Ausverkauf im Schweizer Internet
Mir blutet das Herz – jetzt geht auch noch Geschenkidee zu Ringier. Liebe Internetpioniere was ist blos los? Bieten die Verlage so viel Kohle, dass man zuschlagen muss? Ist es jetzt nach so vielen Jahren einfach vorbei, genug gemalocht? Vielleicht eine Kombination von allem.
Ich wünsche mir, dass eine neue Generation nachwächst, die Sensationelles auf die Beine bzw ins Netz stellt. Von den Verlagen dürfen wir nicht erwarten, dass sie mir revolutionären Ideen den Markt aufmischen. Allenfalls mit Geld.
Ich mag es aber jedem gönnen, der im richtigen Zeitpunkt verkauft und so schlecht ist er jetzt ja nicht.



Ugugu schrieb:
Ringier wird langsam aber sicher zum Gemischtwarenladen. What’s next? Irgendein Poker-Schuppen, oder doch eher Mymuesli.ch?
Kommentiert am 15-Okt-08 um 12:31 am | Permalink
Marcel Widmer schrieb:
Freunde von mir haben aus den 80er-Jahren noch eine Frottéewäsche-Stickmaschine im Keller stehen – vielleicht sollten die mal Riniger anrufen?
Kommentiert am 15-Okt-08 um 9:01 am | Permalink
Hansueli schrieb:
Was für eine lustige Geschenkidee! Aber sicher ein teures Geschenk :-(
Kommentiert am 01-Nov-08 um 4:30 pm | Permalink
Internet Briefing Blog / Der ganze Blödsinn wird wahr schrieb:
[...] Schluss gehören die Newcommer wenigstens in der Schweiz, den Old Economy Firmen (allen voran den viel belächtelten und verspotteten Verlagen) yigg this! — save to [...]
Kommentiert am 14-Dez-08 um 4:50 pm | Permalink
MPB schrieb:
Wieso “Ausverkauf” und wieso so negativ formuliert?
Der Verkauf eines erfolgreichen Internet-Unternehmens an einen etablierten und klassischen Verlag kann aus unternehmerischer Sicht durchaus Sinn machen.
Gerade für Serial Entrepreneur im schnelllebigen Internet-Bereich ist es nach Jahren der Aufbauarbeit und anschliessendem Ernten der Früchte oft erstrebenswert, mit den dadurch dazugewonnenen finanziellen Möglichkeiten wieder etwas Neues aufzubauen…
Kommentiert am 15-Dez-08 um 6:15 pm | Permalink