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Soziale Medien werden Gaga

von Reto Hartinger

Wer auf Facebook  53 Millionen Fans und 27 Millionen Followers auf Twitter hat, ist auf Medien nicht mehr angewiesen. Nun will sich Lady Gaga sogar noch von den Sozialen Medien emanzipieren und schafft mit http://littlemonsters.com/ gar ihr eigenes Social Media Portal. Share your passion and creativity in a community full of art, acceptance, monsters and Gaga, heisst es auf der Einstiegsseite. Sonst ist nix zu sehen ausser, dass man sich via Twitter oder Facebook einlochen kann. Nein auch danach kommt nix ausser noch mehr Fragen nach seinen Interessen etc. Wer sich endlich durchgewühlt hat, landet nicht auf dem Inhalt sondern auf einem Tutorial. Es wird erläutert was man wo machen kann. Zum Beispiel Chaoten mit anderen Monstern oder deren Medien ansehen. Kurz, es ist eine Mischung zwischen Pinterest, Facebook, Twitter und dergleichen. Im Zentrum steht Lady Gaga – noch. Eigentlich macht die Seite alles falsch. Man fragt die User nicht aus bevor man Inhalte zu Gesicht bekommt, man macht keine Zwangsregistrierung. Aber was gestern falsch war ist heute richtig.Auch gleich ein Tutorial vorzuschieben ist zwar mühsam, gibt den Leuten aber einen schnellen Einstieg in eine sinnvolle Nutzung. Ob Lady Gaga auf die Dauer genügend spannend für die User ist, bleibt abzuwarten. Entweder die Fans nutzen die Plattform für sich und ihr Geltungsbedürfnis – dann braucht es Lady Gaga nicht – oder im Zentrum steht immer Lady Gaga – dann könnte das Interesse einmal sinken, denn dann ist eine Gaga Fanpage doch spannender


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