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PC Guy das grösste Geschenk von Apple an Microsoft

von Daniel Niklaus

1997. Apple lag am Boden. Steve Jobs kehrte vorübergehend auf den Chefsessel zurück und Microsoft investierte 150 Millionen in Vorzugsaktien von Apple. Microsoft sendet kräftige Signale in den Markt, dass sie Apple auch in Zukunft unterstützen. 12 Jahre später ist Apple gesünder denn je. Für den einstigen Gefallen revanchierte sich Apple und schenkte Microsoft den PC Guy.

Eine Apple Kampagne als Geschenk an Microsoft?
Steve Jobs ist Teilhaber an Pixar. Der Firma die es wie keine andere Filmfirma versteht Charakteren zu erschaffen. Ob sie eine Lampe zum Leben erwecken, alte Männer Schach spielen lassen oder ob sie mit Oben nach Shreck, Cars, Toy Storys, Nemo, Monsters… den nächsten Kinoknaller feiern. Pixar weiss, wie man Charakteren erschafft. Und weil Steve Jobs selbst immer hervorragende Präsentationen hält, bin ich überzeugt, er versteht ebenfalls eine ganze Menge von Storytelling und so muss man bei Apple gewusst haben, das PC Guy die beste, tollste, unglaublichste Kampagne für Microsoft ist.

PC Guy der Held – wie Filmcharakteren erschaffen werden

Regel Nr. 1 Helden treffen Entscheidungen
Es sind die Helden im Film/Werbespot/Dokumentation die vor einem Problem stehen. Sie müssen entscheiden, gehe ich nach links oder gehe ich nach rechts. Rufe ich sie an oder lass ich es. Mac steht meist gelangweilt herum, PC Guy muss sich dagegen entscheiden, was er in den Spots macht.

Regel Nr. 2 – für Helden entwickelt das Publikum Empathie
Das Publikum muss den Helden nicht immer lieben, aber es muss ihn und seine Handlungen verstehen. Es muss auf seiner Seite stehen. Die einfachste Art Empathie für den Helden zu schaffen, ist ihn zu benachteiligen.

Regel Nr. 3 – Helden schlagen zurück
Ab einem gewissen Punkt dürfen Helden sich nicht mehr alles gefallen lassen. Helden stellen sich der Situation.

Regel Nr. 4 – reicht es nicht, trainieren Helden
Zur Regel Nr. 2, dass ein Held benachteiligt wird, gehören zwei weitere Elemente dazu. Der Held muss eine Schwäche und eine besondere Stärke haben. Erinnern Sie sich an Rainman mit Dustin Hofmann? Er mag im Film wohl Behindert sein, gleichzeitig ist er aber der beste Zahnstocherzähler der Welt. Neben allen Superkräften hat sogar Supermann seine Schwäche Cryptonit. So ist es auch bei PC Guy. Er ist wohl etwas kränklich, dafür hat er aber unheimliche Nehmer-Qualitäten. Er steht immer wieder auf und kämpft sich zurück.

Regel Nr. 5 – Helden müssen nicht immer gewinnen, aber sie kämpften bis zum Schluss

Helden sind moralische Sieger

Microsoft war einst der Underdog, der gegen den Giganten IBM kämpfte. In den 90er stiegen die Redmonder selbst zum überheblich, arroganten “Bösen” auf. Mit PC Guy kreierte Apple eine sympathische Heldenfigur, die sich positiv auf Microsofts Image auswirkt. Weg vom bösen Monopolisten hin zum Kumpeltypen, der täglich sein Bestes gibt. Manchmal verliert er – wie wir, aber er steht immer wieder auf. Einer von uns, ein angenehmer Kerl. Dafür darf Google jetzt die Rolle des übermächtigen Bösewichts von Microsoft übernehmen. Auch dank Apple.

Bill wird Steve gedankt haben ;-)

Video Workshop
Wer wissen will, wie Videofiguren kreiert werden, kommt am 6.10.2009 ab 17:30 in die Brasserie Lipp zum Workshop: Videos in Websites: Storytelling, wie aufnehmen und schneiden.

Migros möchte es wissen: (Wie) nutzen Kunden Social Networks?

von LeilaSumma

Die Migros ist bestrebt, ihr Dienstleistungsangebot laufend zu verbessern. Web 2.0, User Generated Content, Social Media, Social Networks, Social CRM, PR 2.0 und weitere Buzz-Words sind seit geraumer Zeit in aller Munde. Gerne möchten wir in der nachfolgenden Umfrage bei dir als Kunde nachfragen: Was interessiert dich wirklich?
(Wie) nutzt du das Social Web? (Wie) nutzt du Facebook, Twitter und Co.? Und – was sind deine diesbezüglichen Bedürfnisse & Erwartungen an Migros?

Wir bedanken uns herzlich für die Beantwortung der Fragen, die ca. fünf bis zehn Minuten deiner Zeit in Anspruch nimmt. Als kleines Dankeschön verlosen wir elf Migros-Geschenkkarten im Gesamtwert von 1000 Franken.

Umfrage zu Social Networks: Hier teilnehmen

Sie haben kein Browser-Plugin installiert

von Reto Hartinger

Schon ewig befinde ich mich mit Fernsehen und Radio DRS in eimen Plugin-Privatkrieg. Ich habe einen Mac. Früher konnte ich deshalb überhaupt keine Videos des SF DRS ansehen. Heute kann ich mir Sendungen wenigstens über iTunes herunterladen und ansehen. Bravo.

Heute wieder einmal wollte ich ein Radio Interview mit Urs Gossweiler anhören denn der Einleitungstext zum Interview ist verheissungsvoll

In der Schweizer Presselandschaft kriselt es. Trotzdem versammeln sich die Schweizer Verleger traditionell in eleganter Umgebung: In Interlaken diskutieren sie dieser Tage an ihrem Kongress über die Medien in der Krise.

Mit dabei ein Kleinstverleger, der mit seinem Konzept der Mikrozeitung und der konsequenten Verlagerung ins Internet der Krise trotzt. Urs Gossweiler liefert seine «Jungfrau Zeitung» auch auf Papier, aber vor allem soll man seine Zeitung anklicken.

Wie funktioniert das? Und: Kann es auch über die Berner Oberländer Nische hinaus funktionieren? Urs Gossweiler ist in Interlaken Gast bei Emil Lehmann.

und klicke auf “Hören”.  Denkste. 

Sie haben kein Browser-Plugin installiert, dass dieses Audio abspielen kann.

DRS möchte eine RealPlayer installiert sehen. Wie bitte, das Ding braucht man doch nicht mehr! Ja leider war das schon immer so. Aber wieso bringt es eine Website die so massiv Video und Audio setzten muss nicht fertig andere Formate zu unterstützen? 

Aber diese brauchen wir alle nicht mehr dank HTML5 das nun in alle Browser kommt. Ich hoffe die DRS Leute kommen zu unserem nächsten TechTalk zum Thema HTML5 ja und vielleicht sogar noch zur Abendsession zum Thema Video in Webseiten.

Chrome 3 unterstützt HTML5 videotag

Die Version 3 von Google Chrome unterstützt  Audio und Video tag von HTML5 was so viel heisst, dass man zum Abspielen von Video keinen Player installieren muss und Video und Tonfiles so einfach in eine Website integriert werden können wie Bilder. Aber auch der canvas Tag (Bildbearbeitung) wird unterstützt um dies zu demonstrieren verweist Google auf ein Experiment des bochumer Entwicklers  Sebastian Deutsch.

Profitieren von diesen Features können wir leider erst, wenn auch die Websites entsprechend programmiert sind. Am 6.10 besprechen Hannes Gassert und  Christian Stocker von Liip  HTML 5.0 und was der neue Standard bringt

Was bringt HTML5 
- Was heisst das für Browser, Autoren, Agenturen und User? 
- Noch mehr Inkompatibilität? 
- Ein völlig neues Web? 
- Das Ende von Flash?

bitte gleich hier anmelden

Hier noch was HTML5 so verspricht:

 

Einige HTML5 Versprechen:

- Flash- und Photoshop-Fähigkeiten im Browser

- Datenbank im Browser

- Videos ohne Fremdprodukt im Browser abspielen

- Drag & Drop

- Offline arbeiten

- Cross-document messaging

- Neue Dokumententypen und Semantik

 


Die neue „New-Tab“-Seite von Chrome 3.0

Männer sind die wahren Romantiker

von Daniel Niklaus

Männer mögen keine Gefühle? Von wegen! Alle grossen Action-Kracher sind Liebesdramen. Ob Rocky, Die Hard oder Terminator. Grosse Actiongeschichten leben von grossen Gefühlen. Clint Eastwood im Western Erbarmungslos ist eine gequälte Seele. Einst selbst ein Auftragskiller, verkraftet er den Tod seiner Frau nicht und zieht sich zurück. Erst die Gefühle zu einer neuen Frau und ein Drama um sie, lassen ihn wieder zum erbarmungslosen Desperado werden.

Egal was passiert, Du wirst mich nicht mehr los
Was wäre Rocky ohne Adrian? Es ist die Liebe zu seiner Frau, die der Figur Rocky ihre Tiefe gibt. Männer geben sich nicht mit seichten Lovestories ab. Für Männer braucht es grosse Gefühle. So wie McClain in Die Hard in das verhasste L.A. fliegt, um seine Frau zurück zu gewinnen oder Gefühle wie bei Terminator. Gibt es etwas romantischeres, als die Vorstellung ein ungeborenes Kind rettet die Zukunft der Menschheit? Nicht das ich jetzt hier alles alte Schinken aufzähle. Im Rache-Thriller 96 Hours ist es Liam Neeson Liebe zu seiner Tochter, die ihn nach seiner Pensionierung wieder zum gnadenlosen Killer werden lässt.

Sogar Homer Simpson
ist romantisch bis zur Selbstaufgabe. In einer Folge hat March genug von ihrem Homie. Sie verlässt ihn. Homer ist am Boden zerstört. Er erkennt, was für ein schlechter Ehemann er ist und als er sich entschuldigen will, sieht er March frisch verliebt. Er verfolgt die beiden. Erst als gehörnter Ehemann, bis er sieht, dass sich March sichtlich wohl fühlt und ihr Neuer ihr ein so viel besserer Mann ist. Weil Homer seine March über alles liebt, entscheidet er sich, für immer aus ihrem Leben zu verschwinden. Damit March ein glückliches Leben führt, gibt er seines auf…das ist Romantik. Das sind grosse Gefühle.

Gefühle funktionieren hervorragend
Die wahre Geschichte des Australiers Juan Mann. Nach seiner Rückkehr aus England steht Juan alleine am Flughafen. Niemand wartet auf ihn. Er beobachtet, wie sich Leute freudig umarmen, wie Abschiedstränen fliessen und lachende Gesichter die ankommenden Passagiere empfangen. Er vermisst die Wärme einer Umarmung und erfindet “free Hug”.

Wie alles begann

And for 15 minutes, people just stared right through me. The first person who stopped, tapped me on the shoulder and told me how her dog had just died that morning. How that morning had been the one year anniversary of her only daughter dying in a car accident. How what she needed now, when she felt most alone in the world, was a hug. I got down on one knee, we put our arms around each other and when we parted, she was smiling.

Haben Sie selbst eine Idee für grosse Gefühle? Just do it.


Video Workshop
Wer wissen will, wie Videos mit Gefühlen produziert werden, kommt am 6.10.2009 ab 17:30 in die Brasserie Lipp zum Workshop: Videos in Websites: Storytelling, wie aufnehmen und schneiden.

ps: als March erkennt, zu welchem Opfer ihr Homie bereit ist, hört auch sie auf ihr Herz und kehrt zu ihrer grossen Liebe zurück – zu Homer und ihrer Familie.

Videos sind für mehr, als nur zum Verkaufen da

von Daniel Niklaus

Videos können Leben retten, Supportkosten reduzieren und Menschen den Aufenthalt in der Irrenanstalt ersparen.

Wer selbst am Magischen Würfel scheiterte, könnte nach diesem Video reif für die Irrenanstalt sein.

Wie um Himmelswillen schafft ein 6 Jahre alter Junge, den Magischen Würfel in 37 Sekunden zu lösen? Gut gibt es dazu die beruhigende Anleitung zur Lösung auf Youtube.

Überall wo Schulung nötig ist, können Videos enorm helfen. Wir sparen zum Beispiel bei uns Supportkosten, indem wir für unsere Software Anleitungsvideos erstellten. Kunden lernen in einfachen Schritten, wie sie den Editor bedienen und Navigationspunkte erstellen.

Leben retten
Erinnern Sie sich noch an Ihren letzten Nothelferkurs? Mit Videos kann auch hier das Wissen wieder aufgefrischt werden. Ob der örtliche Samariter-Verein die Videos selbst produziert oder von Youtube auf die eigene Website einbindet, spielt keine Rolle. Hauptssache das Wissen wird wieder aufgefrischt.

Video Workshop
Wer wissen will, wozu Videos im Internet eingesetzt werden, kommt am 6.10.2009 ab 17:30 in die Brasserie Lipp zum Workshop: Videos in Websites: Storytelling, wie aufnehmen und schneiden.

Story, Story, Story

von Daniel Niklaus

Steven Spielberg bringt es auf den Punkt, in einem Film zählt einzig die Story. Was das bedeutet, brachte mir Thomas Schäppi – damals Schweiz aktuell – bei. Wir durften für SF DRS das Videoangebot im Internet aufbauen. Schweiz aktuell war die erste Sendung, die im Internet regelmässig sendete. Selbstverständlich berichteten sie darüber. Die Information “Schweiz aktuell sendet im Internet” ist eines, die Story war viel wichtiger.

Video ist Unterhaltung
Wer ein Video schaut, fällt in einen Passiv-Modus und will unterhalten werden. Egal ob es sich dabei um einen Film oder eine Dokumentation handelt. Es geht um mehr als um die nackte Information. Ein Video muss uns bewegen, fesseln, überraschen, inspirieren.

Nehmen wir als Beispiel mein Lehrstück
Thomas Schäppi kam von Zürich zu uns nach Teufen ins Appenzellerland. Für die Information “Schweiz aktuell sendete im Internet” hätte er nicht zu uns reisen müssen. Ein Hinweis der Moderatorin genügte, ausser – er macht eine Story daraus. Und er fand die Story: dort wo sich Fuchs und Hasse gute Nacht sagen, wird die Zukunft gebaut.

Link: schweiz_aktuell

Er schaffte die Story Stück für Stück heraus. Wir fuhren an einen abgelegenen Ort, stellten eine Szene im Grünen mit Notebook und Handy nach (obwohl die Übertragungsraten damals ungenügend waren). Er fügte nachträglich im Hintergrund Kuhgeläute hinzu und schnitt dann umgehend auf unser New York Poster, dass die grosse Welt zeigt. Er machte aus einer simplen Information “Schweiz aktuell sendet im Internet” eine Geschichte. Und Geschichten bewegen, fesseln, überraschen, inspirieren uns.

Es ist ein Mixer – es ist DER Mixer
“Will it Blend – wird es gemixt? ist eine Erfolgsserie. Statt der reinen Information: wir haben den stärksten Haushaltmixer, findet Blendtec die Story darin. Die Story ist, wir mixen ALLES. So wird Episode für Episode etwas neues abgedrehteres gemixt. Von Golfbällen über iPhones bis zu:

Video Workshop
Wer wissen will, wie man die Story in der Information findet, kommt am 6.10.2009 ab 17:30 in die Brasserie Lipp zum Workshop: Videos in Websites: Storytelling, wie aufnehmen und schneiden.

Feedback Army – deutsche Nachahmer gesucht

von Daniel Niklaus

Für $10 gibt es 10 Feedbacks auf Feedback Army. Wer seine Website testen lassen will, sendet seine Website ein, stellt 5 Fragen wie: was bietet diese Website an, was verwirrt sie, wie wirkt die Seite optisch… und kurz darauf geben 10 Leute Antwort.

Üblicherweise gibt es für jede gute US-Site einen deutschen Nachahmer. Bis jetzt kenne ich keinen, wer hat mir einen Tipp oder bietet den Service gleich selbst an? Als Alternative kann man auch die Xing-Gruppe Webtest nutzen. https://www.xing.com/net/webtest/

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Eine weitere interessante Testseite ist www.usertesting.com. Bei Usertesting wird für $29 der Kommentar eines User mit dem Bildschirm aufgenommen. Eine Videovariante ist auch userfly. Selbstverständlich kommt das nicht an ein professionelles Usability-Labor heran, aber es bietet einen guten Einstieg zur Optimierung der eigenen Website.

Unlauterer Wettbewerb: Leshop als Gesetzesbrecher

von Reto Hartinger

Das Gesetz versucht Konsumenten zu schützen. Das ist richtig. So darf man keinen Wettbewerb machen an dem man nicht gratis teilnehmen kann oder bei dem man ein Produkt kaufen muss um teilzunehmen. Es gibt natürlich diverse Tricks dies auszuhebeln.

Heute habe ich ein Mail von Leshop bekommen

Gewinnen Sie den neuen VW Polo oder
eine von 100 NESCAFÉ® Dolce Gusto®
Kaffeemaschinen!

Na wollen sie dieses schöne Auto nicht gewinnen? Doch ich will.

Was müssen sie tun?

Fügen Sie Ihrer Bestellung bis und mit 27. September 2009 mindestens ein Produkt des Nestlé Festivals bei, so nehmen Sie automatisch an der Verlosung teil.
Mitmachen heisst gewinnen, denn Sie sparen pro halbes Dutzend Nestlé Produkte jeweils CHF 2.-. Je mehr Produkte Sie bestellen, desto höher Ihre Gewinnchancen und
desto grösser Ihr Rabatt
:

Wie bitte? Leshop gehört zur Migros Gruppe und ein Wettbewerb muss doch wohl auch mit Nestle abgesprochen werden. Kaum, denn Nestle und Migros werden über die Gesetzesregelung informiert sein.

Was ist da schief gelaufen? Lieber Dominik Locher, das schreit nach einer Erklärung. Oder liege ich falsch?

Google blendet mir in meinem Gmail-Account zu diesem Mail Anzeigen ein wie:

Der Todestest

Wie lange hast du noch zu leben? Finde es jetzt heraus!

Und andere Abzocke wie

Die Gerüchte sind wahr

Das Mittel, um enorm viel abzunehmen, wurde endlich entdeckt

Katahrina: 62 Kg leichter

Mit uns hat sie 62 Kilo abgenommen So schaffen Sie es auch…

Ich habe absichtlich die Links entfert, damit ich nicht noch Werbung für diese Abzocker mache.

Und liebe Google, wann könnt ihr endlich dies Abzocker herausmisten. Es kann ja nicht sein, dass ihr diese Pappenheimer nicht kennt. Bloggintom hat sich bereits mehrfach via Twitter (an den Google Pressesprecher Deutschland) oder in seinem Blogg darauf hingewiesen.

Werbung darf nicht alles.

BeOS ist zurück – Haiku!

von Daniel Niklaus

Es gibt drei Betriebssysteme, die für mich zu jener Zeit alle anderen Systeme übertrumpften. Die ihrer Zeit weit voraus waren und über Funktionen verfügten, von denen andere nur träumen konnten. Es kam keines von Microsoft oder Apple und schon gar nicht aus der Linux Ecke. Es war Acorn RiscOS, Irix von SGI und BeOS. Alle waren sie ihren Mitbewerbern weit überlegen, nur gibt es sie heute nicht mehr. BeOS wurde heute Wiedergeboren – Haiku ist da!

Stellen Sie sich ein Betriebssystem vor, dass schneller als alle anderen ist. Es ist wie ein VW-Käfer, der auf der Autobahn einen Porsche abtrocknet. Warum? Heiku nutzt extensiv Threads. Wer ein Video Encodiert – also für den Film berechnet, muss bei heutigen Systemen dem Prozessor sagen: bitte priorisiere das gesamte Encoding Programm. Mit Heiku kann nur der Thread für das Encoding hoch gesetzt werden, während der Rest normal weiter läuft. Windows kommt dem mit SetTreadPriority nah, bei Haiku mache ich das aber als User mit zwei Klicks. Und vor allem, ist die intensive Nutzung von Threads per System “eingebaut”. Bei Haiku sind sogar einzelne Buttons in einem Programm einzelne Threads.

Das Dateisystem ist eine Mischung aus Datenbanksystem und klassischem Dateisystem. Daran ist Microsoft schon bei XP gescheitert und hat es bis heute nicht fertig gebracht. Für mich als DB-Fan bietet ein solches Filesystem wunderschöne Möglichkeiten. Ich muss mich nicht mehr entscheiden: die Offerte lege ich beim Kunden ab. Dann sind die Offerten über 200 Ordner verteilt. Sondern ich kann einer Datei sagen, du bist eine Offerte und gehörst zu diesem Kunden. Damit habe ich mit einem Klick entweder alle Dateien eines Kunden oder alle Offerten von allen Kunden.

Wer die erste Alpha testen will: http://www.haiku-os.org/. Wäre ich Google, ich würde mir das mit einem LinuxOS nochmals überlegen…

(nein. noch ein fünfter Satz…)

Niemand kauft von Clowns

von Daniel Niklaus

Supertext antwortet auf Humor erobert Frauenherzen mit “Niemand kauft von Clowns” und dem Verweis auf Claude Hopkins. Claude Hopkins schrieb 1923 ein Buch darüber, dass Produkte für sich selbst besser funktionieren, als schöne Anzeigen. Statt mit einem kunstvollen Plakat zu werben, gibt man den Kunden besser ein Muster ab. So dass sie sich selbst vom Produkt überzeugen. Doch wie gibt man ein Muster von einer Dienstleistung ab? Oder wie verkaufe ich 100′000e von Autos über die Welt verteilt, ohne den Kunden zu Gesicht zu bekommen?

Der persönliche Kontakt ist unschlagbar
Als Verkäufer gebe ich Claude Hopkins recht. Wenn ein Kunde vor Ort ist, ist eine Probefahrt mit dem neuem Auto, ein Kleiderprobe vor dem Spiegel oder eine Hausbegehung unschlagbar. Der Kunde fühlt, spürt, riecht das Produkt. Hält er es in den Händen, stellt sich meist das “Mein” Gefühl ein. Als Verkäufer sehe ich seine unmittelbare Reaktion und kann auf ihn eingehen.

Die Zeiten von 1923 bis heute haben sich aber geändert. Gab es damals vielleicht 4 verschiedene Automodelle im Umkreis von 500 Kilometern zu sehen, gibt es heute 20 Hersteller mit 8 Modellen in 200 verschiedenen Varianten. Bevor der Kunde ein Auto in die engere Auswahl nimmt, muss er also schon vorher eine Grundsatzentscheidung treffen: “welches Auto kommt für mich in Frage”.

Videos helfen zu Positionieren
Bei der heutigen Auswahl verliert der Kunde schnell den Überblick. 1923 war das Wort Positionierung womöglich wichtig, heute ist es eine Voraussetzung, um erfolgreich zu verkaufen. Kaufe ich ein Auto aus Freude am Fahren, eines das Sicher ist und viel Platz bietet oder die Umwelt schont? Versprechen tun mir dies alle Autohersteller, glauben tue ich nur dem, der mich am Besten anspricht. Videos können den Unterschied ausmachen.

Und wo ist jetzt der Clown?
Wenn Videos bei der Positionierung helfen können, ist die Frage nach dem Clown berechtigt. Ronald Mc. Donald ist ein hervorragender Clown der verkauft. Aber auch für seriöse Produkte? Humor bedeutet noch lange nicht den Clown zu spielen, wenn auch die Linie zum “zu Viel” dünn ist. So ist die Frage erlaubt, wurde Windows wegen dieser Werbung oder trotz dieser Werbung ein Erfolg?


Gut kann man bei Microsoft immer noch “die 80er” als Ausrede bringen.

Video Workshop
Wollen Sie wissen, wie Sie mit Videos Ihr Produkt positionieren? Dann kommen Sie am 6.10.2009 ab 17:30 in die Brasserie Lipp zum Workshop: Videos in Websites: Storytelling, wie aufnehmen und schneiden.

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