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Steckt Android in der Krise?

von Reto Hartinger

Was für eine komische Frage. Da eilt Android von Rekord zu Rekord und mit dem Kauf von Motorola hat Google auch das leidigliche Lizenzproblem gelöst. Werfen wir einen zweiten Blick auf die Situation. Das Lizenzproblem ist alles andere als gelöst. Von den Handyherstellern bezahlen neuerdings alle eine Lizenz von mindestens 5 Dollar. Nachdem auch Samsung eingewilligt hat, ist nur noch Motorola übrig geblieben und Apple und Oracle stehen mit aufgehaltener Hand ebenfalls in der Reihe der Mitesser. Seit der (noch nicht bewilligten bzw. vollzogenen) Motorola Übernahme, findet eine Absetzbewegung von Android statt. Todgesagte Tablet und Smartphone Betriebssysteme werden plötzlich wieder interessant. Amazon hat für sein Tablet Fire zwar Android benutzt, aber eine ganz eigene Oberfläche, den eigenen Internet Browser und sein eigenes Ökosystem darübergestülpt. Von Android ist nichts zu sehen. Jetzt soll Amazon sogar an HPs WebOS interessiert sein. Das halte ich für sehr kostspielig. Käme es tatsächlich zum Kauf, würde es zeigen wie stark die Branche heute Android misstraut. Kommt es zu guter Letzt gar nicht zur Motorola Übernahme, wäre das Desaster komplett.

Wieso Du Dich bei Datenschutz und Sozialen Medien nicht aus der Verantwortung stehlen kannst

von Reto Hartinger

Wir sind uns einfach nicht richtig bewusst, wo wir bei Datenschutz und sozialen Medien in der Verantwortung stehen. Webdienstleister gehen davon aus, dass der Datenschutz Sache des Auftraggebers sei. Fertig. Dem ist leider nicht so. Auch Pech, dass sich das Recht nicht darum kümmert, was wir annehmen und wissen, es schlägt bei einem Fehler einfach gnadenlos zu. Die rechtlichen Vorgaben des Social Media Marketings haben oft nicht nur eine zivilrechtliche, sondern auch eine strafrechtliche Komponente. Angedroht werden Busse und Gefängnis, und zwar auch in Bereichen, wo man dies nicht unbedingt erwarten würde.

Die Internet Briefings vom nächsten Dienstag klären Dich darüber auf. Das darfst Du nicht verpassen:

4.10.2011 17.30-20.00 In den Sozialen Medien und schon fast im Gefängnis?

4.10.2011 11.30-14.00 Inwieweit sind Webentwickler beim Datenschutz mitverantwortlich?

Wenn Du auch inskünftig ruhig schlafen möchtest, meldest Du dich jetzt an.

Inwieweit sind Webentwickler beim Datenschutz mitverantwortlich?
Dagmar Dörig-Meyer, Rechtsanwältin | Öffentliche Notarin, Glaus & Partner Rechtsanwälte

Webdienstleister gehen davon aus, dass der Datenschutz Sache des Auftraggebers sei. Fertig. Das ist zu kurz gedacht. Dagmar Dörig und Alain zeigen auf wieso:

• Ausgangslage Datenschutz im Internet
• Das Dreieck-Verhältnis zwischen Entwickler/Auftraggeber/Systembetreiber
• Grundlage: Datenschutzgesetz, Artikel 7
• Welche Daten schützt das Datenschutzgesetz?
• Die Datenschutzgrundsätze
• Der angemessene Schutz nach Art. 7 DSG
• Was sind angemessene technische Massnahmen?
• Datenschutzgesetz und Verordnung
• Leitlinien des Datenschutzbeauftragten
• Rechtsprechung
• Entwickler + Systembetreiber in der Mitverantwortung?
• Die datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit
• Wofür kann der Entwickler mit-verantwortlich gemacht werden??Entwicklung von Applikationen: ist ein Testing notwendig? Ist ein schriftliches Reporting des Testing eine Schutzmassnahme bei Haftungsansprüchen?
• Wann hat der Systembetreiber die Pflicht vernachlässigt??Muss oder kann er z.B. ein sicherheitskritisches PHP-Update vornehmen?
• Software-Updates – eine Notwendigkeit??Der Systembetreiber weist den Entwickler auf ein notwendiges Update hin. Der Entwickler entscheidet sich dagegen. Als Folge kommt es zu einem Missbrauch.
• Empfehlungen aus datenschutzrechtlicher Sicht

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/Datenentwickler

In den Sozialen Medien und schon fast im Gefängnis?
Oliver Staffelbach, Rechtsanwalt, Wenger&Vieli

Die rechtlichen Vorgaben des Social Media Marketings haben oft nicht nur eine zivilrechtliche, sondern auch eine strafrechtliche Komponente. Angedroht werden Busse und Gefängnis, und zwar auch in Bereichen, wo man dies nicht unbedingt erwarten würde. Mit diesem Fokus zeigt Oliver Dos and Donts beim Publizieren und Werben in sozialen Medien auf. Untersucht werden unter anderem folgende Fragestellungen:
Wann liegt bei Werbekampagnen in sozialen Medien Spamming vor und was sind die Folgen davon? Sind Direct Messages Spam? Wie sieht es beim Posten auf Pinwänden aus?
Dürfen im Rahmen von sozialen Netzwerken erlangte Adressen für beliebige weitere Werbezwecke verwendet werden? Wann ist dies besonders heikel? Wie ist mit Auskunftsbegehren von Werbeempfängern umzugehen?
Wann dürfen fremde Texte, Grafiken, Fotos oder Videos in eigene Werbekampagnen eingebaut werden? Wie reagiert man auf Abmahnschreiben?
Wann liegen Persönlichkeitsverletzungen wie Rufschädigungen etc. vor? Kann das Anklicken des Like-Buttons eine Rufschädigung darstellen? Wie geht man bei Persönlichkeitsverletzungen vor?
Wie stellt ein Unternehmen sicher, dass sich seine Arbeitnehmer in sozialen Medien korrekt verhalten? Sind Social Media Guidelines zweckmässig? Wann haftet ein Unternehmen für das Verhalten seiner Arbeitnehmer?

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/jail

Wenn Du noch mehr über den Umgang mit Personen und Daten wissen willst – buchst Du gleich die Konferenz

Konferenz: The Value of Data

0.45-11.30 Registrierungund Networking
11.30-12.15 Inwieweit sind Webentwickler beim Datenschutz mitverantwortlich?
12.15-13.15 Diskussion 13.15-13.45 Mittagessen 13.55-14.00 Registrierung und Networking
14.00-14.30 Aggregieren von Produktdaten
14.30-15.00 Interne und externe Daten für strategische Geschäftsprozesse nutzbar machen
15.00-15.30 Verknpüfen der CRM Kundenprofile mit Social Media und News Daten aus dem Web
15.30-15.45 Pause und Networking
15.45-16.15 CRM Daten sammeln und auswerten
16.15-17.15 Open Government Data: Welche Opportunities ergeben sich
17.15-17.45 Registration
17.45-18.45 In den Sozialen Medien und schon fast im Gefängnis?
19.00-20.00 Diskussion
20.00 gemeinsames Essen

Alle Abstracts und Anmeldung:http://internet-briefing.ch/datakonf

Die Crux mit Open Source Software

von Reto Hartinger

Open Source Software ist eine gute Sache, wir profitieren alle davon. Das ist ein WordPress Blog – Open Source – gratis – einfach zu bedienen und eine riesige Entwicklergemeinde pflegt das Teil. Alles in Butter also. So oberflächlich betrachtet schon. Meist krankt aber Open Source Software nach einer gewissen Zeit. Die Tendenz bei Open Source ist, dass sie an einen Punkt gelangt wo sie nicht mehr “in” ist. Plötzlich gibt’s ein besseres Tool und alle springen darauf. Die meisten Open Source Programme bringen es auch nicht auf einen fertigen Stand – es bleibt ein Gebastel, das zwar willig von vielen noch angepasst wird, plötzlich zerfällt sie aber in viele Einzelversionen und kann genau deshalb nicht mehr weiter entwickelt werden. Gratis muss nicht Open Source sein. Gmail und Hotmail sind auch gratis, sie sind aber nicht Open Source. Chrome und Internet Explorer sind gratis und ebenfalls nicht Open Source. Erstaunlich ist, dass sich gegen dieses Duo mit Firefox ein Open Source Projekt halten kann. Firefox/Mozilla hat aber via Google, das pro Suche via Firefox einen Obolus bezahlt, einen stetigen Geldfluss hat. Der wird aber weniger in dem Masse als Chrome an Marktanteil gewinnt.

Deine Meinung interessiert uns. Du kannst zwei Antworten geben:

Will ich als Firma eine Software einsetzen auf was verwette ich lieber meine Zukunft

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Glasfaser (FTTH) einfach erklärt

von Daniel Niklaus

Wenns wirklich schnell gehen muss im Internet, ist Glasfaser die richtige Antwort. Bei all den verschiedenen Formaten hilft dieses Video einen Überblick zu erhalten, was der Unterschied der verschiedenen Technologien ist.

Glasfasern oder auch FTTH genannt, ist Datenübertragung per Licht. Obwohl nur die wenigsten von uns die Formel E=mc2 verstehen, wissen wir doch, Licht ist schneller als alles andere (zumindest bis heute). Und so ist auch das Surfen mit Glasfasern enorm schnell. Dazu kommt, dass die Übertragungsrate beinahe unbegrenzt ist.

Der konsequente Glasfaserausbau ist für die Schweiz ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Gewinn. Schnelle Internetleitungen lassen uns neue Wege in der Telemedizin gehen, reduzieren die nötigen Fahrkilometer, um Bekannte und Verwandte zu besuchen, vereinfachen die Zusammenarbeit in Unternehmen und ermöglicht uns neue Bildungsformen zu finden. Dazu kommt, es macht Spass, im schnellen Internet zu surfen.

Was kostet dieser Ausbau? Nach Schätzungen des Bakoms kostet es zwischen 8 und 9 Milliarden, um 60% bis 70% der Schweizer Haushalte und Betriebe wirtschaftlich bezahlbar an das Netz anzuhängen. Für die Schweizer Haushalte und Wirtschaft eine tragbare Investition. Vor allem in Hinblick auf die möglichen Einsparungen und neuen Unternehmen sowie Dienstleistungen, die daraus entstehen.

Glasfasern sind der Gotthard-Durchstich des neuen Jahrtausends.

Mehr Infos auf Wikipedia

iPad als Beratungstool – Top oder Flopp

von Reto Hartinger

Du kannst dich sicher noch an die lustigen Videos erinnern die zum Start de iPhones kursierten, was man mit einem iPhone alles machen kann. Genauso ein Alleskönner soll jetzt das iPad sein, dabei hat es ja gar keine richtige Tastatur, es ist zwar leicht aber man muss Hanteltraining machen will man es zum Bücher lesen brauchen etc. etc.

Was kann das iPad wirklich? Bringt das iPad etwas im Beratungsalltag von Verkäufern? Aussendienstler hassen den Schlepptop, lieben sie plötzlich das iPad? Die Postfinance hat gewagt, ihre Kundenberater mit iPads auszurüsten und macht zu diesem Thema auch am 5. Oktober eine Präsentation am Internet Briefing.

Vorab möchten die Postfinace aber bereits diese Thesen diskutieren um in den Vortrag einfliessen zu lassen:

-       Das iPad hat den Fokus auf Privatkunden und bringt keinen nachhaltigen Mehrwert für eine Unternehmung
-       Eine Finanzberatung braucht Papier und Bleistift, um eine gemeinsame und akzeptierte Lösung für den Kunden zu finden
-       iApps sind für eine closed user group im Business Kontext nicht geeignet

Gib doch im Kommentar Deine Meinung ab. Wir wären Dir dankbar.

Launchparty: 6 Internet Start-ups laden ein

von Reto Hartinger

Es gibt viele gute Ideen und nicht jeder der sie hat wird zum Unternehmer und verwirklicht seinen Traum. Die Gründer von  cabtuscookitsconnex.ioLocalina,quitt.ch und Spontacts haben es getan und wollen das gebührend feiern. Internet Briefing Members sind  herzlich zur Launchparty eingeladen:

Labor-Bar, Schiffbaustrasse 3, 8005 Zürich
Freitag, 30. September 2011 ab 19:00 Uhr

JETZT ANMELDEN

Sechs unterschiedliche Ideen wie Taxivermittlung, Gastronomie für Zuhause,Adressbuchmanagement, ein Reservationsbuch, Abrechnung von Hausangestellten, und Freizeitgestaltung haben einen gemeinsamen Nenner.cabtuscookitsconnex.ioLocalinaquitt.ch und Spontacts entwickeln alle Internet- und Mobile-Applikationen, die einen echten Nutzen im Alltag bieten. Das ist ganz im Sinne der Zürcher ICT-Initiative eZürich, welche das Potential der digitalen Medien für unsere Stadt fördern will. Wir leben den Spirit dieser Initiative Tag für Tag und sind glücklich, mit eZürich einen idealen Partner für unser Fest gewonnen zu haben.

Andreas Kaelin von eZürich wird das Event persönlich eröffnen. Im Anschluss können Sie sich an den verschiedenen Ständen über jedes Startup informieren und an unterschiedlichen Aktionen teilnehmen. Kulinarisch bietet Ihnen cookits eine kleine Kostprobe ihres Angebots an. Was wäre eine Launchparty ohne Musik? Dafür haben wir gesorgt und heizen mit einem DJ die Stimmung an.

Andreas Kaelin von eZürich wird das Event persönlich eröffnen. Im Anschluss können Sie sich an den verschiedenen Ständen über jedes Startup informieren und an unterschiedlichen Aktionen teilnehmen. Kulinarisch bietet Ihnen cookits eine kleine Kostprobe ihres Angebots an. Was wäre eine Launchparty ohne Musik? Dafür haben wir gesorgt und heizen mit einem DJ die Stimmung an.

Killt die US Patentreform Innovation?

von Reto Hartinger

Es ist ein unglaublicher Patentkrieg im Gange. Er verschlingt Milliarden, dem Enduser bringts nix, den Patentbesitzern zuerstmal auch nur Kosten. Da hören wir doch gerne, dass die Patentreform in den USA nur noch von Präsident Obama unterzeichnet werden muss. Sie wird als Jobgenerator gepriesen. Aha. Appe, Google, IBM, Intel, Microsoft & Co haben dafür Lobbyiert – Apple alleine hat im ersten Halbjahr 2010 1,5 Mio für Loggying zu diesem Thema ausgegeben und ist damit ein Kleiner.

Wer jetzt gedacht hätte, dass die Sache besser wird, irrt sich gewaltig. Es wird immer noch Softwarepatente geben. Was sich ändert ist, dass wer ein Patent zuerst einreicht der bekommt es zugesprochen. Die lange Abklärung wer die Idee wirklich zuerst hatte entfällt.

The new bill will grant patents to the first inventor to file an application, eliminating a time-intensive process used to determine who came up with an idea first.

Das spielt natürlich in die Hände der grossen Firmen. Leider werden Erfindungen meist nicht von grossen Firmen, sondern von Einzelpersonen oder kleinen Start-ups gemacht. Die besitzen leider das Geld nicht, die Patente anzumelden. Heute muss man mit ca 100 000 Franken rechen, um ein Patent durchzukriegen. Ob es etwas wert ist, kann bei Softwarepatenten erst vor Gericht eruriert werden. Es kann sein, dass dieser Betrag durch das neuen Prozedere sinkt. Ob ihn sich die Kleinen leisten können? Was meint ihr?

Und tschüss Tagi

von Reto Hartinger

Ich habe die Tagesanzeiger iPad App geliebt. Sie war mit ein Grund weshalb das iPad für mich so wertvoll war. Im Hause Tamedia ist man aber einem Bären aufgesessen. Man glaubt, dass man die Zeitung auf das iPad übertragen kann und damit einerseits Abogebühren verlagen und Kosten sparen kann. Drum kommt der Tagi neu quasi als Zeitung auf das iPad. Und dies sogar 2x pro Tag. Wow. Toll, genial. Ich soll also jetzt für etwas bezahlen, das ich aktueller gratis im Internet aus dem gleichem Haus lesen kann? Ich habe von NZZ Online RSS Feed auf die TagiApp gewechselt obwohl ich den Tagiinhalt für schlechter hielt, das Lesevergnügen auf der App viel grösser war. Die neue App ist für mich schrott – genau wie bei einer Zeitung lese ich in allen Ressorts nur die Überschriften und kaum einen Artikel. Beim RSS-Feed und der alten Tagi-App habe ich sofort die ganzen Artikel gelesen. Zudem habe ich den ganzen Tag immer wieder Artikel gelesen. Ich bin sicher 6 x pro Tag in die Tagi-App. Tamedia hätte mir also 6x eine 1/1-Seitige Werbung präsentieren können, die mich gar nicht gestört hätte, wäre es immer wieder eine andere gewesen. Die Tagi-Strategie geht auch deshalb nicht auf, weil ich jetzt den Tagi-Inhalt (Newsnetz) mit der alten Tagi-App einfach von der Berner Zeitung lese. So sage ich nur, und tschüss Tagi. Schade. Ich möchte nicht bezhaupten, dass das neue Konzept keine Erfolg haben kann, es ist aber doch ziemlich einfach zu schlagen. Nein, von der NZZ wahrscheinlich nicht. So wie ich die Schweizer Verlage kenne, werden sie versuchen das bezahlte Abo und Redaktionsschlüsse (2 Tag?) durchzudrücken.

Innovations-News

von Reto Hartinger
Firmensprechtage zu F&E Fördermöglichkeiten am 12. und 13. Oktober 2011 in Zürich

In Kooperation mit accelopment bieten wir Ihnen die Möglichkeit, anlässlich der Firmensprechtage auszuloten ob und in welchem Rahmen F&E Fördermöglichkeiten für Innovationen in Ihrem Unternehmen beantragt werden können. Weitere Angaben finden Sie im beiliegenden Flyer. Ebenfalls in der Beilage finden zwei Erfolgsgeschichten. Mehr Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie unterwww.firmensprechstunde.ch,

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TEK/KTI-Veranstaltung zum Thema “Führung von Innovation in KMU” am 19. September 2011 in Zürich
Der Verein Technologietransfer für KMU TEK und die nationale Förderagentur für Innovation KTI sind Partner für technologie- und exportierte KMU, die am Technologietransfer mit der ETH und anderen Hochschulen interessiert sind. An der Veranstaltung vom 19. September 2011 im Technopark Zürich berichten Industrievertreter über ihre Technologietransfer-Erfahrungen. Im Anschluss an die Referate besteht die Möglichkeit an der Tischmesse mit den vertretenen Organisationen und Institutionen fachlich tiefer zu bohren. Mehr Informationen
www.tek-kmu.ch

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“Innovation als Wachstumsmotor – WTT CHost als Bindeglied zwischen Wirtschaft & Wissenschaft” am 6. September 2011 an der HSR Rapperswil
Das Konsortium WTT CHost informiert an dieser Veranstaltung über seine Rolle als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel ist, den Unternehmen die Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie von den vielfältigen Hochschulkompetenzen profitieren können. In drei Kurzreferaten berichten Unternehmens-Vertreter über ihre erfolgreiche Entwicklungs-Zusammenarbeit mit Hochschulen. Experten verschiedenster Fachrichtungen sind vor Ort und stehen als persönliche Gesprächspartner zu aktuellen Fragestellungen zur Verfügung. Mehr Informationen im beiliegenden Flyer oder unter www.standort.sg.ch

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Bundesinstrumente: KTI Innovationscheck und Innovationsvoucher


Innovationsscheck: leichter Einstieg in die F&E-Projektförderung
Im Juni 2011 hat die Kommission für Technologie und Innovation KTI eine neue Serie von Innovationsschecks lanciert. Insgesamt steht ein Budget von 1 Mio. Franken zur Verfügung. Mit dem Innovationsscheck können kleine und mittlere Unternehmen F&E-Leistungen von öffentlichen Forschungsinstitutionen in der Höhe von max. 7’500 Franken beziehen. Bis 15. November 2011 können Gesuche (aus allen Fachthemen) eingereicht werden. Die Vergabe erfolgt bis Ende November 2011. Der Innovationsscheck ist ein niederschwelliges Förderinstrument für KMU in der Schweiz. Für mehr Informationen siehe
www.kti.admin.ch/projektfoerderung/00029/index.html?lang=de


Pilotprojekt Innovationsvoucher

Ebenfalls vom KTI wurde diesen Sommer das Pilotprojekt Innovationsvoucher lanciert. Dieses ermöglicht in der Schweiz ansässigen KMUs und Startups, ihre Innovationskraft zu erhöhen und die Zeit von der angewandten Forschung bis zur Marktreife massgebend zu verkürzen. Mit einem minimalen administrativen Aufwand und Unterstützung bei der Gesuchseingabe durch Experten und Coaches können sich Unternehmen um einen Innovationsvoucher bewerben. Wie bei den bewährten KTI-Projekten verdoppelt das KTI die Investitionen der eingegebenen Forschungs- und Entwicklungsprojekte, indem es die Kosten für die ausgewählte Forschungsinstitution übernimmt. Neu ist, dass sich das Unternehmen den Forschungspartner selbst aussuchen und damit den zeitlichen Fahrplan selber bestimmen kann. Die ersten zehn Innovationsvoucher mit einem Gegenwert von je CHF 350’000 sollen noch dieses Jahr vergeben werden. Unlängst haben die ersten drei Unternehmen den Betrag von CHF 350’000 zugesprochen erhalten: Darunter zwei aus dem Kanton Zürich (siehe hierzuwww.ethlife.ethz.ch/archive_articles/110826_KTI_Voucher_tl/index). Innovationsvoucher-Kandidaten sind KMU und Startups “mit einer exportorientierten Strategie und einem hohen Technologieanspruch”. Mehr Informationen unter www.kti.admin.ch/projektfoerderung/00025/00135/index.html

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Informationen zu neuen EU-Ausschreibungen
Robert Luedi stellt regelmässig Informationen zu EU-Ausschreibungen zusammen. Hier ein Auszug aus seinem letzten Update: Am 20. Juli 2011 wurden rund 40 neue EU-Ausschreibungen zum 7. F+E-Rahmenprogramm der EU publiziert. Eingabetermine je nach Teilprogramm in 3-6 Monaten. EU-Fördervolumen von ca. 10 Milliarden EURO, wobei der Schweizer Anteil bei rund 3% liegen dürfte. Die detaillierten Themen/R+D Topics müssen in den oft sehr umfangreichen Arbeitsprogrammen von 100 und mehr Seiten ermittelt werden, aufgrund der Interdisziplinarität zunehmend in verschiedenen Dokumenten. Rund 500 einzelne F+E-Topics lassen sich in den diversen Arbeitsprogrammen ermitteln. Die Zusammenstellung aller Topics kann auf Wunsch angefordert werden. Mehr Informationen erhalten Sie über
robert.luedi@bluewin.ch bzw. www.luedi-consulting.ch.

Neues Veranstaltungsort: Crowdsourcing und Social Media

von Reto Hartinger

Wir sind nicht in der Schmidestube sondern in den

SBB Konferenzräume
Wylerstrasse 123
Bern

Crowdsourcing und Social Media

Crowdsourcing bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz sowie den freiwilligen Einsatz und die Arbeitskraft der Masse im Internet. Die Masse generiert Inhalte, löst Aufgaben und Probleme oder ist an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt. Bei Atizo sucht und bewertet die Crowd Ideen. Im Rahmen des Referats bespricht Christian Hirsig, Co-Founder des Berner Startups Atizo, die Potenziale des Crowdsourcing. Atizo ist eine Schweizer Brainstorming-Plattform im Internet. Bei Atizo denken über 10’000 kreative Köpfe mit und stossen dank unterschiedlichsten Betrachtungsweisen immer wieder auf überraschende Ansätze.

Was sind die Erfolgsfaktoren eines guten Crowdsourcing Projektes?
Was sind die Voraussetzungen, um selber Crowdsourcing zu betreiben
Wie starte ich mein eigenes Crowdsourcing Projekt
Praxisbeispiele von Schweizer Unternehmen: Valora, Bell, Mammut, Rychiger, Migros (Migipedia), BMW, SBB

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