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	<title>Kommentare zu: Internet als Wahlkampfthema</title>
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	<description>Beobachtet das Internet - Web 2.0, Ajax, Online Marketing, Usability, Best Practices etc.</description>
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		<title>Von: girl</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2007/08/21/internet-als-wahlkampfthema/comment-page-1/#comment-297688</link>
		<dc:creator>girl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 15:39:11 +0000</pubDate>
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		<description>ja ein kostenloser gratis chat w.w.w.coldtube.c.o.m</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja ein kostenloser gratis chat w.w.w.coldtube.c.o.m</p>
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		<title>Von: WINKELRIED.INFO &#187; SRG missbraucht Monopolstellung für eigene politische Zwecke</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2007/08/21/internet-als-wahlkampfthema/comment-page-1/#comment-47139</link>
		<dc:creator>WINKELRIED.INFO &#187; SRG missbraucht Monopolstellung für eigene politische Zwecke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 15:13:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu streichen und fordert Straffreiheit f&#252;r Provider, Hoster und Suchmaschinenbetreiber. (Quelle)Die EU leht die Providerhaftung ab Der Gerichtshof der Europ&#228;ischen Kommission erkl&#228;rt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu streichen und fordert Straffreiheit f&#252;r Provider, Hoster und Suchmaschinenbetreiber. (Quelle)Die EU leht die Providerhaftung ab Der Gerichtshof der Europ&#228;ischen Kommission erkl&#228;rt [...]</p>
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		<title>Von: Magnus Becker-Pressespiegel gegen sexuelle Gewalt 38/07: &#187; Magnus Becker, Pressespiegel, gegen sexuelle Gewalt, Porno, Google</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2007/08/21/internet-als-wahlkampfthema/comment-page-1/#comment-38729</link>
		<dc:creator>Magnus Becker-Pressespiegel gegen sexuelle Gewalt 38/07: &#187; Magnus Becker, Pressespiegel, gegen sexuelle Gewalt, Porno, Google</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 16:44:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] blog.internet-briefing.ch ff. (&#8230; gegen Rassismus, Pornografie, Gl&#252;cksspiel und Gewalt im Internet. Diese nimmt Provider, Hoster und Suchmaschinen in die Pflicht. &#8230;) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] blog.internet-briefing.ch ff. (&#8230; gegen Rassismus, Pornografie, Gl&uuml;cksspiel und Gewalt im Internet. Diese nimmt Provider, Hoster und Suchmaschinen in die Pflicht. &#8230;) [...]</p>
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		<title>Von: Reto Hartinger</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2007/08/21/internet-als-wahlkampfthema/comment-page-1/#comment-38554</link>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 23:51:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war in der SIMSA-Gruppe, welche die Stellungnahme vorbereitet hat - wenigstens damals scheint mir, dass man eine Ueberwachungsinfrastruktur h&#228;tte aufbauen m&#252;ssen. Ist etwas am Entwurf ge&#228;ndert worden. Es gab anscheinend letztes Jahr die letzte Aussprache zwischen Hostern und dem Bundesamt f&#252;r Justiz.

Rolf Auf der Maur ist federf&#252;hrend f&#252;r die SIMSA - Rolf kannst Du Stellung nehmen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war in der SIMSA-Gruppe, welche die Stellungnahme vorbereitet hat &#8211; wenigstens damals scheint mir, dass man eine Ueberwachungsinfrastruktur h&#228;tte aufbauen m&#252;ssen. Ist etwas am Entwurf ge&#228;ndert worden. Es gab anscheinend letztes Jahr die letzte Aussprache zwischen Hostern und dem Bundesamt f&#252;r Justiz.</p>
<p>Rolf Auf der Maur ist federf&#252;hrend f&#252;r die SIMSA &#8211; Rolf kannst Du Stellung nehmen?</p>
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		<title>Von: Schwarzenegger</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2007/08/21/internet-als-wahlkampfthema/comment-page-1/#comment-38551</link>
		<dc:creator>Schwarzenegger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 23:15:22 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Reto,
Deinen Blog-Eintrag kann man nicht so stehen lassen. Die Meldung des Tages-Anzeigers wurde veranlasst von einer Motion der CVP, die vom Bundesrat bis 2008 einen Gesetzesvorschlag zur Provider-Verantwortlichkeit verlangt (wie es schon die Motion von St&#228;nderat Pfisterer 2001 verlangte). Verwaltungsintern findet eine &#196;mterkonsultation statt, und der Bundesrat muss in B&#228;lde entscheiden, wie er in dieser Sache fortfahren will.
Man liest allenthalben und auch bei Dir, dass die Expertenkommission Netzwerkkriminalit&#228;t mit ihrem Revisionsentwurf von 2003 einen Denunziantenartikel in das StGB einf&#252;hren wolle, dass die Host-Provider als Privatpolizisten missbraucht werden sollen usw.
Das Gegenteil ist richtig: Angenommen ein Content wird ohne Wissen des Host-Providers auf einen seiner Webserver geladen. Eine Strafbarkeit ist zun&#228;chst mangels Vorsatzes zu verneinen. Wird nun diesem Host-Provider aber von einem beliebigen Dritten mitgeteilt, auf seinem Server sei z.B. verbotene Pornographie oder eine Gewaltdarstellung i.S.v. Art. 135 StGB abgelegt, &#228;ndert sich die Beurteilungsgrundlage. Im europ&#228;ischen Umland m&#252;sste der Host-Provider den Zugang zu diesen Informationen sofort sperren, weil er andernfalls mindestens als Gehilfe zur Rechenschaft gezogen w&#252;rde. Nicht so nach dem Schweizer Vorentwurf. Hier m&#252;sste er diese Mitteilung des Dritten nur an die Strafverfolgungsbeh&#246;rden weiterleiten und w&#228;re dadurch vor einer strafrechtlichen Verfolgung sicher. Die Pr&#252;fung, ob die Informationen auf dem Webserver tats&#228;chlich strafrechtlich relevant sind, m&#252;sste die Strafverfolgungsbeh&#246;rde abkl&#228;ren. Erst wenn der Host-Provider von dieser die Meldung bekommt, die Informationen seien strafrechtlich relevant, entst&#252;nde eine Sperrverpflichtung bzw. eine strafrechtliche Mitverantwortung, falls er es nicht tut.
Die Weiterleitungspflicht (nicht zu verwechseln mit einer Denunziationspflicht) sch&#252;tzt also die Host-Provider, &#252;bertr&#228;gt die Pflicht zur Pr&#252;fung der strafrechtlichen Relevanz auf die staatlichen Strafverfolgungsbeh&#246;rden (wo die Pflicht auch hingeh&#246;rt) und stellt einen rechtssicheren Zustand her.
Zus&#228;tzlich wird die Straflosigkeit des Access-Providers im Vorentwurf explizit festgehalten.
Wenn verschiedene Providerverb&#228;nde im Sinne einer Maximall&#246;sung eine v&#246;llige Freistellung des Host-Providers verlangen und den ausgewogenen Vorentwurf aus diesem Grund ablehnen, d&#252;rfen sie sich nicht wundern, wenn sich pl&#246;tzlich die gegenteilige L&#246;sung durchsetzen wird (d.h. Pflicht des Host-Providers zur prokativen &#220;berwachung seiner Webserver, strafrechtliche Verantwortlichkeit der Access-Provider, Sperrverf&#252;gungen zur Sperrung illegaler Inhalte auf ausl&#228;ndischen Servern usw., siehe Motion Schweiger).
Tanti Saluti
Prof. Dr. Christian Schwarzenegger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Reto,<br />
Deinen Blog-Eintrag kann man nicht so stehen lassen. Die Meldung des Tages-Anzeigers wurde veranlasst von einer Motion der CVP, die vom Bundesrat bis 2008 einen Gesetzesvorschlag zur Provider-Verantwortlichkeit verlangt (wie es schon die Motion von St&#228;nderat Pfisterer 2001 verlangte). Verwaltungsintern findet eine &#196;mterkonsultation statt, und der Bundesrat muss in B&#228;lde entscheiden, wie er in dieser Sache fortfahren will.<br />
Man liest allenthalben und auch bei Dir, dass die Expertenkommission Netzwerkkriminalit&#228;t mit ihrem Revisionsentwurf von 2003 einen Denunziantenartikel in das StGB einf&#252;hren wolle, dass die Host-Provider als Privatpolizisten missbraucht werden sollen usw.<br />
Das Gegenteil ist richtig: Angenommen ein Content wird ohne Wissen des Host-Providers auf einen seiner Webserver geladen. Eine Strafbarkeit ist zun&#228;chst mangels Vorsatzes zu verneinen. Wird nun diesem Host-Provider aber von einem beliebigen Dritten mitgeteilt, auf seinem Server sei z.B. verbotene Pornographie oder eine Gewaltdarstellung i.S.v. Art. 135 StGB abgelegt, &#228;ndert sich die Beurteilungsgrundlage. Im europ&#228;ischen Umland m&#252;sste der Host-Provider den Zugang zu diesen Informationen sofort sperren, weil er andernfalls mindestens als Gehilfe zur Rechenschaft gezogen w&#252;rde. Nicht so nach dem Schweizer Vorentwurf. Hier m&#252;sste er diese Mitteilung des Dritten nur an die Strafverfolgungsbeh&#246;rden weiterleiten und w&#228;re dadurch vor einer strafrechtlichen Verfolgung sicher. Die Pr&#252;fung, ob die Informationen auf dem Webserver tats&#228;chlich strafrechtlich relevant sind, m&#252;sste die Strafverfolgungsbeh&#246;rde abkl&#228;ren. Erst wenn der Host-Provider von dieser die Meldung bekommt, die Informationen seien strafrechtlich relevant, entst&#252;nde eine Sperrverpflichtung bzw. eine strafrechtliche Mitverantwortung, falls er es nicht tut.<br />
Die Weiterleitungspflicht (nicht zu verwechseln mit einer Denunziationspflicht) sch&#252;tzt also die Host-Provider, &#252;bertr&#228;gt die Pflicht zur Pr&#252;fung der strafrechtlichen Relevanz auf die staatlichen Strafverfolgungsbeh&#246;rden (wo die Pflicht auch hingeh&#246;rt) und stellt einen rechtssicheren Zustand her.<br />
Zus&#228;tzlich wird die Straflosigkeit des Access-Providers im Vorentwurf explizit festgehalten.<br />
Wenn verschiedene Providerverb&#228;nde im Sinne einer Maximall&#246;sung eine v&#246;llige Freistellung des Host-Providers verlangen und den ausgewogenen Vorentwurf aus diesem Grund ablehnen, d&#252;rfen sie sich nicht wundern, wenn sich pl&#246;tzlich die gegenteilige L&#246;sung durchsetzen wird (d.h. Pflicht des Host-Providers zur prokativen &#220;berwachung seiner Webserver, strafrechtliche Verantwortlichkeit der Access-Provider, Sperrverf&#252;gungen zur Sperrung illegaler Inhalte auf ausl&#228;ndischen Servern usw., siehe Motion Schweiger).<br />
Tanti Saluti<br />
Prof. Dr. Christian Schwarzenegger</p>
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