Warum Linkverkäufer Ihren Pagerank verlieren
Google hat seine Drohung wahr gemacht und auch im deutschen Sprachraum den Pagerank vieler Internetauftritte herabgesetzt, welche mit Textlinks handeln. Der Kampf gegen die Linkverkäufer geht in eine nächste Runde!
Nachdem in einer ersten Welle vor allem englischsprachige Internetauftritte betroffen waren (s. auch Google’s Uni verliert als Link-Verkäufer ihren Pagerank!) geht Google nun weltweit gegen Linkverkäufer vor. Die zahlreichen Internetauftritte, welche Ihren Pagerank verwenden, um Links zu verkaufen, sind Google schon lange ein Dorn im Auge. Seit 2005 wurden die entsprechenden Anstrengungen von Google im Kampf gegen Linkverkäufer schrittweise erhöht (s. auch Google bestraft Link-Verkäufer). Es wurde immer wieder betont, dass solche Links gegen Googles Richtlinien verstossen. Zudem wurde der rel=nofollow eingefügt und Google hat seit langem empfohlen, Werbelinks so zu kennzeichnen. Wenn die Links aus reinen Marketingüberlegungen gesetzt wurden, ist damit der Nutzen nach wie vor da. Wenn diese aber wegen dem Pagerank gesetzt wurden, bringen sie nichts mehr. Vor allem aber seit März/April dieses Jahres wurde das Thema zum Schwerpunkt gemacht und die Bemühungen, Linkverkäufer zu erkennen und zu bekämpfen wurden nochmals intensiviert (s. auch Google ruft dazu auf, kaufbare Links als Spam zu melden!)
Da der Wert eines Links fälschlicherweise oft vom Pagerank abhängig gemacht wird, setzt Google genau dort an: Durch ein Herabsetzen des Pagerank der Verkäufer-Websites soll diesen das Leben schwer gemacht werden. Um zwei bis drei Punkte fiel der Pagerank beispielsweise von so populären Linkverkäufer-Websites wie “Die Zeit” , “Chip Online” oder der “Netzeitung”. Chip und Zeit haben bereits reagiert, und die viele der bemängelten Links von der Seite genommen. In der Schweiz waren z.B. Blogging Tom und Yoda betroffen.
Es wurde auf Seiten von Google schon öfters bestätigt, dass Internetauftritte, welche Links verkaufen ihre Positionen verlieren oder sogar aus den Google Index entfernt werden. Von daher kam der Schritt nicht überraschend. Viele hatten einfach nicht geglaubt, dass Google es ernst meint. Gemäss Google sollten es die meisten merken, die aufgrund einer Bestrafung PageRank verlieren. Es besteht auch die Möglichkeit, nach der Entfernung der Entsprechenden Links um ein Review zu bitten. Es sind bereits Fälle bekannt, welche nach der Entfernung der bezahlten Links ihre Positionen wieder zurückerhalten haben.
Noch abzuwarten bleibt, was für Auswirkungen das Ganze auf die Käufer der Links hat. Google merkt sich natürlich nicht nur die Linkverkäufer sondern auch deren Kunden, welche mit Hilfe dieser Links ihre Positionen verbessern wollten.
Cross-Posting von http://news.worldsites-schweiz.ch/auch-deutsche-linkverkaeufer-verlieren-ihren-pagerank.htm



Internet Briefing Blog / Google Pagerank Update: Einige Beobachtungen und Testergebnisse schrieb:
[...] dass Google immer um diese Jahreszeit herum einen grösseren Update vornimmt (s. Warum Linkverkäufer Ihren Pagerank verlieren)! Dieses Jahr waren also die Linkverkäufer das Hauptziel der Anstrengungen von Google, bessere [...]
Kommentiert am 12-Nov-07 um 12:09 pm | Permalink