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	<title>Kommentare zu: Danke, ich raub Sie dann mal aus</title>
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	<description>Beobachtet das Internet - Web 2.0, Ajax, Online Marketing, Usability, Best Practices etc.</description>
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		<title>Von: Daniel Niklaus</title>
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		<dc:creator>Daniel Niklaus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:10:40 +0000</pubDate>
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		<description>Selbstverst&#228;ndlich gerne Peter. Mit Grund startete die Geschichte in der Offlinewelt und zeigt auf, wie das Internet einen m&#252;hsamen Offline-Prozess optimiert und automatisiert. Technik ist Technik. Wie wir sie anwenden, ist unsere Sache. Gut gibt es eh weniger &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/weniger_diebstaehle_aber_mehr_gewaltdelikte_1.791372.html&quot;&gt;&#220;berf&#228;lle (CH)&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/panorama/518/498806/text/&quot;&gt;Morde (USA)&lt;/a&gt;, als oft vermutet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstverst&#228;ndlich gerne Peter. Mit Grund startete die Geschichte in der Offlinewelt und zeigt auf, wie das Internet einen m&#252;hsamen Offline-Prozess optimiert und automatisiert. Technik ist Technik. Wie wir sie anwenden, ist unsere Sache. Gut gibt es eh weniger <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/weniger_diebstaehle_aber_mehr_gewaltdelikte_1.791372.html">&#220;berf&#228;lle (CH)</a> und <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/518/498806/text/">Morde (USA)</a>, als oft vermutet.</p>
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		<title>Von: Rafael</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2010/02/21/danke-ich-raub-sie-dann-mal-aus/comment-page-1/#comment-280240</link>
		<dc:creator>Rafael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:11:08 +0000</pubDate>
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		<description>So gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So gut.</p>
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		<title>Von: Reto Hartinger</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2010/02/21/danke-ich-raub-sie-dann-mal-aus/comment-page-1/#comment-280081</link>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 13:15:22 +0000</pubDate>
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		<description>Was wir unter Privatsph&#228;re betrachten wandelt sich immer mit den technischen M&#246;glichkeiten. Fr&#252;her war jede Telefonnummer (fast) jeden B&#252;rgers bekannt. Da gab es keine Privatsp&#228;hre. Heute meldet fast niemand mehr seine Handynummer, daf&#252;r telefonieren wir mit dem Schatz jetzt auch im Tram - fr&#252;her undenkbar. 

Privatsp&#228;hre l&#246;st sich immer mehr auf - vor allem dann, wenn wir Vorteile daraus ziehen wenn bekannt ist wo wir sind. &#220;berwiegen die Vorteile, sind uns die Nachteile egal. Oder es st&#246;rt mich doch nicht wenn das ganze Tramm h&#246;rt &quot;Schatz i f&#246;if minut&#228; bin i dehei&quot; (die Frage bleibt ob das auch 5 Minuten h&#228;tte warten k&#246;nnen) und ein Einbruch wird unter Kollateralschaden abgebucht.

Privatsp&#228;hre wird auch dadurch aufgel&#246;st, dass ich sie nicht mehr beeinflussen kann. F&#252;r die Ehefrau war ich Samstag l&#228;nger im Gesch&#228;ft, f&#252;r meinen Facebookfreund an seiner Party - wo er mich doch tats&#228;chlich auf einem Bild markiert hat oder das eine Gesichtserkennungssoftware f&#252;r ihn erledigt hat. Oder beim Krankfeiern ist Pech, wenn jemand in plazes.com eingibt dass er bei mir ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was wir unter Privatsph&#228;re betrachten wandelt sich immer mit den technischen M&#246;glichkeiten. Fr&#252;her war jede Telefonnummer (fast) jeden B&#252;rgers bekannt. Da gab es keine Privatsp&#228;hre. Heute meldet fast niemand mehr seine Handynummer, daf&#252;r telefonieren wir mit dem Schatz jetzt auch im Tram &#8211; fr&#252;her undenkbar. </p>
<p>Privatsp&#228;hre l&#246;st sich immer mehr auf &#8211; vor allem dann, wenn wir Vorteile daraus ziehen wenn bekannt ist wo wir sind. &#220;berwiegen die Vorteile, sind uns die Nachteile egal. Oder es st&#246;rt mich doch nicht wenn das ganze Tramm h&#246;rt &#8220;Schatz i f&#246;if minut&#228; bin i dehei&#8221; (die Frage bleibt ob das auch 5 Minuten h&#228;tte warten k&#246;nnen) und ein Einbruch wird unter Kollateralschaden abgebucht.</p>
<p>Privatsp&#228;hre wird auch dadurch aufgel&#246;st, dass ich sie nicht mehr beeinflussen kann. F&#252;r die Ehefrau war ich Samstag l&#228;nger im Gesch&#228;ft, f&#252;r meinen Facebookfreund an seiner Party &#8211; wo er mich doch tats&#228;chlich auf einem Bild markiert hat oder das eine Gesichtserkennungssoftware f&#252;r ihn erledigt hat. Oder beim Krankfeiern ist Pech, wenn jemand in plazes.com eingibt dass er bei mir ist.</p>
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		<title>Von: Peter Hogenkamp</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2010/02/21/danke-ich-raub-sie-dann-mal-aus/comment-page-1/#comment-279940</link>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 21:18:25 +0000</pubDate>
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		<description>Zun&#228;chst danke, Dani, dass Du mich die Geschichte zuerst hast autorisieren lassen. Hatte und habe kein Problem damit, ich habe das Thema ja letzte Woche selbst via Twitter angesprochen.

Ich finde die Hysterie wegen Foursquare, wie sie letzte Woche durch die Medien ging, ziemlichen Quatsch. Es ist doch schon lange so, dass Leute rausfinden k&#246;nnen, wann man nicht zuhaus ist. Schon seit mehreren Jahren h&#228;tte jeder Konferenzblogger ausgeraubt werden m&#252;ssen, wenn er schreibt, er sei an der Konferenz X in Y und nicht zuhaus in Z. Nat&#252;rlich hat das zuerst mit Twitter und nun mit Foursquare eine gewisse neue Intensit&#228;t bekommen, aber der Einbrecher muss ja vor allem sicher sein, dass er zuhaus niemanden antrifft, und das kann er bei uns nun mal nie sein, weil hier noch drei andere Personen leben plus unsere «Familienpraktikantin», die fast jeden Tag da ist. 

Man h&#228;tte das gleiche auch schon seit 30 Jahren mit dem Telefon machen k&#246;nnen: In Z&#252;rich anrufen, aha, Hogenkamp, nimmt ab, auflegen und in St. Gallen einbrechen. Wobei... Via VoiP bin ich jetzt gerade aus St. Gallen unter der Z&#252;rcher Nummer erreichbar -- da f&#252;hrt das Internet eher zur Aufenthaltsorts-Diffusion.

Hinzu kommt, aber das hat nichts mit Foursquare zu tun, dass man bei mir zuhaus praktisch nichts klauen kann. Wenn ich &lt;a href=&quot;http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/rechtes-ufer/Einbrecher-machen-fette-Beute-in-Kuesnacht/story/20490002&quot;&gt;solche Geschichten&lt;/a&gt; beim Tagi lese, frage ich mich immer, wieso die Leute so viel wertvolles Zeug zuhaus rumliegen haben. Ich habe in der Tat ein neues MacBook und dann noch ein recht neues iPhone (beides aber immer dabei), und danach muss ich schon lange &#252;berlegen, was man hier einfach so raustragen k&#246;nnte, das einen hohen Wert hat. Kaum etwas - hier liegen zwar viele Gadgets rum, aber keins davon ist neu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zun&#228;chst danke, Dani, dass Du mich die Geschichte zuerst hast autorisieren lassen. Hatte und habe kein Problem damit, ich habe das Thema ja letzte Woche selbst via Twitter angesprochen.</p>
<p>Ich finde die Hysterie wegen Foursquare, wie sie letzte Woche durch die Medien ging, ziemlichen Quatsch. Es ist doch schon lange so, dass Leute rausfinden k&#246;nnen, wann man nicht zuhaus ist. Schon seit mehreren Jahren h&#228;tte jeder Konferenzblogger ausgeraubt werden m&#252;ssen, wenn er schreibt, er sei an der Konferenz X in Y und nicht zuhaus in Z. Nat&#252;rlich hat das zuerst mit Twitter und nun mit Foursquare eine gewisse neue Intensit&#228;t bekommen, aber der Einbrecher muss ja vor allem sicher sein, dass er zuhaus niemanden antrifft, und das kann er bei uns nun mal nie sein, weil hier noch drei andere Personen leben plus unsere «Familienpraktikantin», die fast jeden Tag da ist. </p>
<p>Man h&#228;tte das gleiche auch schon seit 30 Jahren mit dem Telefon machen k&#246;nnen: In Z&#252;rich anrufen, aha, Hogenkamp, nimmt ab, auflegen und in St. Gallen einbrechen. Wobei&#8230; Via VoiP bin ich jetzt gerade aus St. Gallen unter der Z&#252;rcher Nummer erreichbar &#8212; da f&#252;hrt das Internet eher zur Aufenthaltsorts-Diffusion.</p>
<p>Hinzu kommt, aber das hat nichts mit Foursquare zu tun, dass man bei mir zuhaus praktisch nichts klauen kann. Wenn ich <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/rechtes-ufer/Einbrecher-machen-fette-Beute-in-Kuesnacht/story/20490002">solche Geschichten</a> beim Tagi lese, frage ich mich immer, wieso die Leute so viel wertvolles Zeug zuhaus rumliegen haben. Ich habe in der Tat ein neues MacBook und dann noch ein recht neues iPhone (beides aber immer dabei), und danach muss ich schon lange &#252;berlegen, was man hier einfach so raustragen k&#246;nnte, das einen hohen Wert hat. Kaum etwas &#8211; hier liegen zwar viele Gadgets rum, aber keins davon ist neu.</p>
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