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Palm geht an HP – schlecht für Microsoft Mobile

von Reto Hartinger

Nun hat als HP bei Palm zugeschlagen und kann sich über ein modernen Handybetriebssystem freuen. Damit steht Windows Mobile wieder einen Schritt näher am Abgrund. HP zeigt auf, wie verzweifelt die Microsoft Kunden sein müssen, um mit Google und Apple mithalten zu können. Kann Microsoft die abgesprungenen Kunden wieder zurückgewinnen, wenn sie endlich mit einem modernen Windows Mobile kommen? Klar ist, dass sie dann noch über keine Apps verfügen. Ob die Entwickler dann überhaupt noch auf diesen Zug aufspringen wollen, wo doch keinee Hardware-Partner mehr vorhaden sind, ist fraglich. Ich erinnere mich wie Steve Ballmer gelacht hat, als ihm das ach so zu teure iPhone vorgestellt wurde und er sich brüstete, dass Microsoft doch auf allen Handys schon drauf ist und wieviel Umsatz sie damit generieren. Schade, das war eine Fehleinschätzung.

Chipkrieg: Google steigt ein

von Reto Hartinger
Google kauft die kleine Chipdesign Firma Agnilux von Dan Dobberpuhl, der 2003 das 2008 die von Apple übernommene P.A. Semi gegründet hatte. Es ist bekannt, dass Apple die besten Talente im Chipmarkt aufkauft, Dan Dobberpuhl konnten sie nicht halten. Weshalb kauft nun Google dieses Start-up?
Apple leistet sich eigene Handy-Chip, um die Funktionen der Hardware und des Betriebssystems noch besser gerecht zu werden und vor allem performanter zu machen. Es ist entscheidened, wie lange ein Handy gebraucht werden kann. Genau da wird der Unterschied zu Android-Phones liegen. Apple kann den Markt dominieren, wenn Apple alles aus einer Hand macht. Und Apple ist dabei dies zu tun. Erstmals ist der neue Chip im iPad verwendet worden und die Anwender staunen über die Geschwindigkeit und die lange Laufzeit. Google muss also gleichziehen, Google wird in das Chip-Design einsteigen oder wenigsten die besten Köpfe im Chip-Design an sich binden, um sie Apple wegzuschnappen. Ich glaube nicht, dass Google tatsächlich eigen Chips bauen wird. Google könnte aber das Chipdesign oder Teile davon lizenzieren. Das wird von den Herstellern übernommen oder nicht. Weniger riskant als Apples Strategie.
Apple wird bald alle seine Geräte mit den eigenen Chips ausstatten und geht damit das Risiko ein, dass es mit dem Innovationsrythmus von Intel nicht nachkommt. Intel ist das natürlich nicht verborgen geblieben und baut nun selbst mit Branchengrössen wie Google an einem Chip wie ihn Apple bauen will. Man notiere Google, nicht Microsoft. Apple riskiert viel, sehr viel. In 3 Jahren könnte Apple auf veralteter Technologie sitzen bleiben. Eine Abwärtspirale beginnt. Weniger Produkte werden verkauft, was die Chipproduktion noch teurer macht. Der Chip ist die teuerste Komponente in einem Computer. Noch weniger Geräte werden abgesetzt etc. etc. Apple wäre isoliert und könnte nicht einfach so einen neuen Chip einkaufen – das Betriebssystem würde darauf nicht laufen.
Handyhersteller sind also von der Innovation des Betriebssystems abhängig. Apple weitet das Spiel noch aus und betreibt Innovation beim Handy-Chip, um die Funktionen der Hardware und des Betriebssystems noch besser gerecht zu werden. Genau da wird der Unterschied zu Android-Phones liegen. Apple kann den Markt dominieren, wenn Apple alles aus einer Hand macht. Und Apple ist dabei dies zu tun. Wird der iSlate den neuen Chip bereits haben? Ich hoffe es.
Wenn Apple die AMD Chips nur für sich bräuchte, wäre AMD zu gross um die Firma zu kaufen. Die machen einfach noch viel zu viel für Andere. Dann wären nur die besten Ingenieure spannend.
Wer Chip Betriebssystem und den Softwaremarkt beherrscht, der braucht nicht 100 % aller Geräte selber herzustellen um die Kontrolle über die Qualität der Plattform zu behalten. Apple würde ja auch als Hardwareproduzent bestehen bleiben. Voraussichtlich.
Die Frage ist eh, wird das normale Betriebssystem und damit die normalen Chips nicht zum Auslaufmodell? Wird es in 5 Jahren noch diese schweren Betriebssysteme mit den massigen Chips geben? Wenn nicht, lohnte sich ein Kauf auch weniger.
Apple könnte aber trotzdem die Strategie AMD fahren und damit Microsoft in die härteste Kriese stürzen – ihr Stammgeschäft angreifen. Ich bin überzeugt, dass die Apple OS Plattform innerhalb von 3 Jahren 30 % Marktanteil erreichen könnte. Apple könnte dann von diesen 30 % auch den Software/Inhaltemarkt dominieren.
Das wäre auch die Möglichkeit, Intel/Google Paroli zu bieten. Alleine schafft das Apple nie und nimmer.
Intel ist der Königsmacher. Erinnern wir uns. Intel liess IBM fallen und hat sich Microsoft (und in dessen Schlepptau Compaq) angelacht. Der Platzhirsch IBM musste gar aus dem PC-Geschäft aussteigen. Dasselbe könnte nun Microsoft passieren. Die Intel/Google Allianz kann stark werden. Android könnte die führende Plattform für Mobiltelefone und Chrome für die neue Art von Computer sein.

Google kauft die kleine Chipdesign Firma Agnilux von Dan Dobberpuhl, der 2003 das 2008 die von Apple übernommene P.A. Semi gegründet hatte. Es ist bekannt, dass Apple die besten Talente im Chipmarkt aufkauft, Dan Dobberpuhl konnten sie nicht halten. Weshalb kauft nun Google dieses Start-up?

Apple leistet sich eigene Handy-Chip, um die Funktionen der Hardware und des Betriebssystems noch besser gerecht zu werden und vor allem performanter zu machen. Es ist entscheidened, wie lange ein Handy gebraucht werden kann. Genau da wird der Unterschied zu Android-Phones liegen. Apple kann den Markt dominieren, wenn Apple alles aus einer Hand macht. Und Apple ist dabei dies zu tun. Erstmals ist der neue Chip im iPad verwendet worden und die Anwender staunen über die Geschwindigkeit und die lange Laufzeit. Google muss also gleichziehen, Google wird in das Chip-Design einsteigen oder wenigsten die besten Köpfe im Chip-Design an sich binden, um sie Apple wegzuschnappen. Ich glaube nicht, dass Google tatsächlich eigen Chips bauen wird. Google könnte aber das Chipdesign oder Teile davon lizenzieren. Das wird von den Herstellern übernommen oder nicht. Weniger riskant als Apples Strategie.

Apple wird früher oder später alle seine Geräte mit eigenen Chips ausstatten und geht damit das Risiko ein, dass es mit dem Innovationsrythmus von Intel nicht nachkommt. Intel ist das natürlich nicht verborgen geblieben und baut nun selbst mit Google an einem Chip.

Es wird zwei Arten von Chips geben – die für Mobilgeräte. Da ist Intel ein Lehrling. Und jene für PCs und die Serverseite. Da ist Intel der unbestrittene Star und macht damit noch mehr Marge als Microsoft mit Software. Nur, die Zukunft wird aus 100ten von Millionen Smartphones, Pads und Netzcomputern bestehen.  Also genau dort wo Intel nicht drin ist. Das Betriebssystem wird Chrome oder Android sein oder eben von Apple. Microsoft sieht die Felle davonschwimmen – wenn sie das Problem überhaupt schon erkannt haben.

Intel ist der Königsmacher. Erinnern wir uns. Intel liess IBM fallen und hat sich Microsoft (und in dessen Schlepptau Compaq) angelacht. Der Platzhirsch IBM musste gar aus dem PC-Geschäft aussteigen. Dasselbe könnte nun Microsoft passieren. Die Intel/Google Allianz kann stark werden. Android könnte die führende Plattform für Mobiltelefone und Chrome für die neue Art von Computer sein.

Es möglich, dass Apple den Intelkonkurrenten AMD kauft und damit Chip,bBetriebssystem und den Softwaremarkt beherrscht. Apple würde in Spähren vorstossen, die wir uns noch gar nicht ausdenken können. Doch gegen die Intel/Goolge Allianz anzutreten ist nicht einfach. Apple wird deshalb anderen Herstellern seine Plattform zur Verfügung stellen. Chip und Betreibssystem sind die teuersten Komponenten – damit lässt sich viel Geld verdienen. Apple braucht nicht 100 % aller Geräte selber herzustellen um die Kontrolle über die Qualität der Plattform zu behalten.  Apple würde wie Intel/Google anderen Herstellern eine Plattform zur Verfügung stellen, selber aber Apple auch als Hardwareproduzent bestehen bleiben und an der Software und Inhalten mitverdienen.

Apple könnte damit Microsoft und Intel in die härteste Kriese stürzen – ihr Stammgeschäft angreifen. Ich bin überzeugt, dass die Mac OS Plattform innerhalb von 3 Jahren 30 % Marktanteil erreichen könnte. Apple könnte dann von diesen 30 % auch den Software/Inhaltemarkt dominieren.

Oder Apple geht daran konkurs. Gelingt es Apple nicht, Innovationsführer mit den Chips zu sein könnte Apple auf veralteter Technologie sitzen bleiben. Eine Abwärtspirale beginnt. Weniger Produkte werden verkauft, was die Chipproduktion noch teurer macht. Der Chip ist die teuerste Komponente in einem Computer. Noch weniger Geräte werden abgesetzt etc. etc. Apple wäre isoliert und könnte nicht einfach so einen neuen Chip einkaufen – das Betriebssystem würde darauf nicht laufen.

Romandie.com verkauft Yahoo

von Reto Hartinger

Des öfterns waren Sites mit der Vermarktung ihrer Werbefälche nicht zufrieden. Meist war die Eigenvermarktung unabhängiger Sites erfolgreicher als ein Vertrag mit einem Exklusivpartner. Beispiele dafür sind search.ch und romandie.com.

Noch erfolgloser als die einheimischen Sites sind die grossen Ausländer wie z.B. Yahoo. Sie hatten versucht einen eigenen Verkauf aufzuziehen. Ausser Spesen nichts gewesen. Aber auch die Vermarkter buchen nur marginal bei Yahoo ein.

Jetzt hat Yahoo mit Romandie.com einen Vermarktungsvertrag abgeschlossen. Mit monatlich mehreren hundert Millionen Unique Visitors gehört Yahoo zu den meist besuchtesten Internetseiten der Welt. Yahoo ist auch in der Schweiz ein Schwergewicht.

Mal sehen ob die Partnerschaft die nötigen Umsätze bringt. Romandie.com gehört zur welschen Verlagsgruppe Edipresse.

Karneval der Verleger: Possenreissen am Abgrund

von HelmuthFuchs

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Die Verlegerszene zu beobachten ist, wie einen Film über das Aussterben der Dinosaurier zu schauen: Man wird von einem wehmütigen Schaudern erfasst, ist aber eigentlich froh, wenn es diese Spezies in den heimischen Gefilden nicht mehr gibt. Was die „grossen“ Verleger in den letzten Jahren alles verkannt, versäumt und versenkt haben, wird Geschichtsbücher füllen.

In einem letzten Aufbäumen wird zwar nochmals viel Flurschaden in der Medienlandschaft angerichtet, doch die Unausweichlichkeit des Untergangs zeichnet sich mit jeder Übernahme, jeder Ankündigung und jedem Entlassungsschub ab. Die regionalen Medienkönige haben die Zeichen der Zeit verschlafen und sind nicht in der Lage, unter steigendem Druck, zukunftsträchtige Antworten auf die dringendsten Fragen zu finden. Im Printbereich merken auch die letzten Inseratekunden, dass eine ganzseitige Anzeige zwischen Börsenkursen vom Vortag etwa so wirkungsvoll ist wie die Selbstregulierungskraft bei den Lohnexzessen im Finanzsektor.

Weiter…

Apple und AMD – Übernahme?

von Reto Hartinger

Es gehen Gerüchte, dass Apple auf AMD Prozessoren umsteigen könnte, weil AMD Leute auf dem Apple Campus gesichtet wurde. OK, kann sein. Ich denke aber, dass Apple versucht sein könnte AMD gleich zu kaufen und nicht einfach die Chips einzukaufen. Wieso? Apple wird das sicher prüfen auch wenn die wahrscheinlichkeit klein wäre. Apple kann im Chipdesign von AMD in den Gesprächen lernen. Aber Apple hat ein tatsächliches Interesse.

Mit dem eigenen Chip kann Apple ein OEM-Geschäft aufziehen. Apple würde den Chip und das Betriebssystem beherrschen und damit die teuersten Komponenten eines PCs. Für Apple ist es nicht wichtig im PC-Hardwaremarkt Geld zu verdienen. Wenn man aber den Marktanteil des Mac-OS Signifikant steigern könnte und am Verkauf des Chips und des Betriebssystems verdienen könnte, wäre das Signifikant interessanter als mit marginalen Marktanteilen mit eigenen Geräten herumzudümpeln. Schliesslich kann Apple ja auch den Appstore und Konsorten so besser vertreiben und nochmals Kohle machen. Übrigens, egal ob dann Windows oder MacOs auf der AMD bzw Apple betriebenen Kiste laufen.

Ganz abwägig sind meine Gedanken also nicht. Verfügt Apple über den nötigen Cash?

Warum Apple die Entwicklertools einschränkt

von Reto Hartinger

Dieser Schritt ist nicht gegen Adobe – er ist pro iPad. Beim iPhone hatte Apple die Nase vorn. Alle waren überrascht und mussten Konzepte finden, wie dem iPhone zu begegnen wäre. Das liess Apple ein Jahr Zeit eine Vormachtstellung bei den Apps zu generieren. Beim iPad ist das nicht so. Apple hat maximal 6 Monate Zeit. In dieser Lücke muss Apple die Entwickler für sein Teil begeistern. Sie müssen Software schreiben und Apple muss viele viele Geräte verkaufen damit sich das lohnt. Jeglicher Vorteil wäre dahin, würde diese Software dann auch auf Android Pads laufen.

Das kann man jetzt verteufeln wie man will, aber Apple muss so handeln. Über einen Preiskampf kann Apple sich nicht im Rennen halten. Es ist wohl auch gut so für die Kunden und Entwickler, weil so auch ein Feature-Rennen zwischen den Plattformen statt ein Preiskriegt entsteht. Der Standard HTML5 wird weiter getrieben – das nützt allen Internetnutzern.

Google Chrome OS steht auch bald in den Startlöchern. Hat Apple dem etwas entgegen zu setzen? Das gibt nochmals eine weitere Gerätekategorie, noch billiger als die Pads, Slates und Netbooks.

Videos die Lebenssimulatoren

von Daniel Niklaus

Die am längsten laufende US-Zeichentrickserie heisst: Die Simpson. Zur Serie gibt’s den Film, Comics, Videospiele, Sammelkarten, Figuren, Bettanzüge – alles. Seit 1989 schauen Woche für Woche die Zuschauer begeistert die Serie. Mein „Junior“, 19. Jahre, ist nicht nur mit den Simpsons aufgewachsen, wir sehen uns noch heute gemeinsam die Serie an. Heute hat er aber einen ganz anderen Blickwinkel. Heute sieht er, was diese Serie so erfolgreich macht. Denn die Simpsons sind nicht einfach eine Zeichentrickserie, die Simpsons sind Lebenssimulatoren.

Beitrag für den Blog Carnival zum Thema Video und E-Learning

Lebenssimulatoren?

Die Simpsons verstehen es, Lebenssituationen auf den Punkt zu bringen und die verschiedenen Konsequenzen aufzuzeigen. In einer Episode entdeckt Bart, wie er seine Eltern gegeneinander ausspielen kann. Der Zuschauer sieht, wie sich dies auswirkt und erhält durch die verschiedenen Figuren und Szenen „Handlungsalternativen“. In anderen Episoden steht das Thema Versöhnung im Mittelpunkt, oder wie man sich verhält, wenn der Psychologe meint, mit diesem Kind stimmt etwas nicht. Wie ist das erste Verliebtsein oder was kann man machen, wenn ein neuer Junge in die Klasse kommt und einem die Show stiehlt. Die Simpsons sind Lebenssimulatoren. Und so lächelt „Junior“ heute oft nach einer Serie und erinnert sich an Diskussionen, die wir früher hatten, wenn es um Hausaufgaben, Kollegen oder Erziehungsfragen ging.

Es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um die Essenz der Wahrheit

Video in E-Learning sollten ebenfalls Lebenssimulatoren sein. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Marketing-Diskussion in der Firma und Sie möchten in kurzer Zeit den Leuten zeigen, auf was sie achten müssen. Welche Bedenken vorgebracht werden und welch verschiedene Meinungen in der Sitzung vorkommen werden. Gibt es eine bessere Einführung als diese?

Oder nehmen Sie eine Klasse an der Uni St.Gallen, wo es um das Thema Leadership geht. Eine Diskussion ist mit diesem Video nicht nur gestartet, sondern sie bringen mit einem anschaulichen Beispiel komplexe Fragen auf den Punkt:

Videos sind machtvolle Lebenssimulatoren. Nutzen Sie dies.

Warum ich kein Apple-App entwicklen will

von Daniel Niklaus

An der Social Media Konferenz stellte ich www.mippin.com vor. Mit einem RSS Feed und diesem kleinen Tool, ist in wenigen Minuten eine Handy-Optimierte Website erstellt. Ein Zuschauer fragte, warum noch eine Website für das iPhone enwtickeln, macht man doch heute in Nullkomanix eine App. Eine App für Apple will ich aber NICHT entwickeln, weil Apple die Entwickler sch****egal sind.

Flash ist nicht überall beliebt. Die Open Source Jünger verteufeln Flash als proprioritären Kommerzmüll und viele User glauben, mit Flash können nur bunte, nervige Werbebanner erstellt werden. Darum ist für beide Gruppen gut, dass Flash nicht auf dem iPhone läuft.

Keine Diskussion über pro oder kontra Flash

Wer glaubt, dass Apple einen Kampf für den User austrägt, hat sich mächtig geschnitten. Apples App-Cash-Cow funktioniert nur, weil es KEIN Flash gibt. Man stelle sich vor, die meisten Apps sind kleine Spiele. Wie viele Spiele würden installiert, wenn man auf Flash zugreifen könnte? Wohl keine 10%. Das würde nicht nur dem App-Store schlecht geraten – Apple würde dazu auch ihren gewünschten Geldesel iAd die Luft abschneiden. Denn Google hätte in Nullkommanix Adwords für Flash online.

Apple schert sich einen Dreck um Entwickler

Man verzeihe mir die deftige Aussprache. Aber was sich Apple heute leistete, haut dem Fass den Boden raus. Ich kann ja nachvollziehen, dass man kein Flash installiert, um Geld zu verdienen. Was ich aber nicht verstehe, wie kann man “unautorisierte” Entwicklungsumgebungen ausschliessen? Apple verbot heute den Entwicklern, nicht von Apple abgesegnete Programmierwerkzeuge für die Entwicklung von Apps einzusetzen. Hallo. Das ist in etwa so, wie wenn mir Ikea verbietet, einen nicht abgesegneten Schraubenzieher für das Zusammenschrauben eines Bettes zu verwenden. Ab sofort dürfen Sie keinen Flash-Compiler mehr für die iPhone-Apps Entwicklung nutzen.

Apple kennt keine Freunde und zeigt null Loyalität

Apple geht es blendend. Heute. Das war nicht immer so. Die Marktanteile schrumpften, die Hardware war veraltet und die meisten Softwarefirmen setzten längst auf den PC. Eine Firma hielt lange treu zu Apple. Adobe. Für mich ist es schwer nachzuvollziehen, was Apple sich dabei denkt, einen lange Weggefährten so zu behandeln. Denn hätte Adobe die Unterstützung in der Krisenzeit von Apple mit Photoshop und Illustrator konsequenter versagt, Apple hätte es noch schwieriger gehabt. Aber das haben sie offensichtlich längst vergessen.

Darum will ich auch keine Apple App entwickeln.

Wie stark wird iAd?

von Reto Hartinger

Auf mobilen Plattformen war Werbung nicht der Bringer. Es gab ja auch keine Screens und Formate und kein richtiges Targeting. Einen so kleinen Bildschirm mit Werbung zuzupflastern ist auch nicht gerade Nutzerfreundlich. Google glaubt schon seit Jahren an den mobilen Markt und will dort der Player für Werbung sein. Wer Mobile beherrscht, herrscht über mehr User und eventuella auch mehr Adimpressions als das Web. Der Mobile Markt ist auch noch jungfräulich – es gibt noch keine etablierten Players oder Systeme wie im Web. Google beherrscht den Webmarkt, im Mobile Markt ist Google ziemlich erfolg- und ideenlos, obwohl Google über den Zugang zu Werbekunden, Agenturen, ein Targetingmechanismus, eine Platform etc. verfügt.

Apple hat keine Kompetenz im Werbemarkt. Wieso sollte es gerade  Apple gelingen was Google nicht gelungen ist? Apple führt eine Werbeform ein, die  näher bei der klassischen Onlinewerbung ist und sich vor allem besser für den iPad eignet, als Googles Textwerbung. Die iAds sind interaktiv, eigentlich das was in der Onlinewelt die Flashwerbung ist. Also wird Apple wieder Flash ersetzen. Mit einer Interaktion verlässt man aber weder die Applikation noch die Werbung selber. Vor allem die Verleger werden die neue Werbeform schätzen. Sie werden online ganz andere Werbung schalten als nur die Offlinewerbung abbilden. Der Nachteil ist, dass dies Art von Werbung nicht im Selfeservice gemacht werden kann. Es braucht eine Agentur. Was es nicht braucht, ist der Werbevermittler – Pech für die PubliGroup. Ihr wird ein weiteres Mal den Boden unter den Füssen weggezogen. Den Verkauf übernimmt Apple und zwackt dafür 40 % von den Einnahmen ab. Über die Targetingmöglichkeiten und wie eingebucht wird, ist noch nicht viel bekannt. Apple wird sich aber jede Werbung vorher ansehen. Das skaliert nicht wirklich.

Apple will alle 3 Minuten eine Werbung einblenden. Unterbrecherwerbung? Das könnte ein Grund sein, das iPhone nicht zu gebrauchen. Apple geht auch von einer gewaltigen Impressionzahl aus. Ich hoffe, dass sie nicht davon ausgehen, dass sich 100 % verkaufen lässt. Apple wird Lehrgeld bezahlen müssen. Analysten versprechen eine Gewinnexplosion durch iAd. Sie haben Google im Kopf. Wenn aber jede einzelne Ad angeschaut werden  und von Hand geschaltet werden muss, ist dies eine teure und nidrigmargige Angelegenheit die auch nur für grössere Budgets Sinn macht. Bei search.ch konnten wir Werbebudgets mit Fr. 600.-  Umsatz abwickeln – für Bluewin ein Ding der Unmöglichkeit – die Prozesse (bzw. SAP) machten das unmöglich. Auch Apples Gewinnmarge würde bei so kleinen Beträgen in den Keller sacken. Ist der vorhandene Werbeplatz ohne Longtail überhaupt zu füllen?

Wirklich spannend wäre, wenn die Apple-Werbeplattform nicht nur auf den verschiedenen i-Geräten zum Laufen käme. Aber so offen wird sich die Konkurrenz kaum zeigen.

HD Internet überholt Analog TV

von Daniel Niklaus

TV Macher feixten einst über das Briefmarkenformat im Internet – und das war es auch. Ein Briefmarkenformat. Heute hat sich die Lage geändert. Im Gegensatz zu den USA hinken wir hier in Europa dem HD Fernsehen immer noch hinten nach. Trotz Blueray und weniger Sender, die auch HD senden, schauen die meisten immer Old-Fashion TV – ausser im Internet. Hier setzt man vermehrt auf pixelscharfe Bilder.

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Fantastisch sind die Bilder von i-movix. Ein Anbieter von Slow-Motion Kameras. Beim Video unten die720p anwählen.

Speed (IMAX) Trailer. Beim Video unten die 1080p anwählen

Transformers Trailer in 1080p

Den neusten Trailer zu Toy Story 3 kann man leider nicht einbetten. Darum auch keinen Link dazu. Dafür gibt es Big Buck Bunny in 1080p

Wie sieht man so TV? Playstation 3 und HD TV kaufen und ab sofort nur noch Blueray mieten/posten – das TV Erlebnis ist atemraubend.

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