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Google bestraft gegenseitige Verlinkung!

von Beat Z'graggen

Google achtet sehr auf die Qualität der Links. Nun ist die Suchmaschine sogar soweit gegangen, thematisch passende Links nicht mehr zu berücksichtigen, wenn diese offensichtlich nur deswegen gesetzt wurden, um Google zu beeinflussen.

Aufgrund des offensichtlichen Missbrauchs berücksichtigt Google seit längerem viele der Linklisten nicht mehr, welche auf vielen Internetauftritten geführt werden. Die auf diesen Linklisten aufgeführten Internetauftritte geben jeweils (direkt oder indirekt) einen Link zurück, haben aber meistens mit dem Thema des eigenen Internetauftrittes nichts zu tun. Google hat seit langem betont, dass eine gegenseitige Verlinkung mit dem Ziel, Google zu beeinflussen, nicht toleriert wird. Gegenseitige Verlinkungen, die für den Besucher nicht weiter Sinn machen oder einen Nutzen bringen, sondern hauptsächlich dazu dienen, das Ranking bei Google zu verbessern, werden von Google wenn immer möglich nicht berücksichtigt.

Nun hat auch die Immobilienbranche in den USA hat den Nachteil der gegenseitigen Verlinkung zu spüren bekommen. Google hat vor kurzem unzählige Internet Auftritte bestraft und teilweise sogar aus dem Index gelöscht. Der Grund dafür war, dass deren Internetseiten massive gegenseitige Verlinkungen vorgenommen haben. Einige grosse Immobilien-Provider hatten ihre Kunden sogar dazu animiert, sich gegenseitig Links zu setzen.

Dass Google solche Verlinkungs-Aktionen nicht will ist auch in den Google Richtlinien festgehalten:

Nehmen Sie nicht an Link-Programmen teil, die dazu dienen, Ihre Rangfolge oder Ihren Seitenrang zu verbessern. Meiden Sie insbesondere Links zu Webspammern oder schlechter Nachbarschaft im Web, da Ihre eigene Rangfolge durch solche Links negativ beeinflusst werden kann.

Beim aktuellen Fall ist speziell, dass das Problem in der gegenseitigen Verlinkung nicht darin bestand, dass die Links thematisch nicht gepasst hätten. Es waren alles Immobilien-Links – ein Immobilien-Händler hat den anderen empfohlen. Doch aus Sicht der Suchmaschine dienten diese Links nur dazu, das Ranking zu beeinflussen. Eigentlich macht es für den Besucher auch nicht wirklich Sinn, wenn er auf einem Internet Auftritt, der Immobilien in Arizona anbietet, zahlreiche “Empfehlungen” in Form von Link erhält, welche Anbieter dass es in New York gibt.

Hier ein typisches Beispiel einer solchen Link-Seite:

Was kann man aus diesem Fall lernen:

  • Es lohnt sich nicht, Google auszutricksen. Schlussendlich wird es Google herausfinden – früher oder später.
  • Wer Links mit anderen Auftritt tauscht sollte dies nur tun, wenn man diese den eigenen Besuchern wirklich empfehlen will.

Der Beitrag wurde ursprünglich unter http://news.worldsites-schweiz.ch/google-bestraft-die-gegenseitige-verlinkung.htm veröffentlicht.

Blogs = loser generated content

von Reto Hartinger

Die Befindlichkeiten kochen wieder über. Die Blogszene ist über die Äusserung des Stern-Journalisten Hans-Ulrich Jörges empört. Er bezeichnet Blogeinträge als loser generated content. Die Blogger kontern: solche Rundumschläge zeugen von Existenzangst der Journalisten. Blogger und Journalisten haben noch Berührungsängste (10 Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten).

Hey – Jörges hat nicht ganz Unrecht
Auch wenn er es journalistisch zuspitzt und halt eben in eine verkäuferische Schreibe verpackt. Viel Blog-Content ist schlicht uninteressant und niemand hat darauf gewartet – da nehme ich unseren Blog nicht heraus. Bezahlte Blogeinträge machen Blogger und Blogs nicht glaubwürdiger – auch wenn sie einen Veriss produzieren. Der Journalist hat einfach Angst, dass sich auch gestandene Blogger zu einfach instrumentalisieren lassen, sich einen Deut um Journalisten-Ethik kümmern. Die Blogergüsse werden nicht besser, wenn es sinnvoller ist, 100fach iPhone zu wiederholen statt manchmal “es” oder “das Jobsphone” zu verwenden – nur weils dann in den Suchmaschinen besser kommt. Originelle Titel in Blogs sind pfui – sie werden in Technorati nicht angeklickt (weil nicht verstanden) und in google weniger gut gelistet, weil dadurch das Keyword nicht im URL und im Titel stehen.

Der Titel macht die Story
Dabei kommt ein solcher Artikel wie der Looser Generated Content oft nur deshalb zustande, weil es einfach reisserisch zu schreiben ist. Dann muss dann halt um des schönene Titels willen eine Story her. Genauso wie bei diesem Blogeintrag. Genauso wie wenn der Journalist eine Meinung hat und diese in seinem Artikel verbraten will, dann telefoniert er so lange herum, bis er sie jemanden als Zitat in den Mund legen bzw. in die Tasten drücken kann.

Looser Print – haufenweis Entlassungen
Tja. Aber auch die Blogger haben Recht. Entlassungen bei Ringer und Tamedia, welche Cash und Facts den Rücken kehren. Begründung zur Facts Schliessung: Journalistisch war Facts heute am Besten, trotzdem verliert es an Leser und Inseraten. Damit ist klar, dass das Heft nicht zu Retten ist, denn besser als jetzt können wir es nicht machen, meinte Martin Kall. Für Ringier ist Multimedia die Zukunft – da ist ein Wochentitel quer in der Landschaft – wenn plötzlich News und Stories dann publiziert werden wenn sie passieren. Und dies via Print, Internet, Video etc. Ist es nicht schön, wenn die freigesetzen Journalisten bei Sacha Wigdorovits neuer Gratiszeitung Unterschlupf finden? Die journalistische Qualität von Gratiszeitungen hat wohl Jörges nicht meinen können, wenn er den Print als Hort journalistischer Qualität ortet.

Printausgaben bald durchsichtig
Immer wieder wenn ich den Blick in die Hand kriege, steht mir das Herz still. Er ist nicht nur in der Dimension geschrumpft, auch der Umfang outet sich eher als pro memoria Posten als der (zweit)grössten Tageszeitung würdig. Bald ist der Blick so dünn, dass man hindurchsehen kann. Sogleich zähle ich die Inserateseiten: 13. Kann man damit eine 40köpfige Redaktion finanzieren? Dabei nimmt die Auflage und das Inseratevolumen weltweit zu (lese ich grad heute im Flash des Verlegerverbandes). Leider nicht bei uns sondern in der Zweiten und Dritten Welt. Darin steht auch, dass die Zukunft der hiesigen Verlage nur noch multimedial sein kann. Das hat auch Charles von Graffenried, Verkäufer der Berner Presse, äh der Espace Media Groupe eingesehen und die Herausforderung für den kleinen Verlag als zu gross betrachtet. Nur, die Verkäuferin Espace Media Groupe hat die bessere Multimediakultur als die Käuferin Tamedia.

Wohin steuern wir? Ist Print zu retten? Wie? Wie sieht der Verlag der Zukunft aus? Welche Bedeutung werden Blogs und Blogger in Zukunft haben? Sind Blogger manipulierbar? Sind Blogs finanzierbar?

Wer eine Antwort hat, Hand hochhalten (und Kommentar schreiben)

iPhone Mania – ein Marketing Lehrstück

von Reto Hartinger

Wenn das iPhone nicht in die Geschichtsbücher eingeht, so mindestens die erfolgreichste Produkteeinführung der Geschichte, in die Marketingbücher. Absolut unglaublich mit wie wenig Aufwand Apple eine Hysterie kreieren konnte. Dieser ganze Hype kommt auch AT&T zugute. Noch nie wurde so günstig so viel über AT&T gesprochen. Nun weiss jeder, dass er eigentlich einen Vertrag bei AT&T haben sollte – nur im Falle dass man doch einmal ein iPhone besitzen will. Laut AT&T CEO Randall Stephenson gingen innerhalb von Tage 1 Million iPhone Anfragen bei ihnen ein.

Kein Aufwand, kein Einwand zu gross, um nicht doch ein iPhone besitzen zu wollen
Die aufgebaute Erwartungshaltung kennt keine Grenzen. So haben sich einige bereits am Montag (!) vor den Verkaufspunkten aufgestellt bzw. campiert. Dazu ein schönes iPhone Schlangestehen Video hier (mit den Schlusssatz, das iPhone ist nichts zu Essen!) und ein weiteres das schön zeigt, wie diese Hysterie bei den Schlangestehenden zustande kam.

Durchaus kritische Presse
Dabei waren die Berichte in den US-Zeitungen der Warnungen wieso man eben doch kein iPhone kaufen sollte voll und kein TV-Sender oder Pintprodukt, das nicht über das nicht vorhandene Ding spekuliert hätte – von Blogs und Onlinezeitungen ganz zu schweigen. So ziemlich alle sagen, warte Version zwei ab, die hat dann die gröbsten Mängel (langsame Verbindung wegen EDGE Netzwerk, nicht ausbaubar, Batteriewechsel nur durch Apple oder ATT, nur von einem Carrier) behoben sind. So hat die Menge der Stimmen den Inhalt übertönt.

Ich will auch eines: Die Tests der 5 auserwählten Journalisten
Gerademal 5 Journalisten durften das iPhone zwei Wochen vorher testen! Die anderen berichteten nur vom Hörensagen.
Hier das total witzige und bis anhin das informativste Video, das iPhone Tagebuch eines der auserwählten Journalisten. Es beschreibt unterhaltend das iPhone und seine Qualitäten. Ja jetzt möchte ich auch wieder eines und glaube an die magische Kraft dieses Produktes. Alle fünf Journalisten die es tatsächlich vorher testen durften meinen: Ja es ist eine Revolution, es kann die Art wie man telefoniert verändern.

Der Preis – ein Schocker
Zu Beginn hatte ich das iPhone mit 500 Dollar nicht als zu teuer empfunden. Aber halt, da kommt noch eine Aufschaltgebühr von 35 Dollar und jeden Monat 60 Dollar dazu. Viel Geld. Ob Apple die avisierten 10 Millionen Stück verkaufen kann? Aber nochmals, das iPhone ist kein Telefon – es ist weit mehr.

Wie weiter mit dem iPod?
Ist der iPod dadurch gestorben? Sicher nicht – die neuesten Versionen werden mit dem Betriebssystem MacOS X ausgeliefert und einen grösseren Bildschirm haben. Damit bekommt der iPod womöglich die iPhone-Applikationen. Das iPhone ohne Telefonie? Es gibt 100 Millionen iPod Kunden - nicht jeder will und kann auf das iPhone upgraden.

Man muss das iPhone sehen, nicht darüber lesen.
Hier sind weitere Videos:
Walt Mossberg von Walstreet Journal , ich hatte Mühe mit der Tastatur, habe mich aber daran gewöhnt.

David Pogue – Videos haben die doppelte Auflösung – kein Flash, kein Java. Also gibt es Videos nur über youtube. Noch eines von ihm in den TV Nachrichten – auch sehr informativ.

YouTube

von Harald Taglinger

YouTube frisst inzwischen 10 Prozent des Datenvolumens im Internet. Mit einem Wachstum von 70% im letzten Halbjahr. Aber für alle ist das Angebot unüberschaubar. Deshalb treten bereits Digest-Services auf, die zum Beispiel die Top-Videos täglich zusammenschneiden. Dann kann man sagen, man hat es gesehen. So ähnlich wie jeder eine Bibel zu Hause hat. Vermutlich wären die vier Evangelisten heute per Webvideo zu finden. Ist einfacher.

Second Life im Internet Briefing

von Reto Hartinger

Wir bekommen eine Hauch neues Leben im Internet Briefing. Nein, der Webauftritt wird nicht erneuert. Ja, wir befassen uns mit dem Thema Second Life und ob das für Firmen etwas ist oder eben nicht. Es geht nicht darum, allen einen Auftritt in Second Life zu empfehlen oder das Ding lobzuhuddeln. Mein Gott auch ich weiss nicht, was Second Life in Zukunft für eine Bedeutung haben wird, aber ich weiss: Ich muss mich heute damit auseinandersetzen um den Hype zu versehen und die teilweise überschwänglichen Artikel richtig einordnen zu können. Wir hören uns Markus Schaerer an. Er hat schon mehrere Auftritte in Second Life realisiert. Markus macht keine Produktpräsentation von Second Life sondern hinterfragt die Chanchen und Risiken, die Second Life für Unternehmen heute bietet

Anhand realisierter Auftritte bespricht Markus Do’s und Dont’s

- Die Eigenschaften von virtuellen Welten
- Die Funktionsweise von virtuellen Communities
- Die Second Life Bewohner
- Was unterscheidet sich bei Second Life von anderen Communities
- Die Hauptziele, welche die Bewohner verfolgen.
- Welche Chancen bietet einer Unternehmung den Einstieg in die virtuelle 3D Welt
- Was Vorkehren und wie Risiken minimieren.
- Trends und Zahlen: Wohin gehen wir?
- Wie sich die Plattformen und Technologien für virtuelle Welten in Zukunft entwickeln

Dann können wir in der Diskussion Second Life immernoch in die Pfanne hauen oder hochjubeln. Aber wir wissen worum es geht. Hoffentlich ;-)

Melde Dich hier an: Second Life Treffen im September

Ich möchte wissen, ob es Sinn macht in dieser Welt nochmals einen Brand aufzubauen, ob es sich lohnt, Aktivitäten in den doch noch kleinen Bereich zu stecken und wie um Himmels Willen man damit Geld verdienen kann.

Trotzdem – Second Life und alle anderen virtuellen Welten werden an Relevanz gewinnen, davon bin ich überzeugt. Es wird Paralellwelten geben in die sich reale Menschen einnisten und Firmen bewegen werden. Ich habe schon seit 1994 einige solcher Initiativen kommen und wieder gehen sehen. Meist waren sie einfach zu langweilig.

Dass sich Second Life durchgesetzt hat, hat nicht nur mit Zeitgeist zu tun: Worin es sich unterscheidet ist, dass man in Second Life “Intulectual Property” erwerben kann. Deshalb kann man in Second Life Geld verdienen, man kann Einzigartiges erschaffen. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist, Second Life Obejekte können Eigenschaften haben und mittels Scriptsprache Dinge machen; zum Beispiel explodieren. Der meistverkaufte Gegenstand ist ein Zauberstab, beliebt sind auch allerlei Schiesseisen. Die Second Life Gründer sahen zu Beginn Second Life nicht als Spiel sondern als bessere Welt. Tja diese Meinung mussten sie inzwischen revidieren. Es wird gemordet, gemoppt, terrorisiert und verliebt. Second Life ist anarchischer als die richtige Welt, meint Philip Rosedale (Second Life Gründer), es wird irgenwann sicher etwas wie Regierungen geben, die andere ausschliessen und auch Gesetze, Rechte machen und vergeben. Die Second Life Betreiber Linden Labs möchten selber nicht eingreifen.

Eine Art Gefängnis gibt es bereits – das Kornfeld. Dahin wirst Du für einige Tage verbannt, wenn Du etwas Böses gemacht hast.

Du kannst Dich bei einem Konzert mit live Musik erholen – da können gut und gerne 2000 weitere Avatars anzutreffen sein.

Second Life kennt eine eigene Währung, die Lindendollars und es gibt sogar Daytraders, welche in dieser Währung spekulieren.

Hier noch ein interessanter Vortrag der beiden SecondLife Gründer Philip Rosedale und Cory Ondrejka

Und hier eine kritische Würdigung von Second Life von Adrian Locher. Sehr spannend.

Festlegen

von Harald Taglinger

MSN hat sich Ökoschuhe angezogen. Seit Monaten können Benutzer über die Aktion „I`m“ bei jedem Satz in ihrem Internet Messenger die Firma zum Spenden bringen. Zum anderen haben Nikolaus Bauer und das MSN.DE Team mit der Commitment Map ein Selbstverpflichtungs-Tool in die Welt gestellt, das kleine aber feine Versprechen sichtbar machen soll, wie man die Umwelt schonen will. So macht jeder sein Gewissen ruhig. Aber der Widerspruch („Du Lügner, Du hast einen Hummer und klickst hier öffentlichen Verkehr an.“) wäre hier nicht unsexy. Und wer hier mit wem am meisten redet, liesse sich auswerten. Zum Beispiel so.

Wie wichtig ist der PageRank?

von Beat Z'graggen

Der PageRank bzw. seine Bedeutung für Google wird von den meisten Personen überschätzt, welche sich mit Suchmaschinen Marketing beschäftigen. Auch gemäss zahlreichen Aussagen von Google Mitarbeitern ist der PageRank nur eines von vielen Signalen, welches verwendet wird, um die Position einer Seite zu bestimmen. Trotzdem herrscht immer noch eine grosse Aufregung, wenn Google die Pagerankanzeige aktualisiert. Wie wichtig ist der PageRank wirklich?

Für diejenigen, die nicht wissen, was der PageRank überhaupt ist: Der Pagerank misst die Bedeutung einer Seite im Vergleich zu allen anderen Seiten des Internet. Je mehr und je wichtiger die Links sind, welche auf eine Seite gesetzt wurden, desto höher wird der Pagerank.

Dies würde die meisten wohl nicht interessieren, wenn es da nicht diesen kleinen grünen Balken gäbe. Diesen kann man sich zum Beispiel anzeigen lassen, indem man sich die „Google Toolbar“ installiert. Nach erfolgreicher Installation zeigt die Toolbar den ungefähren PageRank als Rechteck mit verschiedenen Abstufungen, von ganz weiss bis ganz grün. Ganz grün bedeutet dann PageRank 10 (einen Wert den nur wenige Firmen wie Google selber erreichen). Die meisten deutschsprachigen Internetauftritte schaffen es auf der Homepage auf einen Pagerank von 3 bis 5.

Der PageRank ist nicht unwichtig, wird aber von den meisten stark überschätzt. Das Beispiel über Viagra soll dies erklären: Wenn man bei Google Viagra eingibt und den Pagerank der Top-10 überprüft, bemerkt man, dass viele Seiten keinen hohen PageRank haben, obwohl diese bei über 71 Mio. Seiten unter den ersten 10 rangieren.

So haben die Top 10 bei Google derzeit folgenden Pagerank
(http://www.google.ch/search?q=viagra&btnG=Google-Suche&meta):
Position 1: PageRank 5
Position 2: PageRank 2
Position 3: PageRank 2
Position 4: PageRank 4
Position 5: PageRank 5
Position 6: PageRank 2
Position 7: PageRank 2
Positoin 8: PageRank 6
Position 9: PageRank 6
Position 10: PageRank 3

Wenn die weit verbreiteten Theorien stimmen würden, dürfe eine Seite mit Pagerank 2 hier nicht in den Top-10 erscheinen.

Berücksichtigt werden muss auch, dass der angezeigte PageRank meistens ziemlich veraltet ist, da Google den veröffentlichten Pagerank nur ein paar Mal pro Jahr aktualisiert. Intern verwendet Google einen Pagerank, welche ständig aktualisiert wird und auch viel genauer abgestuft ist. Für die entscheidende Berechnung der Suchmaschinenpositionen nutzt Google also genauere Daten, die nicht veröffentlicht werden.

Da der PageRank eines der Signale ist, auf welche Google achtet und da er „vererbt“ wird, ist es zwar attraktiv, von einer anderen Website mit hohem PageRank einen Link zu erhalten. Dabei sollte man aber nicht übersehen, dass eine Verlinkung nur sinnvoll ist, wenn die andere Seite auch zum eigenen Auftritt passt. Es ist also nicht entscheidend, auf einen hohen PageRank zu zielen, sondern darauf zu achten, dass der Link thematisch passt und für den Besucher der jeweiligen Seite Sinn ergibt.

Eine Ausnahme bilden Internetauftritte mit Tausenden von Seiten Inhalt, da die Tiefe, welche der Google Roboter besucht bzw. die Anzahl Seiten, die aufgenommen werden, vom Pagerank beeinflusst werden. Solche Auftritte sollten darauf achten mindestens einen Pagerank von 5 oder 6 zu erreichen.

Der Beitrag wurde ursprünglich unter http://news.worldsites-schweiz.ch/wie-wichtig-ist-der-pagerank.htm veröffentlicht.

Shopping Ende neu

von Harald Taglinger

Dass sich im Bereich Shopping-Prozesse derzeit definitiv etwas bewegt, kann man an zwei Bits sehen, die man nicht unterschätzen sollte. Apple und sein (jaaaa, ich kann es auch schon nicht mehr h-ö-r-e-n) iPhone bietet mit der Freischaltung über iTunes eine komplett andere Shopping-Experience als bisheriges Gewürge mit dem Kauf eines Handys. Und das do-it-yourself bei IKEA geht (Bei COOP in der Schweiz ebenfalls in einem Testsupermarkt) bereits grossflächig los. RFID heisst das Zauberacronym. Verbunden mit einer Kamera sollen die Wagen dann auch noch bei Edeka erkennen, welches Obst man kauft. Und gezahlt wird per Automat am Schluss. Die bisherigen Kassenmitarbeiter? Die sollen als Berater arbeiten. Angst, drei gelbe Manderl, die um mich herumstehen, wenn ich ein Sofa anschaue. Schade, IKEA war bisher so angenehm Verkäufer-frei.

Swisscom mit iPhone für Kids

von Reto Hartinger

Ok – er hat kein google Maps, kein iTunes – aber er hat, was das iPhone nicht hat: eine gute Tastatur! Zudem einen Kalender, RSS-Feeds, kann Instant Messaging mit ICQ und MSN, SMS, MMS sowie MSN, im Web browsen und für 80 Rappen eine Stunde lang telefonieren. Es ist nicht der iSwiss sondern das Ogo (Ogo CT-25). Das Ding kostet Fr. 99.- plus Fr. 25.- pro Monat.

Jugendliche nutzen eh keine E-Mails, sie kommunizieren per SMS und dem Microsoft Messenger MSN. Ogo dient ihnen dazu, MSN-Chats überall und jederzeit führen zu können – dazu war das Vorgängermodell Ogo CT-12 ideal. Dieses bleibt im Angebot.

Der Ogo könnte das Geräte sein, das die Jugendlichen statt eines iPhones benutzen. Sie brauchen unbedingt eine gute Tastatur. Das iSwiss hätte Swisscom auch haben können, denn über Add-ons kann Ogo auch als Kamera und Musikplayer benutzt werden. Bekommt die Swisscom die iPhone Distribution und will sich die potenziellen Kunden nicht bereits jetzt vergraulen?

Das Umsatzpotential liegt bei den spezifischeren Suchbegriffen!

von Beat Z'graggen

Es ist eine sehr verbreitete Meinung im Suchmaschinen Marketing, dass das grösste Umsatzpotential bei den am häufigsten gesuchten Begriffen wie Auto, Job oder MP3 liegt. Die meisten Firmen wollen am liebsten bei denjenigen Begriffen unter den Ersten erscheinen, welche ihre Branche umschreiben (Werbung, Bücher, Reisen…). Doch sogar die Suchmaschinen selber bestätigen: Am meisten Umsatz macht man über Personen, welche sehr spezifisch nach einem Angebot suchen.

Die meisten Firmen, welche Tests über die Wirksamkeit von Suchmaschinen Marketing Kampagnen durchgeführt haben, stellen fest, dass nicht unbedingt die viel gesuchten Begriffe (breite, allgemeine Begriffe wie Auto, Reise etc.) den höchsten Umsatz bringen, sondern dass der Gewinn viel mehr in den spezifischeren Suchbegriffen verborgen liegt. Nach diesen Begriffen wird zwar viel weniger gesucht, aber es gibt Tausende davon für jeden Markt und die Suchenden sind in einer Kaufphase in welche sie bereit sind, Geld auszugeben.

Kurz gesagt: Wer 10′000 Besucher über einen allgemeinen Suchbegriff anzieht, wird weniger Umsatz machen als wenn 10′000 Besucher über 100 verschiedene Begriffe angezogen werden, welche ein konkretes Kaufinteresse als Grund für die Suche haben.

Was ist ein Long Tail und woraus besteht dieser?

Long Tail

Die Suchmaschine Excite hatte vor einiger Zeit Daten veröffentlicht, welche bei den anderen Suchmaschinen ähnlich aussehen. Danach gibt es wenige Begriffe mit einem sehr hohen Suchvolumen und unendlich viel Begriffe mit einer geringen Suchvolumen. Die Kurve zeigt auf, dass etwa 3 % aller eingegebenen Suchbegriffe sehr häufig verwendet werden.

Die restlichen 97 % werden bei den Suchmaschinen nicht so häufig eingegeben. Dieser dünne, nach rechts verlaufende Streifen, bildet den so genannten Long Tail. Wie auf der Grafik ersichtlich wird, haben diese Begriffe ein viel geringeres Suchpotential. Dafür wird dort der eigentliche Umsatz getätigt. Bei den allgemeinen Suchbegriffen befindet sich der Internetnutzer eher auf Informationssuche, während er bei spezifischeren Suchabfragen vielmehr bereit ist, einen Kauf zu tätigen.

„Four keywords or more, and you are into their (consumer) deep buy cycle. You are in the money.” (Zitat von Yahoo Search Marketing)

Das obige Zitat erklärt uns die Effizienz des Long Tail. Oft liegt bei Suchabfragen, die mehrere Wörter umfassen, ein viel grösserer Kaufwille vor als bei kurzen, allgemeinen Suchbegriffen. Deshalb ist es wichtig, potentielle Kunden über diejenigen Suchbegriffe anzusprechen, welche seine Handlungs- oder Kaufbereitschaft aufzeigen. Mit unspezifischen Suchbegriffen können zwar Hunderttausende angesprochen werden, von denen aber die meisten keine Kunden werden, da ein zu grosser Streuverlust vorliegt. Der Vorteil von Top-Positionen bei unspezifischen Suchbegriffen liegt vor allem im Branding. Wer die Top-Position einnimmt, ist präsent und kann seine Bekanntheit massiv erhöhen.

Ein Long Tail bezieht sich auf einen Suchbegriff, der aus mehreren Wörtern besteht. Das bedeutet aber nicht, dass jeder längere Suchbegriff automatisch einen attraktiven Suchbegriff darstellt, der dann Umsatz bringt. Es ist die Fähigkeit eines Suchbegriffes, Umsatz zu generieren, was ihn letztendlich zu einem attraktiven Begriff macht.

Der Beitrag wurde ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/das-umsatzpotential-liegt-in-den-spezifischeren-suchbegriffen.htm publiziert.

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