von Harald Taglinger
Microsoft trägt einem aktuellen Trend Rechnung und will eine lokale Suche anbieten, die die Ergebnisse auf einer Karte anzeigt. So wie die anderen Suchen auch. Den zweiten zeitgemässen Weg geht Sproose, das eine User-powered Search Engine anbietet. Langsam muss man sich allerdings fragen, wann denn User noch zu ihrem Kram kommen, wenn sie ständig etwas generieren oder powern sollen.
von Reto Hartinger
Also halt – das ist eine Blickschlagzeile. Natürlich programmieren die Googler in der Schweiz weiter – nur, unser Internet Briefing “Google’s Engineering Culture – Wie bei Google Software geschrieben wird” vom 18. September ist hoffnungslos überbucht (dasselbe droht dem Ballmer Event - bitte dort schnell anmelden).
Ich kann keine weiteren Anmeldungen für unseren Besuch bei Google annehmen und muss sogar noch angemeldete Personen ausladen. Schade. Wir werden aber sicher wieder bei Google vorbeischauen.
von Harald Taglinger
Promotion via Selbsterklärung ist seit dem Ausbruch der Klimawandel-Diskussion chic geworden. Dazu bieten Google-Maps das ideale Instrument. Wie zum Beispiel bei der australischen Kampagne Who on Earth Cares. Auch Google selbst arbeitet mit einer Kettenbrief-Metapher, um Gmail zu promoten. Und alle, die ein Filmchen eingereicht haben, sind auf der Karte gepint. Die Verteilung der Teilnehmer sagt über die Kampagne eigentlich wenig aus. Aber die Auflistung tut dem eigenen Ego gut. Der Pin als Motivator.
von Reto Hartinger
Apple hat alles um das Entertainementsystem für Unterwegs zu sein. Das ist auch dem Volkswagen-Konzern aufgefallen. Sie denken zusammen mit Apple über einen iCar nach – Genaueres ist nicht bekannt. Apple hat aber eigentlich alles, um Leute zu unterhalten – Musik, TV, Video, Games zu orientieren Maps, Internet und zum Arbeiten – tja und alles aus einem Gerät – ein System – eine Bedineroberfläche. Weiter gedacht, eignet sich ein Mac-Mini auch als infight-System und wäre zudem noch viel billiger. Ein guter Markt – das wird kommen.
von Reto Hartinger
Richtig, am 4. Oktober kommt Steve Ballmer, CEO von Microsoft, in die Schweiz und wird vor den Mitgliedern des Internet Briefings einen Vortrag halten. Ich bin stolz, dass Steve seine Visionen mit uns teilt.
Immer mehr verschmelzen Internet und Desktopapplikationen. Microsoft setzt voll auf diesen Trend. Steve erläutert uns diese Strategie, demonstriert neue User-Interfaces und welche neue Arten von Software und Internetdiensten mit neuesten Technologien möglich sind.
Steve Ballmer muss man als Redner erlebt haben. Das solltet Du nicht verpassen. Melde Dich jetzt hier an.
Und hier noch Steve Ballmer über Blogging
von Harald Taglinger
Steve Rubel räumt in einer schönen Übersicht mit dem Gerücht auf, dass Web 2.0 eine ganze Reihe von unabhängigen neuen Firmen erzeugt. Zunehmend, so seine Vorhersage, werden auch im Internet die Konsolidierungen weitergehen. So wie in der Medien- und IT-Welt. Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Das Netz entwickelt sich ständig weiter. Und grosse Firmen werden heute immer wieder die Stars von Morgen aufkaufen müssen, obwohl sie wissen: das ist eigentlich schon Schnee von gestern.
von Reto Hartinger
Seit die Migros bei le-shop.ch eingestiegen ist, ist Leshop eine Erfolgsstory. 40 000 Kunden kaufen regelmässig für durchschnittlich über 200 Franken bei Leshop. Doch kaum in den schwarzen Zahlen, expandiert der Onlineshop nach Deutschland. Diese Uebung wurde bereits einmal erfolgreich gemacht aber wieder abgebrochen, als Le-shop eigenständig war und über zu wenig Barreserven verfügte. Leshop war aber nur in zwei Regionen verfügbar – mit eigener Logistik. Heute will die Migros mehr und hat vor, ganz Deutschland zu bedienen, berichtet CashDaily.
Knackpunkt Logistik
27 der 30 Topseller sind Frischprodukte – das ist ein Logistikproblem. Um ganz Deutschland zu bedienen braucht es mehrere Verteilzentren und eine günstige Verästelung. Dazu braucht es Vollumen, sonst ist wirds ein Verlustgeschäft – auch bei 80 Millionen Bürgern. In der Schweiz hat Leshop mit der Postlogistik begonnen um später die Auslieferung selber in die Hand zu nehmen.
Erfolgspotenzial in Deutschland
Die Deutschen sind skeptisch, was das Erfolgspotenzial von Leshop angeht. Aber auch die Schweiz war lange Zeit eine Wüste. Jetzt werden 0.27 % der Supermarktprodukte in der Schweiz online verkauft. Spitzenreiter in Europa ist England mit 1.47 %, Spanien bringts auf 0.45 %, Frankreich auf 0.3 %. Deutschland ist der Markt noch gar nicht beackert. Gerademal 200 Millionen pro Jahr. Deshalb ist er vielleicht steinig, aber der Firstmover könnte entscheidende Marktanteile gewinnen. Ich wünsche Christian Wanner und seiner Crew den nötigen Schnauf um durchzuhalten.
Meistert Leshop die Logistik, wird es mit der Zeit eine Erfolgsgeschichte. Für die Migros geht es darum, einen grösseren Markt für die Eigenprodukte zu erhalten. Beim Schweizer Leshopwarenkorb machen Migrosprodukte 44 % aus. Verkauft Leshop in Deutschland viele Migrosprodukte, würde das auch die Eigenmarken auch in der Schweiz verbilligen.
Das Internet Briefing vom 2. Oktober behandelt die Trends im E-Commerce.
von Harald Taglinger
Ein wenig spät verbessert eBay sein Interface. Zeitgemässer soll es sein. Und hier zeigen sich die ersten Features. Es ist immer gut auf der Spitze der Zeit zu sein. Kaufentscheidend wird das Interface nicht sein. Wir freuen uns auf neue Services. Die werden den Ausschlag geben.
von Reto Hartinger
Die Buchpreisbindung ist vorbei, die Preise fallen deshalb ins Bodenlose. Bald ist Harry Potter wegen grossen Konkurrenzdrucks für 1 Franken online zu bestellen. Denkste. Die NZZ hat nachgerechnet und festgestellt, dass sich zwar die Bestseller um 10 – 40 Prozent verbilligt haben, die Ladenhüter aber verteuert. Bestseller machen in der Schweiz gerademal 10 % des Umsatzes aus. Für Familie Bücherwurm hat sich das Lesen also wesentlich verteuert. Genauso wie im Discount-Business dienen einige gute Produkte als Lockvogel, um den zum Teil überteuerten Rest verkaufen zu können.
Onlineshop nein danke
Als wir bei search.ch den Shoppingbereich eingeführt haben, haben gerade die als billig bis günstig geltenden Shops keine Aufnahme in shopping.search.ch gewollt. Plötzlich wäre ihr ganzes Sortiment vergleichbar geworden und dann hätten sie ihr Günstig-Image verloren. Ein Grund, wieso Mediamarkt keinen Onlineshop betreibt. Trotzdem halte ich den Onlineauftritt von Mediamarkt für clever. Sie setzen einfach ihre Werbung im Internet fort. Da sieht man bei jedem Laden die günstigen Restposten oder kann die Werbung ansehen :-) Vorbildlich ist der Dienst des Reparaturstatus. Viel Traffic bringt der Shop wohl nicht – dafür schadet er dem Image auch nicht.
Das Thema E-Commerce behandeln wir im Internet Briefing vom 2. Oktober.
von Harald Taglinger
Die letzten 60 Tage bis zum neuen Betriebssystem von Apple sind angebrochen. Leopard ist wie Vista nett aber letztendlich ein Sturm im Wasserglas, weil auch auf der halben Strecke stehengeblieben. Aber die Fans beginnen bereits brav den nächsten Buzz zu kreiieren. Zum Beispiel mit dem Willkommen-Video, das nach der Installation zu sehen sein soll. Natürlich ist das noch sehr geheim. Und natürlich vollkommen wertlos. Sonst hätte Apple längst reagiert.