Zeit Flagge zu zeigen – aber welche?
Internet Briefing wird politisch aktiv, hiess es vor kurzem von Reto. Dies nachdem ich fragte, ob wir weiterhin durch Abwesenheit glänzen, wenn die Politik “Internet-Weichen” stellt. In einer Blitzumfrage meldeten sich bei Reto über 40 Mitglieder und es entstand eine rege Diskussion. Mir stellen sich jetzt zwei Fragen. Wenn wir Politisch werden – schwatzen wir nur oder tun wir etwas? Und wenn wir etwas tun – Flagge zeigen – welche Flagge zeigen wir?
Wer’s glaubt oder nicht, unsere Branche hat schon eine Vertreterin im Nationalrat. Natalie Rickli arbeitete Jahrelang bei Adlink und war dort für Kampagnen und Plattformen zuständig. Bei den letzten Wahlen schnappte sie sich einen Nationalratsplatz und könnte unsere Branche Medienwirksam vertreten.
Unsere Branche hat sogar schon eine Nationalrätin
Wie stelle ich mir persönlich eine Internet Vertreterin vor? Unserem eigenen Branchenimage nach müsste sie weltoffen und modern sein. Entdeckungshunger und eine priese Risiko gehört dazu. Eine gesunde Skepsis gegenüber dem Staat und dessen Überwachungshunger ist Voraussetzung. Nichts von Reduit-Stimmung, starker Armee und harten Gesetze, viel mehr Selbstbestimmung, Leben und Leben lassen. Schaue ich mir aber das politische Programm von Natalie an, stellen sich mir die Nackenhaare und es läuft mir Eiskalt den Rücken herunter. Eine rechtskonservative SVP-Fundamentalistin soll unsere Branche repräsentieren?
Normverteilung schlug längst zu
Natalie Rickli steht rechts und kommt aus der Internetbranche. Unsere Branche ist aus dem kleinen Kreis der Nerds heraus gewachsen und wir finden heute wohl das gesamte politische Spektrum von Links bis nach Rechts. Einen politischen Konsens zu finden, wird schwierig. Sind bei uns alle gegen das Killerspielverbot, gegen die Netzüberwachung oder für den breiten Einsatz von Open Source? Wohl kaum. Eine Einigung wird längst nicht mehr möglich sein – und muss es auch nicht.
Zeigen wir die technische Flagge
Nehmen wir nochmals die Abstimmung zum E-Pass. Andreas Graf bemerkte richtig
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Beim Biometrischen Pass ging es vor allem darum ob Daten zentral gespeichert werden oder nicht. Die Sicherheit des Chips ist im Vergleich zu anderen Sicherheitsaspekten Online wie Offline (E-Mail,unsichere Passwörter, ungeschützte PC, Memory Sticks, Sicherung Büro, Haus, Auto etc.) unbedeutend wurde aber hochstilisiert.
Richtig. Im Verhältnis wurde es hochstilisiert – aber. Ein Bundesbeamter konnte vor laufender Kamera in der Arena behaupten, was schon das Bakom weiss, dass es nicht wahr ist. Frau Widmer-Schlumpf vertrat, was ihr vermeintlicher Experte von sich gab und niemand widersprach. Hier könnten wir vom Internet Briefing einen erheblichen Beitrag leisten.
Beispiel Killerspiele
Verschiedene Parlamentarier gehen aktuell mit diesem Thema auf Stimmenfang. Ihr Ziel ist es, dass Jugendliche von einem vermeintlich schlechten Verhalten abgehalten werden. Nur was passiert, wenn Killerspiele in der Schweiz tatsächlich verboten werden, spielt dann ein Jugendlicher weniger? Nein. Jugendliche kopieren Spiele. Entweder sie laden die Games aus dem Internet illegal herunter oder sie reichen sie unter der Hand auf dem Schulhof weiter.
Mit Wissen gegen Scheinlösungen
Dieses Killerspiel-Verbot wäre eine klassische Scheinlösung. Genauso wie an anderen Orten mit Scheinlösungen hantiert wird, wenn simple Stopp-Schilder vor illegalen Webseiten aufgestellt werden. Dabei hätten einzelne Themen solide, technische Antworten verdient. Wir können oft mehr machen, als es auf den ersten Blick scheint. Dazu müssen Journalisten, die Themen richtig verstehen und Politiker geschult werden. Die Bevölkerung braucht von uns keine technisch, komplizierte Vorträge, sondern verständliche Antworten.
IT und Internet werden in den nächsten Jahren ein erhebliches politisches Thema sein. Wir können aufgeregt mitkreischen oder wir können als nüchterne Berater auftreten. Wir verfügen über das Wissen, wie politische Forderungen technisch umgesetzt werden und wir sind in der Lage Alternativen aufzeigen sowie die Konsequenzen zu erklären.
Das könnte unsere Flagge sein, die wir zeigen. Technisch richtige Antworten auf politische Fragen – unabhängig vom Links-Rechts-Schema.



Reto Hartinger schrieb:
Ich glaube wir haben schon einmal einen guten Start genommen mit der Diskussion und der Abstimmung über die Echtzeitbespitzelung. Nur bleibt die Frage, ob diese Diskussion Gehör findet. In unseren Kreisen sicher, hat sie bereits. Müssen wir sie jetzt aber ausdrucken und den richtigen Stellen weiter leiten?
Dani du bemerkst richtig, dass es unsere Aufgabe sein könnte, vor allem auch die Presse mit den richtigen Informationen zu bestücken. Das ist vielleicht schon etwas einfacher. Der hacken daran ist, dass eine Diskussion Zeit braucht. Wir haben innerhalb von 3 Tagen ca 30 Kommentare erhalten. Die Presse interessiert sich für ein Thema gerademal einen Tag lang. Es wäre also wichtig, dass sofort kommentiert wird.
Ich habe über das Thema ja auch erst aus der Presse – bzw aus dem Internet inside-it.ch erfahren. Es ist also auch wichtig, dass sobald jemand etwas erfährt, er hier einen Post schreibt mit einer Umfrage. Wir brauchen also mehr aktive Schreiber.
Das Natalie kaum etwas von unseren Positionen vertreten wird ist klar. Dass jemand der in der Internetbranche arbeitet auch sein Sprachrohr ist, ist genauso falsch wie alle Leute die meinen weil ich im Internetbusiness arbeite etwas mit Computern zu tun habe. Natalie vertritt SVP Gedankengut und nicht Internetpositionen. Das ist ihr Job.
Die Piratenpartei (sowas wie die Autopartei für Surfer?) muss und hat das Thema aufgegriffen und auch in unserem Blog kommentiert. Wir können der Piratenpartei mit unserer Abstimmung und unseren Kommentaren Munition liefern. Sie wird aber wegen ihrer Kleine noch belächelt. Da ist es wichtig, dass sie die Meinung von grossen Gruppen wie dem Internet Briefing in die Wagschale werfen kann. So gesehen ist Zersplitterung wichtig.
Mehr Kopfzerbrechen macht mit der Verband der grossen Interessensvertreter. Der könnte übermässig Gehör bekommen und seine Positionen durchdrücken. Für mich waren schon die bestehenden Verbände eh schon von den grossen Firmen unterwandert. Sie haben den Löwenanteil des Vorstandes gestellt. Gerade das kann im Internet nicht gut sein. Deshalb möchte ich keine Firmenmitgliedschaften. Bei uns soll jeder eine Stimme haben. Jeder kann Experte sein. Jeder kann hier in diesem Blog schreiben oder als Referent bzw. Teilnehmer an die Events kommen.
Kommentiert am 18-Jul-09 um 10:19 am | Permalink
ThomasK schrieb:
Ich stimme zu, dass es keine Frage der eigenen politischen Haltung sein darf sondern eine der konkreten technischen Sachverhalten.
Mögliche Kernaussagen:
* Staatsdatenbanken funktionieren nicht sicher, Missbrauch ist keinesfalls ausgeschlossen.
* DNS-Sperren (”Kinderporn-Stoppschilder”) sind de Fakto Zensur-Infrastruktur, die faktisch die Anbieter von Kinderporno nicht verfolgt sondern lediglich den Zugang zum Server für die technischen Laien erschwert.
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Meiner Meinung nach, bedarf es GAR KEINEN Fahnen, nach denen man sich richten sollte, keiner Parteien, denen man sich voll anschließen sollte, keiner einzelnen Vertreter, denen man sich anschließen kann sondern DISKUSSION und VERBREITUNG in allen zur Verfügung stehenden Kanälen.
PR-Arbeit im eigentlichen Sinne nach allen Regeln der Kunst.
Gerne die Staatsgrenzen übergreifend, denn in dem Fall sind sich die Schweiz und Deutschland in der aktuellen — und sehr schnellen (!) – politischen Entwicklung näher als je zuvor.
Ich persönlich werde den Eindruck nicht los, dass versucht wird, das Netz irgendwie zu reglementieren und zu kontrollieren.
Die sehr knappe Wahl zum biometrischen Pass “bei Euch” hat mich ziemlich stutzig gemacht. Um nicht zu sagen: das hat durchaus an meinem Bild der Schweiz gerüttelt. So jedenfalls stelle ich mir das Ideal der Demokratie nicht vor. Das riecht stark nach dem selben Lobby-Agenda-Populismus, wie man ihn aus Deutschland kennt.
Wichtig ist natürlich auch, dass “das Volk” andere Sorgen hat und davon nicht zu knapp. Angst um den Arbeitsplatz, Zukunftsangst allgemein, Angst vor Überfremdung, Angst vor der gewalttätigen Jugend, Angst vor der Klimakatastrophe etc… hauptsache Angst!
Denn wen die Angst regiert, der wird nicht seine Stimme erheben!
Und darum geht es doch: die Stimme zu erheben und zu sagen: Das passt mir nicht, wie das gerade läuft!
Oder auch : das ist Bullshit, was ihr da behauptet — aus technischer Sicht!
Im Grunde egal, wer man ist!
Die Frage nach links oder rechts, grün oder rot, gelb oder schwarz darf sich da nicht stellen!
Viel zu schnell ist man in der alten Polit-Falle gefangen!
Viel zu schnell werden Diskussionen emotional und wenn sie erstmal entgleitet sind auch unglaubwürdig.
Dann braucht die Populismus-Presse nur noch aus dem Zusammenhang gerissen zu zitieren und kann dann wunderbar diffamieren. Nach dem Motto: “und die wollt Ihr ernst nehmen? Schaut doch, dass sind doch voll die $Extremisten. Hier für $Extremisten nach belieben einsetzbar: Linke Spinner, Rechtsradikale, Antisemiten (das ist immer noch DIE Keule, die hier in Schland gerne geschwungen wird), KinderPorno-Fans….
“Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten”.
Das ist dann wohl die Standard-Argumentation mit der man rechnen sollte. Verweis auf Terrorbedrohung, innere Sicherheit, Extremst-Beispiele (die moralisch “unangreifbar” sind wie KiPo) werden folgen.
Dagegen hilft aber eine Sache, die ich hier mit Genugtuung beobachte: sich selbst auf die REIN TECHNISCHE EBENE zu begeben — als Experten — und das unbedingt unabhängig und neutral von politischen “Fahnen”.
Weiter so!!
Kommentiert am 18-Jul-09 um 3:09 pm | Permalink
Walter Winteler schrieb:
“Eine gesunde Skepsis gegenüber dem Staat und dessen Überwachungshunger ist Voraussetzung” “Leben und Leben lassen” “Nichts von Reduit-Stimmung, starker Armee und harten Gesetze” Im Alltag heisst das: Wer Obrigkeits und staatskritisch ist, muss resp. wird wahrscheinlich auch die Selbstbestimmung lieben. Wer die Selbstbestimmung ehrlich liebt, lebt und lässt auch die Anderen leben. Wer diese lebensbejahende Einstellung trägt, hat nicht nur Freunde – er muss diese (ideologische Einstellung) hart verteidigen (Armee, wohl dem, der hat, mindestens geistig) unter Umständen in persönliche Reduit hinabsteigen um den Sturm oben durchsausen zu lassen. Die Freiheit ist von allen Seiten bedroht, sie zu verteidigen, braucht alles! Sobald die Verteidigung zum Selbstzweck wird, ist es nicht mehr die Freiheit, die dahinter steht. Freiheit kennt keine Feindbilder – Freiheit ist leerer Raum – wohl dem, der checkt.
Kommentiert am 19-Jul-09 um 9:10 am | Permalink
Markus Hegi schrieb:
Keine Flagge auf Internet-Briefing
Wenn man Flagge zeigen will, dann sollte man sich der SVP oder SP anschliessen, oder bei den Piraten mitmachen. Damit würde man aber sehr viele Internet Briefing Mitglieder ausschliessen.
Oder das Internet Briefing bleibt eine neutrale, ‘überparteiliche’ Platform, welche sich nur der diskussion und den besten Argumente verpflichted (wie ThomasK schrieb). Einen Weg dazwischen gibt es fast nicht, denn dann hat man ein Glaubwürdigkeitsproblem.
Kommentiert am 19-Jul-09 um 10:31 am | Permalink
Daniel Niklaus schrieb:
@Reto
Jetzt muss ich Natalie schon ein wenig verteidigen. Sie gehört zur Initiative ePower. Aus meiner Sicht werden wir nur ernst genommen, wenn wir uns vom Links/Rechts Geplänkel heraus halten und technische Antworten auf politische Forderungen geben.
Nur Blogbeiträge schreiben, wenn etwas passiert, kann funktionieren. Bewirkt aber wenig bis gar nichts. Da müssten wir uns schon ein Thema herauspicken und auf dieses eine saubere Antwort geben. Was Journalisten, Politiker und die Wähler daraus machen, ist dann deren Sache.
Man kann für oder gegen mehr Überwachung im Internet sein. Man kann für oder gegen Killerspiele sein. Man kann für oder gegen eine schärfere Handhabe von Tauschbörsen sein. Aber in jedem Fall, sollten die Leute wissen, was dies für technische Konsequenzen hat und wie diese Umgesetzt werden können. Da könnten wir “Ideologiefrei” einen konstruktiven Beitrag leisten.
Kommentiert am 19-Jul-09 um 11:08 am | Permalink
Daniel Niklaus schrieb:
@ThomasK
Dein Bild der Schweiz darf intakt bleiben. Volksrechte bedeuten auch, dass das Volk in der Mehrheit eine völlig gegensätzliche Meinung zur eigenen einnehmen kann. Die Angst wie in den USA kennen wir hier nicht, selbst wenn die SVP öfters diese Karte zieht. Für mehr als 30% reicht diese nicht aus. Im Gegenteil, wir pflegen hier schlicht die offene Diskussion. Als einzig Europäisches Land – ohne in der EU zu sein – stimmten wir der Osterweiterung zu. Wir machen bei Schengen mit und haben trotz Roma-Diskussion uns klar und deutlich für die Erweiterung ausgesprochen.
Die Schweiz kennt auch dieses Ohnmachtsgefühl vor der Obrigkeit weniger. 50′000 Unterschriften genügen, um jedes Gesetzt vor das Volk zu bringen. Auf den Punkt bringt es die Entstehungsgeschichte der Welt. Als Gott im Herzen Europas sein Meisterstück vollbrachte, blickte er Stolz auf die imposanten Berge, kristallklaren Seen und die wunderschön angelegten Täler und Flüsse. Freude herrscht rief der Schweizer und reichte Gott ein Glas Milch. Dieser Fragte zufrieden: „was wünschst du dir noch?“. 5 Franken für die Milch.
Kommentiert am 19-Jul-09 um 12:01 pm | Permalink
Reto Hartinger schrieb:
Ich glaube unsere Stärke ist, dass wir die Meinungsfindeung und Meinungsvielfalt publik machen und nicht ein finales Dokument das “unsere” Meinung repräsentiert.
Das Internet Briefing soll Meinungen Gehör geben. Mit guten Begründungen. Mit technischem Know-how.
Die Form wie wir das dann weiterverwenden muss noch gefunden werden. Das müssten die 30 Leute im Internet Briefing entscheiden – vielleicht von Fall zu Fall – die sich um Politik interessieren und Erfahrung haben.
Kommentiert am 19-Jul-09 um 12:31 pm | Permalink
ThomasK schrieb:
@Dani – danke für den netten Text… möglicherweise hatte Gott direkt nach dem Paradies in den Bergen die schwäbische Alp geschaffen. Als dann der Schwabe auch noch Geld für die Milch haben wollte, wurde er mächtig sauer… und der Schwabe daraufhin notgedrungen sparsam und leidenschaftlich fluchend.
Im Ernst: die Schweiz hat sicherlich weltweiten Referenz-Charakter in politischen Fragen.
Es ist wichtig für die Welt, dass es dieses Land gibt, so wie es ist und vor allem so neutral wie es ist – und so freigeistig wie es ist!
Genau deshalb ist es auch indirekt für andere Länder wichtig, dass nicht einfach so ohne Widerstand im Eiltempo und bei (relativer?) Geheimhaltung die elektronische Überwachung etabliert wird.
Ich habe diverse Nachrichtenquellen mitverfolgt, als es um die Einführung des biometrischen Passes ging. Und mir ist bewusst geworden, dass die an sich löbliche Schweizer Art — eher leise und zurückhaltend zu sein, abwartend und eben nicht “arrogant und laut” durchaus auch problematisch sein kann. Auch die praktische Ausführung des von mir an sich beneideten Systems der “direkten Demokratie”. Nämlich dann, wenn in einem Durchlauf über mehrere sehr relevante Punkte abgestimmt wird — en Block.
Frage: Kennt die Schweiz ein Instrument, mit dem es möglich ist, die Fragen einer Abstimmung an sich präziser formuliert bzw. aufgeteilt zu wünschen?
Kommentiert am 21-Jul-09 um 9:01 pm | Permalink
Reto Hartinger schrieb:
Thomas – ich schätze Deine Sicht auf die Schweiz immer. Es gibt uns einen anderen Blickwinkel – öffenet uns oft mit Deiner Perspektive den Blick auf Details die wir übersehen.
Etwas bei einer Abstimmung aufteilen kann durch einen Gegenvorschlag zur Initiative vorgenommen werden. Das ist aber nicht mehr Volkes Sache.
Kommentiert am 22-Jul-09 um 12:25 am | Permalink
ThomasK schrieb:
Danke Reto – jedoch will ich mir gar nicht auf die Fahnen schreiben, die Schweiz(er) beurteilen zu können.
Es geht mir am meisten darum, dass wir nahezu global fast zeitgleich eine orwellsche Entwicklung miterleben.
Zeitgeistliche Suchbegriffe:
“Lex Orwell” … die Schweden sind einige Schritte weiter, die überwachen bereits die komplette Kommunikation ins Ausland.
“Neusprech”…
“Zensursula” und “Online-Petition”.
Binnen zwei Tagen waren die nötigen 50.000 Stimmen zusammen, die eine solche Petition wirksam machen.
Zwei Tage nach Petitionsende (bei 160.000+ Stimmen) wurde das Gesetz verabschiedet….
//Die Schweiz kennt auch dieses Ohnmachtsgefühl vor der Obrigkeit weniger.//
Das Gefühl ist sicherlich neben der Steuerlast der Hauptgrund, warum so viele Deutsche in die Schweiz wollen oder tatsächlich gehen.
Es kommt sicher bestimmten Interessen entgegen, wenn hieraus Konflikte oder besser “gefühlte Konflikte” entstehen.
Populismus funktioniert nach seinen eigenen Regeln!
Salopp und übertrieben:
Vor lauter Hass auf den hässlichen Deutschen und seine “Rhetorik” haben viele die Debatte über die leise und schnell daherkommende Installation der Überwachungsinfrastruktur im eigenen Land VERSCHLUMPFT!
“verschlumpft” bedeutet in etwa: vermasselt, vergeigt, verpeilt…
Kommentiert am 22-Jul-09 um 9:21 am | Permalink
ThomasK schrieb:
http://www.epower-initiative.ch/default.asp?V_ITEM_ID=1829
Man klicke bitte auf den Link “1151 Kommentar(e) zu dieser Seite”. (1151 ist der aktuelle Stand).
Eine über alle Lager und Richtungen hinweg gemeinsame und globale ANTI-Position fällt einem dabei direkt ins Auge.
Anti-Spam!!
Kommentiert am 22-Jul-09 um 10:19 am | Permalink