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Aus Datenbergen Erkenntnisse gewinnen

von Reto Hartinger
Dynamische Visualisierungen
Kurzbeschreibung       Wie generieren wir aus Datenbergen Erkenntnisse? Dynamische Visualisierungen sind ein wichtiges Werkzeug im Umgang mit grossen Datenmengen. Wir erfreuen uns alle am Informationsreichtum des Internets und ertrinken gleichzeitig in einer Informationsflut. Zudem sind abstrakte und komplexe Themen für viele schwierig zu erfassen. Komplexe Daten können in Bildern einfach verständlich gemacht. Sie bieten dem Betrachter eine Vogelperspektive, um sich besser zu orientieren.
Datum 01.12.2009
Zeit 11.30-14.00
Ort Brasserie Lipp, Zürich
Kosten Für Mitglieder gratis, Gäste bezahlen Fr. 80.- für den Vortrag, plus Essen
Abstract Das Internet als globales Archiv liefert viele unterschiedliche Datensätze. Dazu bieten die technologischen Möglichkeiten ideale Bedingungen für dynamische Visualisierungen. In der Folge hat sich das junge Medium rasant entwickelt: Von dynamischen Karten, die das aktuelle Weltgeschehen beliebig filtern, bis hinzu Visualisierungen der eigenen Firmendaten auf dem iPhone. Grosse Player wie Google oder IBM stellen mit Google Visualization API und Many Eyes Tools zur Visualisierung zur Verfügung. Und die amerikanische Regierung bietet mit Data.gov freien Zugang zu ihren Daten, damit durch Visualisierungen mehr Transparenz entsteht.
Dynamische Visualisierungen eröffnen neue Möglichkeiten. Es entstehen neue Anwendungen, Tools und Ressourcen, die sich online Services zu Nutze machen können. Der Fokus des Referats ist der funktionale und kommunikative Mehrwert, den dynamische Visualisierungen bieten können.
- Entwicklung neuer Darstellungsformen
- aktuelle Anwendungsbeispiele von dynamischen Visualisierungen
- Kommunikativer Nutzen für Firmen und User
- Tools und Ressourcen für Visualisierungen
- Was gilt es zu beachten bei einem Visualisierung-Projekt

Information ist nicht das Problem. Oder doch. Wir haben zuviel davon. Das Internet, das Intranet und unsere Mailbox und unsere Website quellen nur so über. Information ist aber sinnlos, wenn wir sie nicht werten, gewichten und auseinanderhalten können.

Wie führen wir unsere Websitebenutzer zum richtigen Resultat. Keine leichte Aufgabe. Kürzlich hat mir ein Mitglied eine ganz revoluzionäre Art gezeigt. Alle Kriterien waren mit Zahlen hinterlegt – d.h. die ganze Datenbank war so auf einem Screen vollständig abgebildet. Nun konnte man innerhalb einzelner Kriterien Fokus legen (und damit die anderen gleichen ausblenden). So konnte man auf die Farbe “rot 16040) klicken und es zeigt nun von allen Kriterien nur noch die an die auch zu den 16040 roten gehörten. So gab es dann auch noch 4061 runde. Klickte man darauf schränkte es auf runde rote ein und davon gabs in Frankfurt noch 16. Interessanter Ansatz.

In unserem Mittagsbriefing vom 1. Dezember befassen wir uns mit dem Thema dynamische Visualisierungen oder eben, wie generieren wir aus Datenbergen Erkenntnisse? ne Vogelperspektive, um sich besser zu orientieren.

Das Internet als globales Archiv liefert viele unterschiedliche Datensätze. Dazu bieten die technologischen Möglichkeiten ideale Bedingungen für dynamische Visualisierungen. In der Folge hat sich das junge Medium rasant entwickelt: Von dynamischen Karten, die das aktuelle Weltgeschehen beliebig filtern, bis hinzu Visualisierungen der eigenen Firmendaten auf dem iPhone. Grosse Player wie Google oder IBM stellen mit Google Visualization API und Many Eyes Tools zur Visualisierung zur Verfügung. Und die amerikanische Regierung bietet mit Data.gov freien Zugang zu ihren Daten, damit durch Visualisierungen mehr Transparenz entsteht.

Dynamische Visualisierungen eröffnen neue Möglichkeiten. Es entstehen neue Anwendungen, Tools und Ressourcen, die sich online Services zu Nutze machen können. Der Fokus des Referats ist der funktionale und kommunikative Mehrwert, den dynamische Visualisierungen bieten können.

- Entwicklung neuer Darstellungsformen

- aktuelle Anwendungsbeispiele von dynamischen Visualisierungen

- Kommunikativer Nutzen für Firmen und User

- Tools und Ressourcen für Visualisierungen

- Was gilt es zu beachten bei einem Visualisierung-Projekt

Mehr Infos und Anmeldung zu Dynamische Visualisierungen

Kazaa @ the Internet Briefing: Lessons learnt

von Reto Hartinger

A speacial Internet Briefing with a special guest from Australia.

How to Build Web Businesses – Lessons Learned from Kazaa
03.12.2009 18.00-20.00 anschliessend gehen wir in ein Restaurant
Achtung: Liip, Feldstrasse 133, 8004 Zürich http://map.search.ch/zuerich/feldstr.133

Learn from pioneers and big international projects. Mick Liubinskas, ex-Head of Marketing at Kazaa will talk about the lessons learned from the P2P network Kazaa. Kazaa had over 300 million downloads and 5 million users With more than 50 web businesses Mick helped them understand where they are now and what is the most important thing to focus on. He developed a methodology for building web businesses and helping startups grow.

At Kazaa we went through all phases of a product life cycle – right up to 5 million users online at any one time and 300 million users that downloaded clients.

Thinking, developing, testing, building a foundation, driving growth, managing mega-growth and managing market change.

- What are the differences and lessons at each stage?
- How do you get focused and stay focused on what you need to do next?
- How to balance Design, Product, Technology, Business Development
- Insights on particularity of online services, desktop software, subscription, search, affiliate, digital content, advertising, freemium and lead generation.

Mick Liubinskas
Mick co-founded Pollenizer with Phil and heads up the strategy/marketing team. Working as a web strategist, Mick brings together the customers, technology and business model to create a profitable business. Known as ‘Mr Focus’, he helps companies concentrate their resources on creating exceptional value to a small segment and then exploding growth. Mick headed up the marketing and business development teams for the enormous and notorious Kazaa file-sharing application. Together, Mick and Phil helped take Kazaa to four million downloads a week, 300 million total downloads and 5 million people online. Mick has also raised investment and run his own startup and worked in Europe, North America and Asia with Zapr & Tangler as CMO. With Pollenizer, Mick has worked with a number of outstanding management teams from around the globe including 3eep, Lingopal, GetPrice, Xumii, Photo Art and sits on the board of MoGeneration.

Apple mit neuem Businessmodell für neue Hardware

von Reto Hartinger

Ich rätsle immer noch für was Apple das milliardenschwere Rechenzentrum braucht. Meine Vermutung ist eine Erweiterung des Businessmodells – aber welche neuen Dienste wird Apple anbieten? Dass es irgend etwas mit Cloud Computing zu tun hat ist klar.

Denis Nordmann hat in einem Kommentar die Überlegung gemacht

Plausibler scheint mir ein Service à la Amazon EC2. Die logische Folge von SaaS ist doch das gehostete OS in einem grossen Rechenzentrum und Apple verkauft dann einfach die Terminal-Hardware und entsprechende OS-Abos dazu. Damit erübrigen sich viele Probleme in der Miniaturisierung und Apple hat noch einen grösseren Lock-In bei den Kunden. Das iTablet besteht dann nur noch aus einen grossen Screen, der via WLAN/UMTS auf (fast) beliebig skalierbare Ressourcen zugreifen kann; via ein App-Store kannst du dir deine Software freischalten lassen, Backup, Updates etc. geschieht alles ohne dein zutun. Genügend spekulativ?

Ja das ist spannend.

Das kann ich gut nachvollziehen. Mit insi.ch haben wir einmal eine deutsche Virtualisierungsfirma strategisch beraten und mussten fesstellen, dass man eigentlich den ganzen Ajax bzw. Cloudcomputing-quatsch bleiben lassen könnte, würde man statt alles auf Ajax-Technologie zu schreiben, einfach virtualisieren.

Man hätte auf einen Schlag die ganze Usability und die Behaviour der Desktopapplikationen. Ich habe mich sowieso gefragt, wieso das Microsoft nicht macht. Vielleicht braucht es dazu eben doch die ganze Wertschöpfungskette. Datenhosting, Betriebssystem, Virtualisierungssoftware, Software, Hardware, Softwaredistribution (Appstore), Refinanzierung (Onlinewerbeplattform oder Miete) um ein sinnvolles Oekosystem aufzubauen.

Die Hardware

Apple könnte seine Hardware viel günstiger anbieten, weil bei der Hardware komponenten wegfallen. Apple wird die Geräte zwar nicht günstiger anbieten aber mit mehr Features und Convenience ausstatten.

Die Software und das Betriebssystem

Apple würde seine Office-Software bereits virtualisiert optimiert bringen. Man müsste wohl die Software so umschreiben, dass sie nur immer Segmente lädt. Vielleicht würde sogar das Betriebssystem virtualisiert – da bin ich mir nicht sicher. Wäre das so, könnte man die Hardware so abspecken, dass sie auch kein DVD braucht. Mit dieser Idee liebäugelt Apple ja bereits. Die Software und das Betriebssystem wären auf Multitouch optimiert.

iTablet

Das alles würde zwar mit bestehender Hardware auch laufen, wäre aber auf ein portables Device mit Multitouch optimiert. Vergesst den Netbook – das ist doch ein Konzept von gestern. Der iTablet schafft eine neue Kategorie. Kein Harddisk (wohl eher ein Flashspeicher), kein DVD, keine Tastatur aber viel RAM, Videocamera

SocialMedia und Collaboration

Geht Apple so weit dem iPhone mit dem Tablett Konkurrenz zu machen und ein Videoconferencing einzubauen? Es wird ja schon lange gemunkelt, dass Apple seine Plattformen mit einem Nutzerprofil zu einem sozialen Netz ausbaut mit dem es dann auch ziemlich einfach zum Videoconferenzen wird. Die Software dazu ist ja vorhanden – nur braucht sie fast niemand.

Datahosting

Wir sind uns immer mehr gewohnt, jederzeit von überall auf Daten zugreifen zu können. Egal mit welchem Device. Die von Apple gehosteten Daten könnten über Macs (PCs) iPhone und das Tablett abgerufen werden. D. h. es müsste auch eine iPhoneversion oder iPhone-Virtualisierung der Programme geben. Da wir uns gewohnt sind jederzeit überall auf die Daten zugreifen zu können, wollen wir sie gar nicht mehr bei uns auf einer Harddisk – dort sind sie nur an einem Ort und nicht wirklich immer verfügbar. Das SaaS-Konzept wird zur Selbstverständlichkeit und wir wissen nicht mehr wieso wir früher etwas dagegen hatten.

Refinanzierung

Jetzt wird auch klar, wieso Apple beim Kauf einer Mobilewerbeplattform mitgeboten hat. Apple wird seinen Entwicklern die Möglichkeit des Abrechnen via Micropayment, monatliche Nutzung, einmalige Bezahlung und/oder Werbeeinblendungen geben. Damit hat Apple das ganze Finanzierungsmodell parat und kassiert jedes Mal mit. So wird Apple und seine Entwickler von Google unabhängig(er).

Das Konzept lässt sich beliebig weiter spinnen. Was haltet ihr davon und wie realistisch ist es?

Patrick Comboeuf: Mobile wird mehr Umsatz generieren als der Online-Shop

von Reto Hartinger

Patrick gib uns Stichworte zu Deiner Person:comboeuf

Der Betriebswirtschafter Patrick Comboeuf (41) ist seit 2006 als Leiter E-Business verantwortlich für die elektronischen Vertriebsplattformen im Personenverkehr der SBB.

An was arbeitet Du gerade?

Im Bereich “Online” sind wir daran, Voraussetzungen zu schaffen, die Kunden neben Exklusivprodukten wie dem ausschliesslich über’s Internet vertriebenen kontingentierten Sparbillette-Sortiment auch mit anderen Anreizen zur vermehrten Nutzung unserer E-Commerce Shops zu animieren. Ein “Bahnhof im Internet” als Informations- und Inspirationsdrehscheibe, ein Promocode / Gutschein-System eine verbesserte durchgängige Usability mit schlankeren medienbruchfreien Prozessen sind nur einige der Ideen, welche wir derzeit in der Pipeline haben. “Mobile” werden wir die erfolgreiche Einführung von SBB Mobile auf dem iPhone nutzen, um über eine Sortimentsausweitung an Verbundbilletten (nach ZVV, Bernmobil und weitere zusätzlich auch A-Welle im Aargau, Passepartout in der Innerschweiz) rasch weitere Kunden für den Billettschalter für unterwegs zu gewinnen. Ferner könnte das Handy bzw. das iPhone bald auch Trägermedium für Abonnemente werden.

Das kontingentierte Sparbillette-Sortiment finde ich spannend und habe es selbst schon benutzt. Wie macht ihr das bekannt und wie intensiv wird es bereits benutzt?
Die Vermarktungsbudgets für dieses “Billigprodukt” sind leider nicht üppig. Deshab setzen wir hier neben kostenloser PR auf Guerilla- und Social Media Kampagnen (Beispiel Beam-Team, Facebook Fangruppe, Doodle etc.). Die Nutzung steigt kontinuierlich – seit einigen Wochen läuft die zweite Welle (noch ohne aktive Kommunikation). In der ersten Welle diesen Sommer war bereits jedes fünfte Online-Ticket ein Sparbillett. Wenn es so weiter geht, könnten Sparbillette per 2010 definitiv ins Sortiment aufgenommen werden.

Das kontingentierte Sparbillette-Sortiment finde ich spannend und habe es selbst schon benutzt. Wie macht ihr das bekannt und wie intensiv wird es bereits benutzt?

Die Vermarktungsbudgets für dieses “Billigprodukt” sind leider nicht üppig. Deshab setzen wir hier neben kostenloser PR auf Guerilla- und Social Media Kampagnen (Beispiel Beam-Team, Facebook Fangruppe, Doodle etc.). Die Nutzung steigt kontinuierlich – seit einigen Wochen läuft die zweite Welle (noch ohne aktive Kommunikation). In der ersten Welle diesen Sommer war bereits jedes fünfte Online-Ticket ein Sparbillett. Wenn es so weiter geht, könnten Sparbillette per 2010 definitiv ins Sortiment aufgenommen werden.

Wie muss man sich den “Bahnhof im Internet”  vorstellen?

Dies ist das Synomym für den Relaunch von www.sbb.ch – dabei überlegen wir uns zukunftsgerichtet die “reasons to come” und “reasons to stay” für unser Portal in den nächsten Jahren. User-Befragungen bestätigen unserer Startseite zwar eine hervorragende Übersichtlichkeit (”Reduced to the Max”), kritisieren aber auch die nicht sehr kundenfreundliche Informationsarchitektur auf den unteren Ebenen. Neu soll Information, Inspiration und Transaktion noch konsequenter im Sinne des Kunden bei der virtuellen SBB im Mittelpunkt stehen.

Wie gross ist der Mobile-Anteil bereits und wo ist die Motivation der SBB diesen Kanal überhaupt zu bedienen?
Mobile wächst überproportional und wird in wenigen Jahren mehr Umsatz generieren als der Online Ticket Shop. Neben der Ubiquität der Endgeräte ist der mobile Kanal für die SBB vor allem als Interaktions- und Informationsweg zentral. Verspätungsmeldungen, Lenkung durch Anzeige von höherer Sitzplatzverfügbarkeit in einem späteren Zug aber auch Realtime-Fahrplan Abfragen sind nur einige der kundenfreundlichen Features neben dem Ticketing. Als Mandatsträger für den gesamten öffentlichen Verkehr konnten wir zudem fast alle integralen Tarifverbunde der Schweiz für diesen Kanal begeistern. Die damit generierten Mehrerträge aus Vertriebskommissionen sind beachtlich. Ferner lässt sich SBB Mobile wesentlich kostengünstiger skalieren als zum Beispiel die Billettautomaten, welche pro Jahr mehrer 10′000 Franken TCO pro Gerät kosten. Wenn man bedenkt, dass der letzt-ausgerollte Automat in der Regel der Teuerste ist (Grenzkosten bei einem umsatzschwachen Bahnhof) wird Mobileticketing (u.U. auch in einer Einstiegsvariante mittels SMS) mittelfristig auch strategisch zu einem wichtigen Vertriebspfeiler.

Welche Technologien behälst Du im Auge?

Android und Windows Mobile 7.0 könnten mittelfristig eine interessante Alternative mit “Maintream”-Potential werden. Sobald die Adoptionrate hier gewisse Barrieren durchbricht, werden wir SBB Mobile wohl portieren.

Was sind Eure grössten Herausforderungen in nächster Zeit?

Die wachsende Liste an Kundenanforderungen, eine massvolle Weiterentwicklung unserer Plattformen und unseren eigenen Anspruch an einen “constant stream of innovations” (CSI Worblaufen) bedingen erhebliche Finanzmittel, welche oft nicht im nötigen Umfang zur Verfügung stehen. Richtig abzuwägen und entsprechend zu priorisieren ist mit die grösste aktuelle Herausforderung für die SBB.

Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?

Unsere eigenen zweistelligen Wachstumsraten in den letzten paar Jahren sind sicherlich repräsentativ für den gesamten Markt. Bei einem Grossunternehmen wie der SBB, das mehrere Milliarden Umsatz über das gut ausgebaute traditionelle Vertriebsnetz (Schalter / Automaten) erzielt, ist es für den E-Commerce Kanal alleine aufgrund dieser Ausgangslage schon eine grosse Leistung, einen zweistelligen Anteil zum Gesamtumsatz beisteuern zu können. Es ist unsere Überzeugung, dass wir mit dem strikten Fokus auf Synergien zwischen den einzelnen Kanälen, sowohl für Kunden als auch für’s Unternehmen den höchsten Mehrwert schaffen. Dementsprechend erwarten wir von der Industrie nachhaltige Kundeninnovationen wie ein einfaches Mobilepayment (über die Handyrechnung?) oder Location Based Services, welche zum Beispiel einem bereits weit ausgereiftem Konzept “GA-Komfort ohne GA” (GA=Generalabonnement) zum Durchbruch verhelfen könnte.

Wieso hat sich Mobilepayment bis jetzt nie durchgesetzt?

Aktuell sind die Paymentverfahren entweder für den Kunden zu kompliziert (Medienbruch!) oder für den Händler schlicht zu teuer (die Mobilfunkbetreiber wollten bisher einen Cut von min. 20% aufgrund des Delkredererisikos).

Wie gedenkt ihr Location Based Services einzusetzen?

Wenn es gelingt über Standardtechnologien (WLAN, 3G, GSM etc.) die Reiseroute eines Kunden systematisch zu erfassen und dem zeitlich/geografisch auf der selben Route fahrenden Verkehrsträger zuzuordnen, wird es in naher Zukunft möglich die hohe Komplexitität eines möglichen zukünftigen ÖV-Preissystems im Backoffice abzuwickeln, ohne dass das Kundenerlebnis beeinträchtigt wird. Als registrierter Kunde würdest Du z.B. beim Betreten eines Zuges erfasst und per Handymessage davon in Kenntnis gesetzt. Beim Um- oder Aussteigen würde wiederum über das Handy in Erfahrung gebracht, ob Du Deine Reise mit einem anderen Verkehrsträger fortsetzt (keine Aktion von Dir nötig) oder beendest (Taste 2 drücken oder automatisches Check-out nach z.B. 45 Minuten ohne gematchte Bewegung von Dir und dem Verkehrsmittel). Dies würde auch¨casual ÖV-Nutzern erlauben, mit GA-Komfort zu reisen ohne sich schon im voraus für ein Jahr ein entsprechendes Abo zu erwerben. Im Nahverkehr z.B. in London funktionieren ähnliche Modelle schon im Check-In / Check-out Modus auf Basis von Prepaid-Smartcards. Wenn Du an einem Tag 6 Einzelfahrten absolvierst, wird am Ende des Tages nur die billigere Tageskarte (+ eine 10% Systemgebühr) belastet.

Only two days left: 5th World Usability Day in Zurich

von VeraBrannen

Hi,

There are only two days left until World Usability Day (WUD) ‘09 starts in Zurich. It’s getting busy in the Swiss UPA organisation, and we have some last minute bits of information to share with you.

The number of people who signed up using the online registration process was beyond our expectations. We have therefore extended the floor space to allow for more participants. Here is the link for last day registration: http://swissupa.usability.ch

As of now, there are five open slots for additional registrations. In case you want to bring a friend along, your friend can still register until all slots are occupied.

We offer a special discount for all Internet Briefing members (30 CHF instead of 50 CHF). Please mention this in your registration.

Registration on Thursday begins at 1:00 PM, and it is likely that there will be queues. So it’s important that you make sure you arrive on time. We wouldn’t want you to miss a second of Dr. Alireza Darvishy’s fantastic keynote!

For the fist time, there are (4) journalists attending the WUD in Zurich, and pictures will be taken to be displayed on the Internet to commemorate the event. Thus, please let us know during registration if you do not wish to have photos of yourself published on the Internet.

After the conference we will host our famous WUD Apéro with tasty food and drinks. The WUD Apéro starts at 7:15 PM in the Foyer. It’s an excellent way to meet fellow attendees and celebrate the world-wide event.

Best Regards,

Vera

Swiss UPA /Brannen Usable Brands


5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

Schweizer ICT Magazine und ihre Relevanz

von Reto Hartinger

Man könnte einfach die WEMF Zahlen anschauen und dann wüsste man, welche Printtitel relevant sind. Am Interne Briefing in Bern hat der Referent Marcel Meier eine Aussage gemacht die ich nachvollziehen konnte. Die Werbeforschung sagt zwar aus, dass Jugendlich soundsolang und soundsooft fernsehen, fragt man sie aber selber schauen sie aber nicht fern. Fernsehen ist kein Primärmedium mehr – es läuft höchstens noch, ohne wahrgenommen zu werden.

Mein Medienkonsum hat sich auch total verändert in der letzten Zeit. Irgendwie wird er immer extremer. Ich möchte nicht von mir auf andere schliessen und möchte trotzdem wissen, welche Medien meine Zielgruppe liest. Welche noch relevant sind. Deshalb mache ich hier eine total nicht representative Umfrage.

Es ist wichtig, dass Du Deine Meinung auch im Kommentar festhälst, damit wir ein so genaues Bild wie möglich erhalten. Mache aus diesem Grund auch Dein Umfeld auf diese Umfrage aufmerksam.

Es sind immer mehrer Antworten möglich

Welche ICT Titel sind für dich relevant

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Auf welche ICT Titel habe/hätte ich Zugriff

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Mein Leseverhalten (mehrere Antworten möglich)

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Deine Meinung zu Blogs

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Begründe Deine Meinung im Kommentar

Dr. Hellmuth Broda: Vielleicht baut Google eine offene Architektur für Autos

von Reto Hartinger
Hellmuth gib uns Stichworte zu Deiner Person:broda
Nach 13 Jahren als einer der Chief Technology Officers bei Sun Microsystems Inc. agiere ich seit Herbst 2008 als Firmeninhaber (Dr. Hellmuth Broda Consulting — http://www.hellmuthbroda.com), einer Firma, die sich an der Schnittstelle von Business, Technologie und Innovation betätigt. Eine Studie (im Regierungsauftrag) zu ICT, Innovation und Entrepreneurship für ein Land im Mittleren Osten gehören ebenso dazu, wie die Komplettrevision der ICT-Infrastruktur einer der Schweizerischen Wissenschaftlichen Akademien, oder die Zusammenarbeit mit Beratungsfirmen und Business Development Aktivitäten für Start-Ups, sowie das Coaching von CIO’s. Meine Erfahrung und Expertise sind in vielen Verwaltungs- und Beiräten im In- und Ausland nachgefragt.
An was arbeitet Du gerade?
1. Aufstellen der Kriterien für die Auswahl einer Kommunikations-Infrastruktur für die Koordination von Projekten und die netzbasierte gemeinsame Erarbeitung von Dokumenten mit Versionsmanagement für eine wissenschaftliche Akademie
2. Erarbeitung von Auswahlkriterien offener Alternativen in IT-Infrastruren im Office-Umfeld
3. Reduktion der Komplexität der IT für Endbenutzer bei gleichzeitiger einfacherer Wartbarkeit
Wo siehst Du Potenzial bei der Reduktion der Komplexität der IT für Endbenutzer?
Microsoft müsste sich rasch öffnen und den (schweren und dicken) PC als Zentrum der Welt “vergessen”. Wir bewegen uns in eine Welt des “Software as a Service”, “Computing as a Service” und “Storage as a Service” auch bekannt unter der Bezeichnung “Cloud”. Diese Paradigmen setzen auf der Nutzerseite lediglich einen Browser auf einer sehr schlanken Architektur voraus.
Microsofts Betriebssysteme werden immer komplexer und die Entwicklungszyklen dafür immer länger. Jetzt kommt Google mit Chrome – quasi ein Betriebssystem mit eine 0.8 Anspruch. Total simpel und abgespeckt. Wo siehst Du die Chanchen der beiden Firmen bzw deren Philosophien?
Microsoft bewegt sich in diese Richtung. Ob sie es noch schaffen, die Kurve zu kriegen bleibt abzuwarten. Auch bei Digital dachte man vor 15 Jahren nicht im Traum daran, dass es einmal aus sein könnte.
Google zeigt einen interessanten Weg und hat wohl verstanden, was offene Systeme auf dem Markt bewirken können. Es ist nicht nur Chrome als Quasi-Betriebssystem, es sind Anstrengungen wie Android, das Betriebssystem für Mobiltelefone, sowie die darauf laufende neue Navigationssoftware, die alle Hersteller klassischer Navigationssysteme das Fürchten lehrt. Vielleicht is an den Gerüchten etwas dran, dass Google sogar eine offene Architektur für Automobile plant . . .

Welche Technologien behälst Du im Auge?
Offene Systeme, Offene Standards; Modularisierung der Anwendugen; Web 2.0 und alles was ihm folgt, Virtualisierung, Cloud, light und mobile clients, . . .
Was man mit Ajax in der Cloud macht, könnte man eigentlich auch mit Virtualisierung bewerkstelligen. Zeichnet sich einmal ein Zweikampf  Virtualisierung vs Cloud ab oder sind die Konzepte völlig verschieden und werden demnach auch verschieden eingesetzt?
Virtualisierung und Cloud sind zwei Konzepte, die von unterschiedlichen Seiten her kommend dasselbe erreichen wollen: den physischen Server (für jede Applikation) aus dem Blickfeld zu bekommen und sich auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren zu können.
Virtualisierung startet im (vorhandenen) Rechenzentrum. Sie erlaubt die Abstraktion vom physischen Server indem dem benutzer virtuelle Server vorgespeigelt werden. Dieses Konzept kann soweit vorangetrieben werden, dass eine firmeneigene Cloud entsteht.
Beim Cloud Computing weiss man garnicht mehr, wo der physische Server ist (wie z.B. bei der Nutzung des Mobiltelefons) und es interessiert einen auch nicht.
Beide Ansätze werden parallel exisitieren und zu einem späteren Zeitpunkt konvergieren.
Was sind Eure grössten Herausforderungen in nächster Zeit?
Innovation trotz Kostendruck, gerüstet zu sein für den Aufschwung des Marktes wenn er denn kömmt . . .
Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?
1. In wenigen Jahren werden wir nicht mehr vom e-Commerce sprechen, da er die Normalform sein wird.
2. Investitionen, die momentan zurückgehalten werden, werden in der 2. Hälfte des kommenden Jahres deutlich steigen.
3. Wer jetzt nicht innoviert, der kommt zu spät beim kommenden Aufschwung und den bestraft das Leben.
4. Die Startups, die unter den gegenwärtigen harten Bedingungen überleben, werden auf dem wieder wachsenden Markt fit sein.

The next big thing: Coldfusion 9

von Daniel Niklaus

Ja genau, diese kostenpflichtige Entwicklungsumgebung von Adobe, welche 1995 erstmals unter der Flagge von Allair die Webbühne betrat. Diese so “1999 Sprache”, überzeugt mich auch in der aktuellen Version 9 einmal mehr. Warum? Weil sich aus meiner Sicht mit keiner anderen Web-Sprache so schnell (RAD), skalierbar und flexibel entwickeln lässt. Die neuste Version Coldfusion 9 hat ein weiteres Mal für die Mitbewerber die Latte etwas höher gelegt.

750′000 Coldfusion Entwickler
Laut Adobe hat sich die Entwicklergemeinde in den letzten Jahren auf 750′000 vergrössert. Im Vergleich zu PHP-Entwicklern mag das eine kleine Menge sein, gleichzeitig ist es aber auch ein Beweis dafür, dass Coldfusion weiter neue Fans findet. Warum? Weil es keine einfacher zu erlernende Programmiersprache im Web gibt. cfoutput Hallo Welt! cfoutput und das erste Hallo Welt ist programmiert. Coldfusion ist nicht nur einfach, Coldfusion ist mehr – zum Beispiel extrem offen. Auf Java basierend, mit einer guten .Net Integration und vielen neuen Befehlen, die den Zugriff zu anderen Tools vereinfachen. Mit dem neuen CFSHAREPOINT-Tag greifen Sie auf die Daten von SharePoint zu. Ajax Entwickler werden die Integration der Ext JS 3.0-Bibliothek lieben und Hibernate-Fans dürfen sich auf ORM-Technik freuen. Damit können Datenbankzugriffe ohne klassisches SQL gemacht werden.

Was bietet Coldfusion in der neuen Version?
Coldfusion hatte lange eine miserable Veritiy-Search-Engine. Neu steht die Quelloffene Solr-Engine zur Verfügung. Coldfusion Builder bietet spannende Ansätze für eine noch schnellere Entwicklung (zusätzliche Software). Die verbesserte Integration von Flex, stellt eine ernsthafte Alternative zu AJAX dar. Eine verbesserte Server Manager Funktion hilft grosse Traffik-Volumen besser zu handeln. Das Chach-Management wurde verbessert (für uns sehr interessant).

Wer setzt heute noch Coldfusion ein?
Zum Beispiel wir. Aber wer sind schon wir? Coldfusion liegt in Italien (nach Aussagen eines Bekannten) noch vor PHP. In den USA wird Coldfusion von grossen Firmen wie Coca Cola eingesetzt. Und viele alte Hasen setzen Coldfusion weiter ein, weil ihnen noch keine bessere Alternative über den Weg lief.

Ist Coldfusion die beste Web-Sprache?
Ein guter PHP Programmierer wird mit PHP erfolgreicher sein, als ein durchschnittlicher Coldfusion Entwickler. Wenn einer eine Sprache gut beherrscht, ist diese Sprache die beste Sprache für ihn. Ein Schweizer wird sich auch immer besser in Schweizerdeutsch ausdrücken können. Wer aber schon immer mit Coldfusion arbeitete, einen Neueinstieg wagt oder seinen Kopf für Neues ausstreckt, dem empfehle ich eine Testversion von Coldfusion zu installieren.

Habt Spass!

Patrick Price: Wir generieren 85% de Traffics mit nicht-bezahlten Traffic-Quellen

von Reto Hartinger

Patrick, gib uns Stirchworte zu Deiner Personme_vergleiche
Amerikaner, Schlangen-Halter, Online- und Medien-Zauberer
An was arbeitet Du gerade?
Momentan arbeite ich an 3 Projekten: www.vergleiche.ch ist eine Consumer-orientierte Meta-Vergleichsplattform. Mit www.swissblog.ch stelle ich eine Wordpress-basierte Blog-Plattform für rund 8′000 bloggende Schweizer zur Verfügung und mit www.flohmarkt24.ch betreibe ich einen kostenlosen Gratis Inserate Marktplatz.
Welche Technologien behälst Du im Auge?
Wir haben begonnen unsere Plattformen in die “Cloud” zu verlagern, um besser auf Wachstumspeaks eingehen zu können. Technologisch arbeiten wir mit dem PHP-cake Framework, das uns erlaubt mit verschiedenen Entwicklern weltweit zusammen zu arbeiten und eine einheitliche Entwicklungs-Struktur einzusetzen, anstelle einer proprietären. Darüber hinaus interessieren uns die Themen Data-Aggregation und Data-Collection.
Data-Aggregation und Data-Collection tönt spannend – wie setzt ihr das konkret ein?
Wir betreiben neben SwissBlog.ch auch www.blogverzeichnis.ch /.eu. /.at wobei wir via RSS-Feed die Blog-Beiträge aus etwas über 25′000 deutschsprachigen Blogs bei uns aggregieren. Innerhalb dieser Daten können wir thematische Feeds generieren, die wir in unserer Vergleichsplattform integrieren.
Was sind Eure grössten Herausforderungen in nächster Zeit?
Als Startup die nächste Finanzierungsrunde abzuschliessen … ;-)… Nein, ernsthaft, die Positionierung unserer Dienste bei den End-Konsumenten, sprich Usern. Da wir selbst über keine grossen Werbebudgets verfügen, arbeiten wir mit Social Media Kanälen und viralen Massnahmen um uns bekannt zu machen. Das ist sehr herausfordernd, macht aber auch jede Menge Spass.
Was waren Eure learnings beim Einsatz von Social Media Kanälen als Trafficbringer?
Wir generieren heute über 85% unseres Traffics mit nicht-bezahlten Traffic-Quellen. Unser Learning aus dem Einsatz mit Social Media-Kanälen ist noch nicht abgeschlossen… ;-)
Ich glaube es ist wichtig, dass man von Social Media nicht als “Instrument” oder “Tool” spricht und denkt, sondern dass man versucht Social Media als eine Denk-Haltung anzusehen. Wir öffnen uns dem direkten Dialog gegenüber unseren verschiedenen Stake-Holders. Wir nutzen Social Media als Kommunikations-Kanal in dem wir kanal-gerecht Informationen zur Verfügung stellen. Beispiel: YouTube als Social Media Kanal nutzen bedeutet nicht, dass man seine Werbespots auf YouTube lädt und dann meint, man habe jetzt auch YouTube eingesetzt. Kein Schwein interessiert sich für Deine Videospots, ausser dein Mitbewerber vielleicht. YouTube einsetzen würde bedeuten, in Videos aufzuzeigen, wie man Dein Produkt einsetzt, evtl. alternativ nutzen kann. Schulungsvideos dazu zu haben und die User zu ermutigen, zu zeigen, wie sie Dein Produkt nutzen, oder auch Ihre Probleme mit Deinem Produkt zu dokumentieren.
Twitter ist ebenfalls ein cooles Medium, doch wer nur einen RSS-Feed einsetzt um seine Headlines in Twitter zu stellen, hat Twitter ebenfalls nicht begriffen, da es sich um einen Zwei-Weg-Kommunikationskanal und nicht um einen Ein-Weg-Kanal handelt.
Nichts desto trotz generieren wir bereits einen interessanten Anteil unseres Traffics aus Social Media Kanälen und planen dies inskünftig weiter auszubauen oder weitere Tools wie unseren Link-Kürzer: www.krz.ch hierzu zur Verfügung zu stellen.
Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?
Wir werden einen verstärkten Trend hin zu performance-basierten Werbemodellen erleben, wie Affiliate Marketing. Die Messbarkeit der Online-Werbung wird deren Werthaltigkeit an vielen Stellen kritisch hinterfragen und zu verstärktem Druck führen. Je länger der konjunkturelle Abschwung anhält, desto stärker wird der Druck auf die Marketing-Leiter traditioneller Unternehmen, mehr aus ihrem geringeren Budget rauszuholen. Reichweite ohne messbare Resultate wird an Wert verlieren, weshalb sich viele reichweitenstarke Player wie Verlags-Portale werden überlegen müssen, wie sie die Werthaltigkeit Ihrer angebotenen Werbeformen steigern können.
Wir haben in der Schweiz recht innovative Startups, wenn ich beispielsweise an Amazee oder Wuala denke, die beide sehr grosses Internationales Potential haben. Die Schweiz ist ein gutes Startup-Land, einzig auf Seiten der Finanzierung könnten wir etwas mehr Business Angels gebrauchen. Das Institut für Jungunternehmer macht hier schon viel Gutes und bietet diesbezüglich interessante Kontaktmöglichkeiten, dennoch glaube ich, dass in der Schweiz grundsätzlich mehr Kapital für Startups vorhanden wäre, als derzeit am Markt zirkuliert.
Bezüglich Innovationen werden wir in den nächsten 4-5 Jahren noch vieles erleben, das wir derzeit wohl noch als “mind-blowing” bezeichnen würden. Ich denke bspw, an die Verschmelzung von Smartphone, Beamer und laser-basierter Tastatur zu einem Gerät, das mir erlaubt in HD-Qualität an jede beliebige Fläche zu projezieren und via “touch-screen” darin zu blättern, zu schreiben und zu navigieren, womit ich beispielsweise auf einen Kindle oder andere e-book Reader verzichten kann. Anders gesagt, wir leben in einer sau-spannenden Zeit.

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