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Gelerntes von der Social Media Konferenz

von SuFranke

Gleichzeitig twittern, bloggen, zuhören und netzwerken funktioniert ja nicht. Ich habs trotzdem probiert und erhebe keinen Anspruch, alles erfasst zu haben. Hab auch ganz vergessen zu filmen, obwohl ich die Idee toll fand. Nun gibts ja eh ein Hammer Video zur Konferenz. Reto meinte, ich soll doch mein Feedback gerne hier (nochmals) schreiben. Gerne und Dankeschön.

networking @smmk

Die Vorträge fand ich fast alle fesselnd und von jedem Referent konnte ich etwas lernen. Im Vergleich zum letzen Jahr, meine ich noch viel mehr Praxisbeispiele gehört zu haben, toll.

Das Intro Referat war von Nicolas Berg, Venture Capitalist im Bereich Social Media. Er sprach über Facts und Figures zu Social Media. Sein Handout.

Florian Wieser von coUNDco sprach über Mut zu Social Media mit dem passenden Budget  und Paul, den Steinbock. Es war anscheinend ein Zufall, dass ein Kollege Paul filmte und auf Youtube stellte.Ich hab leider die Poente verpasst, aber mehr als 600 000 Views reichen auch. Später erwähnt Florian kurz Zahlen aus der Bernet Studie und Giahi auf Facebook . Spannender Satzfetzen “jeder hat im Schnitt 130 Freunde” Er zeigt die Do’s and Don’ts bei Facebook Wettbewerben auf einen Blick, weshalb ich das Handout empfehle. Auf den Mut im Titel bin ich übrigens auch schon gekommen, der liegt irgendwie nahe, wenn man sich tiefer mit Social Media beschäftigt.

Mein Favorit Vortrag war der von Mike Schwede, er sprach über Social Media Conversion: Konversionsoptimierung und Performance-Management in Social Media an Beispielen wie Bernina und Emmi , wo die Com munity einen sehr negativen Kommentar selbst regulierte.

Mike empfahl die Facebook Response Checkliste: 
– Owned Media,
– Eigene Reichweite organisch aufbauen,
– User kennen, helfen, einbinden (social CRM) 
– Kontakte selten und gezielt für Sales nutzen Earned Media
– von sich reden machen,
– Influencer pflegen
– Reputation moderieren / mitreden, klarstellen, lernen
– potenzielle Leads finden u. konvertieren Hier ist sein Handout

 Das Referat von Ovomaltine darf die Referentin Sandra Stirnemann, Brand Manager Ovomaltine, Wander AG,  leider nicht veröffentlichen. Schade, denn sie präsentierte wirklich spannende Einblicke / Zahlen.

Ein paar Tipps von ihr aus der Praxis mit Ovomaltine in Facebook:
– Verkauf integrieren: (“bei uns im Verkauf hat keiner ein FB Profil”)
– Themen die gut funktionieren: nostalgische Verpackungen,
Ski-Sponsoring für Didier Cuche, Marken-Hintergrund-Infos.
– Redaktionsplan

Ralph Hutter  berichtete aus der Praxis bei Namics zum Thema Governance und betitelt: Wir sind jetzt auf Facebook, und jetzt? Ralph hat sein Handout direkt  verbloggt.

Dominik Hess von Lithium sprach über Skalierung und Monetarisierung bestehender Social Media Kontakten. Sein Handout ist hier.

Daniel Niklaus von Netlive sprach über Technik für Social Media verriet “DAS Social Media Geheimnis in einem Wort: Emotion.” Er zeigte. u.a. Shoot the bear und zu meiner Überraschung kannten noch nicht alle im Saal den Clip und erklärt, dass er auf Flash basiert. Wow Effekte auch bei “And Then There Was Salsa” in vimeo. Ankucken. Er sagt: Im Gegensatz zu flash, ist leider html5 noch im Hintertreffen weil es bspw. noch nicht live streamen und breitbandanpassen kann. (Sorry für iphone-Nutzer ;) Lest das besser bei ihm in der Präsi nach (das versteh ich nicht wirklich)

Daniel Niklaus

Einige seiner Tipps:
– Der Ton ist wichtig (vermittelt bzw. erzeugt Emotion).  Testvideo ohne Sound
(bitte selbst ausprobieren, bearbeiten, klicken = Sound Editor)
– das live stream Tool ustream.tv (cool).
– Beim Like Button die Zusatzdaten ausfüllen. Was 2001 Metatags waren, sind heute Zusatzdaten und ein absolutes Muss.
– dazu Opengraphprotocol.org nutzen. Facebook liest daraus den wirklichen Inhalt der Facebook Seite statt sie zu missinterprätieren.
– eigene Videos erstellen aus Bildern mit animoto.com Musik wählen, Bilder hochladen, fertig.

Sein Clip zum Referat. Der Vortrag von Daniel war wie eine erfrischende Techie-Dusche, herzlichen Dank, hab viel gelernt.

Über Social Media Marketing in B2B sprach Milko van Rijn  von Mettler Toledo

Seine Tipps:

– wichtig ist, die interne Community aufzubauen und zu nutzen
– dokumentierte Prozesse (was ich bei dieser Grösse 100% verstehe)
– Trainingsprogramm
– wild erstellte Profile müssen aufgeräumt werden
Eine Aussage hab ich nicht richtig verstanden. “Wir nutzen keine RSS oder bieten keine an, weil wir andere Möglichkeiten haben, Inhalte zu versenden”.  Mettler Toledo entwickelt ein eigenes Monitoring Tool in Indien, weil die Lizenzkosten bei 50’000 Dollar lagen. Das hab ich leider verpasst, aber in Twitter bei Renato Mitra gelesen.

Hier ist das Handout vom Vortrag Virale Konzepte auf Facebook von Martin Widmer, Serranetga.

Hier ist das Handout von Mark Leinemann, Fa. Buzzer. Thema Word of Mouth als Treibstoff von Social Media

Mike Müller

Noch ein wahres Highlight in meinen Augen zum Abschluss von Mike Müller, Fa. Mysign. Er stelltr Linsenmax vor zum Thema Social E-Commerce. Das ist eine Facebook Shopintegration, schon der Empfang auf Facebook ist personalisiert und super umgesetzt. Kuckt das mal an. Den Shop gibts seit 2006 (!) und die Zahlen zur Konversion im Handout. Mir gefällt die Integration mit dem Magazin ganz besonders.

Herzlichen Dank für die Vorträge, gute Gespräche, neue Visitenkaren (in Papierform) und die vielen Impulse.

2. Social Media Marketing Konferenz, Kongresshaus Zürich 24. März 2011

von OliverKuhn

2. Social Media Marketing Konferenz, Kongresshaus Zürich

Die 2. Social Media Marketing Konferenz war ein voller Erfolg. Das Kongresshaus, direkt am Zürichsee gelegen, erstrahlte schon am Morgen früh um 8.00 Uhr in vollem Glanz und war ein würdiger Ort für diese Konferenz. Das Programm mit elf hochkarätigen Vorträgen in neun Stunden versprach von Anfang viel,  unter anderem appellierte es aber auch an das Durchhaltevermögen der Teilnehmer.

Das Video dazu unter:Social Media Marketing Konferenz

Nach der sehr flüssigen Registration stand zum ersten Mal Networking bei Kaffee und Gipfeli auf dem Programm. Obwohl noch hie und da ein verschlafenes Gesicht zu entdecken war, gingen die Leute sehr rasch und ungezwungen aufeinander zu und es entwickelten sich die ersten spannenden Gespräche. Genau das wurde vom Organisator des Events Reto Hartinger (Inhaber von Internet Briefing) so gewünscht und im Vorfeld auch so kommuniziert. Alle seien per “DU” und müssen mindestens vier Leute kennelernen, die sie vorher noch nicht gekannt haben, das war die Tagesaufgabe. Dies zu erreichen war wohl für niemanden ein Problem. Das einzige mögliche Hindernis war das doch sehr dichtgedrängte Programm.

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Um 08.30 Uhr ging es mit dem 1. Referenten, Nicolas Berg, Venture Capitalist von redalpine los. Seine präsentierten Social Media Facts & Figures waren ein gelungener Einstieg ins Thema. Unter anderem haben wir gelernt, dass die Facebook-Durchdringung in der Schweiz mit 32% zum Beispiel noch nicht so hoch ist wie in Norwegen mit 53%. http://www.slideshare.net/nicoberg/social-media-facts-figures-i-brfg-jan2011?from=ss_embed

Als nächster war Florian Wieser an der Reihe, Parter der coUNDco AG. Seine engagierte Präsentation erläuterte Möglichkeiten, wie man mit verschiedenen Budgets Mut zu Social Media beweisen kann. Die treffenden Beispiele trugen viel zum Verständnis bei und liess uns zum Fazit gelangen, dass gutes Social Media Marketing richtig Geld kostet. http://www.slideshare.net/floto/coundco-mut-zu-social-media-mit-dem-passenden-budget?from=ss_embed

Die 3. Präsentation hielt Mike Schwede, Director Competence Centre Social Media der Goldbach Interactive AG über Social Media Conversion. Er sprach unter anderem über die Wichtigkeit des Reputationsmanagement und des Engagement gegenüber Likern um den Social Media ROI zu steigern. http://www.slideshare.net/orange8interactive/social-media-conversion?from=ss_embed

Nach einer kurzen Pause und einer zweiten Networking Gelegenheit, sprach Dominque Hess, Territory Manager von bei Lithium International Inc. über die Skalierung und Monetarisierung der bestehenden Social Media Kontakte. Er legte viel Wert auf die Superuser zu fördern, eine Brand Community zu gründen und diese dann mit den Social Networks zu verbinden. Spass, Belohnung, Leidenschaft und Anerkennung der User sind die Key Trigger.

Als 5. zeigte Sandra Stirnemann, Brand Manager Ovomaltine der WANDER AG, in einem spannenden Vortrag die Tücken der Optimierung und Strategie, sowie Möglichkeiten zur Prozess-Standardisierung in Ihrem Unternehmen auf. Eine Definition der Social Media Strategie umfasst extreme viele Askpekte und kristallisiert sich als eine schwierige, aber auch schöne Arbeit heraus. Schön ist es natürlich auch, beim Start der Facebook-Page schon eine Fangemeinde mit 17’000 Mitgliedern zu haben. Leider können die meisten, vor allem kleineren Unternehmen, beim Start nicht auf so eine Basis zugreifen. Die Präsentation kann der Öffentlichkeit leider nicht zugänglich gemacht warden… 200139_10150113583936588_112076296587_6405132_256744_n

Die schwierige Aufgabe vor dem Mittag die Leute zu Laune zu behalten meisterte Ralph Hutter, Leiter Marketing und Kommunikation der Namics AG, mit Bravour. Er erläuterte Social Media Governance in der Praxis und legte Wert auf die 5 Erfolgsfaktoren Management Commitment, interdisziplinäre Kommunikationsarbeit, Definition von Zielen und Zielgruppen, stringente Kommunikation auf allen Kanälen und dass Guidelines zwar cool sind, Vorleben aber Trumpf ist. Die spannende Frage die dann aufkam war, wer den eigentlich für Social Media in einem Unternehmen verantwortlich sein sollte? Auf jeden Fall nicht das IT-Departement… http://www.slideshare.net/pixelfreund/social-media-marketing-konferenz-wir-sind-jetzt-auch-auf-facebook-v22?from=ss_embed

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Um 12.30 Uhr stand das organisierte Mittagessen auf dem Programm. Das Essen war köstlich (vor allem das Dessert-Buffet;)) und man hatte wieder die Möglichkeit viele neue, spannende Gesichter kennenzulernen. Und die, die nicht gerade am networken und Visitenkarten am austauschen waren, waren mit Bestimmtheit am iPhone, am iPad oder iMac am twittern, posten, bloggen, Fotos machen oder gaben kurze Interviews. Der Daten-Traffic an diesem Tag war enorm, der Hashtag #smmk11 wurde sicher tausende mal gebraucht und ich möchte nicht wissen wie stark die Strahlung all der Geräte im Kongresshaus an diesem Tag wirklich war…

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Mein persönliches Highlight des Tages war die Präsentation nach dem Mittagessen. Daniel Niklaus, CEO der Netlive IT AG referierte über virale Technologien und gab viele interessante Ratschläge und Einsichten wie solche virale Techniken funktionieren. Zum Beispiel wie man auf Youtube eine Schnitzeljagd ganz einfach kreiieren kann oder wie man ein 30-sekündiges Company-Video in Kürze erstellen kann. http://www.slideshare.net/dniklaus/social-media-technik-frs-marketing

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Die 8. Präsentation des Tages hielt Martin Widmer, Managing Partner der Serranetga GmbH über virale Konzepte auf Facebook.  Er erzählte unter anderem, dass 56% der Schweizer Facebook-Nutzer, dieses Medium täglich benutzen. www.slideshare.net/milli_0815/smmk-2011-virale-konzepte-auf-facebook

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Im Anschluss kam Mark Leinemann, Country Manager Schweiz von Buzzer. Sein Thema war Storytelling und Word of Mouth als Treibstoff von Social Media. Er betonte die Wichtigkeit der Emotionen und dass intrinsische Motivationsfaktoren wie Involvment, Altruismus, Selbstdarstellung und Symphatie die nachthaltigen Treiber des Word of Mouth sind. http://www.slideshare.net/Leinemann/buzzer-at2ndsmmkzurich04ml20110320?from=ss_embed

In einer weiteren Präsentation kam Milko van Rijn von Mettler Toledo auf Social Media Marketing im B2B-Bereich zu sprechen. Content Quality und Authentizität sind in diesem Geschäft unter anderem Faktoren, die grosser Aufmerksamkeit bedingen. Seine Präsentation darf leider nicht veröffentlicht werden.

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Den Abschluss machte dann Mike Müller, CTO der Mysign AG. Sein Thema behandelte Social E-Commerce: Facebook Shopintegration anhand des Beispiels von linsenmax.ch erläutert. Auch seine Präsentation war sehr lebhaft, obwohl mit viel Zahlen gespickt, und leistete einen guten Abschluss an einen langen, aber durchaus sehr interessanten Tag. http://www.slideshare.net/mysign/social-ecommerce-facebook-shopintegration-smmk11

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Als Fazit kann ich sagen, dass dieser Anlass gehalten hat was ich mir an meiner ersten Teilnahme davon versprach. Der Event war gut organisiert und die Referenten waren sehr kompetent, da könnten sich einige Dozenten an der Uni eine Scheibe Rhetorik abschneiden. Ich habe sehr viel neues gelerent, gute Bekanntschaften gemacht und bin einen Tag voll in die Social Media Welt abgetaucht. Das Commitment und die Offenheit der Teilnehmer ist ebenso hervorzuheben. Kritikpunkte die von einigen Seiten zu hören waren sind das dichtgedrängte Programm und die Dauer des Anlasses. Trotzdem harrten die meisten Leute bis zum Schluss aus (trotz Frühlingswetter draussen), was sicherlich nur für diesen Event spricht!

In diesem Sinne, bis zur 3. Social Media Marketing Konferenz.

Oliver Kuhn ist Betriebswirtschafts-Student mit Fokus Marketing im Master an der Universität Bern, momentan im 8. Semester. Neben dem Studium arbeitet er Teilzeit bei einem kleinen Innovations-Consulting Unternehmen in Bern:

www.vujade.com

www.facebook.com/vujadeltd

www.twitter.com/vujadeltd

Filmen – Schneiden – Laden – Seufzen

von Harald Taglinger

Schön ist es schon zusammengefasst worden. Die Idee, mit Videotweets die 2. Social Media Marketing Konferenz zu dokumentieren, war eine spannende Sache. Es gibt durch das iPhone und durch Tools wie iMovie sehr gute Möglichkeiten, quasi live Statements von der Bühne aufzunehmen, sie zu schneiden, mit einem Abbinder zu versehen und dann sofort auf YouTube hochzuladen.

Soso…

Zum einen mag man eine ruhige Hand haben und gut sitzen, wenn man sinnvoll einen Referenten filmen will. Die übliche Schnittrate von 18:1 verbietet sich auch. Also muss man schon den Glückstreffer eines bündigen Statements auf Film haben, um mit wenigen Schnitten einen Videotweet zusammen zu stellen. Dann schnell final bearbeitet, und rauf damit auf YouTube. Dort gibt es die nächste Überraschung. Sicher: Die Videos sind da. Aber sie haben noch nicht die optimale Codierung bekommen. Denn sie schauen aus, als wäre der Mensch da oben aus Bauklötzchen. YouTube hat scheinbar einen iterativen Prozess aufgesetzt, der das finale Video erst 24 Stunden anbietet.

Aber immerhin. 7 Videos waren zu brauchen. Und so bekommt man einen kleinene Eindruck von den Rednern der Konferenz auf dessen Channel.

Aber das können die Profis mit den Kameras eigentlich viel besser. Ihre Bilder sehen dank Stativ und Stabilisator auch nicht aus, als hätte ich spontan Parkinson bekommen. Also müsste man von der Bühne weg eher die Teilnehmer auf sein iPhone bannen. Aber leicht gesagt ohne Micro. Die Töne kommen dank leckerem Buffet und passendem Gedränge nicht verständlich rüber. Und im Saal ist zu den Pausen niemand. Klassischer Tod durch Eigenschub.

Also ist Texttwittern sicher einfacher. Aber…eigentlich macht es Spass. Vielleicht sollte man mehr das tun, was man eigentlich auch per Twitter tut: Sich selbst artikulieren und das hochladen. Wenn es der Sache dient, warum nicht. Dann bekommt man wenigstens die Statements, die man sucht. Und vielleicht auch genug Netzabdeckung, um genug Videos hochzuladen, bis die iPhonebatterie in die Knie geht. Das tut sie nämlich unpassenderweise vor dem Nachmittagskaffee.

Social Media Strategie

von Reto Hartinger

Die Slides der Vortrag für die 2. Social Media Marketing Konferenz trudeln ein und ich bin begeistert. Vor allem auch vom Vortrag von Sandra Stirnemann, Brand Manager Ovomaltine bei der WANDER AG. Sie bespricht Organisation: Strategie, Prozess-Standardisierung, Optimierung

und gibt Einblicke in das was sich bewährt hat und auch was sie bei Ovomaltiene wieder abgeschossen haben. Es ist einfach spannend die Learnings anderer zu hören. Social Media ist noch so jung, dass die meisten noch gar nicht über entsprechendes Zahlenmaterial verfügen. Man kann seine Erfahrungen schlecht mit anderen vergleichen. Ovomaltine präsentiert ihre Überlegungen und Resultate. Spannend. Da musst Du dabei sein. Melde Dich zur

2. Social Media Marketing Konferenz

24.03.2011 08.30-17.30
Kongresshaus Zürich
hashtag smmk11

an.

Verlegerisches Experiment – Videotwittering

von Reto Hartinger

Ab und an zuckt es mich in meinen Hirnwindungen und ich habe eine gesponnene Idee. Seit einigen Monaten denke ich über die Zukunft der Medien nach und ich komme immer wieder auf neue Ideen. Realisiert habe ich keine, obwohl einige davon ziemlich einfach zu realisieren wären – ja sogar von mir. Zur Social Media Marketing Konferenz möchte ich ein solches Experiment wagen. Ich nenne es einmal Video-Twittering.

10 Video-Twitterer gesucht

Ich stelle mir vor, dass 10 Journalisten – oder angehende Journalisten – an der Social Media Marketing Konferenz vom 24.3. mit den Teilnehmern 3o sekündige bis 2 minütige Video-Interviews mit ihren Smartphones machen, diese dann via Youtube veröffentlichen und dann auf der Internet Briefing Facebook Page, auf diesem Blog, auf dem eigenen Blog, Facebook Account und auf Twitter verbreiten. Die Verbreitung soll so offen und breit wie möglich sein.

Viele offene Punkte die zu meistern sind

Es ist ein Experiment, welches Antworten auf viele Herausforderung geben soll. Auch wenn sie zum Schluss auch nur heisst – sowas ist nicht möglich, nicht spannend etc. Ich habe keine Angst vor dem Scheitern doch ich glaube, dass dies ein erster Schritt sein wird, aus dem sich etwas ganz spannendes entwickeln kann. Die Fragestellungen und Herausforderungen denen das Experiment sich stellt sind zum Beispiel:

– Wie gut muss sich ein solches Team vorher absprechen? Oder kann es ganz chaotisch loslegen? Gibt es zu viele redundante und langweilige Fragen und Antworten?

– Welche Qualität hat das technisch? Reicht das Smartphone als Plattform?

– Wo kann das nachher überhaupt alles ausgestrahlt werden? Wir sehen ja immer mehr Smartphone-Bilder in den TV-Nachrichten. Reicht das?

– Ist eine gute journalistische Qualität möglich? Wie muss sich der VT organisieren? Wieviel Zeit braucht er um einen Beitrag zu machen? Wie lange dauert es von Aufnahme bis zur Verbreitung? Wieviele solcher Beiträge schafft er?

– Macht die Tonqualität und der Hintergrundlärm das Experiment unmöglich?

– Wie reagieren die Teilnehmer und Referenten auf die VTs? Sind sie bereit mitzumachen?

– Werden VT Beiträge von den vor Ort Twitternden retweetet oder kommentiert?

Weitere Ideen? Machst Du mit?

Wer hat weitere Ideen und Lösungen und wer möchte in irgendeiner Form mitmachen? Technisch, Verbreitung, Organisation? Bitte mache diese Idee auch bei den entsprechenden Journalisten und Freischaffenden bekannt. Wir brauchen viele die mitmachen und es ist ziemlich kurzfristig.

Soziale Medien verändern die Regeln der Politik

von Markus Hegi

Die Revolutionen von Tu­ne­sien und Ägypten zei­gen eindrücklich, wie die neuen Me­dien immer stärker Ein­fluss neh­men und die Re­geln der Po­li­tik grund­le­gend ändern. Aber nicht nur in der ara­bi­schen Welt, auch bei uns be­gin­nen So­ziale Me­dien eine immer wich­ti­gere Rolle zu spie­len, wie die Affäre Gut­ten­berg deut­lich zeigt. Mitt­ler­weile be­zwei­felt fast nie­mand mehr, dass sich Gut­ten­berg ohne das In­ter­net wohl länger hätte hal­ten können – und viel­leicht hätte er mit sei­ner Bild­zei­tungs­-­Kam­​pa­gne sogar Er­folg ge­habt und wäre immer noch im Amt, wären da nicht die ‘­Bran­d-­Be­schleu­​ni­ger’ Fa­ce­book, Twit­ter, You­Tube und in diese Fall vor allem Guttenplag ge­we­sen. Gut­ten­berg ist ein ‘­Pro­duk­t’ der Mas­sen­me­di­en. Er be­herrschte das po­li­ti­sche Spiel mit ihnen wie fast kein an­de­rer – Sein Schei­tern ist ty­pisch für den Übergang der Po­li­tik in eine neue Zeit.

Wie verändert sich die Politik aber durch die sozialen Medien? Im Grunde sind es die selben drei Veränderungen auch bei uns, die wir schon bei den Tunesischen und Ägyptischen Revolutionen gesehen haben:

1) Moral und Ethik spielen zunehmend eine grössere Rolle.

2) Die Geschwindigkeit von Veränderungen ist viel grösser.

3) Klare Führungsstrukturen fehlen: Zunehmende Authorität des Wissens, nicht der (Macht-) Position.

Die zunehmende Rolle von Moral und Ethik in der Politik hat verschiedene Gründe – Zum einen ist es die grosse zusätzliche Transparenz des Internets, welche ein ‘Vertuschen’ oder ‘Aussitzen’ von unethischem Verhalten immer unmöglicher macht. Zum anderen spielt auch die neue Art der Informationsverbreitu​ng auf dem Web eine wichtige Rolle: Es fehlen Zwischenstationen, und relevante Informationen können innert Minuten weltweit ungefiltert verbreitet werden. Obwohl die Massenmedien in einer freien Gesellschaft eine Schlüsselrolle spielen, verfolgen auch sie eigene Interessen, wobei gewisse relevante Infomation gefiltert und zurechtgelegt wird – Diese ‘Zensur der Massenmedien’ umgehen die Sozialen Medien.

Die ungeheure Geschwindigkeit des Internets lässt sich exemplarisch an Guttenberg sehen: Es gab Aussagen in seiner Verteidigungsrede, die fast während seiner Rede wiederlegt waren – auf Twitter und mit entsprechenden Links auf die Fakten. Und schon wenige Stunden später war wohl fast die gesamte Rede überholt durch zahlreiche neue nachgewiesene Plagiatsstellen, welche Blogger weltweit auf Guttenplug zusammentrugen.

Aber​ auch in Egypten hat die unglaubliche Geschwindigkeit in den letzten 18 Tagen alle überrascht – Politik, und insbesondere politische Skandale und Umwälzungen werden so unglaublich schnell, dass die Betroffenen oft gar keine Zeit mehr finden die Fakten für sich zurechtzulegen oder zu vertuschen.

Die Geschwindigkeit kommt aber auch vom Fehlen von klaren Führungsstrukturen: Früher waren politische Umwälzungen viel mehr an oppositionelle Führungsfiguren gebunden. Der Aufbau dieser Authoritäten hat Zeit in Anspruch genommen. In der Ägyptischen Revolution gab es diese Anführer viel weniger. Nach dem Sturz von Mubarak war auf Twitter zu lesen: “This is Revolution 2.0: No one was a hero because everyone was a hero.” Die Revolution wurde zu einem grossen Teil von einzelnen Ausssagen auf Twitter und Facebook geleitet, mit denen die Masse übereinstimmte und die verbreitet wurden – egal von wem sie stammten.

So gesehen herrschte eine “Authorität der Masse oder des Wissens”, nicht eine Autorität der Position. Und dies war schlussendlich auch ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Revolution: Man kann durch Geheimdienste wohl Anführer aus dem Verkehr ziehen, wenn aber die Masse führt, dann versagen diese Mittel.

SociallyPay sucht Developer

von Falk Wolsky

Auf der Zugfahrt zurück von Wien nach Einsiedeln streikt der Tomcat auf meinem Rechner. Ich kann stundenlang nichts programmieren. Mist. Das geht für mich eigentlich gar nicht. Also setze ich mich an ein anderes Thema was mir seit Wochen durch den Kopf geht und schaffe es, die gesamte Patent-Anmeldung für SociallyPay im Zug zu schreiben. Das ist knapp 3 Wochen her.

Inzwischen gibt es Website (www.sociallypay.com), Facebook-Page mit schon 100 Likes (www.facebook.com/SociallyPay) und Twitter (www.twitter.com/sociallypay) mit 550 Followern. Das spornt an. Irgendwie hat es diese Erfindung “eiliger” als meine anderen…

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Worum geht es eigentlich:

Ausgangspunkt war ein hochinteressantes Gespräch mit Frau Schneider, einer Verlagsleiterin in Bern (wieder im Zug…). Aus meiner Sicht müssen Verlage in Zukunft aufhören ausschließlich ganze Werke zu verkaufen. Verlage haben in Ihrer “Produktion” bereits Zugriff auf die thematischen Einzelteile. Also sollten sie diese Einzelteile für die kommenden jüngeren Zielgruppen ebenso zugänglich machen und die Zusammenstellung eigener Werke aus diesen “Snippets” für die Kunden möglich machen… Damit verbunden muss es aber eine einfache Möglichkeit geben, paid Content auch ohne Hürden bezahlen zu können. Und die jüngere Zielgruppe ist natürlich im Social Media Space zuhause. Womit die Idee schon gut umrissen ist…

SociallyPay ist ein Web-Button auf dem ein Preis steht, mit dem man sich an einem “Dienst” wie Facebook, Twitter, Google oder Yahoo anmeldet und genau mit dieser Anmeldung eine Zahlung autorisiert. Wenn man SociallyPay das erste mal benutzt, gibt man die Verbindung und einige Einstellungen zu einem Payment Provider wie PayPal oder Google Checkout an. Später können SociallyPay Benutzer einfach mit ihrem SocialNetwork Login bezahlen und müssen keine sensiblen Daten mehr eingeben. Da viele ohnehin den ganzen Tag eingeloggt bleiben, reduziert sich das bezahlen im Web im besten Fall auf einen einzigen Klick. Aus der Perspektive der eCommerce Betreiber oder Content Anbieter – die nur den Button integrieren müssen – eine geniale Kombination. Man vereinfacht die Zahlung für die Kunden und kann deren Social Media Profil erhalten, wenn die Kunden es “freigeben”. Damit erhält man eine direkte Bindung von Produkten und Social-Media Profilen!

Kurze Rede, langer Sinn: Ich suche Entwickler, die sich mit Payment Provider APIs – natürlich am Anfang vor allem mit PayPal und Google Checkout auskennen. Bei Interesse bitte einfach eine Mail an falk.wolsky@sociallypay.com senden.

Und wie immer: Vielen Dank an Reto!

Zähneklappern im E-Commerce wegen Googles neuer Rankingkriterien

von Reto Hartinger

Wie bereits erwähnt, hat Google seine Code nochmals massiv geändert um guten vom schlechtem Content zu trennen. Waren früher Seiten betroffen, sind es jetzt die ganzen Websites. In den USA, wo die neuen Kriterien bereits angewandt werden, haben Sites bis zu 75 % des Traffics und damit auch des Umsatzes verloren. Andere haben massiv gewonnen, so meint der Präsident der Online Publishers Association Pam Horan, dass ihre Mitglieder 1 Milliarde Mehreinnahmen pro Jahr generieren werden.

Viel Text wird also massiv bevorzugt. Das kann bei E-Commerce Sites fatale folgen haben. Eine Shop mit kurzer Produktbeschreibung, Foto und Link, könnte um mehrer Plätze zurückfallen. Im schlimmsten Fall von der ersten Seite verschwinden. Aber schon ein Fall von Platz 1 auf 3 ist ein Umsatzkiller. Die Topplatzierung kann 30-50 % der Klicks für sich behaupten, Platz 3 dümpelt bereits bei ca 10 % vor sich hin.

Es wird für E-Commerce Websites noch wichtiger auf User Generated Content, GoodRelations Web 3.0 Produktbeschreibungen zu setzen und sich auf Google Shop Search vozurbereiten. Aber auch eine einwandfreie Technologie die Google hilft die Inhalte leicht und vollständig indexieren.

An der E-Commerce Konferenz greifen wir diese Theman auf. Wer nicht zu den Umsatzverlieren gehören will, muss nächste Woche dabei sein. Dieses Jahr könnte Deine Site die Differenz machen oder eben überrollt werden.

ICT Start-ups präsentieren ihre Projekte

von Reto Hartinger

Am 2. ICT Investors Day präsentieren wieder 8 Start-ups ihre Projekte vor Investoren und Interessierten. Für mich war es erstaunlich, dass sich innerhalb von weniger als 6 Monaten wieder so viele Ideen zu finden waren. Sollte aus dem Grossraum Zürich bzw. der Schweiz tatsächlich ein Silicon Valley werden, sind diese Investors Days ein wichtiger Eckpfeiler und sie verdienen einen grossen Aufmarsch an Investoren (das war beim ersten Meeting der Fall) und auch dass sich die besten Ventures bewerben.

Initiator Jan Fülscher berichtet: Gestern traf ich zufällig einen der Teilnehmer der letzten Runde. Obwohl die Firma “nur” einen 90-Sekunden-Pitch hatte, kam sie bei der Tischmesse in Kontakt zu einem Investor, welcher dann schnell und unkompliziert eine Zwischenfinanzierung bereit stellte. – Es kann sich also lohnen!

Meine ich auch. Jetzt aber rasch anmelden um beim zweiten Treffen diese Präsentationen zu sehen:

14. März 201 2nd ICT Investor’s Day

Konferenzzentrum des Hallenstadions Zürich

Cabtus Mit einem neuartigen Web2.0-Marktplatz soll das Taxigeschäft in Europa umgekrempelt werden.
CloudBroker
We provide High Performance Computing Software as a Service – “HPC at your fingertips”.
Memonic
Ihr Online Notizbuch – Enterprise Knowledge Curation.
Posity
Wir entwickeln Business-Software für KMU (50-500 MA), die mittels Online-Fragebogen eingeführt wird. Keine Beratung/Programmierung ist nötig, da nur visuelle Symbole die Funktionalität definieren.
Quitt.ch
quitt.ch is the first Internet platform that allows employing helpers at home legally with just a few mouse clicks and hence eliminates all paperwork and legal questions for employers.
SIROP
SiROP betreibt eine Internetseite, welche es dem Nutzer ermöglicht wissenschaftliche Stellen zu veröffentlichen, suchen und zu organisieren.
Social Sales Wir entwickeln und verkaufen innovative Software Services zur Visualisierung, Analyse und Management von B2B Geschäftsbeziehungen.
Trustmycontact trustmycontact is a new type of Online Address Books (OABs).

Möchtest Du beim 3. Investors Day präsentieren?

Die Anmeldung für den ICT-Investor’s Day erfolgt in zwei Schritten.

  1. Bewerbung für eine Präsentation: Dazu melden Sie Ihr Startup auf der Plattform «startfinance.ch» an.
  2. Wenn Sie von der Vorjury für eine Präsentation eingeladen werden, so werden Sie etwa zwei Wochen vor dem Anlass kontaktiert. Sie müssen sich dann noch auf dem Anmeldeformular für alle Teilnehmer registrieren. Erst mit dieser Anmeldung (für bis zu zwei Personen kostenlos, wenn Sie für eine Präsentation eingeladen sind) sind Sie korrekt registriert.

Alle weiteren Informationen zur Teilnahme findest Du hier.

E-Commerce Trends

von Reto Hartinger

Am 15. März findet wieder die grosse Internet Briefing E-Commerce Konferenz statt. Neben praxisorientieren Referenten sitzen unter den Teilnehmern auch bekannte E-Shops und -Marken.

Auszug aus der Teilnehmerliste.

A. Vogel Verlag    ARP-Datacon AG    Athleticum Sportmarkets    Brack Electronics AG

Hewlett-Packard     Kaba    La Prairie Group JUVENA    Lindt & Sprüngli    Migros

Möbel Pfister     NAHRIN    neckermann.ch   NZZ Neue Zürcher Zeitung    PKZ

Pro Juventute    Schw. Mobiliar   Swiss Post Solutions   Swisscom   Zur Rose Retail

Bist Du bereits dabei? Hast Du Dein Umfeld auf die Konferenz aufmerksam gemacht? Als Mitglied dürfen

Deine Kontakte zu Mitgliederkonditionen dabei sein, wenn sie bei der Anmeldung Dein Name ins Bemerkungsfeld schreiben :

E-Commerce Konferenz 2011

15.3.2011 08.30-17.30

Kongresshaus Zürich

08.30-09.15 State of E-Commerce in Switzerland

09.15-09.55 Social Shopping und Facebook Commerce

09.55-10.40 Local Commerce – Wird der stationäre Handel wieder eine Chance verpassen?

11.00-11.30 E-Commerce über alle Kanäle

11.30-12.00 Formulare die verkaufen

12.00-12.30 5 Technische Erfolgsfaktoren für den erfolgreichen Shop

13.30-14.15 Multichannel Commerce: „Einkaufen aus der Hosentasche“

14.15-14.45 Mobile Plattformen – Nur eine weitere Plattform im Multi Channel Portfolio?

15.00-15.40 Möbel Pfister: iPhone, iPad und Augmented Reality

16.15-16.50 B2B-E-Commerce: Was gilt es zu beachten?

16.50-17.30 GoodRelations: Dank Semantik Produkte in Google besser darstellen und rangieren

Anmeldung und alle Abstracts

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