Google bestraft gegenseitige Verlinkung!
29. Juni 2007
Google achtet sehr auf die Qualität der Links. Nun ist die Suchmaschine sogar soweit gegangen, thematisch passende Links nicht mehr zu berücksichtigen, wenn diese offensichtlich nur deswegen gesetzt wurden, um Google zu beeinflussen.
Aufgrund des offensichtlichen Missbrauchs berücksichtigt Google seit längerem viele der Linklisten nicht mehr, welche auf vielen Internetauftritten geführt werden. Die auf diesen Linklisten aufgeführten Internetauftritte geben jeweils (direkt oder indirekt) einen Link zurück, haben aber meistens mit dem Thema des eigenen Internetauftrittes nichts zu tun. Google hat seit langem betont, dass eine gegenseitige Verlinkung mit dem Ziel, Google zu beeinflussen, nicht toleriert wird. Gegenseitige Verlinkungen, die für den Besucher nicht weiter Sinn machen oder einen Nutzen bringen, sondern hauptsächlich dazu dienen, das Ranking bei Google zu verbessern, werden von Google wenn immer möglich nicht berücksichtigt.
Nun hat auch die Immobilienbranche in den USA hat den Nachteil der gegenseitigen Verlinkung zu spüren bekommen. Google hat vor kurzem unzählige Internet Auftritte bestraft und teilweise sogar aus dem Index gelöscht. Der Grund dafür war, dass deren Internetseiten massive gegenseitige Verlinkungen vorgenommen haben. Einige grosse Immobilien-Provider hatten ihre Kunden sogar dazu animiert, sich gegenseitig Links zu setzen.
Dass Google solche Verlinkungs-Aktionen nicht will ist auch in den Google Richtlinien festgehalten:
Nehmen Sie nicht an Link-Programmen teil, die dazu dienen, Ihre Rangfolge oder Ihren Seitenrang zu verbessern. Meiden Sie insbesondere Links zu Webspammern oder schlechter Nachbarschaft im Web, da Ihre eigene Rangfolge durch solche Links negativ beeinflusst werden kann.
Beim aktuellen Fall ist speziell, dass das Problem in der gegenseitigen Verlinkung nicht darin bestand, dass die Links thematisch nicht gepasst hätten. Es waren alles Immobilien-Links – ein Immobilien-Händler hat den anderen empfohlen. Doch aus Sicht der Suchmaschine dienten diese Links nur dazu, das Ranking zu beeinflussen. Eigentlich macht es für den Besucher auch nicht wirklich Sinn, wenn er auf einem Internet Auftritt, der Immobilien in Arizona anbietet, zahlreiche “Empfehlungen” in Form von Link erhält, welche Anbieter dass es in New York gibt.
Hier ein typisches Beispiel einer solchen Link-Seite:

Was kann man aus diesem Fall lernen:
- Es lohnt sich nicht, Google auszutricksen. Schlussendlich wird es Google herausfinden – früher oder später.
- Wer Links mit anderen Auftritt tauscht sollte dies nur tun, wenn man diese den eigenen Besuchern wirklich empfehlen will.
Der Beitrag wurde ursprünglich unter http://news.worldsites-schweiz.ch/google-bestraft-die-gegenseitige-verlinkung.htm veröffentlicht.





