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call for speakers “Mobile Conference” @ Internet Briefing

von Reto Hartinger

Ich werde von guten Eingaben für das Internet Briefing@Bern nur so überschwemmt. Super ICT Themen die sich an CIOs richten (nicht im Fokus der Konferenz) oder aber auch aus dem Mobile Bereich. Ich werde mehr als eine Konferenz machen müssen. Das ist gut so. Die guten Themen sollen unter die Leute.

So plane ich also eine “Mobile Conference” und hoffe auf noch mehr gute Referatsvorschläge. Das ist bereits eingegangen:

Herausforderung Mobile Websites: Inhalte, Browser, Gerätetypen, Zeiten, Verweildauer (Einblick in die Statistik einer Mobile Plattform), Wiederverwendung von Website Content für Mobile Websites, Mobile Webdesign (Tips und Tricks), Mobile Content Delivery (Wiederverwendung Website Content), Erfahrungen aus Projekten (Unterschiede zu Webprojekten), Trends

- iPhone – von der Idee bis zum Verkauf: Wie eine iPhone-Anwendung optimalerweise gestaltet wird, was man bei der Realisierung und Publikation alles beachten muss, wo iPhone-Anwendungen auch im Geschäftsalltag sinnvoll sind, bzw. wo man besser auf konventionelle Web-Anwendungen setzen sollte.

Was eine erfolgreiche iPhone-Anwendung ausmacht! Implementeationsvarianten: Browser, Native Application, Hybrid Application * Restriktionen mobiler Geräte (Screen, Buttons, Network Access, …) * iPhone Spezifika: Programmiersprache, Entwicklungsumgebung, APIs * Usage Patterns * Do’s und Dont’s

Mobilanwendungen sind erwachsen: Schweizer Überflieger und was deren Erfolg ausmacht.

Datum und Ort stehen noch nicht fest – könnte eigentlich auch in Bern stattfinden. Möchtest Du auch etwas beitragen? Hast Du ein gutes Thema? Bitte fülle das Formular call for speakers aus. Aber zögere nicht, die verfügbaren Slots schliessen sich langsam.

userfly – das Usability-Labor für lau

von Daniel Niklaus

Was macht der User wirklich auf meiner Website? Dafür gibt es eine Vielzahl von Tools und seit kurzem ein neues Hammer-Tool – userfly.com.

Google Analytics sagt mir wann, wer, wo, wie lange und mit welchem Browser auf meiner Website war. CrazyEgg verrät mir, wo die User mit der Maus auf der Website klicken und feng-gui zeigt auf, wohin die Leute auf der Webseite blicken.

Mehr als Zahlenmaterial
All diese Statistiken und Tools sind toll. Sie helfen uns Annahmen zu treffen, mit denen wir Webseiten optimieren. Und trotzdem wissen wir nicht, was auf dem Bildschirm der User tatsächlich geschieht. Wohin geht der Mauszeiger, wenn der User auf der Einstiegsseite startet und wo klickt er dann? Wie lange bleibt er auf den einzelnen Webseiten und kann er in dieser Zeit den Text lesen? Am liebsten möchte man dazu ein Video sehen. Dafür lädt man eine Fokus-Gruppe in ein Usability-Labor ein und führt gezielt Tests durch – bis heute. Denn jetzt gibt es userfly.

Videorecorder per Javascript
Ein kleines Stück Javascript Code wird in die Website eingefügt und schon nimmt userfly das Surfverhalten der User Videorecorder ähnlich auf. Mit der Gratisversion sieht man pro Stunde 10 User, wie sie auf der eigenen Website navigierten, was sie anklickten und sogar wie sie Formulare ausfüllen. Wer das ohne Login selbst testen will, klickt hier.

Unschwer zu erkennen, ich bin begeistert. Warum? Weil wir in Zukunft Annahmen wie sich Surfer verhalten 1:1 selbst überprüfen können und nicht von kryptischen Statistiken ableiten müssen. Jetzt haben wir ein Tool an der Hand, um Grossflächig das tatsächliche Verhalten der User zu verstehen.

ps: ein Video genügte und schon änderte ich die ersten Webseiten ab…tja…vermeintliche Experten ;-)

Hat das Google Geschäftsmodell ein Problem?

von Reto Hartinger

Eigentlich habe ich ja immer alles positiv gesehen, was das Google Geschäftsmodell angeht. Bis mir heute aufgefallen ist – Google hat im Dezember 2008 gegenüber Dezember 2007 um 7 % bei den Suchen zugelegt. Das müsste ja eigentlich fast direkt 7 % mehr Umsatz geben. Müsste, muss nicht. Wie früher schon einmal geschrieben, suchen die Leute auf Google heute andere Sachen, weniger Artikel und auf der Werberseite könnte sich das Auktionsmodell nun als Retourkutsche erweisen. Weniger Bieter heisst doch automatisch sinkende Klickpreise. Das könnte sogar massiv in die Hosen gehen.  Muss nicht sein. Werbung wird ja normalerweise über Budgets generiert. Ich habe 20000 Franken Budget und die gebe ich aus – dann halt für schlechtere Keywords. Aber auch das hat so seinen Hacken – denn gerade bei Performance-Werbung geht das nur so lange gut wie die Rentabilität noch stimmt und wenn weniger vom gutem Suchberiff-Inventar da ist, kann ich nicht mehr gleich viel Geld ausgeben wie früher. 

Ich verfüge über keine Zahlen. Wie sieht das bei Euch aus?

Ohne Online geht’s nicht mehr

von Thomas Lang

Die Presse vermeldet heute, dass alleine das Onlinebanking in der Schweiz bereits über 3 Mio. Kunden kennt. Und der Trend sei ungebrochen. Nach Angaben der Bankinstitute könnte die Flut an Zahlungstransaktionen manuell gar nicht mehr bewältigt werden.

Heute wird jede zweite Rechnung schweizweit via Internet bezahlt.  Vor wenigen Jahren schätzte man das Potential von Online-Bankkunden gerademal auf 400′000 – am vergangnen Mittwoch begrüsste alleine die Raiffaisen-Bank ihre 500′000 Kundin.

Die breite Öffentlichkeit hat das Internet akzeptiert – nicht nur als Kommunikationskanal, sondern auch als sicheren Transaktionskanal. Die Finanzbranche war den anderen immer um Nasenlängen voraus.

Wann kommen die nächsten Anwendungen die sich an die grosse Masse richten? Im E-Commerce gibt es viele erfolgreiche Anbieter – meistens jedoch in Nischenmärkten. Die grossen Schweizer Lebensmittelhändler backen noch zu kleine Brötchen. Wo sind die anderen? Wann kann ich bei meiner Krankenkasse die Rechnungen elektronisch für die Rückvergütung einreichen? Einige wenige Versicherer lassen hier seit Jahren verheissungsvolle Ansätze erkennen, scheinen aber nicht vom Fleck zu kommen. Auch E-Government dreht sich im Kreis, nicht zuletzt wegen der fehlenden Akzeptanz der digitalen Signatur. Und was ist mit E-Voting?

Onlinebanking zeigt, die Bevölkerung ist bereit für den Onlinekanal – doch sind es der Dienstleistungssektor und die Behörden auch?

Call for Speakers Topsoft

von Reto Hartinger

Ich habe die Konferenzleitung an der TopSoft übernommen und bin auf der Suche nach Referenten. Der Topsoftkongress widmet sich dem Thema: Business Agilität mit Business Software und ERP Lifecycle Management

Die Maximierung des ERP Nutzens ist unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein noch grösseres Bedürfnis. Tatsächlich schöpfen nur wenige Firmen das Potential ihrer ERP Lösung aus. Die meisten Unternehmen nutzen nur die Spitze des Eisbergs. Gründe für die Ignorierung dieses umfangreichen Process- und Best-Practice-Knowhows ist vor allem im mangelnden System- und Prozessverständnis der Anwender und der mangelnden Prozess-Kreativität und -Flexibilität des Managements. Neue Releases und Udates werden eingespielt ohne sich mit den Neuentwicklungen auseinander zu setzen – eine verpasste Chance zur Steigerung der Effizienz und Effektivität und eines Wettbewerbsvorteils. Anwender und Management müssten sich intensiver mit Ihrem System auseinander setzen. Der Topsoft Kongress will anhand von Beispielen aus der Praxis den Kongressteilnehmern nützliche Tipps geben, die sie in ihrem Betrieb umsetzen können
- Welches sind die best practices in der ERP 
- Wie überprüfe ich meine heutige Lösung? Wo liegen die Fallstricke im täglichen Umgang? 
- Wie überprüfe ich die Effizienz der heutigen Lösung? 
- Notwendige Ressourcen bei der Einführung von IT-Lösungen (Intern, Cash-out, Lernkurve, Vorgehensweise) 
- Unternehmensressourcen richtig planen und einsetzen 
- Changemanagement warum wichtig und WIE machen? 
- Prozessanalyse, Prozessdesign: WIE? 
- Wertstromdesign – Umsetzen von Lean-Management. 
- Produktions- und Logistikprozesse im Einklang mit der IT-Systemunterstützung effizient nutzen 
- Prozesse und IT-Systeme richtig kombinieren und einsetzen 
- Optimierung bestehender ERP-Systeme 
- Geschäftsprozesse optimieren 
- Wie man die Anforderungen von Business, Technik und Organisation anpasst 
- Wie gehe ich bei Standardsoftware mit Geschäftprozesse und Regeln um die sich ändern? 
- Standardsoftware- und Systemkomponenten ersetzen, Systemlandschaften konsolidieren 
- Agilität des ERP Systems gewährleisten 
- Prozesse im ERP abbilden, gestalten, optimieren 
- Änderungen am ERP System: Entscheidungsprozess, Business Kriterien, technische Machbarkeit und Abhängigkeiten? 
- Erhöung Wertschöpfung durch Transparanz im Produktionsprozess 
- Planungskonzepte für die Fertigung – erhöhen Effizienz 
- In- / Outsourcing 
Bist Du interessiert einen Vortrag zu halten oder kennst Du jemanden in Deinem Umfeld der einen Interessanten Beitrag leisten könnte? 
Bitte das Formular Call for Speakers ausfüllen:
  

Geschlecht
Vorname
Name
Titel/Funktion in der Firma
Firma
Strasse
PLZ/Ort   

Land
Persönliche Korrespondenz E-Mailadresse
Telefon direkt und Handy
Titel des Referates
Beschreibung des Referats (1500 Zeichen)
Lernziele
Besprochene Produkte/Fallstudien/Technologien
Wo haben Sie bereits welche Vorträge gehalten?
Kurzlebenslauf
 

 

Die topsoft ist die schweizer Fachmesse für Business Software. Die 19. topsoft findet am 1. und 2. April 2009 in Bern statt und zieht über 2700 Businessentscheider an. 
http://www.topsoft.ch/de/fachmesse/rueckblick.html 
Bitte mailen an: insider@vtx.ch

2009: Das sind die neuen Features im E-Commerce

von Thomas Lang

Ratings, Rezensionen, Widgets – was kommt als nächstes im E-Commerce?

Optaros zeigt in ihrem Social E-Commerce Planning Kit einige interessante Features, nebst dem Aspekt, dass sich jeder Anbieter seiner eigenen relevanten Kenngrössen bewusst sein soll und ein Konzept haben muss, wie er diese misst.

Kenngrössen im E-Commerce können sein

  • Anzahl Besucher
  • Conversionen
  • Durchschnittlicher Warenkorb
  • Checkout Abbruchrate
  • Loyalität
  • Markenbekanntheit
  • Effizienzsteigerung bzgl. Support und Retouren

Optaros teilt die Social-Features in folgende 3 Kategorien ein:

Gliederung Social-Commerce Optionen

Optaros: Gliederung Social-Commerce Optionen

1. Baseline, was die meisten Anbieter bereits implementiert haben

  • DropDown Warenkörbe; Inhalt und Summe sind immer sichtbar
  • Single Page Checkout; alle Infos auf einer Seite
  • Quick-Pick Modals; PopUp Layer zur schnellen Artikelwahl
  • Guided Search; geführt zum Produkt
  • Ratings und Reviews
  • Echtzeit Lagerbestandsabfragen
  • Empfehlungen

2. Strategic, Optionen, die sich in den nächsten 12 Monaten duchsetzen werden

  • Merchand Blogs; Händler schreiben über Produkte, Aktionen und Neuheiten
  • Online print catalog; blätterbare Kataloge mit direkten Links zu den Produkten/Warenkörben
  • Multimedia; 3D-Animationen, Produktvideos u.a.
  • Micro-Sites; Miniplattformen für eigene Produkte oder (Auto)Modelle
  • Visualized Search; Stark visualisierte Suchfunktionen
  • Product Configuration; Konfigurierbare individuelle Produkte
  • Abandoned Cart Email; Fassen Sie bei den Kunden nach, warum der Checkout abgebrochen wurde und bieten Sie die Möglichkeit, diesen wieder aufzunehmen

3. Visionary, Features mit denen experimentiert wird

  • Deal of the day; Liveshopping-Komponenten auch in regulären Shops
  • Private Event Retail; VIP- und Clubshopping für spezielle Sortimente und Marken
  • Shop by Preference; Wenn Sie den Kunden genau kennen, dann präsentieren sieh ihm seinen Style
  • Pop Culture; was die Stars kaufen, ist gerade gut genug für Ihre Kunden
  • Visualization; Virtueller Schaufensterbummel mit emotionalen Bildern
  • Virtual Shopping; die eigene Shopping Welt in 3D
  • Social Configuration; Ihr Publikum kreiert Ihr Sortiment
  • Mobile Shopping; bringen Sie Ihren Onlineshop aufs iPhone
  • Communities; diverse Formen von Community-Buidling
  • Widgets; Integrieren Sie Ihr Angebot in Plattformen wie Facebook oder lassen Sie in Blogs verkaufen

Eine gute Übersicht die dem einen oder anderen Shopbetreiber durchaus neue Impulse vermitteln mag.

(Crossposting)

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