Suchen:

Neue Produkte von Google

von Reto Hartinger

Ich habe vor ca 1 Jahr behauptet, dass Apple vor Google auf 1000 Dollar steigen werde. Begründet habe ich das, dass Google vorwiegend eine One Product Company sei und Apple immer wieder in der Lage sei, neue Produkte zu lancieren. Apple hat nur ihre alten Produkte renoviert, kein neues lanciert. Ich habe behauptet, dass Google eigentlich nur mit Werbung auf der Suchmaschine bzw mit Adwords und Adsense Geld verdient. Stimmt, denn Microsoft macht mit Android mehr Kohle als Google selber. Jetzt hat Google begonnen, die weltweit zweitgrösste Suchmaschine massiv mit Werbung zu bestücken. Niemand kann die Werbung auf Youtube übersehen und die Innovation von Werbemöglichkeiten auf Youtube wie deren Vermarktung stehen erst am Anfang. 2015 erwartet Google, dass 60 % aller Suchresultate auf einem Mobilen Device angezeigt werden. Es ist also so, dass die Cashcow in Gefahr ist. Deshalb diese massive Investition in Youtube-Werbung. Facebook macht es vor, wie man mit Mobilewerbung Geld verdienen kann. Ganz so einfach wird das für Google nicht sein. Herzstück für neue Werbemöglichkeiten ist Google+ bzw. das Google Account. Daraus lassen sich elegant viele soziodemografische Daten und Preferenzen fischen, um den Werbekunden Zielgruppen anbieten zu können.

Neue Produkte von Google? 

Das selbstfahrende Auto, das schon in vielen Staaten der USA zugelassen ist, könnte sich zu einem neuen Produkt entwickeln. Wilde Gerüchte gehen sogar davon aus, dass Google selbst ein Auto baut. Kaum, aber möglich. Bosch zeigt, dass man mit Zündkerzen im Auto sehr viel Geld verdienen kann ohne dass man ein eigenes Auto bauen muss. Aber was hat Google denn genau anzubieten? Es ist nicht das selbstfahrende Auto, es ist das Auto-Betriebssystem!

Das Auto-Betriebssystem

Es hätte von Steve Jobs ausgedacht sein können, denn es wird nicht irgendeine Technik ins Auto eingebaut, welches dieses selbst fahren lässt, das Auto bekommt ein ganz neues Benutzererlebnis. Es wird stressfrei. Man stelle sich das so vor. Ich steige ins Auto und sage, wir fahren zur Arbeit (ist eigentlich auch nicht nötig, denn das Auto merkt sich um welche Zeit wohin gefahren wird und fragt beim Einsteigen, fahren wir zur Arbeit?) oder wir fahren zu Hugo Meier. In diesem Falle sucht sich das Betriebssystem aus der Agenda die Adresse von Hugo und sagt, Freiestrasse 11 in Zürich? Ja. Wir sind in ca 25 Minuten dort. Jetzt kann das System Musik abspielen etc. Je nach Ausstattung verfügt das Auto über mehrere Touchbildschirme (Tablets) welche als onbeard Entertainment  funktionieren oder man unterhält sich oder benutz die selber mitgebrachten Devices.

Es sind wiederum nur Apple und Microsoft, die ein solches System anbieten könnten. Beide sind aber mächtig im Hintertreffen. Microsoft und Apple versuchen das Wohnzimmer zu erobern, Google fährt mit dem Auto an ihnen vorbei. Es kann sein, dass Google einen eigenen Concpetcar baut, um die Industrie unter Druck zu setzen. Welche Rolle kann Motorola hier spielen? Baut Motorola eine Hardware, welche das Betriebssystem beinhaltet? Wieviel Hardware kommt von Google/Motorola? Ganz spannend.

Wo bleibt Apple?

2013 war ein Totalausfall. Doch, doch, die Produkte sind nett. Also mir gefällt vor allem der neue, runde Mac. Wirklich ein guter Wurf, aber ein Nischenprodukt aus vergangener Zeit. Alle Produkte auf Retina Display zu bringen ist auch schön, aber nicht innovativ. Wo bleibt der Fernseher? Wo bleiben die IoT Produkte? Apple muss 2014 liefern! Microsoft und Apple waren und sind noch zu stark mit sich selber beschäftigt, als dass sie neue Produkte auf den Markt bringen konnten.

So drehe ich also meine Empfehlung, Google wird nächstes Jahr der Renner, Apple der Herausforderer und Microsoft wird immer noch um die Rolle kämpfen, die es zu spielen gedenkt.

Innovations-Trends für 2014

Ubiquitous Computing. Allgegenwärtiges Computing. Geht davon aus, dass wir nicht wie bisher ein Gerät hatten, mit welchem wir alles machen (PC/Laptop), sondern die Intelligenz geht in alle Produkte über. Wenn wir das Beispiel mit dem Auto nehmen, dann weiss das Auto wer einsteigt, da es mich am Handy erkennt. Das On-Board Unterhaltungssystem weiss, dass ich auf dem Fernseher gerade eine Serie geschaut habe und wird also, so ich am On-Board Unterhaltungssystem die Funktion Video wähle, den Film an dem Ort abspielen wo ich am Fernseher aufgehört habe. Oder ich schaue die Serie auf der Brille weiter.

Wearable Computing mit möglichen Produkten: Uhr, Brille, Schuhe, Kleider

Internet of Things: Jedes Produkt bekommt einen Chip und einen sensor, wird ansprech-, programmierbar. Dinge können untereinander Daten austauschen, interagieren und selbständig befehle geben bzw ausführen. Wir haben oben bereits das Autobeispiel gesehen, das natürlich mit IoT funktioniert.

Identitätsträger wird entscheidend

Die Schlüsselrolle, man könnte auch sagen das Lock-in, bei diesen Systemen ist der Identitätsträger. Das was mich ausweist als Reto Hartinger. Ich kann nicht jedes mal ein Passwort eingeben wenn ohne mein Hinzutun Dinge etwas für mich erledigen sollten. Bei Apple ist dies die Apple-ID, das i-Tunes Account, bei Google die Google ID bzw. Google+. Da hat Apple auf Google einen Vorsprung. Die Systeme werden untereinander sicher inkompatibel sein. Ich werde nicht mit einer Apple-ID auf einem Androidbasierenden System, oder was auch immer dem Auto für ein Betriebssystem unterliegt, identifizieren können. Die Hardware dazu wird das Handy oder Tablett sein (einfach das Gerät was die ID herumträgt). Ein kleines Schmankerl, natürlich setzen sich 5 Geräte mit 3 verschiedenen IDs ins Auto, aber nur 2 Personen. Aber das ist lösbar. Dämmerts, wieso Google+ ein so zentrales Produkt für Google ist, egal ob auf der Plattform wirklich etwas läuft oder nicht? Hast Du ein Google Produkt, hast Du Google+

Es werden spannende kommende Jahre. 2014 wird der Beginn dieser Produkte sein. Wenn das Tablet die Industrie verändert hat, dann werden es die obigen Technologien noch mehr.

Suchmaschinen Konferenz

04.02.2014 14.00-20.00
Falcone Konferenzsaal, Zürich

Mehr Infos

 

Kongress Suchmaschinen-Optimierung

von Reto Hartinger

Fast monatlich werden die Karten im Suchmaschinenbereich neu gemischt, denn täglich spielt Google neuen Softwarecode ein. Bis die Auswirkungen und Best Practices bekannt sind, dauert es eine Weile, auch bei grossen Updates. Kein Wunder also, dass es weltweit ständig grosse Konferenzen zum Themo Suchmaschinen-Optimierung, denn Google und Co sind grosse Lieferanten von qualifiziertem Gratis-Traffic. Patrick C. Price ist Speaker oder Moderator an vielen dieser internationalen Events. Er wird direkt von der SES London kommen und uns die neuesten Updates geben. Das Programm unser Konferenz ist mit den wichtigsten weiteren Themen abgerundet. Zum Beispiel geht an den Konferenzen das Thema, was bei einem Redesign zu beachten ist, vergessen. Beat Z’graggen bringt die Rezepte. Melde Dich jetzt an zu:

Suchmaschinen Optimierung Kongress
Donnerstag 16.5.13 13.00-16.00

Worldwide SEO Update, alles was Du 2013 über SEO wissen musst

Patrick C. Price, Managing Director EMEA, BlueGlass Interactive

Warum bei vielen Webseite-Redesigns die Google Positionen verloren gehen

Beat Z’graggen, CEO, Worldsites

Wie SEO-Erfolg gemessen werden muss

Lukas Stuber, CEO, Yourposition GmbH

Link Building Management

Joe Spencer, CEO, Spencer e-Strategies

Mitglieder Internet Briefing CHF 225 Nichtmitglieder CHF 295

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/ONE13SEO

Worldwide SEO Update, alles was Du 2013 über SEO wissen musst
Patrick C. Price, Managing Director EMEA, BlueGlass Interactive
Patrick bespricht was 2013 funktioniert, was nicht mehr, und wie man sich SEO-mässig korrekt aufstellt. Patrick ist ein international anerkannter Speaker, er wird uns über die neuesten internationalen Trends berichten

Slides werden nicht abgegeben und es herrscht ein striktes Tweet-Verbot. Wer dabei ist, ist dabei. Dieses Wissen soll nicht verbreitet werden und ist nur exklusiv für die Teilnehmer dieser Session

Warum bei vielen Webseite-Redesigns die Google Positionen verloren gehen
Beat Z’graggen, CEO, Worldsites
Auch heute noch bemerken viele Firmen erst nach einem Redesign und einem damit verbundenen Rücklauf der Bestellungen oder Anfragen, wie viel Umsatz ihnen Google brachte – nachdem die Bestellungen oder Anfragen stark rückläufig sind. Erfahre, auf was Du für einen reibungslosen Übergang achten musst und welches die häufigsten Redesign-Fehler sind. Die Migrationen muss geplant werden aber wie? Beat Z’graggen zeigt in seinem Vortrag auf…

  • was nötig ist, um die Positionen der alten Website zu erhalten
  • wie man den jahrelang aufgebauten Ruf einer Seite auf die neue Seite übertragen kann
  • was man tun muss, um Google nicht zu verunsichern
  • wie man mit verschiedenen Länder- und Sprachversionen umgeht
  • wie eine Website durch ein Redesign die Besucherzahlen verdoppeln konnte
  • welche Controlling-Massnahmen in den Tagen nach der Online-Schaltung wichtig sind.

Wie SEO-Erfolg gemessen werden muss
Lukas Stuber, CEO, Yourposition GmbH
Noch immer stützen sich zahlreiche Unternehmen bei der SEO-Erfolgsmessung vor allem auf Ranking Reports, auf Zugriffszahlen und auf Last-Click-Messungen. Tatsächlich aber muss SEO-Erfolg sehr viel differenzierter gemessen werden, um den tatsächlichen Wert und ungenutztes Potenzial erkennen zu können. Denn SEO-Zugriffe decken oftmals nur bestimmte Momente des Entscheidungszyklus’ von Usern ab. Ein sinnvolles Mess-Setup muss dem Rechnung tragen.
Sichtbarkeit
Indexierungstiefe
Keyword-Tiefe
Landing Pages
Conversions und Umsätze via Generic Keywords
SEO vs. AdWords
Multi Channel Tracking und Attribution: Der tatsächliche Wert von SEO-Klicks

Link Building Management
Joe Spencer, CEO, Spencer e-Strategies
A lot of things have been changing in the SEO industry. I’m interested speaking about the changes toward link building projects at your ONE Konferenz.

  • Time of Links
  • Link Building Strategies
  • Link Building Profile
  • Disavow Request
  • Negative SEO Protection

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/ONE13SEO

Ausbildung zum Crossmedia-Manager

von Reto Hartinger
Wer heute Werbung treibt, der weiss, dass er seine Botschaft über mehrere Kanäle verbreiten muss, damit sie überhaupt richtig wahrgenommen wird. Dafür gibt es eine Reihe von Spezialisten, die sich bestens in einem der zahlreichen neuen Medien auskennen. Doch wer sorgt sich um das richtige Briefing dieser Fachleute, wer koordiniert und kontrolliert deren Arbeiten, wer verantwortet eine nachhaltige
Arbeitsweise? Hier setzt der zertifizierte Weiterbildungskurs von SAWI und comem+ an: Das Schweizerische Ausbildungszentrum der Kommunikationswirtschaft und die Fachhochschule Waadt (heig-vd) bieten gemeinsam einen rund 20-tägigen Kurs für Crossmedia-Manager an; die fachliche Unterstützung sowie die praktische Verankerung wird durch das publishingNETWORK gewährleistet. Crossmedia-Manager sind die Umsetzer von Kommunikationsideen, die auf verschiedenen Kanälen verbreitet werden, sie werden in der Unternehmenskommunikation, in Agenturen oder bei Kommunikations-Dienstleistern eingesetzt. Am Dienstag, 26. März 2013, 19.00 wird der CAS Crossmedia-Management beim SAWI in Dübendorf vorgestellt. Angesprochen sind Kommunikationsprofi, die sich bereits mit crossmedialen Aufgaben beschäftigt haben und über mindestens zwei Jahre Berufspraxis verfügen sowie eine höhere Aus- oder
Weiterbildung vorweisen.

Wer heute Werbung treibt, der weiss, dass er seine Botschaft über mehrere Kanäle verbreiten muss, damit sie überhaupt richtig wahrgenommen wird. Dafür gibt es eine Reihe von Spezialisten, die sich bestens in einem der zahlreichen neuen Medien auskennen. Doch wer sorgt sich um das richtige Briefing dieser Fachleute, wer koordiniert und kontrolliert deren Arbeiten, wer verantwortet eine nachhaltige Arbeitsweise? Hier setzt der zertifizierte Weiterbildungskurs von SAWI und comem+ an: Das Schweizerische Ausbildungszentrum der Kommunikationswirtschaft und die Fachhochschule Waadt (heig-vd) bieten gemeinsam einen rund 20-tägigen Kurs für Crossmedia-Manager an; die fachliche Unterstützung sowie die praktische Verankerung wird durch das publishingNETWORK gewährleistet. Crossmedia-Manager sind die Umsetzer von Kommunikationsideen, die auf verschiedenen Kanälen verbreitet werden, sie werden in der Unternehmenskommunikation, in Agenturen oder bei Kommunikations-Dienstleistern eingesetzt.

Am Dienstag, 26. März 2013, 19.00 wird der CAS Crossmedia-Management beim SAWI in Dübendorf vorgestellt. Angesprochen sind Kommunikationsprofi, die sich bereits mit crossmedialen Aufgaben beschäftigt haben und über mindestens zwei Jahre Berufspraxis verfügen sowie eine höhere Aus- oder Weiterbildung vorweisen. Anmeldung zum Event hier

Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Google Analytics misst Mist

von Reto Hartinger
Google Analytics ist ein wundervolles Ding, gratis, übersichtlich, handlich und fast überall im Einsatz. Und erst noch von Google, was für Seriösität und Weiterentwicklung spricht. Toll. Jetzt erhalte ich von einnem Mitglied folgenden Kommentar:
Wir betreiben eine Adwords-Kampagne. Das Problem besteht nun darin, dass Google Adwords am Tag 133 Klicks ausweist (und verrechnet), in Google Analytics davon aber nur 15 gemessen werden. Beispiel ist der 27. August, Screens findest Du im Anhang. Was ist denn nun Sache? Adwords verwendet ausgefuchste Trackinglinks, die können jeden Klick minutiös messen, soviel steht fest. Aber warum tun Sie das denn nicht bzw. weisen das nicht aus? Filtert Analytics Klickbetrüger? Adwords aber nicht? Der Google-Support hat das Problem rasch erkannt: Sie müssen das Adwords- mit dem Analytics-Konto verbinden, was wir übers Telefon auch gemacht haben. Die Frage, warum denn Analytics nicht in der Lage sei, vergleichbare Zahlen zwischen Adwords und Analytics herzustellen, konnte und wollte sie mir nicht beantworten (für die Beantwortung dieser Frage wurde ich nicht geschult). Was wird da wo, wie und warum gefiltert bleibt im Dunkeln verborgen. Auf jeden Fall sollten die Konten nun miteinander verbunden sein, geändert hat sich am Problem aber nichts.
Ein weiteres Problem: die Verweildauer der Adwords-Klicks ist 0.00 Minuten, die Absprungrate ist 100%?!
Das selbe Problem mit Analytics haben wir als Sitebetreiber auch. Wir messen und weisen massiv mehr Werbeklicks aus als der Kunde mit Analytics misst. Und wenn man dann mit dem Kunden diskutiert, hat man gegen Analytics einfach schlechte Karten, weil das Tool heute sozusagen eine Währung darstellt und auf Kundenseite eine hohe Glaubwürdigkeit geniesst. Wegen solchen Diskrepanzen haben wir auch schon Werbekunden verloren, dieser Missstand wirkt sich geschäftsschädigend auf uns aus.

Und schon finden wir Adwords nicht mehr so toll und sind bestürzt, dass es so glaubwürdig und verbreitet ist. Wer kennt dieses Problem auch noch? Wer kennt eine Erklärung des Problems oder gar eine Lösung?

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

– Google Adsens aufsetzen
– Banner-Kreation
– Social Media in WordPress integrieren
– Linkbuilding
– Flashpage zu HTML5 mitrieten
– Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
– Social Recommendation Optimisation
– Social Media in WordPress integrieren
– Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
– Wie mache ich meinen Blog multimedial
– 5 der besten WordPress Tools
– Wie setze ich ein Wiki auf
– 5 Tools für Profitwitterer
– Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
– Facebook App bauen
– Yahoo Pipes
– Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

Der Unterschied zwischen Apple und Google

von Reto Hartinger

Heute haben sich die Börsenkurse von Apple  und Google angeglichen. Dabei war der Googlekurs früher einiges höher als jener von Apple, jetzt liegt Apple vorne.  Google hat ganze 1,5 Produkte in seinem Arsenal. Die Suchmaschine mit Adwords und Android mit Onlinewerbung Admob. Richtig Kohle verdient Google mit Adwords auf der Suchmaschine. Die anderen Dienste werfen nur Brosamen ab. Schon besser ist die Onlinewerbung Adsense auf fremden Sites. Google schafft es auch nicht weitere Plattformen zu etablieren, die richtig gutes Geld verdienen. Android macht eigentlich auch kein Geld. So verdient Google mit Mobile-Werbung auf der Apple Plattform iOS mehr als auf Android, obwohl das Android Betriebssystem viel stärker verbreitet ist als das iOS. Für Google ist es schlicht nicht möglich, ein weiteres Produkt hinzuzufügen, das mit Adwords oder der Suchmaschine einigermassen mithalten könnte. Zudem nehmen die Kosten um Traffic auf die Google Suche zu lenken (Mozilla, Telcos und OEMs) immer mehr zu (6,4 % im letzten Quartal). Damit Androide nicht zum Flopp wird, musste Google Motorla kaufen, der Patente wegen. Nun hat Google einen Klotz am Bein das zur Gewinnbremse oder zum Strategiedesaster mutiert. Google muss Motorola stärker und damit gewinnbringend machen, sonst ist Motorola ein Geldvernichter. Je stärker Motorola bevorzugt wird, desto mehr Probleme bekommt Google mit seinen Android-Partnern. Ein Balanceakt mit einem oder mehreren Verlierern.

Apple kann mit jeder neuen Produktelancierung einen Multimilliarden-Markt mit satten Margen öffnen. Einige Analysten gehen davon aus, dass Apple demnächst mehr iPads als iPhones verkaufen wird. Die Begründung: Die Firmen steigen viel schneller auf den iPad-Zug auf, als sie das mit dem iPhone und iPhone tun bzw getan haben. Auf fast allen Produkten (ausser dem iPod) hat Apple weiteres Wachstumspotenzial. Nennt Apple den iPad Mini iPod, kann das iPod Segment sogar wachsen. Sogar die Macs können weiter wachsen und wenn das iPhone in China richtig lanciert wird, dann geht auch dort wieder die Post ab. Apple hat in China ein grosses Potenzial. Man kann heute bereits das iPhone 5 zu einem fixen Preis bestellen, obwohl es keine Specs zum Gerät gibt.

Jedes weitere Produkt das Apple hinzufügt stärkt sein Ökosystem. Auch ein Apple Fernsehgerät, das nun endlich diesen Herbst kommen soll, bedient das das Ökosystem das aus Software, Services und weiterer Hardware besteht. Es kommt alles aus einem Guss.Wovor Apple nicht gefeit ist, ist ein Produkteflopp. Schlägt der iPanel oder iTV nicht ein, könnte das einen riesigen Abschreiber mit sich bringen und die Appleaktie ins Jammertal reissen.Die mussten die Firmen die auf GoogleTV gesetzt haben schmerzlich erfahren. Wie gross ist diese Gefahr? Schon längst hätte Apple einen Fernseher lancieren können. Er hätte sich auch leidlich oder gar gut verkauft. Apple bringt aber erst ein Produkt in einen neuen Markt, wenn Apple den Markt wirklich verändern kann. Tim Cook hat kürzlich wieder Film- und Fernsehrechteinhaber getroffen. Der Knackpunkt ist und bleibt das inhaltliche Angebot. Apple weiss, dass es die beste Hardware bringen kann, ohne ein grundlegendes neues Modell beim Inhalteangebot bleibt iTV nur ein nettes Stück Hardware das kopiert werden kann. Mit der Hardware braucht es ein Ökosystem-Innovation. Dann wird aus dem Hobby ein Business das genauso gross oder grösser sein kann als das iPhone.

Aber fehlt da nicht Microsoft in der ganzen Betrachtung? Ich diskutiere das gar nicht mehr. Ich zitiere mal nur Microsoft selber

Windows 8 covers all the computing needs of users

We believe Apple has it wrong

Apple makes great hardware but the point of view, the tablet and PC being different is completely incorrect

Windows 8 is the new era for PC plus, which combines all the devices users need to accomplish all the things they want in a single push of a button

Apple sagt: Microsoft’s Windows 8 is poorly conceived. You can converge a toaster and a refrigerator, but  those things are probably not going to be pleasing to the user.

Die letzen Jahre lag Microsoft immer falsch und Apple immer richtig.

Update Google Zahlen

Google hat gegenüber dem Vorjahr 11 % mehr Gewinn gemacht. Motorola drückt das Jahresergebnis um 233 Millionen Dollar, steigert aber Googles Umsatz um 25 %. Sollte das nicht ändern, gewärtigt Google in den nächsten Jahren eine gewaltige Wertberichtigung auf der Motorola Position. Microsoft hat dieses Quartal aus diesem Grunde erstmals einen Quartalsverlust hinnehmen müssen.

Update Apple Zahlen

Apple hat zwar den Gewinn doppelt so stark gesteigert wie Google, aber Wallstreet dennoch enttäuscht mit kleineren Verkäufen des iPhones (+ 28%) und iPads (+84 %), die Marge stieg von 41,7 auf  42,8 Prozent. So gut die Zahlen tönen, sie sind zwar im Vergleich zur Vorjahresperiode höher, zum letzten Quartal aber tiefer. Das iPhone trägt 60 % zu den Gesamtzahlen bei. So gesehen ist Apple auch stark von einem Produkt abhängig. Das iPad hat im letzten Quartal Marktanteile gewonnen. Um die Börse zu überzeugen braucht Apple dringend den iTV bzw. den iPanel.

Der Aktienkurs von Google steigt, jener von Apple fällt. Ich bleibe bei meiner Analyse, Google ist mit einem P/E von 18 gegenüber von 14 von Apple überbewertet. Zudem sitzt Apple noch auf riesigen Barreserven. Und wie früher erwähnt, bringt eine Ausschüttung einer Dividende dem Apple  (2,65 Dollar je Aktie) dem Aktienkurs gar nix. Meine Prognose: Ende Jahr wird der Applekurs den von Google uneinholbar abgehängt haben.

Internet Briefings im Juli und September

von Reto Hartinger

Nächsten Dienstag und Mittwoch sind wieder Internet Briefing und ich hoffe, Du hast Dich bereits angemeldet zu:

3.7.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich


3.7.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich
Mehr Infos und Anmeldung: http://internet-briefing.ch/adsem

Wie macht man aus einer klassischen Werbekampagne eine crossmediale
4.7.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/werbe
Sehr spannende Briefings finden auch im September statt, melde Dich doch bereits an:
HolidayCheck: Wie manage ich eine Community
4.9.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/HolidayCheck

3D Printing: Die nächste Revoltution?
04.09.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/3dprinting

Google+ für Firmen: Was bringts? – Best Practicies
05.09.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/googleplus

Im August finden keine Briefings statt.

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Publicitas kapituliert

von Reto Hartinger

Wenn wir Werbung betrachten dann gibt es zwei Ziele Branding, das Aufladen der Marke mit Inhalten und Abverkauf. Früher war der Brandinganteil immer viel bedeutender bzw. grösser als der reine Abverkauf. Werbung war daher auch wenig kontrollierbar. Wer wusste schon ob nun der tolle, megakreative Werbespot die Erinnerung an die Marke oder die Einstellung zur Marke wirklich verändert hat. Trotzdem oder vielleicht deshalb, hat sich die Kreativ-Werbung gegenüber den Schweinebauchinseraten umsatzmässig durchgesetzt.

Mit dem Internet-Banner war es nicht anders. Seine gute Messbarkeit hat ihn aber in eine unliebsame Ecke gedrückt. Man hat gesehen wie wenig Wirkung der Banner, auf dem Teil der messbar war, hatte. Seine Erinnerungs- und Brandingwirkung wurde zugunsten von Reaktionen (Klicks und Bestellungen) unterschlagen. Als dann Google und  Affiliates nur noch den Klick oder gar die Bestellung verrechneten, wurde es vollends exotisch. Dass war plötzlich sehr mess- und vor allem kalkulierbar. Hat man früher mit jeder Krise die Werbeeinnahmen heruntergefahren, fährt man sie heute hinauf. Wenigsten die Performancewerbung. Da ist das einfache Rechenbeispiel – kostet die Neukundengewinnung x weniger als die Marge, dann rechnet sich jeder Werbefranken. Ergo wird Budget vom nicht umsatzrelevanten Teil in die Performance-Werbung verschoben. Wer dann herausgefunden hat, dass das auch in Guten Zeiten funktioniert, macht gar kein Budget mehr sondern er fährt die Programme solange hoch bis sie noch wie gewollt funktionieren.

Dass das all jene auf die Dauer in Probleme geritten hat, die mit klassischer Brandingwerbung ihre Brötchen verdient haben, ist Geschichte. TV-Stationen, Print-Verlage und deren Vermarkten sowie Plakatgesellschaften mussten bittere Einbussen gewärtigen. Manche Titel gibt es heute nicht mehr. Google ist bereits grösser als alle  US Zeitungsverlage zusammengenommen. Diese erwirtschaften 34 Mia Umsatz, Google bringt es auf 38 Mia im 2011. Die US Verlage verlieren pro gewonnenen Dollar mit Onlinewerbung 10 Dollar Inserate-Werbung. Ein Dauerlooser ist die Publicitas. Einstmals führend in der Online-Werbung, hat sie immer mehr Terain verloren. Jede Vorwärtsstrategie hat noch weniger Umsatz erbracht. Denn sie waren alle auf die Branding-Werbung ausgerichtet. Es wurde nicht erkannt, dass es schlussendlich kein Kampf der einzelnen Werbeformen, TV, Inserat oder Banner war, sondern ein Zerfleischen zwischen Branding und Abverkaufswerbung. Heute kapituliert die Publicitas und läuft “auch” zur Performance-Werbung über.

Die P wird Verkäufer von Google Adwords. Gleich 12 zusätzliche Stellen werden dazu geschaffen. Nur, weiss Publicitas, dass das Managen von Ad-Words-Kampagnen ein richtiger Beruf geworden ist, den man richtiggehend erlernen muss? Anders als beim Einbuchen von TV-Werbung, muss man kein Tool beherrschen, sondern die Mechanismen und Wirkungsweisen der Adwords, des Suchverhaltens und wie das alles zusammenspielt. So gibt es Offensichtliches das richtig erscheint und trotzdem falsch ist. Es braucht eine Menge Erfahrung. Der Schritt ist aber richtig. Statt gegen Google zu spielen, wie das die Deutschen Verlage immer noch tun, spielt die P jetzt mit. Ob die Verlage das goutieren. Eh egal, es hat seit Jahren eine Absetzbewegung der Verlage weg von der Publicitas gegeben. Jetzt müsste die Publicitas auch noch Schumaschinenoptimierung anbieten um ganz online anzukommen.

Ich wünsche der Publicitas viel Glück und Erfolg.

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks