<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Help Wanted: Warum scheitern Projekte?</title>
	<atom:link href="http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/</link>
	<description>Beobachtet das Internet - Web 2.0, Ajax, Online Marketing, Usability, Best Practices etc.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Jan 2012 12:28:59 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Verena Irene Wimmer</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/comment-page-1/#comment-210818</link>
		<dc:creator>Verena Irene Wimmer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 08:53:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/#comment-210818</guid>
		<description>Es wird immer wieder vergessen, dass das Beziehnungsnetz und das Netzwerk wie eine Familie gepflegt werden soll. Was heisst das? Das Risiko eines Kindes in Form eines Menschen oder einer Unternehmung besteht darin, dass man damit leben soll und muss und sonst die Kraft f&#252;r die Entwicklung fehlt. Das Magische Dreieck muss stehen. Wie es gew&#228;hlt wird ist egal. Wichtig ist, dass man erkennt wo es ist und wie es beschaffen ist. Ein Haus ohne &quot;Hausgeist&quot; im &#252;bertragenen Sinne lebt nicht sonder zerf&#228;llt und kann sich nicht erneuern und wird die neuen Bewohner abhalten oder das Wohlbefinden st&#246;ren.
Wer mich kennt, soll mir doch ein E-Mail schreiben. Warum? Befasse mich sehr gerne mit menschlichen Wundern und bin &#252;berzeugt, dass die Beziehung uns als Lebenshilfe ernorm n&#252;tzt und wir diese Quelle f&#252;r alle unsere Aktionen anzapfen sollen. Diesbez&#252;glich wird auch die Existenz angeschaut und wer wenig hat bekommt von dem der mehr hat. Das Teilen ist ein wichtiger Aspekt und muss gelernt werden. Ich als Einzelkind habe das nicht automatisch gelernt. Zudem bin ich von Natur aus sehr auf mich bezogen. Jetzt habe ich gelernt zu geben, weil ich erkannt habe, dass der Erfolg nur mit den richtigen Personen, einem gemeinsamen Ziel, in einem machbaren Umfeld. Bitte, noch einmal. Es ist wichtig, dass wir kommunizieren und uns treffen, das f&#246;rdert das magische Dreieck in all unseren Aktionen und Ideen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird immer wieder vergessen, dass das Beziehnungsnetz und das Netzwerk wie eine Familie gepflegt werden soll. Was heisst das? Das Risiko eines Kindes in Form eines Menschen oder einer Unternehmung besteht darin, dass man damit leben soll und muss und sonst die Kraft f&#252;r die Entwicklung fehlt. Das Magische Dreieck muss stehen. Wie es gew&#228;hlt wird ist egal. Wichtig ist, dass man erkennt wo es ist und wie es beschaffen ist. Ein Haus ohne &#8220;Hausgeist&#8221; im &#252;bertragenen Sinne lebt nicht sonder zerf&#228;llt und kann sich nicht erneuern und wird die neuen Bewohner abhalten oder das Wohlbefinden st&#246;ren.<br />
Wer mich kennt, soll mir doch ein E-Mail schreiben. Warum? Befasse mich sehr gerne mit menschlichen Wundern und bin &#252;berzeugt, dass die Beziehung uns als Lebenshilfe ernorm n&#252;tzt und wir diese Quelle f&#252;r alle unsere Aktionen anzapfen sollen. Diesbez&#252;glich wird auch die Existenz angeschaut und wer wenig hat bekommt von dem der mehr hat. Das Teilen ist ein wichtiger Aspekt und muss gelernt werden. Ich als Einzelkind habe das nicht automatisch gelernt. Zudem bin ich von Natur aus sehr auf mich bezogen. Jetzt habe ich gelernt zu geben, weil ich erkannt habe, dass der Erfolg nur mit den richtigen Personen, einem gemeinsamen Ziel, in einem machbaren Umfeld. Bitte, noch einmal. Es ist wichtig, dass wir kommunizieren und uns treffen, das f&#246;rdert das magische Dreieck in all unseren Aktionen und Ideen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gattiker Stephanie</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/comment-page-1/#comment-84331</link>
		<dc:creator>Gattiker Stephanie</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 09:21:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/#comment-84331</guid>
		<description>Hallo Zusammen
Klar einer der Haupthembl&#246;cke sind die verantwortlichen Personen, die sich eben nicht daf&#252;r verantwortlich f&#252;hlen, weil f&#252;r sie das internet priorit&#228;t 10 hat. Oder genau das gegenteil das zuviele Leute ihre Meinung kundtun und das Projekt so gestoppt wird.
Die gute Planung kommt meistens von uns, aber die Durchf&#252;hrung ist das schwierige. Fehlende Durchsetzungskraft, nicht der Projektverantwortlichen, sondern weil zuwenig Verantwortung und Entscheidungskraft von ganz oben bewilligt wird. 
Von der Agenturseite ist meistens die Zeitplanung schlecht und wir fungieren als Sklaventreiber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zusammen<br />
Klar einer der Haupthembl&#246;cke sind die verantwortlichen Personen, die sich eben nicht daf&#252;r verantwortlich f&#252;hlen, weil f&#252;r sie das internet priorit&#228;t 10 hat. Oder genau das gegenteil das zuviele Leute ihre Meinung kundtun und das Projekt so gestoppt wird.<br />
Die gute Planung kommt meistens von uns, aber die Durchf&#252;hrung ist das schwierige. Fehlende Durchsetzungskraft, nicht der Projektverantwortlichen, sondern weil zuwenig Verantwortung und Entscheidungskraft von ganz oben bewilligt wird.<br />
Von der Agenturseite ist meistens die Zeitplanung schlecht und wir fungieren als Sklaventreiber.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Abele</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/comment-page-1/#comment-82548</link>
		<dc:creator>Martin Abele</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 16:40:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/#comment-82548</guid>
		<description>Hier ein paar Muster aus meiner Erfahrung:

    * Den Mitarbeitern des Kunden fehlt die Zeit, das Know-how und die Erfahrung um das Projekt erfolgreich zu leiten
    * Kunde und Lieferant, respektive Business und IT, haben unterschiedliche Betrachtungsebenen, was zu Kommunikationsproblemen f&#252;hrt
    * Gesch&#228;ftsprozesse und IT-Systeme werden nicht optimal aufeinander abgestimmt
    * Der Anforderungsanalyse wird zu wenig Bedeutung beigemessen und die Methodik f&#252;r eine professionelle Gewinnung der Anforderungen ist nicht bekannt
    * Umfang und Abnahmekriterien f&#252;r das System werden nicht gen&#252;gend genau (messbar) festgelegt
    * Bereiche mit hohen Risiken werden bis zum Schluss aufgeschoben
    * Die Lernkurve von Kunde und Lieferant, respektive Business und IT, wird nicht ber&#252;cksichtigt - es gibt kein Budget f&#252;r &#196;nderungen

    * Benutzerschulung sowie Benutzer- und System-Dokumentation wird vernachl&#228;ssigt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar Muster aus meiner Erfahrung:</p>
<p>    * Den Mitarbeitern des Kunden fehlt die Zeit, das Know-how und die Erfahrung um das Projekt erfolgreich zu leiten<br />
    * Kunde und Lieferant, respektive Business und IT, haben unterschiedliche Betrachtungsebenen, was zu Kommunikationsproblemen f&#252;hrt<br />
    * Gesch&#228;ftsprozesse und IT-Systeme werden nicht optimal aufeinander abgestimmt<br />
    * Der Anforderungsanalyse wird zu wenig Bedeutung beigemessen und die Methodik f&#252;r eine professionelle Gewinnung der Anforderungen ist nicht bekannt<br />
    * Umfang und Abnahmekriterien f&#252;r das System werden nicht gen&#252;gend genau (messbar) festgelegt<br />
    * Bereiche mit hohen Risiken werden bis zum Schluss aufgeschoben<br />
    * Die Lernkurve von Kunde und Lieferant, respektive Business und IT, wird nicht ber&#252;cksichtigt &#8211; es gibt kein Budget f&#252;r &#196;nderungen</p>
<p>    * Benutzerschulung sowie Benutzer- und System-Dokumentation wird vernachl&#228;ssigt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: milko van rijn</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/comment-page-1/#comment-81650</link>
		<dc:creator>milko van rijn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 06:50:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/#comment-81650</guid>
		<description>hier die gr&#246;ssten herausforderungen aus meiner sicht:

1. fehlende akzeptanz bei den direkt betroffenen des changes aufgrund von a) fehlendes commitment in der planungsphase b) fehlender kompetenzaufbau c) fehlende identifikation mit dem zielzustand d) verlustangst des ist-zustands e) bequemlichkeit
2. fehlende anpassung der zuliefernden prozesse
3. unrealistisch gesetzte zielsetzungen unter den gegebenen zeit- und budgetvorgaben aufgrund von mangelhaftem einfluss der fachspezialisten (stretch goals)
4. mangelnder fokus auf die unternehmens- und teamkultur bei einschneidenden change-projekten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hier die gr&#246;ssten herausforderungen aus meiner sicht:</p>
<p>1. fehlende akzeptanz bei den direkt betroffenen des changes aufgrund von a) fehlendes commitment in der planungsphase b) fehlender kompetenzaufbau c) fehlende identifikation mit dem zielzustand d) verlustangst des ist-zustands e) bequemlichkeit<br />
2. fehlende anpassung der zuliefernden prozesse<br />
3. unrealistisch gesetzte zielsetzungen unter den gegebenen zeit- und budgetvorgaben aufgrund von mangelhaftem einfluss der fachspezialisten (stretch goals)<br />
4. mangelnder fokus auf die unternehmens- und teamkultur bei einschneidenden change-projekten</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mike Schwarz</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/comment-page-1/#comment-81640</link>
		<dc:creator>Mike Schwarz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 06:27:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/#comment-81640</guid>
		<description>wir haben meistens kleinere kmu projekte, budgetrahmen 5&#039;000 - 10&#039;000
wir haben selten ein probjekt welches komplett scheitert. die meisten projekte ziehen sich einfach in die l&#228;nge oder &#252;berschreiten budgets, trotz festlegung und schriftlich festgehaltenen meilensteine. der hauptgrund daf&#252;r ist: 

- kunde hat keine vorstellungen, was er &#252;berhaupt m&#246;chte und ist nicht bereit, geld in die phase &quot;vorabkl&#228;rungen&quot; zu stecken. das wunschkonzert startet erst, wenn der kunde sieht, was er mit uns umsetzen k&#246;nnte

- aus obigen grunde gehen dann auch meistens s&#228;mtliche budgets oder kostendach definitionen fl&#246;ten

dank laufender und ehrlicher offener kommunikation gegen&#252;ber dem kunden, spielt sich das aber im ertr&#228;glichen rahmen ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wir haben meistens kleinere kmu projekte, budgetrahmen 5&#8242;000 &#8211; 10&#8242;000<br />
wir haben selten ein probjekt welches komplett scheitert. die meisten projekte ziehen sich einfach in die l&#228;nge oder &#252;berschreiten budgets, trotz festlegung und schriftlich festgehaltenen meilensteine. der hauptgrund daf&#252;r ist: </p>
<p>- kunde hat keine vorstellungen, was er &#252;berhaupt m&#246;chte und ist nicht bereit, geld in die phase &#8220;vorabkl&#228;rungen&#8221; zu stecken. das wunschkonzert startet erst, wenn der kunde sieht, was er mit uns umsetzen k&#246;nnte</p>
<p>- aus obigen grunde gehen dann auch meistens s&#228;mtliche budgets oder kostendach definitionen fl&#246;ten</p>
<p>dank laufender und ehrlicher offener kommunikation gegen&#252;ber dem kunden, spielt sich das aber im ertr&#228;glichen rahmen ab.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Urs Aebischer</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/comment-page-1/#comment-81416</link>
		<dc:creator>Urs Aebischer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 21:45:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/#comment-81416</guid>
		<description>Ein Projekt kann noch so perfekt durchgef&#252;hrt sein - es scheitert, wenn es am Markt nicht ankommt, d.h. wenn der Zielkunde es nicht akzeptiert. Meistens wird bei der Projektentwicklung zuwenig Zeit in in Zielkundenuntersuchung gesteckt, weil sich die Projektowners sicher sind, dass das entsprechende Zielkundenbed&#252;rfnis entsprechenden ihren bestehenden Vorstellungen existiert. Sorry f&#252;r den zu kurzen Input ... ist auch nur ein Denkansatz ... frag mich einfach, wenn du mehr davon h&#246;ren m&#246;chtest ... Urs</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Projekt kann noch so perfekt durchgef&#252;hrt sein &#8211; es scheitert, wenn es am Markt nicht ankommt, d.h. wenn der Zielkunde es nicht akzeptiert. Meistens wird bei der Projektentwicklung zuwenig Zeit in in Zielkundenuntersuchung gesteckt, weil sich die Projektowners sicher sind, dass das entsprechende Zielkundenbed&#252;rfnis entsprechenden ihren bestehenden Vorstellungen existiert. Sorry f&#252;r den zu kurzen Input &#8230; ist auch nur ein Denkansatz &#8230; frag mich einfach, wenn du mehr davon h&#246;ren m&#246;chtest &#8230; Urs</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gert Christen</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/comment-page-1/#comment-81393</link>
		<dc:creator>Gert Christen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 21:05:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/#comment-81393</guid>
		<description>Ich unterrichte seit 5 Jahren Projektmanagement an der FH Zuerich. Dabei gebe ich den Studenten folgende &quot;Ratschlaege&quot; zum Scheitern von Projekten mit auf den Weg:

1. Die meisten Projekte gehen gleich am Anfang schief! Keine Planung, sondern sich sofort in die „richtigeArbeit“ stuerzen
2. Keine Fortschrittskontrolle. Baseline Projektplan beim Start erarbeiten und immer wieder damit Vergleichen bei Problemen.
3. Kein Support durch Management
4. Falsche / zu hohe Erwartungen. &quot;Let‘s go do the impossible&quot;
5. Langsames Entscheiden durch Projektleiter. Zu langes Tolerieren persoenlicher Konflikte, zu langes Tolerieren von Team Mitgliedern, die nicht voll mitmachen.

Ebenfalls zu beachten waehrend des Projektes: 
Einiges wird nur noch schlimmer, nie besser:
- Verspaetungen --&gt; Sofort anpacken &amp;
Fokus auf Auswirkungen (Kritischer Pfad, Baseline)
- Persoenliche Konflikte. Leiter beobachtet &amp; bietet Unterstuetzung. Beherztes Eingreifen wenn Auswirkungen auf Zeitplan, Qualitaet, oder bei Beschwerden anderer Teammembers.
- Mitglieder mit mangelnder Leistung: Kein Zaudern .... sie ziehen das ganze Team herunter.
- Kritisch fuer Erfolg: „Helikopter“ Blick des Projektleiters bewahren; das kann nicht von den Team Mitgliedern erwartet werden, sie brauchen den Projektleiter dazu.

Die Studenten loesen unter Zeitdruck einen Fall aus der Wirtschaft. Dies sind Learnings der Studenten, die sich mit meiner Erfahrung in Projekten deckt:
- Gute Team Athmosphaere = bessere Leistung
- Pausen erhoehen Effiziens (Team Event, Mahlzeiten)
- Gute Vorbereitung &amp; Recherchen spart Zeit im Projekt
- Think first; act later
- Visualisieren foerdert die Kreativitaet
- Team work = Arbeit aufteilen &amp; sich auf einander verlassen
- Emotionen kontrollieren
- Puffer einplanen
- Prioritaeten setzen – don’t sweat the small stuff
- Sofort Hilfe verlangen, wenn ich nicht weiterkomme
- Meilensteine kuerzer setzen bei Problemen
- Mehr Fragen stellen … auch an den Kunden
- PL Kommunikation: Ein Ziel fuer jeden Tag setzen

Gute Initiative! Ich freu mich auf die Resultate der Umfrage. Gert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich unterrichte seit 5 Jahren Projektmanagement an der FH Zuerich. Dabei gebe ich den Studenten folgende &#8220;Ratschlaege&#8221; zum Scheitern von Projekten mit auf den Weg:</p>
<p>1. Die meisten Projekte gehen gleich am Anfang schief! Keine Planung, sondern sich sofort in die „richtigeArbeit“ stuerzen<br />
2. Keine Fortschrittskontrolle. Baseline Projektplan beim Start erarbeiten und immer wieder damit Vergleichen bei Problemen.<br />
3. Kein Support durch Management<br />
4. Falsche / zu hohe Erwartungen. &#8220;Let‘s go do the impossible&#8221;<br />
5. Langsames Entscheiden durch Projektleiter. Zu langes Tolerieren persoenlicher Konflikte, zu langes Tolerieren von Team Mitgliedern, die nicht voll mitmachen.</p>
<p>Ebenfalls zu beachten waehrend des Projektes:<br />
Einiges wird nur noch schlimmer, nie besser:<br />
- Verspaetungen &#8211;&gt; Sofort anpacken &amp;<br />
Fokus auf Auswirkungen (Kritischer Pfad, Baseline)<br />
- Persoenliche Konflikte. Leiter beobachtet &amp; bietet Unterstuetzung. Beherztes Eingreifen wenn Auswirkungen auf Zeitplan, Qualitaet, oder bei Beschwerden anderer Teammembers.<br />
- Mitglieder mit mangelnder Leistung: Kein Zaudern &#8230;. sie ziehen das ganze Team herunter.<br />
- Kritisch fuer Erfolg: „Helikopter“ Blick des Projektleiters bewahren; das kann nicht von den Team Mitgliedern erwartet werden, sie brauchen den Projektleiter dazu.</p>
<p>Die Studenten loesen unter Zeitdruck einen Fall aus der Wirtschaft. Dies sind Learnings der Studenten, die sich mit meiner Erfahrung in Projekten deckt:<br />
- Gute Team Athmosphaere = bessere Leistung<br />
- Pausen erhoehen Effiziens (Team Event, Mahlzeiten)<br />
- Gute Vorbereitung &amp; Recherchen spart Zeit im Projekt<br />
- Think first; act later<br />
- Visualisieren foerdert die Kreativitaet<br />
- Team work = Arbeit aufteilen &amp; sich auf einander verlassen<br />
- Emotionen kontrollieren<br />
- Puffer einplanen<br />
- Prioritaeten setzen – don’t sweat the small stuff<br />
- Sofort Hilfe verlangen, wenn ich nicht weiterkomme<br />
- Meilensteine kuerzer setzen bei Problemen<br />
- Mehr Fragen stellen … auch an den Kunden<br />
- PL Kommunikation: Ein Ziel fuer jeden Tag setzen</p>
<p>Gute Initiative! Ich freu mich auf die Resultate der Umfrage. Gert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reto Hartinger</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/comment-page-1/#comment-81242</link>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 13:30:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/#comment-81242</guid>
		<description>Das habe ich erlebt 
 
- Uneinigkeit bei den Projektownern
- sinken des Projektes in der Priorit&#228;tsliste der Owner
- Nur B und C Leute auf dem Projekt

Die drei Gr&#252;nde k&#246;nnen gekoppelt sein. Meist zieht einfach ein Problem die anderen nach. Man ist sich zu beginn schon nicht richtig enig - die Vision stimmt nicht &#252;berein. Dann sinkt die das Projekt in der Priorit&#228;t und man l&#228;sst es so lange h&#228;ngen bis es nicht mehr hochkommt. Es werden keine Ressourcen mehr reingesteckt - der oder die Programmierer werden beginnen die Motivation zu verlieren.

Ausganspunkt des Problems kann das Sinken in der Priorit&#228;tsliste sein. Man hat gedacht, dass der Dienst der Bringer wird - stellt sich heraus, dass das wohl nicht so sein wird. Es folgt oben.

Oder aus Mangel an Leuten wird das gute Ding von B und C Leuten entwickelt. Kommt einfach nicht richtig in Fahrt. Es folgen die oben genannten Punkte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das habe ich erlebt </p>
<p>- Uneinigkeit bei den Projektownern<br />
- sinken des Projektes in der Priorit&#228;tsliste der Owner<br />
- Nur B und C Leute auf dem Projekt</p>
<p>Die drei Gr&#252;nde k&#246;nnen gekoppelt sein. Meist zieht einfach ein Problem die anderen nach. Man ist sich zu beginn schon nicht richtig enig &#8211; die Vision stimmt nicht &#252;berein. Dann sinkt die das Projekt in der Priorit&#228;t und man l&#228;sst es so lange h&#228;ngen bis es nicht mehr hochkommt. Es werden keine Ressourcen mehr reingesteckt &#8211; der oder die Programmierer werden beginnen die Motivation zu verlieren.</p>
<p>Ausganspunkt des Problems kann das Sinken in der Priorit&#228;tsliste sein. Man hat gedacht, dass der Dienst der Bringer wird &#8211; stellt sich heraus, dass das wohl nicht so sein wird. Es folgt oben.</p>
<p>Oder aus Mangel an Leuten wird das gute Ding von B und C Leuten entwickelt. Kommt einfach nicht richtig in Fahrt. Es folgen die oben genannten Punkte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Daniel Niklaus</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/comment-page-1/#comment-80931</link>
		<dc:creator>Daniel Niklaus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 21:27:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/2008/04/01/help-wanted-warum-scheitern-projekte/#comment-80931</guid>
		<description>Mit &#252;ber 400 umgesetzten Internetprojekten in den letzten 13 Jahren, kann ich (leider) von manch einem gescheiterten Projekte erz&#228;hlen.

Die involvierten Personen und die daraus resultierende Gruppendynamik ist aus meiner Sicht der Hauptgrund Nr. 1, ob ein Projekt erfolgreich zum Ziel gelangt oder scheitert.

Du kannst das beste Planungssystem haben, es wirkt erst, wenn es gelebt wird - sonst verpufft es. Und du kannst kein Planungssystem haben, aber Leute die gut zusammenarbeiten bringen das Teil zum Fliegen. 

Nimm einen intelligenten Erfinder und stecke ihn mit einem umsetzungsorientierten Programmierer zusammen und du hast ein Traumpaar. Nimm denselben intelligenten Erfinder und stecke ihn mit einem anderen intelligenten Erfinder zusammen. Anstatt das Projekt voranzutreiben, werden sie sich gegenseitig beweisen, warum die Idee des anderen nicht funktioniert.

Scheitern Projekte oder Ziele?

Auch habe ich gelernt, dass oft nicht das Projekt, sondern Ziele scheitern. Projekte die l&#228;nger dauern, sind keine zwangsl&#228;ufig gescheiterten Projekte. Wenn man sie durchzieht und am Schluss steht eine Applikation an der alle Freude haben, war wom&#246;glich die Zielsetzung in Bezug auf Leistung, Preis oder Zeit utopisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#252;ber 400 umgesetzten Internetprojekten in den letzten 13 Jahren, kann ich (leider) von manch einem gescheiterten Projekte erz&#228;hlen.</p>
<p>Die involvierten Personen und die daraus resultierende Gruppendynamik ist aus meiner Sicht der Hauptgrund Nr. 1, ob ein Projekt erfolgreich zum Ziel gelangt oder scheitert.</p>
<p>Du kannst das beste Planungssystem haben, es wirkt erst, wenn es gelebt wird &#8211; sonst verpufft es. Und du kannst kein Planungssystem haben, aber Leute die gut zusammenarbeiten bringen das Teil zum Fliegen. </p>
<p>Nimm einen intelligenten Erfinder und stecke ihn mit einem umsetzungsorientierten Programmierer zusammen und du hast ein Traumpaar. Nimm denselben intelligenten Erfinder und stecke ihn mit einem anderen intelligenten Erfinder zusammen. Anstatt das Projekt voranzutreiben, werden sie sich gegenseitig beweisen, warum die Idee des anderen nicht funktioniert.</p>
<p>Scheitern Projekte oder Ziele?</p>
<p>Auch habe ich gelernt, dass oft nicht das Projekt, sondern Ziele scheitern. Projekte die l&#228;nger dauern, sind keine zwangsl&#228;ufig gescheiterten Projekte. Wenn man sie durchzieht und am Schluss steht eine Applikation an der alle Freude haben, war wom&#246;glich die Zielsetzung in Bezug auf Leistung, Preis oder Zeit utopisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

