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Apples Premium Werbestrategie

von Reto Hartinger

Was  habe ich gerätselt über die iAd-Strategie Apples und prophezeit, dass Apple Lehrgeld bezahlen muss weil sie diesen Markt nicht kennen. Heute haue ich mir auf die Finger. Ich habe gedacht, dass Apple sei wie jede andere Firma. Schande über mich. Apple versteht nichts vom Werbemarkt, aber viel, sehr viel von Brands. Deshalb kommt Apple mit einem Ansatz. der erfrischend anders ist, und natürlich wieder einmal total selbstbewusst.

Die Werbeform

Schon die Werbeform ist anders. Es sind keine gewöhnlichen Werbeflächen, es sind quasi Programme in Programmen oder interaktive Werbezonen. Ja so, wie wir das früher unseren Kunden vorgeschlagen haben, die es aber praktisch nie wollten. Man macht ganze Handlungen innerhalb der Werbefläche und geht gar nicht zum Kunden. Das ist neu, das ist dem Medium iPad/iPhone angemessen.

Die Werbepartner

Das kann nicht im Longtail funktionieren und die Agenturen müssen erst lernen dies zu produzieren (und auch die Ideen entwickeln). Deshalb macht Apple die Werbung auch gleich selber. Bravo. Apple wird einen Standard setzen, dem später die Werbeauftraggeber, die Agenturen und die Ad-Developer folgen werden. So zu Beginn musste also Apple die grossen Agenturen überzeugen und die ihre Kunden, Werbung auf den iPads zu schalten. Bei einer Million verkaufter Stück innerhalb eines Monats werden einige zuschlagen.

Das Pricing

Wer jetzt geglaubt,  Apple hätte sich preislich irgendwie am Markt orientiert, reibt sich auch da die Augen. Ein Klick in die Werbefläche kostet satte 2 Dollar und ein Werbeoffering soll ab 1 000 000 Dollar zu haben sein. Davon fliessen 60 % an den Appbetreiber (eben zum Beispiel die Fincancial Times oder ein Spiel oder Buch) und 40 % an Apple. 40 % sind in dem Rahmen was Werbevermittlung online bereits heute kostet. Mit 1 Mio Dollar ist Apple in der Superbowl Liga. So lange das Produkt hypet, wird es aber Werbeauftraggeber geben die aufspringen.

Könnte lange dauern bis Klicks aufgebraucht sind

Sind 2 Dollar wirklich zuviel? Da hat Apple das Branding eingepreist. Bei meiner Facebookwerbung bin ich schnell auch einmal bei einem Klickpreis von 1.60-1.80 gelandet. Hat aber nichts gemacht, denn wenn hinten raus die Konversion stimmt. Bei Apple gibt es oft keine Konversion wenn man das Werbemittel nicht verlässt und bei 1 Mio Packetpreis könnte es Jahre dauern, bis die Klicks abgearbeitet sind. Bei einer Klickrate von 1 %, was doch ziemlich hoch ist, wären immerhin 50 000 000 Werbeeinblendungen notwendig oder eben 100 Mio bei 0,5 % Klickrate etc. Verteilen sich die Views auf die immergleichen Leute, sackt die Klickrate entsprechend ab. Das iPad eignet sich für Brandingwerbung, eine Abrechnung via Action ist da doch schwierig.

Targeting

Ich bin überzeugt, dass Apple ein Werbe-Primiumsegment etablieren kann auch wenn an den Bedingungen noch geschraubt werden muss. Wird es Apple gelingen die Werbung kontextsensitiv einzublenden, wie Google Adsense? Welche Targetingmöglichkeiten bietet Apple? Je mehr man seine Werbung fokussieren kann desto länger wird es gehen, bis die Million abgearbeitet ist, dafür steigt die Klickrate. Apple wird sicher den Packetpreis nach unten anpassen und vielleicht auch den Klickpreis flexibler machen.

Klick und Branding

Apples Vorgehen ist nicht ungeschickt und wenn die Werbeauftraggeber dastehen, müssen die Verleger nachziehen, wollen sie an den Tropf. Die Androidseite wird lange nichts entsprechendes zu bieten haben, weshalb die Verleger sicher zuerst für das iPad entwickeln werden.

Call for Speakers für die Mobile Konferenz vom 1. Juni 2010

von Reto Hartinger

Das Thema iPad und iPhone  und Android sind in. Sind wir nicht alle dabei eine mobile Strategie zu entwickeln? Haben wir bereits Antworten? Das Feld ist genau so neu wie es sich ständig wandelt und neue Herausforderungen bringt, für das Management genauso wie für die Entwickler und die Beraterszene. Am ersten Juni mache ich deshalb eine Mobile Konferenz, welche sich den brennensten Themen für Management und Entwickler beinhalten soll. Nachstehend die Vorträge die bereits geplant sind. Hättest Du noch einen Vorschlag? Dann fülle doch das Formular Call for Speakers aus

Mobile Konferenz
1. Juni 2010
News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich
In der Verlagsbranche hat das iPad schon vor dem offiziellen Verkaufsstart mächtig Staub aufgewirbelt. Das Tablet von Apple ist ein Brückengerät. Ein Objekt der Begierde für Leute, deren Denken im Print verwurzelt ist und doch durch und durch digital. Es spricht auch Personen an, die nicht viel Sympathien für PCs entwickeln können und bietet dennoch viele Funktionen eines ausgewachsenen Laptops. Dem Nutzer steht das Internet offen, die Konstruktion des Geräts verleitet ihn aber zu Passivität. Das iPad ist der erste Vorbote einer neuen Mediengattung und deshalb machen sich die Verlage, wie damals bei der Gründung der Online-Abteilungen, erneut grundlegende Gedanken über die Art und Weise, wie sie ihre Inhalte zu den Kunden bringen. Doch wie geht man an ein neues Medium heran? Welche strategischen und inhaltlichen Fragen muss man klären, bevor man mit der Gestaltung beginnen kann? Welche gestalterischen Chancen und Risiken bietet das iPad?
Titel des Referates
Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH
Mit dem neuen iPad erhält der Entwickler die Möglichkeit Multi-Touch Applikationen auf einem grösseren Device zu realisieren und erlaubt damit im Endeffekt eine neue Art von Applikationen die noch näher an digitale Metaphern von “real-life” Objekten wie Zeitungen, Notizblock etc. herankommen
und dabei weit darüber hinaus gehen können.
Diese Session richtet sich an Entwickler mit Erfahrung in der Entwicklung von iPhone Applikationen und zeigt anhand einer Live-Demo auf, wie in mehreren Schritten aus einer iApp eine echte iPad Software wird.
Migration von bestehendem Code und Projekten
Die neue Usability
Möglichkeiten und Herausforderungen
Views und View Controller: Was ist anders?
Endlich: Komplexes Gesture Handling
Text Processing: Mehr als nur SimpleText
Portieren des Media Players “Leider” notwendig, aber es lohnt sich
Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology
Die Entwicklung von Cutting Edge Software für Mobile Applikationen und Services wird immer wichtiger und stellt den Entwickler heute vor vollständig neue Probleme, bietet aber auch einmalige Chancen. In der Session zeigt Jakob Magun, Managing Partner bei mp technology consulting, wie heute Software effizient für Mobile Plattformen entwickelt werden kann und wo die Stärken und Schwächen der Vorgaben und der Entwicklungsumgebungen von iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60 Platformen liegen.
Vergleich der Plattformen iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60
Wie wird am besten auf diesen Plattformen Software entwickelt
Vorteile und Nachteile der Implementierung als Native App oder Web Based App
Wie kann man mit Apps Geld verdienen – Werbung oder Verkauf über die App Store(s)
Vergleich von Frameworks und Tools für die plattformübergreifende Software Entwicklung

Mobile Konferenz

1. Juni 2010

News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich

In der Verlagsbranche hat das iPad schon vor dem offiziellen Verkaufsstart mächtig Staub aufgewirbelt. Das Tablet von Apple ist ein Brückengerät. Ein Objekt der Begierde für Leute, deren Denken im Print verwurzelt ist und doch durch und durch digital. Es spricht auch Personen an, die nicht viel Sympathien für PCs entwickeln können und bietet dennoch viele Funktionen eines ausgewachsenen Laptops. Dem Nutzer steht das Internet offen, die Konstruktion des Geräts verleitet ihn aber zu Passivität. Das iPad ist der erste Vorbote einer neuen Mediengattung und deshalb machen sich die Verlage, wie damals bei der Gründung der Online-Abteilungen, erneut grundlegende Gedanken über die Art und Weise, wie sie ihre Inhalte zu den Kunden bringen. Doch wie geht man an ein neues Medium heran? Welche strategischen und inhaltlichen Fragen muss man klären, bevor man mit der Gestaltung beginnen kann? Welche gestalterischen Chancen und Risiken bietet das iPad?
Titel des Referates

Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH

Mit dem neuen iPad erhält der Entwickler die Möglichkeit Multi-Touch Applikationen auf einem grösseren Device zu realisieren und erlaubt damit im Endeffekt eine neue Art von Applikationen die noch näher an digitale Metaphern von “real-life” Objekten wie Zeitungen, Notizblock etc. herankommen
und dabei weit darüber hinaus gehen können.
Diese Session richtet sich an Entwickler mit Erfahrung in der Entwicklung von iPhone Applikationen und zeigt anhand einer Live-Demo auf, wie in mehreren Schritten aus einer iApp eine echte iPad Software wird.

  • Migration von bestehendem Code und Projekten
  • Die neue Usability
  • Möglichkeiten und Herausforderungen
  • Views und View Controller: Was ist anders?
  • Endlich: Komplexes Gesture Handling
  • Text Processing: Mehr als nur SimpleText
  • Portieren des Media Players “Leider” notwendig, aber es lohnt sich

Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology

Die Entwicklung von Cutting Edge Software für Mobile Applikationen und Services wird immer wichtiger und stellt den Entwickler heute vor vollständig neue Probleme, bietet aber auch einmalige Chancen. In der Session zeigt Jakob Magun, Managing Partner bei mp technology consulting, wie heute Software effizient für Mobile Plattformen entwickelt werden kann und wo die Stärken und Schwächen der Vorgaben und der Entwicklungsumgebungen von iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60 Platformen liegen.

  • Vergleich der Plattformen iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60
  • Wie wird am besten auf diesen Plattformen Software entwickelt
  • Vorteile und Nachteile der Implementierung als Native App oder Web Based App
  • Wie kann man mit Apps Geld verdienen – Werbung oder Verkauf über die App Store(s)
  • Vergleich von Frameworks und Tools für die plattformübergreifende Software Entwicklung

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