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Cash nur noch daily

von Reto Hartinger

Die Wochenausgabe der grössten Wirtschaftszeitung der Schweiz verschwindet und setzt inskünftig voll auf Multimedia. Unglaublich - Cash ist die Zukunft, der Vorreiter der Schweizer Medienlandschaft. Die Abonennten bekommen inskünftig die «Handelszeitung», «Bilanz» oder «Stocks» – die Abos wurden der Jean Frey Gruppe verkauft.

Ich gratuliere Ringier zu diesem mutigen Schritt und wünsche Rüdi Steiner und Christoph Bauer viel Erfolg.

Kein Spam mehr

von Reto Hartinger

Gestern wurde in Seattle Robert Alan Soloway verhaftet – bekannt als einer der 10 grössten Spamer der Welt. Ihm wird Mailmissbrauch, Identitätsklau und Geldwäscherei vorgeworfen. Der 27jährige hat seit 2003 tausende von PCs in der Welt zu Zombies gemacht, die täglich Millionen Spammails versandt haben. Im 2005 wurde er von Microsoft verklagt und musste 7 Millionen Dollar für sein Tun abdrücken und eine weitere Klage verdonnerte ihn zu 10 Millionen Dollar. Innerhalb von zwei Wochen versandte er für seine Kunden 20 Millionen Emails für gerademal 495 Dollar. Das Geschäft war anscheinend lukrativ genug, dass er die Strafen bezahlen konnte und dass es ihn am Aufhören hinderte.

Jetzt sieht er definitv Schwedische Gardinen und das voraussichtlich für mehrere Dutzend Jahre.

Komisch, dass ich grad heute viel mehr unerkannte Spam-Mails in meiner Inbox hatte als sonst.

Harte Ware

von Harald Taglinger

Es ist Frühling. Zeit für neue Hardware, auch wenn das Konzept nun schon älter ist. Aber das Engagement von Toshiba und Microsoft machen klar: Jetzt sind sie marktreif. Ein Notebook aus Stoff macht die Welt auf für neue Materialien. Es muss nicht immer Plastik sein. Auch der Holztisch ist vernachlässigbar. Dieses Video zeigt Microsoft Surface. Ziemlich 1:1 schon in der TED 2006 gezeigt.

Keine Verbreitung von Xing-Inhalten

von Tom Brühwiler

Dass man es bei Xing (oder OpenBC, wie es früher mal hiess) nicht gerne sieht wenn Inhalte daraus an die “Öffentlichkeit” getragen werden, wissen wir spätestens seit letztem Jahr als Robert aus einem OpenBC-Forum zitierte. Schon damals fand ich den Verweis auf Punkt 4.2 der AGB, nachdem die

Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von Inhalten der XING-Websites oder von anderen Nutzern,

nicht zulässig ist, etwas abenteuerlich, da das enstprechende Forum bzw. die Posts des entsprechenden Users öffentlich waren und von Google erfasst wurden.

Heute nun hat auch Peter eine “offizielle Verwarnung” von Xing erhalten und wird aufgefordert, insgesamt vier Posts auf seinem Blog zu löschen, da er darin gegen obengenannten Punkt der AGB verstossen habe. Während ich drei der vier beanstandeten Punkte mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte der entsprechenden Nutzer noch einigermassen nachvollziehen kann, verstehe ich die vierte Beanstandung überhaupt nicht. In einem Post freute sich Peter nämlich darüber, dass sein Xing-Foto “total performant” ist und zeigte dazu einen Screenshot seiner persönlichen Statistik, die Xing jeweils im Newsletter veröffentlicht.

Ja was nun? Darf nun nicht mal mehr die eigene Statistik veröffentlicht werden? Darf man sich nicht mal mehr freuen, wenn sich so viele Leute via Xing für einen interessieren? Nun fragt sich nur noch, wo der Unterschied zwischen der Veröffentlichung der persönlichen Statistik aus dem Newsletter und der Publikation der Anzahl Kontakte des eigenen “Netzwerks” sowie eines Einladungsmails liegt.

Als Xing-Blogger darf man sowieso mehr als die einfachen Mitglieder: Da stellt auch die Veröffentlichung von Fotos kein Problem dar, sogar wenn teilweise Namen und Arbeitgeber erkennbar sind. Werden Daniela Hinrichs und Angela Rittig nun auch “offiziell verwarnt”?

(Crossposting von BloggingTom, auf Wunsch von Reto)

Einfluss einer Adwords-Kampagne auf das Google Ranking

von Beat Z'graggen

In Internet-Foren wird öfters behauptet, dass eine Adwords-Kampagne die Positionen bei den eigentlichen Suchergebnissen verschlechtert, damit Google mehr verdient. Andere behaupten genau das Gegenteil. Anlass genug, unsere bisherigen Tests zu überprüfen, um herauszufinden, ob Google tatsächlich das bisherige Verhalten verändert hat. 


Auf Foren und zahlreichen Internetseiten wird häufig behauptet, dass wenn man bei Google Adwords Werbung schaltet, sich dies negativ auf das Google Ranking auswirkt und die Position bei den eigentlichen Suchergebnissen schlechter wird. Grund für diese Spekulation ist, dass Google bei schlecht platzierten Seiten ja mehr Werbung verkaufen kann als bei gut platzierten Seiten.

Solche Gerüchte entstehen immer wieder, obwohl fast jeder namhafte Google-Mitarbeiter (teilweise sicher schon hundertfach) das Gegenteil behauptet hat. Die Trennung der Werbung von den eigentlichen Suchergebnissen ist für Google ein wichtiger Grundsatz und das Unternehmen würde intern bei den eigenen Mitarbeitern (vor allem bei den Google Technikern) stark an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn es sich nicht daran halten würde. Da aber erneut entsprechende Behauptungen kursierten und man Google unterstellen könnte, nicht die Wahrheit gesagt zu haben, wollten wir es genauer wissen.  

Eine Überprüfung sämtlicher Tests, welche diesen Punkt seit Jahren beobachten, bestätigten aber die bisherigen Ergebnisse. Die umfangreichen Tests zeigen keinerlei Hinweise, dass irgendein Zusammenhang zwischen Adwords und den eigentlichen Suchresultaten besteht. Auch die Nachfrage bei in- und ausländischen Experten hat keinen Hinweis gegeben, auf welcher Basis solche Aussagen entstehen.

Es gibt ständig neue Gerüchte darüber, was Google beeinflusst und was nicht. Dabei wird leider meistens vergessen, dass es kein Beweis ist, wenn jemand bei ein paar Domains einen Zusammenhang erkannt zu haben glaubt. Google hat über 1′000 Ingenieure, welche die Suchmaschine ständig verbessern. Zu viele Faktoren beeinflussen die Positionen, um nur mit ein paar Domains eine Aussage zu machen. Trotzdem ist eines sicher: dieses und die unzähligen anderen Gerüchte darüber, wodurch Google beeinflusst wird, werden auch in Zukunft die Runde machen und für Verwirrung sorgen!

Der Artikel wurde ursprünglich unter http://news.worldsites-schweiz.ch/einfluss-einer-adwords-kampagne-auf-das-google-ranking.htm publiziert.

Orbit iEX Blog ohne Echo

von Reto Hartinger

Die Orbit.iEX ist heuer erstmals auch mit einem eigenen Blog an den Start gegangen. Ueberblogger wie

Irvan Bruderer, Netviewer Schweiz AG (Marketing Manager)
Thomas Brenzikofer, Netzwoche (Chefredaktor)
Urs Bucher, namics (Sales & Marketing Manager)
Beat Bussmann, opacc Software AG (CEO)
Markus Gabriel, Angelink (CEO)
Reto Hartinger, Erfa-Gruppe Internet Briefing (Präsident)
Peter Hogenkamp, Blogwerk AG (Inhaber) und Zeix AG (Partner)
Peter Metzinger, 4C business campaigning GmbH (Inhaber)
Jürg Stuker, namics (CEO)
Ueli Weber, web2com (Managing Director)

haben ihre Teilnahme zugesagt. Die Anzahl Beiträge ist bescheiden geblieben – keine Zeit – alle in Messevorbereitungen oder mit ihrem eigenen Blog beschäftigt. Was noch mehr erstaunt: Es gab praktisch keine Kommentare zu den einzelnen Beiträgen.

Es wäre schade, wenn das Experiment nächstes Jahr nicht nocheinmal versucht würde. Gian-Carlo, wie haben die Zugriffe auf den Blog ausgesehen?

Vergünstigung für Mitglieder: Praxistag Online-Kommunikation

von Reto Hartinger

Web 2.0 für Marketing und PR ist der Untertitel des Praxistages für Online-Kommunikation des ZFUs unter der Leitung von Marcel Bernet.

Verschiedene Referenten aus unserer Mitte sowie diverse Praktiker dividieren Weblogs, Wikis, Podcasts und Second Life auseinander: Was Hype und was reell ist.

Projektverantwortliche von Nestlé, Migros Online-Shopping, Sprüngli, Humana Milchunion, Publicitas, namics besprechen wie Du neue und bewährte Instrumente wirksam einsetzen kannst.

Praxistag Online-Kommunikation
Dienstag, 26. Juni 2007, 8.30 bis 17.00 Uhr, Hotel Sedartis, Thalwil
Normalpreis: CHF 850.- / Spezialpreis für Internet-Briefing Mitglieder: CHF 750.-
Auskunft/Anmeldung für Mitglieder, damit Du vom Rabatt profitierst: dina.depaola@zfu.ch / 044 722 85 73

Gesichter 2.0

von Harald Taglinger

Jetzt bekommt die Merkel zum G8-Gipfel digitalen Lippenstift aufgesetzt. „Wenns schee macht.“ Myownscetch erlaubt das Übermalen von Fotos aus Flickr oder eigenen Galerien. Sogar die Webcam ist auf die Website einbindbar. OK, zugegeben. Mir steht Lippenstift nicht. Spannder ist die Einbindung von Kommentaren in YouTube-Filme bei Mojiti. (Keine Ahnung wie man das aussprechen soll.) Und zugegeben, dass ich schon behauptet habe, die Suche nach Inhalten in einem Video ist für Google nicht zu machen. Naja, fast, neue Software kann zum Beispiel schon Gesichter erkennen. Das Feature ist aber noch hidden. Vielleicht gut so.

Google Entwicklertage miterleben

von Reto Hartinger

Sind wir führer mitten in der Nacht aufgestanden um legendäre Boxkämpfe zu sehen, so müssen dies die Entwickler unter uns wieder tun.
Donnerstag 31 Mai um 5 Uhr beginnen die Google Developer Days mit Livestreams. Googlelike sind diese Sessions rund um die Zukunft der Webentwicklug gratis. Die meisten Sessions finden in Moutain View statt aber auch Hamburg hat gute Seminare anzubieten (11:30 Uhr – 22:30 Uhr).

Hier die Sessions aus Deutschland
- Google Maps API
- The beat of Life: Conga’s and GData APIs
- Application Programming with Google Data APIs
- Google Earth KML Overview
- Publishing and Searching Structured Data with Google Base
- Open Source Development

Advertising Advertising Advertising

von Harald Taglinger

Nach den Megadeals von Google und Microsoft startet Yahoo seine neue Werbevermarktungsplattform in Europa: http://www.heise.de/newsticker/meldung/90264
Die üblichen Verdächtigen teilen sich den Kuchen und wollen durch neue Tools mehr Kundenbindung erzielen. Zum Beispiel:
http://adlab.microsoft.com/

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