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Nicht ohne meine Mitglieder

von Reto Hartinger

Manchmal denke ich, ich übertreibs. Das stimmt wohl auch, wenn ich mir  die Anzahl der bis Ende November anstehenden Events ansehe und bedenke, dass Anfang Dezember nochmals mindestens 2 dazu kommen. Ich überfordere damit nicht nur mich, sondern auch Eure Inbox, denn jedes Event will beworben werden. Am effektivsten natürlich, wenn ich jedes einzelne in ein separates Mail packe. Dann gäbe das bis Ende November 12 Mails!

Ich brauche Deine Unterstützung

Das kann nur gut gehen, wenn mich die Mitglieder unterstützen. Ich bin auf Deine Mithilfe angewiesen. Du musst mir helfen, die Events bei Deinen Kontakten gezielt bekannt zu machen. Es wird für mich schwierig, z.B. an die englischsprechenden Internet Leute heran zu kommen. Du hast aber vielleicht Kontakte die unser NoSQL Event interessiert. Auch sonst ist unser Programm sensationell. Da hat es alles drin.

Nächste Treffen Internet Briefing
5.10.2010      NoSQL databases Demystified
5.10.2010      Die 7 Top Internet Trends 2010
6.10.2010      Facebookstrategie für Unternehmen: Case Study Schweizerische Post
2.11.2010        Look & Feel als Markenpositionierung
2.11.2010        Schöneres Web mit CSS3 und HTML 5
3.11.2010        Die 4.Welle des mobilen Internets – Geschäftsmodelle & Businessfelder
Konferenzen:
5.10.2010        Affiliate Marketing Konferenz
13.10.2010      Konferenz: SEO Suchmaschinenoptimierung
2.11.2010        Design Konferenz
10.11.2010      Konferenz: SEM Suchmaschinen-Marketing

Nächste Treffen Internet Briefing

5.10.2010     Die 7 Top Internet Trends 2010

6.10.2010     Facebookstrategie für Unternehmen: Case Study Schweizerische Post

2.11.2010       Look & Feel als Markenpositionierung

2.11.2010       Schöneres Web mit CSS3 und HTML 5

3.11.2010       Die 4.Welle des mobilen Internets – Geschäftsmodelle & Businessfelder

TechTalk in Englisch

5.10.2010      NoSQL Databases Demystified

Konferenzen

5.10.2010        Affiliate Marketing Konferenz

13.10.2010      Konferenz: SEO Suchmaschinenoptimierung

2.11.2010        Design Konferenz

10.11.2010      Konferenz: SEM Suchmaschinen-Marketing

Wir müssen auch vermehrt die Facebook und Twitter einsetzen. Das geht natürlich auch nur, wenn Du über und von den Events twitterst und in Facebook auf unserer Fan-Page Bilder und Kommentare zu den Events reinstellst. Ich würd mich riesig freuen.

Shoot the bear

von Daniel Niklaus

Das iPad frisst sich in bestehende Märkte

von Reto Hartinger

Das iPad ist eine neue Produktekategorie. Stimmt. So sieht es Apple, aber viele User und vor allem die Konkurrenz sieht es nicht so. Denn bei Dell & Co brechen die Note- und Netbook-Verkäufe ein. Immer mehr höre ich aus meinem Umfeld, dass sich Leute ein iPad kaufen wollen. Wahrscheinlich nichtahnend, für was es tatsächlich zu gebrauchen ist. Das iPad hat ein iApeal auf die Käuferschaft. Apple hatte 1 Mio Stück pro Monat verkauft und damit einige Lieferschwierigkeiten. Jetzt ist die Produktion verdoppelt worden und die Lieferbereitschaft ist auf in 24 Stunden. Jetzt hat Apple die Distributionspunkte hochgefahren. Überall wo es iPods gibt, soll es über kurz oder lang auch iPads zu kaufen geben und nächstes Jahr sollen so mindestens 36 Millionen!!! iPads verscherbeln. Wir können uns wohl bald auch auf neue Versionen freuen. iPad mit Frontkamera und FaceTime?

Apple wechselt auch den Chiplieferanten, so dass iOs auch auf den Verizon-Netzen läuft. Könnte doch sein, dass vor dem iPhone, das vertraglich noch an AT&T gebunden ist, ein verzionfahiges iPad auf den Markt kommt. Bereits im Oktober?

Social Media Einführung für PolitikerInnen

von Daniel Niklaus

Markus Hegi schwärmt in seinem Beitrag von den Möglichkeiten des Social Web für die Demokratie. Für viele Politiker und Politikerinnen ist der ganze neumoderne Kram aber noch weit weg. Da helfen wir vom Internet-Briefing gerne und geben eine kurze Einführung:

Link: Social Media für Politiker

PolitikerInnen oder Parteien, die zusätzliche Infos benötigen, dürfen sich gerne melden. Sollten Sie aber für die Ausschaffungsinitiative oder für den Gegenvorschlag sein, lassen Sie es. Ich kann nämlich nicht nachvollziehen, was am Artikel 8 in der Schweizer Bundesverfassung “Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.” so schwer zu verstehen ist.

Suchinteraktivität versus Privatsphäre

von Roger Seeli

Als Informationssuchender träume ich genau gleich wie ein Radiohörender von einem, auf mich, zugeschnittenes Programm. Doch meine Launen sind unterschiedlich: Heute mag ich Kuschelsound und morgen soll es rocken. Diese Radiointeraktivität ist heute etabliert im Internet (last.fm). Genau so wird es die Suchinteraktivität in Zukunft sein. 

Genau das will Google erreichen: Google Chef Schmidt ruft dazu auf, mehr persönliche Informationen ins Netz zu stellen.  Ausschnitte seiner Aussagen an der Ifa

Google-Chef Eric Schmidt hat in seiner Rede auf der IFA die deutschen Anwender dazu aufgefordert, mehr persönliche Informationen über sich im Internet preiszugeben… Die Suchmaschine müsste möglichst viel von dem User wissen, um ihn auch Suchergebnisse vorschlagen zu können, von denen der User nichts wisse, die ihn aber interessieren könnten. “Das ist aus meiner Sicht der nächste große Schritt bei der Suche”

Die Aufforderung von Schmidt nach weniger Privatsphäre ist wohl ziemlich daneben. Jedoch das Ziel, Informationen mit hoher Qualität zu erhalten – von denen ich bisher nichts wusste – das ist ein Joker. Genau das möchte ich. 

Die grossen Suchmaschinen entlocken jetzt schon mit allen Raffinessen dem User seine Informationen. Dies mit einem riesen Aufwand. Doch das Ei des Columbus habe ich bisher in den Ergebnissen nicht gefunden. Wie auch, bei Millionen von Ergebnissen? Es verhält sich wie mit der Nadel im Heuhaufen. 

Sollte ich den Deal tatsächlich eingehen und meine Privatsphäre gegen perfekte Suchergebnisse tauschen, so will ich wenigstens entscheiden können, wann ich die Privatsphäre wieder zurück haben möchte. Und zwar vollständig! Im realen Leben würden wir solch einen Deal auch nur unter diesen Umständen eingehen. Doch dies ist mit den bisherigen Systemen und Businessmodellen so nicht möglich. Es müsste unterschieden werden zwischen dem Betreiber der Suchmaschinen und dem Inhaber der Daten, welche die Privatsphäre abbilden. Die Daten gehören der Community und der Betreiber der Suchmaschinen darf diese Daten im Rahmen der Regeln benutzen. 

Suchinteraktivität habe ich an Radiointeraktivität angelehnt aus dem Feuilleton der Berliner Zeitung “DAS NÄCHSTE GROSSE DING”.

(Crossposting aus dem myknow Knowledge Portal BlogSuchinteraktivität versus Privatsphäre)

Demokratie 2.0

von Markus Hegi
Die Politik entdeckt das Web 2.0 und das Social Web
English Translation

Die Wahlen 2011 könnten für die Schweiz die ersten sein, in welchen das Social Web eine wichtige Rolle spielt – wie das auch in anderen Ländern zunehmend der Fall ist. Neben den statischen Informationen auf Websites spielen der soziale Austausch auf Web 2.0 Sites eine zunehmende Rolle für den politischen Prozess.

Die Politik bewegt sich dabei vor allem auf drei Ebenen, welche drei Zwecken dienen:
1) Die Mobilisierung
2) Die Meinungsbildung
3) Die Umsetzung
Die politische Mobilisierung findet auf grossen öffentlichen Netzwerken statt – in der Schweiz ist das heute vor allem Facebook. Es gibt dort schon zahlreiche Gruppen und Seiten mit politischen Inhalten und künftig wird dies eine zunehmende Rolle Spielen.
Aber auch die Profile und Seiten der Politiker spielen eine wichtiger werdende Rolle. Nicht nur als Information, sondern auch für die direkte Interaktion mit den Wählern.
Andere Plattformen spielen noch eine untergeordnete Rolle: Twitter wurde unter Anderem bekannt als politisches Instrument, z.B im Wahlkampf von Barak Obama – In der Schweiz ist die Twitter community heute noch sehr bescheiden und kein Massenmedium für die Politik – Dies kann sich jedoch schnell ändern, falls eine wichtige politische Persönlichkeit Twitter aktiv zu nutzen beginnt. Bis dahin ist Twitter vor allem wichtig, um ein Segment von Key Opinion Leaders anzusprechen. In Zukunft wird es wohl mehr Plattformen geben, welche meist eng verknüpft sind mit Facebook und/oder Twitter.
Die zweite Ebene dient der politischen Meinungsbildung. Sie hat eine kleinere Benutzergruppe: die politisch interessierten und politischen Opinion Leader. Als Web Tools findet man heute vor allem Diskussionsforen mit politischem Inhalt: Einige werden von Parteien betrieben, andere sind unabhängig. Ich denke in Zukunft findet die Meinungsbildung vor allem auf unabhängigen Plattformen statt, da die politisch interessierten für die Diskussion und Meinungsbildung keine “Propaganda” wollen, sondern eine möglichst breite Diskussion. Auch ist es auf Sozialen Plattformen möglich, die Informationsflüsse nach seinen Vorlieben zu “filtern” (’Follow’) und das über alle Parteigrenzen hinweg.
Die Tools werden sich in diesem Bereich stark wandeln. In der Schweiz ist Politnetz ein gutes Beispiel, in welche Richtung die Entwicklung gehen wird:
> Starke Integration mit der ersten Ebene (Facebook & Twitter). So kann aus der Mobilisierung eine breite politische Diskussion entstehen.
> Nicht nur Diskussionen, sondern Personen: Es geht eben im Social Web nicht mehr nur um Information, als vielmehr um Personen, Profile, ‘Freundschaften’ etc.
> Anreicherung mit Funktionen der Kollektiven Meinungsbildung & -bekundung: Das “I-Like” von Facebook gibts hier für Kommentare, wie auch für Personen (Unterstützen)
Eine Integration in die dritte Ebene fehlt zur Zeit noch weitgehend.

Die dritte Ebene der Umsetzung von politischen Programmen findet heute bei den Parteien noch wenig auf dem Web statt. Es gibt einige Ansätze und Experimente, wie der Grünliberale IdeenPool der Sektion Kloten (Auf Colayer implementiert), welcher teilweise offen gegen aussen ist, und für die Partei einen Bereich bietet für die Diskussion und Koordination der Umsetzung.
Eine Ausnahme bildet hingegen die Piraten Partei, bei der ein Grossteil nicht nur der Information, Mobilisierung & Meinungsbildung, sondern auch der Umsetzung auf dem Web geschieht. Dafür werden diverse Tools genutzt: Neben einer Website und einem Newsletter sind das vor allem:
> Ein Forum für die breite Diskussion, wie auch zur Koordination und Unterstützung der Umsetzung.
> Ein Wiki für Begriffsdefinitionen.
> IRC und Mumble für real time.

Eigentlich erstaunlich, dass in der Schweizer Politik noch so wenig auf dem Web geschieht. Gerade im Schweizer Milizsystem könnten Web 2.0 und Social Tools eine wichtige Unterstützung werden – bei der Mobilisierung und im politischen Diskurs, und künftig wohl auch immer mehr bei der politischen Umsetzung.

Die Faszination der Internet Briefings

von Reto Hartinger
Es erstaunt und freut mich immer wieder, welche Begeisterung neue Teilnehmer an den Internet Briefing Konferenzen empfinden. Das zeigt mir, dass wir anders sind als andere Konferenzen. Die Start-up Konferenz war wieder sehr gelungen. Gute Referenten, gutes Publikum
Wir haben wieder ein Hammerhartes Programm für die nächsten Monate. Schau dir die einzelnen Events an. Es lohnt sich. Vor allem die SEO und SEM Konferenzen sind zwar alte Themen, aber auf noch nie dagewesenem Niveau.
Nächste Treffen Internet Briefing
5.10.2010 NoSQL databases Demystified *** TechTalk Session in English “”"
http://internet-briefing.ch/nosql
6.10.2010 Die 4.Welle des mobilen Internets – Geschäftsmodelle & Businessfelder
http://internet-briefing.ch/4mob
2.11.2010 Look & Feel als Markenpositionierung
http://internet-briefing.ch/lookfeel
Konferenzen:
5.10.2010 Affiliate Marketing Konferenz
http://internet-briefing.ch/Affiliate
13.10.2010 Konferenz: SEO Suchmaschinenoptimierung (auch für Techies interessant!!!!)
10.11.2010 Konferenz: SEM Suchmaschinen-Marketing
2.11.2010 Design Konferenz
http://internet-briefing.ch/design
Hier noch die Übersicht über das Programm http://internet-briefing.ch/programm

Es erstaunt und freut mich immer wieder, welche Begeisterung neue Teilnehmer an den Internet Briefing Konferenzen empfinden. Das zeigt mir, dass wir anders sind als andere Konferenzen. Das hat mich bei der Start-up Konferenz wieder gefreut. Die Teilnehmer wie Referenten strahlen eine riesige Begeisterung aus.

Die Internet Breifing sind eine Mischung von guten Referenten die man oft sonst nicht zu Gesicht bekommt. Sie geben Einblick in ihr Know-how mit nützlichen Tipps, die man im eigenen Projekt, Betrieb anwenden kann.

Ein gutes gemsichtes Publikum von hoher Qualität. Da staunen auch die Referenten, wieviel Know-how im Saal sitzt. Im Unterschied zu anderen Konferenzen pflegen wir keine Monokultur, Techies und Marketingkracks, Microsoftanhänger wie auch OpenSource-Geeks, Geschäftsleiter und Spezialisten sitzen im Publikum und diskutieren die Themen mit.

Nach den Referaten wird der Referent abgestellt und wir diskutieren im Saal unter den Teilnehmern, tauschen unsere Erfahrungen aus. Für viele ist die Diskussion lehrreicher als der Vortrag. Oft hört man Überraschendes.

Statt nun einen TechTalk und einen Managementvortrag zu organisieren, bette ich die beiden in eine ganze Konferenz ein die von 11.00 Uhr bis 20.00 dauert. Der erste Vortrag (TechTalk) und der letzte (Internet Briefing) sind für die Mitglieder in der Jahresgebühr enthalten. Dasss ich das zu ganzen Konferenzen ausbaue hat den Vorteil, dass ich die Themen umfassender darstellen kann.

Wir haben wieder ein Hammerhartes Programm für die nächsten Monate. Schau dir die einzelnen Events an. Es lohnt sich. Vor allem die SEO und SEM Konferenzen sind zwar alte Themen, aber auf noch nie dagewesenem Niveau mit Speakern von Google und Ex-Googler.

Hier ein Auszug aus den nächsten Internet Briefings

5.10.2010 NoSQL databases Demystified *** TechTalk Session in English “”"

2.11. 2010 Schöneres Web mit CSS3 und HTML 5

2.11.2010 Look & Feel als Markenpositionierung

Konferenzen:

5.10.2010 Affiliate Marketing Konferenz

13.10.2010  SEO Suchmaschinenoptimierung Konferenz (auch für Techies interessant!!!!)

10.11.2010 SEM Suchmaschinen-Marketing Konferenz

2.11.2010 Design Konferenz

Hier noch die Übersicht über das Programm

Der Wert von Daten bei Onlineplattformen generell und E-Commerce speziell

von Thomas Lang

In der traditionellen Volkswirtschaftslehre nach Smith & Co. galten Arbeit, Kapital und Boden als Produktionsfaktoren im herkömmlichen Sinne. Die Neuzeit brachte dann weitere Faktoren wie Wissen (Humankapital) oder Unternehmensführung als weitere Erfolgsfaktoren für die Produktion (vgl. auch Wikipedia).

Doch hat dies nach wie vor Gültigkeit im E-Business? Alexander Graf von der Kassenzone hat einen bemerkenswerten Artikel darüber geschrieben, den ich gerne wie folgt zitiere:

Boden spielt im Internet keine Rolle mehr (abgesehen von Domains) und auch die Bedeutung von Kapital hat sich verringert. Arbeit ist eher wichtiger geworden, allerdings ist damit nicht mehr die Massenarbeit/Stückarbeit gemeint, sondern der Zugang zu Know How. Ein guter Programmierer ersetzt hundert Dumme.

Zu den drei “alten” Produktionsfaktoren gesellt sich nun ein neuer. Daten bzw. der Zugang dazu spielt eine immer größere Rolle für den Erfolg von Online Geschäftsmodellen. Insofern halte ich die Google Aktie noch für deutlich unterbewertet. Wenn Google seine Daten tatsächlich vollständig nutzen könnte, dann wären noch viel mehr Profite möglich. Das erklärt ggf. auch die hohe Bewertung von Geschäftsmodellen die noch gar kein Geld verdienen (Twitter, Facebook, lastfm…). Sie produzieren massenweise Daten mit denen man (ggf. erst morgen) viel Geld verdinen kann.”

Damit gibt mir Alexander Graf eine Steilvorlage rsp. ein weiteres griffiges Argument. Denn immer wieder stosse ich bei Zuhörern von Referaten oder Teilnehmern von Studiengängen auf Unverständnis, wie Plattformen im Stile von Polyvore, Twitter, Flickr, Facebook etc. rentieren können. Rsp. wie diese Kapitalgeber finden ohne (im klassischen Sinne) Aussicht auf baldigen Gewinn.

Das wichtigste Asset von – sagen wir mal salopp – Web 2.0 Unternehmen ist nicht mehr primär der Umsatz, sondern das generierte “Datenkapital”. Die heute generierten Informationen werden den Wert und das Umsatzpotential von morgen sein. Das gilt u.a. auch für Onlineshops, die ihren Wert nicht nur manifestieren in Umsatzzahlen, sondern immer mehr auch im generierten Datenmaterial.

Aber das kannten auch schon “unsere Vorfahren” aus dem klassischen Katalogversand. Beispielsweise als man sich auf den Nachlass von Quelle stürzte. Nicht Kaufhäuser, Lager oder Infrastruktur stellten den wahren Wert dar: Nein, man hatte es primär auf die Kundendaten abgesehen.

Daten als Produktionsfaktor im E-Commerce (Quelle: Kassenzone.de)

Daten als Produktionsfaktor im E-Commerce (Quelle: Kassenzone.de)

(Crossposting aus dem carpathia: e-business//e-commerce Blog)

Firma professionell starten für Fr. 10′000.-

von Reto Hartinger

Als ich die Start-up Konferenz zusammengestellt habe, haben sich Gaby Stähli und Priska Schoch von GRYPS Offertportal mit dem Referatsvorschlag “No Funds? Mit 10 000 Franken professionell loslegen” gemeldet. Ich war skeptisch, traute den beiden Gründerinen aber einiges zu und schliesslich teilen sie das Leid der meisten Start-ups, man muss zuerst alles aus der eigenen Tasche bezahlen und da ist jeder Tipp wie man Geld sparen kann wertvoll. Ich war mir sicher, dass sie absolut alles bei ihrem Start sehr gut evaluiert haben – aber wie soll man mit zehntausend Fränkli

AG Gründung
Logo und Briefschaften
Internet Buchhaltung (OpenSource Tools und günstige Buchhaltungs-Services)
Büro
Telefonie (VOIP-Modelle)
Homepage/Online-Shop
Marketing Bekommt man das für 10′000 CHF hin? Wir sagen ja – aber mit Kompromissen.
Risiken und Nebenwirkungen einer Low Budget Gründung

AG Gründung, Logo und Briefschaften, Buchhaltung, Homepage/Online-Shop, Marketing, Büro und Telefonie hinkommen?

So, nun habe ich den Vortrag vor mir und bin bass erstaunt. Sie legen alle ihren Evaluationen dar – immer schön aufgeteilt in lowcost, mittel und hoch – wo die einzelnen Probleme liegen. Zum Schluss beschreiben sie was sie tatsächlich gemacht haben und welches die Nebenwirkungen von “billig” sein können: Es braucht vor allem Zeit. Diese Zeit kannst Du abkürzen wenn Du ihren Vortrag an der Start-up Konferenz besuchst. Wenn ich es richtig zusammenrechne haben sie noch 400 Franken übrig.


Suchmaschinen haben sich letzthin grundsätzlich verändert

von Reto Hartinger

Das “sofort” Netz hat auch die Suchmaschinen wesentlich beeinflusst. Seit wir twitter kennen ist die Information unmittelbar. War es für Suchmaschinen früher wichtig, den relevantesten Link zuoberst zu listen, kommt heute der aktuell relevanteste dazu. Sonst würden die Suchmaschinennutzer auf Twitter suchen oder alles bereits schon aus Twitter und Facebook wissen und nicht mehr suchen. Dabei funktioniert die eingehenden Links als Rankingkriterium zu benutzen nicht mehr. Die schnellste News hat noch gar keinen Link. Eine gewaltige Herausforderung für Google und Co. Das bringt natürlich auch mit sich, dass sich die Voraussetzungen für die Suchmaschinenoptimierung wesentlich verändert haben. Die von der IAB herausgegebenen  10 wichtigsten Rankingkriterien 2010 muss man meines mit vorsicht geniessen. Das soll jetzt nicht als Angriff auf die gute Arbeit gelten, sondern einfach dokumentieren, dass sich in einem so schnell wandelnden Business ein Blick zurück keine Topplatzierung garantiert. Wer vorne dabei sein will muss sich mit den aktuellsten Trends füttern, am besten von der Quelle. Deshalb habe ich John Müller von Google gebeten, uns  an der Internet Briefing Suchmaschinen Optimierungs Konferenz vom 13. Oktober einen Einblick zu geben. Er ist seit 2007 als Webmaster Trends Analyst bei Google Zürich und arbeitet eng mit den Teams von Webmaster Central, Sitemaps und Search Quality zusammen und betreut unter anderem die englishsprachigen Google Webmaster Help Diskusionsforen und hilft Google die Anliegen von Webmaster besser zu verstehen sowie auch Webmaster, die Bedürfnisse von Google besser zu verstehen und umzusetzen.

“Stand der Dinge” in Google’s Suchmaschine
John Mueller, Senior Webmaster Trends Analyst, Google Schweiz

Google’s Suchergebnisse werden ständig erweitert, sie bieten immer wieder neue Möglichkeiten für Benutzer, Webmaster und SEOs an. Googler John Mueller analysiert die aktuellen Entwicklungen in 2010 und bespricht die neuen Möglichkeiten für Benutzer und Webmaster innerhalb der Suchresultaten bis hin zu Änderungen in den Suchalgorithmen.

Das wird kein Marketinggesülze. John spricht auf technischem Niveau. Das ist für Webmaster, Programmierer und Projektleiter interessant und bleibt nicht an der Oberfläche hängen. So habe ich das in der Schweiz noch nie gesehen.

Das solltest Du Dir nicht entgehen lassen. Melde Dich an. Empfehle die Konferenz weiter. Empfehlungen unter Weitergabe des Links http://internet-briefing.ch/seokonf

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