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Für den Unternehmer in Dir

von Reto Hartinger

Die  Startup-Szene in der Schweiz kommt immer mehr in Fahrt. Es gibt schon sehr viele Unterstützungsprogramme. Kürzlich hat mir ein Business Angel erklärt, dass sich ihr Business Angel Club verkleinern wird. Nicht etwa weil es zu wenig Geld habe oder zu wenig zu finanzierende Startups. Nein. Bei den guten Startups kommen die Business Angel nicht mehr zum Zuge! Sie möchten sich deshalb weiter professionalieren und bauen bei ihren Mitgliedern grössere Hürden auf. Wer nicht investiert soll rausfliegen. Damit wollen sie mehr Gewicht im Markt bekommen.

Finanzierer bieten sich mit einer Messe am 07. Juni 2011 im Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5, 8022 Zürich an. Die Start Messe ist eine Tischmesse ergänzt mit Kurzreferaten ums Thema Selbständigkeit, Firmengründung, Firmenübernahme.

Es ist spannen die ganze Szene in Walking-Distance zu haben.

Zeit: Vortragsraum:
13.15-13.45 So gründen Sie ihre Firma!
Thomas Koller, OBT AG
14.00-14.30 Finanzierung eines Startups
Andreas Schweizer, ZKB
14.45-15.15 Stolpersteine bei der Firmenübernahme
Désirée Schiess, ZHAW
15.30-16.00 Worauf muss ein Franchisenehmer achten?
Dr. Christoph Wildhaber, Schweizer Franchise Verband
16.15-16.45 Selbständigkeit “fast” ohne Risiken
Oliver Odermatt, Unternehmeragentur Piunti
17.00-17.30 Von der Geschäftsidee zum Businessplan
Simon May, Institut für Jungunternehmen

Schulbücher veralten, digitale Formen bleiben aktuell.

von Daniel Niklaus

Digitale Inhalte revolutionieren die Art, wie Wissen vermittelt und abgerufen wird. Langweilige und zweitklassige Lehrer werden nicht mehr gebraucht, mit einem Klick erhält man das Wissen der besten Köpfe der Welt.

Harvard Professoren ohne Einschreibegebühren per Youtube gibt es in jedem Wohnzimmer der Welt frei abrufbar auf dem Harvard-Kanal.
http://www.youtube.com/user/Harvard

Eine Einführung in die Philosophie erhält man im virtuellen Hörsaal der Zeit.
http://bit.ly/isp9YI

Ungewöhnliches, Überraschendes und Aufschlussreiches von Querdenkern, Philosophen, Wissenschaftlern, Obdachlosen und Musikern finden Sie auf ted.com. Wissen fürs Leben übersetzt in mehr als 20 Sprachen. Zum Beispiel was Führungskräfte von Dirigenten lernen können.
http://bit.ly/3sWqss

Knackig präsentiert 100 Jahre Geschichte auf den Punkt gebracht. Mit meinem Sohn schaute ich die Serie gleich zwei Mal an. Geschichte war anschliessend sein Lieblingsfach in der Schule, weil er die Zusammenhänge verstand.
http://bit.ly/kSoUuS

Digitale Inhalte sind mehr als Videos. Unter http://books.google.de digitalisiert Google die Bücher der Welt. Kein Buch ist in einer Bibliothek je wieder vergriffen, weil jeder Student sich eine digitale Kopie ziehen kann. Dazu kann der Platz für die Bibliothek für andere Zwecke genutzt werden. Und in Ländern, in denen sich die Studenten die Bücher nicht leisten können, werden sie so auf einmal erschwinglich.
http://books.google.com

Bücher müssen auch nicht mehr veralten. Keine D-Mark Umrechnung mehr in Schulbüchern der ersten Oberstufe. In digitaler Form wechselt man per Mausklick auf den Euro um. So wie dies in Wikipedia tagtäglich geschieht.

Allen interessierten sie auch ein Klick auf lehrer-online.de empfohlen. Dort erhalten Lehrer modernstes Unterrichtsmaterial. Zum Beispiel zur Lichtreaktion der Fotosynthese.
http://bit.ly/l9ExJK

Sie wollen mithelfen?
Die digitalen Möglichkeiten müssen noch mehr ins Bewusstsein von Politikern, Eltern und Lehrkräften “hineinwachsen”. Helfen Sie mit, dass WIKIPEDIA von der UNESCO als erstes digitales Weltkulturerbe anerkannt wird. Damit die digitale Welt als Lernwelt wahrgenommen wird.
https://wke.wikimedia.de/wke/Main_Page

Dein Referatsvorschlag für den Herbst

von Reto Hartinger

Für den Herbst plane ich wieder einige interessante Briefings und Konferenzen und suche entsprechende Speakers. Vielleicht könntest Du über das eine oder andere Thema referieren oder Du könntest einen Referenten vorschlagen. Schau Dir die Themen an und gib mir ein kurzes Feedback oder fülle gleich das Formular Call for Speakers aus

6.9. alles ums Thema bessere Website
- Frontend Performance Optimierungen
- Case Performance Optimierung
- Innovatives Design
- Mit Content Management Technologie zur nächste Generation Webseiten
- Usability
- Zusammenarbeit Agentur/Auftraggeber
- Beispiel Redesign
oder ein weiteres Thema das dazu passt
7.9. in Bern – Politik und Internet
- Wie man Wahlen gewinnt
-Was “tun” Social Media mit unseren Politikern und Parteien?
- Wie das Internet Öffentlichkeit verändert
- Wie in der Schweiz Themen im Internet angestossen werden
etc. gerne nehme ich auch Dein Vorschlag entgegen
4.10. Datenschutz, Daten, Open Data, Rechtliche Aspekte
- Daten/Persönlichkeitsschutz
- Was kann man alles mit Daten machen – technisch, marketingmässig
- Umgang mit grossen Datenmengen
- Daten in Sozialen Netzwerken
- In den Sozialen Medien und schon fast im Gefängnis?
-Der Weg der Kundenidentität vom Facebook-Login bis ins CRM
- Datenvisualisierung
- Case Was man alles mit Daten machen kann: Dos und Donts
12./13.10.2011 SEO und SEM Konferenz
- Cases SEO Konferenz
- Was ist neu im Google Ranking
- Social Media Strategie von Google und Microsoft
- SEO mit Twitter, Youtube & Co
- Reputationsprobleme: Inhalte im Ranking zurückbinden
- Linkbuilding und Likebuilding
- Rich Snippets
- SEO Cases
SEMKonferenz
. SEA Strategien – National und International
- Bidmanagementsysteme & andere Tools
- Neue Adwords Produkte
- AdExchange
- Messung des Browsing Funnels
- intelliAf
- Facebook Werbung
- iAD, Admob und andere mobile Werbesysteme
- Werben auf Bing
- SEA Cases
Da gibt es sicher viele gute Erkenntnisse, die Du mit der Community teilen könntest. Wer ist dir als guter Redner aufgefallen?
1.11 Geschäfstmodell Verlag im Zeitalter der Pads
Neue Geschäftsmodelle – wie kreativ müssen Verlage werden?
Paid vs Gratis-Strategie
Wie Autoren zu Verlegern werden
iPad, Android-Tabs, Win7 Strategien und Technologien
Funktionieren inApp Verkäufe
Social Media ein Trafficlieferant?
Wie mit den verschiedenen Inhalten umgehen
etc.

6.9. alles ums Thema bessere Website

- Frontend Performance Optimierungen

- Case Performance Optimierung

- Innovatives Design

- Mit Content Management Technologie zur nächste Generation Webseiten

- Usability

- Zusammenarbeit Agentur/Auftraggeber

- Beispiel Redesign

oder ein weiteres Thema das dazu passt

7.9. in Bern – Politik und Internet

- Wie man Wahlen gewinnt

-Was “tun” Social Media mit unseren Politikern und Parteien?

- Wie das Internet Öffentlichkeit verändert

- Wie in der Schweiz Themen im Internet angestossen werden

etc. gerne nehme ich auch Dein Vorschlag entgegen

4.10. Datenschutz, Daten, Open Data, Rechtliche Aspekte

- Daten/Persönlichkeitsschutz

- Was kann man alles mit Daten machen – technisch, marketingmässig

- Umgang mit grossen Datenmengen

- Daten in Sozialen Netzwerken

- In den Sozialen Medien und schon fast im Gefängnis?

-Der Weg der Kundenidentität vom Facebook-Login bis ins CRM

- Datenvisualisierung

- Case Was man alles mit Daten machen kann: Dos und Donts

12./13.10.2011 SEO und SEM Konferenz

- Cases SEO Konferenz

- Was ist neu im Google Ranking

- Social Media Strategie von Google und Microsoft

- SEO mit Twitter, Youtube & Co

- Reputationsprobleme: Inhalte im Ranking zurückbinden

- Linkbuilding und Likebuilding

- Rich Snippets

- SEO Cases

SEMKonferenz

. SEA Strategien – National und International

- Bidmanagementsysteme & andere Tools

- Neue Adwords Produkte

- AdExchange

- Messung des Browsing Funnels

- intelliAf

- Facebook Werbung

- iAD, Admob und andere mobile Werbesysteme

- Werben auf Bing

- SEA Cases

Da gibt es sicher viele gute Erkenntnisse, die Du mit der Community teilen könntest. Wer ist dir als guter Redner aufgefallen?

1.11 Geschäfstmodell Verlag im Zeitalter der Pads

Neue Geschäftsmodelle – wie kreativ müssen Verlage werden?

Paid vs Gratis-Strategie

Wie Autoren zu Verlegern werden

iPad, Android-Tabs, Win7 Strategien und Technologien

Funktionieren inApp Verkäufe

Social Media ein Trafficlieferant?

Wie mit den verschiedenen Inhalten umgehen

etc.

Gehörst Du zu den 100 Besten Start-ups der Schweiz?

von Reto Hartinger

Es ist unglaublich wieviel Dynamik die Schweizer Start-up Szene in letzter Zeit gewonnen hat. Dies vor allem durch das KTI und das Institut für Jungunternehmer. Viele Förderungen, viele Ausbildungsmöglichkeiten, viel Unterstützung. Man kann nicht mehr sagen, dass die Jungunternehmer alleine gelassen werden.

Etwas fehlt aber noch, eine Mentalitätsänderung. Das ist bekanntlich das Schwierigste. In den USA sind Jungunternehmer Helden, hier eher Spinner, Querköpfe und oft auch Einzelgänger. Wir müssen erfolgreiche Jungunternehmer zu Helden machen, denen man nacheifern kann.

Einen Schritt in diese Richtung wir eine neue Publikation machen. Darin werden die 100 besten Start-ups portraitiert. So werden wenigstens die Firmen zu Helden – auch nicht schlecht. Ich werde 10 der besten Start-ups wählen können. Damit ich aber so viele wie möglich kenne, macht mich auf die besten aufmerksam. Bitte um viele Vorschläge. Das Unternehmen soll nicht älter als 5 Jahre sein

Nixon und die Echtheit der Obama Geburtsurkunde

von Daniel Niklaus

Obamas kometenhafter Aufstieg kam aus dem nichts. Ein schwarzer Senator aus Chicago begeistert zwei Jahre vor den Präsidentschaftswahlen 2008 sein Publikum mit einer Grundsatzrede am Parteitag der Demokraten. Er schlägt danach alle Grössen der Partei und sogar seinen republikanischen Gegner John McCain im Präsidentschaftswahlkampf. Für die amerikanischen Konservativen ein unhaltbarer Zustand und so verstiegen sie sich in der Behauptung, Obama sei kein Amerikaner. Falsch – es ist alles noch viel schlimmer.

Den Wahlkampf 2012 eröffnete Obama mit dem Slogan: Made in Amerika. Um zu beweisen, dass er auch wirklich Amerikaner ist, veröffentlichten seine Leute die Geburtsurkunde als PDF. Grosser Fehler. Verschwörungstheoretiker wittern eine Finte. Sie öffneten das PDF in Adobes Illustrator und entdeckten verschiedene Ebenen. Ohne zu verstehen, wie die automatische Schrifterkennung (OCR) per Software funktioniert, verstiegen sie sich in der Behauptung, dass die Dokumente gefälscht seien.

Warum die Geburtsurkunde echt ist – und sie doch weiterlesen sollten

Wenn Sie die PDF-Datei öffnen und mit dem Acrobat Reader einen Ausschnitt auswählen, diesen kopieren und in Word einfügen, fehlen ganze Wörter im Vergleich zum Original. Dies hat einen simplen Grund; Speicherplatz sparen. Der erkannte Text wird auf einer separaten Ebene mit weniger Bit abgespeichert.

vergleich_obama

Leute, die keine Ahnung haben oder die Wähler bewusst in die Irre leiten wollen, behaupten, es handelt sich wegen der verschiedenen Ebenen um eine Fälschung der Geburtsurkunde – auch wenn es dies nicht tut. Für Verschwörungstheoretiker ein gefundenes Fressen. Jegliche rationale Erklärung werden sie in den Wind schlagen. Dabei ist die Wahrheit ein Vielfaches dramatischer.

Die Wahrheit

Als Grünschnabel mit 14 Jahren, es ist längst verjährt, nutzte ich meinen 300 Baud Akustikkoppler, um in fremde Rechner einzudringen. Zumindest versuchte ich es. Ich war nicht der Begabteste, das Cern stellte für mich schon eine echte Herausforderung dar. Auch wenn es für die meisten meiner älteren Kollegen ein netter Übungsplatz war. Einige Cracks um mich herum waren Magier im Knacken von Hochsicherheitsservern und ich konnte nur staunen, wenn ihre Finger über die Tastaturen flogen und der Akustikkoppler beim Herunterladen wichtiger Daten krächzte. Ob es ein verregnetes oder ein schönes Wochenende war, daran erinnere ich mich nicht mehr. Wir verbunkerten uns sowieso im Zimmer, um auf digitalen Streifzug zu gehen. Ein Freund vergass an jenem Wochenende seine Notizen bei mir. Als alle weg waren, machte ich mich mit der Hilfe seiner Unterlagen daran, in einen Computer der NSA zu hacken. Ich hatte weder eine Ahnung davon, was diese drei Buchstaben bedeuteten, noch um was es sich für Dokumente handelte. Wer war JFK und warum war es so wichtig, dass er 1954 von Einstein im Krankenhaus besucht wurde. Warum redeten die von gefälschten Rechnungen, Schein- und Tarnfirmen und was hat es mit dem Jahr 1961 auf sich? All die Jahre machten diese Dokumente für mich keinen Sinn, heute verstehe ich sie.

Als JFK am 25. Mai 1961 das Ziel herausgab, innerhalb eines Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond zu bringen, war dies nur das Tarnprojekt für eine noch viel grösseren Sprung in der Menschheitsgeschichte. Der Zeitsprung.

Einstein überzeugte Kennedy von der technischen Möglichkeit einer Zeitmaschine, denn Zeit ist relativ und das Universum unendlich. Als die Basisentwicklung 1961 über versteckte Militärbudgets abgeschlossen war, standen die Kosten für die Fertigstellung fest. 25 Milliarden Dollar. Eine für die damalige Zeit unglaubliche Investition. Nie hätte sie im Haushaltsbudget versteckt werden können und so beschloss man die Tarnmission: Mann auf dem Mond. Es wurden wohl Pseudoraketen erstellt und drittklassige Schauspieler für die Mondlandung angeheuert, die vorher vergeblich um Nebenrollen in billigen Horror-B-Movies vorsprachen. Aber das grosse Geld wurde in die Zeitmaschine investiert.

Bei den von mir gefundenen Dokumenten wird mir heute klar, dass offenbar niemand weiss, wo die Zeitmaschine ist. Und es war die Rede von einem schwarzen Kennedy. Wenn ich es mir richtig überlege, stellt sich nicht die Frage, ob die Geburtsurkunde von Obama echt ist. Vielmehr stellt sich die Frage, warum steht auf der Geburtsurkunde Obamas der 4.8.1961? Exakt 71 Tage nachdem JFK sein Mondprogramm ankündigte. Die Quersumme von 71 ist 8. Eine auf der Seite liegende 8 ist das Zeichen für die Unendlichkeit. Einsteins Thema…

Sollte dieser Text oder ich je spurlos verschwinden, dann hat Nixon sie gefunden, die geheimemehr Infos versteckt auf dieser Seite

Microsoft bremst Google aus

von Reto Hartinger

Es wird weh tun, sehr weh. Wieder einmal hat es Microsoft geschafft, ein verlorenes Geschäftsfeld zurück zu gewinnen. Viel Geld und Hartnäckigkeit bringen Google ins Suchmaschinengeschäft. Bing wird Google ernsthaft Marktanteile abjagen, vielleicht sogar in ein paar Jahren überholen. Ja! Ich erläutere:

Paradigmawechsel den Google nicht schaffen kann
Google hat den Suchmaschinenmarkt revoluttioniert weil es die Rangierung nach menschlicher Empfehlung eingeführt hat. Wer ein Link auf eine andere Seite gesetzt hat, hat bekundet dass er sie für relevant empfindet. Man brauchte also nur auf der linkenden und auf der gelinkten Seite herauszufinden für welches Thema. Genial. Was gibt es stärkeres als die Persönliche Empfehlung. Nichts. Ausser dass man für die Währung nicht mehr den Link heranzieht, sondern den Like. Seit gestern berücksichtigt Microsofts Suchmaschine Bing alle Likes in Facebook (immerhin von 650 Mio Usern) um das Ranking zu erstellen. Dabei werden sowohl die Likes meiner persönlichen Freunde wie auch alle Likes mit einbezogen. Ich kann sehen, welche Seiten zu einem Thema meine Freunde gut finden. Bing geht einen Schritt weiter und betrachtet den Entscheidungsfindungsprozess als eine Diskussion – genau eine solche kann man aus Bing hinaus z.B. über ein Produkt führen.

Handarbeit vs Algorithmus

Trefferlisten werden auch für Themen aufbereitet. So haben z.B. Gesundheit oder Reisen speziell aufbereitete Trefferdarstellungen, die dem jeweiligen Thema angepasst sind. Ein Mensch weiss einfach besser was man zu einem Thema alles für verschiedene Treffer erwartet als ein Programm. Und auch hier kommt die Facebook Integration noch stärker zum Zuge – weil Bing das ganze Facebookcrawlen darf, kann es mir anzeigen, welche meiner Freunde in Genf wohnen, wenn es Treffer in Genf gibt. Ich kann diese also direkt nach Auskunft fragen wenn sie nicht vorher bereits ein Hotel geliked haben.

Microsoft und Facebook stützen sich gegenseitig

Die Facebookintegration nützt nicht nur Microsoft, es wird für User auch wichtig, dauernd in Facebook eingeloggt zu sein! Die beiden Firmen werden also eine ungeheure Aufmerksamkeit für sich beanspruchen. Google wird zwangsläufig Nutzungszeit an das neue Ecosystem Bing/Facebook verlieren. Das wird sich direkt im Umsatz bemerkbar machen. Microsoft wird wieder zu einem relevanten Internet-Player.

Wieso Microsoft Skype gekauft hat

Facebook hat 650 Mio User, Skype bringt es auf 680 Mio!  Wie viel näher an die Milliarde kommen sie gemeinsam? Keine Ahnung. Im obgenannten Kontext wird es also wichtig zu wissen wer gerade online ist und mit wem ich sofort einen Chat starten kann. Suchen werden nur dann zu Konversationen, wenn ich auch Zugriff habe mit Personen die etwas wissen auch sofort diskutieren kann. Da ist es willkommen, wenn man Facebook und Skype integriert. Microsoft wird Skype also allen anbieten. Skype könnte zum universellen Chattool werden für Text, Audio und Video. Das darf Microsoft gerne verschenken, Geld wird dann in der Suche verdient, nicht direkt mit Skype.

Skype hat ein interessantes Bezahlsystem

Aber Skype ist nicht nur deshalb für Microsoft interessant. Apple verfügt über 250 Mio aktive Kreditkarteninformationen, Google hat mit Checkout ein eigenes Bezahlsystem. Skype ist das einzige Wallet im Internet, das die Benutzer bereit sind, vorab mit Geld zu füllen. Damit verfügt Microsoft über ein Tool über welches Micropayments sogar von Rappen abgewickelt werden kann. Das ist wichtig im Internet wo einzelne Zeitungsartikel gelesen werden können oder auch mobile, wo innerhalb einer App Kleinstbeträge fliessen können. Plötzlich hat Microsoft das beste Micropayment-System weil dies nicht auf der Kreditkarte basiert und deshalb noch kleinere Beträge kostengünstig abgewickelt werden können. Möglich, dass auch Facebook daran interessiert ist.

Google findet keine Social Media Strategie

Wie  schlecht es um Google steht, weiss man auch bei Google. Deshalb wurde vor einem Monat das Gehalt des Kaders an Googles Erfolg mit einer eigenen Social Media Strategie verknüpft. Einen Bonus gibt es dann, wenn Google damit Erfolg hat.  Mit +1, dem Like Pendent zu Facebook macht Google vorerst aber keine gute Falle. Wir diskutieren +1 und die neuen Google Rankingkriterien in unserem nächsten Internet Briefing in Bern.

Was denkst Du? Mach an der Umfrage mit und begründe Deine Meinung im Kommentar

Wer hat die bessere Social Media Strategie

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Wird Bing ein Renner?

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Wird sich das Skye-Wallet durchsetzen?

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Wie stark wird Skype verbreitet

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Danke für Deine Teilnahme

Das Kino ist tot – es lebe der Film! Eine neue Filmförderungspolitik muss her!

von Bruno Bucher

Der klassische Kinofilm liegt darnieder und stirbt. Die traditionelle Schweizer Filmförderung muss ihm folgen. Wir brauchen eine neue und zwar eine, die der neuen Realität folgt. Eine Realität, die sich Konvergenz* nennt.

In der kommenden Sommersession werden die eid¬genössischen Räte über 148 Millionen Schweizer Franken sprechen für die Förderung eines Systems, das in der alten Form seine Daseinsberechtigung ver¬loren hat.
In den letzten fünf Jahren ist eine regelrechte Revolution über uns hereingebrochen. Man kann sie die YouTube-Revolution nennen.
Wann genau das revolutionäre Momentum einsetzte und wann die neue Ära angebrochen ist, ist schwer zu sagen. Tatsache ist, dass nun seit ein paar Jahren die Kinobesucherzahlen in der Schweiz ungebremst sinken, dass immer weniger Kunden bereit sind, 17.- bis 20.- Franken pro Kinoeintritt zu bezahlen, um sich allenfalls eine lächerliche Brille aufzusetzen, um das sog. 3D-Erlebnis zu haben und dafür einen Tunnelblick in Kauf zu nehmen.
Wir hören, die Kinozahlen seien rückläufig, weil Hollywood gerade einen Streik der Drehbuchautoren hat und darum kaum noch Blockbuster generiert oder weil einfach Gross-pro¬duktionen wie James Bond, Lord of the Rings oder Harry Potter fehlen. Kein Wort darüber, warum der Schweizer Film in den Kinos kaum mehr Zuschauer anlockt als an Filmfestivals Fachleute diesen Schweizer Film begutachteten und dann sofort vergessen haben. Begeisterung sieht anders aus.
Ein Michael Steiner allein rechtfertigt keinen “Pacte de l’audiovisuell” mehr, eine Schweizer Filmförderung die nur die in den Verbänden organisierten „Staatsfilmer“ berücksichtigt, trifft den Geist der Zeit nicht mehr. Es braucht einen komplett neuen Ansatz, der der digitalen Entwicklung Rechnung trägt.
Es ist ein Fehler, weiterhin ein Medium mit öffentlichen Geldern zu subventionieren, das am Sterben ist. Investitionen in kaum noch berücksichtigte Events sind falsch. Für das Kino gilt das noch mehr als für andere traditionellen Medien, zumal sich viel versprechende Distributionskanäle anbieten, die sich nach völlig anderen Muster organisieren.

Wir sehen, wie sich eine ganze Generation vom Kino und Fernsehen ab- und sich dem Internet zuwendet. Man nennt sie die ‚Digital Natives’.
Die massive Verhaltensänderung muss von der öffentlichen Hand als Chance wahr-genommen werden. Über Jahrzehnte förderte man eine Struktur und hielt bis zum heut¬igen Tag daran fest, obwohl sie nun Jahr für Jahr sinnloser wurde. Wenn Kultur¬för¬derung nur noch zugunsten derjenigen betrieben wird, die diese Kultur am Publikum vorbei erschaffen, dann gehört sie in den Bereich der Privatinteressen. Weil veraltete Strukturen Innovationen bremsen und verunmöglichen, sind sie als Dinosaurier zu bezeichnen und haben ihren Weg alleine zu Ende zu gehen. Der Staat aber muss sich den neu entstehenden Ressourcen zuwenden, diese fördern und diese bewirtschaften. Nur so sind die neuen Chancen für den sozialen und wirtschaftlichen Wandel wahrzunehmen.
Wir fordern eine neue Filmförderung, die der Tatsache Rechnung trägt, dass der Film sich nicht mehr auf den Kinosaal konzentriert, sondern digitale und transmediale Wege gefunden hat, um sich zu verbreiten. Zudem ist die Zeit des Zurücklehnens vorbei, die Zeit eines aktiven, sich beteiligenden Verhaltens ist angebrochen.
Wir sehen in einem neuen Filmförderungsgesetz eine neue Definition darüber was Film ist und wie kulturelle Inhalte und Werte durch ihn zu transportieren sind. Die neue Ära ist komplett digital. Sie spielt sich überall ab, sei es zu Hause in den Zimmern, Küchen und Badezimmern, auf dem Arbeitsweg, während der Arbeit, auf öffentlichen Plätzen, selten noch im Kino, an Festivals und immer sind es digitalisierte Bilder die über Kabel, Satelliten oder Mobilfunk die Menschen erreichen. Film verdrängt stehende Bilder, geschriebene Texte und entwickelt sich als universelle Sprache.
Wir fordern deshalb eine neue Diskussion, an der sich nicht nur die traditionellen Filmemacher beteiligen, von der nicht nur traditionelle Filmemacher profitieren können, sondern zu der alle Kreise der Bevölkerung eingeladen werden.
Es werden heute in der Schweiz bereits mehr Filmminuten neben der öffentlichen Filmförderung und ohne ihre Unterstützung produziert. Damit diese neue Produktion sich mit der alten vermählen lässt und gegenüber der ausländischen Filmproduktion wett¬be¬werbs¬fähig wird, muss sie die Akzeptanz durch die staatliche Förderung erhalten.
Es ist Zeit, dass auch in der Schweiz der digitalen Revolution gebührend Rechnung getragen wird. 148 Mio. für den Film ist zu wenig, 100 Millionen pro Jahr garantiert den Anschluss an die Welt: dank universitärer Ausbildung aller Akteure, dank Forschung im Bereich der audiovisuellen Entwicklung, dank Zuschüssen für Inhalte, die der multikulturellen Vielfalt der Schweiz Rechnung trägt.

Biel, im Mai 2011
Bruno Bucher

*Konvergenz: Im Bereich der Medien bezeichnet Konvergenz die Annäherung und/oder Verschmelzung verschiedener Informationsträger zu einem neuen Ganzen in Bezug auf technische, inhaltliche und wirtschaftliche Belange. Die technische Konvergenz löst Inhalte-, Produktions- und Nutzungskonvergenz aus.

Zurück in die Nische

von Daniel Niklaus

Ehrfürchtig betrat ich den Raum, wie beinahe jeden Mittwochnachmittag. Der Raum hatte etwas Mystisches. Auch wenn ich noch nicht wusste, was Feng-Shui ist, für mich war alles perfekt. Wie immer sass Herr Born an seinem Schreibtisch und blickte mit einem Lächeln zu mir rüber. Wohl wissend, dass ich ihn auch dieses Mal nur bestaune, ohne ihn mir leisten zu können. Da stand er. Erhaben, auf einer Empore gleich. Weiss, edel und unerreichbar. Der Apple IIc. Mein erster Traumcomputer. Gekauft habe ich ihn nie, aus demselben Grund, warum mein nächstes Telefon kein iPhone mehr ist.

Vergleichbar zu teuer, bei zu wenig Leistung

Mein erster Computer war dann ein 4 MHz getakteter Schneider CPC6128, der Schlug den Apple IIc in der Grafikleistung, in der Prozessorgeschwindigkeit und im Preis. Wegen diesem Preis/Leistungsvergleich hatte Apple später bei mir immer wieder verloren. Vergleichbar war Apple immer zu teuer. Warum sollte ich einen Mac mit einem veralteten 68000 Prozessor kaufen, wenn ein Acorn RiscPC weniger kostete? Oder warum einen Intel-Macbook der 1’000.- mehr als ein vergleichbares HP Notebook kostete und ebenfalls veraltete Hardware hatte, weil Apple sich wieder einmal zu lange Zeit lies, bis sie ihr Produkt dem Markt anpassten?

Apple wird in der Vielfalt geschlagen

Die Innovationsleistung von Apple in den vergangenen Jahren ist enorm und verdient grösste Bewunderung. Es tut weh, zu sehen, wie sie jetzt von all ihren Mitbewerbern aufgerieben werden. Apple bietet zwei iPhones an. Die Mitbewerber ein Vielfaches. SonyEricsson bringt das Playstation Handy, mit Motorola geht es in die Wildnis, HTC verbessert die Kamera und Samsung setzt auf Power. Die Mitbewerber sind vielfälltiger, leistungsfähiger und günstiger. Apple kann nicht mithalten.

Geschlagen durch die geballte Marketingpower

Es lief schon einmal beim PC so ab. Apple war wohl innovativ und im Premiumsegment, aber gegen die Macht der PC-Anbieter waren sie ein kleiner Fisch. Was will eine Firma ausrichten, wenn ihr Namen wie IBM, Siemens, Nixdorf, Olivetti, Fujitsu, Compaq, Tandy und HP gegenüberstehen? Nichts. Im Handy Markt ist es nicht anders. Heute heissen die Mitbewerber nur anders: HTC, Nokia, Motorola, Samsung, LG, Google, Microsoft, Sony Ericsson.

Das iPhone 4 kaufte ich nicht, weil es kein riesiger Sprung war. Dafür bestellte ich das Samsung Galaxy S II. Schneller dank Dual-Core, leichter, grösserer Bildschirm, UKW-Radio und NFC-Chip. So gehts anscheinend nicht nur mir.

Zeit für Apple, sich wieder in die Nische zu verabschieden.
Bis sie dereinst die Welt verändern. Wieder einmal.

Aiciti: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit?

von Reto Hartinger

Die Messeveranstalter sind zufrieden. Hätte man etwas anderes erwartet? Es sind 4280 Personen an die Aiciti gepilgert. Hat sich das Konzept der vereinten Messen gelohnt? Die Topsoft alleine macht 2500 – 2800 Besucher. Die Gesamtmesse hat also nicht ganz das Doppelte an Besuchern gebracht. Ich war am ersten Tag da. Die Hallen waren den ganzen Nachmittag fast nur mit Standpersonal gefüllt. Zu den Events in der Halle von der TopSoft kamen während meiner Anwesenheit 1 bis 2 Personen. Die haben sich aber wohl nur hingesetzt um mal eine Verschnaufpause zu machen, zugehört haben sie nicht. Beim IFJ-Stand ist gar niemand gekommen, obwohl Dani Niklaus angekündigt war. Das ist anscheinend auch während der ganzen Messe so geblieben.

In Zürich Oerlikon sollte man eine Messe zwischen 10.30 und 18.30 (oder 11-19) machen. Sogar als Nichtautofahrer weiss ich, dass der Gubrist-Tunnel ein unüberwindbares Hinderniss ist. Zudem können viele Profis und Unternehmer nicht rechtfertigen eine so kleine Messe während der Arbeitszeit zu besuchen. Wieso soll man einen Nachmittag verlieren an einer Messe die in 1 Stunde oder weniger besucht ist?

Die Messeleitung sieht die Aiciti noch nicht als gestorben an und möchte sie nächstes Jahr nochmals durchführen. Mit diesem bescheidenen Resultat sehe ich aber nicht, wer als zusätzlicher Aussteller dabei sein soll. Die IBM hatte an der Topsoft einen Stand den man in ca 8 Schritten hat ablaufen können! Ist das jetzt ein Potenzial zum Wachsen? Verliert die Messe 1/3 der jetzigen Aussteller, dann wird sie kaum mehr 2 Hallen füllen. Weniger ist wohl kaum möglich. Schade.

Was waren Eure Eindrücke? Wie ist die Aiciti für nächstes Jahr zu retten?

Enterprise 2.0: Nutzung & Handlungsbedarf

von Reto Hartinger

Die Uni St. Gallen macht eine Studie zum Thema „Enterprise 2.0: Nutzung & Handlungsbedarf im innerbetrieblichen, B2B und B2C Kontext“ und sucht Teilnehmer für die Online-Befragung. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert 20 Minuten (hoffentlich) und dreht sich um

  • …den Reifegrad Ihrer Nutzung,
  • …Zielszenarien für Enterprise-2.0-Anwendungen,
  • …und Wege zur Migration zu erkennen.

Als Belohnung winkt ein

½-Tages Seminar der HSG am 30.Mai 2011 in Wallisellen. Die ersten registrierten Teilnehmer erhalten zudem die Gelegenheit zum Besuch des Microsoft Innovation Centers, wo diese die Zukunft der Arbeit “live” in einer Simulation erleben können. Das ist spannend, habe ich schon einmal erlebt.

Die anonymisierten Ergebnisse der Studie werden dir nach der Auswertung auf Wunsch zugestellt und in einer Abschlussveranstaltung am 23. August 2011 im Weiterbildungszentrum der HSG in St. Gallen vorgestellt. Unter den Teilnehmern der Studie verlost die Uni als weiteres Dankeschön ein iPad an der Abschlussveranstaltung.

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