Beim Web 2.0 ist meist die Website gar nicht so schwierig nachzubauen. Der Wert müsste eigentlich gering sein. Aber hoppla – Facebook wurde mit 15 Mia bewertet. Der Wert ist nicht die Technologie, nicht der zur Verfügung gestellte Inhalt sondern das was die User daraus gemacht haben und die Zeit die sie auf der Site verbringen, wie oft sie wieder kommen.
In Zukunft wird es also immer mehr darum gehen, wie wir Nutzer an uns binden durch ihre eigene Partizipation. Ja, das geht auch bei E-Commerce und Firmenwebsites. Das Mitmachweb bietet grosse Chancen. Das Commitment der Nutzer mit der Site wird grösser. Das bringt auch neue Probleme mit sich. Es gibt noch wenige Sites in der Schweiz die damit Erfahrung haben. Ich habe diese aufgeboten, damit wir von ihren Erfahrungen profitieren. Vier Pioniere zeigen, wie sie mit Userpartizipation umgehen – welche Probleme und Erfolge sie haben, damit Du entscheiden kannst, ob Du für das Mitmachweb ready bist.
“User Generated Content” – Keine Angst vor dem Kunden
Online-Kommentare – mehr als Leserbriefe 2.0
Peter Hogenkamp, Geschäftsführer Blogwerk
Wer seine Inhalte konsequent für Kommentare öffnet und mit diesen auch souverän umzugehen weiss, erhält mehr als eine Nachfolge-Funktion für Leserbriefe: Häufig werden die interessantesten Diskussionen in den Kommentaren geführt.
- Der kleine, aber feine Unterschiede zwischen Kommentaren in Blogs und Diskussionen in Foren
- Kommentare vs. Trackbacks?
- Die 10 besten deutschsprachigen Kommentare
- Leassons learned von den bestkommentierten deutschsprachigen Blogs
- Die fünf sichersten Kommentarkiller.
Facts 2.0: Experimente mit News und Lesern
Christoph Lüscher, Geschäftsführer PartnerWinner von TA-Media und Projektleiter von Facts 2.0
Web 2.0 in der Schweiz und das erst noch mit Fokus auf “ernsthafte” Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – kann das funktionieren? Christoph bespricht erste Erfahrungen mit dem Aufbau eines durch und durch interaktiven Meinungs- und Hintergrundmediums.
- Wie lässt sich eine kritische Masse aufbauen?
- Wie kann eine “ernsthafte” Diskussionskultur in einer Online-Community etabliert werden?
- Welche Technologien müssen einer funktionierenden interaktiven News-Community zur Verfügung gestellt werden?
- Wie konsummieren Web-User News? Wie stark können die etablierten News-Konsumgewohnheiten durch neue, den Möglichkeiten des Internets angemessenere Tools verändert werden?
Umgang mit Leserkommentaren
Urs Holderegger, Nachrichtenchef NZZ
-Abkehr von der Anonymität oder Heinz Müller statt Donald Duck. Was sind die Folgen?
-Qualitätskontrolle, notwendiges Übel oder einziges Mittel, um die Marke NZZ zu schützen?
-Plötzlich neue User dank Verbreitung in andern Blogs oder Foren. Umgang mit ausländischen Leserkommentaren?
- Aendert User Generated Content die Marke?
- Wie unterscheidet sich der Online-Leser vom Blattleser?
- Wie beeinflusst der Online-Leser die Redaktion?
Wenn Kunden plötzlich meine Produkte beurteilen
Roland Zeller, Geschäftsführer von travel.ch
- Hotelbewertungen durch Kunden wie angepackt, wie umgesetzt?
- Wie funktioniert das (auch grob technisch)?
- Was kommt von den Usern zurück?
- Redaktioneller Aufwand?
- Nutzen für die User?
- Gibts nur “abmotzereien”?
- Do’s und Dont’s
- Ausblick
Anmeldung: http://www.internet-briefing.ch/userContent