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Kein shut-down am Barcamp

von Reto Hartinger

Trotz Computer-shut-down-day pilgerten ca 150 Blogger zum ersten Zürcher BlogCamp. Ein Happening mit durchaus gutem Inhalt und guten Kontakten. Ich bin mit vielen Anregungen rausgekommen und habe 3 Sessions besucht und 4 neue gute Leute kennen gelernt. Co-Organisator Peter Hogenkamp wollte, dass wir 10 neue kennen lernen – einfach mehr als bei Internet Briefing Veranstaltungen :-)

Es scheint, dass nicht alle angekündigten Sessions auch durchgeführt wurde andererseits war ich in einer sehr interessanten, die nicht auf dem Programm war.
Bruno Giussani über den Bondy Blog. (hier eine gute Zusammenfassung auf Englisch- Deutsch.) Cool das ist bloggen, ich muss das nicht einmal selber schreiben, nur verlinken – ich schreibe lieber über Bruno. Es ist immer spannend, Bruno zuzuhören. Er ist für mich der beste Schweizer Blogger und sicher der einflussreichste. Nein, er verdient kein Geld mit bloggen, aber der Bruno’s Blog “lunch over ip” ist für das was er macht sehr wichtig, denn es gibt ihm einen Teil der Reputation die er hat. Umgekehrt, wäre er vorher nicht bereits sehr Bekannt und Glaubwürdig gewesen, hätte sein Blog wohl wenig(er) Wirkung.
Nicolas Berg - No1 Networker der Schweiz – berichtete über was wir mit unserer Zeit eigentlich anfangen. So hat ein Tag 27 Stunden, wenn wir zusammenzählen wieviel Zeit wir pro Tag für was verwenden – weil wir mehr als nur eine Sache gleichzeitig machen. Publizieren wir etwas, stehen wir in Konkurrenz zu allen diesen Aktivitäten. Wer diesen Blog liest, tut dies obwohl er x andere Sachen machen müsste oder könnte. Wie aber schneiden wir ein Stück Aufmerksamkeit für unseren Blog ab. Nicolas hatte auch keine Ahnung. Ich auch nicht, nur eine Meinung dazu :-) Und huch, just zu diesem Event hat er angefangen zu bloggen. Super Nicolas – schneller als 6 Bundesräte :-)) hier zu seinem Vortrag ein Bild

Verpasst habe ich leider benebits Hackersession “Wie man sich als Blogger unbeliebt macht” (hier eine Zusammenfassung und noch eine) Auch ihm höre ich immer wieder gerne zu und habe ihn gerne bei Diskussionen dabei.

Remy Blaettler hat über ein Buch von 37signals über wie man gute Software entwickelt gesprochen. Für mich die beste Session, weil am aktivsten diskutiert wurde. Die Thesen des Buches sind ja auch prägnant genug für viel Diskuttion. Less is more – gehe nie auf Userrequests ein, denn neue Features machen Dein Produkt nicht besser. Schaue nicht was User wollen sondern was sie nicht wollen und mach einfach ein Produkt ohne diese Features. Hier eine ausführliche Zusammenfassung in Englisch.

Ich werde den Artikel später updaten, sobald ich weiss in welcher dritten Session ich war. Weiss den Namen und Referenten nicht mehr, da die Session nicht im Programm war.

Das nächste BlogCamp soll am 20. Oktober stattfinden. Ich freu mich drauf.
Mehr Bilder vom BarCamp
Ankunft und Registrierung

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