Keine Verbreitung von Xing-Inhalten
Dass man es bei Xing (oder OpenBC, wie es früher mal hiess) nicht gerne sieht wenn Inhalte daraus an die “Öffentlichkeit” getragen werden, wissen wir spätestens seit letztem Jahr als Robert aus einem OpenBC-Forum zitierte. Schon damals fand ich den Verweis auf Punkt 4.2 der AGB, nachdem die
Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von Inhalten der XING-Websites oder von anderen Nutzern,
nicht zulässig ist, etwas abenteuerlich, da das enstprechende Forum bzw. die Posts des entsprechenden Users öffentlich waren und von Google erfasst wurden.
Heute nun hat auch Peter eine “offizielle Verwarnung” von Xing erhalten und wird aufgefordert, insgesamt vier Posts auf seinem Blog zu löschen, da er darin gegen obengenannten Punkt der AGB verstossen habe. Während ich drei der vier beanstandeten Punkte mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte der entsprechenden Nutzer noch einigermassen nachvollziehen kann, verstehe ich die vierte Beanstandung überhaupt nicht. In einem Post freute sich Peter nämlich darüber, dass sein Xing-Foto “total performant” ist und zeigte dazu einen Screenshot seiner persönlichen Statistik, die Xing jeweils im Newsletter veröffentlicht.
Ja was nun? Darf nun nicht mal mehr die eigene Statistik veröffentlicht werden? Darf man sich nicht mal mehr freuen, wenn sich so viele Leute via Xing für einen interessieren? Nun fragt sich nur noch, wo der Unterschied zwischen der Veröffentlichung der persönlichen Statistik aus dem Newsletter und der Publikation der Anzahl Kontakte des eigenen “Netzwerks” sowie eines Einladungsmails liegt.
Als Xing-Blogger darf man sowieso mehr als die einfachen Mitglieder: Da stellt auch die Veröffentlichung von Fotos kein Problem dar, sogar wenn teilweise Namen und Arbeitgeber erkennbar sind. Werden Daniela Hinrichs und Angela Rittig nun auch “offiziell verwarnt”?
(Crossposting von BloggingTom, auf Wunsch von Reto)



Peter Hogenkamp schrieb:
Möchte hier in diesem seriösen Umfeld gern betonen, dass ich durchaus nachvollziehen kann, wenn jemand den Beitrag Ego-Extravaganza bei XING-Moderatoren etwas grenzwertig findet – auch wenn er es (damals am 9. Mai) prompt ins “Daily Blogging” bei “heute” geschafft hat. Die anderen drei sind aber völlig harmlos, insbesondere das mit dem Newsletter, das Tom zitiert, ist absurd.
Peter Sennhauser hat noch einen interessanten Kommentar zu den XING-AGBs geschrieben.
(Wir sollten hier auch mal das HTML-Widget einbauen, damit man Links nicht immer von Hand coden muss.)
Kommentiert am 31-Mai-07 um 8:29 am | Permalink