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Schweizer ICT Magazine und ihre Relevanz

von Reto Hartinger

Man könnte einfach die WEMF Zahlen anschauen und dann wüsste man, welche Printtitel relevant sind. Am Interne Briefing in Bern hat der Referent Marcel Meier eine Aussage gemacht die ich nachvollziehen konnte. Die Werbeforschung sagt zwar aus, dass Jugendlich soundsolang und soundsooft fernsehen, fragt man sie aber selber schauen sie aber nicht fern. Fernsehen ist kein Primärmedium mehr – es läuft höchstens noch, ohne wahrgenommen zu werden.

Mein Medienkonsum hat sich auch total verändert in der letzten Zeit. Irgendwie wird er immer extremer. Ich möchte nicht von mir auf andere schliessen und möchte trotzdem wissen, welche Medien meine Zielgruppe liest. Welche noch relevant sind. Deshalb mache ich hier eine total nicht representative Umfrage.

Es ist wichtig, dass Du Deine Meinung auch im Kommentar festhälst, damit wir ein so genaues Bild wie möglich erhalten. Mache aus diesem Grund auch Dein Umfeld auf diese Umfrage aufmerksam.

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19 Kommentare zu “Schweizer ICT Magazine und ihre Relevanz”

  1. Marco De Matteis schrieb:

    Kann mit RSS gezielte Themen abonnieren. Ist einfach einzubinden und kann am Arbeitsplatz bequem und schnell gelesen werden.

  2. Friede schrieb:

    Der E-Mail Newsletter vom Netzticker gibt (neben nervenden Brancheninfos die an Spam grenzen) gute Anregungen, wo man weiter lesen kann. Das sind dann Heise News, Blogs etc. Das Mail ist nicht relevanter, aber aktueller und bequemer als die Printausgabe. Aber: Unter den Blogs gibt es genügend solche, die frei sind vom ganzen Lobby Kram, der u.a. die Printmedien dominiert. Bessere Info und glaubwürdiger, also relevanter.

  3. Ugugu schrieb:

    Die oben erwähnten Titel lese ich kaum noch, bis überhaupt nicht mehr. Ab und zu lockt mich der Twitter-Feed von Inside-it noch auf ihre Seite. Was in der Schweiz ganz klar fehlt ist eine “Institution” wie Heise.

  4. Markus Hegi schrieb:

    Ich auch kaum noch @Ugugu –

    Mach meine Click- und Lese-Entscheidung sehr oft davon abhängig, wer es empfiehlt – deshalb meist via Twitter oder Facebook – Welche Medien spielen dann gar keine grosse Rolle mehr …

  5. Thomas Hutter schrieb:

    Heise.de, diverse Blogs und den Rest bringt Twitter.
    Print wird bei mir fast ausschliesslich nur noch fürs Cheminee benutzt.

  6. Oliver Buerge schrieb:

    Printtitel lese ich nur noch jene, welche ab und zu kostenlos zugesendet werden. Täglich IT News lese ich nur von inside-it.ch

  7. Lea Lutz-Knobel schrieb:

    Ich habe das im Frühling 2009 wissenschaftlich untersucht. Hier die Kurzfassung meiner Studie: http://www.farner.ch/pr/FarnerICTForum/Kurzfassung_Studie_Informationsverhalten_IT-Verantwortliche.pdf
    Ich bin gespannt was deine Resultate sind und wie sich Leseverhalten und die Präferenzen in dieser Zeit entwickelt haben.

  8. Reto Hartinger schrieb:

    Lea – das scheint mir hat sich total verändert

    Online Informationen wie E-Mail-Newsletter und die Webseiten der Fachmedien finden generell wenig Beachtung, da sie vor allem kurze Nachrichten zu Produktneuigkeiten und Personenwechseln publizieren, welche für die IT- Verantwortlichen wenig wichtig sind. Blogs werden fast gar nicht beachtet

    Vor allem bei den Internet Briefing Mitgliedern war es sicher vorher auch nicht viel anders. Da waren Newsletter und Blogs schon immer Favoriten

  9. Gaby Stäheli schrieb:

    Regelmässig lese ich eigentlich nur noch den inside-it newsletter. Sonst kaufe ich mir ab und zu Magazine, deren Schwerpunktthema mich anspricht wie z.B. WebSelling, iX oder Internet Magazin. Alles andere suche ich in Blogs.

  10. Daniel Niklaus schrieb:

    Wir sind die Anderen.
    Reto, der klassische IT-Chef ist nicht zwingend ein Onliner.

  11. Marco Dick schrieb:

    Nachdem die Vielzahl abonnierter RSS-Feeds und E-Mail-Newsletter unüberschaubar wurde, habe ich zur Yahoo!Pipes-Trickkiste gegriffen und generiere mir jetzt aus ca. 300 Quellen (inkl. Google News) drei massgeschneiderte RSS-Feeds, welche definierte sowie periodisch ergänzte Schlüsselwörter (und GANZ VIELE STOPPWÖRTER NICHT MEHR!) enthalten. Ergänzt wird dieser gefilterte Input durch Twitter-Research mittels twazzup.

  12. Daniel Schwarz schrieb:

    Medienkonsum fast nur noch online, Print inzwischen sehr marginal: (noch) PCtipp (mit Abo! ;-) als “casual” Lesestoff.
    Online meist per Blogs und Feeds. Sporadische Besuche auf den Websites von infoweek.ch (jetzt swissitmagazine.ch), computerworld.ch und inside-it.ch. Als tägliches Kurzfutter den “Netzticker” von netzwoche.ch
    Aktuelles in letzter Zeit eigentlich nur noch via Twitter (Empfehlungen, Links -> Retweets) und via Blogs.

  13. Felix Weber schrieb:

    Als Journalist werde ich mit so vielen Meldungen direkt aus der Branche zugemüllt, dass ich weder Zeit noch Lust auf zusätzliche Infos habe – es sei denn, ich müsse was recherchieren. Dann gehe ich aber ganz gezielt vor. Die ungefragt zugeschickten Mails landen übrigens meist ungelesen im Papierkorb.

  14. Lea Lutz-Knobel schrieb:

    Reto, spannend wäre doch zu wissen, was all die Blogs sind die gelesen werden. Vielleicht könnte man dazu noch eine Umfrage machen und eine Blog-Tipps-Liste für die Mitglieder erstellen.

  15. Jörg Eugster schrieb:

    Bei obiger Umfrage sieht man, dass hier mehrheitlich Digital Immigrants mitgemacht habe (bin auch einer davon). Noch wichtiger wäre mich zu sehen, wie sich die Digtal Natives verhalten. Wenn ich da meinen Söhnen über die Schulter schaue, dann kann ich schon erahnen, wie es einmal aussehen wird. Es wird ferngesehen, aber mit dem Notebook auf den Knien und es wird dort Youtube und nicht SF DRS geschaut. Als mein Sohn kürzlich von einem 6-monatigen Sprachurlaub zurück kehrte, führte er mit Freunden gleich nach der Rückkehr eine LAN-Party durch. Wir wären noch in die Beiz gegangen und hätten vom Sprachurlaub erzählt. So ändern sich die Zeiten. Print? Lesen sie nur, was gerade herum liegt (von Digital Immgrants liegen gelassen), oder was es im Zug gratis gibt. Selber Printtitel kaufen. Denkste, das kostet ja. Online gibt es das gratis.

  16. Denis Abt schrieb:

    Ich lese ICT-News eigentlich primär elektronisch, aus Aktualitätsgründen. Ebenso weil ich eher an globalen ICT-News interessiert bin (die früher erscheinen als die ‘lokalen’ Kopien), deshalb sind die Schweizer Magazine dann nicht mehr voll relevant.
    Print lese ich zur Wissensvermittlung, da mir das angenehmer erscheint als einen langen Artikel am PC zu lesen. Wissensvermittlung scheint mir in den hier angebotenen Printmedien zu knapp zu sein, wohl aus Marktgrösse-Gründen.

  17. Peter Fischer schrieb:

    Als Verleger bin ich natürlich für diese Umfrage auch nicht relevant :-) Habe versucht mein tatsächliches Verhalten zu dokumnetieren.
    Ich lese natürlich vor allem das NetCom Magazin, KEINE Tageszeitungen sind mir zu oberflächlich und zu chaotisch, KEIN Blogs da gilt das Gleiche zu wenig fundiert, die Redaktoren haben die Kontrolle da noch nicht im Griff. Ich bin halt immernoch ein Papier-Tiger ich lese über 50 Bücher im Jahr und auch Fachliteratur.

  18. Daniel Niklaus schrieb:

    Kein Blogs. Aber hier kommentieren, soso ;-)

  19. Philipp Schaffner schrieb:

    Diese [oben genannten] IT/ICT-Fachzeitschriften decken meine Spezialbedürfnisse wie ‘Drupal’, ‘Open Source’, ‘Mediamatik’, ‘ICT in Kombination mit Medienwirtschaft’, ‘Kreatives Web’ und ‘Semantisches Web’ gar nicht oder nur marginal ab. Ich meine ganz konkret: Nicht jeder Tekkie installiert/konfiguriert Bankensoftware, assembliert Computer, löst Betriebssystemprobleme u.ä.m.!
    Oder doch? War das nicht mal in den 90er-Jahren so? Ich finde, dass die oben genannten Verlagsprodukte komplett an den neuen Informationsbedüfnissen vieler “Tekkies 3.0″ vorbeizielen — sorry für meine Direktheit!

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