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Twitter Goodies

von Daniel Niklaus

Wer sich schon fragte, wie Twitter-Feeds in die Website eingebaut werden, der surft auf twitter.com/goodies. Mit wenigen Handgriffen baut man Twitterfeeds von Freunden oder Listen ein.

Unser treuer Leser ThomasK, ein Fan der Schweizer Demokratie, erlebt den Aufstand um den Abriss-S21 hautnah. Im Gegensatz zu uns, wo wir vorher Monate diskutieren und dann an einem Wochenende die Stimmzettel einrühren, müssen sie sich in Deutschland mit einem Twitter-Aufstand helfen. Da sorgen wir doch gerne für Publikum und verbinden dies pragmatisch mit einer kurzen Anleitung.

Thomas machte mich auf folgende Twitterliste aufmerksam twitter.com/abrissaufstand/s21-news. Anstatt, dass ihr dorthin surfen müsst, bauen wir diese Liste im Blog ein.

Schritt 1: Zu Twitter Goodies surfen, Widgets anklicken
Schritt 2: Meine Webeite anklicken
Schritt 3: Listen-Widget auswählen oder hier klicken

twitterliste

Jetzt die Daten ausfüllen. Dazu schauen wir uns den Twitter Link an.
http://twitter.com/abrissaufstand/s21-news

“abrissaufstand” steht für den Benutzernamen. Diesen eintragen und Listen finden klicken. Anschliessend die s21-news Liste auswählen (hier erscheinen die verschiedenen Listen des Benutzers). Einen Titel eingeben, Überschrift wählen und nach belieben die Einstellungen anpassen. Jetzt Test settings klicken und prüfen, ob der gewünschte Inhalt erscheint, klickt ihr auf Fertigstellen & Code schnappen. Diesen Code kopiert ihr und fügt ihn auf der Website ein.

That’s it!


“Stand der Dinge” in Googles Suchmaschine

von Reto Hartinger

Johannes Müller von Google spricht an einer vom
Internet Briefing organisierten Konferenz über den
Stand der Dinge in der Google- Suchmaschine und
gibt auch einen Überblickzeigt, wie Seiten in den
Index kommen und rangiert werden.

Die Sozialen Medien wie Twitter und Facebook haben
ein “Sofort”-Netz kreiert:. Was gerade jetzt passiert,
wird von den Nutzern solcher Seiten für ihre Freunde
quasi in Echtzeit publiziert. Seit wir Twitter kennen,
ist die Information deshalb unmittelbar. Das hat
auch die Suchmaschinen wesentlich beeinflusst.

War es für Suchmaschinen früher wichtig, den
relevantesten Link zuoberst zu platzieren, kommt heute der
aktuell relevanteste bedeutendste dazu. Sonst würden die
Suchmaschinennutzer zukünftig auf Twitter suchen oder
alles bereits schon aus Twitter und Facebook wissen und
keine Suchmaschine mehr benötigen. Deshalb reicht es nicht mehr,

die eingehenden Links als Ranking-Kriterium zu benutzen. Die

schnellste News hat noch gar keinen Link. Soziale Medien
sind also eine gewaltige Herausforderung für Google und
Co. Johannes Müller, Senior Webmaster Trends Analyst
bei Google Schweiz, bespricht am 13. Oktober an einer
Konferenz des Internet Briefings, die neuen
Möglichkeiten, die sich für Benutzer und Webmaster
innerhalb der Suchresultaten ergeben und geht
dabei auch auf Änderungen in den Suchalgorithmen ein.
Er analysiert die Schritte vom Auffinden einer Seite im
Internet bis zum Indexieren und Rangieren der Seite bei
Google. Reto Hartinger, Präsident des Internet
Briefings: “Für viele Benutzer, Webmaster und auch
Suchmaschinenoptimierer sind die Abläufe von
Suchmaschinen wie Google undurchsichtig. Die
Funktionsweisen von Suchmaschinen ändern sich
laufend.”

Anhand der einzelnen Schritte erläutert Johannes Müller,
was reinkommt, was dann passiert, was kommt
raus, was schiefgehen kann und — besonders wichtig
— wie merkt man, wenn etwas nicht planmässig läuft.

“Wir sind stolz, dass wir einen so hochkarätigen
Referenten verpflichten konnten, denn es ist selten, dass
Google an Konferenzen auftritt.” meint Co-Organisator
Patrick Price. Das Programm wird mit weiteren
Suchmaschinen-Spezialisten aus dem In- und Ausland
ergänzt. Spannung verspricht auch die Schluss-Session,
in welcher eine Website eines Teilnehmers aus dem Saal
live analysiert wird. Das Referenten-Team gibt konkrete
Tipps was genau getan werden muss, damit Webseiten
über Suchmaschinen zu mehr Benutzer kommen.

Anmeldung hier

http://internet-briefing.ch/seokonf


Über Johannes Müller

Johannes Müller ist seit 2007 als Webmaster Trends
Analyst bei Google Zürich. Er arbeitet eng mit den Teams
von Webmaster Central, Sitemaps und Search Quality
zusammen und betreut unter anderem die Googles
englischsprachigen GoogleWebmaster Help- Diskusionsforen
für Webmaster.

Johannes hilft Google die Anliegen von Webmaster besser
zu verstehen sowie auch Webmaster, die Bedürfnisse
von Google besser zu verstehen und umzusetzen zu können.

Suchresultate bei Google bestimmen

von Daniel Niklaus

Warum erscheint beim Google Suchresultat des Mitbewerbers ein packender Text in der Beschreibung, während bei mir nur die Postadresse angezeigt wird? Und wie steure ich den blau gefärbten Titel im Suchresultat, damit da etwas Schlaues steht? Hier eine kurze Anleitung, wie Sie die Suchresultatsseite von Google beeinflussen können.

Richtig, Sie können die Suchresultatsseite nur beeinflussen, was Google schlussendlich ausgibt, bestimmt Google allein. Für diesen Blogeintrag nahm ich die Suchresultate der Firma Namics, IFJ und unsere Website netlive.

Titel
Fangen wir mit dem blau eingefärbten Titel an. Hier nimmt Google meist den Title-Tag. Also den Text, den Sie im Browsertitel ausgeben. Bei Namics und dem IFJ hat dies hervorragend funktioniert. Bei uns nimmt er aus irgendeinem Grund Netlive IT GmbH. Das steht weder im Titel noch irgendwo auf der Website. Kommt dazu, dass ich die Rechtsform vor drei Jahren von einer GmbH in eine AG wandelte.

suchresultat_optimieren_titel

Gut ist, dass ich diesen Beitrag schreibe, so schaue ich auch unseren eigenen Eintrag an (die Geschichte mit dem Schuster und seinen Schuhen…). Als Erstes werde ich den Meta-Tag: meta name=”robots” content=”noarchive” einfügen und sehen, ob er den alten Titel löscht und dann den neuen Titel anzeigt. Sollte zu einem späteren bei Google und der Suche nach netlive etwas anderes stehen, als im obigen Bild, wisst ihr, es hat funktioniert ;-) * Kommentar von Lukas Stuber beachten. Danke!

Beschreibung
Für die Beschreibung gibt es ebenfalls keine eindeutige Regel. Google versucht für den User das beste Resultat anzuzeigen. Für die Namics und uns nimmt Google dazu den Meta-Tag Description. Beim IFJ hingegen zeigt Google einen Text mitten aus der Website an. Ich vermute, dass Google die Regel einbaute: h2 mit dem Inhalt “Angebot” hört sich nach der besten Beschreibung an, was diese Firma macht. Also zeigen wir gleich den Text danach an. Was ich auch schon gesehen habe, dass Google den Meta-Tag Description ignorierte und die ersten Wörter der Ausgabe anzeigte.

suchresultat_optimieren_beschreibung

Wochenendsurftour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Zum Start gibt es gleich ein paar Gratislinks. Gratis Chatboxen. Gratis CSS Templates. 11 gratis Fonts. 50 gratis Icons.

Was braucht man auf einer Website immer? Richtig, eine Navigation. Muss sie aber auch immer gleich aussehen? Neinüberhaupt nicht. Dazu noch 30 verschiedene jqeury drop down Navigationen oder 30 weitere inspirierende Navigationen.

Schaut euch das Drag-Tool an, um die Stadt zu verschieben. Apropos Inspiration, 20 kreative Werbungen.

Seit Google sagt, die Website muss schnell sein, hier ein paar Links. Passend dazu eine Auswahl von Up-Time Checker.

Nachher wollen Sie Zahlen anders darstellen. Dazu ein paar Designtipps für schönere Excel-Files. Hat zwar nichts mit Zahlen zu tun, aber lesen Sie mal diese URL http://www.wordpressfarmer.com/ und schauen Sie sich die Website an – clever!

Wie wird man zum Meister aller Klassen? Dieses Video zeigt die wichtigste Voraussetzung.

Übung.

Cyberwar gegen Iran: Gut oder schlecht?

von Reto Hartinger

Viele Rechner auf der Welt sind mit dem Virus Stuxnet infizier. Der Troyaner hat nun begonnen, die Steuerungen von Industrieanlagen (vor allem von Siemens) zu übernehmen. Die Angreifer haben es vor allem (oder ausschliesslich) auf das iranische Atomkraftwerk abgesehen, das diesen Monat seinen Betrieb aufnehmen sollte. Geht nicht – die Maschinen haben sich anscheinend durch Fehlmanipulation selber zerstört. Eine solch komplexe Attacke traut man eigentlich nur Israel und den USA zu. Wahrscheinlich wären auch Russland und China, vielleicht auch noch Indien in der Lage dazu.

Wir können uns vorerst einmal freuen, dass keine israelischen Kampfbomber die Anlagen zerschossen haben. Das hätte wohl einen imensen politischen Druck in der Region ausgelöst. Die Region bleibt im Gleichgewicht. Alles in Butter also?

Der Angriff führt uns vor Augen wie verletzlich wir letztendlich sind. Saudiarabien hat diesen Monat den grössten Rüstungsauftrag der Gesischte in den USA platziert. Inskünftig werden sie wohl weniger Flieger, aber mehr Computerspezialisten einkaufen. Es wird ein Wettrüsten stattfinden und jeder PC in jedem Haushalt könnte als Waffe missbraucht werden. Es braucht nicht viel Ressourcen um im Cyberkrieg mitzuspielen. Was einige Hacker und Spammer können, kann ein Staat mit etwas Willen auch hinkriegen. China betreibt schon länger im grossen Stil Industriespionage via Computerviren.

Staaten wie die Schweiz und Deutschland platzieren gleich selber Troyaner bei ihren Bürgern. Natürlich mit den besten Absichten. Hallo? Die Eskalation des Cyberkrieges wird Formen annehmen die das Jahr2000Problem bei weitem übersteigt. Jetzt kommt Druck auf bei allen Firmen, nochmals massiv in Sicherheit zu investieren. Es wird nichts nützen. Schädlinge gelangen durch Standardsoftware und angesurfte Internetseiten in die Systeme.

Interaktive Videowerbung

von Daniel Niklaus

Immer wieder kommen interaktive Videos. Es läuft ein Film und der Hauptdarsteller steht vor einer Entscheidung, die der Zuschauer für ihn übernimmt. Meist sind diese Teile etwas langweilig und doch haben wir wieder eine Variante. Diesmal blutig…

Was haltet ihr davon?

Werden Java & Android verschwinden?

von Markus Hegi

Wird ChromeOS das einzige Betriebssystem von Google? – Gibt Palm das grosse Comeback?

In English

Interessant, was gegenwärtig in der Entwicklergemeinde diskutiert wird über die Zukunft der Programmierung & von Betriebssystemen – Ich höre immer mehr skeptische Meinungen über Java & Android.

So gibt es zum Beispiel zunehmend die Ansicht, dass Java bald nicht mehr eine bevorzugte Technologie sein wird. Wahrscheinlich wird Java noch lange überleben, genauso wie Cobol – Und vor allem in grossen Unternehmen wird auch die Entwicklung noch einige Zeit weitergehen. Aber für neue Projekte wird Java immer weniger verwendet. Gründe, warum der Glaube an Java abnimmt:
> Java ist ein Teil von Oracle: kulturell kein guter fit.

> Java ist komplex – Und das Web 2.0 hat ein klarer Trend zur Einfachheit. Im rasch sich verändernden geschäftlichen Umfeld müssen Web-Anwendungen schnell anpassbar sein und ‘Rapid Prototyping’ und agile Methoden unterstützen. Die Trends gehen in Richtung dynamischen Sprachen, Scripting, reinem http, NoSQL , Cloud Computing & nur Browser-basierte Applikationen.

Auch glauben immer mehr, dass Android mit der Zeit durch ChromeOS ersetzt wird. Dass also ChromeOS langfristig das einzige Betriebssystem von Google wird. Hauptgründe können sein:
> Android basiert zu einem großen Teil auf Java – Wenn also Java immer weniger benutzt wird, hat auch Android ein Problem.
> Der Desktop wird verschwinden, und der Browser wird die universelle Benutzeroberfläche – Wie es ja für ChromeOS angekündigt ist. Software wird immer mehr auf ‘leichteren’ Technologien entwickelt – vermutlich JavaScript, da es eine sehr grosse Entwicklergemeinde gibt.
> Google wird langfristig nicht in der Lage sein, zwei verschiedene Betriebssysteme zu unterstützen – Und wird Android stoppen … genau so wie Wave.
Falls dies eintrifft, wie würden dann in Zukunft Betriebssysteme für Clients aussehen? – Neben Apple, die wohl auch weiterhin einen guten Marktanteil halten werden, scheint es noch nicht klar, wer den Markt dominieren wird. Apple wohl kaum, da zu geschlossen um einen dominanten Marktanteil zu erhalten.
Der Desktop und lokale apps werden wahrscheinlich verschwinden – Ganz einfach deshalb, weil ein Browser leichter zu bedienen ist, und die Wartung & das Handling der Geräte viel einfacher wird ohne lokale apps und Daten. Google hat mit ChromeOS sicher eine sehr gute Chance. Aber ChromeOS ist noch nicht im Markt, und die Zukunft wird zeigen, ob das Google richtig hinkriegt.
Es gibt aber heute schon ein Betriebssystem auf dem Markt, welches dem Betriebssystem der Zukunft ziemlich nahe kommt: WebOS - von einer Firma, die wir alle schon fast vergessen hatten: Palm. @twtomcat dazu: “WebOS ist schon jetzt, was ChromeOS verspricht”: Es basiert vollständig auf Web-Technologien, hat die Google-V8 JavaScript Engine integriert (die wahrscheinlich beste JS-Engine). Es gibt zwar noch Client Apps, diese werden jedoch vollständig auf JavaScript und HTML entwickelt.

Mehr als Facebook. Wie soziale Netzwerke zur Geschäftsfunktion werden

von Daniel Niklaus

Ist es der Erfolg von Apple, dass die Leute anfangen Apple zu misstrauen? Apples Einstieg in das Thema soziale Netzwerke wurde verhalten bis ablehnend kommentiert. Die meisten sehen in Ping “nur” eine Konkurrenz zu Facebook. Dieser Blick ist aber falsch. Soziale Netzwerke werden Teil des eigenen Geschäftes. Unternehmen werden in Zukunft erkennen, dass sie soziale Netzwerke als Funktion in ihr eigenes Webangebot einbauen. Damit meine ich nicht Facebook zu integrieren, sondern das eigene soziale Netzwerk rund um das Unternehmen abzubilden und die Vorteile des Internets zu nutzen.

Aus der Praxis: soziales Netzwerk bei ifj.ch

Das Institut für Jungunternehmen hilft beim Sprung in die Selbstständigkeit. Mit Gratis-Infos und Abendworkshops bis zu kostenpflichtigen Unternehmenskursen. Dazu unterstützen sie im Auftrag des Bundes mit venturelab.ch vielversprechende Jungunternehmen. Rund um das IFJ bildete sich ein Ökosystem von Jung- und gestandenen Unternehmern, von Referenten und Experten zu den verschiedensten Geschäftsthemen. Was liegt da näher, als dieses soziale Netzwerk auch im Internet abzubilden?

Vom “real life” ins soziale Internet Netzwerk

An 11 Standorten von Basel bis Zug und von Bern bis Chur treffen sich regelmässig ca. 80 Leute zu den gratis venture apéros. Es referieren Experten darüber, wie Sie zu Ihrem Geld kommen, wie sie den Umsatz verdoppeln oder warum es bei Doodle beinahe nicht zur Firmen-Gründung kam. Ein regelmässiger sozialer Treffpunkt. Das Publikum ist meist begeistert und interessiert sich für Referatsunterlagen und die Experten. Klassisch würde das IFJ auf der eigenen Website Porträts ihrer Experten anzeigen, ein Foto, ein Text, und wenn es hoch kommt, das Referat dazu. Doch beim IFJ entschied man sich, daraus ein soziales Netzwerk zu machen. Unter www.ifj.ch/experten erstellen und pflegen die Experten das eigene Profil selbst. Auf meinem Expertenprofil sehen die Surfer, wann ich an einem Apéro präsentiere, was ich über Twitter von mir gebe, sie sehen meine Kontaktdaten, und wenn ich einmal an einem Event eine Frage nicht beantwortet habe, können sie diese auf dem Profil direkt stellen. Meine Eventpräsentation geht also auf dem Internet weiter. Sie finden Experten zum Rechnungswesen, zur PR, zum Businessplan…ein gesamtes Wissens-Netzwerk.

Statt “folgen” – automatisch verbunden

Klassisch müsste es einen “folgen” oder “Freund” Button geben. Hier entschieden wir uns, im ersten Schritt anders vorzugehen und die Leute über die Eventteilnahme zu verbinden. Wer in den Mitgliedbereich des IFJ einloggt, sieht seine besuchten Events. Zusätzlich zum Referenten werden alle Teilnehmer aufgelistet. Die Teilnehmer können ebenfalls ihr eigenes Profil publizieren und untereinander kommunizieren. Ein soziales Netzwerk – und doch kein Facebook Konkurrent.

member_ifj_apero

Themen folgen

In sozialen Netzwerken wie Facebook und Xing folge ich in erster Linie Freunden. Bei der “neuen” Art von sozialen Netzwerken wie Ping oder eben dem IFJ sind die Themen für mich viel wichtiger. Mit meinem Musikgeschmack von Elvis über Primal Scream zu Züri West (U2 war ein cooles Konzert) will ich bei Ping nicht Bekannte, sondern Leute finden, die mir neue Musik zeigen. Genauso beim IFJ. Jemand der sich selbständig macht, sucht nicht nach “Daniel Niklaus”, viel wichtiger ist ihm, dass er Leute findet, die sein Internetproblem lösen, ihm helfen, die Finanzierung auf die Beine zu stellen oder er sucht eine Ansprechperson, die die richtigen Antworten auf die richtige Geschäftsform hat. Darum gibt es zum persönlichen Widget-Generatoren auch Themenspezifische Widgets. Zum Beispiel zeigt dieses Widget die Kurse zu Finanzthemen an. Und so werden Informationen des Institut für Jungunternehmen über das eigene Portal hinweg getragen.

Widget mit Events zu Finanzthemen:

Öffentliches Data Mining

Die hohe Kunst des Data Mining ist es, aus Daten Muster zu erkennen, um beispielsweise gezielte Werbemassnahmen zu schalten, Angebote zu platzieren und Preise zu optimieren. Der Einsatz von sozialen Netzwerken für Firmen geht einen Schritt weiter, er macht das Data Mining öffentlich. Hervorragend beherrscht Amazon die Kunst des öffentlichen Data Mining oder eben den Einsatz von sozialen Netzwerken ihrer Kunden. Kunden wollen, dass ihnen ein Freund sagt: Kauf dieses Buch, es ist gut. Sie wollen, dass ein Verkäufer sagt: Schau, dieses Musikstück könnte dir gefallen. Das macht Amazon, indem sie bei jedem Produkt die Käufer zu Wort kommen lassen. Da lobt zum Beispiel die Sehbehinderte Marion NaturallySpeaking. Gibt es für sehbehinderte Menschen eine bessere Fürsprecherin? Amazon hätte keine bessere Produktbeschreibung platzieren können.

Wer seine Kunden sprechen lässt, seine Lieferanten und die eigenen Mitarbeiter vernetzt, erhält in Zukunft einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. So ist nicht jede soziale Funktion wie Apples Ping der neue Facebook Konkurrent, sondern mehr ein cleverer Schritt die Lieferanten, die eigenen Mitarbeiter und die Kunden zu einem grossen Ganzen zu vernetzen.

Onlinewerkzeuge – mach deinen eigenen Comic

von Daniel Niklaus

Passend zur Ausschaffungsinitiative veröffentlicht das Bundesamt für Statistik die Statistik der polizeilich beschuldigten (nicht verurteilten) gemäss Strafgesetzbuch. Jeder kann sich hier seine eigenen Statistiken erstellen und sieht, wen wir wirklich ausschaffen müssen, damit in der Schweiz die Kriminalität deutlich zurückgeht. Statt einen Text zu schreiben, nutzte ich das Tool Pixton. Mach dir deinen eigenen Comic in 10 Minunten.

Ein weiteres Tool zur Comic-Erstellung findet ihr unter Stripgenerator.com.

Apple hebt ab, das iPad räumt ab

von Reto Hartinger

Viele gute Nachrichten in letzter Zeit und überbordende Journalisten- und Analystenempfehlungen welche die Apple Aktie locker bei 300 und drüber sahen, einige gar bei 1000!!! haben nichts geholfen. Auch die Erläuterun dass Apple, zieht man den Cash den sie horten ab, mit 12 P/E extrem billig bewertet ist, die Apple Aktie  dümpelte vor sich hin oder gewann nur ganz leicht. Heute aber ist sie abgehofen und auf dem Allzeithoch von 276.57 gelandet. Ha, endlich. Wieso?

Das iPad kennt keine Bad News

Apple lanciert das iPad in China. Das war ja eigentlich bereits bekannt. Apple hat einen neuen Dreh gefunden, wie das iPad zusätzliche Kohle machen kann. Die Verleger sollen Apple für die Vermittlung von Abos einen Abulus abliefern. Im Gegenzug erhalten die Verleger sozidemographische Daten über die Abonnenten. Hui, dass dies den Verlegern so viel Geld wert ist? Springer Chef Döpfner (ja wieder er) ist überzeugt, dass die iPads und Smartphones die Zeitungen der Zukunft sein werden. Die Welt ist anscheinend auf 50 % der iPads installiert und die Einnahmen sind über den Erwartungen. Apples Angebot scheint deshalb alternativlos. Jedenfalls bis die Android Tablets kommen und wieso sollen die nicht auch das hohle Händchen machen.

Das iPad grasst den Markt ab bevor die Anderen kommen

Obwohl jede Woche ein neues Tablet angekündigt wird, einen wirklichen Konkurrenten hat Apple bis Anfang nächstes Jahr nicht zu fürchten. Bis dann hat Apple aber den Markt bereits mit seinen Produkten überschwemmt, die Stellung in den Regalen der Retailers bezogen und eine grosse Basis für die Softwareanbieter und Verleger geschaffen.

Es reicht nicht eine Hardware zu bauen und Android drauf zu peppen

Die ersten Android-Geräte werden masslos enttäuschen. Nein, die Hardware, die bessere Kamera etc wird nicht das Problem sein. Diesmal ist Android das Problem. Eine Android Smartphone App kann nicht einfach durch Pixelverdoppelung tabletfähig gemacht werden. Jetzt rächt es sich, dass es so viele verschiedene Displaygrössen gibt, dass Android nie mit dem Hintergedanken eines viel grösseren Displays gemacht wurde. Es muss zuerst ein Developer Kit gemacht werden etc. etc. Google wird es nicht aus dem Ärmel schütteln können.

Die Aktionäre haben begriffen, dass das iPad  mehr Geld machen könnte als die normalen Macs. Nächstes Jahr möchte Apple 36 Mio iPads verkaufen, jedes mit der Möglichkeit via Aboverkauf zusätzliches Geld zu verdienen. Persönlich glaube ich (noch) nicht, dass Apple viele Verlagsabos verkaufen wird. Ich lasse mich aber gerne überraschen.

Lehrgeld im Werbemarkt

Ein weiterer Geldesel wäre der Werbemarkt. Da hat Apple wie bereits vermutet, noch einiges an Lehrgeld zu bezahlen. Aber Apple kontrolliert die Distribution und kann also auch schlimmstenfalls das Händchen hohl machen, wenn andere damit verdienen.

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