Suchen:

Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Dieser Blog gibt es sofort Mobile unter: http://mippin.com/internet-briefing. Gemacht mit einem Klick bei mippin. 10 weitere Tools, wie man seine Website mobile macht, gibt es bei spyrestudios.com. Mehr Tools zum zwitschern hält freelancefolder bereit.

Keine Tools dafür CSS Beispiele finden wir auch diese Woche einen Haufen. 50 awsome Animations. 30 Beispiele mit versteckten Effekten. Drop down Menü.

Es muss nicht immer CSS3 sein. Hier wieder einmal zwei Flash-Beispiele. 60 kreative Flash Websites und nochmals 60 inspirierende Flash-Seiten.

Werbung, die das Hirn herausfordert und Logos die mit weniger mehr sagen. Und hier gibt es 50 aussergewöhnliche Blogs.

Website-Beispiele gibt es ebenfalls. Userinterfaces für Business Web Applikationen. Showcases für Web-Apps. Usability für Charity-Sites. Über das Re-Design von Philadelphia.com und Design-Beispiele aus Israel.

Best Practice für Formulare, call to Action, E-Commerce Design und Tipps wie man mehrsprachige Sites anpackt.

Nuit Blanche from Spy Films on Vimeo.

Selbstverständlich noch ein Font-Link.

bye, bye

Verlass dich auf Apple und du bist verlassen

von Daniel Niklaus

Seit sich Handys mit Android wie verrückt verkaufen, bekommen Apple Fans Angst um ihre Verkäufe – sogar Reto. Kein Wunder. Es könnte aber noch schlimmer kommen. Seit Nokia sich selbst eingesteht, dass sie auf dem falschen Dampfer setzten, könnte der Marktführer wieder ein gefährlicher Gegner werden. Aber da ist ja noch der Chip von Apple…

Apple der Chiplieferant
Die einen sehen den eigenen Chip als Wunderwaffe für Apple. Ich verstehe diesen Schachzug heute noch nicht. Warum kauft Apple einen Chip? Seit Jahren macht beinahe nur Intel gewinn mit Chips und die anderen kämpfen sich mehr schlecht als recht über die Runden. Siechen dahin oder krepieren. ARM (könnte es packen), Transmeta, SGI, Sun, AMD (die sind hartnäckig). Was kann Apple so viel besser? Die Marketingabteilung von Apple kann ohne Weiteres ein iPad, iPhone, iWasauchimmer emotional aufladen und uns einen Haufen Geld aus der Tasche ziehen. Aber wie wollen sie das bei einem Chip im B2B Markt anstellen?

Apple als Partner?
Als Partner würde ich bestimmt keinen Chip von Apple wollen. So wie ich überhaupt nie mein Geschäftsmodell auf Apple bauen möchte. Seit 30 Jahren beweist Apple immer wieder aufs Neue, dass sie beziehungsunfähig sind. Sie sind in Partnerbeziehungen völlig unberechenbar. Apple Händler können heute 20 Computersysteme kaufen und morgen senkt Apple die Preise um 40% (sprichwörtlich!). Der Verlust trägt der Händler. Andere Anbieter bieten Nachlässe an oder warnen den Händler vorher. Apple kennt so was nicht.

Apple hat auch kein Problem die Spielregeln während des Spiels zu ändern. Alle die ihre Apps über Werbung refinanzieren wollen und dafür GPS einsetzen, stehen nackt da, wenn Apple das blöd findet. Apropos nackt. Wer mit Nacktbildchen Geschäfte machen will, wird einfach mal so rausbugsiert, wenn Apple das Ganze anstössig findet. Man vergesse auch, dass man auf dem iPhone App für seine eigene Android-App Werbung machen darf.

Apple ist eine Femme Fatal. Atemraubend verführerisch. Du versprichst dir den Himmel und wachst am nächsten Morgen in der Hölle auf.

iPhone: Macht es Apple diesmal richtig?

von Reto Hartinger

Steve Jobs ist kein Fan von OEM-Produkten. Aber er lernt dazu. Die Strategie von Apple-Clones ist gründlich in die Hosen gegangen und hat Apple (unter Anderem) an den Rand des Ruins geführt. Welche Strategie Apple zu fahren hat, um den Markt zu dominieren, haben wir hier – auch im Schlagabtausch mit Dani Niklaus – öfters geführt. Zurecht meint Dani, dass “nur” eine offene Strategie zum Erfolg führen kann.

OEMs trieben Apple fast in den Ruin

Die Apple Clone Strategie ist von falschen Voraussetzungen ausgeganen. Apple bedient das Premium Segement, die Cloner sollten mit ihren Billigkisten das Tiefpreissegment ansprechen. Aber die OEMs haben keine minderwertigen Produkte verkauft, sie haben einfach auf eine 30%ige Marge verzichtet und günstige, gute Produkte auf den Markt gebracht. Das hat nicht nur den Apple-Absatz geschwächt, sondern auch die Marke.

Überholt Android das iPhone OS per Ende 2010?

Das iPhone hat seinen Marktanteil letztes Jahr von 8.2% im 2008 auf 14.4% im 2009 gesteigert, während Android von 0.5% im 2008 auf 3.9% im 2009 hochschnellte.

Wenn Google tatsächlich wie von Eric Schmidt verkündet, täglich 200 000 Android Telefone verkauft, wird Android das iPhone Ende Jahr überflügeln. Die Produktevielfalt wird es ausmachen. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass sich einige Hersteller wieder frustriet abwenden werden – das wird das Wachstum von Android aber kaum bremsen und Windows Mobil ist bis nächstes Jahr (welches Jahr wird nächstes Jahr sein?) nicht verfügbar sein.

Apple ist besser aufgestellt als in den 90ern

All das ist Steve Jobs nicht entgangen. Er braucht also das iPhone Betriebssystem auf mehreren Plattformen, iPhone, iPod und iPad reichen nicht.  Sie suchen jetzt einen Manager, der eine OEM Strategie umsetzt. Den gleichen Fehler wird Apple aber nicht mehr machen. Die Voraussetzungen habe sich auch verändert. Früher hat Apple alles nur aus zuzukaufenden Komponenten gemacht. Es war also gar nicht möglich, die OEMs wirklich zu kontrollieren.

OEMs nicht mehr direkte Konkurrenten

Jetzt besitzt Apple auch den Chip und kann damit eine Produktekategorie für OEMs bedienen, die ganz bestimmte Eigenschaften hat. Es ist sogar wahrscheinlicher, dass die iPhone OEMs gar keine iPhone Clones machen. Diese könnten z.B. Geräte für das Auto und Flugzeuge fertigen oder Chip und  iPhone Betriebssystem könnten TV-Geräte steuern. Es könnte gar sein, dass Apple alles Produziert, der OEM die Inhalte und das unter seiner Marke.

Bordunterhaltung

Das iPad eignet sich ideal für Bordunterhaltung in Flugzeugen und ist erst noch günstiger als herkömmliche Systeme. Wieso soll Apple diesen Markt alleine bedienen? Es ist günstiger einen OEM Manager einzustellen der einen Deal mit klassischen Onboard-Lieferanten aushandelt und Apple diese dann beliefert. Der Markt ist gigantisch.

Kindle Konkurrent mit iBookstore aber nicht von Apple

Es könnte Geräte geben, die nur als E-Reader fungieren. Dies zu einem super Preis und iBookstore. Apple würde mehr daran verdienen als diesen Markt selber zu bedienen. Man bedenke was passiert wenn die E-Paper-Hardware auf den Markt kommt. Dann muss der iBookstore positioniert sein sonst erwächst ihm ein unliebsamer Konkurrent der nicht zu schlagen wäre.

Für Apple kommt es darauf an, seine Marktplätze für elektronische Güter zu sichern. Wer bei den Inhalten vorne ist wird gewinnen. Deshalb ist das Billigsegment wichtig. Apple als Marke würde schaden nehmen, wenn Apple diese Märkte selber bedienen würde.

Fernsehgeräte mit iPhone Betriebssystem

Ich war immer der Meinung, dass Apple den TV-Markt entern sollte. Apple könnte unheimlich abräumen. Apple bliebe aber immer in einer Nische, in der es zwar viel Geld verdienen würde, die besser Strategie ist es aber, mit den herkömmlichen TV-Geräte-Herstellern zusammenzuarbeiten und nur das System d.h. den Chip, das Betriebssystem und den Store zu liefern. Die Verdienstmöglichkeiten wären noch grösser.

Chip als Kernstück

Der Chip bestimmt grösstenteils den Preis eines Computers und der Preis eines Chips hängt von seiner Stückzahl ab. Apple ist fast Konkurs gegangen, weil der von Motorola und IBM produziert PowerPC Chip nicht mehr genügend schnell weiter entwickelt werden konnte.  Zu gering waren die Stückzahlen. Produziert Apple mehr Chips für andere, vergünstigt dies seine eigenen Produkte.

Apple braucht Masse

Somit hat Apple zwei Komponenten, die Masse brauchen: Die Stores und den Chip. Mit beiden lässt sich sehr viel Geld verdienen und die Marge nochmals erhöhen. Apple sitzt auf sehr viel Cash und hat mit Abstand die grösste Marge der Branche. Beides könnte mit dieser Strategie nochmals explodieren.

Ein Tag in Internetzahlen

von Daniel Niklaus

A Day in the Internet
Created by Online Education

Danke, ich raub Sie dann mal aus

von Daniel Niklaus

Es muss ja nicht immer alles so böse sein. Dies ist nicht die Geschichte eines Bekannten, der einen Bekannten kennt, sondern diese Geschichte passierte den Nachbarn meiner Grosseltern. Eines Morgens war das Fahrrad vor der Tür der Nachbarn weg, verschwunden – gestohlen. Im Quartier war das der Aufreger des Tages. CSI Wil sozusagen. Die dunkelsten Räubergeschichten wurden innerhalb weniger Stunden gesponnen. Bis am nächsten Tag, da stand das Fahrrad wieder vor der Tür und im Briefkasten ein Entschuldigungsschreiben: “Liebe XXX, ich musste dringend auf den Zug und war zu spät. Bitte verzeihen Sie mir die Aufregung. Als Wiedergutmachung zwei Einladungskarten für das örtliche Kirchenkonzert in zwei Wochen”.

Schöne Geschichte. Nur – sie ist noch nicht zu Ende.

Als die Nachbarn begeistert vom örtlichen Kirchenkonzert zurückkehrten, war die Wohnung ausgeräumt.

Das Internet erleichtert die Arbeit eines jeden Räubers

So aufwendig müssen Räuber heute nicht einmal mehr vorgehen, um sicherzustellen das die Leute auch wirklich ausser Haus sind. Heute genügt das Internet. Letzte Woche berichteten die Medien intensiv von pleaserobme.com, einem Dienst, der Informationen aus Foursquare und Twitter zusammenfügt.

Nehmen wir Peter Hogenkamp, er war heute Morgen um 9:47 in der Konditorei Waldgut. Das wäre ein äusserst ungünstiger Moment. Viel besser ist es, wenn Peter unterwegs ist und er uns vorher noch mitgeteilt hat, dass Sohn 1, Sohn 2 und Frau ebenfalls ausser Haus sind.

Lohnt es sich überhaupt bei Peter einzubrechen?

Grosszügig wie Peter ist, hat er uns auch gleich den richtigen Tipp, bei Homegate nachzuschauen, was für Autos in der Garage stehen. Damit wissen wir zwar noch nicht, ob er ein solches besitzt, aber wir wissen wenigstens, dass er ein schönes neues MacBookPro sein eigen nennt.

All diese Nachrichten aus dem Twitter Feed zu holen, ist etwas mühsam Peter. Schön wäre, wenn du deine Gadgets bei gdgt.com platzierst und veröffentlichst.

Wer die Gelegenheit nutzen will…

Aber warum Peter zu Hause überfallen? Bei Pixelfreund verrät er uns, was er alles bei sich trägt. Ein geschickter Taschendieb könnte es gleich am Bahnhof St.Gallen versuchen.

Schon Nobel musste lernen…

Technik ist einfach Technik. Wie wir sie anwenden, dafür sind wir verantwortlich. Alfred Nobel erfand das Dynamit für den Bergbau. Dass Leute andere Leute damit in die Luft jagen, war wohl nie seine Vorstellung. Das Twitter, Foursquare, Places & Co. für Räuber ideal ist, wollte wohl ebenfalls niemand. Das man mit Google Map nicht nur seinen Weg findet, sondern einem auch ehemalige Straftäter in der Nachbarschaft oder besonders leichtgläubige Menschen angezeigt werden, war wohl auch nie Ursprung des Gedanken.

Wir müssen lernen, mit den neuen Möglichkeiten umzugehen

Dieser Artikel soll nicht abraten, er soll keine Angst machen, sondern bewusst machen. Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, einige Dinge werden wir ohne Probleme tun können, von anderen lassen wir besser.

Positiv stimmt mich, dass entgegen der allgemeinen Annahme und der Eingangsgeschichte, Vertrauen immer wieder belohnt wird.

Geben wir Infos zu freizügig weiter?

View Results

Loading ... Loading ...

Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Hier mal ein deutscher Link technikwuerze.de

Websites inspiriert von Mutter Natur und den 50ern. Weniger spektakulär, dafür Classic Luxury gleich als XHTML-Template und 50 clean Websites. By the way, unsere Lehrlinge lernen jeweils mit diesem Tutorial und dem 960 Grid System, wie sie eine Website aufbauen. Wenn Sie Ihre Website haben und eine Sitemap drin ist, die guten und die schlechten Sitemaps.
Dazu noch hier und hier.

Trotz RSS, Twitter und Facebook Statusmeldung, der gute alte Newsletter ist noch lange nicht tod, darum hier Guidelines und bespiele. Hier doch noch ein Link für die Entwickler, wie sie Feedback mit Twitter und bit.ly teilen und ein Link für sexybookmarks mit Javascript.

Cooming Soon Webpages sollte es doch nicht mehr geben. Wenn Sie Ihrem Kunden den Floh nicht austreiben können, erstellen Sie wenigstens eine attraktive Comming Soon Webpage. Dann gibt es noch die Kunden, die unbedingt eine Animation haben wollen. Hier ein paar Effekte sowie ein paar CSS3 Tricks. Dazu ein guter Artikel, wie CSS3 schon jetzt genutzt werden kann.

Beispiele von Restaurants & Rezepten und Beispiele von Städte Websites. 50 Logos in Rot, 50 “dunkle” Websites und Beispiele in Gelb. Immer daran denken, wer Gelb einsetzt, sieht nie Gelb beim Kunden. Jeder Bildschirm ist unterschiedlich eingestellt, die einen heller, die anderen mit mehr Farbkontrast. Da kann aus einem Gelb schnell Orange werden oder der Kunde sieht den Hintergrund nicht einmal.

Boagworld zählt 5 Listen auf, die jeder Websitebesitzer haben sollte:

  • wiederholende Aufgaben
  • Website Thema
  • Feature Ideen
  • Marketing Möglichkeiten
  • Fixes List (was zu flicken ist)

Hier eine Liste mit 5 zeitlosen Website Design Prinzipien

  • Sie designen mit einem Ziel vor Augen
  • Designen Sie die Site, dass die 3 wichtigsten Fragen beantwortet werden: wer, was, warum (wie ist auch noch wichtig)
  • User scannen und lesen nicht (naja, wenn der Text gut ist, lesen sie auch)
  • Wer ist der ideale Kunde (oder sollten wir besser Fragen, für welchen Kunden sind Sie der ideale Lieferant?)
  • Fokussieren Sie auf bekannte Elemente

Nützliche Browser-Test Seiten, AB-Testing und die oft gemachten HTML und CSS Fehler.

Ich dachte einmal, 3 Bildschirme am PC seien etwas Besonderes. Dinge die einst modern waren :-)

Ach ja, 30 freie Fonts für Geschäftslogos

iPad verlagert Kosten vom Verlag zum Konsumenten

von Reto Hartinger

Eigentlich müssten Zeitungen auf dem iPad 60 % günstiger sein. Die Kosten einer Tageszeitung lassen sich dritteln 33 % für Druck, 33 % für Distribution, 33 % für Inhalte und Administration. Beim iPad bezahlt der Leser die Distribution und den Druck. Selbstverständlich geht die Rechnung so nicht auf, denn zu Beginn sind die Doppelstrukturen noch teuer und die iPad Inhalte sind teurer zu produzieren, weil multimedialer und animierter. Das muss aber nicht so bleiben. Vielleicht werden iPad-Versionen nicht mehr auf einen Zeitpunkt hin produziert.

Der iPad hat noch entscheidendere Vorteile gegenüber dem Papier. Es gibt keine sprungfixen Kosten mehr. Heute sind die Druckereien auf eine Auflage ausgelegt. Es kann sein, dass ein Druckzentrum nicht mehr genügt aus Kapazitätsgründen oder weil es veraltet ist. Beim iPad ist die Auflage nicht starr und es spielt keine Rolle ob diese plötzlich um 20 % zunimmt. Die Modernisierungskosten übernimmt Apple und der Konsument bezahlt dafür. Die verlustreiche Distribution ins Ausland fällt als Erstes weg und kann spielend skaliert werden. Das wirft die Frage auf, wie lokal Zeitungen eigentlich noch sein werden. Sie können noch lokaler werden, weil es auch hier keine Rolle mehr spielt wie gross die Auflage für die rechte Zürichseeseite ist. Aber der Tagesanzeiger könnte plötzlich den Spiegel als grösseren Konkurrenten wahrnehmen. Der Spiegel bräuchte nur  zu einem Drittel tagesaktuell werden und seine regionalen Inhalte aufzumotzen. Plötzlich wird die Marke Spiegel für viel viel mehr Leser interessant.

Ein neuer Verteilkampf entsteht. Firstmover könnten sehr hohe Marktanteile auf dem iPad erlangen. Positionen werden wohl früh vergeben. Wie gut das für die Verlage ausgeht, hängt weitgehend von der Geschwindigkeit der iPad-Verbreitung ab. Es kann also durchaus sein, dass Verlage ein Interesse haben, die iPad-Version günstiger anzubieten.

Wie Journalisten eine Story wählen oder was passiert mit deinem PR

von Reto Hartinger

Gibt es schlechtere PR als die von IT-Firmen? Ich glaube kaum. Ich habe immer wieder Diskussionen mit Start-ups die ich unterstüzte, wie sie PR machen sollen. Vieles glaubten sie mir nicht und manches das sie mir glaubten, konnten sie kaum in die Praxis umsetzen, zu verkrustet sind die Ansichten, wie ein PR auszusehen hat. Was sie nicht können, was eine PR Agentur nicht kann, sind Stories erzählen. Sie können sich einfach nicht vorstellen, was ein Journalist will, was für ihne eine Story ist und wie er sie auswählt.

Ein anderes leidiges Thema. Ich habe immer behauptet man soll einen PR so schreiben, dass er druckfertig ist. Nein, die Journalisten möchten das selber machen – hiess die Antwort. Aha. Viele Redaktionen haben einfach keine Zeit um stundenlang über einen nichtssagenden Text zu brüten und ihn ins Lesbare umzuarbeiten. Bei vielen Tageszeitungen gibt es gar niemanden der IT oder Internetartikel schreiben könnte, ist etwas gut geschrieben und es interessiert, nehmen sie es aber 1zu1.

Im Blogpost Pe Är – oder wie ich die Presse richtig bediene habe ich meine Weisheiten zum Thema in einem 10-Punkte ToDos dargestellt. Naja langer Rede kurzer Sinn. Ich habe Thomas Benkö, Nachrichten-Chef von Blick am Abend, aufgeboten, uns seine Sicht der Dinge am Internet Briefing zu erläutern. Erfahren wir aus Erster Hand, was wir tun müssen, um gegen PR-Maschinen von Apple, Microsoft und Co an- und in die Medien hineinzukommen. Das wird sicher nachher auch noch eine gute Diskussion geben.

2.03 Wie schaffen es IT-Themen in die Medien

Irgendwie kommen immer nur die Anderen in die Zeitung und wieso hat gerade der Konkurrent ein ellenlanges Interview? Als kleine Firma haben wir gegen Microsoft und Apple eh keine Chance in die Medien zu kommen. H i l f e – wir sind klein und müssen bekannt werden. Kommt Euch das bekannt vor? Blick am Abend Nachrichten-Chef Thomas Benkö bespricht, wie und wieso eine Medienmitteilung in die Medien schafft oder nicht.

- IT-Themen in den Schweizer Medien : Umfang-Entwicklung in den letzten 10 Jahren

- Kleine (Schweizer) Firmen vs. internationale Brands

- Was macht ein (IT-)Journalist den ganzen Tag?

- Informationsflut aus Journalisten-Sicht (PR-Schwemme in der Inbox, Was schreiben die anderen?, Alles schon mal gesehen, gehört…)

- Was wollen Journalisten? vs. Was wollen IT-Firmen?

- Was ist die Meta-Ebene einer Story?

- Wieso wollen alle möglichst positiv an ein möglichst breites Publikum?

- Wie verpacke ich Produkte/Dienste in eine Geschichte und wie verkaufe ich sie den Medien?

- Gute und schlechte Beispiele

- Tipps zum Vorgehen

- Fachpublikum vs. breite Masse

- “Exklusiv” oder alle angehen?

- Wer spricht mit den Medien? Wer nicht.

- Tabuthemen?

- Option PK. Vor- und Nachteile.

- Was bewirken Agenturen, was nicht?

- Kontaktaufnahme. E-Mail vs. Telefon, bzw. Kombination. Persönlich vs. Generisch. – - Welche Infos müssen mit, was wäre Overkill?

- Welche Kontrolle habe ich darüber, was geschrieben wird? Rechte und Pflichten des Journis.

Melde dich jetzt an

Danke Mossad, ich gehe ins Gefängnis

von Reto Hartinger

Unter der Bushregierung wollte ich eigentlich immer vermeiden, nach Amerika zu gehen. Ich habs nicht geschafft. So hat die USA jetzt meine Fingerabdrücke. Ein Szenario hat mir immer Angst gemacht. Es ist ja bekannt, wie gut die Amis in der Administation sind. Wieso sollte es ihnen nicht gelingen, plötzlich Daten falsch zuzuordnen. Dann bei einer Einreise wirst du plötzlich abgeführt. Irgend ein Idiot hat irgenein Verbrechen gemacht und die Amis haben die Fingerabrücke vertauscht. Bald werde ich wohl einen Biometrischen Pass haben und gekrönt von einer zentralen Datenbank. Ich habe mir ja gar nichts vorzuwerfen – also vor was soll ich Angst haben.

Das wurde nun von der Mossad demonstriert. Eine Gruppe von Agenten des israelitischen Geheimdienstet hat mit gestohlenen Identitäten, Verbrechen begangen.  Unbescholtene Bürger, die sich nichts zu Schulden kommen liessen, sind zu Mördern geworden. Mossad meinte, heute kann man nicht mehr mit gefälschten Pässen herumreisen – man braucht echte Identitäten. Na Bravo. So wird die Welt sicherer.

Best of Swiss Web

von Reto Hartinger

Alle Jahre wieder beguckt sich das Schweizer Web gegenseitig und verteilt sich Lorbeeren. Ziemlich kostspielig ist eine Teilnahme für eine Website, die den Master, die höchste Auszeichnung im Schweizer Web, gewinnen will. Anscheinend bestehen grosse Auftraggeber, dass ihre Site von der Agentur eingereicht wird. Sie wollen den Wert der Agenturarbeit benchmarken. Keine Schlechte Idee. Eine Nabelschau und ein grosses Event braucht das Schweizer Web auch – die Branche soll sein tun feiern können. Die Werber machens schliesslich auch.

Jetzt ist die Shortlist draussen


Projaction Infoklick.ch Kinder- und Jugendförderung Schweiz / Astina AG
Beling Thoenen Design Beling Thoenen Design AG / Netvertising AG
Mepha Champion Mepha Pharma AG / X-Site AG
Co-Browsing mit unblu unblu.inc / unblu.inc
Coop Mineraloel AG – Shop Coop Mineraloel AG / Namics AG
Coop Vielfalt Coop Genossenschaft / Namics AG
DayDeal.ch Brack Electronics AG / Brack Electronics AG
Graubünden Ferien: Grisch A Gogo Graubünden Ferien / Jung von Matt/Limmat
YELLO YELLO / Hinderling Volkart Web Identity
VPS-ASP VPS-ASP Vereinigung professioneller Sprecherinnen und Sprecher / Hinderling Volkart Web Identity
Kevin Blanc Kevin Blanc / Hinderling Volkart Web Identity
Jeremy Gleave Jeremy Gleave GmbH / Astina/Hinderling Volkart
République et Canton du Jura La Répubique et Canton du Jura / Artionet
www.klubschule.ch Migros-Genossenschafts-Bund, Koordinationstelle der Klubschulen & Freizeitanlagen / Namics AG / Zeix AG
Lenz & Staehelin Lenz & Staehelin / Netvertising AG
MayorisGO Mayoris AG / Mayoris AG
mobileSKI Davos Klosters Bergbahnen AG / xsmart AG
OSshop – innovativer B2B-Shop für die Optikbranche Optiswiss AG / Suxesiv GmbH
Swiss Life Online-Berater “Junge Leute” Swiss Life / Redworks
maiak – The Newsroom of Eastern Europe maiak The Newsroom / maiak The Newsroom of Eastern Europe
myPublicitas Publicitas AG / Zeix AG / Namics AG / Pixedia AG
eve&cate “eve and cate” einfach anlassen GmbH / soXes GmbH
ZHservices – E-Government-Transaktionsplattform des Kantons ZürichStaatskanzlei des Kantons Zürich, Stabstelle E-Government / Exsigno AG und Emineo AG
wilmaa.com Gartenhof Medien GmbH / Solutionpark AG
SF Videoportal Schweizer Fernsehen / Sybit GmbH
KPMG`s Growth Generator KPMG AG / amazee AG
Hilti Online Hilti AG / CREALOGIX E-Business AG
Swisscom TV Demo Swisscom AG / Contexta AG / atfront ag
SBB Jugendportal www.gleis7.ch Relaunch Schweizerische Bundesbahnen SBB AG / Maxomedia. Agentur für Crossmedia-Kommunikation BSW
Station Station AG / Station AG
Stickermania Migros-Genossenschafts-Bund Zürich / Station AG
Wogg Wogg AG / Station AG
Mammut Safety – Wissen, wo Lawinen lauern Mammut Sports Group AG / Scholz & Volkmer GmbH
Swiss Life “Protection” Swiss Life / RedWorks
SBB Mobile Schweizerische Bundesbahnen SBB / SBB IT
Alfa Romeo “Be crazy. Win an Alta MiTo.” Fiat Group Automobiles Switzerland SA / OgilvyInteractive
notrehistoire.ch
Fondation pour la sauvegarde du patrimoine audiovisuel de la Télévision Suisse Romande / Fondation pour la sauvegarde du patrimoine de la Télévision Suisse Romande
Web Jugend+Sport Bundesamt für Sport BASPO / Bundesamt für Sport BASPO
Mammut Safety – Lawinen-Banner Mammut Sports Group AG / Scholz & Volkmer GmbH
SBB Sparbillette Schweizerische Bundesbahnen SBB / SBB IT
Gbanga Zooh APG / Gbanga
MobileHelp – Windows CE/Phone Remote Control Global System AG / Global System AG
züri schlaflos Verkehrsbetriebe Zürich / Netcetera
VW – Launch VW Polo – “Vorhang auf” AMAG Automobil- und Motoren AG / PLAN.NET Suisse
Millionen Edi Swisslos Interkantonale Landeslotterie / Euro Millions / Contexta AG / altfront ag
LAAX Facebook Weisse Arena Gruppe / Assai Dialog + Digital
Riders Palace Weisse Arena Gruppe / Assai Dialog + Digital AG
Wirz XMas Wirz Holding AG / Assai Dialog + Digital
Relaunch “Meine Bank” Luzerner Kantonalbank / CREALOGIX E-Business AG, Interactive Business
Swisscom Corporate Intranet Swisscom AG / Unic AG, Swisscom IT Services AG, 1st Quad Solutions GmbH
Webportal Saisonküche Magazin www.saison.ch Saisonküche, Limmatdruck AG / Divio GmbH
Frischfilm Schweizer Fernsehen / YMC AG
Mammut Shoechase Mammut Sports Group AG / Unic AG
Interdiscount – Corporate Website und E-Shop Coop Interdiscount Informatik / Unic AG
Birdlife Zürich ZVS/Birdlife Zürich / Eyekon AG, RTPartner
TAG Heuer Monaco V4 TAG Heuer / Nurun
TAO – Kampagnen-Management-Tool orange8 interactive AG / orange8 interactive AG
routeRANK routeRANK Ltd / routeRANK Ltd
Prediggo Intelligent Cross Selling for Mövenpick-Wein.com Mövenpick-Wein.com / Prediggo SA
Sanagate – Webauftritt Sanagate AG / Namics AG
Swisscom: Say hello Swisscom (Schweiz) AG / Jung von Matt/Limmat
SCHILD.CH Schild AG / Liip AG
schweizr suissr svizzr Institut für Medien und Schule, Pädagogische Hochschule Zentralschweiz / Liip AG
iPhone Snow Report MySwitzerland.com Schweizer Tourismus / Include7
SR DRS: Wohnzimmerkonzerte SR DRS / Jung von Matt/Limmat
Stadt Zürich, Neulancierung Stadt Zürich / Zeix AG
Swisscom Tanzbanner Swisscom (Schweiz) / Jung von Matt/Limmat
Swissmem: tecmania.ch SWISSMEM / Jung von Matt/Limmat
todoyu webbasiertes Projekt- und Taskmanagement System snowflake productions gmbh / snowflake productions gmbh
twichteln.ch Leila Summa / Liip AG
Vögele Shoes: Bush Schuhwurf Vögele Shoes / Jung von Matt/Limmat
CC7 You only live once Helsana Versicherungen AG / the eyecatcher ag
Zeeyou Milgram Media AG / Milgram Media

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks