Wenn die Besten nicht gut sind
Ich habe Google schon immer wegen einiger Dinge kritisiert z.B. ist Goolge nur mässig innovativ. Innovationen entstehen fast nur aus 20 Prozent Projekten oder via Zukäufe von kleinen Firmen. Ein weiterer Punkt war der Rekrutierungsprozess der zuviele Ressourcen bindet und vor allem, dass sie die falschen Leute einstellen. Hä, was kann daran falsch sein die Besten, die Intelligentesten einzustellen?
Ganz einfach, es braucht nicht überall Intelligenz. Auch bei Google nicht. Google hat das Gefühl dass in ihrem Business Erfolg bedeutet, intelligenter zu sein als die Konkurrenz. Stimmt. Es ist aber naiv zu glauben, dass es dazu intelligente Leute braucht. Ein Beispiel. Im Fussball gewinnt wer ein Tor mehr schiesst als das gegnerische Team. Tore schiessen die Stürmer, folglich braucht ein Team viele Stürmen. Tja, nun wissen wir aber, dass das nicht gut kommen kann. Ein Team ohne Torhüter oder Verteidiger verliert auch. Nur Diven im Team geht auch nicht. Es braucht immer so viel Können und Intelligenz wie die Aufgabe gerade erfodert, damit Aufgabe nicht in aufgeben mündet.
Jede Stelle muss für den Mitarbeiter eine echte Herausforderung sein – tagtäglich. Er muss also immer leicht überfordert sein – erst das ist eine Herausforderung. Aber Achtung, es gibt auch hochgradig repititive Herausforderungen, wo die Höchstleistung darin besteht, den Job immer auf dem gleichen Qualitätsniveau zu erledigen – fehlerfrei nämlich. Diese Leute dürfen keinenfalls überfordert werden,
Google hat ein Diventum zelebriert, das zu grosser Desillusion oder interner Blockade führen kann. Sogar die Google Coder leiden darunter, dass sie zu wenig effizient sind.
Wie sieht dies bei Start-ups aus? Da ist die Spanne der Aufgaben von trival bis unendlich schwierig. Da muss auch ein Hochschulabgänger Briefe einpacken. Am Nachmittag muss er eine Präsentation vor einem nicht leicht zu überzeugendem Gremium halten und eventuell hängt davon sogar der Fortbestand des Unternehmens ab.
Welchen Typ Mitarbeiter brauchen Start-ups?
Braucht es hier einen speziellen Typen Mensch der ja auch noch bereit ist für weniger Geld zu arbeiten? Soll er aus dem persönlichen Umfeld kommen oder engt das zusätzlich ein? Soll man gleich zu Beginn die Mitarbeiter beteiligen?



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