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Google geht mit dem Teufel ins Bett

von Reto Hartinger

Asketen gleich waren die Googlers. Eine Website einzig bestehend aus einem Suchschlitz und keine Bildwerbung, die war des Teufels. Niemals würde Google etwas so Ablenkende und Verwerfliches wie Bildwerbung machen. Und auf gar keinem Fall in ihren eingenen Produkten, so die Ausrede als Google begonnen hat dies bei Adsensekunden zu tun.

Jetzt taucht Bannerwerbung in Gmail auf. Es ist auch Google aufgefallen, dass niemand die Textwerbung in Gmail anklickt und dass mit Gmail kein Geld zu verdienen ist. Die Banner werden auch inhaltsensitiv eingeblendet und kosten immer noch per Klick und nicht per View.

Google muss jedes Jahr mehr Geld verdienen – deutlich mehr. Davon hängt auch ab, ob die guten Entwickler gehalten werden können oder nicht, denn die meisten halten Google-Aktien oder Optionen. Schläft der Aktienkurs ein, wandert man lieber zu Facebook ab, wo ein Börsengang und damit nochmals viel Kohle winkt oder man geht zu einem Start-up.

Dem opfert Google einige Dogmas.

Die User und die Google-Puristen werden es schlucken. Eine Bitte hätte ich an Google noch: Macht das Teil endlich wieder schneller – es ist grottenlangsam. Werden noch schwere Bildwerbungen geladen, könnte das nochmals an der Performence rütteln.

Schweizer Onlinehandel wächst 2010 auf 8.7 Milliarden Franken an

von Thomas Lang

Der Schweizer Onlinehandel legte zwischen 2008 und 2010 um satte 48% zu und erwirtschaftete im vergangenen Jahr knapp CHF 8.7 Mrd. Dies das Rekordergebnis der alle zwei Jahre durchgeführten Studie der Universität St. Gallen (HSG) gem. heutiger Medienmitteilung (PDF).

Damit wurde die zwei-jährliche Wachstumsrate deutlich gesteigert, nachdem diese 2008 noch mit 38% ausgewiesen wurde (Onlineumsatz 2008: CHF 5.87 Mrd.).

“Für die Studie wurden zum Jahresende 2010 zum siebten Mal in Folge über 1000 Passanten in dreizehn Schweizer Städten befragt. Besonders stark gewannen im Vergleich zu 2008 erneut Ferienreisen (+9.9 Prozent Online-Kunden) und Flugbuchungen (+9.3). Aber auch Software (+8.7), Tickets für Veranstaltungen (+7.2) und Musiktitel (+6.6) erfreuen sich nach wie vor steigernder Beliebtheit im Internet. Bei Produkten wie Bekleidung, Möbeln, Lebensmitteln, Büchern oder auch Second-Hand-Artikeln steht die kombinierte Nutzung von Ladengeschäft und Online-Shop im Vordergrund.”

Was wir im letzte Jahr als E-Commerce Trend “Multichannel Fulfilment” bezeichnet haben, hat nun auch Prof. Dr. Thomas Rudolph von der HSG mit seiner Studie belegt. Die Kombination von Internet- und Filialhandel ist gefragt.

“Immer mehr Kunden erwarten von Händlern ein konsistentes Angebot im Internet und im Filialhandel. Stationäre Händler, die kanalübergreifend ein ansprechendes Einkaufserlebnis bieten können, sind im Vorteil.”

Ebenfalls stieg der Anteil der Personen, die unterwegs mobil auf das Web zugreifen um 15% auf einen Anteil von 44%. Der mobile Absatzkanal wird auch gemäss der HSG-Studie weiter an beliebtheit gewinnen, zumindest in der Schweiz.

Weitere Details werden am St. Galler Internettag vorgestellt, der am 29. März 2011 stattfindet.

Zwei Wochen davor alles zur zukünftigen E-Commerce Entwicklung an der Internet-Briefing Konferenz.

(Crossposting)

Performance Marketing – Dos und Donts an konkreten Kampagnen erläutert

von Reto Hartinger

Noemi Alvarez hat an der Suchmaschinen Marketing Konferenz einen mit praxisrelevanten Tipps gespickten Vortrag über die Adwords-Stratagie gehalten der mich beeindruckt hat. Am nächsten Internet Briefing teilt sie ihre 10jährige Erfahrung die sie bei eBay und Kuoni mit allen online Marketing Kanälen (SEM, SEO, Display und Affiliates Marketing) gewonnen hat. Noemi belegt auch hier jede These mit konkreten Zahlen und gibt extrem viele praktische Tipps, die Du gleich am nächsten Tag bei Dir umsetzen kannst. Kaum jemand hat so viel Erfahrung. Da musst Du dabei sein:

Dos and dont’s im Performance Marketing

Do’s:

  • messen Sie alles
  • testen Sie
  • deduplizieren Sie
  • definieren Sie deutliche Ziele
  • verhandeln und wieder verhandeln
  • analysieren Sie SEO mit den gleichen Kennzahlen wie die anderen bezahlten Kanäle
  • kommunizieren Sie mit Ihren top Affiliates 1 zu 1

Dont’s:

  • Outsourcen und vergessen
  • setzen Sie divergierende Ziele
  • optimieren Sie nach qualitativen Zielen
  • definieren Sie Ihre SEO Zielkeywords anhand von Traffic
  • demotivieren Sie Ihre Affiliates
  • lassen sie schlechte Deals weiter laufen
  • arbeiten Sie mit allen Affiliate Netzwerken

Sie stütz ihre Aussagen auf ganz konkrete Kampagnenresultate. Das solltest Du nicht verpassen. Melde Dich an!

Dieser Session voraus geht die Affiliate Marketing Konferenz voraus.

Google Instant bringt mehr und teurere Klicks

von Reto Hartinger

So wie es aussieht, hat die Echtzeitanzeige von Resultaten keinen negativen Einfluss auf die Umsätze von Google. Es wurde befürchtet, dass die User nun noch mehr auf die Linke Seite schauen und die Adwords-Anzeigen rechts liegen lassen.

Kann sein. Trotzdem generiert Google damit mehr Umsatz pro Klick (+5%) und es klicken auch mehr User (+18%). Damit hat Google mit seiner Suchmaschine 28 % mehr Umsatz generiert. Es war zu erwarten, dass Google den Effekt von Instant auf den Umsatz an Stichproben ausprobiert hat. Das dies aber gleich 28 % sein würden überrascht mich. Wohl hat das Suchvolumen insgesamt ebenfalls zugenommen.

Ich vermute, dass über den Suchresultaten noch relevantere Anzeigen angeklickt werden und dass die dort limitierte Anzahl von Links den gebotenen Preis in die Höhe getrieben hat. Das können aber am besten die Agenturen beantworten. Bitte klärt uns doch auf, wie sich Instant genau ausgewirkt hat.

Affiliate Marketing Konferenz

von Reto Hartinger

Es gibt nichts schöneres als wenn Andere für einem Arbeiten. Das ist doch vor allem im Internet so. Die Seite werkelt vor sich hin, die Umsätze purzeln herein. Alles toll. Leider sieht man die Arbeit hinter einer Website von aussen nicht und vieviel Geld im Onlinemarketing steckt. Wieso auch nicht hier mit Hilfe von Dritten Umsatz generieren? In der nächste Internet Briefing Konferenz befassen wir uns mit diesem Thema. Sei dabei bei der

Affiliate Marketing Konferenz

01.02.2011 14.30-20.00
Restaurant Falcone, Birmensdorferstrasse 150, Zürich

14.00-14.30 Registrierung und Networking
14.30-15.15 Affiliate Marketing 2.0 – Erfolgreiche Partnerprogramme betreiben
15.30-16.15 Andere Länder, andere Sitten: Internationales Affiliate Marketing
16.15-16.30 Pause
16.30-17.15 Mövenpick: Licht und Schatten im Affiliate Marketing
17.15-18.00 Registrierung und Networking
18.00-20.00 Do’s und Dont’s im Performance Marketing

Anmeldung Anlass: http://www.internet-briefing.ch/affi
Kosten: Für Mitglieder Fr. 60, Gäste Fr. 180.- Konsumationen extra

Affiliate Marketing 2.0 – Erfolgreiche Partnerprogramme betreiben
Tim Kraemer, Key Account Manager Advertiser, zanox

Tim bespricht, was es für erfolgreiches Affiliate Marketing zu beachten gibt und welches die relevanten Stellschrauben dafür sind:

- Wie kann Vertriebserfolg im Affiliate-Marketing erzielt werden?
- Best practice, wie der Erfolg nachhaltig gesichert werden kann
- Stolpersteine: Welche Dinge muss ich dazu beachten?
- Und welche Aspekte sind dabei für meine Vertriebspartner interessant?
- Welche Verdienstmöglichkeiten ergeben sich für Werbetreibende wie für Partner?
- Was können Werbetreibende vom Affiliate Marketing erwarten?
- Tracking-Technologie

Andere Länder, andere Sitten: Internationales Affiliate Marketing
Tom Rother, Director Business Development, QUISMA GmbH

Immer mehr Merchants gehen dazu über, ihre Produkte auch auf Nachbarmärkten und im restlichen Europa zu vertreiben. Affiliate-Marketing bietet hier einen schnellen Zugang zu einer Vielzahl an Partnern mit der richtigen Zielgruppenansprache. Doch der Versuchung einer einfachen Übertragung auch erfolgreicher Strategien auf angestammten Märkten sollte widerstanden werden.

Zuvorderst sollten die Erwartungshaltungen an die neuen Absatzgebiete genau und realistisch formuliert werden. Hierfür ist eine detaillierte Kenntnis der Potentiale von Nöten.

Danach müssen die Eigenheiten der Märkte und deren Einfluss auf die Erfolgsfaktoren eines Affiliate-Marketing Programms identifiziert werden. Dies sollte optimalerweise für jeden Zielmarkt einzeln geschehen.

Die zu betrachtenden Punkte sind die Folgenden:

  • Provisionen und Tracking Methoden
  • Werbemittel
  • Partnerkommunikation
  • Netzwerkauswahl

Zu jedem dieser Punkte existieren auf verschiedenen Märkten heterogene Anfordernisse und Gewohnheiten, denen man besonders in der Start-Phase eines neuen Programms entsprechen sollte. Denn für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Mövenpick: Licht und Schatten im Affiliate Marketing
Wolfgang Zimmermann, Head of E-Commerce, Mövenpick Wein

Mövenpick Wein hat das Affiliate Programm im Frühjahr 2008 gestartet. Seitdem haben wir vielfältige Erfahrungen mit dem Programm gemacht und können den Erfolg von Bannerkampagnen besser voraussagen und haben Erfahrungen mit Affiliateprogrammen bei hochwertigen Produkten gesammelt.
- Sind hochwertige Güter für das Affiliate überhaupt geeignet?

- Erfolg im Affiliate Marketing: Spannungsfeld zwischen Sales und iSales

- Affiliate Marketing Kosten richtig justieren

- Affiliate Marketing und seine Auswirkungen auf Social Media

- Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland

Wolfgang Zimmermann ist seit 2007 Leiter E-Commerce der Mövenpick Wein AG und seit 1998 im E-Commerce tätig. Zuvor war er u.a. bei Toshiba Europe und der AXA Gruppe tätig.

Dos and dont’s im Performance Marketing
Noemi Alvarez, Business Development bei Kuoni Reisen

Do’s:

  • messen Sie alles
  • testen Sie
  • deduplizieren Sie
  • definieren Sie deutliche Ziele
  • verhandeln und wieder verhandeln
  • analysieren Sie SEO mit den gleichen Kennzahlen wie die anderen bezahlten Kanäle
  • kommunizieren Sie mit Ihren top Affiliates 1 zu 1

Dont’s:

  • Outsourcen und vergessen
  • setzen Sie divergierende Ziele
  • optimieren Sie nach qualitativen Zielen
  • definieren Sie Ihre SEO Zielkeywords anhand von Traffic
  • demotivieren Sie Ihre Affiliates
  • lassen sie schlechte Deals weiter laufen
  • arbeiten Sie mit allen Affiliate Netzwerken

Anmeldung Anlass: http://www.internet-briefing.ch/affi

Datawunder.com Beta-Test Einladung & Contest

von Falk Wolsky

Datawunder ist ein Online-Tool (Claud-Service) für Excel & Spreadsheet Daten Visualisierung (Übersichten, Charts), für Selektion und Filterung von Daten – und es wird eine Webanwendung für Social Datamining.

Die Idee ist einfach: Man nimmt sein Excel, lädt es auf den Webservice hoch und erhält innerhalb von etwa 30 Sekunden alle Charts und eine interaktive Übersicht. Diese Übersicht und die Chart-Segmente können angeklickt – und damit die Daten gefiltert werden. Das bedeutet, „Übersicht und Selektion“ in einem Tool in dem man nichts anderes tun muss „als in die Daten hinein zu klicken“.

Wir haben am 15.01.2011 die erste – von drei – Beta-Phasen begonnen. Wer das beste Feedback gibt, bekommt von uns einen iPod Nano geschenkt!

Jeder der am Beta-Test teilnimmt erhält zusätzlich später 50% Discount auf den regulären Preis der Datawunder Claud-Services.

Unser Beta-Test-Programm gliedert sich in drei Teile. Am Ende jeder der drei Phasen verlosen wir einen iPod für das qualitativ beste Feedback in der jeweiligen Online-Betatest-Survey.

Phase 1 begann am 15.01 und endet  am 15.02. In der ersten Phase geht es darum das BackEnd (Dashboard) für das Hochladen, Konfigurieren und Verwalten der Spreadsheets und Data-Views.

Phase 2 beginnt am 1. Februar und bietet die Möglichkeit Öffentliche Data-Views zu erstellen. Die beste View (die interessantesten Daten) werden bewertet. Ebenso versuchen wir gemeinsam herauszufinden, was wir an der Daten-Visualisierung an sich (das Plug-In) verbessern können.

In Phase 3 möchten wir wissen, welche Features noch gewünscht werden und wie die aktuellen Features bewertet werden.

Ich würde mich freuen dich beim Beta-Test Programm dabei zu haben.

Informationen und Anmeldung findest du hier:

http://www.datawunder.com/beta_test.html

Und vielen Dank an Reto!

No Design – Reto & Dani Design

von Daniel Niklaus

Da hat sich unser Grafiker richtig angestrengt und einen kreativen Vorschlag für das Internet-Briefing erstellt. Nachdem aber Reto und ich drüber gingen, kam erneut ein No-Design raus…

Was meint ihr dazu, was fehlt euch noch

Ein klickbarer Prototyp ohne fertiges HTML steht zum Anschauen bereit (ja, beim W3C gibt es noch den einen und anderen Fehler). Euer Feedback könnt ihr links beim feedback-Button abgeben. Die Inhalte sind Demoinhalte, das haben wir auch schon herausgefunden ;-)

Das iPad 2 – ein Gamechanger

von Reto Hartinger

So jetzt wissen wir, was die Apple Konkurrenz als Antwort auf das iPad bereit hält. Es reisst einem richtiggehend vom Hocker. Da sind die 7 Zoll Winzlinge die dafür mit Flash umgehen können und deren Batterie sich bei zwei Mal einatmen entleeren und dann gibt es noch grössere Modelle mit und ohne Kamera. Geil. Aber sie alle kommen trotzdem nicht ganz an das existierende iPad heran und kämpfen noch mit etwelchen technischen Problemen und vor allem mit dem Preis. Sie kommen auch erst dann auf den Markt, wenn Apple das neue iPad 2 ankündigt. Es interessiert also, was das iPad 2 zu bieten hat.

Front- und Back-Kamera?

Macht es Sinn, mit einem so grossen Teil zu fotografieren? Hm, kaum. Ich tippe, dass das iPad sicher eine Frontkamera zum Kommunizieren hat. Facetime und Skype-Telefonate über WiFi sind drin – auch über die GSM-Netze? Das werden die Telco-Anbieter entscheiden müssen. Apple zieht hier mit der Konkurrenz gleich.

Bildschirmgrösse

Sicher 7 Zoll ist handlicher aber doch etwas nahe an den Smartphones dran. Es gibt sicher Leute, die das kleinere Format vorziehen. Apple kommt sicher mit einem Bildschirm in jetziger Grösse. Aber halt. Der neue Bildschirm hat die vierfache Pixeldichte und doppelte Auflösung: 2048×1536. Das iPad hat “fast” die Retina-Display-Qualität die iPhones. Es ist jetzt bereits ein Genuss, Videos auf dem iPad anzusehen. Man stelle sich vor, wie das mit dieser Auflösung und dieser Pixeldichte wird. Damit sehen alle Konkurrenten aus wie Spielzeuge. Am stelle sich den 7 Zoll Konkurrenten gegen den iPad mit doppelter Auflösung vor. Und das bei 200 Franken Preisdifferenz.

Preis

Ich nehme an, dass Apple seiner Tradition gehorchend, den Preis belässt wo er war und einfach mehr Features reinpackt. Die Frage bleibt, wieviele Versionen oder Optionen es geben wird? Gibt es eine Variante ohne Kamera? Kaum. Aber vielleicht geht Apple den iPhone Weg und bietet das alte iPad zu einem Bruchteil des Preises an. Dann sieht die Konkurrenz definitiv alt aus.

Prozessorleistung

Apple braucht einen stärkeren Prozessor. Die neuen Features brauchen deutlich mehr Leistung. Man kann einfach die Taktrate des Prozessors hochschrauben. Dann wird das Ding heisser und die Batterielaufzeit geht in die Knie. Oder man benutzt einen besseren Chip der für die verschiedenen Tasks mit Hardwareoptimierung aufwartet. Der neue A5 oder A8 Prozessor wird die doppelte Leistung bei gleicher Taktrate bringen. Das genügt noch nicht. Das ganze Chipdesign muss verbessert werden. Alles in einem Chip geht nicht mehr. Es wird auf jeden Fall ein Graphik-Chip geben. Das heisst deren 4 die wie einer arbeiten. Die werden etwas die vierfache Leistung des heutigen A4 Chips bringen. Die Entwicklung des A4 Chips hat Apple ca 1 Mia Dollar gekostet. Der nachfolger kostet sicher nochmals so viel und ist wahrscheinlich ein Multiple-Core-Prozessor. Dass Apple die Chips selber entwickelt hat den entscheidenden Vorteil, dass damit auch alle anderen Komponenten beeinflusst werden können. Zum Beispiel die

Batterielaufzeit

Die Frage ist berechtig, ob damit die Batterielaufzeit nicht doch drastisch abnimmt? Apple ist aber bewusst, dass eine hohe Autonomität ein entscheidendes Merkmals dieses Gerätetyps ist. Ich glaube nicht, dass Apple dies aufs Spiel setzt. Baut Apple mehr Batterie ein? Das ginge auf Gewicht und Grösse. Ich erwarte das iPad 2 etwas dünner. Es ist anzunehmen, dass Apple die Konkurrenz auch bei der Batterielaufzeit überflügelt.

Betriebsystem

Amdroid 3.0 sieht gut aus. Das iOs wirkt wie ein holpriger Greis. Multitasking ist schlecht gelöst. Da und bei vielen anderen Punkten muss Apple aufrüsten. Das iOS 4.3 liegt in einer Betaversion vor. Ich gehe einmal davon aus, dass Android 3.0 dass bessere Betriebssystem für Tablett Computer sein wird, da es nur für Tabletts designt ist und elegant daher kommt.

Oekosystem

Android hat was die Apps anbelangt extrem aufgehohlt. Es ist zurzeit in Android mehr Tempo drin als beim iOS. Das kann man aber nicht einfach so auf die Tabletts übertragen. Entwickerl verdienen mit iOS Applikationen immer noch viel mehr Geld aus mit Android Software. Das wird bei den Tabletts noch extremer sein. Verlage werden sich hüten Versionen für den Displaywirrwar zu schreiben. Google versucht zurzeit, dem von Apple und Microsoft bevorguten Videoformat H.264 den Garaus zu machen und verbannt dieses aus Chrome. Naja. Ob das funktioniert? Es geht dabei tatsächlich um die Brauchbarkeit von Tabletts im Web. Sollte niemand das Appleformat unterstützen, sieht der iPad User noch weniger Videos. Es werden die Verlage sein, die dieses Rennen bestimmen. Die meisten Videos der grossen Rechteanbieter wird Apple aus seinem Datencenter selber streamen. In welchem Format aber Newsvideos gestreamt werden, wird entscheidend sein. Ob die Verlage da Google gegenüber Apple den Vorzug geben und sich damit die Chance auf eine iPad-Version ihrer Produkte vergamen?

Werden Filmstudios und Fernsehanbieter ob des neuen Displays endlich in Apples Arme fallen und Streaming ihrer Inhalte zulassen? Google hat es mit GoogleTV versucht und ist gescheitert.

Apple ist sich seines Oekosystems sicher und tritt extrem selbstbewusst auf und hat ipad Gratisversionen in Zusemmenhang mit einem Printabo mit einem klaren Niet abgeschmettert. Der Heilsbringer diktiert die Bedingungen. Ich bin jetzt wieder überzeugt, dass Apple 40, vielleicht sogar 60 Mio iPads im 2011 absetzen kann. Wer wagt es dann, diesen Markt zu ignorieren?

Den Dritten Weg gibt es irgendwie gar nicht. Das Apple-Offering iPad, iTunes, iAd oder Android und dessen Werbeplattform Admob. Und Microsoft? Wer bitte? Und die Verlage selber? Wie das?

Ankündigung und Verfügbarkeit

Das iPad wurde am 27 Januar 2010 angekündigt und  wurde am 12. April asugeliefert. Am 18. Januar veröffentlicht Apple seinen Geschäftsbericht und für den 19. Januar war die Veröffentlchung von Ruport Murdochs iPad only Tageszeitung Daily angekündigt. Dieser Termin ist auf unbestimmte Zeit nach hinten geschoben worden. Ich nehme an, dass das iPad und Daily gleichzeitig angekündigt werden. Steve Jobs wird Daily benutzen, um den Verlegern mächtig Druck zu machen. Kommt Daily mit der neuen Grösse und 2 Wochen gratis, dann wird dies eine ganz ganz grosse Konkurrenz für alle Verlage sein und genau das Druckmittel, das Steve braucht damit es keine iPad-Gratis-Version mit einem Printabo geben kann. Murdoch verliert jeden Tag Geld mit dem das iPad 2 nicht erscheint bzw. sein Daily, denn alles steht bereit.

Das iPad 2 wird ein Gamechanger. Die Inhalteanbieter werden aufspringen müssen. Da liegt die Stärke des Offerings.

Apple VS Microsoft

von Daniel Niklaus

Den habe ich irgendwie verpasst. 2008 – aber immer noch gut :-)

2008 war sowieso gut


(aber etwa so komme ich mir vor, wenn man beim Sony LCD-TV in Youtube Filme sucht)

auch 2009

Tablett – wer macht 2011 das Rennen?

von Reto Hartinger

Kaum ein Jahr war schwieriger zu planen als 2011. Wird der Netbook Markt total zusammenbrechen? Welche Tablettgrösse wird sich durchsetzen? 7 oder 10 Zoll? Für die Komponentenhersteller eine schwierige Angelegenheit. Apple hat letztes Jahr so viele iPhones verkauft wie es Displays bekommen hat, also weit weniger als die Nachfrage für iPhones da war. Dasselbe Problem könnte wieder auftreten und zwar bei den Tabletts. Es wird geschäftzt, dass 60 Mio Displays hergestellt werden können. Davon sollen 70 % an Apple gehen. Apple schätzt, dass es 40 Mio Tabletts von der 10 Zoll Grösse verkaufen wird – und hat vorsorglich 60 Mio 10 Zoll Displays bestellt. RIM hat 1 Mio  7 Zoll Displays für das erste Verkaufsquartal bestellt und HP lanciert sein Tablett mit 700 000 für denselben Zeitraum.

Preise werden wohl nach Volumen abgerechnet. Damit wird klar, wieso die Apple-Konkurrenz so viel Mühe hat den iPad-Preis zu halten. Trotz wesentlich tieferer Marge. Wieviel Stück bestellen die übrigen 40 iPad Konkurrenten? Welchen Preis werden sie dafür erhalten? Für die Komponennten-Hersteller ist dies ein schwieriges Abwägen. Ich nehme an, dass Apple eine Option hat die es ziehen kann. Sagen wir mal 30 Mio fix bestellt, eine Option von 20 Mio zu Preis X und 10 Mio zu einem Preis y. Könnte sein, dass es Preispenalties gibt, so der Lieferant nicht liefern kann. Noch hat Apple den Tablett-Markt mit seiner Einkaufsmacht in der Hand, beim Handy-Markt ist dies nicht der Fall. Apple wird seine Muskeln spielen lassen.

Das RIM Tablett Betriebssystem scheint in Schwiergkeiten zu sein und erst gegen Ende des 2 Quartals auf den Markt zu kommen. Die Android-Tabletts machen erst dann dem iPad Konkurrenz, wenn sie mit dem Android 3 Betriebssystem kommen. Dieses sieht ganz gut aus. HP wird mit seinem WebOS am schnellsten einen valablen Konkurrenten liefern. Wo bleibt Windows 7 für Tabletts? Wer wird darauf setzen? Es werden sich wohl alle verschätzen. Niemand kann heute sagen welches Tablett sich tatsächlich verkauft. Möglich, dass es für den Star gar keine Hardware gibt und dass die Looser auf zuvielen Displays sitzen bleiben.

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