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Die Konferenzdaten für 2012 stehen

von Reto Hartinger

Traditionsgemäss finden im März eine grosse E-Commerce und im April eine Social Media Marketing Konferenz statt. Jetzt stehen die Daten:

27. März 2012 E-Commerce Konferenz

19. April 2012 Social Media Marketing Konfernz

Die Schwierigkeit bei jährlich wiederkommenden Konferenze ist, sich nicht zu wiederholen und den letztjährigen Anlass noch zu toppen.

Mehrwert für das tägliche Business

Damit sich eine solche Konferenz auf jeden Fall lohnt, müssen sie praktisch umsetzbare Hinweise enthalten. Lieber einen Tag zuhören, was schief gelaufen ist und was funktioniert hat, als selber in die Falle laufen. Deshalb sollte man dabei sein. Aber wir möchten keine Hurra-Veranstaltungen machen, unsere Referenten beweisen an konkreten Beispielen was sie berichten.

Am  27. März 2012 findet wieder die jährliche E-Commerce Konferenz im Kongresshaus statt. Es ist schwierig jährlich ein Programm zusammenzustellen das nicht immer gleich aussieht wie jedes Jahr. zerbreche mir jetzt den Kopf um die Themen und Referenten, damit wir die Vorjahre noch toppen können. Wir müssen sehr gute Insights, praktisch anwendebare Tipps  und neue Trends bringen. Echte Erkenntnisse mit Zahlen und Fakten unterlegt, die man in seinem eigenen Betrieb anwenden kann. Unsere Teilnehmer sind Profis, keine Einsteiger. Hättest Du Referatsvorschläge für mich? Gib mir doch kurz ein Feedback.

Sie müssen gute Insights, praktisch anwendebare Tipps  und neue Trends bringen. Echte Erkenntnisse mit Zahlen und Fakten unterlegen, die man in seinem eigenen Betrieb anwenden kann.

Vielleicht möchtest Du Deine Erfahrungen mit den Mitgliedern des Internet Briefings teilen. Kannst Du die definierten Anforderungen erfüllen? Traust Du Dir das zu? Dann fülle das Call for Speakers Formular mit Deinem Referatsvorschlag aus.

Blockiere aber auf immer den 1. Dienstag im Monat für die regulären Internet Briefings sowie den 27.3. und 19.4. für die Konferenzen.

Hören Sie auf, jeden Kundenwunsch zu erfüllen

von Daniel Niklaus

Sie haben richtig gelesen: Hören Sie auf, jeden Kundenwunsch zu erfüllen. Spätestens seit dem Siegeszug von Apple ist klar: Die IT-Welt hat sich fundamental verändert. Es sind nicht die neuen Geräte, es ist vielmehr die Apple-Denkweise, die zeigt, wie wir künftig Geschäfte machen sollten.

Glaubt Apple, dass es ein Sicherheitsproblem ist, wenn Sie mit dem iPhone-Browser auf die lokal gespeicherten Fotos zugreifen, dann wird diese Möglichkeit weg gelassen. Für einige mag dies äusserst ärgerlich sein. Apple erspart sich damit tausende Sicherheitsprobleme und Supportanfragen. Viele Dinge, die bei einem PC selbstverständlich sind, funktionieren bei Apple nicht. Funktionen, die 5 Prozent der Benutzer erfreuen, werden ohne mit der Wimper zu zucken gestrichen, weil sie die Handhabung komplizierter machen und Fragen verursachen. Warum sollten Sie nicht auch so denken?

Technikaffine Facebook-Generation, oder?

Junge Leute sind zwar geschickt in der Handhabung von Facebook & Co., verstehen aber trotzdem wenig von Technik. Alles was tiefer als ein simpler Mausklick geht, ist zu kompliziert. Warum sollte man heute auch mehr können? Ein iPad bedient man ja nur mit einem Fingerwisch. So simpel muss doch auch alles andere funktionieren – so lautet heute der Anspruch. Die wenigsten Mitarbeiter wissen aber, was für Konsequenzen die eigenen Wünsche haben. Wenn Sie als Lieferant, Software-Anbieter oder Dienstleister wie eine gute Fee jeden Wunsch erfüllen, erschlagen Sie Ihre Kunden mit immer grösserer Komplexität und höheren Kosten. Das wird sich Ihr Kunde in Zukunft nicht mehr leisten wollen. Und Sie sind aus dem Geschäft.

Wie bringen Sie es dem Kunden bei?

Genügt es, wenn Sie zu Ihrem Kunden einfach nein sagen? Mitnichten. Im Gegenteil. Ihr Job wird anspruchsvoller. Kunden werden sich nicht mit einem simplen Nein zufrieden geben. Damit Sie Ihr Nein akzeptieren, müssen Ihnen die Kunden vertrauen. Nirgends gewinnen oder verlieren Sie mehr Vertrauen, als wenn Kunden Probleme haben. Apple geht darum auch beim Support neue Wege und industrialisierte den gesamten Bereich. Lernen Sie von Apples Supportwebsite. Dort gibt es einen umfangreichen Videobereich zu beinahe jedem Thema. Jedes dieser Videos reduziert den Supportaufwand und macht die Kunden glücklich. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, für die häufigsten Fragen Ihrer Kunden selbst Videos zu erstellen oder auf Youtube zu suchen, ob es schon ein Video dazu gibt? Viele Kundenanfragen können Sie so von vornherein ohne Kosten für Sie und Ihren Kunden erledigen.

Apple geht sogar einen Schritt weiter. In Zukunft müssen Sie sich mit der Genius Bar messen lassen. Apple geht nicht zu den Kunden nach Hause, sondern lässt sie zu sich in die Genius Bar kommen. Vor Ort beraten und schulen ausgewählte Mitarbeiter die Kunden. Sie müssen sich also überlegen, wie weit Sie den gesamten Support Ihres Kunden noch übernehmen können oder ob es alternative Formen gibt, wo auch Sie mit anderen KMU zusammen arbeiten. Auch wenn Sie keine Apple-Produkte verkaufen, dürfen Sie nein sagen. Apples Exzellenz ist nicht das Erfinden von Produkten. Apples Innovationskraft entsteht aus dem Überdenken von Bestehendem. Das können auch Sie! Haben Sie den Mut, und stellen Sie alles in Frage, was Sie bisher gemacht haben. Fangen Sie auf einem weissen Blatt Papier an und überlegen Sie, wie der perfekte Service für Ihre Kunden aussehen sollte. Sie entscheiden, wieviel und welche Art von Support Ihre Kunden in Zukunft noch benötigen. Hören Sie auf, jeden Kundenwunsch zu erfüllen. Damit Ihr Kunde zufriedener ist.

Quelle: Kolumne itmagazine.ch

The Best Possible Webapplication

von Reto Hartinger

Ich staune immer wieder wie schnell zum Beispiel Google und Facebook sind. Bis eine Resultatseite bei Google aufgebaut werden kann gibt es eine Menge zu rechnen. Wahrscheinlich mehr noch um die idealen Textanzeigen anzuzeigen als beim organischen Index. Facebook hat nicht nur viel Multimedia, es baut für wirklich jeden User eine eigene Seite, ohne Latenz. Das Wohlfühlfeeling hat sehr viel mit Geschwindigkeit einer Seite zu tun. Gute Webseiten sind nicht nur schnell sie sind auch robust und auf allen Devices verfügbar. Auch bei uns werden nicht mehr einfach Webseiten gebaut. Hinter praktisch jeder Website steht eine Webapplikation.Ich habe mir überlegt, welches diese Kompontenten der besten Websites sind, bezüglich Architektur, eingesetze Technologien und Methoden.

1. Die Software braucht eine Architektur welche für Grids ideal ist. Sie quasi in ganz kleine Teile atomisiert werden. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sie von mehrere Prozessoren paralell ausgeführt werden kann, neue Versionen können laufend hinzugefügt werden.

2. Die Rechenleistung muss weg von Server hin zum Client. Ganze Applikationen sollten beim Client-Browser laufen.

3. Was eine Applikation und können wird, hängt vom Datenbankmodell ab. Anforderungen ändern sich laufend, man muss schnell reagieren können. Ein Datenbankmodell in einer SQL Datenbank zu ändern ist schwierig, braucht für Kleinigkeiten oft ein totales Redesign. Da springen NoSQL Datenbank in die Presche. Sie bringen die nötige Flexibilität, sind schneller aber es ist nicht 100% sichergestellt, dass alle gleichzeitig das Gleiche sehen. Geschwindigkeit und Flexibiltät gegen Integrität. Trotzdem werden immer mehr Applikationen mit NoSQL gebaut. Könnte man beides kombinieren? Wo setze ich was ein?

3. HTML5 bringt neue Möglichkeiten. Fertig die Diskussion ob HTML5 schon so weit sein dass man es einsetzen soll. Bei einer modernen Website führt kein Weg an HTML5 vorbei.

4. Alle guten Webseiten sind heute personalisiert. Das Web gibt es nicht mehr – es gibt nur noch ein Personal Web, mein Web, Steve Jobs würde es wohl iWeb nennen (aber das hat er ja schon für ein Produkt gebraucht). Wer nicht persönliche Relevanz für seine User schafft, wird abgehängt.

5. Man muss Komplexität vor dem User verstecken. Ideal ist, ihm immer nur diese Brocken zu zeigen die er im Moment gebrauchen kann und die auf dem gelernten aufbauen.

6. Das Web gibt es nicht mehr ohne Mobile. Man kann den Usern nicht vorschreiben mit welchem Device sie mit uns interagieren sollen. Alles muss im Web und Mobile auf allen Geräten funktionieren

Vielleicht gibt es noch mehr Thesen für die gute Webapplikation. Ich habe aufgrunde dieser Überlegungen eine Konferenz zusammengestellt. Schau dir das Programm an, es enthält praktisch für alle oben beschriebenen Aspekte. Melde Dich an, mach deine Entwickler darauf aufmerksam (als Internet Briefing Mitglied kannst du dein Umfeld von Mitgliederkonditionen profitieren lassen. Sie müssen bei der Anmeldung einfach ins Bemerkungsfeld “Gast von DeinName” schreiben. Das gilt für unendlich viele und du musst selber nicht an der Konferenz teilnehmen damit sie vom Rabatt, Fr. 190.- statt Fr. 390.-, profitieren können. Blogge, tweete und facebooke über die Konferenz, damit die Schweiz bessere Webseiten bekommt.

Developer Konferenz
Falcone Konferenzzentrum Zürich
8.12.2011  08.20-17.30

08.00-08.20 Registrierung und Networking
08.20-09.15 Mobile Developement – fight the fragmentation
Christoph Ebert & Tobias Ebnöther, Liip
09.15-10.15 Architektur der kleinen Bausteine & Wie baue ich eine komplette Anwendung im Browser
Jens-Christian Fischer , CEO, invisible
10.15-10.45 Robuste Web-Applikationen bauen
Patrice Neff, CTO, memonic.com
10.45-11.00 Pause
11.00-11.40 NoSQL für MySQL
Oliver Sennhauser, Senior MySQL Consultant, FromDual
11.40-12.10 NoSQL lessons learned at Doodle
Malte Schiebelmann, Doodle
12.10-13.00 Optimale Integration von Webapplikationen mit Content Management Systemen
Wolfgang Habicht, Senior Software Engineer, Netcetera AG
13.00-14.00 Mittagessen
14.00-14.40 HTML5 und CSS3 – die nächste Stufe der Webentwicklung ist gezündet
Reto Aebersold, Leiter Entwicklung, Atizo AG
14.40-15.20 Clientseitiges Last- und Performancetesting Jürg Stuker, CEO, namics
15.20-15.35 Pause
15.35-16.20 Tracking und Personalisierung
Michael Wechner, Wyona Research and Development, Member at Apache Software Foundation
16.20-16.55 3D: Einführung in WebGL
Jonas Wagner, Local.ch
16.55-17.10 Faceted Search: Websites mit Guided Navigation
Daniel Nydegger, Search Architect, CEO buzzamite GmbH und Walter Schärer, Jobup AG

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