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Kleinere Orbit-iEX als Chance

von Reto Hartinger

Das Internet hat mit dem Zusammenschluss zwischen Orbit und Internet Expo seine Heimat irgendwie verloren. Über die ganze Messe waren die Internetaussteller verteilt. Ein Internetfeeling kam nicht auf. Internetverantwortliche kamen schlicht nicht auf ihre Kosten. Schuld daran ist nicht einfach der Messe zuzuschreiben. Viele der grossen Internetfirmen wollten sich eher in der Nähe von SAP oder Microsoft sehen als neben ihrem Konkurrenten und die kleinen Agenturen haben sich so spät angemeldet, dass sie auf die freien Plätze in allen Hallen verteilt wurden.

Die Orbit-iEX 2008 belegt nur noch vier statt sechs Hallen. Damit gibt es kein Recht auf den Vorjahresstandplatz. Gut so! Internet soll wieder zum Internet. Als Besucher möchte ich mir nicht die Stände zusammensuchen – das mache ich schlicht nicht.

Die neue Messegliederung: Integrierte Kommunikation, Computergestützte Zusammenarbeit, E-Mail-Management, Suchen und Finden im Internet, Firmen-Auftritt im Internet, Online-Marketing, Daten schützten und sichern und IT Beschaffungskompetenz.

Das hört sich doch schon viel besser an. Aber wo sind jetzt SAP und Microsoft?

Ah, dass ist die Verdeutschung von Pascal Sieber, damit die Besucher mit den Angebotenen Themen etwas anfangen können. Die Hallen werden so aufgeteilt:

Hallen 3 + 4 IT-Anwendungen: Business Software, Internet / Websites & E-Business sowie Office Equipment & Paper Management präsentiert. Die Ebene der

Hallen 5 + 6 IT-Basisstruktur: Hardware, Mobile Computing, Peripherals, ISPs / Carriers, Networks und IT Security

Wissensmanagement

von PascalSieber

Wissen: Die Bedeutung dieser Ressource ist längst erkannt – das richtige Management und der Nutzen daraus ist jedoch nach wie vor Gegenstand intensiver Diskussionen. iKnowledge und sieber&partners führen gemeinsam eine Studie zum Thema Wissens-Management im deutschsprachigen Raum durch. Das Wissens-Management wird anhand der vier Dimensionen Methoden, Organisation, Kultur und Prozesse analysiert.

Zur Befragung: http://212.114.128.211/html/rogator.htm?n=psi/2008_Wissens-Management&ref=ie

Ja – Ihr habt recht: Wissensmangement ist ziemlich abgegriffen. Die Linien interessieren sich schon bald nicht mehr dafür. Aber: Immerhin ist das Wissen in heute die teuerste Ressource – und vor allem die knappste. Wir wollen mit der Studie zeigen, was Ihr alle darüber denkt und wie sich das Wissensmanagement entwickelt. Also, macht mit. Mich würd’s freuen. 

Unified Communication

von PascalSieber

Mobilität, Glokalisierung, flexible Arbeitsmodelle, Teamarbeit, prägen die heutige Arbeitswelt. Auf der Strecke geblieben ist dabei die Erreichbarkeit eines jeden Einzelnen von uns. Schafft Unified Communications Transparenz und reduziert Leerläufe, indem es Kommunikationskanäle integriert und zeigt, wer gerade wie erreichbar ist?

Nehmen Sie an der Studie teil und erhalten Sie die Resultate kostenlos:
http://212.114.128.211/html/rogator.htm?n=psi/UC&ref=sp

Was wir schon herausgefunden haben:
Unified Communication ist v.a. für Projektteams sehr nützlich. In einem 3-jährigen, online-Fitness-Center haben über 5000 Personen in mehreren hundert Projekten eine laufend adaptierte Plattform verwendet: ve-forum.org. Erkenntnisse daraus: Die Philosophie der Zusammenarbeit, das Verhalten der Leute muss mit der Technologie wachsen und umgekehrt. Zu viele Funktionen auf einmal verkraftet ein durchschnittliches Team nicht. Zudem nützt die beste UC nichts, wenn Information Hiding und Command & Controll die obersten Prinzipien im Team sind.

Was wir sicher nicht bieten werden

von Reto Hartinger
Als Einstimmung für die Konferenz Internet Briefing @ Bern hat mir Cyrill Schmid dieses lustige Video geschickt.

Nein soetwas wirst Du bei unseren Referaten nicht zu hören bekommen. Am Internet Briefing@Bern geben die Top-Referenten des Briefings Tipps und Wissen mit welches Du am nächsten Tag im Unternehmen einseten kannst. Kein Blabla, kein Marektinggeschrei, kein Wischiwaschi – die Referenten beweisen was sie sagen. Das ist unsere Konferenzkultur. Schade, dass wir an der Konferenz nicht wie bei normalen Briefings danach noch eine volle Stunde im Saal weiterdiskutieren können. Das gibt das Format Konferenz einfach zu wenig her.

Internet Briefing @ Bern
12. und 13. März 2008 / BEA Expo Bern http://www.internet-briefing.ch/bern

Übrigens, nach der Halbzeit unserer Marketingaktivitäten für den Kongress haben wir das Minimalziel an Teilnehmern bereits erreicht Eingesetzt haben wir bewusst nur E-Mails. Wenn das Produkt gut ist, gehts auch so. Anmeldungen kommen auch aus der ganzen Schweiz. Bist Du schon dabei? Was hälst Du von unserem Programm?
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Neue Schweizer Suchmaschine mit Vorschaubildern

von Joel

Ein neuer Suchmaschinen-Prototyp wurde letzte Woche von uns entwickelt. Er zeigt wo die Entwicklung der Suchmaschine in der Zukunft hingehen könnte.

Hier gleich ein Screenshot der Suchmaschine zum Anklicken:

Suche nach Madonna

Statt viel Text erhält der Benutzer bei der neuen Suchmaschine von Enzian Media GmbH die Webseiten als Bild dargestellt. Keine Textartefakte aus den New York Times, sondern die ganze Seite als Screenshot! Beim Fahren mit der Maus über die Suchresultate erscheint auch die URL und ein kleiner Beschreibungs-Text.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus den Resultaten:

Amazon-Artikel und YouTube-Filme werden besonders angezeigt.

Probieren sie doch die Suchmaschine aus:
Suche nach Simpsons
Suche nach Madonna
Suche nach iPod
– Oder Hintergrundbild ändern… :)

Es gibt auch schon kleine Firefox-Plugins welche bei anderen Suchmaschinen Screenshots anzeigen, dies ist aber nicht zu vergleichen. Denn die Plugins zeigen nicht die tatsächliche Seite an, sondern nur die Startseite. Statt einem Artikel über Madonna also die Startseite der New York Times. Auch sind die Screenshots bei “Enzian Search” grösser (Titel sind lesbar) und viel aktueller.

Doch es ist noch ein weiter Weg zu einer ausgereiften Suchmaschine: Mit nur zwei Servern könnten die Such-Abfragen langsam werden bei vielen Benutzern, auch gibts noch viele Screenshots welche Darstellungsfehler beinhalten oder gar nicht erst angezeigt werden. Falls Probleme auftreten, probieren Sie es bitte später einfach erneut.

Wenn sie die Idee toll finden, aber mit der Geschwindigkeit nicht zufrieden sind: Vielleicht möchten sie uns mit einem Server untersützen und dafür an möglichen Werbe-Umsätzen beteiligt werden?

Entwickelt wurde die Suchmaschine von Joel Janser, 23 Jahre, Enzian Media GmbH. Wir wissen, dass die Mitglieder von Internet-Briefing sehr viel Know-How haben und hoffen auf gute Tipps und Ratschläge um uns im harten Internet-Business etwas durchzukämpfen.

Ein richtiges Design und weitere Verbesserungen werden folgen…

Marktanteil Suchmaschinen in Deutschland: Google bei 93 %

von Beat Z'graggen

Während Google weltweit gesehen rund 2/3 der Suchabfragen beantwortet, sind es in Deutschland ca. 93 %. Google hat im deutschsprachigen Raum fast ein Monopol.

Zwar veröffentlichen die grössen Marktforschungsinstitute nur selten Daten über den deutschsprachigen Raum. Dank webhits.de, wo die entsprechenden Daten aber ständig aktualisiert werden, sind trotzdem neutrale Daten über den Marktanteil von Google erhältlich. Dieser deckt sich weitgehend mit unseren eigenen Beobachtungen bei unzähligen Internetauftritten von Kunden.

Gemäss den Zahlen von Webhits hat Google zwar “nur” einen Marktanteil von 89,7 Prozent. Da aber die Suchdienste von T-Online, AOL und freenet.de ebenfalls Google Ergebnisse anzeigen (zu erkennen an den Google-Logos auf den Seiten), sind deren Zugriffsanteile in Wirklichkeit ebenfalls Google-Zugriffe. Damit erreicht Google einen Marktanteil von satten 93 Prozent!


Marktanteil Suchmaschinen Marktanteil Entwicklung


Hier die aktuellen Zahlen im Detail:

  • Google 89.7%

  • Yahoo 3.1%
  • T-Online 2.1%
  • MSN Live Search 1.8%
  • AOL Suche 0.9%
  • ask.com 0.4%
  • suche.freenet.de 0.2%
  • search.com 0.2%
  • AllesKlar 0.2%
  • Lycos 0.2%
  • arcor.de 0.2%
  • WEB.DE 0.2%
  • Altavista 0.1%
  • Meta.Ger 0.1%
  • DMOZ 0.1%
  • AOL Search 0.1%
  • Bellnet 0.1%
  • fireball.de 0.1%
  • www.search.ch 0.0%
  • WEB.DE Verzeichnis 0.0%
  • Abacho 0.0%
  • die-reise.de 0.0%
  • search.bluewin.ch 0.0%
  • gmx.net 0.0%
  • alltheweb.com 0.0%
  • ixquick.com 0.0%
  • Voila 0.0%

Der Artikel wurde ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/marktanteil-suchmaschinen-in-deutschland-google-bei-93.htm
publiziert.

Wenn Internet Stores wirklich nur virtuell sind, inklusive garantierter Nicht-Lieferung

von martinkast

Ich bin auf der Suche nach einem gebrauchten AL3DU oder RD3D Laptop von Sharp (hat jemand so einen vor?). Mit Hilfe von Google habe ich diese prompt (sonst sind sie kaum zu finden) im Internet Shop von hoitech punkt com gefunden. Die Laptops waren beide guenstig zu haben und da auch andere, besonders brandheisse und neue Produkte zu Schleuderpreisen angeboten werden, wurde ich ein wenig skeptisch.
Auf der Verbraucher-Rating-Seite bin ich dann auf folgenden Eintrag gestossen http://www.resellerratings.com/forum/t132352.html :

Abgesehen von der in New York angegebenen Adresse, welche nicht komplett und Irrefuehrend war, dem falschen SSL Certifikat, welches auf einen nicht Existenten Server in Kalifornien verwies, der Telefonnummer, welche in Salt Lake City irgendwo im Nirwana enden wuerde und der einzigen Zahlungsart per Bar-Ueberweisung sowie der Bemerkung, das das Lager nicht and der angegebenen Adresse ist (keine Abholung), haben mich die anderen Eintraege zu der Firma (Google sei Dank) dazu bewogen, sicherlich nicht dort einzukaufen. Die Website, welche recht professionell aufgemacht war, ist uebrigens nach weniger als 2 Wochen schon wieder vom Netz genommen wurden. Hoffentlich haben nicht zu viele unkritische Kauefer bei den rein virtuellen Angeboten zugegriffen.

Yahoo: Aktionäre stärker als Giftpfeile

von Reto Hartinger

Der Uebernahmekampf zwischen Microsoft und Yahoo kommt in eine entscheidende Phase. Yahoo hat einige Giftpfeile gesetzt, die eine Uebernahme extrem verteuern und deshalb unattraktiv machen sollen. Microsoft wartet ab ohne das Angebot zu erhöhen – wie ich das vorausgesagt habe.

Nun wehren sich einige gewichtige Aktionäre, weil sie nicht gegen eine Uebernahme sind und greifen die Geschäftsleitung scharf an. Ein Alleingang kann nur tiefere Kurse bedeuten – das ist nicht im Interesse der Aktionäre und die guten Mitarbeiter gehen bei einem solchen Szenario auch verloren.

Yahoo wird sich innerlich zerfleischen, wehren sie sich noch lange. Es kommt immer mehr negatives Denken in der Firma auf. Viel Energie geht für Sinnloses verloren.

2/3 der SAP-Anwender verwenden bei geplanten Investitionen Suchmaschinen

von Beat Z'graggen

Zwar nutzen sieben von zehn SAP-Anwender für die Anbieterrecheren die Suchmaschinen im Internet, die Ergebnisse sind nach einer Erhebung des Business-Portals Solutionsparc.com im SAP-Umfeld aber alles andere als zufriedenstellend. Denn nur 4 Prozent der über 300 befragten Entscheider in Unternehmen geben an, bei ihrer Marktevaluierung für geplante Investitionen in Google typischerweise schnell fündig zu werden.

Ein Fünftel kommt meistens zum Ziel, dies allerdings nach eigenem Bekunden nur mühevoll. Über zwei Drittel urteilen hingegen sehr kritisch. Für sie erzeugt die Anbietersuche in Google zwar viel Aufwand aber meist ein unbefriedigendes Ergebnis.

SAP Suchmaschinen
Ursache der Unzufriedenheit ist vor allem nach Meinung von zwei Drittel der befragten SAP-Anwender, dass die wichtigen Quellen nur durch Zufall gefunden werden. Fast ähnlich viele führen an, die Qualität der in Google recherchierten Informationen zu den IT-Firmen seien zu unterschiedlich und könnten nicht ausreichend vergleichen werden. Auch Einschätzungen, wie gut die recherchierten Anbieter den eigenen Anforderungen entsprechen, sind in den Augen der meisten Befragten nur schwer möglich.

Google ist zwar heute die erste Anlaufstelle bei einer Marktevaluierung, aber die enorme Informationsvielfalt macht gezielte Recherchen immer schwieriger. Gemäss meiner Einschätzung liegt ein Grund für diesen Zustand auch darin, dass viele Anbieter im SAP-Umfeld gar keinen Wert darauf legen, über Google gefunden zu werden und lieber eine Flash-Präsentation zeigen als die Kunden gezielt abzuholen.

Artikel wurde ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/23-der-sap-anwender-verwenden-bei-geplanten-investitionen-suchmaschinen.htm
veröffentlicht.

Single Sign on über das ganze Internet

von Reto Hartinger

Registrierung und Passwörter sind ein sicherheitsproblem. Selber habe ich sicher über 50 Registartionen im Internet. Oft benutze ich solche selten – sehr selten. Manchmal vergibt mir die Site ein Passwort. Aha – wo bewahre ich das auf? Wenn nicht, welches soll ich verwenden? Die einen verlagen 6 Buchstaben – andere zwingend noch Zahlen dazu. Noch schlimer sind die Seiten die jeden Monat wieder das Passwort abfragen oder sogar verlangen, ein neues zu kreieren. Der User tendiert also ein möglichst einfaches Passwort zu verwenden und überall dasselbe. Ein Sicherheitsproblem. Auch für Sitebetreiber. Gibt es eine Lösung?

OpenID ist ein Standard, mit dem ein Benutzer sich auf mehreren Websites authentifizieren kann und mit dem sich auch Registrierungsinformationen einmalig speichern und dann automatisch übertragen lassen. Dabei behält der Benutzer grundsätzlich die Kontrolle über seine Identitätsdaten. Es erleichtert dem Benutzer also den Umgang, weil er die Zahl von Identitäten und Registrierungen im Internet reduzieren kann.

Die Traumlösung? Setzt sich das durch? Mit der Ankündigung von Yahoo, OpenID für alle Benutzer zu unterstützen, ist die Zahl der OpenID-Accounts schlagartig auf inzwischen rund 350 Millionen gestiegen. IBM, Microsoft und andere arbeiten aktiv bei der Weiterentwicklung von OpenID mit. Hat OpenID damit den Durchbruch geschafft? Damit beschäftigen wir uns in unserem nächsten Internet Briefing Treffen. Martin Kuppinger bespricht wo, in Verbindung mit welchen anderen Technologien und Standards, wird OpenID zukünftig welche Rolle spielen wird.

OpenID – Single Sign on im ganzen Internet

- OpenID: Was ist es, welche Versionen gibt es, wer unterstützt es?
- Wer muss OpenID wann auf seiner Website unterstützen?
- OpenID und CardSpace/InfoCards: Konkurrenz oder Synergie?
- Wer muss und wer kann Identity Provider werden?
- Wer muss OpenID wann auf seiner Website unterstützen?
- Business-Modelle rund um OpenID
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Was ist Deine Meinung zum Thema? Ich würde das gerne bereits vorab diskutieren. Wie gehst Du mir Registrierung und Passwort als Person um, wie macht ihr das mit der Website? Welche Chance gibst Du OpenId und anderen Methoden?

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