Aus Google ausgeschlossen?
Wer sein Geschäftsmodell auf Google abstützt, ist nicht zu beneiden. Goolge generiert über die Suchmaschine Traffic auf die Site und über Adsense gleich noch die Einnahmen. Die perfekte Welt. Alles Google sei Dank. Bis zum Tag an dem das Adsensprogramm abgeschaltet wird.
“Uns ist aufgefallen, dass ungültige Klicks bzw. Impressionen auf die Google-Anzeigen auf Ihrer Website bzw. Ihren Websites ausgeführt wurden. Aus diesem Grund haben wir Ihr Google AdSense-Konto deaktiviert” beamt sich eine Standard-Mail in den elektronischen Briefkasten just dann, wenn endlich Geld in die Kasse kommen würde. Bevor das Adsense-Konto nicht 100 Dollar erreicht hat, zahlt Google gar nichts aus. Klickfraud ist eine schlimme Sache und Google muss sich dagegen wehren. Anscheinend zahlt aber Google nicht einfach die ungültigen Klicks nicht, sondern einfach gar nichts mehr. Der Zugang zum Konto wird gesperrt. Pech.
Ein Publisher, der ein Konto unterhält, das aufgrund ungültiger Klickaktivität deaktiviert wurde, ist zu einer weiteren Teilnahme am AdSense-Programm nicht berechtigt und erhält keine weiteren Zahlungen.
Die Einnahmen Ihres Kontos werden den betroffenen Inserenten zurückerstattet. Aha, ja und eben die gültigen Klicks? Was ist mit denen? Nichts – dann aber rasch Einsprache erheben und ein freundliches Mail an die Google Götter. Schliesslich hängt das ganze Businessmodell an den Werbeeinnahmen, die ganze Aufbauarbeit kann doch nicht futsch sein. Doch!
Wie Sie sicher wissen, ist ein Publisher, der ein Konto unterhält, das aufgrund ungültiger Klickaktivität deaktiviert wurde, zu keiner weiteren Teilnahme am Google AdSense-Programm berechtigt. Aus diesem Grund können Sie kein neues Konto eröffnen.
Uhhh. Also für immer und ewig bei Google draussen. Auch mit anderen Websites. Google stellt sich stur: Beachten Sie bitte ebenfalls, dass nachfolgende oder doppelt gesendete Einsprüche zu diesem Problem nicht berücksichtigt werden und Sie möglicherweise keine weiteren Mitteilungen von uns erhalten.
Mehrere Mitglieder der Erfa-Gruppe Internet Briefing sind davon betroffen und ich kann mir von keinem vorstellen, dass er nächtelang auf Adsense-Anzeigen auf seinem Blog klickt oder ein entsprechendes Script schreibt. Genauso wie es Suchmaschinenspam gibt, gibt es Adsense-Spam oder Konkurrenten (von Werbetreibenden – nicht unbedingt der Site), die gerne einmal klicken bis dem Werbetreibenden das Geld ausgeht und der Platz auf Google wieder frei wird.
Das Problem ist für Google nicht einfach zu beheben. Einzig Performancetracking könnte Abhilfe schaffen. Kein Konkurrent oder Sitebesitzer wird etwas bestellen. Als Test führt Google Pay per action ein. Vorerst einmal auf ihrem eigenen AdWords-Porgramm.
Später wird das sicher auch auf die AdSense-Sites ausgedehnt. Die Frage stellt sich: Soll ich mich als Site-Betreiber darauf einlassen? Wer (meist wenig) an Klicks verdient hat, kann kaum erwarten, dass er durch Pay per action mehr oder gleich viel verdient. Es wird noch weniger sein. Je grösser die Site, je weniger ist sie auf Google angewiesen und kann selber Kunden aquirieren. Es lebes das Werbebanner. Man verdient deutlich mehr damit.



Internet Briefing Blog / Goolges linke Touren schrieb:
[...] Rankingalgorithmus die Linkverkäufer abgestraft. Wie hier schon oft gesagt, es ist schwierig, sein Geschäftsmodell auf Google abzustützen – ein fragiles Unterfangen. Da hab ich John Wayne im Ohr, am Grabe stehend flüstert er: “Gott hats gegeben, Gott [...]
Kommentiert am 25-Okt-07 um 11:16 pm | Permalink
Alles beta » Blog Archiv » Darf’s ein bisschen mehr sein? schrieb:
[...] internet-briefing.ch: Aus Google ausgeschlossen? [...]
Kommentiert am 21-Mrz-08 um 3:06 am | Permalink
windowbo schrieb:
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Kommentiert am 26-Apr-08 um 8:12 pm | Permalink