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Gregory Gerhardt: Schweiz wird Silicon Valley Europas

von Reto Hartinger
Gregory gib uns Stichworte zu Deiner Person:
Ich bin Mitgründer und Geschäftsführer der Amazee AG. Nebenbei arbeite ich als Projektleiter “e-society und e-democracy” an der Uni Lausanne und als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Fribourg. Und wenn ich grad mal nicht arbeite, bin ich am windsurfen oder lesen.
An was arbeitet Du gerade?
An Amazee. Unsere Internetplattform ermöglicht es Personen und Organisationen, ihre Ideen und Vorhaben in öffentlichen Projekten zu initiieren, diese zu promoten und Gleichgesinnte zu finden. Beispiele für erfolgreiche Projekte bei Amazee sind der Aufbau eines Internet-Ausbildungszentrums in Sri Lanka, die Planung von Internet-Unternehmertreffen in Zürich – z.B. der Web Monday oder die Chuchi Serie – , oder die Sicherstellung einer lückenlosen Wasserversorgung in einem südafrikanischen Dorf. Amazee kann vielleicht am besten mit einem “produktiven Facebook” verglichen werden, bei dem nicht das Personen- , sondern das Projektprofil im Vordergrund steht.
Welche Technologien behälst Du im Auge?
Ich versuch den Markt im Auge zu behalten. Die Web-Technologien überlass ich unserem CTO Lucas Bally. Generell versuchen wir, so viel wie möglich mit quelloffenen Technologien zu arbeiten. So basiert etwa unsere Plattform auf dem Open-Source-Framework Drupal.
Was sind Eure grössten Herausforderungen in nächster Zeit?
Die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Wir haben zwar schon ein gutes Niveau erreicht. Das reicht aber noch nicht, um im internationalen Markt zu einem führenden Social Collaboration-Anbieter zu werden. Mein Team wird in nächster Zeit also viel Zeit mit usability tests und Produktverbesserungen verbringen. Weiter sind wir auch einige spannende Partnerschaften eingegangen, die uns auf Trab halten.
Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?
Es gibt auf dieser Welt schon bald 2 Milliarden Internet-Nutzer und bald keinen analogen Bereich, der nicht von einem online-Äquivalent gespiegelt wird: Einkaufen, Partner finden, studieren, amüsieren, politisieren – alles geht mittlerweile vor dem Bildschirm. Es tut sich also in allen Bereichen des Webs ein grosser Market auf. Ebay, Amazon, Google, Facebook, Twitter sind erst der Anfang einer rapiden Entwicklung, die unsere Gesellschaft noch stark beeinflussen und verändern wird. Entsprechend wird es im Internet noch viele Innovationen, Start-ups und Investitionen geben. Und zwar nicht nur im SiliconValley, sondern auch hier in der Schweiz. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns zum Silicon Valley von Europa mausern werden.

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Ich bin Mitgründer und Geschäftsführer der Amazee AG. Nebenbei arbeite ich als Projektleiter “e-society und e-democracy” an der Uni Lausanne und als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Fribourg. Und wenn ich grad mal nicht arbeite, bin ich am windsurfen oder lesen.

An was arbeitet Du gerade?

An Amazee. Unsere Internetplattform ermöglicht es Personen und Organisationen, ihre Ideen und Vorhaben in öffentlichen Projekten zu initiieren, diese zu promoten und Gleichgesinnte zu finden. Beispiele für erfolgreiche Projekte bei Amazee sind der Aufbau eines Internet-Ausbildungszentrums in Sri Lanka, die Planung von Internet-Unternehmertreffen in Zürich – z.B. der Web Monday oder die Chuchi Serie – , oder die Sicherstellung einer lückenlosen Wasserversorgung in einem südafrikanischen Dorf. Amazee kann vielleicht am besten mit einem “produktiven Facebook” verglichen werden, bei dem nicht das Personen- , sondern das Projektprofil im Vordergrund steht.

Produktives Facebook gefällt mir. Kannst Du uns Zahlen sagen?

Wir haben zurzeit etwa 11’000 registrierte Benutzer mit einem Zuwachs von 50 bis 100 Benutzern pro Woche. Unique Visits variieren zwischen 500 und 1000 pro Tag. Am meisten Traffic erhalten wir aus Deutschland, der Schweiz und den USA.

 Welche Technologien behälst Du im Auge?

Ich versuch den Markt im Auge zu behalten. Die Web-Technologien überlass ich unserem CTO Lucas Bally. Generell versuchen wir, so viel wie möglich mit quelloffenen Technologien zu arbeiten. So basiert etwa unsere Plattform auf dem Open-Source-Framework Drupal.

Was sind Eure grössten Herausforderungen in nächster Zeit?

Die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Wir haben zwar schon ein gutes Niveau erreicht. Das reicht aber noch nicht, um im internationalen Markt zu einem führenden Social Collaboration-Anbieter zu werden. Mein Team wird in nächster Zeit also viel Zeit mit usability tests und Produktverbesserungen verbringen. Weiter sind wir auch einige spannende Partnerschaften eingegangen, die uns auf Trab halten.

Wo siehst Du die grössten Usability-Herausforderungen?

Die grosse Usability-Herausforderungen liegt darin, aus einem “early-adopter”-Produkt ein “early majority”-Produkt zu machen. Der erste Schritt ist dabei die Reduktion auf das Wesentliche. Weiter befinden uns in einem relativ jungen Markt. Was “Social Networking” ist, weiss mittlerweile jeder, nicht aber was “Social Collaboration” ist. Somit kommt unserer Startpage eine zentrale Rolle zu. Diese muss innert Sekunden erklären, für was Amazee steht, wer Amazee  benutzt und warum gerade Amazee die beste Plattform für öffentliche Projekte ist. Weiter werden wir ganz grundlegende Prozesse und Navigationsformen überarbeiten: z.B. den Projekt-Setup Prozess, oder das Entdecken von neuen Projekten, Personen etc. Bei der Vielfalt der Entwicklungsmöglichkeiten ist somit auch die richtige Priorisierung und die effiziente Koordination der Verbesserungen eine kleine Herausforderung.

Wie organisierst Du die Usability-Tests? Wie geht ihr vor?

Zunächst entwickeln wir neue Wireframes. Diese werden dann mit einer Gruppe von 6-10 externen Benutzern getestet und besprochen. Auf dieser Basis konsolidieren wir die Wireframes zu einem “Ideal”, schreiben die Spezifikationen und entwickeln den Prototypen auf dem Testserver. Dann folgt die zweite Runde, bei der eine Testgruppe von 10-20 Leuten den Prototypen “live” durchtestet. Auf dieser Basis werden dann die Spezifikationen angepasst, die finale Grafik entworfen und die Plattform neu geschrieben. Nebst diesem formalisierten Prozess erhalten wir auch tagtäglich Feedback von unseren Usern.
   

Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?

Es gibt auf dieser Welt schon bald 2 Milliarden Internet-Nutzer und bald keinen analogen Bereich, der nicht von einem online-Äquivalent gespiegelt wird: Einkaufen, Partner finden, studieren, amüsieren, politisieren – alles geht mittlerweile vor dem Bildschirm. Es tut sich also in allen Bereichen des Webs ein grosser Market auf. Ebay, Amazon, Google, Facebook, Twitter sind erst der Anfang einer rapiden Entwicklung, die unsere Gesellschaft noch stark beeinflussen und verändern wird. Entsprechend wird es im Internet noch viele Innovationen, Start-ups und Investitionen geben. Und zwar nicht nur im SiliconValley, sondern auch hier in der Schweiz. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns zum Silicon Valley von Europa mausern werden.


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5 Kommentare zu “Gregory Gerhardt: Schweiz wird Silicon Valley Europas”

  1. Rafael schrieb:

    Windsurfer sind die Besten! Kannst gerne mal zu mir an den Urner kommen im Sommer. Und dass wir hier in der CH gute Software entwickeln ist auch viel zu wenig oft gesagt.

  2. Jacalyn schrieb:

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