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Wochenendsurftour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Zur Design-Konferenz, was gibt es Neues im Webdesign?

Websites können sehr unterschiedlich daherkommen. Violette, braun, Farbenfrohe, mit Cartoons oder brillant einfache. Man darf auch gerne etwas experimentieren und Skyline einsetzen oder den Blick in den Himmel heben. Wer noch nicht genug hat, hier 50 inspirring Websites“>weitere 50 Websites zur Inspiration.

Wer eine Botschaft prominent platzieren will, setzt Billboards ein. Dazu passende Schriften.

Immer gut für Inspiration ist dribbles. 60 dribbbles-Bilder zum Thema User Interface Designs und dazu noch ein paar Mobile wireframe-kits und Tipps.

Damit die eigene Website auch gut getestet ist, 25 Tools um die Usability der eigenen Website zu steigern und Usertesting-Tools.

Nicht alles echt, aber was echt ist, ist echt der Hammer.

Facebook und Apple

von Reto Hartinger

Eine der Spekulationen über eine mögliche Apple Firmenübernahme betrifft Facebook. Apple hätte die Kohle Facebook ganz zu übernehmen. Zuckerberg hat sich aber immer dagegen gewehrt. Microsoft hat mikrige 1,5 % an Facebook erhalten, damit es die Werbeplätze auf Facebook vermarkten darf. Facebook wird kaum 100% zu übernehmen sein. Oder doch?

Man sinniert, dass Facebook und Apple ihre Produkte besser integrieren könnten. Wieso sollte man dafür die ganze Firma kaufen? Wieso sollte Facebook dieses Tafelsilber  - das Wissen über seine Kunden – nicht allen zu insgesamt noch mehr Kohle verscherbeln und damit seine Position als Single-Singn-On ins Internet noch verstärken? In diesem Punkt sind die übereinstimmenden Interessen der beiden Firmen zu schwach.

Mit dem Wissen über seine Kunden könnte Facebook aber noch mehr abschöpfen, wenn das konsequent in einer guten Werbeplattform umgesetzt wird. Da hat Facebook bzw. Microsoft versagt. Es ist das gleiche Trauerspiel wie bei Yahoo. Diese hätten mit einem Zusammengehen mit Google pro Search viel mehr verdient als das sie es selber oder mit einer Microsoft-Partnerschaft konnten. Facebook könnte mit einer guten Werbeplattform spielend 10x mehr einnehmen. Käme diese von Apples iAd, wäre ein Dominator geschaffen, der Facebook und Apple in neue Sphären katapultieren könnte. Apple würde Google ganz empflndlich treffen. Es gäbe endlich einen Onlinewerbeplattform, die es mit Google aufnehmen könnte. Die Kunden-Profile beider Firmen könnten zusammen genutzt werden. Das ganz grosse Asset von Facebook sind die Kundenprofile und das quasi Single-sign-on über das ganze Internet, das von Apple ist, dass sie von jedem Kunden die Kreditkarte hinterlegt haben und alles via ein Klick gekauft werden kann. Apple ist mobile der King – Facebook ist es im Internet. Facepple iAD schlösse schnell einmal zu Google auf. Die Werbewelt hätte eine Alternative.

Das ist Geld wert, viel Geld. Ist da für Zuckerberg genug drin? Vielleicht wird er Apple Firmenanteile wollen oder eben Facebook nicht zu 100% verkaufen

Sind sich die beiden einig, stellen sich die Fragen: Was passiert mit Microsoft? Wie lange dauert der Vertrag Facebook/Microsoft? Ist er nicht abgelaufen, wäre Microsoft mit einer Juniorpartner-Rolle zufrieden? Gibt es eine mögliche Allianz Microsoft-Apple gegen Google? Übernimmt Microsoft gar iAd in Windows 7 Mobile?

Micorsoft muss rasch eine Strategie finden um aus Mobile- und Online-Views Geld zu machen. Sonst geht nicht nur ihr Facebook und Yahoo Engagement schief, sonnst könnte auch ihre Cloud-Strategie in die Hosen gehen. An was erinnert mich das? An die IBM Microsoft OS2 Allianz. Das Kolloss IBM war nicht mehr in der Lage ein modernes Client-Betriebsstem zu entwickeln und hat sich Microsoft angelacht. Jetzt ist Microsoft in der gleichen Position. Wenn alles in die Cloud abwandert und Microsoft nichts hat um darin Geld zu verdienen, wird der letzte das Licht löschen müssen oder Microsoft zieht sich wie IBM in die Businesswelt zurück (und wird sogar irgendwann noch von IBM gekauft?).

Erkennt der andere Steve dies? Ja und beim Betriebssystem siehts selber ja nicht besser aus. Da stehen Apple und Microsoft unter Druck. Es ist Apple eher zuzutrauen, dass sie eine Cloudstrategie und ein Cloudbetriebssystem hinkriegen. Es deutet ja alles dahin, dass Apple die Hardware seiner Produkte zugunsten der Cloud abspeckt. Nur hat Apple eine Strategie, wie mit Diensten und Services aus der Cloud Geld verdienen kann. Im Gegensatz zu Microsoft hat Apple am Betriebssystem nie Geld verdient. Also ist Apple das Betriebssystem eigentlich egal ob es Cloudbasiert ist oder nicht. Die beiden Steves hätten doch einiges zu diskutieren.

Was ist Deine Meinung dazu?

Zum Selbermachen: Strichmännchen

von Daniel Niklaus

Strichmännchen auf Papier und dem Flipchart wirken toll – wenn man sie zeichnen kann. Wie so vieles ist es gar nicht so schwer, ein gutes Strichmännchen zu zeichnen – wenn man weiss wie. Gut gibt es das Internet, hier drei Anleitungen für den richtigen Strich.

Strichmännchen

Wie das mit den Gesichtern funktioniert

Und wie man Stichmännchen aus Fotos erstellt.

Das Petra-Prinzip

von Daniel Niklaus

Wikipedia sagt zu Systems Managment:

In einer immer komplexer werdenden, oft heterogenen IT-Landschaft, wobei ausserdem zunehmend die ständige Verfügbarkeit der produktionswichtigen IT-Systeme gefordert wird, wird es gleichzeitig schwieriger und notwendiger, jederzeit den Überblick über alle Ressourcen zu behalten.

Haben Sie diesen Satz verstanden? Ich musste ihn dreimal lesen und komme zum Schluss: Da ruft wieder jemand nach neuer Software. Man(n) bekämpft Komplexität mit Komplexität. Ich habe einen anderen Vorschlag: Stellen Sie mehr Frauen ein. Gerechnet von meiner Lehre an bis heute, bin ich nach 20 Jahren überzeugt, dass mehr Frauen in die IT-Welt gehören, weil sie mehrheitlich nach dem Petra-Prinzip funktionieren.

Sie kennen die männliche Form, das Peter-Prinzip: In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. In der Praxis erinnere ich mich daran, wie in meinem 3. Lehrjahr als Detailhandelsangestellter (Verkäufer) mein Lehrmeister zu mir kam, eine Novell-Netzwerk Schachtel auf den Tisch stellte und fragte: “Wir haben einen neuen Kunden, der eine Netzwerkinstallation für 20 CAD-Systeme bestellt hat. Hast du schon einmal ein Netzwerk installiert?”. Das WWW wurde in jenem Jahr erst erfunden und alles was ich bis dahin machte, war per Akustikkoppler mit 300 Baud in Mailboxen einzu…logen und ein paar Atari-Rechner für Gamer-Nächte zusammen zu schliessen. Meine Antwort war trotzdem: “Klar, mache ich.” Und so funktioniere ich, wie die meisten Männer, die ich in vielleicht über 500 IT-Projekten kennengelernt habe. Keine Ahnung von Botanik – aber überzeugt, dass man mit seinen Wochenendkumpanen in zwei Wochen bereit ist, den Mount Everst zu besteigen. Frauen sind da ganz anders.

Das Petra-Prinzip

Bevor eine Frau freiwillig den nächsten Karriereschritt macht oder für ein Projekt die Verantwortung trägt, will sie sicher sein, dass sie schon für die übernächste Position bereit ist. Anstatt frech hinzustehen und zu sagen: “kann ich!” übt sie vorher noch weitere fünf Jahre an der bestehenden Stelle – und nervt sich über unfähige Männer, die dem Peter-Prinzip folgen und befördert werden.

Wenn wir in unserer Firma ein neues Kundenprojekt starten, suche ich beim Kunden immer nach einer Frau, die schon lange im Unternehmen arbeitet und die mir einen kompetenten Eindruck macht. Meist weiss sie am besten Bescheid über Abläufe, die verantwortlichen Personen und vor allem über die Fehler, Gefahren und Unzulänglichkeiten in der Firma. Diese Frauen sind wahre Goldgruben für wichtige Informationen und hervorragende Mitstreiterinnnen, wenn es um die erfolgreiche Umsetzung von Projekten geht. Genau das ist es, was das System Management braucht: Ein Verständnis davon, wie der eigene IT-Betrieb tatsächlich funktioniert – welche Ablauffehler müssen eliminiert werden? Wo erzielt man mit wenig Aufwand massive Verbesserungen? –, und die Sachen dann auch anpackt.

Wird mit Frauen in der IT alles besser?

Nicht alles wird besser. Nehmen Sie Frauen in die Verantwortung, können diese richtig penetrant werden. Sie haben ein Elefantengedächtnis, wenn es darum geht, was sie sich bei Projektstart wünschten. Während Männer durchaus im Projektverlauf die Ziele ändern, wollen Frauen nicht nur die neuen Ziele realisieren, sondern auch noch die alten Ziele eingehalten sehen. Sie bestehen auf die Erledigung kleiner Details, wo Mann auch einmal eine Fünf gerade stehen lässt. Mit ihrer Art bringen sie MitarbeiterInnen dazu, Dinge zu erledigen, nur damit man(n) endlich Ruhe hat. Dabei verwenden Frauen für die Erreichung ihre Ziele völlig unterschiedliche Methoden. Die einen ziehen bei Unzufriedenheit eine Schnute, so dass man unwillkürlich daran erinnert wird, wie sie in ihrer Kindheit dafür sorgten, dass Papa auch bestimmt die neueste Barbie Puppe zu Weihnachten kauft. Andere Frauen hingegen strahlen die MitarbeiterInnen entwaffnend an und fragen mit einem charmant Lächeln: “Das können Sie doch bis Freitag erledigen – oder?”. Klar kann er – und sie hat gewonnen.

Sie wollen eine aufgeräumte und funktionierende IT?

Genau das ist es, was Sie wollen. Eine aufgeräumte und funktionierende IT. Mein Vorschlag ist: Stellen Sie mehr Frauen ein.

Alles was ich in diesem Artikel über Frauen in Projekten schrieb, kann ich nicht wissenschaftlich belegen. Ich habe keine Forschung betrieben, und ob der Unterschied genetisch bedingt ist, eine Erziehungsfrage ist oder schlicht daherkommt, weil Frauen statistisch untervertreten sind – keine Ahnung. Und wenn auch nicht alle Frauen so funktionieren, wie beschrieben, kann ich aus 20 Jahren Erfahrung in der IT mit gutem Gewissen sagen: Frauen beherrschen meist ihren Job. Sie stellen sich oft hinten an und wissen doch besser über die Firmeninternen Abläufe Bescheid, kennen die Fehler, Gefahren und Unzulänglichkeiten in der Firma. Wenn Sie Frauen in die Verantwortung nehmen, haben Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit Ihr Projektteam verstärkt. Nutzen Sie Frauenpower.

In diesem Sinn möchte ich diese Kolumne mit einem herzlichen Willkommen abschliessen. Diesen Monat fängt bei uns eine neue Mitarbeiterin an: herzlich Willkommen Tina Holliger und viel Erfolg!

Aus der aktuellen swissitmagazine-Ausgabe.

MacOS App Store macht Software gratis und innovativ

von Reto Hartinger

iTunes und der App Store haben zusammen 5 Mia Umsatz generiert (+23%). Im Vergleich: Adobe hat 3,5 Mia Umsatz gemacht. Wenn Apple den App Store für das MacOS bringt, könnte ein grosser Teil der Programme auch von Adobe, FileMaker und Microsoft über den AppStore verkauft werden und Apple schneidet sich davon wieder 30-40% ab. Der Vertrieb via konventionelle Wege ist nicht günstiger. Die Händler und Distributoren langen auch mächtig zu.  Dazu kommen die Produktionskosten und das Werbematerial.

Segen für die Softwareindustrie

Aber vor allen kleinere Softwareschmieden werden den AppStore begrüssen. Durch den AppStore bekommen sie endlich Zugang zum Weltmarkt. Es ist extrem aufwändig und teuer, überhaupt eine Distribution in seinem Heimmarkt zu kriegen, geschweige denn in der ganzen Welt.

Microsoft war der Totengräber der Softwareindustrie, Apple ist ihr Retter

Microsoft hat mit Office die Softwareindustrie gekillt. Ich kann mich noch gut erinnern, wie jedes Jahr ein bis drei neue Software-Renner auf den Markt kamen. Die Softwareindustrie war innovativ. Microsoft hatte Word und Excel und den Rest wollten die Kunden nicht. Dabei waren nicht mal diese beiden die Bringer – Lotus 123 und Wordperfect waren nicht nur besser, sie verkauften sich besser. Richtig schrottig war Powerpoint – da gab es 5 Konkurrenten die allesamt um Längen besser waren. Doch Microsoft hat diese Programme zusammen auf eine CD gepackt und diese als Office verkauft. Siehe da, es wurde ein Renner. Immer dann wenn ein Microsoft Produkt zu schlecht war, um es zu verkaufen, wurde es schlussendlich in Office versenkt bzw. verschenkt. Siehe Access und Internet Explorer oder MSN.

Distribution ist das Hauptproblem von Software

Die Konkurrenz war sofort tot. Es gab auch keine Möglichkeit mehr Software zu entwickeln. Man hätte gar keine Distributoren gefunden, die gegen Microsoft angetreten wären. Zu teuer. Alle Konkurrenten sind gestorben und neue wurden nicht entwickelt. Nicht einmal neue Produktekategorieen. Adobe (bzw. alle Softwarehauser die in Adobe aufgingen) war eine der Einzigen Softwareschmiede die überlebte.

Innovation wird wieder kommen

Ich habe Ende 80er einige extrem gute französische Softwareschmieden kennen gelernt. Die hatten Sensationelle Produkte, eine erfolgreiche Distribution aufzubauen war aber fast ein Ding der Unmöglichkeit. Jetzt wird es sich wieder lohnen, Software zu entwickeln. Eine gute Software zu entwickeln ist nicht wieder für 5-Mann Betriebe oder gar Einzelmasken machbar geworden. Ich bin sicher, dass damit wieder gute Programme entstehen.

Die Cloud muss warten

Es könnte sogar sein, dass sich damit der Durchbruch des Cloudcomputings verzögert. Vielleicht laden wir die Programme aus dem Appstore auf die Maschinen runter, belassen die Daten in der Cloud aber die Programme laufen native. Ist vielleicht gar nicht einmal so schlecht.

Die grossen Programm bringen den Umsatz, die kleinen die User

Apple wird mit den grossen Programmen das Geld machen. Der LongTail wird wieder voll spielen. Es braucht viele kleine Programme um die Plattform als Ganzes interessant zu machen. Wegen der kleinen Programme werden die User ständig drauf gehen um zu sehen was es Neues gibt.

Software wird gratis

Wenn Software über den AppStore verkauft wird, wieso sollte es dann nicht möglich sein, die Software mit Werbung zu bespielen? Damit könnte Software gratis werden und Apple hält nochmals die Hand hin.

1st ICT Investor’s Day

von Reto Hartinger

Der 1st ICT Investor’s Day ist ein Treffpunkt für ICT-Startups auf Geldsuche und ICT-Investoren.

Der ICT Investor’s Day ist eine hoch effiziente Präsentationsplattform und Tischmesse, konzentriert auf wenige Stunden an einem frühen Abend. Kostenlos für Startups und Investoren.

1st ICT Investor’s Day

17:00 Einführung
17:05

Kurzpräsentation («Elevator Pitch») aller acht Startups
Die anwesenden Investoren wählen anschliessend vier Startups für eine ausführlichere Präsentation aus

17:30 Präsentation von zwei der ausgewählten Startups, je 10 Minuten, gefolgt von Q&A
18:10 Kurze Pause
18:20 Präsentation der anderen zwei ausgewählten Startups, je 10 Minuten, gefolgt von Q&A
19:00 Apéro und Tischmesse für alle Startups

Anmeldung

Weitere Informationen für Startups:

Der ICT Investor’s Day ist eine «Matchmaking»-Veranstaltung: Sie haben die Chance, Investoren mit Branchenerfahrung kennen zu lernen. Dazu präsentieren Sie Ihr Projekt vor den Teilnehmern und können anschliessend weitere Kontakte knüpfen / vertiefen.

Sie können sich für den ICT Investor’s Day anmelden, wenn Ihr Projekt den Bereichen IT / Telekom / Web zugeordnet werden kann, wenn es gut skalierbar ist und wenn Sie vor der ersten oder zweiten Finanzierungsrunde stehen. Sie müssen mindestens einen funktionierenden Prototypen vorweisen können und idealerweise erste Schritte im Markt gemacht haben. Ihr Kapitalbedarf sollte zwischen CHF 50′000 und CHF 2′000′000 liegen. Das Team sollte vollständig sein. Ein Businessplan muss vorliegen und im Idealfall haben Sie sich bereits vor Investoren präsentiert.

Wenn Ihr Projekt die genannten Bedingungen erfüllt, so melden Sie Ihr Projekt bis 24.10.2010 über die Plattformstartfinance.ch an (links «Matching Plattform» wählen und dann registrieren; anschliessend Projekt eingeben, «Projekt erfassen». Beim Feld «Wettbewerb» müssen Sie angeben «ICT Investor’s Day», andernfalls wird Ihre Eingabe nicht angeschaut). Sollten mehr als acht Anmeldungen eintreffen, so wird eine Vorjury aus den Mitgliedern der Fachgruppe ICT Innovation acht Startups aussuchen. Die definitive Einladung für eine Präsentation erfolgt bis zum 31.10.2010.

Weitere Informationen für Investoren:

Am ICT Investor’s Day haben Sie die Möglichkeit, auf sehr effiziente Art acht Startups aus der Branche anzuschauen und ggf. näher kennen zu lernen.

Es ist uns ein Anliegen, dass die Startups vor aktiven, leistungsfähigen und erfahrenen Investoren mit Branchenkenntnissen präsentieren, so dass sie eine vernünftige Chance haben, finanziert zu werden. Darum bitten wir Sie, bei der Anmeldung Ihre relevanten Kenntnisse anzugeben.

Anmeldung

Der Anlass wird auf dem Gelände des Hallenstadions in Zürich Oerlikon stattfinden. Genaue Angaben erhalten Sie per E-Mail einige Tage vor dem Anlass. Das Hallenstadion ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Auto erreichbar.

Das Smartphone Game

von Reto Hartinger

Wieso haben Sony und Philips lange ihre Märkte dominiert? Sie haben zusammen Produkte entwickelt (Technologien patentiert), aber separat produziert und vermarktet. Wieso dominiert Nokia den Handy-Markt?   Nokia hat Produkte und ein eigenes Betriebssystem entwickelt und dies anderen zur Verfügung gestellt. Leider ist Apple mit einem besseren Betriebssystem gekommen und wirft sie langsam aus dem Markt. Reagieren konnte Nokia bis heute nicht. Der Chef von Simbian wurde geschasst und der Chef des Nachfolgebetriebssystems hat gekündigt.

Nokias Schwäche machte erst Platz für Google

Das gab Platz für Google. Die haben der lechzenden Mobile-Gemeinde eine valable iOs Kopie gebracht. Das Problem ist, so können sich die Gerätebauer nicht unterscheiden. Sie setzen also über Android eine eigne Oberfläche drauf – das können sie erst machen, wenn eine neue Android Version fertigt entwickelt ist und sie  unterscheiden sich in Form.

Google wartet auf Hersteller und diese auf Google

Der entscheidende Nachteil dabei: Goolge muss immer warten was die Hardwaregemeinde produzieren will und die Hersteller warten auf Goolges Betreibssystemversion. Sie hinken mit ihren Konzepten immer hinterher. Google wie die Hersteller kopieren oft nur. Google ist dort stark wo es existierende Hardware nutzen kann – z.B. bei Speech to Action. Da ist Google Apple voraus. Da wird Apple kopieren müssen.

Kein Geld für Forschung

Apple forscht beim Chip und bei der Hardware (Display, Batterie). Das macht kein Android Kunde. Die Android Kunden hatten schon Mühe mit Nokias Forschung mitzuhalten und ist dabei fast Pleite gegangen. Siehe Motorola. Google hat ihnen wieder Leben eingehaucht.

Wieviele iPhones Apple tatsächlich hätte verkaufen können, weiss wohl nicht einmal Apple selbst. Geworden sind es so viele wie Displays zur Verfügung standen.

Apples wichtigstes neues Patent

Welches sind demnach heute die entscheidenden Hardware-Faktoren? Das Display und die Batterielebensdauer. Diese hängen heute von der Batterie und dem Prozessor und der Software ab. Für Apple heisst das alles was Strom frisst optimieren. Konkret: Flash weg, Prozessor selber entwickeln, Batterie optimieren. Jetzt ist noch ein Patent dazu gekommen das den Stromkonsum beim Display reduziert. Apple hat mit dem Retinadisplay schon gepunktet was den Blickwinkel und die Auflösung des Bildschirminhalts angeht, mit dem neuen Patent wird die Bildschirmschärfe nochmals erhöht.

Apple, der einzige Hersteller der Phoneentwicklungen auf die PCs übertragen kann

Desktop Computer sind out. Seit Jahren. Auch dort wo diese früher sinnvoll im Einsatz waren, werkeln heute Laptops vor sich hin. Damit werden Baterielebensdauer und Gewicht zum entscheidenden Faktor. Bis jetzt war Apple zwar immer etwas besser, aber nicht um Längen besser. Intel war noch nie wirklich gut im Produzieren von stromsparenden Prozessoren Prozessoren und Microsofts Betriebssystem ist Prozessor und damit Strom hungrig. Das Duo wird also auch im Netbook und Notebook Markt Mühe bekunden. Apple wird Konsequent die Forschung aus dem Mobile-Markt auch in seine Notebooks einfliessen lassen: Batterie, Display, Prozessor, Betriebssystem, Geschäftsmodell.

Investition in Displayhersteller?

Steve Jobs hat durch die Blume verlauten lassen, dass dieses Jahr noch eine grössere Acquisition kommen könnte. Ein LCD Display Produzent würde Sinn machen. Mit dem neuen Display würde nächstes Jahr endlich auch der iTV Realität werden.

Steve Jobs versteht Software nicht

von Daniel Niklaus

Ich habe grösste Hochachtung vor der Lebensleistung von Steve Jobs. Was er alles auf die Beine stellte und welchen Technologien er zum Durchbruch verhalf, ist bemerkenswert. Er ist ein Genie, was Gesamtkonzepte anbelangt. Während Steve Balmer ein iPhone ansieht und sagt: „bringt nichts“, sieht Jobs, wohin die Reise gehen wird. Er ist der Hardware-Guru, er ist der Meister der Gesamtkonzepte. Wie aber Software funktioniert, davon hat er seit eh und je wenig Ahnung (wahrscheinlich, weil sie ihn nie gross faszinierte).

Eine der grossen Apple-Mythen ist, dass Apple Computer so viel einfacher zu bedienen sind. Es mag wohl einfacher als DOS gewesen sein, aber schon zu Mac Zeiten gab es GEM oder RiscOS. Betriebssysteme, die mehr als ebenbürtig waren. Und manch einer, der von Windows auf Mac umstieg, kehrt heute reumütig zurück, weil Windows 7 mindestens so gut ist.

Apple-Apps sind eine vorübergehende Zeiterscheinung

Steve Jobs verkündet wieder einmal einen grossen Wurf. Dieses Mal mit seinem Betriebssystem. Nächsten Sommer sollen wir den AppStore auf seinem Betriebssystem erhalten. Wow – da kann ich nur laut gähnen. Apps sind tote Pferde, die nur eine vorübergehende Erscheinung sind. Warum soll ich mich als Entwickler in Zukunft auf wenig Marktanteil beschränken, wenn ich den gesamten Markt haben kann?

Cloud, HTML5 und ein Browser

Mehr braucht es nicht. Ich kann tatsächlich einzig für Apple entwickeln. Aber es macht in Zukunft schlicht keinen Sinn mehr. In Zukunft schreibe ich meine Applikation einmal für alle Browser. Dann läuft die Software auf allen Apple, Android, Windows 7, Windows Mobile 7 Geräten und was sonst noch kommt. Mozilla Labs hat dazu einen offensichtlichen Architektur-Entwurf lanciert.

Apples iPhone Marktanteil wird zurückgehen

Auch auf die Gefahr hin, dass man mich auslacht, Apples Marktanteil wird wieder zurückgehen und es fängt beim iPhone an. Sobald eine Geräteklasse oder eine Software den Mindeststandard erreicht hat, zählt nicht mehr die Innovation, sondern es zählen andere Faktoren wie Marketingpower, Verfügbarkeit und der Preis. Apple mag viel Geld in der Kasse haben, aber gegen die gesamte Marketingpower von Microsoft, HTC, Samsung, Nokia & Co. werden sie nichts anrichten können. Diese werden ihre Geräte beim Kunden platzieren. Apple kann dabei nicht mehr mit Innovationen auftrumpfen, es scheint, als ob beim iPhone der „Mindeststandard“ erreicht ist. An was man dies erkennt? Wenn ein Hersteller nur noch „more of the same“ bringt. Das iPhone4 hat einen schnelleren Prozessor, einen besseren Bildschirm, aber nichts, dass es für den Kunden massgeblich vom Vorgänger abhebt (Facetime scheint nicht der Bringer zu sein). Also kaufen die Kunden das günstigere Galaxy oder sonst eine Alternative. Für die meisten Leute genügt dies.

Was bedeutet dies für mich als Entwickler?

Wenn Apples Marktanteil zurückgeht, verliert der AppStore an Attraktivität. Da baue ich meine Applikationen lieber mit HTML5.

Aber da war doch noch was…

Steve Jobs verspricht Mac-Nutzern nichts weniger als iPad-Feeling auf ihrem stationären Rechner. Das könnte ein Grund sein, einen Apple zu kaufen. Weil hier geht es wieder um ein Gesamtkonzept und da kann ich mir fantastisches Vorstellen. Der AppStore ist es aber bestimmt nicht.

Das iPad Monopoly

von Reto Hartinger

Apple entäuscht – wenigstens die Börsianer. Man hat mit mindestens 5 Mio verkauften iPads gerechnet, Apple hat aber etwas mehr als 4 Mio abgesetzt. Ist das iPad ein Rohrkrepierer?  Mal zu den Facts.

Apple jetzt bereits grösster PC Hersteller

Kombiniert man die Mac und iPad Verkäufe so hat sich Apple gleich in den ersten 3 Monaten zum mit Abstand grössten PC Hersteller gemausert, denn Apple verkauft mehr iPads als Macs. Apple ist auch der einzige Hersteller der bei den Desktops und Notebooks noch zulegt, wogegen bei der Konkurrenz Umsatz und Absatz rückläufig ist. Der iPad frisst über den Haag und beflügelt gleichzeitig Apple als Marke, was deren Verkäufe von Notebooks beflügelt.

43 Mio iPads im 2011

Die kühnste Prognose für den Verkauf von iPads das nächste Jahr liegt bei 43 Mio Stück. Und diese Zahl machte der Analyst nachdem er die unter Erwartung liegenden Zahlen gesehen hat. Das iPad wird aller Voraussicht nach der Renner im Weihnachtsgeschäft. Auch dank der unglaublichen Distribution die Apple aufziehen konnte. Ich bin mir noch nicht klar, ob 43 Mio erreichbar sind. Das iPad ist aber dann ein Renner, wenn es wirklich viele Abnehmer auf allen Weltmärkten hat. Nur dann gehen die Verlagsstrategien tatsächlich auf. Es gibt auch erst 30 000 iPad Apps. Das halte ich für wenig.

Apple spielt Monopoly

Apple wird sich die Produktionskapazität auf 3 Mio pro Monat für nachstes Jahr garantiert haben. Wohl mit ein Grund, dass es von der Konkurrenz gar keine 10 Zoll Slates geben kann. Die Produktionskapazität für die Bildschirme wird von Apple absorbiert. Apple hat 14 Mio iPhones verkauft (mehr als erwartet) und hätte noch mehr verkaufen können, wären genügen Bildschirme lieferbar gewesen. Apple wird im Slate-Markt Monopoly spielen und die ganze Produktionskapazität auf der 10 Zoll Grösse leerkaufen. Apple hat mit seinen Lieferanten sicher einen solchen Deal abgeschlossen.

Gibt es einen Markt für 7 Zoll Slates?

Steve Jobs glaubt es nicht. Um ein Multitouchfeeling zu bekommen, dürfen die einzelnen Punkte nicht zu nahe beieinander sein und die meisten Slate User haben auch ein Smartphone. 7 Zoll lässt sich auch nur fast in die Tasche stecken. Sollte sich das als falsche Annahme herausstellen, kann Apple mit einem 7 Zoll iPad nachdoppeln.

Apple verzichtet auf Marge

Apple will diesen Markt dominieren – deshalb hat das iPad eine geringere Marge als die anderen Mac-Produkte. Steve meint auch, dass die Konkurrenz mühe hat, den Apple-Preis zu erreichen – kostenmässig. Man staune. Die Konkurrenz wird mit 10 – 15 % Marge zufrieden sein, Apple mit 25 – 30 % (statt beinahe 50 % wie beim iPhone).

MacBook Air räumt zusätzlich ab

Das iPad ist ja schön und gut, manche möchten aber doch eine richtige Tastatur und Desktopprogramme. Das liefert der 10 Zoll MacBook Air der heute vorgestellt werden wird. Das Betriebssystem für Desktops wurde so angepasst, dass es auch ein iOS Feeling gibt. Damit hat Apple  ein weiteres starkes Produkt im Weihnachtsmarkt und wir aller Voraussicht nach auch ohne iPad-Verkäufe zur Nummer 1 oder 2 der US PC Hersteller.

November Briefings

von Reto Hartinger

Im November haben wir wieder spannende Events aus jedem Bereich. Bitte melde Dich jetzt an und informiere die Kontakte in Deinem Umfeld über

2.11.2010 17.30-20.00 Look & Feel als Markenpositionierung

Wie können wir uns von der Konkurrenz abheben? Zu jedem Angebot gibt es dutzende bis tausende von Konkurrenzseiten die um die Gunst der Surfer buhlen. Dr. Martin Fritsche, Managing Partner von BrandEfficiency schlägt eine Differenzierung durch das Look & Feel vor. Schliesslich lässt sich die Marke im Web erleben, d.h. das Look & Feel wird zum Markenerlebnis.

2.11.2010 11.30-14.00 Modernes Webdesign: CSS3,  HTML 5, Progressive Enhancement, Graceful Degradation

Jeder spricht von HTML5 und CSS3. Alle freuen sich auf den Tag, an welchem diese fortschrittlichen Web-Technologien von allen Browsern unterstützt und bedenkenlos eingesetzt werden können. Was viele nicht wissen: Der Tag ist gekommen! Alles was es dazu braucht sind gut bewährte Methoden und ein paar Tricks, die Genc Rashiti, UX Designer bei Ginetta, vorstellen und an konkreten Beispielen erläutern wird.

3.11.2010 17.30-20.00 Die 4.Welle des mobilen Internets – Geschäftsmodelle & Businessfelder

Kein Markt verändert sich so schnell wie der Mobile Markt. Dr. Martin Widmer, Managing Partner Serranetga GmbH, untersucht für uns die Konsequenzen von Smartphones & Slates und den Kampf der mobilen Betriebssystemen und welche Geschäftsmöglichkeiten sich daraus ergeben.

Konferenzen:

2.11.2010 11.00-20.00 Web-Design Konferenz

11.00-11.30 Registration
11.30-12.30 Was CSS3 und HTML 5 leisten
12.30-13.15 Diskussion
13.15-14.00 gemeinsames Essen
14.00-14.30 Registrierung und Networking
14.30-15.15 Die Bildsprache der Homepage
15.30-16.15 Joy of Use – Software die uns glücklich macht
16.15-16.30 Pause
16.30-17.15 Krise der digitalen Identität
17.15-18.00 Registrierung und Networking
18.00-20.00 Look & Feel als Markenpositionierung

11.00-11.30 Registration

11.30-12.30 Was CSS3 und HTML 5 leisten

12.30-13.15 Diskussion

13.15-14.00 gemeinsames Essen

14.00-14.30 Registrierung und Networking

14.30-15.15 Die Bildsprache der Homepage

15.30-16.15 Joy of Use – Software die uns glücklich macht

16.15-16.30 Pause

16.30-17.15 Krise der digitalen Identität

17.15-18.00 Registrierung und Networking

18.00-20.00 Look & Feel als Markenpositionierung

10.11.2010 08.30-17.30  Suchmaschinen- und Facebook-Marketing

08.30 – 09.15 10 Best Practices für effiziente AdWords-Kampagnen

09.15 – 09.45 Neues von Google: Tools, Fallstudien, Marktforschung, Mobile Ad

09.45 – 10.15 Adwordskampagnen und Conversion optimieren

10.15 – 10.30 Pause

10.30 – 11.15 Nach dem Klick, die anderen 50 % der Story

11.15 – 12.00 Einflussfaktoren auf Google Adwords

12.00 – 12.30 Panel mit allen Referenten

12.30 – 13.30 Essen

13.30 – 14.15 Search Funnels: Warum die Last-Click-Messung bei AdWords in die Irre führt

14.15 – 14.45 Weltweiter Traffic durch bezahlte Ads und SEO

14.45 – 15.30 Lessons learnt: Traffic, Content, Brand, Monetization Aufbau mittels Adwords

15.30 – 15.45 Pause

15.45 – 16.15 Life Beurteilung von Kampagnen aus dem Saal

16.15 – 17.00 Facebook Werbung: Die Erfolgsfaktoren und die Ablöscher

Wir haben wieder hervorragende Speaker, welche Dir ganz praktische Tipps geben, die Du am nächsten Tag in Deinen Projekten umsetzen kannst. Das ist das Ziel der Internet Briefings. Ich glaube wir haben das auch an der Suchmaschinen Optimierungs Konferenz vom 15.10. in hohem Masse erreicht. Hier findest Du Bilder dazu und hier eine Zusammenfassung


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