Coop liest Internet Briefing Blog
Ah, Coop liest meinen Blog Eintrag. Während Migros weiterhin mit Le Shop Geld vernichtet setzt Coop meine Vorschläge und die aus den Kommentaren um. Das freut mich natürlich!
Ich wiederhole deshalb die Erfolgsfaktoren für einen Online Shop mit Lebensmitteln (jede Branche, jeder Teilmarkt hat seine eigenen Erfolgsfaktoren!) die ich vor 10 Jahren!! definierte und teilweise bei Coop 1999 umsetzte. Teilweise deshalb, weil man mir oft nicht glaubte und nun 10 Jahre später autonom nachvollzieht, was ich schon vor 10 Jahren definierte.
- Schnelle Software
- einfache Bedienung
- Kostenlose Lieferung
- Gleiche Preise wie im stationären Laden
- Frei wählbarer Lieferzeitpunkt
- Umfassendes Sortiment
- Gleiche Preise wie im Laden (Aktionen sind m. A. nicht nötig, da könnte ich mich aber täuschen)
Den Migros Online Shop (le shop genannt) analysiere ich schon gar nicht, der ist so schlecht, den muss man von neu auf konzipieren.
Noch bei der letzten Analyse musste ich mit Coop schimpfen: Was taugt der Coop Online Shop Nicht dass jetzt schon alles Gut ist, aber einiges wurde umgesetzt: Viel mehr Artikel im Sortiment, Geschwindigkeit und kostenlose Lieferung. Weiter so.
Als nächstes zu Verbessern:
1. Noch immer besteht ein Session Timeout nach 15 Minuten, der ist einfach unnötig. Trotzdem man hat das Problem erkannt und verspricht den Warenkorb zu speichern. Leider speichert Coop nur einen Teil meines Warenkorbs. Also Leute, warum kompliziert wenn es einfach geht? Es gibt keinen Grund den Session Timeout unter 4 – 5 Stunden anzusetzen.
2. Kostenlose Lieferung: Die kostenlose Lieferung wurde für eine Testphase von einer Woche wieder eingeführt. Ich bin sicher, die Bestellungen schnellten nach oben. Diese Gebühr muss wieder weg. Ab CHF 150.- ohne Liefergebühr ist genau richtig. Damit lässt sich eine Gewinnmarge von 10% erzielen, wenn man es richtig macht! Haltet euch einfach an mein Konzept aus dem Jahr 1999!
3. Warenkorb Menge mutieren, ohne Reload nach jeder Änderung, sondern erst wenn die Warenkorb Aktion gändert wird.
So das wäre es, neue Vorschläge gibt’s nur gegen Geld, weil da muss ich mich schon etwas mehr rein knien, August du kennst meine Nummer. PS Ich bin dir nicht mehr böse


Beat Z'graggen schrieb:
Es wäre in diesem Zusammenhang wohl angebracht zu erwähnen, dass es höchste Zeit ist, dass Goolge nicht nur lächerliche 35 Seiten des Coop Auftrittes aufnehmen kann. Leshop ist mit 446 Seiten bei Google auch ein schlechtes Beispiel, gewinnt aber zumindest nach Punkten…
Dass diese Shops nicht einmal in der Lage sind, Google zuzulassen ist wohl kaum gewollt.
Kommentiert am 15-Okt-07 um 4:50 pm | Permalink
Pierre Rappazzo schrieb:
@Beat, du hast ja recht, Migros und Coop haben es zwar vordergründig nicht nötigt bei Google gelistet zu sein, trotzdem sollten sie. Und weiter nicht zu vergessen, beide haben zweistellige Millionen an SAP bezahlt. Kann man von dieser indirekten Qualitätsmessung auf die gesamte SAP Software schliessen?
Kommentiert am 15-Okt-07 um 5:32 pm | Permalink
Beat Z'graggen schrieb:
Wenn Migros und Coop es nicht nötig hätten, von den Kunden gefunden zu werden, welche nach ihren Angeboten suchen, müssten sie auch keine Werbung mehr machen…
Aus meiner Sicht besteht nur ein indirekter Zusammenhang mit SAP. Für Google ist nicht wichtig, was für ein System im Backend eingesetzt wird. Es sind in erster Linie Hürden bei den erstellten Internetseiten, welche Google daran hindern, die Seiten aufzunehmen.
Kommentiert am 15-Okt-07 um 5:59 pm | Permalink
Pierre Rappazzo schrieb:
@Beat. Die Werbung von Migros ist auch überflüssig, sie müsste lediglich ihre Statuten einhalten, aber das ist ein anderes Thema. Coop setzt seit einigen Jahren voll auf Image. Da sie aber Werbung betreiben, hast du absolut recht. Zur SAP, da bin ich schon der Meinung, dass der Umsetzungspartner (was SAP ist) auch für die Crawlbarkeit verantwortlich ist. Mir würde dies auf jeden Fall nicht passieren.
Kommentiert am 16-Okt-07 um 7:49 am | Permalink