Suchen:

Internet Briefing beginnt gleich mit einem Rekord!

von Reto Hartinger

Mehr als 2 Wochen vor dem nächsten Internet Briefing vom 1. Februar hat die Session

Formulare die besser verkaufen

bereits 65 Anmeldungen. Das ist Rekord. Über Mittag können wir maximal 80 Personen aufnehmen. Diese werden ganz sicher erreicht, wohl locker überschritten. Möchtest Du also unbedingt dabei sein, musst Du Dich sofort anmelden. Ich werde dieses Referat von Dani Niklaus in angepasster Form auch an der E-Commerce Konferenz bringen.

Es würde mich freuen, wenn Du Dich zu den weiteren Briefings auch bereits anmelden und vor allem, wenn Du die Konferenzen bei Deinen Kontakten bekannt machen würdest.

Hier das weitere Programm

1.02.2011 17.30-20.00 Dos and dont’s im Performance Marketing

2.02.2011 17.30-20.00  Working in the cloud – Wie arbeitet man im Netz

Konferenzen:
01.02.2011      Affiliate Marketing Konferenz

15.03.2011      E-Commerce Konferenz

24.03.2011      2. Social Media Marketing Konferenz
Zu den Konferenzen können Deine Kontakte zu Mitgliederkonditionen kommen, wenn sie ins Bemerkungsfeld “Gast von DeinName” schreiben. Es können auch unbegrenzt viele kommen. Du musst dazu bei einer Konferenz nicht selber anwesend sein. Zu den normalen Briefings kannst eine Person gratis mitnehmen, Du selber musst aber anwesend sein und es muss Platz haben.

Speed Dating für ICT Investoren und Start-ups

von Reto Hartinger

Jan Fülscher hat mit seiner SwissICT Untergruppe ICT-Innovation eine Plattform für Internetventures die Finanzierung suchen geschaffen. Das ist nicht selbstverständlich. Für Internet Startups ist der Weg zum Investor steiniger als für andere Technologien, da es nichts zu patentieren gibt und viele Investoren vom Internet Markt keine Ahnung haben.

Das nächste Event finde im März statt:

14. März 2011 2. Investors Day

Startups können sich jetzt bewerben

Eine Vorjury wählt 8 Projekte aus, die sich am Anlass den Investoren und anderen Startups präsentieren dürfen. Das ganze ist kostenlos. Dein Projekt muss vor der ersten oder zweiten Finanzierungsrunde stehen und mindestens einen funktionierenden Prototypen enthalten.

Ein Businessplan muss vorliegen und das Team muss vollständig sein und der Kapitalbedarf zwischen CHF 50′000 und CHF 2′000′000 liegen.

Am Anlass hast du 90-Sekunden Zeit die anwesenden Investoren von Deiner Idee zu überzeugen. Die wählen dann 4 Projekte aus, die 10 Minuten weiter präsentieren können. Das ganze wird von einer Tischmesse für alle begleitet.

Bewirb dich, das ist eine tolle Sache

Investor’s Day

Der eigentliche ICT Investor’s Day hat folgenden Ablauf:

Zeit (ca.) Programmpunkt
ab 16:00 Einrichten der Tischmesse für Jungunternehmer
17:00 Eintreffen aller Teilnehmer
17:15 Kurzpräsentationen (90 Sekunden) von acht Jungunternehmern
17:30 Investoren wählen vier Jungunternehmen für eine ausführlichere Präsentation (mit Q&A) aus
17:45 Vier Jungunternehmer-Präsentationen (jeweils 10 Minuten), gefolgt von Q&A (maximal 10 Minuten)
19:15 Apéro und Tischmesse für alle Jungunternehmen
Sie haben die Chance, sich und Ihr Projekt fachkundigen, interessierten Investoren vorzustellen.
Sie haben die Chance, wichtige Beiträge zu Ihrem Projekt zu finden: Kapital, Know-How, Beziehungen.
Sie sehen, wie andere Startups sich der Aufgabe stellen und können danach Ihren Auftritt verbessern.
Sie stellen einen kompletten Satz von Dokumenten zusammen, die Sie für alle Kontakte mit Investoren brauchen.
Beim Verfassen des 90-Sekunden-Pitchs müssen Sie sich auf das absolut Wesentliche Ihres Projektes konzentrieren. Die meisten Startups empfinden dies als lehrreiche und intensive Vorbereitung, die bei späteren Investorenkontakten sehr hilfreich ist.
Sie können im informellen Apéro-Teil Meinungen und Feedback direkt bei den Investoren abholen.
Spielregeln
Im Folgenden finden Sie alle für Startups relevanten Informationen zum Anlass. Bitte lesen Sie das Material sorgfältig durch und halten Sie sich nach Möglichkeit daran – Die Investoren werden Sie unter anderem daran messen, ob Sie diese – in der Branche üblichen – Spielregeln verstanden und eingehalten haben.
Wenn Sie mit diesen Spielregeln nicht einverstanden sind, so ist das Ihr gutes Recht. Bitte verzichten Sie in diesem Fall aber auf eine Anmeldung.
Voraussetzungen
Damit Sie am ICT Investor’s Day präsentieren können, sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Sie können sich für den ICT Investor’s Day anmelden, wenn Ihr Projekt den Bereichen IT / Telekom / Web / Web 2.0 zugeordnet werden kann, wenn es gut skalierbar ist und wenn Sie vor der ersten oder zweiten Finanzierungsrunde stehen.
Sie müssen mindestens einen funktionierenden Prototypen vorweisen können und idealerweise erste Schritte im Markt gemacht haben.
Ihr Kapitalbedarf sollte zwischen CHF 50′000 und CHF 2′000′000 liegen.
Das Team sollte vollständig sein.
Ein Businessplan muss vorliegen und im Idealfall haben Sie sich bereits vor Investoren präsentiert.
Registrierung
Pro Investor’s Day findet eine eigene Selektionsrunde statt – Startups, die an früheren Durchführungen angemeldet waren, sind nicht automatisch wieder angemeldet. Die Anmeldefristen sind bei den Terminen vermerkt.
Eintragen des Projektes auf der Plattform startfinance.ch
Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Projekteingabe bei startfinance.ch registrierten qualifizierten Investoren zugänglich wird. Es kann also sein, dass Sie in der Folge der Anmeldung von einer Person kontaktiert werden.

Hilfe – Filemaker XML Export

von Daniel Niklaus

Gibt es etwas Schlimmeres, als Daten von einer Datenbank in eine neue – schon bestehende – Datenbank zu importieren? Man müsste meinen, nach mehr als 30 Jahren Informatik sollte dies ohne Probleme vonstattengehen. Aber wir wissen ja, wer meint…ist selber Schuld. Ich stehe aktuell vor Reto’s Datenbank und sollte diese in einen MS-SQL Server importieren, nur will niemand in unserem Unternehmen diesen Job übernehmen.

Neben Kundenmailings zu versenden, gehört Daten exportieren und importieren zu jenen Jobs, die bei uns niemand anfassen will. Beides sind Jobs, bei denen man nur verlieren kann. Wenn ein Mailing an 20′000 Kunden versendet wird und es läuft alles reibungslos, ist das eine Selbstverständlichkeit. Läuft beim Versand etwas schief….kann man mit dem Verantwortlichen nur Mitleid haben. Genauso ist es bei Datenbanken migrieren. “Das sind ja nur Daten…”, sagt der Kunde. Bedeuten tut es in erster Linie aber Schmerzen.

Filemaker beherrscht XML, könnte man meinen

An dieser Stelle muss ich zugeben, Filemaker ist nicht meine Heimat. Anfangs hatte ich noch die naive Hoffnung, einen XML-Export zu machen und alles läuft reibungslos. Kannst du vergessen. Damit wir hier einen Schritt weiterkommen, hoffe ich, dass vielleicht jemand vom Internet-Briefing mir weiterhelfen kann. Ansonsten muss ich wohl an ein Filemaker-Usertreffen…

Hilfe erwünscht

Sollte jemand von euch Erfahrung mit dem Export von Filemakerdaten haben. Wie ich allenfalls Mediadaten auch noch raus bringe und wie ich die Verknüpfungen von Personen und Firmenadressen (eine historische Filemaker Besonderheit) nach dem Export wieder sauber zusammen bringe, bin ich dankbar.

Verliert iPad das Rennen gegen Android?

von Reto Hartinger

Apple will 40 Mio iPads nächstes Jahr verkaufen, hat aber für 60 Mio Panles gekauft. Der Gesamtmarkt für Tablets wird auf 40 – 60 Mio geschätzt und Wallstreet traut Apple zu, bis zu 80% des Marktes für sich behaupten zu können. Nachdem ich die erste Hardware gesehen habe, war mir klar, dass die Konkurrenz nicht wirklich ernst zu nehmen ist.

Heute bin ich mir nicht mehr so sicher. Die Tabletts werden das iPad nicht mit einer besseren Hardware oder einem günstigeren Preis schlagen können. Sie werden es mit besserer Software tun. Die neue Version von Android sieht extrem gut aus und scheint eine viel einfachere Benutzerführung, ein besseres Konzept zu haben als das iOs. Wieso? Apple bietet ein OS für alle Geräte an, Google macht eine separate Android Version für die Tabletts. Androis 3.0 ist so modern wie man sich das nächste PC OS wünscht. Damit wird auch Microsoft locker abgehängt.

Es stellt sich jetzt die Frage, was ist stärker, ein Betriebssystem für alle mobilen Devices oder die Android Antwort, ein Separates OS für die Tabletts. Auf jeden Fall muss Apple bei der nächsten OS Version zünftig Gas geben, so oder so. Sonst macht das iPad nicht einmal 50 % des Marktes.

Mission Accomplished – warum Microsoft abgehängt wird

von Daniel Niklaus

We started with a vision of a computer on every desk and in every home… Every day, we’re finding new ways for technology to enhance and enrich people’s lives. We’re really just getting started.”
Bill Gates, Chairman and Chief Software Architect 2002.

Bill Gates hatte seiner Firma einen klaren und unmissverständlichen Auftrag gegeben. Auf jeden Bürotisch und in jeden Haushalt gehört ein Computer. Als Microsoft vor mehr als 35 Jahren startete, eine scheinbar unmögliche Vision. Im Jahr 2002 war sie weitgehend Realität. Microsoft hat seine Vision vollendet und kurz darauf schlief die Entwicklung ein. Steve Ballmer war nicht in der Lage, eine neue Vision für Microsoft zu entwickeln und so haben wir heute einen schlafenden Riesen, der zwar immer noch viel Geld verdient, aber zusehends abgehängt wird.

Dagegen trumpfte die Vision “des anderen” Computer Nerds wieder auf

Steve Jobs steigerte von 1997 bis heute den Marktwert seines Unternehmens um sagenhafte 150 Milliarden Dollar. Kein anderer Manager schaffte mehr. Jobs Vision war und ist “think different”. Diese Vision ist so stark, dass sie in Zeiten von Veränderung zu unglaublichem Erfolg führen kann. Einst veränderte Apple mit dem Macintosh, die Art wie wir mit Computer umgehen. Apple hatte aber “nur” die Revolution im Auge, Microsoft dagegen den Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Haushalt. Jobs musste Apple wegen Misserfolg verlassen und es dauerte Jahre, bis er wieder zurückkam. Als Apple 1997 in der grössten Firmenkrise steckte, holten sie den Gründer zurück an Board und mit ihm kam auch wieder die Vision “think different” zu Apple zurück. Auf einmal bauten sie farbige Computer, wo alle Anderen grau waren. Sie bauten Computer, die Filmfiguren nachempfunden sind und Sympathien wecken. Apple Computer wirken elegant, wo andere im Bauarbeiter-Look daherkommen. Und Apple dachte über den Computer hinaus. An Musikspieler, an Computer, die man in Telefone einbaut und Computer, die auf einmal keine Computer mehr sind. Apple rief die Zeit der Revolution aus und gewann. Sie verwirklichten ihre Vision.

Aber Apple wächst nur, wenn die Revolution anhält

Schon einmal überholte die Geschichte Apple. Apple wurde durch die Anzahl Mittbewerbern ausgeknockt. IBM, Siemens, NCR, Olivetti, Samsung, NEC, Fujitsu. Alle verkauften sie Computer mit dem Betriebssystem von Microsoft. Dagegen kann keine einzelne Firma mit einem eigenen System ankommen. So überrascht es mich nicht, dass Android in den USA das iPhone überholt. Denn Android wird verkauft von Acer, Dell, HTC, LG, Motorola, Samsung, Sony… Apple will die Revolution, nicht das Tagesgeschäft.

Die Vision ist ein starkes Mittel. Sie kann eine Firma antreiben. Sie kann aus einer Dreimannbude in Seattle einen Weltkonzern machen. Sie kann tot geglaubten Konzernen wieder leben einhauchen. Visionen sind kein Marketingblabla, Visionen zielen direkt auf unsere Gefühle. Dabei geht es nicht um Geld. Dass Leute heute typo3 und joomla! einsetzen, liegt nicht daran, dass diese Tools gratis oder etwa gut sind. Im Gegenteil, es ist die reine Folter damit zurecht zu kommen. Aber sie bauen auf der Vision von freier Software und gemeinsamer Mitarbeit auf. Es sind die Visionen, die uns antreiben. Die Vision von der Computerrevolution, auf jedem Schreibtisch ein PC oder die Vision von freier Software. Jede gute Firmenstrategie beginnt mit einem Traum.

Manchmal muss man den Leuten einen Floh ins Ohr setzen.

Weshalb der Mac App Store ein Erfolg wird

von Reto Hartinger

Seit 15 Jahren frage ich jedes Mal wenn ich in einen Apple Laden gehe, ob es eine Software gibt, die man haben muss. Ende 80er, Anfang 90er war ich Redaktor bei MacWorld Schweiz und habe auch für Macintouch und andere IT-Printmedien geschrieben. Immer über den Mac – ok, später auch über Multimedia und CD-ROM. Damals gab es immer irgend eine Killerapplikation, ein Teil das man einfach haben musste. Seit 1995 bekomme ich immer dieselbe Antwort: Ja was für eine Software suchen Sie denn? Das treibt mich schon auf die Palme. Je gopf, gibt es denn nichts was den Verkäufer einfach begeistert, egal wozu? In welchem Bereich suchen Sie denn etwas? Ist mir egal, einwach etwas Neues, etwas ganz neues. Nein, gibt es nicht – ja vieleicht die neue Version von Photoshop oder FinalCut. Für den Mac wird keine Software mehr entwickelt. Ganz sicher, kommt die die noch entwickelt wird nicht mehr in die Läden bis zu uns. Früher hat man auch noch reihenweise kleine Softwaretools die man unter das Apple-Menü laden konnte. Sind wir ehrlich:

Seit 15 Jahren gibt es keine Software mehr die meinen Mac wertvoller macht!

Wäre da nicht das Internet, ich hätte meinen Mac schon längst entsorgen müssen. Denn die Maschine ist wie ein Traktor, der selber macht nämlich gar nichts ausser das Ziehen von Arbeitsmaschinen (ein Spruch von Jean-Daniel Pellet, Chefredaktor von MacInfos selig). Wenn es keine Maschinen mehr zu ziehen gibt, wird der Traktor hinfällig.

Der Appstore haucht dem Mac neues Leben ein

Die Softwareschmieden wollten für das Betriebssystem 10 keine Software mehr entwickeln. Sie haben maximal noch Windows und Mac-Software gemacht. Kleine Buden konnten gar nie eine Distribution für ihre Software finden. Der Mac als Softwareplattform war tot! Jetzt stehen aber plötzlich jedem kleinen Entwickler Millionen von potenziellen Käufern gegenüber. Dieses Feeling haben wir mit Hypercard schon einmal erlebt. Da haben Zahnärzte, Anwälte oder Tischler ihre Branchenlösungen entwickelt. Tonnenweise. Wir werden dies wieder erleben und ich werde regelmässig eine Software kaufen (bei iPad und iPod tue ich das nicht). Ich möchte endlich wieder eine Bildbearbeitung die nicht mehr kann als Photoshop 2.5 z.B. Ja dafür bin ich bereit Geld hinzulegen. Nein, ich möchte nicht tagelang im Internet nach entsprechender Freeware suchen. Gibts das auch gratis im App-Store, nehme ich es auch gratis.

Mac-App vs HTML5 Webapp

Ja man könnte die Software doch in HTML5 schreiben, dann wäre sie gleich auf allen Maschinen lauffähig. Ah ja? Vielleicht., aber nicht auf allen Browsern! Ich liebe HTML5 aber es ist Bockmist gegenüber einer Mac-App. Eine Mac-App ist sicher auch schneller zu entwickeln und der potenzielle Markt ist durch den Store besser zu erreichen. Mac Apps können ja auch mit der Cloud verbunden werden. Vielleicht gibt es auch bald ein Frame-Work, welches eine Mac-App auch auf iOS portiert.

Aber was meinst Du?

View Results

Loading ... Loading ...

Begründe Deine Meinung im Kommentar

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks