musikalbum zuerst nur über Apple iTunes zum Download anbot und jetzt ist das neueste Album “Updeit” hier zu hören. Mir hat’s gefallen. Und hier noch ein Interview mit Telebasel. Mit guten Aussagen über die Entwicklung und Konsequenzen im iPod-Zeitalter für Plattenfirmen und Bands. Beschreibt auch virale Verbreitung. Mike – wie läuft der Vertrieb – ist das erfolgreich?

Unerkannte Einträge

von Harald Taglinger

Spätestens seit dem Standardwerk von Simon Singh über Kryptografie weiss man: Codierung ist knackbar. Besser man versteckt eine wichtige Aussage in einem Text. Das tut auch nosecret.. Die Inhalte stehen frei im Netz, sind aber durch den Titel des Eintrags wieder zu finden. Nur mit richtigem Titel erscheinen Sie auf der Site. Praktisch, um sich nicht ganz Öffentliches zu merken. Vielleicht sollte man sie aber nicht DIREKT ins System schreiben. Aus den Fehlern von Wikipedia hat sein Erfinder Larry Sanger gelernt. Beiträge sind immer noch in WIKI-Form möglich, allerdings schützt man sich gegen den Missbrauch in Citizendium durch Anmeldung als Autor. Tja, vorbei die Zeiten, in denen man auch nicht verstanden hat, warum man in Wikipedia als die „letzte Hoffnung des Abendlandes“ bezeichnet wurde.

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