Second Life im Internet Briefing
Wir bekommen eine Hauch neues Leben im Internet Briefing. Nein, der Webauftritt wird nicht erneuert. Ja, wir befassen uns mit dem Thema Second Life und ob das für Firmen etwas ist oder eben nicht. Es geht nicht darum, allen einen Auftritt in Second Life zu empfehlen oder das Ding lobzuhuddeln. Mein Gott auch ich weiss nicht, was Second Life in Zukunft für eine Bedeutung haben wird, aber ich weiss: Ich muss mich heute damit auseinandersetzen um den Hype zu versehen und die teilweise überschwänglichen Artikel richtig einordnen zu können. Wir hören uns Markus Schaerer an. Er hat schon mehrere Auftritte in Second Life realisiert. Markus macht keine Produktpräsentation von Second Life sondern hinterfragt die Chanchen und Risiken, die Second Life für Unternehmen heute bietet
Anhand realisierter Auftritte bespricht Markus Do’s und Dont’s
- Die Eigenschaften von virtuellen Welten
- Die Funktionsweise von virtuellen Communities
- Die Second Life Bewohner
- Was unterscheidet sich bei Second Life von anderen Communities
- Die Hauptziele, welche die Bewohner verfolgen.
- Welche Chancen bietet einer Unternehmung den Einstieg in die virtuelle 3D Welt
- Was Vorkehren und wie Risiken minimieren.
- Trends und Zahlen: Wohin gehen wir?
- Wie sich die Plattformen und Technologien für virtuelle Welten in Zukunft entwickeln
Dann können wir in der Diskussion Second Life immernoch in die Pfanne hauen oder hochjubeln. Aber wir wissen worum es geht. Hoffentlich ;-)
Melde Dich hier an: Second Life Treffen im September
Ich möchte wissen, ob es Sinn macht in dieser Welt nochmals einen Brand aufzubauen, ob es sich lohnt, Aktivitäten in den doch noch kleinen Bereich zu stecken und wie um Himmels Willen man damit Geld verdienen kann.
Trotzdem – Second Life und alle anderen virtuellen Welten werden an Relevanz gewinnen, davon bin ich überzeugt. Es wird Paralellwelten geben in die sich reale Menschen einnisten und Firmen bewegen werden. Ich habe schon seit 1994 einige solcher Initiativen kommen und wieder gehen sehen. Meist waren sie einfach zu langweilig.
Dass sich Second Life durchgesetzt hat, hat nicht nur mit Zeitgeist zu tun: Worin es sich unterscheidet ist, dass man in Second Life “Intulectual Property” erwerben kann. Deshalb kann man in Second Life Geld verdienen, man kann Einzigartiges erschaffen. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist, Second Life Obejekte können Eigenschaften haben und mittels Scriptsprache Dinge machen; zum Beispiel explodieren. Der meistverkaufte Gegenstand ist ein Zauberstab, beliebt sind auch allerlei Schiesseisen. Die Second Life Gründer sahen zu Beginn Second Life nicht als Spiel sondern als bessere Welt. Tja diese Meinung mussten sie inzwischen revidieren. Es wird gemordet, gemoppt, terrorisiert und verliebt. Second Life ist anarchischer als die richtige Welt, meint Philip Rosedale (Second Life Gründer), es wird irgenwann sicher etwas wie Regierungen geben, die andere ausschliessen und auch Gesetze, Rechte machen und vergeben. Die Second Life Betreiber Linden Labs möchten selber nicht eingreifen.
Eine Art Gefängnis gibt es bereits – das Kornfeld. Dahin wirst Du für einige Tage verbannt, wenn Du etwas Böses gemacht hast.
Du kannst Dich bei einem Konzert mit live Musik erholen – da können gut und gerne 2000 weitere Avatars anzutreffen sein.
Second Life kennt eine eigene Währung, die Lindendollars und es gibt sogar Daytraders, welche in dieser Währung spekulieren.
Hier noch ein interessanter Vortrag der beiden SecondLife Gründer Philip Rosedale und Cory Ondrejka
Und hier eine kritische Würdigung von Second Life von Adrian Locher. Sehr spannend.



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