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Geld-Netzwerk

von Harald Taglinger

Die ursprüngliche Idee von Social Networks („Baue Verbindungen zu Menschen gleichen Interesses via Internet auf.“) dekliniert Spezialsites, die User zu Experten machen und so einen Zweitmarkt für Waren und Dienstleistungen etablieren. Teuer ist, was Aufmerksamkeit hat, aufmerksam wird man auf schwer zu Beschaffendes. Beispiele sind Shoppero, wo User mit ihren Empfehlungen Reichweiten erzeugen (Und damit Klicks = Werbeeinnahmen), die mit dem Betreiber geteilt werden. Oder Sites wie Zivity (Aufgebaut mit Silicon Valley Kapital), die am meisten für die Nacktfotos zahlen, welche die Abstimmungen gewinnen. So werden Teilnehmer an „Social Networks“ zu Dienstleistern mit kleinem Nebenverdienst. Man sollte das vielleicht doch lieber „Service Networks“ nennen. Aber der andere Name klingt eben immer noch up to date.


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