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3D Drucker breits für 900 CHF

von Reto Hartinger

Die 3D Druck Konferenz war spannend und hat einige Perspektiven einer Technologie aufgezeigt, welche unsere Welt verändern kann. Wir stehen am Beginn einer Revolution, die noch rasanter fortschreiten wird als der Computer. Auch beim 3D Druck wird es ein Moorsches Law geben. Brack lanciert 3D Drucker bereitsab 900 bis 1700 CHF. Damit werden Drucker wirklich für den Haushalt erschwinglich. Sind sie aber schon Massentauglich und nützlich genug?

Die Drucker von  PP3DP und Velleman arbeiten nach dem Schmelzverfahren: Das Verbrauchsmaterial besteht aus einer Rolle ABS- oder PLA-Kunststoff. Der Kunststofffaden wird in den vorgeheizten «Druckkopf» eingeführt, schmilzt dort und wird vom 3D-Drucker an denjenigen räumlichen Koordinaten aufgebracht, wo es die 3D-Druckvorlage verlangt.

http://www.pp3dp.se/cmsfiles/PP3DP/32/32b5de37-d6dd-4db0-a06f-1f7db9a63867.pngGünstig heisst noch nicht nützlich

Erschwingliche 3D Drucker waren bis heute noch etwas für Bastler. Von Plug and Play war kaum die Rede. Es brauchte viel Geduld um einen 3D Drucker in Betrieb zu nehmen. An der Konferenz konnten wir auch erfahren, dass es für Laien kaum möglich ist, Objekte zu scannen und dann ausdrucken zu lassen. Man sieht es einem Objekt einfach nicht an, ob es schwierig oder einfach zu scannen ist. Und Objekte die einfach zu scannen sind, sind dann oft schwierig zu drucken. 3D Modelle selber herstellen ist auch nicht sehr alltagstauglich. Zu oft bastelt Otto Normalverbraucher ein Objekt aus Vollplastik dort wo eigentlich Hohlräume hingehören. Brack verweist zu Recht auf Thingiverse, wo Objekt gesucht und dann die Modelle heruntergeladen werden können.

Wird Brack ein 3D Druck Kompetenzzentrum?

3D Druck braucht Beratung und Brack ist bereit, sich diese Kompetenz anzueignen und Schrott oder überteuerte Ware schon einmal auszumisten. Beide von Brack angebotenen Geräte sind nach 30 Minuten Endmontage einsatzbereit und unterscheiden sich hinsichtlich Druckgeschwindigkeit, Auflösung und maximaler Grösse des zu druckenden Objekts. Der Velleman K8200 wird in Bausatzform (oh mein Gott) geliefert und kostet 879.–. Es wäre schön, wenn Brach 3D Druck nicht nur als hippig ansähe sondern tatsächlich sowas wie ein Kompetenzzentrum aufbaut. Die Anlaufstelle zum Thema in der Schweiz. Ich trau das Brack zu auch wenn das nicht billig wird.

Ich glaube es lohnt sich einmal bei Brack.ch und bei Thingiverse vorbeizuschauen.

Die nächste Revolution wird das Internet der Dinge sein. Wer sich davon ein Bild machen will, soll zur Konferenz im Juli kommen:

Web of Things Konferenz

02.07.2013 11.30-20.00
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, ZürichMehr Infos

 


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