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Das iPad verändert die Telcoszene

von Reto Hartinger

iPad online bereits ausverkauft

Die iPads scheinen bereits ausverkauft zu sein, zumindest was man vorbestellen konnte. Die Läden haben noch Geräte für den Start. Schliesslich möchte Apple auch die Leute noch abfangen, die zwar ein tragbares Mediendevice kaufen möchten, der iPaid aber doch nicht ausreicht.

Verlage geben Rabatt gegenüber Druckversionen

Das iPad wird die Regeln der Verlage ändern. Die Druckkosten und Verteilkosten fallen weg. Die Verteilkosten übernimmt der Nutzer. Anscheinend sind die Verlage bereit, dies via niedrigeren Preis zu kompensieren. Das Wallstreet Journal soll online fast 50 % günstiger zu haben sein. Kein Wunder Druck und Verteilung kosten im klassischen Geschäft 60 %. Beim iPad kommt die Provision an Apple dazu. Welcher Verlag wird wieviel seiner Kostenvorteile an den User abgeben? Es gibt einen neuen Verteilkampf. Stern, Geo und Gala werden die Preisvorteile nicht weiter geben — die auf der WePad Plattform – auf dem iPad hätten sie damit keine Chance. Aber hat WePad eine Chance? Wohl ein Rohrkrepierer, weil das Gerät, das Betriebssystem (Windows 7) und das Inhalteangebot mit dem iPad nicht wird mithalten können.

Gratisbücher bereits zu Beginn

Wie ich angekündigt habe, wird das iPad auch Gratisbücher haben. Vorerst 30.000 Bücher aus dem Projekt Gutenberg, der Public Domain Bibliothek mit mehrheitlich englischsprachigen Büchern.

Telcos werden sich konkurrenzieren

Was war das für ein Aufschrei, als das iPhone mit einem Vertrag verbunden war. Das iPad ist es nicht – was den Vorverkauf einfacher macht. Es wird jetzt auch einen Verteilkampf bei den Telcos einsetzen. Wer hat den besten iPad Daten-Vertrag. Wer subventioniert das Gerät mit wieviel? Das iPad wird nicht nur Segen über die Telcos bringen. Sie müssen endlich wieder ihre Konkurrenz-Muskeln zeigen, um im Rennen zu bleiben. Es bleibt die Frage, wieviele Leute möchten ein iPad mit Datenvertrag und wem reichen die gratis W-Lans. Wird dies ein Trend auslösen, gratis W-Lans anzubieten? Man stelle sich vor, was das iPad und Augmented Reality für Shops bedeuten könnte. Das wäre vielleicht ein Grund für IKEA ein W-Lan auf der ganzen Verkaufsfläche anzubieten.

Das alles hilft dem iPad – aber auch seiner Konkurrenz. Für Window sehe ich keine Chance in diesem Markt, warten wir auf Chrome und Android.

Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Was bietet diese Woche?
25 Web Designs, die Wert auf das Detail legen, 50 Websites in Braun und 50 Websites mit grossen Hintergrundbildern.

Dazu
Lecker Shoppdesignvorlagen bei 1stwebdesigner und exzellente Shop-Showcases. Beispiele toller Infografiken und ein Blick auf 10 Beispiele was wir mit CSS3 machen können.

Da behauptet doch einer: Bye, Bye Web, Hello Apps. Ja dann iPhone App mit HTML5. Für alle die im Web bleiben: Die Pros und Kontras von Sprites.

Es wird Frühling.
Website Frühlingsputz ist angesagt: Tote Links finden – und dann entfernen. Dazu testen, wie zugänglich ist die eigene Website.

Für den Spass
Lustige Errormeldungen Jürg Stucker hat auch einen schönen Link dazu. Tolle Porträts von bekannten Personen.

War jetzt nicht sicher, ob ich diesen einfüge oder diesen

Ach ja, letztes Mal gab es keinen Font Link. Sorry
Retro-Fonts, Fonts mit CSS3 justieren, Wallpaper Typography und Graffiti-Fonts.

Wieso Apple Konkurs gehen könnte

von Reto Hartinger

Hä? Eine gewagte These, wo doch Apple gerade alle Rekorde bricht – bei einer Marktbewertung von 210 Milliarden ist der Primus Microsoft mit 260 Milliarden nicht mehr weit weg. Es scheint eine Frage der Zeit, bis Apple Microsoft überhohlt hat. Anlaysten sehen Apples Aktienkurs bei über 300 oder gar 500 Dollar. Also kein Problem.

Steve Jobs begründet wieso er keine Dividende ausschüttet mit den Risiken die er eingehen will. Das ist angesicht des explodierenden Aktienkurses schwer verständlich. Schauen wir das doch einmal genauer an.

Nein, wäre der iPad oder das nächste iPhone ein Flopp, würde das Apple noch nicht gefährden. Ein Produkt kann das nicht. Schauen wir genauer hin, wieso Apple schon einmal am Rande des Ruins stand. Steve hat darin Erfahrung – einige Male war Apple gefährdet. Es war nicht die Produktvielfalt, die Fehlinvestition in den Newton. Zurzeit ist Apple noch breiter aufgestellt und hat deshalb sogar das Computer aus seinem Namen gestrichen.

Apple hat es nicht mehr fertig gebracht, ein modernes Betriebssystem herauszubringen. Das war das erste Problem. Gravierender aber war, dass der PowerPC Chip nicht mehr auf die Apple Bedürfnisse weiterentwickelt wurde. Zu klein waren die Stückzahlen – obwohl Apple damals einen viel höheren Marktanteil als heute hatte.

Apples Risiko und Chance liegt im eigenen Chip. Wenn es Apple gelingt, einen Chip zu entwickeln welcher der Konkurrenz weit überlegen ist, dann kann Apple seine Märkte – mobiles Computing – dominieren. Das ist die Absicht. Chips zu bauen braucht zwei entscheidende Komponenten, die hellsten Köpfe der Branche und riesige Stückzahlen. Es ist wie beim Uhrwerk – man kann gegen die Swatch Group nicht mit einem eigenen Uhrwerk antreten, höchstens mit einer eigenen Uhr.

Apple wird bald alle seine Geräte mit den eigenen Chips ausstatten und geht damit das Risiko ein, dass es mit dem Innovationsrythmus von Intel nicht nachkommt. Intel ist das natürlich nicht verborgen geblieben und baut nun selbst mit Branchengrössen wie Google an einem Chip wie ihn Apple bauen will. Man notiere Google, nicht Microsoft. Apple riskiert viel, sehr viel. In 3 Jahren könnte Apple auf veralteter Technologie sitzen bleiben. Eine Abwärtspirale beginnt. Weniger Produkte werden verkauft, was die Chipproduktion noch teurer macht. Der Chip ist die teuerste Komponente in einem Computer. Noch weniger Geräte werden abgesetzt etc. etc. Apple wäre isoliert und könnte nicht einfach so einen neuen Chip einkaufen – das Betriebssystem würde darauf nicht laufen.

Dich Chance dass es Apple packt sind da. Aber gopf, Apple soll nun endlich den von mir immer geforderten TV bringen, sonst bringt ihn Google. Auch darin braucht es spezielle Chips, die Apple die nötige Stückzahl liefern könnte.

Eine weitere Gefahr droht, wenn jemand Palm kauft. Palm hat zwar kein interessantes Produkt. Weder in Sachen Hard- noch Software aber sitzt auf einigen Patenten mit denen ein Käufer die Konkurrenz im Atem halten könnte. Apple sollte Palm einen Rettungsdeal anbieten, wie es damals Microsoft mit Apple gemacht hat. Patente gegen hm, äh, was? Betriebsystem? Ob das Sinn macht?

Freuen wir uns auf die nächsten drei Jahre und hoffen, dass Apple der Technologietreiber bleibt.

Neu für AdWords: Search Funnels und Remarketing

von Lukas Stuber

[Crossposting]

Keine üble Woche in Sachen AdWords – gleich zwei massive Neuerungen hat Google eingeführt:

Search Funnels: Neue Reportings, die den Weg des Users über verschiedene Keywords nachzeichnen.
Remarketing: Ads im Content-Netzwerk jenen Usern servieren, die zuvor zwar auf ein Search Ad geklickt, aber nicht konvertiert haben.

Die Search Funnels verhelfen zu einer viel genaueren monetären Bewertung von Keywords innerhalb von AdWords-Kampagnen; das Remarketing-Konzept soll Werbetreibenden dazu verhelfen, verloren geglaubte User noch einmal abzuholen.

Search Funnels: Keywords sind Teamplayer

Auf den ersten Blick ist die Bewertung von Keywords ja ganz simpel: Die Klickkosten pro Keyword weist Google ja sowieso aus, und die damit erzielten Konversionen bis hinab zum Umsatz sind ebenfalls problemlos messbar, mit Google Conversion Tracking gleich innerhalb des AdWords Accounts selber. Allerdings: Die Zahlen sind eigentlich falsch, da sie ausnahmslos auf einer Last-Click-Messung fussen – das zuletzt geklickte Keyword kriegt den ganzen Ruhm, die vorangegangene Geschichte wird ausgeblendet.

Konkretes Beispiel:

  1. User sucht nach [bücher], klickt u.a. auf Buchhandlung #1, kauft aber nicht ein.
  2. User sucht nach [das verlorene symbol], klickt weitere Ergebnisse an ohne einzukaufen, und das AdWord von Buchhandlung #1 sieht er zwar, klickt aber nicht.
  3. User sucht nach [buchhandlung #1], klickt das AdWord an und kauft ein.

Die gängige Last-Click-Messmethode würde hier zu folgendem Schluss führen:

  1. [bücher] hat bloss Geld gekostet.
  2. [das verlorene symbol] hat zwar keine Kosten verursacht, aber auch nichts gebracht.
  3. [buchhandlung #1] ist das einzige Keyword, das funktioniert.

Hupps, schon schief gegangen: Die ersten beiden Keywords lieferten wertvolle Assists, der Brand brauchte zuletzt bloss noch einzuschieben – Keywords sind Teamplayer, keine Solokünstler, und dank den Search Funnel Reports wird das jetzt auch transparent, inklusive klicklosen Impressions, was anderen pfadmessfähigen Tools gegenüber ein massiver Vorteil ist. Wie man derlei Assists konkret bewertet, ist dann wieder eine ganz andere Frage (siehe auch die Einführung bei Search Engine Land zum Thema Attribution Models).

Die neuen Reports sind noch nicht überall verfügbar, aber dem Vernehmen nach wird der Roll Out relativ rasch geschehen.

Remarketing: Entfleuchende User am Kragen packen

Ganz anders gelagert ist das Remarketing-Konzept, das man schon von Yahoo! oder Microsoft kennt, allerdings unter dem Namen Retargeting. Bei Remarketing gehts darum, User, die man via Google AdWords schon mal auf die Seite gebracht hat, später draussen im Google’schen Content-Netzwerk nochmals anzusprechen.

Konkretes Beispiel:

  1. User sucht bei Google nach [nike lunar elite], klickt mein AdWord, kauft aber nix.
  2. User surft irgendwo auf einem JogBlog rum, der AdSense eingebunden hat – und jetzt kann ich ihm den Nike Lunar Elite nochmals anbieten, beispielsweise mit einem attraktiven Rabatt, um den User doch noch umzustimmen.

Cool, nicht? Aus Marketer-Sicht natürlich schon. Fragt sich allerdings, wie cool der User das findet – eventuell fühlt er sich da eher gestalkt…

Remarketing ist im Unterschied zu den Funnel Reports bereits überall verfügbar, und wir haben erste Tests gestartet – auf die Zahlen bin ich mal gespannt.

Best of Swiss Web: unblu

von Reto Hartinger

Die Branche hat sich wieder gefeiert und gekürt. Wilmaa.com hat den Master abgeräumt. Mein Liebling unblue hat sich gleich 3x feiern lassen aber die höchste Auszeichnung nicht gewonnen. Unblu ist ein technisches Meisterwerk, das schon fast 10 Jahre alt ist. Erstmals öffentlich gezeigt an der Internet Briefing Ajax Konferenz. Wir hatten damals Bauklötze gestaunt, weil die innovativen Entwickler etwas vollbracht hatten, was niemand für möglich gehalten hat. Bernie und ich haben uns überlegt in dieses Produkt zu investieren. Wir haben es nicht gemacht, dafür hat Luc Haldiman Geld und Geduld aufgebracht. Nochmals fast 5 Jahre hat es gedauert, bis Unblu fertig wurde. Bravo Luc! Unblu wird sicher ein Erfolg werden.

Unblu wird auch Thema beim Mai Briefing “Neue Wege zum Kunden“.

Jürg bei der Laudatio für unblu (nächstes Mal nicht mehr ablesen bitte)

Jürg bei der Laudatio für unblu (nächstes Mal nicht mehr ablesen bitte)

Harte Hunde (ohne Ahnung?) in Bern

von Daniel Niklaus

Parlamentarier gnadenlos. In dieser Session fletschten unsere Parlamentarier richtig die Zähne und wetzten die Messer gegen Killerspiele. Nicht nur eine Altersbeschränkung forderten die Mannen und Frauen Volksvertreter. Nein. Killerspiele sollen verboten werden. Ja, auch mündige Erwachsene dürfen nicht selbst entscheiden, ob sie ein Killerspiel spielen oder nicht. Jetzt wird aufgeräumt mit diesem Schund. So der Auftrag an den Bundesrat.

Haben die eine Ahnung von Erziehung und Führungsprinzipien?

Ich bin kein Pädagoge und auch kein Politiker. Aber als Vater, Lehrmeister und Arbeitgeber lernte ich, härtere Strafen bringen gar nichts, wenn beim Fehlverhalten keine Konsequenzen drohen. Im Gegenteil, wer immer höhere Strafen androht, aber nicht dafür sorgt, dass sie durchgesetzt werden, macht sich zur Lachnummer.

Spielen wir durch, wie Jugendliche trotz Verbot zu einem Killerspiel kommen

Ich lasse mich hier nicht darüber aus, dass der Begriff Killerspiele an und für sich reine Polemik ist und es keine klare Regel gibt, was ein Killerspiel ist. Als Beispiel nehmen ich darum das viel geschmähte Call of Duty.

    Schritt 1: Surfen Sie zu http://btjunkie.org/
    Schritt 2: Im Suchfeld geben Sie call of duty crack ein.
    Schritt 3: Downloaden, installieren

Toller Job liebe Politiker.

Ps: Was das Parlament auch noch bestimmt hat, wer die Krankenkassenprämie nicht bezahlt, dem kann medizinische Hilfe verweigert werden. Wer hat da über das Zweiklassensystem der USA den Kopf geschüttelt? Aber das gehört nicht in einen Tech-Blog…

Social Media Marketing Konferenz platzt aus allen Nähten: Umzug ins Kongresshaus

von Reto Hartinger

Social Media Marketing ist im Trend. Trotz des unglücklichen Datums – Dienstag nach Ostern – haben sich bis Dato über 200 Personen für unsere Social Media Marekting Konferenz am 6. April angemeldet. Das Hotel Widder war schon anlässlioch der E-Commerce Konferenz mit 100 Personen am Anschlag seiner Kapazität. Deshalb haben wir uns kurz entschlossen, neue Räumlichkeiten zu suchen und im Kongresshaus Zürich gefunden. Wir haben also wieder Kapazität um neue Teilnehmer aufzunehmen.

Das Event verspricht guten Input und wird wohl der beste und grösste Anlass zu Social Media Marketing sein. Nicht nur wegen der guten Themen und Referenten, die Teilnehmer selber sind hochkarätig und wie immer am Internet Briefing, kann man gute Kontakte knüpfen. Wirf einen Blick auf den

Auszug aus der Teilnehmerliste:

AKAD Akademikergesellschaft AG

Axel Springer Schweiz AG

Axpo Holding AG

Argus der Presse AG

Axpo Informatik AG

Bayer (Schweiz) AG

Betty Bossi Verlag AG

Basler Kantonalbank

Berner Kantonalbank BEKB | BCBE net

Best Western Swiss Hotels

BISON Schweiz AG

buch.ch

Bundeskanzlei

Car4you

Credit Suisse

Cornèr Banca S.A.

Elektrizitätswerke des Kantons Zürich EKZ

Daniel Swarovski Corporation AG

Edelweissair

EMC Computer Systems AG

Hapimag AG

homegate AG

Interroll (Schweiz) AG

jobs.ch ag

La Prairie Group  JUVENA (INTERNATIONAL) AG

MEDEWO  AG

Migros-Genossenschafts-Bund

neckermann.ch ag

NZZ am Sonntag

OSEC

Pavatex SA

Phonak AG

Postfinance

RailAway AG

Radio 32

Rega Schweiz. Rettungsflugwacht

Ricardo Schweiz AG

Ruf Informatik AG

Schweizer Fernsehen SF DRS

Schweizer Radio DRS

Schweizer Verband der Raiffeisenbanken

Schweizerische Bundesbahnen SBB

Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft

Schweiz. Rotes Kreuz SRK

Swiss Life

Scout24 (Schweiz) AG

Sony Computer Entertainment

Stadt Winterthur

Stuco AG

Suva

SWATCH AG

Swisscom Fixnet AG

Tamedia AG

tilllate Schweiz AG

TNT Swiss Post

Touring Club Suisse (TCS)

Underberg AG

Universität Bern

Verlag A. Vogel AG

Victorinox AG

World Vision Schweiz

WWF Schweiz

ZHAW Zürcher Hochschule Winterthur

Zuger Kantonalbank

Zühlke Engineering AG

ZVV Zürcher Verkehrsverbund

Bist Du noch nicht dabei? Dann wird es höchste Zeit, Dich anzumelden:

Social Media Marketing Konferenz

6. April 2010    neu Kongresshaus Zürich

08.30-09.15 Social Media Trends für eigene Website nutzen
09.15-09.45 Social Media Aktivitäten monitoren – Am Puls der User sein
09.45-10.30 Vom Dialog zum Lead: Social Media Marketing und CRM
10.45-11.15 Inhalte für Social Media
11.15-11.50 Storytelling in Social Media
11.50-12.30 Social Media im E-Commerce – Nur wer den echten Dialog will, hat Erfolg
13.30-14.15 Webapps für Facebook und Co
14.15-15.00 Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co.
15.00-16.00 Twitterstrategien für Business und Persönlichkeiten
16.15-16.50 Virale Twitter-Applicationen: Wie man in 4 Wochen 600′000 Benutzer gewinnt
16.50-17.30 Social Media goes mobile

Alle Abstracts:
Anmeldung: Social Media Marketing Konferenz

Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Showcase von: höheren Fachschulen, Universtitäten & Co, Web Design in China, Mobile Sites, Webdesign in Gelb, Portfolio Websites, Web Application Interfaces, Logodesign für Essen und Getränke, Logo Design Case StudiesWerbebilder zum Schmunzeln und aussergewöhnliche Visitenkarten.

Firefox Addons für Blogger, 100 essential web development tools, Web Design Tutorials und 40 CSS Tools.

Zum Verschenken: Buttons und Icons, gratis Onlinebücher zum Thema Web-Design und ein vertiefter Blick ins Google Analytics.

CSS-Tricks macht sich die Überlegung, dass bei Formularen dem User zuerst die wichtigsten Fragen gestellt werden, also nicht: Dein Name und dann die Frage sondern zuerst die Frage und dann deinen Namen.

Ein Link für unsere Apple-Jünger und die unglaublichen Fähigkeiten behinderter Künstler.

Cloud Computing für Gamers

von Daniel Niklaus

Die besten Games, die aktuellsten Games in HD so schnell wie nie zuvor auf einem 7 Jahre alten PC oder dem iPhone – das und nicht weniger verspricht onlive. Wie das funktionieren soll? Cloud-Computing. Statt Games offline zu installieren, werden sie als Stream auf dem PC, dem Handy oder dem TV ausgegeben. Installiert, gepatcht (neue Upgrades), gerechnet und gespeichert werden die Spiele in einer zentralen Rechnerfarm.

Was für ein Fortschritt für die Gameproduzenten & Spieler

Keine Portierungen mehr auf Konsolen und X-PC Varianten. Kein Problem mehr mit Raubkopien. Was für ein Segen für die Spieler. Keine mühsamen Installationen mehr. Jedes Spiel zu jeder Zeit abrufbereit. Statt 109 Franken für ein Spiel auszugeben, das einem nach 30 Minuten langweilt, nur noch Spiele bezahlen, die Lust und Laune machen.

Es fing 1996 mit dem NC von Oracle an. Dann nannten wir es ASP – Fehlschlag – und hofften mit dem Wort SaaS den Durchbruch zu schaffen. Dieser Begriff wurde nochmals abgelöst, weil wir vor wenigen Jahren noch zu niedrige Bandbreiten hatten und die IT-Welt noch nicht bereit war. Aber jetzt, wo wir Google Docs mit aller Selbstverständlichkeit nutzen, Salesforce etabliert ist und Breitband sich durchgesetzt hat, bricht das Cloud Computing Zeitalter an.

Auch in der Gameindustrie.

PEGI – und der undankbarste Job der Schweiz: Bundesrat

von Daniel Niklaus

Die beste Entscheidung, die ein Bundesrat treffen kann, ist zurückzutreten. Auf einmal klopfen ihm alle auf die Schultern, loben seine hervorragende Arbeit und was für ein toller, angenehmer Bundesrat er/sie doch war. Vorher kennt ein Bundesrat eigentlich nur eines: Haue. Haue von Links, Haue von Rechts und Haue aus der Mitte. Je nach gewähltem Departement ist es etwas schlimmer oder man kann sich besser verstecken.

Da ist man für die Finanzen zuständig und muss feststellen, dass das Ausland einem die Agenda diktiert, da ist man im Ausland und hält sich an die örtlichen Gesetze und wird zu Hause für das – gesetzlich verlangte – Kopftuch in die Pfanne gehauen, und wenn man einmal nüchtern und sachlich einen Sachverhalt versteht und kommuniziert, scheren sich die Politiker und Lobbyisten einen Deut darum und machen Stimmungskampf. So wie mit dem Ruf nach dem Killerspielverbot.

Im Parlament hängen diverse Motionen, die Killerspiele verbieten wollen. Kantonalparlamente spielen sich zu den grossen Moralverteidigern auf, und verlangen wegen der Jugendgewalt das Verbot von Killerspielen. Dabei hat der Bundesrat die Sache schon längst erfasst und in der Antwort einen vernünftigen Weg aufgezeigt, wie die Jugend besser geschützt werden kann und die Erwachsenen selbstbestimmt weiter das machen können, was auch niemanden Schadet.

Antwort des Bundesrat auf ein Killerspielverbot

    Der Bundesrat geht mit der Motionärin einig, dass vor allem solche Produkte problematisch sind, welche die Bereitschaft zu Gewaltanwendung verstärken. Dies ist nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen aber nur bei Gewaltdarstellungen der Fall, die eine gewisse Intensität aufweisen. Die Ergebnisse der verfügbaren wissenschaftlichen Studien lassen vermuten, dass die häufige Nutzung von Egoshooter-Computerspielen nicht ursächlich für gewalttätiges Verhalten von Jugendlichen – geschweige denn von Erwachsenen – ist.

Der Bundesrat verschliesst aber nicht die Augen. In der Schweiz fehlt ein abgestuftes Verkaufsverbot an Jugendliche. Mit PEGI gibt es eine europäische Alterskontrolle für Spiele. Diese zu übernehmen, ist im Interesse von Gamern und müsste im Interesse eines jeden liberal denkenden Politikers sein.

Wer sich aktiv zeigen will, unter gamerights.ch vereinen sich erwachsene Spieler, die sich nicht von Politikern und möchtegern Moralisten sagen lassen wollen, was sie spielen dürfen und was verboten wird.

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