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Alle sind mit dem iPad zufrieden, aber alle nicht ganz

von Reto Hartinger

Vorgestern sass ich auf dem Balkon und wollte diesen Blogpost schreiben. Die Sonne schien direkt auf mein iPad, das auf die dazugehörende Tastatur aufgesteckt war. Damit ist Schreiben auf dem iPad kein Problem ausser, dass das blöde Ding keine Schweizer Tastatur kann. So musste ich ae statt ä schreiben. Das war der ultimative Härtetest für mein iPad. Ich habe ihn als Notebook-Ersatz und nicht als irgendein Leanback-Medium gekauft. Ich wollte auf dem Balkon oder am Pool oder während eines Internet Briefings twittern. bloggen. mailen und facebooken. Dann natürlich auch meine RSS-Feeds lesen. Dazu braucht es ein Bildschirm der direktes Sonnenlicht aushält. Das tat mein iPad nicht schlecht. Der Titel des Blogs war mit ae im Kasten nun sollte der Blogeintrag folgen. Sollte. Jegliches Klicken in das entsprechende Textfeld liess das iPad einfach kalt. Das Formularhandling des iPads (oder des iOS) ist schlicht mangelhaft.

Ok, ich habe gelogen. Das iPad blieb nicht kalt – es meldete sich nach kurzer Zeit mit der Meldung ab “ihr iPad ist zu heiss geworden”. Ha. Fail. Ich kann das iPad also vergessen. Nix mit Pool, nix mit Balkon.

Bin ich jetzt unzufrieden? Ja und nein. Während meiner Ferien habe ich mails durchgeschaut und geschrieben. Das iPad ist handlicher als mein Notebook aber ohne Notebook komme ich vorerst nicht aus. So kommen jetzt zwei statt ein Gerät in die Ferien.

Irgendwie sind alle mit ihrem iPad zufrieden, alle aber nicht ganz. Was man damit wirklich anstellen kann, wird sich erweisen müssen. Betriebssystem und Apps müssen noch mächtig zulegen.

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9 Kommentare zu “Alle sind mit dem iPad zufrieden, aber alle nicht ganz”

  1. Guido schrieb:

    Hm, mir fehlt die Option “habe kein iPad” :-P

    Kommentiert hab ich übrigens per Android :-D

  2. M.M. schrieb:

    Ä ist einfach: einfach auf dem A bleiben, dann geht ein Fenster auf und das Ä schreibt sich selbst. Funktioniert auch mit ü oder ö.

  3. Thomas Lang schrieb:

    Noch einfacher gehts mit den Umlauten; einfach kurze Bewegenung nach oben auf A, O oder U und schon gibts den entsprechenden Umlaut.

  4. Jens schrieb:

    Es ist zwar ganz lustig und z.B. beim Frühstück auch ganz praktisch, mit dem iPad ein handliches Gerät zu haben, um die neusten Nachrichten zu lesen oder Begriffe in der Wikipedia nachzuschlagen. Trotzdem ist das iPad auch eine Enttäuschung, denn der Nutzen ist sehr begrenzt. Die Nachrichten-Apps stecken noch in den Kinderschuhen (Tagi-App ist z.B. völlig nutzlos) und das Tippen ist zu mühsam, als dass man auf den Laptop verzichten könnte. In die Ferien werde ich das Teil nicht mitnehmen.
    Am meisten ärgere ich mich darüber, dass ich keine Stellung finde, in der ich das iPad bequem halten könnte.

  5. iReview 27/2010 - iPad, iPhone - ApfelBlog schrieb:

    […] Cam Into Attractive Case – Dank einem speziellen Case, bekommt das iPad doch noch eine Kamera.Alle sind mit dem iPad zufrieden, aber alle nicht ganz – Inzwischen hat auch Reto Hartinger entdeckt, dass das iPad kein Notebook-Ersatz ist. […]

  6. mychris schrieb:

    Also ich bin mit dem iPad zufrieden. es erfüllt meine Erwartungen. Man darf nicht vergessen das das iPad NICHT dazu gedacht ist, ein Notebook zu ersetzen. Es ist vielmehr eine Antwort auf den Hype mit den Netbooks von Apple. Und da würde ich mich jedes Mal lieber für ein iPad anstatt für ein Netbook entscheiden, da dieses einfach nur langsam ist und keine Power hat und diejenigen, die Power haben, sind etwa gleich teuer, wie ein iPad.

    Fazit: Ich bin mit dem iPad total zufrieden, ich habe aber auch nicht erwartet, dass das iPad ein Notebook ersetzen könnte, weil das einfach nicht realistisch ist.

  7. Alexander Luck schrieb:

    Also ich bin immer wieder verwundert, dass manche das iPad als Notebook-Ersatz kaufen und dann enttäuscht sind!?
    Wenn man sich damit einmal beschäfitgt, wird man sehen, das kann und will es gar nicht sein! Apple würde doch nicht riskieren wollen, weniger MacBooks zu verkaufen…
    Es ist halt ein Gerät zwischen iPod touch/iPhone und einem Notebook. Man kann es eingeschränkt für die Arbeit nutzen, z.b. iWork oder Mockups erstellen, aber produktiv wird es ein MacBook nie ersetzen können.

  8. tomas schrieb:

    genau meine Meinung. wenn ich ein Harley Davidson kaufe, darf ich nicht enttäuscht sein, dass kein Kofferraum vorhanden ist. Viele vergleichen unvergleichbares. Ich habe iPad jetzt 3 Tage und sehr intensiv Teste und nutze (mir Freude!) und Akku zeigt immer noch 33 %. Mein Notebook ist nach 2 Std. leer. also, ich bin zufrieden!

  9. twive! schrieb:

    Aus Nutzersicht: Wann Apps für das iPad wirklich begeistern…

    In der Blogosphäre häufen sich zunehmend Anwendungsberichte von Nutzern, die ihre Surf-Erfahrungen auf dem Tablet-PC schildern. Ich will es heute daher einmal Kollege Weiß gleichtun, dabei aber den Fokus auf Shopping-Apps legen. Wie sich gelungene iPad…

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