von Reto Hartinger
Heute ist irgendwie Malwaretag bei mir. Ich suche auf Google un stelle fest, dass alle meine Treffer diesen Makel diese Website kann ihren Computer gefahrden haben. Hä? Was soll das? Ist Google aus den Fugen? Hier ein Beispiel aus der Trefferliste:
Diese Website kann Ihren Computer beschädigen.
Verbindungen von Reto Hartinger von Winterthur in Zürich im Handelsregister anzeigen.
www.moneyhouse.ch/p/h/Hartinger/Reto/Winterthur/Z%FCrich/index.htm - Ähnliche Seiten
klicke auf einen Treffer und lande hier.
Warnung- ein Besuch dieser Website kann Ihren Computer beschädigen!
Tja – was kann Moneyhouse verbrochen haben um von Google dermassen abgestraft zu werden.
Wie kann sowas passieren? Kann das jedem Sitebetreiber einfach durch Unwissen passieren? Was kann ein Sitebetreiber in diesem Falle tun? Bitte um Hilfe.
Vorschläge:
Oder fahren Sie fort und rufen diesen Link auf eigenes Risiko auf: http://www.moneyhouse.ch/p/h/Hartinger/Reto/Winterthur/Z%FCrich/index.htm. Detailliertere Informationen zu den festgestellten Problemen dieser Website erhalten Sie auf der Diagnoseseite zum sicheren Durchsuchen von Google.
Weitere Informationen zum Schutz vor schädlicher Software im Internet erhalten Sie unter StopBadware.org.
Falls Sie Eigentümer dieser Website sind, können Sie mithilfe der Webmaster-Tools von Google eine Überprüfung Ihrer Website anfordern. Weitere Informationen zum Vorgang der Überprüfung erhalten Sie in der Webmaster-Hilfe von Google.
| Hinweis zur Verfügung gestellt von |
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von Reto Hartinger
Heute habe ich mir wieder einmal ein Spam-Mail näher angeschaut. Ich habe im Lotto gewonnen – obwohl ich nicht spiele. Ja meine eMail-Adresse soll das für mich getan haben. Phishing also. Da möchte ich doch dem Mechanismus genauer auf den Grund gehen: Daten angeben.
Dear Beneficiary,
On behalf of the Members and the Board of SANTANDER SEGUROS. We are honoured to announce to you as one of the 28 lucky winners in this 1st quarterly draw of Internet Promotional LOTTO PROGRAMME,EUROMILLIONES,(resultados del Sorteo: 16/01/2009), All the winning Email addresses were randomly selected from a batch of 900,000,000 international email addresses. Your email address with the lucky numbers 3- 17- 22 – 49 -50 ,Star Numbers 3-6 emerged alongside with others as a category 2 winner in the Loteria National Emails Lottery Promotional Address draw. You have won a total pay of
493.038,00 Euros only (Four Hundred and Ninety Three Thousand and Thirty Eighty Euro Only).
The following particulars are attached to your lotto payment order:
(1 ) Ticket No: 041-06524650-477
(2) Serial No: 586942170646
(3) Ref No: EURO/MED/SP/2009
(4)Lucky Nos: 3- 17 – 22 – 49- 50
To claim your winning prize you are to contact us the appointed agent as soon as possible
CONTACT PERSON: Mr Clement W.Osborn
TELEFON +34-634-901-715 .
These datas are required.
1.FULL NAMES:
2.SEX :
3.TELEPHONE NUMBERS:
4.NATIONALITY:
5.AMOUNT WON:
Faithfully yours,
Olivera Antonio Garcia
Public Relation Officer
Aber ich muss ja online gar keine wirklich geheimen Daten angeben.Lustig ist, dass es eine eMail-Adresse und eine Lottozahl gibt – hat da meine eMail-Adresse heimlich eine Zahl getippt?
Googlen wir doch rasch nach dem PR Mann:
3.510.000 Treffer für
Olivera Antonio Garcia, immerhin. Ja und ganz in den Tiefen gibt es einen Treffer von
spamranking.de. Jetzt hat es meinen Sportsgeist erwischt und ich rufe über skype die Nummer an (gegooglet kommt auch hier nur Spamhinweise). Es läutet – und geht auf eine Combox. Wie schade.
von Thomas Lang
Neckermann (Schweiz) entschied bereits im letzten Jahr, keine Kataloge mehr zu drucken und ausschliesslich online zu verkaufen. Otto meldete vergangene Woche, dass mittlerweile mehr als jeder zweite Euro im E-Commerce erzielt wird.
Otto legte online um 38 Prozent zu und erzielte im E-Commerce einen Umsatz von EUR 850 Mio. Für Zahlenakrobaten sind das täglich EUR 2.3 Mio. oder EUR 100′000 pro Stunde. Otto hat sich soeben auch den Vente-Privée-Anbieter Limango unter den Nagel gerissen und will als erster Versandhändler gross ins Clubshopping einsteigen.
Nun will sich auch Quelle in Zukunft voll auf den Onlinevertriebskanal konzentrieren. Das vergangene Geschäftsjahr, das am 30.9.08 endete, brachte einen Zuwachs um 22 Prozent und einen Onlineumsatz von EUR 1.1 Mrd. Das Weihnachtsgeschäft lag gar um 38% höher als im Vorjahr.
Quelle will nun umstrukturieren und alle Prozesse konsequent auf E-Commerce ausrichten. Zwar will man weiterhin Kataloge drucken, jedoch nur noch mit Teilsortiment und auf das Onlineangebot verweisen. Quelle gewinnt mehr als die Hälfte der Neukunden über das Web und 40% aller Bestellungen würden online generiert.
“Die rückläufigen Umsätze im klassischen Katalog-Geschäft und im stationären Handel würden von den hohen Zuwächsen im elektronischen Geschäft (E-Commerce) mehr als wettgemacht” hieß es.
Schön, dass diese Erkenntnis endlich auch bei den Versandhändlern angekommen ist – zumindest in Deutschland.
(Crossposting)
von Reto Hartinger
So, das Interner hat die Milliardengrenze überschritten. 1/7 der Weltbevölkerung hat also Zugriff zum Internet. Damit werden auch Statistiken pro Land veröffentlicht – leider habe ich keine zum Sprachgebrach entdeckt.
Spannend um zu entscheiden, in welche Märkte investiert werden sollen:
Top 15 countries, by Internet population:
- China: 179.7 million
- United States: 163.3 million
- Japan: 60.0 million
- Germany: 37.0 million
- United Kingdom: 36.7 million
- France: 34.0 million
- India: 32.1 million
- Russia: 29.0 million
- Brazil: 27.7 million
- South Korea: 27.3 million
- Canada: 21.8 million
- Italy: 20.8 million
- Spain: 17.9 million
- Mexico: 12.5 million
- Netherlands: 11.8 million
Spannend ist auch die Aufteilung nach Regionen. Asien ist enorm gross – Lateinamerika sieht dagegen ziemlich klein aus. Deutsch ist als Sprache ziemlich unbedeutend – etwas kleiner als Französisch. Chinesisch hat Englisch überholt und verfügt vor allem über mehr Entwicklungspotenzial
Worldwide Internet Audience
- Asia Pacific: 416 million (41.3%)
- Europe: 283 million (28.0%)
- North America: 185 million (18.4%)
- Latin America: 75 million (7.4%)
- Middle East & Africa: 49 million (4.8%)
Wenn ich das analysiere, wird es immer lokale Angebote geben, die über die Weltmarktführer triumphieren. Vor allem Asien ist ziemlich gut geschützt über deren Sprache und der Grösse ihrer Märkte.
von Reto Hartinger
Anfang 90er-Jahre habe ich CD-ROMs herausgebracht z.B. The Swiss Art CD, Fische/Poissons/Pesci und Kutschenfahren. Die Multimediawelt stand noch am Anfang. Sehr erfolgreich waren edukative CD-ROMs zum Beispiel auch in der Medizin. Grosse Datenmengen und Animationen waren wie geschaffen für das Medium. Kein Wunder langweilte mich das Web zu Beginn mit seiner Textlastigkeit. Ich konnte nicht verstehen, wie Leute stundenlang herumsurfen konnten, nur um Belangloses zu lesen. Da war einfach kein richtiges Erlebnis drin.
Die CD-ROM ist gestorben (weil auch hier die Konzepte schlussendich zu belanglos waren) und das Internet hat heute technisch die gleichen Möglichkeiten oder sogar mehr, als die CD-ROM.
Gänzlich überzeugt hat mich die Website Visible Body Das gab es früher nur auf CD-ROM jetzt gibt es den zerlegbaren menschlichen Körper gratis auch in Web Hut ab.
The Visible Body Features
• Complete, fully interactive, 3D human anatomy model
• Detailed models of all body systems
• Dynamic search capability
• Easy-to-use, 3D controls
• Seamless compatibility with all the most popular web browsers
aber seht selber watch?v=xuvf6AVJcGw
von Reto Hartinger
Unser Mitglied Cyrill Gross von Mayoris, schreibt im Rahmen seines Studiums in Wirtschaftsinformatik an der HWZ, Hochschule für Wirtschaft Zürich eine Studie zum Thema Nutzungsverhalten bei E-Mail. Um dieser Frage auf den Grund gehen zu können, möchte er wissen, weshalb die Menschen E-Mail nutzen und hat zu diesem Zweck eine Online Umfrage gestellt:
http://www.cygro.ch/diplomarbeit/
Die Umfrage ist anonym, einzig falls die Resultate interessieren, kannst Du am Ende des Fragebogens die E-Mail Adresse hinterlassen.
von Reto Hartinger
Was für ein Triumpf: Apple verkauft mehr Rechner, iPdos und iPhones den je! Und das während der Finanzkrise. Und das sogar bei gleichbleibender Marge von satten 34,7 %. Der Reihe nach. Während der letzen 3 Monate 2008 hat Apple dem wirtschaftlichen Umfeld getrotzt. Befürchtungen, das Weihnachtsgeschäft könnte einbrechen, Apple könne seine Marge nicht halten, iPods hätten ihren Höhepunkt überschritten, hat Apple alle widerlegt. Hut ab. Mit dem iPod Touch hat Apple ein Gerät gebracht, dass dem iPod ein längeres Leben einhaucht und Apple sogar über Softwareverkäufe mehr einnahmen bringt. Trotz hoher Preise und veralteter Produktepalette konnte Apple im Computermarkt nochmals zulegen. Der iStore entwickelt sich blendend, vor allem weil der Verkauf von Software dazu gekommen ist.
2,524,000 PCs + 9 %
22,727,000 iPods + 3 %
iPhone 4,363,000 + 88 %

Aber werfen wir auch einen Blick auf die Ausgabenseite. Die Forschung und Entwicklung wurde nochmals hochgefahren – gut so. Die Abschreibungen wurden erhöht, die Lagerbestände reduziert. Ich finde kein Haar in der Suppe. Steve, du kannst beruhigt für 6 Monate in den Ausstand.
von Thomas Lang
Verschiedene Medien (WSJ, Süddeutsche) zitieren heute einen Beitrag im Google Traditional-Media-Blog der ankündigt, dass Google die Vermarktung von Zeitungs-Anzeigen per Ende Februar einstellt:
“While we hoped that print ads would create a new revenue stream for newspapers and produce more relevant advertising for consumers, the product has not created the impact that we _ or our partners _ wanted,”
Spencer Spinnell, Google’s director of the program.
Googles Entschluss wird mit der aktuellen Konjunkturlage begründet und dem weltweiten Einbruch von Anzeigeeinnahmen in Printmedien. Der Suchmaschinen-Konzern konzentriert sich derzeit auf sein Kerngeschäft und wird wohl weitere Aktivitäten einstellen (…oder wohl kostenpflichtig machen).
(Crossposting)
von Reto Hartinger
Google hat seit 2006 versucht, sein Businessmodell auf Print zu übertragen. So hat Google grosse Mengen von Printseiten in etwa 800 Titeln gekauft und seinen Kunden weiterversteigert. Na – nicht gerade ein Reisser. Google stellt das Angebot nun ein. Nur gerade das Versteigern auf ein andere Medium zu übertragen ist einfach zu schwach. Man konnte seine Werbung nach Ort, demografische Merkmale und Titelart buchen. Etwa so, wie das normale Mediaagenturen auch machen, nur konnte man diese umgehen und selber online buchen. Der Vorteil von Adword oder Online-Werbung ist seine Ueberprüfbarkeit und das rasche Handeln, solle etwas nicht oder sehr gut funktionieren. Der Wegfall dieser Anzeigen wird die Printtitel auch nicht in Schwierigkeiten bringen – es hat nie richtig Umsätze generiert.
Google versucht auch mit Radio und Fernsehwerbung Geld zu verdienen bzw. zu einem Ansprechpartner für Werbekunden zu sein. Dort funktioniert es schon besser, weil Google bestehende Firmen übernommen hat und mehr Tools anbieten kann. Der grosse Wurf ist es aber auch nicht.
von Reto Hartinger
Plötzlich sind sie weg – zuerst Bill Gates, jetzt auch noch Steve Jobs. Mit Steve Ballmer hat Microsoft einen charismatischen Chef der von der ersten Stunde an bei Microsoft war und immer alle Entscheide mitverfolgt oder gar mitgeprägt hat. Bei Apple hinterlässt Steve Jobs eine gewaltige Lücke. Kein Wunder, er hatte einmal mit Sculley einen Kronprinzen ins Haus gehohlt, der ihn promt aus der Firma gemoppt hat. Also hat er nicht den gleichen Fehler gemacht und wieder einen starken Mann ins Haus gehohlt. Das wird Apple jetzt wo Steve Jobs für mindestens 6 Monate ausfällt zu spühren bekommen. Sculley hatte seinen Job gut gemacht – obwohl die Firma mit ihm und später mit seinem Nachfolger in die Brüche ging. Steve Jobs kann Teams zu Höchstleistungen treiben – genau so wie das auch Bill Gates konnte. Er wird uns fehlen. Hoffentlich kommt er in sechs Monaten zurück.
Unter Sculley hatte die Firma zuerst einen richtigen Aufschwung erlebt. Aber es zeigt, dass es ohne Jobs auch geht – nur eben weniger schnell und weniger gut.