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Rückblick: Die E-Commerce Trends 2010

von Thomas Lang

Zu Beginn des sich nun zu Ende neigenden Jahres haben wir für uns die E-Commerce Trends 2010 definiert.

Hier ein kurzer Rückblick; was hat sich bewährt, was ist eingetreten und wo lagen wir so ziemlich daneben:

  1. Click & Collect / Multi-Channelling
    Wir nennen es zwischenzeitlich “Multichannel Fulfilment” um einer Verwechslung mit dem Multichannel-Marketing vorzubeugen. Vor allem bei den traditionellen Händlern, die noch über ein Verkausnetz verfügen, stand und steht die kanalübergreifende Bedienung immer noch weit oben auf der Agenda. 2010 konnte man beobachten, wie reine Onlinehändler sich auch im stationären Handel versuchten, stationäre Händler 2010 den Onlinevertrieb lancierten und wer schon in beiden Kanälen präsent war, sich auch den mobilen Kanal erschloss. Dieser Trend der ganzheitlichen Betrachtung und Pflege der Kundenbeziehung wird sich auch im neuen Jahr fortsetzen.
  2. Shop-Optimierungen; Conversion-Rate, Usability und Neuromarketing
    2010 war hoffentlich das Jahr in dem das Bewusstsein geschärft wurde, dass Shop-Optimierung kein Projekt ist, sondern ein ständiger Prozess. Das Definieren, Erheben, Analysieren und Massnahmen ableiten von KPIs in der gesamten Onlinevertriebs-Wertschöpfung ist eine zentrale Aufgabe jedes E-Commerce Managers. Aber nicht nur das; wer sich rein auf diese Kennzahlen konzentriert,wird neue Trends verpassen und Mehrwerte nicht beachten, die sich a-priori (noch) nicht rein über KPIs messen lassen (”kill the KPIs“).
  3. Augmented Reality und Location Based Services
    Einige lustige und spannende Ansätze im Bereich von Augmented Reality haben wir 2010 gesehen. Wir sind aber noch nicht über den Status der Spielerei hinausgekommen. Es scheint, als liesse sich diese – immer noch für viele – verblüffende Technologie erst sehr eingeschränkt kommerziell nutzen. Versuche unternommen haben beispielsweise die iApp von Atelier Pfister, die das Platzieren von Designermöbeln im eigenen Wohnraum ermöglicht. Auch die iPhone-Anwendung von SI-Style mit dem Shop-Finder ist vielversprechend.
  4. Shop-Suche: Suchen, Filtern, Finden, Kaufen
    Die Relevanz einer ausgeprägten und guten Shop-Suche haben die meisten E-Commerce Plattformen erkannt und teilweise auch schon umgesetzt. Funktionen wie Type-Ahead, Fehlertoleranz wie auch Facetten- und Filtersuchen sind bei den meisten Betreibern angekommen. Von den wirklich spannenden Disziplinen wie Guided-Navigation gab es auch im vergangenen Jahr ein paar gute Schweizer Beispiele wie Interhome, Alpha oder den Denner Wineshop. Bereits warten aber neue Herausforderungen auf die Shopbetreiber, denn Google erhöht mit neuen Features wie Instant, Preview oder auch die visuellen Suchen (z.B. boutiques.com) ständig die Benutzererwartung.
  5. Quo Vadis Social Commerce
    Das haben wir uns zu Beginn des 2010 auch gefragt. Wir sind der Meinung, dass Social Commerce kein Megatrend ist, sondern zu unserem ursprünglichsten Verhalten gehört. Die Herausforderung liegt darin, dieses Verhalten auf die neuen Medien- und vor allem Absatzkanäle transformieren zu können. Und das bleibt auch 2011 eine spannende Herausforderung, insbesondere im Zusammenhang mit dem nächsten Trend.
  6. Social Graph und Social Network Integrationen
    Allen voran Facebook aber auch Twitter haben einen regelrechten Siegeszug im nun zu Ende gehenden Jahr hingelegt. Im April lancierte Zuckerberg den Facebook “I Like” Button, der sich in Windeseile nebst Newssites v.a. auch in Shopping-Sites etablierte. Fortan wurden Artikel geliked, Sortimente in die Facebook-Timeline übernommen und in den Social-Media Kanälen weiter diskutiert. Klicke ich “I Like” bei einem Shopartikel, sehen das meine Freunde. Und wenn von denen auch nur wenige Prozente diesen auch mögen, verzeichnen die E-Commerce Plattformen einen unglaublichen Skalierungseffekt in der Verbreitung Ihrer Artikel in den Social Graphen – dem persönlichen Beziehungsnetz jedes einzelnen potentiellen Kunden. Der Jeans-Hersteller Levis war einer der ersten, der das Potential erkannte, und sich diese neue Funktion zu nutze machte. Weitere folgten. Fast jeder Player präsentiert seit diesem Jahr seine Produkte auch auf Facebook. Die meisten kommunizieren Sonderangebote und Schnäppchen. Andere wie der Schweizer Kontaktlinsen Spezialist Linsenmax verkauft bereits erfolgreich vollintegriert in Facebook.
  7. Videos: Präsentationen, Demonstrationen und Shoppingerlebnisse
    Dieser Trend hat sich noch nicht in dem erwarteten Masse durchgesetzt. Es gibt den einen oder anderen Shop, der mit Videos experimentiert, wie beispielsweise Weltbild Schweiz oder auch Brack, der auf Unboxing-Videos setzt. Bei den Schweizer Playern ist aber bei keinem eine echte Videostrategie zu erkennen noch hat man sich an Video-Verkaufskonzepte gewagt. Das Potential ist nach wie vor hoch, aber auch der Respekt vor den Produktionskosten.
  8. E-Commerce Currencies
    Eines der spannenden Themen auch im Jahr nach der Finanzkrise bleiben die Währungen.Facebook experimentierte bereits länger mit seiner eigenen Währung “Facebook Credits”, die bis anhin nur im Gaming-Bereich eingesetzt wird. Bereits sind die Facebook-Credits bei US-Grossverteilern in Form von Geschenkkarten physisch und stationär käuflich. Und obwohl es weiterhin von Facebook selber dementiert wird, gehen wir davon aus, dass diese Credits früher oder später auch für den Handel von Gütern genutzt werden können. Nicht zuletzt auch, weil kürzlich Facebook verlauten liess, nun auch intensiver auf den E-Commerce setzen zu wollen und entsprechende Kampagnen für die Credits bereits früher lancierte.
  9. Groupon – Gutscheine von und für die Community
    Man ist fast geneigt zu sagen, dass 2010 als Jahr des Grouponfiebers in die Geschichte eingehen wird. Gropon entpuppte sich als das am schnellsten wachsende Unternehmen überhaupt. Unzählige Klone buhlten um die Gunst der Käufer und deren Sales-Mitarbeiter klapperten die KMUs massenweise ab auf der Suche nach dem nächsten Deal. In der Schweiz sind mittlerweile drei Plattfomen aktiv: DeinDeal startete im März, wenig später folgte CityDeal das kurz darauf von Groupon selber übernommen wurde. Und seit einigen Wochen ist auch ein Schweizer Ableger von DailyDeal aktiv. Das Groupon-Fieber gipfelte darin, dass deren Gründer vor einigen Tagen gar ein Übernahmeangebot von Google über astronomische USD 6 Mrd. ausschlugen. Groupon dürfte sich aber mittelfristig zu Tode laufen, so dass dringend neue Verkaufskonzepte gefragt sind. Gut möglich, dass sich Groupon auch hierzulande zur Händlerplattform mausert für die KMU-Anbieter. In den USA laufen bereits einige Tests.
  10. Mobile Commerce and beyond – third, fourth and fifth Screen
    Der letzte prognostizierte Trend hat dann auch so richtig eingeschlagen. Zum einen ist – im Gegensatz zu Deutschland – der Mobile Commerce in der Schweiz stark im Aufwind aufgrund anderer Rahmenbedingungen (Smartphone Dichte, Flatrate-Angebote, Anzahl Telcos, die das iPhone 3 vertreiben konnten u.a.m.). Bereits sind zahlreiche Shopping-Apps verfügbar, einige davon auch mit dem erklärten Ziel, über den mobilen Kanal auch Frequenz in den stationären Handel zu bringen. M-Commerce verzeichnet denn auch den grössten Zuwachs an Neukunden im Kanalvergleich. Noch mehr Möglichkeiten für den Distanzhandel bieten die Tablet-PCs. Das iPad hat hier an Ostern 2010 für einen regelrechten Boom gesorgt und wird den E-Commerce verändern, oder zumindest bereichern und erweitern. Tablets können neue Käuferschichten erschliessen und ermöglichen die Produkt- und Sortimentspräsentation in neuen Situationen; nicht im Arbeitszimmer am Desktop sondern gemeinsam im Wohnzimmer auf dem Sofa. Man darf behaupten, das iPad wird den E-Commerce partiell revolutionieren, wenn es weiterhin so spannende Shopping-Apps wie diejenige von Net-a-Porter zu Tage fördert.

Ab Montag 3. Januar 2011 publizieren wir drübern die Carpathia E-Commerce Trends 2011 – bis dahin wünschen wir allen Lesern einen Guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr – “es herzlichs guets Nois“.

Vorankündigung: Mobile- und E-Commerce Konferenz am 15. März 2011

(Crossposting)

Apples choice: be the best or the best selling

von Reto Hartinger

Früher hat Apple einfach die beste und neuste Technologie in seine Produkte gebaut. Dass die neuste Technologie nicht in Massen verfügbar war, hat keine Rolle gespielt, denn kein Schwein hat die Ptodukte gekauft. Wenn man mit Schwein die Masse meint. Mit dem iPhone hat Apple dies wieder gemacht und so wertvolle Marktanteile verloren. 2010 hat Apple nicht so viel iPhones verkauft wie der Markt aufgenommen hätte, sondern soviel wie Komponenten zur Verfügung standen.

Mit dem iPad hat Apple wieder eine neue Produktekategorie erfunden. Das schöne daran ist, dass bei neuen Produkten die Komponentenverfügbarkeit auch keine grosse Rolle speilt, weil nur wenig Schweine diese auch kaufen. Das iPad hat sich über 10 Mio Mal verkauft – nicht schlecht für eine ganz neue Produktekategorie. Nächstes Jahr sollen es 40 Mio werden. Die Produktionskapazität soll sogar bis auf 6 Mio Stück pro Monat hochgefahren werden. Wenn Apple in diesem Markt den Lead behalten will, dann muss Apple nicht mehr das beste sondern das am besten verfügbare Produkt herstellen, d.h. auf alte – äh exgüsi – bewährte Technologien zurückgreifen – so z.b. bei den Bildschirmen. Es kann also sein, dass es Nischenplayer im Slate-Markt gibt, die ein besseres Produkt als Apple herstellen könnte. Bei dem Mist den die Konkurrenz bis anhin zeigt, ist die Befürchtung klein. Die Konkurrenz bekundet nur schon Mühe, dem iPad 1.0 Paroli zu bieten, das iPad 2.0 könnte die Konkurrenz wirklich alt aussehen lassen. Die Konkurrenz hat auch Mühe mit dem iPad-Preis mitzuhalten.

Im Slate- bzw Pad-Markt zählt die Masse

Ob sich ein Tablett durchsetzt oder nicht, hängt fast ausschliesslich von der Masse ab. Verlage werden nur für ein Tablett entwickeln, welches wirklich in Massen bei den Usern ist. Sonst lohnt sich die Chose ganz einfach nicht. Es könnte demnach sein, dass die iPad Konkurrenten wie RIM und HP vor allem Tabletts zum Surfen machen (ganz einfach weil keine Apps zur Verfügung stehen) und die Android Tabletts mit verschiedenen Bildschirmgrössen den Inhaltemarkt so stark fragmentieren, dass er weniger attraktiv erscheint.

Die Verlage werden schliesslich auf die Technologie aufspringen, die die grösste Masse hat und damit am meisten Umsatz verspricht. Das kann Apple nur mit höchstverfügbaren Kompomenten bewerkstelligen. Apple wird diese aber zu seinem Nutzen veredeln wo es geht.

Im Business-Markt spielt der Formfaktor eine Rolle

Apple ist es gelungen, mit dem iPad das Interesse grosser Firmen zu wecken. Viele Laptops eignen sich weniger gut im Aussendienst als ein iPad. Man spührt das Betriebssystem kaum und die Apps können ganz simpel gehalte werden. Es ist ein Genuss, ein Video oder eine Animation auf dem iPad zu zeigen und mehrere Personen können gleichzeitig auf den Bildschirm schauen. Das aber nur, wenn der Bildschirm genügend gross ist. Damit haben die 7-Zöller Konkurrenten das Rennen schon fast verloren. Mit Unisys und Verizon hat Apple zwei Verkaufsorganisationen für den Business-Markt an Land gezogen.

Education Markt schläft

Ein immenser Markt wäre der Schulbereich. Unglaublich, was Schulbücher jedes Jahr kosten. Mit einem iPad pro Student oder Schüler, könnten diese Kosten drastisch reduziert werden. Weil sich zu Beginn aber die Kosten eher erhöhen als gleich senken, ist dieser Markt schwierig zu fassen, würde sich aber durchaus lohnen. Ich sehe keine besonderen Anstrengungen seitens Apple. Schade.

Verlage werden ernüchtert sein

Es ist schon erstaunlich, wie viele Teilnehmer an der Internet Briefing iPad-Konferenz bereit waren für denselben Inhalt auf dem iPad etwas zu bezahlen, den es gratis im Netz gibt. Es gibt sie, die Leute die auf dem iPad für Inhalte etwas bezahlen. Was aber, wenn die Konkurrenz das Produkt gratis anbietet? Sind diese dann immer noch bereits Bares hinzublättern? 2011 wird ein Verteilkampf mit fast nur Verlierern werden. Einige Projekte werden eingehen, vielleicht sogar die Verlage damit, denn bei einigen weden weder Print, noch Internet und auch das Tablett nicht rentabel sein. Wer aus dem letzten Loch pfeift, pfeift 2011 das letzte oder vorletzte Mal. Es wird bitter werden. Drum, wer dann noch auf das falsche Pferd setzt – z.B. Tablett-Eigenbau – oder 10″, 7″ Android, WebOS und/oder iOs, paid oder gratis -Content, Eigenvermarktung vs iAd – könnte aus dem Rennen fallen. Mitte Jahr wird das Internet Biefing einen Kongress zu diesem Thema veranstalten. Bis dann haben sich hoffentlich wenigstens andeutungsweise die Winner und Looser bereits herauskristallisiert.

Mein neuer Browserfavorit – Opera 11

von Daniel Niklaus

Zugegeben, in Browserfragen bin ich zwar experimentierfreudig, dauerhaft wechseln tue ich aber selten. So surfte ich noch mit dem Netscape 4.75, als der IE6 längst besser war (ja, er war einst besser…). Der Firefox wurde nie zu meinem Standardbrowser, stattdessen startete ich allmorgendlich den Seamonkey. Chrome hat es zwar für die Mails geschafft – aber sonst blieb ich meinem “Netscape” treu. Bis jetzt.

opera11

Auch wenn der Opera immer wieder die Chance hatte und ich jede neue Version installierte, er wurde nie eine ernsthafte Alternative – bis jetzt. Die Version 11 ist rasend schnell, sieht richtig gut aus und ist ab sofort mein Favorit. Wenn ich noch herausfinde, wo ich einstellen kann, dass Pop-ups ausserhalb des bestehenden Browsers geöffnet werden, ersetzt Opera meinen Seamonkey.

Ich kann nur jedem empfehlen, testet die neuste Version.

Fixed oder Fluid Layout?

von Daniel Niklaus

Wer Reto kennt, weiss, er ist ein Dickkopf. Hat er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt, kann man es ihm fast nicht mehr raushämmern. Ein richtiger Besserwisser. Da ist es gar nicht so einfach, mit ihm eine Website umzusetzen – also das neue Internet-Briefing. Vor allem wird es schwierig, wenn er eine andere Meinung hat. Weil dumm ist, auch ich bin so ein Besserwisser. Und jetzt stehen wir hier, er will ein fluid Layout und ich will ihm nur ein fixes Layout anbieten.

Wir brauchen eure Hilfe

Fixes Layout (Dani)
Um was geht es? Bei einem fixen Layout sind die Spalten unabhängig von der Bildschirmauflösung immer gleich gross. Bestimme ich die Lesespalte mit 520 Pixel ist die Lesespalte immer 520 Pixel gross, egal ob ich ein Cinema Display habe oder mit dem iPhone die Website aufrufe (für das iPhone gibt es eh eine eigene Seite).

fixed

Vor- und Nachteile von fixen Layouts

Flexibles Layout (Reto)
Bei fluid Layouts werden %-Angaben gemacht. Die Lesespalte ist zum Beispiel 50% von der gesamten Breite. Ist der Bildschirm bei einer hohen Auflösung Bildfüllend, kann die Lesespalte schon einmal 800 Pixel breit werden.

fluid

Vor- und Nachteile von fluide Layouts

Warum das eine, warum das andere?

Reto findet: “Alle Online-Zeitungen sehen schrottig aus, die haben alle fixe Layouts, darum will ich keines.” Er meint: “HTML-Seiten müssen flexibel sein, sonst könnte man sie ja gleich in Flash bauen. Der User muss diese verändern können, nach seinem Gusto z.B. die Schrift vergrössern und die Page muss sich dem Bildschirm anpassen oder wenn jemand das Fenster kleiner oder grösser macht, soll nicht der Inhalt verschwinden oder gleich gross bleiben. Wäre ein Seitenumbruch tatsächlich Sakrosant bei x Zeichen besser leserlich, würden die Verleger dies auch in ihren Büchern so handhaben. Jedes Medium braucht seinen eigenen Stil. Bei HTML-Seiten ist es die Flexibilität. Wer ein fixes Design wählt, hat auch Mühe später etwas Neues reinzupacken und so sehen die Schweizer Verlegerseiten dann auch aus – Text und drum herum wurde dann noch alles hingeklebt was nicht zum Inhalt gehört (z.B. die Werbung). Es muss ja auch nicht so sein, dass eine Seite bei eine 24 Zoll Bildschirm bis zum rechten Rand hinaus verfläddert. Es können Maximalgrössen und Minimalkleinen festgelegt werden. Zeitungstexte werden auch auf diesen Spaltenumbruch getextet. Demnach gibt es keine Bulletin Points oder Listen – sonst sieht das Scheisse aus. Spalten sollten eine Bandbreite haben – aber nicht 100%  fix sein. Reto hat lieber Google News, oder iGoogle.

Ich finde: “Alle Online-Zeitungen wissen, warum sie fixe Layouts haben. Für den User ist es einfacher, wenn eine Zeile nach 40-60 Zeichen umgebrochen wird. Der Inhalt ist einfacher zu lesen. Wir wollen, dass die Leute lesen, darum gibt es nur ein fixes Layout.” Ich ziehe vor, was heute am meisten eingesetzt wird.

Es gibt weitere Gründe für und gegen jede der beiden Varianten. Und das Thema wurde auch schon 100x diskutiert. Zum Beispiel hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Was ist eure Meinung?

Fixed oder fluid Layout

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Was ist ein Elastic Design?
Sämtliche Container und andere Elemente werden innerhalb eines Elastic-Designs in em angegeben. Größenangeben in em verhalten sich proportional zur Text- oder Schriftgröße relativ. Wird über die Browsereinstellung der Schriftgrad erhöht, erhöhen sich auch die Abschnitte, die in em angegeben werden.

Die Zeiten ändern sich

von Daniel Niklaus

Internet Briefing wird neu gestaltet

von Reto Hartinger

Jetzt ist die Internet Briefing Page 6 Jahre alt und hat etwa das Durchschnittsalter einer (KMU) Website erreicht. Nein, niemand war ganz zufrieden damit, von Beginn weg nicht. Aber Internet Briefing ist ja auch ohne grosse finanzielle Mittel gestartet und hat sich erst im Laufe der Zeit zu etwas Grossem entwickelt.

Viele haben mir angeboten die Website gratis neu zu gestalten oder gar eine neue Website zu sponsern. Ich habe abgelehnt, weil ich nicht in neue Abhängigkeiten reinlaufen wollte. Einmal wurde mir eine ganz tolle Web 3.0 Website versprochen. Da hätte ich mitgemacht Das Projekt ist leider versandet.

Nun habe ich Geld in die Hand genommen und Dani Niklaus Netlive IT mit dem Redesign beauftragt.

Die Anforderungen haben sich geändert. Stand zu Beginn im Vordergrund dass man schnell wusste um was es sich beim Internet Briefing geht und man deshalb Mitglied wird, stehen heute die Aktivitäten im Fokus.

Das Internet Briefing ist bekannt. Sicher 4000 Personen haben schon einmal eine Veranstaltung besucht.

Was mir nicht geglückt ist, war die einzelnen Mitglieder in den Vordergrund zu rücken und zu aktivieren. Weder im Forum noch im Blog. Es ist nicht gelungen, die Offline-Aktivitäten online weiter zu führen oder etwas Neues zu schaffen.

Die neue Webpage soll die Mitglieder stärker sichtbar machen. Was das Internet Briefing ausmacht, ist das Wissen der einzelnen Mitglieder. Dies möchten wir sichtbar machen und ich hoffe, dass daraus dann eine Aktivität entsteht, die unabhängig von den jeweiligen Treffen stattfindet.

Der interne Bereich soll aufgewertet werden. Eine leidige Geschichte ist der Zugriff auf die Slides der Referenten. Mühsam musste ich diese bei den Referenten erfragen und dann irgendwo online stellen. Hats geklappt? Nein. Auch das soll sich ändern. Die Referenten können die Links zu ihren Slides selber setzen und die Mitglieder können diese im geschlossenen Bereich einsehen. Dort kann man auch sehen, wer sich zu den Events angemeldet hat.

Die neue Website soll also besser vernetzen – Wissen und Personen.

Online Bezahlung wird auch möglich sein. Die Frage ist – reicht Paypal oder soll ich die Postfinance-Lösung nehmen?

Ich erhoffe mir dadurch viel weniger administrativen Aufwand. Viele Rechnungen muss ich bis zu 3x senden. Z.B. weil die Firma einen zentralen Rechnungseingang hat – ja cool, dann machen wir sie halt nochmal.

Die jetzige Lösung kann auch nicht unterscheiden wer die Rechnung bezahlt. Sie geht einfach an die Firma. Punkt. Auch wenn sie vom Mitglied selber bezahlt wird.

Eine Firmenmitgliedschaft kennt das Internet Briefing auch nicht. Ich bin mir nicht sicher ob wir das einführen sollen.
Auch kommt immer wieder die Frage nach Sponsoring. Viele Firmen möchten Events sponsern – meist lehne ich ab. Ich habe die Möglichkeit aber einmal vorgesehen, auch ein Sponsoring des gesamten Internet Briefings. Da ist das Problem, dass man sich immer gleich in eine Ecke drängen lässt. Das mache ich nur, wenn wirklich die besten so ziemlich vollständig dabei wären.

Für Input zu Verbesserungen bin ich offen – noch ist die Site ja nicht online :-)

Android, Chrome OS: Eine Wand baut sich auf!

von Reto Hartinger

Kannst Du Monopoly spielen? Am Anfang möchten sich alle so viel wie möglich vom Kuchen ergattern und irgendwann ist er verteilt und es ist offensichtlich wer das Spiel gewinnen kann und wer es voraussichtlich verlieren wird. Um seine Gewinnchancen zu erhöhen, muss man Allianzen schliessen. So ist das in der Informatik auch, einmal alle gegen IBM, dann alle gegen Microsoft. Gewinner und Looser schliessen sich zusammen um andere zu bekämpfen und sich in eine bessere Position zu hiefen. Da war mal Apple am Boden und Microsoft hat geholfen. Die Karten sind heute wieder ganz neu gemischt worden und die Players beziehen ihre Positionen. Alle gegen Google. Die dicken Freunde Apple und Google können es nicht mehr zusammen und Apple muss jetzt Microsoft helfen, wieder ins Spiel zu kommen. Dabei geht es um zwei Schlaftfelder bei denen alle (alten) Players gegen Google sind erstens der

Mobile Markt

Microsoft hat ihn verschlafen und Apple drückt sich in eine Nische. Das offene Betriebssystem Android von Google kann beiden den Rang ablaufen.

Desktop vs Cloud

Microsoft ist der König des alten Computing, Google jener des Cloud Computing. Das Schlaftfeld heisst: wird es inskünftig noch einen Harddisk und ein Betriebssystem brauchen oder übernimmt dies das Internet?Microsoft hat den ersten Versuch in diese Richtung schon erfolgreich bekämpft und Netscape mit der Gratisversion seines Browsers in den Konkurs getrieben. Bei Google gelingt dies nicht, weil Google ein Geschäftsmodell fährt, dem Microsoft nichts dagegensetzen kann.

Auch Apple ist in der Cloud noch nicht richtig angekommen, auch wenn Apple da wenigstens besser aufgestellt ist als Microsoft wäre es für Apple gut, würden Desktop-Applikationen und -Betriebssysteme länger leben.

Mein Patent ist besser als Deines

Jetzt kann mann den Markt einnehmen indem man bessere Produkte macht als der Konkurrent oder man macht es wie Apple, EMC, Oracle und Microsoft. Die haben gemeinsam die Patente von Novel gekauft und in eine Verwertungsgesellschaft gesteckt. Das dienst zum Schutz gegen Attacken  von Nokia und anderen Rechtebesitzern aber zur Einschüchterung von Firmen die Android oder Chrome OS in ihren Produkten einsetzen wollen. Das Ziel ist nicht, Google an seiner Arbeit zu hindern, sondern Googles Kunden auszuhungern. Wenn die Rechtsunsicherheit grösser ist und eine Prozesslawine mehr kostet als eine Windows Mobile bzw. Windows 8 Lizenz, dann entzieht das Konsortium Google das Geschäftsmodell.

Ob das wirklich aufgeht? Das Konsortium (CPTN) hat 900 Patente für 450 Millionen Dollar gekauft. Novel hat Netzwerkbetriebssysteme gemacht. Da wird doch einiges an Basis-Technologie patentiert sein. Auch das konkursite Nortel könnte für  CPTN aus den gleichen Gründen spannend sein.


Affiliate Marketing Konferenz

von Reto Hartinger

Hudh, erst jetzt habe ich die Rückmeldung erhalten, dass es bei der  Affiliate Marketing Konferenz Seite gar kein Anmeldebutton gab. Das habe ich jetzt nachgeholt:

Affiliate Marketing Konferenz

01.02.2011 14.30-20.00
Restaurant Falcone, Birmensdorferstrasse 150, Zürich

14.00-14.30 Registrierung und Networking
14.30-15.15 Affiliate Marketing 2.0 – Erfolgreiche Partnerprogramme betreiben
15.30-16.15 Andere Länder, andere Sitten: Internationales Affiliate Marketing
16.15-16.30 Pause
16.30-17.15 Mövenpick: Licht und Schatten im Affiliate Marketing
17.15-18.00 Registrierung und Networking
18.00-20.00 Do’s und Dont’s im Performance Marketing

Anmeldung Anlass: http://www.internet-briefing.ch/affi
Kosten: Für Mitglieder Fr. 60, Gäste Fr. 180.- Konsumationen extra

Affiliate Marketing 2.0 – Erfolgreiche Partnerprogramme betreiben
Tim Kraemer, Key Account Manager Advertiser, zanox

Tim bespricht, was es für erfolgreiches Affiliate Marketing zu beachten gibt und welches die relevanten Stellschrauben dafür sind:

- Wie kann Vertriebserfolg im Affiliate-Marketing erzielt werden?
- Best practice, wie der Erfolg nachhaltig gesichert werden kann
- Stolpersteine: Welche Dinge muss ich dazu beachten?
- Und welche Aspekte sind dabei für meine Vertriebspartner interessant?
- Welche Verdienstmöglichkeiten ergeben sich für Werbetreibende wie für Partner?
- Was können Werbetreibende vom Affiliate Marketing erwarten?
- Tracking-Technologie

Andere Länder, andere Sitten: Internationales Affiliate Marketing
Tom Rother, Director Business Development, QUISMA GmbH
Immer mehr Merchants gehen dazu über, ihre Produkte auch auf Nachbarmärkten und im restlichen Europa zu vertreiben. Affiliate-Marketing bietet hier einen schnellen Zugang zu einer Vielzahl an Partnern mit der richtigen Zielgruppenansprache. Doch der Versuchung einer einfachen Übertragung auch erfolgreicher Strategien auf angestammten Märkten sollte widerstanden werden.

Zuvorderst sollten die Erwartungshaltungen an die neuen Absatzgebiete genau und realistisch formuliert werden. Hierfür ist eine detaillierte Kenntnis der Potentiale von Nöten.

Danach müssen die Eigenheiten der Märkte und deren Einfluss auf die Erfolgsfaktoren eines Affiliate-Marketing Programms identifiziert werden. Dies sollte optimalerweise für jeden Zielmarkt einzeln geschehen.

Die zu betrachtenden Punkte sind die Folgenden:

  • Provisionen und Tracking Methoden
  • Werbemittel
  • Partnerkommunikation
  • Netzwerkauswahl

Zu jedem dieser Punkte existieren auf verschiedenen Märkten heterogene Anfordernisse und Gewohnheiten, denen man besonders in der Start-Phase eines neuen Programms entsprechen sollte. Denn für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Mövenpick: Licht und Schatten im Affiliate Marketing
Wolfgang Zimmermann, Head of E-Commerce, Mövenpick Wein

Mövenpick Wein hat das Affiliate Programm im Frühjahr 2008 gestartet. Seitdem haben wir vielfältige Erfahrungen mit dem Programm gemacht und können den Erfolg von Bannerkampagnen besser voraussagen und haben Erfahrungen mit Affiliateprogrammen bei hochwertigen Produkten gesammelt.
- Sind hochwertige Güter für das Affiliate überhaupt geeignet?

- Erfolg im Affiliate Marketing: Spannungsfeld zwischen Sales und iSales

- Affiliate Marketing Kosten richtig justieren

- Affiliate Marketing und seine Auswirkungen auf Social Media

- Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland
Wolfgang Zimmermann ist seit 2007 Leiter E-Commerce der Mövenpick Wein AG und seit 1998 im E-Commerce tätig. Zuvor war er u.a. bei Toshiba Europe und der AXA Gruppe tätig.

Dos and dont’s im Performance Marketing
Noemi Alvarez, Business Development bei Kuoni Reisen.

Noemi Alvarez fasst ihre zehnjährige Erfahrung, die sie unter anderem bei eBay und Kuoni mit
allen online Marketing Kanälen (SEM, SEO, Display und Affiliates Marketing) gewonnen hat,
in konkrete Tipps zusammen. Sie präsentiert die Dos and Dont’s des Performance Marketings.

Do’s:

  • messen Sie alles
  • testen Sie
  • deduplizieren Sie
  • definieren Sie deutliche Ziele
  • verhandeln und wieder verhandeln
  • analysieren Sie SEO mit den gleichen Kennzahlen wie die anderen bezahlten Kanäle
  • kommunizieren Sie mit Ihren top Affiliates 1 zu 1

Dont’s:

  • Outsourcen und vergessen
  • setzen Sie divergierende Ziele
  • optimieren Sie nach qualitativen Zielen
  • definieren Sie Ihre SEO Zielkeywords anhand von Traffic
  • demotivieren Sie Ihre Affiliates
  • lassen sie schlechte Deals weiter laufen
  • arbeiten Sie mit allen Affiliate Netzwerken

Anmeldung Anlass: http://www.internet-briefing.ch/affi

Verizon braucht Apple

von Reto Hartinger

Apple ist mit AT&T einen  exklusiven 3Jahresvertrag eingegangen. Zwei Gründe sprachen dafür. AT&T benutzt dieselbe Netztechnologie  wie der Rest der Welt und Verizon hat das Potenzial des iPhones unterschätzt. AT&T verkauft 2,5 x soviele iPhones wie Verizon Android Handys! Das Wachstum von Android ging auf Kosten von RIMs Blackberry (machte bis Okoteber 2009  90 % der Verizon Smartphoneverkäufe aus). Heute verkauft Verizon gleich viele Andoride wie Blackberrys.

Verizon verkaufte im Quartal  2.7 Millionen Smartphones und 3.3 Millionen im 3 Quartal. AT&T machte den Sprung von .7 Millionen auf 5.7 Millionen. Zur Weihnachtssaison könnte sich der Trend nochmals verstärken, denn viele iPhone Verkäufer haben, wohl von AT&T subventioniert, grosse Rabatte gegeben (und waren im Nu ausverkauft). Noch schlimmer. Apple hat so viele iPhones verkauft wie es überhaupt produzieren konnte. Gibt es eine solche künstliche Limite nicht mehr, würde es noch schlimmer für Verizon aussehen.

Apple finanziert den Bau von neuen LCD Display Fabriken teilweise vor und kauft auch praktisch die ganze Produktion von 10 Zoll Displays auf (deshalb können die anderen nur Slates in 7 Zoll machen). Das Display ist der limitierende Faktor. Apples Taktiv verteuert die Konkurrenzprodukte, weil diese sich beim übriggebliebenen Teil überbieten müssen.

Smartphone Besitzer behalten das Handy länger als üblich und verlängern damit auch den Vertrag beim Provider nicht. Das gilt ebenso für iPhone wie auch für Android Handy Besitzer. Analysten deuten das, dass sie zuwarten bis Verizon das iPhone verkauft.

Verizon steht vor einem Wachstumsproblem. Just jetzt wo es ein neues 4G Netz aufgebaut hat, aber gar kein Handy dafür verfügbar ist. Verizon hat Apple vorgeschlagen, das nächste iPhone 4G-Technologie fähig zu machen und auch Konzessionen gemacht, so dass T-Mobile und Sprint das iPhone nicht verkaufen dürfen. Damit hofft Verizon wieder Marktanteile zu gewinnen. Wie sehen die Konditionen aus? Sicher einmal dieselben wie alle Carrier haben, vielleicht musste Verizon auch noch einen speziellen Effort bei der Vermarktung eingehen.

Es wird gemunkelt, dass das 4G-Verizon iPhone bereits nach Weihnachten in die Regale kommt. Egal wann es kommt, das Verizon iPhone wird einschlagen, den damit verfügt Verizon über das beste Netz mit dem beliebtesten Handy.

Wird Social Media überschätzt?

von Reto Hartinger

Jaja wir kennen das Prinzip. Einer postet es, die anderen lesen es und retwittern oder liken dass und deren Freunde lesen und retwittern es wieder. Und das gibt dann einen schneeballähnliche Wirkung. Aha. Stimmt das wirklkich? Es kann stimmen, tut es aber in den meisten Fällen nicht. Die meisten Firmen oder Personen verfügen schlicht nicht über die kritische Masse, damit sich ein Schneeball überhaupt auslösen kann. Auch nicht jede Message eines Überbloggers wie der Leu oder Bloggingtom schafft dies.

Was braucht es für eine Message damit sie retweetet wird?

Zum Beispeil: http://twitter.com/#!/mhegi/status/12776985495339008

Freedom of expression is priceless. For everything else, there’s MasterCard.#wikileaks @anon_operation

Fast immer braucht es Ironie und praktisch immer Aktualität. Das gilt auch für Facebook Posts. Ich selber bin in der glücklichen Lage, dass fast jeder meiner Facebook-Meldungen diskutiert wird, wobei ich praktisch immer an die obigen Kriterien halte. Manchmal twittere ich auch einfach etwas, dass ich in einer Skypeunterhaltung mit jemanden geschrieben habe und ich es für eine allgemein gültige “Erkenntinss” halte.

Daraus wird gefolgert, dass es keine Kampagnen mehr gibt und ein ständiger Dialog mit seinen Kunden aufrecht erhalten werden muss. Aha. Aber welche Firma kann sich überhaupt so spontan und aktuell verhalten? Die Postfinance konnte dies und hat via Facebook auf die Kontoschliessung des Wikileakgründers Assanage und der Ddos-Attake reagiert.

PostFinance Seit Bekanntgabe der Schliessung des Kontos von Julian Assange wird postfinance.ch durch Überbelastung teilweise lahmgelegt. Es handelt sich dabei nicht um einen Hackerangriff, sondern um eine durch viele externe Zugriffe verursachte Überbelastung.

Die Sicherheit der Kundendaten ist nicht beeinträchtigt. Der Zugriff ist nur beschränkt oder langsam möglich. Unsere Informatik arbeitet mit Hochdruck an der Behebung.

Die Postfinance hat 835 Fans. Dieser Post hat ganze  4 Likes und 18 Kommentare ausgelöst.

Auszug:

Petra Lutz Also mal ernsthaft: Ich würde hier Patchen, und nicht mit dem Hochdruckreiniger dahinter. Merkwürdige Sitten, bei der Postfinance…

Dienstag um 12:21 ·  3 Personen · 

Michael Caviglia Denke um das Problem zu beheben solltet ihr besser euer Verhalten anpassen anstatt eure IT-Abteilung zu bemühen!

Dienstag um 12:37 ·  7 Personen · 

Eine engagierte Diskussion mit Tipps was zu machen wäre und Kritik an der Postfinance. Die Postfinance hat auch auf die Kritik reagiert, dass man überhaupt die Kundenbeziehung mit Assange veröffentlich hat

PostFinance Julian Assange hat die Kundenbeziehung zu PostFinance im Internet publiziert. Dies führte zu vielen Medienanfragen aus dem In- und Ausland. Deshalb hat PostFinance die Schliessung des Kontos publik gemacht.

Dies hat 70 Kommentare ausgelöst. Auch nicht viel

Wall für Posts von Freunden oder gar allen offen halten?

Die Postfinance wagt nicht, dass man Kommentare auf ihre Wall posten kann. Ein Fehler? Die Inhalte wären wohl dieselben einfach um das 100fache mehr. Gilt bei Social Media dasselbe wie beim Buch? Egal was über ein Buch geschrieben wird, die Hauptsache es wird geschrieben? Beim Buch werden mit Erwähungen ob negativ oder postiv Verkäufe generiert bei den Social Media die nötige Traction. Man würde darauf hoffen, dass das Negative später verklingt und man mit dazugewonnen “Fans” auf spätere Kommunikation aufbauen kann. Marcel Bernet hat dazu  Überlegungen gemacht, wie sich ein Unternehmen verhalten soll.

Wie Traction aufbauen

Es gibt Firmen, die in ihren Märkten die nötige Traction aufgebaut haben. Über Facebook, Twitter und Blog. Zum Beispiel Namics. Da ist zwar das Firmen Facebook Profil auch nicht der Reisser – 65 Fans. Aber der Blog und Twitter haben ihre Wirkung. Alle Mitarbeiter dürfen unter dem Firmen und eigenen Namen facen, twittern und bloggen. Nicht nur der CEO, auch einzelne Mitarbeiter haben es in ihrer Branche zu hoher Reputation gebracht. Die Kommunikationsverantwortliche Su Franke übersteigt mit ihren Tweets und Posts die Wirkung der Postfinance locker. Namics hat sicher 20 Mitarbeiter (von 280) die in ihrer Branche gewicht haben, weil sie gelesen werden. Nun ist natürlich auch das Umfeld von Namics affin zu neuen Medien, aber auch bei anderen Firmen könnten einzelne Personen zu ihren Kunden eine äusserst privilegierte Kommunikationsbeziehung aufbauen. Schwierig wird es dann, wenn eine solche Person die Stelle wechselt. Sie nimmt diese Beziehungen mit. So geht Su von Namics zu Goldbach Interactive. Das wäre für viele Firmen eine Horrorvision. Hat man mühsam Social Media Kommunikation aufgebaut und dann geht die Identifikationsfigur zur Konkurrenz. Namics kommuniziet dies transparent und macht sich auch gleich gleich Gedanken dazu, was passiert wenn der Coroprate Blogger geht.

Mein Fazit. Social Media entfaltet in den Firmen noch nicht die richtige Wirkung und die mögliche Wirkung wird zurzeit überschätzt. Social Media wird aber stattfinden, ob die Firma dies will oder nicht, denn es geht um Personen und Meinungen und Mitarbeiter haben Meinungen und sie werden diese auch immer mehr kund tun – egal ob das eine Firma kanalisiert oder nicht. Die Key Kommunikatoren in einer Firma werden an Gewicht gewinnen, auch wenn diese nichts mit Kommunikation am Hut haben oder nicht. Es wird ja auch diskutiert, diese Personen bilanztechnisch zu bewerten (womit ein Transferwert einer Su Franke entstünde),  was ich für hochgradig fragwürdig halte. Bei der Auswahl von Personen wird dieser Soziale Wert in gewissen Positionen eine Rolle spielen. Ganz geschickt hat das die Migros gemacht. Sie hat nicht nur einfach Personen angestellt die  Social Media machen sollen, sondern Personen mit grossem Social Media Wert, daraus resultiert natürlich auch automatisch, dass diese davon auch etwas verstehen. Sie haben nicht einfach eine solche Person eingestellt sondern überall gleich einige Stars. Möglich, dass sie das nicht so bewusst gemacht haben.

Damit eine Firma überhaupt eine gewisse Tracktion erreicht, muss sie eben doch beides machen, bewusste Kampagnen in Social Medias fahren und ständig kommunizieren. Sie muss Personen mit Sozialem Wert einstellen und weitere Personen mit Sozialem Wert in den Linien aufbauen oder deren Wert erhöhen (was ja nur über Kommunikation in den Sozialen Medien geht)

Am 24. März 2011 plane ich die 2 Social Media Marketing Konferenz. Da werden wir die einzelen Punkte diskutieren und best practices aus der Schweiz kennen lernen. Trage dieses Datum bereits ein. Hast Du vielleicht einen Referatsvorschlag zu diesem Event’

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