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Suche Ajax Entwickler für cooles eigenes Start-up

von Reto Hartinger

Ich gehe schon Jahre mit einer Idee schwanger, wie man Werbeplanung effizienter, übersichtlicher und erfolgreicher machen kann – und zwar nicht nur Onlinewerbung – sondern alle. Dieses Projekt möchte ich jetzt umsetzen und suche einen überragenden Ajax-Entwickler. Ziel ist es, die Applikation bis zu einem guten Prototypen zu entwickeln und sie dann Google & Co. anzubieten. Danach fällt die Entscheidung, ob wir das Produkt verkaufen oder selber vermarkten. Du kannst nebenberuflich in dieses Projekt einsteigen. Interessiert, die Werbewelt zu revolutionieren? Schreibe mir unter insider@vtx.ch

Willkommen in der Informatik

von Daniel Niklaus

Internetberufe sind spannend, herausfordernd und machen enorm Spass. Als Webmaster bei Nestlé betreuen Sie unzählige Länderwebseiten, als Applikationsentwicklerin bei Google bauen Sie am Internet der Zukunft und bei der Swisscom halten Sie als Informatiker mit Schwerpunkt Systemtechnik Tausende von Servern rund um die Uhr am Laufen.

In Schweizer KMU-Firmen finden sich oft sogar Jobs mit noch mehr Abwechslung. Doodle.ch, der Terminorganisator, erobert gerade Europa und Firmen wie Zattoo.ch – Fernsehen über Internet – krempeln die traditionellen Märkte um. Viel Arbeit und viele Jobmöglichkeiten.

In der aktuellen OnlinePC Zeitung gibt es ein Spezial Weiterbildung. Für Internet-Briefing Leser den Artikel: Willkommen in der Informatik! (PDF)

www.onlinepc.ch

Endlich! Das Schweizer Internet wird schneller

von Daniel Niklaus

Wer glaubt, dass wir in der Schweiz schnell surfen, liegt falsch. Grundfalsch. Wir schleichen. Besser gesagt, tuckern im digitalen Zeitalter auf einem alten Klappergestell im Internet herum.

Was uns Swisscom & Co. als superschnell verkaufen wollen, reicht nicht einmal für das weltweite Mittelfeld. Das meistgebuchte 3500 DSL Angebot von bluewin ist im Vergleich zu den Japanern 20x langsamer. Wenn also ein Japaner die 100 Meter in 10 Sekunden rennt, brauchen wir in der Schweiz 3 Minuten für dieselbe Distanz!

Wer glaubt, dass wir dafür günstig surfen, wirft einen Blick auf diese Statistik. Richtig, wir sind bei den teuren Ländern auf der rechten Seite.

Cablecom sorgt für Speed
Man kann von der Cablecom halten was man will. Vor einigen Jahren zwangen sie die Swisscom mit höheren Geschwindigkeiten zum Nachziehen und jetzt tun sie es wieder. Und zwar richtig. Im ersten Halbjahr 2009 surfen die ersten Kunden mit 100 Megabit/s!

Mit dieser Geschwindigkeit wurden im Jahr 2000 Firmennetzwerke aufgebaut. Damit verhält sich das Internet in Zukunft beim Laden von Dateien etwa so, wie wenn Sie vor 8 Jahren eine Datei vom lokalen Server in der Firma öffneten. Wie lange das Speichern dauert, ist noch offen. Aber ich hoffe schwer, dass die Cablecom Mut zu einem schnellen Upstream hat.

Wichtig für die Schweiz
Für was braucht es diese Geschwindigkeit? Ist doch nutzlos. IBM sagte einst; 5-6 Computer braucht die Welt, mehr nicht. DEC meinte in den 80er; niemand will zu Hause einen Computer und die Kutschenbauer sagten um das Jahr 1700 bestimmt; es gibt kein Mensch, der schneller als ein Pferd reiten will. Es würde ihm ja nur schlecht…

Diese massive Erhöhung der Bandbreite bringt die Schweiz in einem der wichtigsten Zukunftsmärkte nach vorne. Dateien und Programme verschwinden schon bald in der Cloud. Dem Netzwerk im Internet. Länder die eine gute Infrastruktur zur Verfügung stellen, sind im Vorteil. Denn in Zukunft lohnt es sich SaaS-Dienste anzubieten. Und Schweizer Firmen werden diese Dienstleistung nutzen und somit ihre eigenen Abläufe optimieren.

Auf gut Deutsch (mit etwas Eigenwerbung)
Vor kurzem starteten wir mit dem IFJ das Businesscockpit. Für 100 Franken im Monat erhält ein KMU über den Webbrowser eine eigene Homepage, mit Newsletter und E-Shop. Dazu hat er eine Adressverwaltung mit CRM, Projektverwaltung und Faktura. Alles Programme die er früher einzeln installieren musste. Jetzt ruft er sie über den Browser ohne Installation auf. Von zu Hause, im Büro oder aus den Ferien in Hawaii. Backup und Virenkontrolle muss er auch keine mehr machen, dass erledigen wir für ihn.

Neue Dienste, neue Firmen, neue Möglichkeiten
Höhere Bandbreiten helfen Online-Dienste auf breiter Basis durchzusetzen. Ob Onlinebackup, Google Docs oder Fotoverwaltung. Die Technologie spart gesamtwirtschaftlich Geld und erhöht gleichzeitig die Effizienz. Neue Unternehmen werden gegründet und für viele Menschen wird die Technik einfacher.

Ein tolles Angebot! Hoffentlich zieht die Swisscom bald nach.

ps: die Cablecom will 100 Megabit/s anbieten. Damit brauchen wir für die 100 Meter nachher nur noch 6 Sekunden!

Produktelancierung floppt im Internet

von Reto Hartinger

Ab heute gibts das Rivella gelb – ja richtig gehört “gelb” (Olympia ist ja jetzt vorbei und demnach sind die Farben rot und gelb wieder zu besetzen). hat es getwittert und gebloggt sowie gekytet und 20minuten darüber berichtet. Das könnte doch ein schlechter Augustscherz sein, so habe ich rasch auf der Rivella Homepage gesurft. Fehlanzeige nichts über Rivella gelb. Also doch. Nö, Rivella ist doch einfach nur grottenschlecht im Internet unterwegs. Deshalb habe ich weiter gestöbert und siehe da: Da hängt eine Pressemitteilung auf Italienisch im Medienzentrum herum.

L’«altra» Rivella è gialla

Rivella lancia la prima bibita al mondo a base di siero di soia. La nuova Rivella gialla, dal gusto diversamente rinfrescante, è il dissetante ideale per i piccoli momenti di piacere. A base di soia biologica, non contiene né coloranti né conservanti, proprio come tutte le altre Rivella.
Ein Klick darauf und ich lande -ja tatsächlich – auf der deutschen Version des Textes
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Das Schweizer Nationalgetränk jetzt auch in gelb

Das «andere» Rivella ist gelb


Rivella lanciert das weltweit erste Erfrischungsgetränk auf der Basis von Sojaserum. Das neue Rivella ist erfrischend anders, der perfekte Durstlöscher für den leichten Genuss. Das neue Gelbe wird aus Bio-Soja hergestellt und kommt wie Rivella rot, blau und grün ohne Farb- und Konservierungsstoffe aus.

Rivella gelb ist das erste Erfrischungsgetränk auf der Basis von biologischem Sojaserum. Durch ein eigens im Hause Rivella entwickeltes Verfahren wird das gehaltvolle Serum aus der Bio-Sojamolke gewonnen, die bei der Tofu-Produktion anfällt. Die Erfrischung in gelb ist dank der rein pflanzlichen Basis aus wertvollem Sojaserum bekömmlich, kalorienarm und laktose- und cholesterinfrei. Der prickelnd feine Geschmack belebt die Sinne und erfrischt herrlich – Tag für Tag.

100 Prozent Bio-Soja
Ganz im Sinne des Rivella-Gründers, Dr. Robert Barth, der einst eine Methode entwickelte, um aus der nährstoffreichen Molke, die bei der Käseproduktion anfällt, Milchserum zu gewinnen, wartet Rivella mit einer weiteren Pionierleistung auf: Mittels eines raffinierten Veredelungsverfahrens wird die Sojamolke von Resteiweissen befreit und in Sojaserum umgewandelt. Die verwendete Soja ist 100 Prozent Bio und wächst im Sommer im nahen Süddeutschland. Im Winter wird sie von brasilianischen Bio-Kleinbauern bezogen. Das Resultat ist ein Erfrischungsgetränk auf natürlicher Basis, ganz ohne Farb- und Konservierungsstoffe.

Ist wohl keine Einzelerscheinung, dass PR und Internet nicht aufeinander abgestimmt sind. Schade. Hängt sicher auch damit zusammen, wo das Internet organisatorisch aufgehängt ist. Ja und wo sollte es angesiedelt sein?

Mobiles Internet: erste Schritte zum eigenen Angebot

von Daniel Niklaus

Dies ist der letzte Beitrag unserer Mini-Serie; mobiles Internet.
Erfahren Sie zum Schluss, wie Sie Ihre Internetseite in 30 Sekunden für das mobile Internet aufbereiten. Welche Betriebssysteme für Sie relevant sind und in welcher Sprache Sie Ihre eigenen mobilen Applikationen erstellen und diese mit 21 verschiedenen Handys testen, ohne jedes einzelne zu kaufen.

Auf 100 Schweizer gibt es 104 Mobilfunkverträge. Transportable Notebooks überrunden die Desktop Rechner und im Zug sieht man die ersten EeePC im Einsatz. Sogar das Nintendo DS ist mit einem Browser ausgestattet. Die Preise für das mobile Internet fallen und die Nutzung steigt mit 30 bis 40%. Im mobilen Internet-Markt bleibt kein Stein auf dem Anderen. SMS wird verschwinden, denn die Jugend ist schon bald per IM auf dem Handy dauerpräsent. Proprietäre Telekomdienstleistungen stürzen und müssen sich dem Internet öffnen wie einst AOL, Compuserve und Videotext. Ein riesiger Markt mit 1′000 Chancen.

In 30 Sekunden zur eigenen mobilen Internetseite
Sie lesen richtig. Nehmen wir diesen Blog von dem es aktuell keine mobile Version gibt. Mit Hilfe von Google bereiten Sie die Seite in 30 Sekunden für das mobile Internet auf. Geben Sie in der URL http://www.google.com/gwt/n?client=ig&u= ein und fügen die gewünschte Internetadresse dazu:

schon ist Ihre Seite bereit für die Handys dieser Welt. Perfektionieren Sie dies unbedingt noch mit einer URL redirection.

Mobile Internetseiten ohne Google selbst erstellen
Mögen Sie sich noch an WAP erinnern? Nein. Kein Problem, ist auch unnötig. Wenn Sie die Webseiten nicht über Google aufbereiten wollen, sondern selbst für die Handys dieser Welt erstellen, genügt XHTML. Auf den meisten Handys ist der Opera Browser installiert. Erstellen Sie Ihre Seiten auf dem PC, schauen Sie sie im Opera Browser an und Sie sehen, wie gut die Seiten rüberkommen. Das W3C bietet eine Testseite für mobile Internetseiten. Weil das mobile Internet viel langsamer als der ADSL-Anschluss ist, bekommt ein Tipp aus der Vergangenheit wieder Bedeutung; erstellen Sie “leichte” Seiten. 10 bis 50 Kilo sind genug!

Unterschiedliche Bildschirmgrössen und Betriebsysteme
…führen zu Problemen.

Es ist schon auf dem Desktop schwierig. 1024×768, 1280×1024, 1680×1050. Auf dem Handy kämpfen wir dann noch mit 176×220, 128×128, 240×32…hier eine kleine Auflistung von Sony Ericsson Modellen. Dazu kommen die verschiedenen Betriebsysteme. Eines läuft mit Windows Mobile, das nächste mit Symbian OS und das iPhone auf dem Apple Betriebssystem. Wenn Sie also Programme und Webseiten für Handys schreiben, sollten Sie diese mit verschiedenen Modellen testen. Gut müssen Sie nicht jedes einzelne kaufen. WAP Proof simuliert 21 verschiedene Handy Modelle auf denen Sie Ihre Webseiten und Applikationen testen.

Eigene Anwendungen schreiben
Wer für das iPhone eigene Anwendungen schreiben will, erhält hier das SDK. Objective-C ist nahe an C++ und ermöglicht den schnellen Einstieg. Damit sind wir aber auf einer (Apple)-Insel. Einmal geschriebene Anwendungen laufen nur auf dem iPhone. Begeht Apple wieder denselben Fehler wie in den 80er Jahren? Wer es lieber WORA hat, der setzt auf Java ME oder das etwas einfacher zu erlernende Flash lite. Spannend ist der Zug von Microsoft. Als Lieferant von Windows Mobile verfügen sie über eine breite Basis auf der sie das Konkurrenzformat Silverlight bereit halten. Dazu starten sie mit Nokia die Portierung auf Symbian. Und eine Version für das “grosse” Apple OS gibt es ja schon. Möglich, dass sie damit die Herrschaft von Flash über den “Mobile-Weg” knacken.

Eine gute Übersicht über die verschiedenen Plattformen, Entwicklungsumgebungen und deren Vor- und Nachteile finden Sie unter Wikis Mobile_development. Empfehlenswert auch der Handy-Plattform Artikel auf ZDNet.de.

Mir bleibt nur noch viel Spass zu wünschen und dass Sie möglichst viele neuartige Dienste mit Erfolg entwickeln. Ich muss jetzt ein Bild aufhängen und das iPhone hilft mit der Wasserwaage…

Teil 1: Durchbruch des mobilen Internet in der Schweiz
Teil 2: Preise und das mobile Internet
Teil 3: muss ich da mitmachen?
Teil 4: Mobiles Internet: erste Schritte zum eigenen Angebot

Software für Facebook und Co entwickeln

von Reto Hartinger

Xing, Facebook und Konsorten haben unglaublich viele Anwender und einiges verbreitet sich viral in Windeseile. Z.B. Einladungen für Massenbesäufnisse. Da stellt sich die Frage, ob sich nicht auch Webapplikationen so schnell verbreiten könnten. Einige verbreiten sich viral oder eben auch nicht. Wann ist ein Stück Software cool genug, wie fassen wir in sozialen Netzen Fuss und wie schwierig ist es, eine bestehende oder neue Software für Facebook und Open Social zu entwickeln. Dies und wie seine Erfahrungen waren, bespricht Michael Mart am Beispiel von viibee.com am nächsten TechTalk des Internet Briefings; Social Network Applications.

- Anatomie einer Social Application
- Applikationsentwicklung in bestehenden Social Networks wie Facebook und MySpace
- Technologien und Viralität
- Social Applications ausserhalb bestehender Social Networks
- Apache Shindig und offene Standards
- Wie verbreitet sich mein Angebot in Social Networks?

Danach diskutieren wir die Chancen von Applikationen in OpenSocial, Facebook und Co.: welche Applikationen haben eine Chance, sich zu verbreiten? Gibt es alternative Ansätze zu Applikationen in Social Networks?

Melde Dich jetzt an: http://www.internet-briefing.ch/socialapplications

Wie Websites mehr Kundenkontakte generieren

von Reto Hartinger

Die Website ist längst zum Aushängeschild und wichtigem Kundenbeziehungsinstrument der Firma geworden. Irgendwie fehlt aber die richtige, regelmässige Kundenbindung trotz Newsletter, Online- und Offlinewelt sind nicht richtig verzahnt. Kommt Dir das bekannt vor? Möchtest Du nicht auch, dass Deine Website-Nutzer immer wieder kommen und möchtest Du nicht die Kontaktmöglichkeiten mit ihnen erhöhen? Zugegeben, viele Produkte benutzen wir einfach zu unregelmässig, damit wir ständig die Website des Anbieters ansurfen. Trotzdem lässt sich das Nutzungserlebnis über den Tag X verlängern – dank Internet. Dies müsste das Ziel der Website sein.

Wir reisen z.B. ein oder 2x pro Jahr. Oft immer an dasselbe Ort – Bedarf für mehr Informationen besteht nicht. Wenn wir uns aber vorbereiten, tun wir das mit Begeisterung und wenn wir zurückkommen sind wir immer noch emotional geladen. Nö – ein Newsletter nützt in beiden Fällen den Enthusiasmus nicht aus. Neue Instrumente müssen her.

In unserem nächsten Internet Briefing bespricht Roland Zeller, wie er diese Begeisterungsphasen nutzt, wie er mehr Touchpoints mit seinen Kunden aufbaut und wie er erreicht hat, die Kunden so einzubinden, dass ein ständiger Dialog stattfindet und dass die Nutzer seine Plattformen durch Partizipation wertvoller machen.

Roland Zeller hat es mit seinen Touristik-Sites gewagt, sich seinen Nutzern zu öffnen. Von der “Wir zeigen euch was wir können” hat er seine Websites zu Kundenplattformen ausgebaut. Plötzlich werden die Websites zu Tools seiner Kunden, weil sie selber viel für zur Website beitragen. Aber was passiert, wenn wir wagen, dass die Kunden unsere Produkte bewerten? Es hat vor allem zu einer neuen Kundenorientierung geführt und die Kundenkontaktmöglichkeiten deutlich erhöht, was damit auch den Wert jedes Nutzers gesteigert hat.

- Wie kreieren wir “Touchpoints” mit unseren Kunden?
- User generated Content: Machen die Kunden mit? Wie motivieren.
- Kundenwissen als Mehrwert nutzen
- Wem traue ich mehr; den Experten oder der Masse an Konsumenten?
- Kundenbewertungen – Nur gemotze oder ein unverzichtbares Element?
- Wie Kunden unser Angebot beeinflussen
- Ausblick

Danach diskutieren wir, welche sonstigen Strategien mehr Userbindung bringen und wie sich diese auswirken. Z.B. was bringt Web2.0-Commerce und wie funktioniert er?

Melde Dich an unter: http://www.internet-briefing.ch/stickiness

Inserate auf Karten – search.ch bringt’s

von Reto Hartinger

Irgendwie war es ja logisch, Kleinanzeigen auch auf einer Karte zu bringen und am evidentesten wohl bei Wohnungen. Dass man aber auch wissen möchte, wo eine Stelle ist, wie man dorthin kommt (z.B. mit ÖV) und was sein Umfeld ist, war mir schon lange klar. Dasselbe mit Occasionsautos – wo ist der Göppel zu besichtigen? Immer dann wenn etwas einen Bezug zur realen Welt hat, kommt früher oder später die Frage “und wo ist das jetzt?”. Dann ist ein Link zur Karte angebracht, die ja noch zusätzliche Informationen enthält.

Die meisten Karten haben ein API – also ein Programmierschnittstelle – womit Kleininseratdienste selber einen solchen Dienst erstellen könnten. Den Anfang hat medienjobs.ch mit der Karte von search.ch gemacht. Search.ch meldet dann auch ganz stolz auf seinem Blog “ Herr Paszti von medienjobs.ch freut sich, dass er mit map.search.ch ein innovatives Schweizerprodukt verwenden kann und nicht auf internationale Standartlösungen ausweichen musste.” Ok, das glaubt so niemand – das ist search.ch PR-Sprache. Aber ich bin froh, dass nicht alle einfach google verwenden. Nun könnte natürlich search.ch generell alle Kleininserate auf map.search.ch anzeigen, wenn auch sie darauf stolz wären. So eine grosse Sache ist dies ja nicht. Manch einer würde dann über die Karte nach Angeboten stöbern.

Mobiles Internet: muss ich da mitmachen?

von Daniel Niklaus

Wo ein neuer Trend, da wird auch Geld verdient. Agenturen verkaufen Dienstleistungen, Anbieter erweitern das bestehende Geschäft und Start-ups beglücken die Welt mit neuen Angeboten. Es stellt sich die Frage; jetzt wo das mobile Internet sich durchsetzt und auch weniger kostet, müssen Sie auch auf den Zug aufspringen?

Als Agentur
Verfügen Sie über Verkäufertalent? Dann ist jetzt die goldene Zeit. Das iPhone verkauft sich wie warme Semmel. In den Medien wird gehypte und wer sich selbst als innovativ sieht, besitzt ein solches Teil. Nokia & Co. müssen auf Apples Vorstoss antworten und werden in naher Zukunft ihre Geräte mit eigenen Kampagnen feiern. Das mobile Internet bleibt ein Thema. Diese Welle der Begeisterung lässt sich jetzt am besten „surfen“. Nehmen wir eine bedeutende Branche der Schweiz; da draussen gibt es 100e von Touristikverantwortliche die nur darauf warten, dass Sie mit einem konkreten Konzept vorbei gehen. Und zeigen wie Arosa die Davoser schlagen kann. Wie das Wallis die Bündner digital hinter sich lassen und wie die Luganesen den Anschluss zu den Luzernen behalten. Viele Kunden wollen dabei sein und sind offen für neue Möglichkeiten. Nutzen Sie die Gunst der Stunde.

Für Anbieter
Achtung, da draussen gibt es viele Agenturen die Ihnen etwas aufschwatzen wollen. Oft kommen sie mit luftigen Ideen und manchmal hören sich diese total verrückt an. Wie sollen Sie damit umgehen? Ich habe kein Patentrezept, aber vielleicht helfen Ihnen folgende drei Aussagen, die Kunden oder beinahe Kunden von mir vor 12 Jahren machten:

  • Inserate sind das Geschäft von uns Zeitungen. Es gibt keinen Grund, dass wir Inserate gratis ins Internet stellen. (gaaanz grosses Medienhaus)
  • Internetmusik? Die CD hat eine viel höhere Qualität. (Top5 Unternehmen der Schweizer Musikhändler)
  • E-Mail ist schön und gut. Aber wir werden auch in 50 Jahre mehr Briefe verteilen. (Top Kader einer Regionalen PTT-Stelle)

Ich will Ihnen nicht sagen, dass Sie sich jetzt wie Wild auf das mobile Internet stürzen müssen, damit es Ihre Firma morgen noch gibt. Mir ist wichtiger, dass Sie sich überlegen; kann das mobile Internet mein Geschäftsmodell nachhaltig verändern? Werden in Zukunft die Leute in meinem Buchladen stehen und Amazon über das Handy aufrufen, bevor Sie ein Buch kaufen? Sollte ich also das Amazon API nehmen und einen eigenen Dienst aufbauen. Vielleicht sogar ein WIFI und Terminals in meinem Laden aufstellen, so dass die Leute die Vorteile des Internets (Rezensionen) und die Vorteile des Ladens (zugreifen und kaufen) nutzen können?

Jetzt ist die Zeit zu experimentieren. Lassen Sie sich auf ein Abenteuer ein – was haben Sie zu verlieren?

Mit eigenem Dienst
Socken im Abo? Online Krankenkassenvergleich? Private Fotos auf einer Webseite veröffentlichen? Was für irrsinnige Ideen. Und was für Kassenschlager und Geldvernichtungsmaschinen zugleich.

In den nächsten vier Jahren werden für das mobile Internet Dienste wie Pilze aus dem Boden schiessen. Wenige werden riesig Erfolg haben, einige ein gutes Geschäft machen und die meisten grandios floppen. Was soll’s, jetzt haben Sie die Chance etwas Grossartiges zu machen. Aber – wie kommen Sie auf die richtige Idee?

Kreativ-Technik:
Was haben Spidermann, Nike und Häagen-Dazs gemeinsam? Alles Dinge die Sie als Kind liebten. Von findigen Marketingleuten X-Fach verteuert und der Zielgruppe 20-35 verkauft. Aus Spidermann Comic wurde Spidermann der Film. Aus Turnschuhen wurden teure Markenschuhe und aus einer Glace ein teures Edelpraline aus Eis. Jetzt fangen Sie an zu studieren, was Sie als Kind liebten und das man unglaublich viel teurer machen kann, um es den 20 bis 35 Jährigen zu verkaufen…

Diese Technik können Sie auch für das mobile Internet nutzen. Stellen Sie sich fragen wie; was habe ich zu Hause, dass ich gerne Unterwegs bei mir hätte…

Viel Spass!

Jeder sechste Zürcher bei Xing

von Thomas Lang

Die Handelszeitung berichtete kürzlich, dass fast jeder sechste Einwohner von Zürich Mitglied bei Xing sei, dem führenden europäischen Social-Network (Eigenwerbung).

Ebenfalls wird aus der Xing-Studie “Kommunikation und Networking im Internet 2007″ zitiert. Demnach hatten die Schweizer Mitglieder im Schnitt 96 Kontakte – Spitzenreiter seien die Engländer mit durchschnittlich 138 Kontakten.

Die Schweizer seien jedoch auch in anderen Bereichen führend:

  • 78% loggen sich täglich oder mehrmals pro Woche in Xing ein
  • 68% hätten schon interessante Geschäftskontakte über Xing gefunden
  • 16% hätten schon Neugeschäfte generieren können – jeder Dritte rechnet noch damit
  • 92% hätten Xing schon im Gespräch weiterempfohlen (Weltklasse)

Für die Webstats-Freunde: Xing hat gem. dem Handelszeitungs-Artikel monatlich 80 Mio. Pageimpressions und 2.2 Mio. Unique-Visitors – und für Analysten: Von den 6.1 Mio Xing-Mitgliedern haben 470′000 die (kostenpflichtige) Premiummitgliedschaft abonniert.

Ich gehe mal davon aus, dass die Mitglieder von Internet-Briefing ebenfalls bei Xing mitmachen und über den publizierten Durchschnittswerten liegen. Welche Erfahrung habt Ihr gemacht mit Xing oder anderen Social-Networks?

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