von Beat Z'graggen
Die neue Verpackungsverordnung in Deutschland könnte eine neue Abmahnwelle für Online-Händler auslösen: Denn künftig dürfen Internet-Händler in Deutschland die Waren nur noch in bestimmte Verpackungen stecken und versenden.
Verpackungen müssen in Deutschland zukünftig im Dual System lizensiert sein. Wenn die neue Verpackungsverordnung in Kraft tritt, dürfen Online-Händler keine Verpackung mehr in Umlauf bringen, die nicht bei einem dualen System lizenziert sind. Verstösse gegen die neue Verordnung können mit einer Geldbusse von bis zu 50′000 Euro geahndet werden.
Verpackungen, die bei privaten Endverbrauchern anfallen (so genannte Verkaufsverpackungen) müssen durch haushaltsnahe Erfassungssysteme gesammelt werden. Die Alternative die Verpackungen in Eigenregie zurückzunehmen soll es zukünftig nicht mehr geben.
Also muss jemand mit einem Lager in Deutschland an ein Entsorgungssystem angeschlossen sein. Dies kann entweder der Händler selbst sein, der Lieferant des Händlers oder der Lieferant der Versandverpackung. Da die Versandverpackung ebenfalls zur Verkaufsverpackung zählt, gilt auch für sie die Entsorgungspflicht. Dies betrifft beispielsweise Karton, Packpapier oder Füllmaterial, mit dem die Ware versandt wird.
In der Praxis läuft die Neuregelung letztlich darauf hinaus, dass sich jeder Internethändler an ein Entsorgungssystem anschliessen muss. Dies wird vor allem kleine Online-Shops treffen, die nicht die Marktmacht haben, ihre Lieferanten dazu zu bringen diese Aufgabe für sie zu übernehmen.
Der Artikel wurde ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/richtige-verpackungen-waehlen-online-haendlern-drohen-50000-euro-bussgeld.htm publiziert.
von Ebneter
Das Competence Center E-Business Basel der Fachhochschule Nordwestschweiz sucht innovative Unternehmen, die zum Thema «Wettbewerbsvorteile in der Kundenbeziehung durch Business Software» ein erfolgreiches Projekt realisiert haben.
Damit besteht auch in diesem Jahr für Deine Firma die Möglichkeit, ihre Kompetenz einer breiten Öffentlichkeit zu veranschaulichen – durch eine professionell erstellte Fallstudie.
Veröffentlicht werden die Fallstudien in einem Buch, über die Online Fallstudiendatenbank www.experience-online.ch, durch Publikationen in Wirtschafts- und Branchenmedien, über die Lehre und natürlich am «eXperience Event 2008», der am 9. September 2008 in Basel an der Hochschule für Wirtschaft durchgeführt wird. Die Ergebnisse kommen so gleichzeitig den Kooperationspartnern in der Wirtschaft und den Studierenden der FHNW zu Gute.
Was ist Deine Erfolgsstory?
Hier geht’s zum Call for Cases!
Declaration of Interest: Ich bin Dozent am CCEB.
von Reto Hartinger
Eigentlich mögen sich die beiden Firmen, eigentlich mögen sich die Eigner der beiden Firmen sehr. So sehr, dass Google CEO Eric Schmidt im Verwaltungsrat von Apple sitzt. Jetzt ist der Schmusekurs aber vorbei. Apple und Google sind nicht mehr die beiden Firmen die sich gemeinsam um das Wohl des Users kümmern oder einfach die Netten sind und Microsoft der Böse. Apple und Google sind Konkurrenten geworden.
Das iPhone könnte ein phenomenaler Ertragspfeiler für Apple werden, wäre da nicht Google. Apple kann nämlich Hardware und Software so vereinen, dass sie toll zueinander passen. Das können andere Hardwarehersteller nicht und Softwareschmieden wie Microsoft bringt auch kein Rundumwohlfühlprodukteerlebniss zustande. Und Hipe ist ein Gerät sowieso erst dann, wenn es mehr kostet, mehr kann und ein tolles Logo drauf hat.
In einem Post im März 2007 meinte ich:
Gefährlich ist, wenn Google ein eigenes Set an Software anderen zur Verfügung stellt. Das wäre cleverer von Google. Dann wäre es für Apple schwierig, diesen Markt zu dominieren bzw. einen neuen Markt zu schaffen.
Mit dem iPhone wollte Steve Jobs ein Gerät haben, für welches alle grossen Softwarehäuser Software entwickeln. Deshalb kommt die Map von Google und das E-Mail wären Googles Android-Pläne gestorben? Kaum. Wir umgekehrt jetzt Apple Google rausschmeissen und Yahoo-Maps installieren? Kaum.
Einen Google Rausschmiss wird es aber wohl geben: Erich Schmidt. Eric Schmidt geht in VR-Sitzungen aus dem Zimmer, sobald das iPhone behandelt wird. Was für einen Sinn macht es, Schmidt im Verwaltungsrat zu haben, wenn er einen Drittel der Zeit gar nicht da ist?
Die beiden Firmen werden sich wieder Trennen. Es wird sich zeigen, ob die grossen Softwarehäuser für das iPhone oder für Android Software schreiben werden. Wahrscheinlich für beide. Präferenz Apple. Vorerst.
von Beat Z'graggen
Google bietet neu Website-Betreibern eine Funktion an, mit der eigene Videos besser im Videoindex der Suchmaschine erfasst werden können. Also eine Art Suchmaschinen-Optimierung für Videos.
Google hat sein Sitemap-Protokoll so erweitert, dass neu auch Sitemaps für Videos erfasst werden können. Die Video Sitesmaps erlauben es, Meta-Informationen zum Video hinzuzufügen. Dadurch kann Google dann beispielsweise Videotitel, Beschreibung und Dauer indizieren. Der Thumbnail des Videos wird dann bei der Video-Suche in Google-Antwortseiten angegeben.
Folgende Dateitypen werden von Google unterstützt: .mpg, .mpeg, .mp4, .mov, .wmv, .asf, .avi, .ra, .ram, .rm und .flv.
In ihrer einfachsten Form enthält eine Video-Sitemap ein einziges Tag, anhand dessen Google erkennt, dass ein abspielbares Video auf einer bestimmten Zielseiten-URL vorhanden ist. Mit optionalen Feldern können andere Attribute des dort verfügbaren Videos angeben. Je weniger Informationen in der Dateierweiterung der Sitemap angegeben werden, desto stärker versucht Google, diese Informationen zu ermitteln und zu extrahieren. Google verwendet allenfalls auch Text, der sich auf der Seite des Videos findet und nicht den Text, den Sie in der Video-Sitemap bereitstellen, wenn hier Unterschiede bestehen.
Die neue Möglichkeit erlaubt damit eine minimale Suchmaschinen-Optimierung für Videos.
Der Artikel wurde ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/google-ermoeglicht-suchmaschinen-optimierung-fuer-videos.htm publiziert.
von Ebneter
Bist Du mit der Nutzung Deiner Kundendaten für den Kundendialog im E-Shop, im CRM oder im Marketing zufrieden? In einer aktuellen Studie sagen 90% der befragten Shop-Betreiber aus, eine verstärkte Verwendung der Kundendaten könnte ihrem Unternehmen helfen, sich besser auf die Bedürfnisse der Kunden auszurichten.
Das Competence Center E-Business Basel der Fachhochschule Nordwestschweiz hat bereits mehrere Forschungsprojekte zur Nutzung von Kundenprofilen im E-Commerce erfolgreich abgeschlossen.
Für das nächste Projekt suchen wir Wirtschaftspartner, die bereit sind, innovative Funktionen und Lösungen mit unserer Unterstützung umzusetzen.
Komm’ doch am 21. Februar von 15:30 bis 17:30 nach Basel und informiere Dich unverbindlich über unsere Forschung. Als (potentieller) Wirtschaftspartner kannst Du Deine eigenen Vorstellungen einbringen.
Die Veranstaltung “Kundenprofile und Personalisierung” richtet sich an Geschäftsleitungsmitglieder, Verantwortliche für Verkauf und Marketing, sowie Verantwortliche für E-Business und Informatik.
Zur Anmeldung
Declaration of Interest: Ich bin Dozent am CCEB.
von Daniel Niklaus
Wer will das Filmspektakel der Muskelmänner 300 auf 2×2 Millimeter oder Angelina Jolie mit Brad Pitt auf Kleinstraum turteln sehen?
Man überlege; das Display eines Handys ist viel zu klein. Das gibt Augenkrebs. Und dann erhofft sich noch irgendeiner, dass die Euro 08 ein Zugpferd sein könnte. Wie soll man bitte auf einem Minihandy einen Ball erkennen? Geschweige denn eine Spukeattacke unserer Stars? Das ist wie, wenn man einen Düsenjet mit Stroh versucht in die Luft zu bringen.
TV schaut man zu Hause auf dem Sofa. Dort ist der Kasten auch schön gross. 2.5 Meter Diagonale müssen es schon sein. Etwa so wie das Microvision an der CES mit Ihrem neuen Handyprojektor vorstellt.
