Gelerntes von der Social Media Konferenz
31. März 2011
Gleichzeitig twittern, bloggen, zuhören und netzwerken funktioniert ja nicht. Ich habs trotzdem probiert und erhebe keinen Anspruch, alles erfasst zu haben. Hab auch ganz vergessen zu filmen, obwohl ich die Idee toll fand. Nun gibts ja eh ein Hammer Video zur Konferenz. Reto meinte, ich soll doch mein Feedback gerne hier (nochmals) schreiben. Gerne und Dankeschön.
Die Vorträge fand ich fast alle fesselnd und von jedem Referent konnte ich etwas lernen. Im Vergleich zum letzen Jahr, meine ich noch viel mehr Praxisbeispiele gehört zu haben, toll.
Das Intro Referat war von Nicolas Berg, Venture Capitalist im Bereich Social Media. Er sprach über Facts und Figures zu Social Media. Sein Handout.
Florian Wieser von coUNDco sprach über Mut zu Social Media mit dem passenden Budget und Paul, den Steinbock. Es war anscheinend ein Zufall, dass ein Kollege Paul filmte und auf Youtube stellte.Ich hab leider die Poente verpasst, aber mehr als 600 000 Views reichen auch. Später erwähnt Florian kurz Zahlen aus der Bernet Studie und Giahi auf Facebook . Spannender Satzfetzen “jeder hat im Schnitt 130 Freunde” Er zeigt die Do’s and Don’ts bei Facebook Wettbewerben auf einen Blick, weshalb ich das Handout empfehle. Auf den Mut im Titel bin ich übrigens auch schon gekommen, der liegt irgendwie nahe, wenn man sich tiefer mit Social Media beschäftigt.
Mein Favorit Vortrag war der von Mike Schwede, er sprach über Social Media Conversion: Konversionsoptimierung und Performance-Management in Social Media an Beispielen wie Bernina und Emmi , wo die Com munity einen sehr negativen Kommentar selbst regulierte.
Mike empfahl die Facebook Response Checkliste:
- Owned Media,
- Eigene Reichweite organisch aufbauen,
- User kennen, helfen, einbinden (social CRM)
- Kontakte selten und gezielt für Sales nutzen Earned Media
- von sich reden machen,
- Influencer pflegen
- Reputation moderieren / mitreden, klarstellen, lernen
- potenzielle Leads finden u. konvertieren Hier ist sein Handout
Das Referat von Ovomaltine darf die Referentin Sandra Stirnemann, Brand Manager Ovomaltine, Wander AG, leider nicht veröffentlichen. Schade, denn sie präsentierte wirklich spannende Einblicke / Zahlen.
- Verkauf integrieren: (”bei uns im Verkauf hat keiner ein FB Profil”)
- Themen die gut funktionieren: nostalgische Verpackungen,
Ski-Sponsoring für Didier Cuche, Marken-Hintergrund-Infos.
- Redaktionsplan
Ralph Hutter berichtete aus der Praxis bei Namics zum Thema Governance und betitelt: Wir sind jetzt auf Facebook, und jetzt? Ralph hat sein Handout direkt verbloggt.
Dominik Hess von Lithium sprach über Skalierung und Monetarisierung bestehender Social Media Kontakten. Sein Handout ist hier.
Daniel Niklaus von Netlive sprach über Technik für Social Media verriet “DAS Social Media Geheimnis in einem Wort: Emotion.” Er zeigte. u.a. Shoot the bear und zu meiner Überraschung kannten noch nicht alle im Saal den Clip und erklärt, dass er auf Flash basiert. Wow Effekte auch bei “And Then There Was Salsa” in vimeo. Ankucken. Er sagt: Im Gegensatz zu flash, ist leider html5 noch im Hintertreffen weil es bspw. noch nicht live streamen und breitbandanpassen kann. (Sorry für iphone-Nutzer ;) Lest das besser bei ihm in der Präsi nach (das versteh ich nicht wirklich)
Einige seiner Tipps:
- Der Ton ist wichtig (vermittelt bzw. erzeugt Emotion). Testvideo ohne Sound
(bitte selbst ausprobieren, bearbeiten, klicken = Sound Editor)
- das live stream Tool ustream.tv (cool).
- Beim Like Button die Zusatzdaten ausfüllen. Was 2001 Metatags waren, sind heute Zusatzdaten und ein absolutes Muss.
- dazu Opengraphprotocol.org nutzen. Facebook liest daraus den wirklichen Inhalt der Facebook Seite statt sie zu missinterprätieren.
- eigene Videos erstellen aus Bildern mit animoto.com Musik wählen, Bilder hochladen, fertig.
Sein Clip zum Referat. Der Vortrag von Daniel war wie eine erfrischende Techie-Dusche, herzlichen Dank, hab viel gelernt.
Über Social Media Marketing in B2B sprach Milko van Rijn von Mettler Toledo
Seine Tipps:
- wichtig ist, die interne Community aufzubauen und zu nutzen
- dokumentierte Prozesse (was ich bei dieser Grösse 100% verstehe)
- Trainingsprogramm
- wild erstellte Profile müssen aufgeräumt werden
Eine Aussage hab ich nicht richtig verstanden. “Wir nutzen keine RSS oder bieten keine an, weil wir andere Möglichkeiten haben, Inhalte zu versenden”. Mettler Toledo entwickelt ein eigenes Monitoring Tool in Indien, weil die Lizenzkosten bei 50′000 Dollar lagen. Das hab ich leider verpasst, aber in Twitter bei Renato Mitra gelesen.
Hier ist das Handout vom Vortrag Virale Konzepte auf Facebook von Martin Widmer, Serranetga.
Hier ist das Handout von Mark Leinemann, Fa. Buzzer. Thema Word of Mouth als Treibstoff von Social Media
Noch ein wahres Highlight in meinen Augen zum Abschluss von Mike Müller, Fa. Mysign. Er stelltr Linsenmax vor zum Thema Social E-Commerce. Das ist eine Facebook Shopintegration, schon der Empfang auf Facebook ist personalisiert und super umgesetzt. Kuckt das mal an. Den Shop gibts seit 2006 (!) und die Zahlen zur Konversion im Handout. Mir gefällt die Integration mit dem Magazin ganz besonders.
Herzlichen Dank für die Vorträge, gute Gespräche, neue Visitenkaren (in Papierform) und die vielen Impulse.















