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Internet Briefing 2010

von Reto Hartinger

Irgendwie bin ich optimistisch, dass das 2010 innhaltlich das beste Internet Briefing Jahr wird. Zum fünfährigen Bestehen des Internet Briefings habe ich eine Konferenzreihe vorgesehen, die mit 3 Konferenzen im März und April zu den Themen E- und Mobile-Commerce, den wichtigsten Developper-Themen und Social Media beginnen. Im Herbst folgen voraussichtlich wieder 3 Konferenz. Mindestens eine davon in Bern.

Es könnte sein, dass wir im April wieder einen Geschäftsleitungsmitglied eines renomierten amerikanischen Webunternehmens bei einem Internet Briefing begrüssen dürfen. Ich sehe sowieso mehr englische Briefings vor, damit sich die englischsprachigen Internetler mit uns besser vermischen.

Wenn Du weisst, dass irgendeine Persönlichkeit aus den USA in die Schweiz kommt, teile es mir doch bitte mit. Ich werde mich bemühen, dass diese vor dem Internet Briefing spricht.

Melde Dich jetzt zu den zu den nächsten Veranstaltungen an:


2.02.2010 11.30-14.00 Internationales Email Marketing
Email Marketing ist auch international d a s Tool um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Aber wie erreichen wir unsere Branding-Ziele und bringen Promotions über verschiedene Sprachen, Kulturen, Zeitzonen an den Mann? Milko van Rijn von Mettler-Toledo International geht der Frage nach, wie man ein Internationales Email Marketing 

2.02.2010 17.30-20.00 User Experience and Application Design at Google
Usability is key in web applications. Simon Raess works as UX Designer at Google Docs in New York. He shares his views on how to create genuine user experiences for the web.

Dieses Event ist auf Englisch – wer es auf Deutsch haben will, geht nach Bern:

3.02.2010 17.30-20.00 User Experience und Application Design bei Google (Deutsch)
Bern: Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7 map
Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg von Web-Applikationen. Simon Raess arbeitet als UX Designer im Google Docs Team in New York. Er spricht über die Gestaltung von Benutzer-Erlebnissen im Web.

Es warten spannende Konferenz auf Dich – melde Dich jetzt an zu:

15.03.2010 08.30-17.30 Konferenz:

E-Commerce & Mobile Commerce

E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing

Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality

Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co, Social Media Kampagnen

Mobile Commerce: M-Commerce Möglichkeiten und Beispiele, Preisvergleiche,

… und mehr Themen


6.4.2010 08.30-17.30 Konferenz:

Social Media Marketing Summit

Kommunikationsstrategien: Facebook, Twitter, Youtube Kampagnen

Inhalte verbreiten:  Webapps, Page, Gruppe und Facebookinhalte auf eigener Page

Twitter: Twitter in Business, Virale Twitter-Applicationen

Mobile: Möglichkeiten und Aussichten

Social Media managen : Aktivitäten monitoren und auslösen, Social Media und CRM


Provisorisches Programm:
- Neue Kommunikationsstrategien mit Botschaften und Botschafter
- Social Media Aktivitäten monitoren und aktivieren
- Webapps, Page, Gruppe: Inhalt er eigenen Website auf Facebook publizieren
- Werbung in Sozialen Netzwerken
- Facebook Gruppe, Facebook Fanpage
- Virale Twitter-Applicationen: Wie man in 4 Wochen 600′000 Benutzer gewinnt
- Social Media goes mobile
- Twitter für Business: selbstreferenzielle Spielerei oder “the next big thing”
- Vom Dialog zum Lead – Social Media Marketing und CRM im Zusammenspiel

7.4.2010 08.30-17.30 Entwickler-Konferenz

Developer Summit

Entwicklen für/von: Twitterapplikationen, Facebook , iPhone und iSlate

Single Sing on mit Facebook, Twitter, und Google-ID

Web & Cloud verschnellern: Skalierbare Applikationen, Atomisierung von Komplexen Systemen

Trends: NoSQL , One Web, Web of Things

Projektmanagement: Boosting Requirements Analysis, Better Software Estimation

Real-Time Web: Standards und Herausforderungen,  Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt

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Wie kreiere ich ein positives Weberlebnis

von Reto Hartinger

Ein Weberlebnis war früher gleichbedeutend mit Fots, Videos und Flash. Tja – und das hat meist nicht wirklich etwas gebracht – das ist Internet Prospektdenken.

Im Zeichen von Web 2.0 ist ein Weberlebnis etwas anderes und erfodert mehr als nur Multimedia oder Animation. Dorian Selz zeigt uns, mit welchen Technologien und Massnahmen wir ein ganz neues Weberlebnis schaffen können. Komm zum nächsten Internet Briefing:

Neue Technologien für interessanteres Web-Erlebnis

Immer wieder müssen wir neue Technolgien und best practicies im Auge behalten, damit wir nich von der Konkurrenz links überhohlt werden. Wer für Surfer ein besseres Erlebnis kreiert, wird sie an sich binden können. Dorian Selz, CEO von nektoon.com, zeigt auf wie neue Technologien Deinen Websites den entscheidenden Vorsprung verschaffen

Am konkreten Beispiel zeigt Dorian mit Rich-Browsern, Friend-Feeding sich bestehende und neue Informationsquellen verknüpfen und neu verwenden lassen.  Aber auch wie mit geschicktem Technologieeinsatz hinter den Kulissen wie Shared Nothing Architecture, Automation und Virtualization hoch skalierbare Sites geschaffen werden können.

Es entsteht ein für den Nutzer interessanteres Web-Erlebnis. Und konsequenterweise mehr Nutzer für Dich als Site Betreiber. Mit aktuellen Anwendungen zeigt er auch wie der Social Graph die Interaktion auf dem Web in den nächsten Jahren ziemlich rasant verändern wird. Direkt am Beispiel zeigt er, weswegen das für Dich wichtig ist.

Doch den aktuellen Buzzwords zum Trotz: Letztlich zählt eine gut umgesetzte und gut nutzbare Site. Neue Technologien verlangen in ihrer Einführung Fingerspitzengefühl. Am Beispiel der eigenen Erfahrung erläutert Dorian, worauf zu achten ist, welche Erfahrungen er z.B. bei local.ch und jetzt bei Nektoon macht.

Beispiele, Tips und Hintergrundinformationen zu:

- Friend-Feeding
- Social Graph
- Remix the web
- Rich Browsers
- Rasch skalierbare Infrastruktur
- Automation
- Shared Nothing Architecture

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5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

HTML5 canvas: Der Browser lernt zeichnen, animieren und Graphiken

von Reto Hartinger

Canvas ist eigentlich schon ein alter Hut. Apple hat begonnen Canvas-Funktionen in Safari einzubauen, Mozilla und Firefox sind nachgezogen und Novell sowie Google verleihen sogar dem Internet Explorer solche Qualitäten.

 

Flash- und Photoshop-Fähigkeiten im Browser 

Es gibt die Pixelkoordinaten Höhe und Weite auf dem Bildschirm an und mit diesen kann danach etwas auf den Bildschirm gezaubert werden  zum Beispiel:

 

- Grafiken erstellen

- Fontrendering und -platzierung

- Tabellengenerierung

- Spiele Grafiken und Animationen zeichnen

- Dynamisch Bilder in 2 und 3D erstellen

- Fotos manipulieren

indem man Befehle zum Skalieren, Rotieren oder Transformieren anwendet und angibt wie stark oder mit welcher Farbe der z.b. der Pinselstrich gezeichnet werden oder welche Form ein Element haben soll. Es können alle möglichen Effekte, wie man sie von Bildbearbeitungsprogrammen her kennt (blur, Verlauf, Schatten etc.), verwendet werden.

Wieso HTML5 wenn das Flash schon kann?

Aber das kann doch  Flash schon. Zum Teil richtig nur, dass man damit alle Probleme von Flash auch noch mit einfängt und sich durch HTML5 canvas besser in die Webseite integriert und mit dem übrigen HTML, Javascript und Events harmoniert. Keine feste Fenstergrösse, alles kann sich anpassen.

Unter HTML5 sollen die bereits vorhandenen Canvas-Möglichkeiten ausgebaut und harmonisiert werden. Ein Patent darauf liegt in Apples Händen (schon wieder Patentprobleme?) welche aber freigegeben werden, sobald ein W3C Standard vorliegt.

Wo einsetzen?

Ich bin mir am überlegen, wo man das alles sinnvoll einsetzen könnte. Wenn wir unseren Code schon auf HTML5 anpassen, müssen wir uns von der Konkurrenz abheben können. Habt ihr Ideen, Links zu Beispielen oder selber schon etwas gemacht? Sonst diskutieren wir das auch am TechTalk zu HTML5.

Software Engineer / Ajax Spezialist

von Reto Hartinger

Wenn Du in einem kleinen Team wirklich geniale Software entwickeln willst, solltest Du weiter lesen, sonst gibt es hier noch viele andere Blogposts. Dasselbe gilt, wenn Du nicht mit den Besten arbeiten willst. Das ist nicht immer einfach – denn sie fordern Dich dauernd – aber Du wirst dadurch auch gefördert und entwicklst wirklich coole Webdienste. Das musst Du mitbringen:

- Sehr gute Kenntnisse: Linux, PHP, HTML, Javascript, HTTP
- Mehrere Jahre Praxis-Erfahrung, (oder erkennbares Potential statt Erfahrung?)

- irgend ein Projekt sollte schon vorhanden sein
- selbständig, kreativ, innovativ, Freude am Programmieren, liebt KISS
- Fühlt sich in einem kleinen, dynamischen Team ohne Hierarchie wohl
- Kenntnisse in Usability
- theoretische und praktische Erfahrung in Webprogrammierung
- Entwicklung, Implementierung und Support von Web Applikationen
- Erfahung mit hochverfügbaren Systemen

Herausgefordert? Dann sende mir Dein CV an rhartinger@gmail.com

Fahrplan + Map-Api ≠ Fahrplan Map-Api. Ein Beispiel aus dem echten Leben.

von ThomasK

Ein in der Schweiz bekanntes passioned Team hat eine Map-Api geschaffen, in der nunmal 5 Minuten weiter nachgedacht wurde.

Lassen wir die News, das Marketing, das Business, die Schicksale außen vor. Dieser Fall ist spezifisch – sehr spezifisch. So spezifisch, wie ihn nur das echte Leben schreiben kann.

Achtung – es wird langatmig. Leider!

Es geht um die Verknüpfung zwischen Karte und Fahrplanauskunft im öffentlichen Nahverkehr – hier  im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes kurz RMV… und um eben diese “5 Minuten” des weiter Denkens, die hier fehlen.

Ich bin aktuell telefonische Auskunftei für meine Freundin (zum Glück mit Handy-Flat). Die Aufgabenstellung ist:

Wie kommt sie von unserer klein feinen Burgstadt (aus der “Nassauischen Schweiz”) zu ihrem Veranstaltungsort in die Landeshauptstadt und zurück.

Ich will nicht meckern: In Sachen Verbindungs-Auskunft ist die RMV-Website in dem Fall erstmal brauchbar.
Ich gebe die Straßenadresse in Wiesbaden ein und bekomme Auskunft. S-Bahn bis zum nächsten Knoten-Bahnhof, (private) Regionalbahn bis Wiesbaden, Bus bis in die Nähe, 8 Minuten Fußweg.

Ein kleines Icon in der Fahrplanauskunft läd mich ein, die Umgebungskarte aufzurufen. Das mache ich. Es wird grausam.

Keine Luftbilder, viel zu wenig Straßennamen, eine viel zu große Stecknadel mit Schattenwurf irgendwo auf einer rosanen Fläche (städtische Bebauung).

Das erste große Problem tut sich auf: Wo genau ist der Bussteig am Wiesbadener Hauptbahnhof, wo sie umsteigen muss. Die angebotene Umgebungskarte zu dieser Haltestelle ist ein Witz – es gibt keine Bussteige dort eingezeichnet, keine Linien, keine Fahrpläne.
Ich weiss, dass es 4 Bussteige gibt und das Gelände um den HBF recht weitläufig ist mit großen Straßenkreuzungen, mehrern Ausgängen etc.

Google-Maps kann mir helfen dachte ich –- von wegen. Hier grinst mich ein Bus-Icon an — mitten auf einer zentralen Kreuzung platziert es sagt “Hauptbahnhof”. Von Bussteigen, Linien, Fahrplänen keine Spur… aber man sieht einen Gelenkbus gerade rumkurven. Woher und wohin weiss niemand. Egal.

Fündig wurde ich letztendlich auf der Hompage des ESWE-Verkehrsverbundes – Rubrik “Umsteigehaltestellen” (viel Spaß beim Suchen!). Eine wohl eingescannte s/w-Karte mit Bussteigen.
“Du musst durchen den Haupteingang raus dann gerade aus auf die andere Straßenseite – Bussteig B, Linie 8″

Ich dachte mir so etwas ähnliches schon, habe Ihr den betreffenden Teil der Innenstadt der Ziel-Adresse von Google-Maps als Screenshot samt Fahrplanauskunft (ebenfalls) extra für sie in ein Indesign-Dokument gepackt (Drag-n-drop aus dem Finder, so muss das sein!) und ausgedruckt. Google hat wenigstens die Icons der Bushaltestellen eingezeichnet und eine Karte, die die Bezeichnung auch verdient. Was fehlt : die Haltestellennamen! *grrr*

Man kann zwar auf diese Icons klicken (das geht nur in Wiesbaden in Frankfurt ist man wohl noch nicht so weit, ist ja auch ein anderer Betreiber im Verbund) und sieht die ensprechenden Buslinien und den Haltestellennamen. Man sieht keine Fahrpläne, keine Zeiten nur die Linien. Schön bunt aber eben nicht zu Ende gedacht. Ich war dann so frei und habe ihr die Haltestellen im Indesign beschriftet mit kleine Pfeilen dran.

Es kommt noch schlimmer. Die Rückfahrt. Wieder die Straßenadresse als Ausgagspunkt in die RMV-Abrage eingegeben und unseren S-Bahnhof als Ziel. Diesmal soll sie von einer anderen Haltestelle abfahren. Willhelmstraße. Auch so ein Knotenpunkt. Der Witz ist: die Willhelmstraße ist sehr lang und hat viele  Haltestellen. Eine davon ist nach ihr benannt — keine Ahnung welche. Die steineitliche RMV-Umgebungskarte protzt mit einer gigantischen Stecknadel mit ebenso gigantischer Beschriftung und verdeckt ausgerechnet den Teil, der wichtig wäre — den genauen Ort. Die Haltestelle “Willhelmstraße” liegt nämlich leicht versetzt in der Luisenstraße. Das weiss ich von Google, nachdem ich sämltiche Icons (ohne Beschriftung) durchgeklickt habe.

“Zu Deiner Linken sollte ein Park sein! Du musst die Straße immer gerade aus laufen, zwei große Kreuzungen weit”.

Sie wetzt die elend lange Willhelmstraße entlang und hofft den stündlich fahrenden Bus noch zu erwischen. Leider um wenige Sekunden verpasst. Was jetzt fehlt sind die Messer-und-Gabel-Icons auf der Map. Ein Käffchen in Ehren wäre echt angemessen…. nur wo? Was hiflt es mir da die Dächer bis ins letzte Detail architektonisch zu bewundern, wenn ich nicht weiss, wo was ist -– liebe Welt-Suchmachine!?

Sie möge doch die Bus-Linie 22 nehmen. Doch halt — was meint die Fahrplanauskunft da:
“Niederflurbus Richtung: Niedernhausen-Oberjosbach Rathaus
ACHTUNG! Diese Fahrt wird von L.21 ausgeführt, mit Anschluss an Naurod Fondett er Str. zu L.22 nach Oberjosbach”

Ja was denn nun? Sonst ist diese Auskunft doch nicht um die verqueresten Umsteigemöglichkeiten (aber hallo — es macht Sinn die Funktion “via” zu benutzen, Ortskenntnis natürlich vorausgesetzt) verlegen und nun eine Geisterlinie als eine Linie, die eigentlich zwei sind.

Meine Korrespondentin vor Ort meldet mir gerade Verspätung bei der Abfahrt in Wiesbaden und dass der Busfahrer nur gebrochenes Deutsch versteht und ihr nicht wirklich weiter helfen kann.
Sie muss wohl tatsächlich umsteigen. RMV heisst nämlich “rechne mit Verspätung!” (es gibt noch mehr passende V-Wörter, die ich jetzt besser weg lasse).

Der Busfahrer kann vielleicht kein gutes Deutsch, das ist aber nicht schlimm, er kann gut Gaspedal!

So konnte sie den Anschluss-Bus noch bekommen und sogar die S-Bahn nach Hause. Wow! Die ist sogar pünktlich. Ein happy End.

— Denkpause —

Liebe Eidgenossen,

Bitte wisst es zu schätzen, was Ihr an Eurer MAP-API an Zeitersparnis habt!
Ich will auch so was haben!!!

Liebes passioned Engeniering Team, die Ihr Eure wirlich geile API produziert habt (und vermutlich leider immer noch nicht genau wisst, wo Euch zu Zukunft hinführen will), währet Ihr bitte so freudlich Euch clonen zu lassen?!

Denn hier im (in jüngster Vergangenheit nicht gerade mit den positivsten Schlagzeilen auffallenden) Nachbarland besteht noch ein dringlicher Bedarf an genau dieser API, die nur deshalb so werden konnte weil hier 5 Minuten weiter nachgedacht wurde!

Webseiten verschnellern

von Reto Hartinger

Gerade wer Webservices erstellt oder sonst Ajax einsetzt, hat schnell einmal ein Performanzproblem. Seiten laden zu wenig schnell. Es soll alles im Millisekundenbereich erledigt werden. Tja – gar nicht so einfach. Wo ansetzen? Html? Code? Struktur? Hardware? Betriebssystem? Ich habe schon lange eine Session gesucht, welche diese Probleme aufzeigt und Lösungen bespricht. Meist sind die Leute einfach nur auf einer der Schienen gut. Soll es wirklich was bringen, muss ein Referent aber alle Elemente kennen.

Philipp Hasenfratz, CTO und Partner der admazing AG, zeigt Gefahren, Möglichkeiten und Lösungen zu hochverfügbaren Webapplikationen im Internet auf.

- Was leisten heutige Serversysteme?
- Auf welche Faktoren kommt es an?
- Wie lassen sich Prozesse parallelisieren und wie steigert man die Durchsatzleistung derzeitiger Systeme?
- Performance- und Availability-Verbesserung im AJAX Umfeld mittels:
- Datenbanken
- Lastverteilung
- Webserverkonfiguration
- Analysetools und der Untersuchung aktueller Grenzen solcher Systeme in den Bereichen Verfügbarkeit, Durchsatzleistung, Verbindungs- und Datenverwaltung.

Danach diskutieren wir Lösungsansätze und Tipps, die noch nicht besprochen worden sind. Bring Dich ein. Das wird hochspannend. Melde Dich an zum TechTalk vom 4. November Mehr Performance für Websites und Webservices

Software Engineer und Projektleiter für schnell wachsendes Start-up

von Reto Hartinger

Analyse, Design, Prototyping, Implementierung und Testing einer innovativen SaaS Lösung für Business. Als technischer Projektleiter übernehmen Sie auch Verantwortung für die technischen Konzepte von Neu- und Zusatzentwicklungen und deren Umsetzung. Objektorientierte Softwareentwicklung, Ajax, Java Script, XHTML sind keine Fremdwörter und Web Services, Remoting und mehrschichtigen Webapplikationen sind von Vorteil. 

 

Interessiert? Bitte senden Sie Ihr CV an Reto Hartinger insider@vtx.ch


Bringt das neue iPhone 2.0 eine weitere Revolution?

von Reto Hartinger

Wir haben es vorausgesagt. Das neue iPhone in Stichworten:

- Der iPhonepreis wird heruntergesetzt
- UMTS und GPS kommen
- Pushnotifikationen (z.B. Mail. Kalender und Finanzinfos)
- iPhone wird zur Game-Plattform
- Branchen-Applikationen
- Storage-Plattform
- Vetriebsplattform für Applikationen

Wie wirken sich die Features auf die Konkurrenz aus?

iPhone als Business-Tool
Der Schlag für Backberry und Co ist nicht etwa die die Pushfähigkeit oder die Exchange-Einbindung. Wirklich hart für alle Business-Organizer ist, dass Apple “Closed-User-Groups” zulässt. So kann eine Firma eine Software schreiben und diese nur für eine Anzahl zugelassener Geräte zugänglich machen. Damit wird das iPhone zum idealen Businesshandy für viele Firmen und es wird einige Branchenapplikationen geben, die dafür eigens geschrieben werden.

Ein Schlag gegen Google und Co. ist, dass sich nun auch alle Apple eigene Software wie die Textverarbeitung Pages und die Tabellenkalkulation benutzen lassen. Es werden weitere Softwareschmieden iPhonevarianten entwickeln. Dokumente können über die Apple-Plattform automatisch mit Pcs (oder Macs) abgeglichen werden. Das macht Handysoftware mächtiger und vom Internet unabhängiger. Rich Internet Applikationen werden weniger wichtig. Internet ist wieder nur noch Transportmittel.

5200 Entwickler, ist eine mächtige Zahl. Nicht jeder von ihnen wird die nächste Killerapplikation für das iPhone schreiben aber Android wird mächtig Wind aus den Segeln genommen. Ist Android 6 Monate zu spät? Gelingt es Apple die mächtigere Softwarebasis zu ergattern?

Das iPhone als Web2.0 Gadget
Erst mit dem iPhone machen lokalisierte Dienste einen Sinn. Die wo bin ich wo bist Du Dienste und wen soll ich kennen lernen oder was kostet es, wo ist es Services bekommen mit dem iPhone endlich das brauchbare Gadget. Sie werden abheben. Cool wenn ich weiss, dass Peter Hogenkamp im selben Zug fährt wie ich (ok Peter, ich werde ein iPhone kaufen), wer alles tatsächlich bei der Veranstaltung bereits ist und mit welchen Freunden diese unterwegs sind etc.

iPhone für grosse und kleine Kids
Bevor Apple eine Konsole baut, entert das iPhone den Spielemarkt. Apple-TV könnte später zur Konsole werden, habe ich auch versprochen. Dieses Gerät wird dann auch noch alle Fernbedienungen obsolet machen – endlich. Aber warten wir auf die MacWorld im Januar (oder kommt da im August bereits etwas? Das wäre der normale Consumerprodukte-Termin. Glaub ich aber nicht).

So jetzt lasse ich euch weiter spekulieren. Oder ist bei euch das iPhone 2.0 einfach als gähn – nur ein Update durchgegangen

RIA Entwicklerkonferenz – Anstrengend aber gut

von Reto Hartinger

Wer meine Konferenzen kennt weiss, sie sind knochenhart, beginnen immer früh und hören spät auf. Ein Vortrag jagt den anderen. Laurent Bugnion, Senior Software Engineer, Siemens Building Technologies meinte: “Es war eine super Konferenz, und es hat mich sehr gefreut, da teilnehmen zu dürfen. Die Diskussion war super interessant. Ich war am Abend erschöpft, aber zufrieden!! Falls du einmal einen anderen Vortrag von mir hören möchtest bin ich gerne zur Verfügung”. Am 2 Tag “RIA Tools und Methoden” haben noch eine Diskussion im Publikum angezogen, die dann bis 19.00 gedauert hat und in Grüppchen ging es danach im Foyer sogar noch weiter :-). Ein Teilnehmer meinte “Die RIA Konferenz vom 29. war wirklich interessant – und die Diskussion am
Schluss hat auch die emotionale Komponente schön gezeigt 8-)”

Was waren meine Eindrücke?
Der erste Morgen war der agilen Software-Entwicklung gewidmet. Wir entwickeln in Indien auch agil, wobei wir unglaubliche Schwierigkeiten hatten, den ersten Sprint erfolgreich abzuschliessen. Niemand konnte das Entwicklungstempo einschätzen und methodisch haben wir doch einiges falsch gemacht. Kein Wunder, über die Kontinente verteilt funktioniert’s nicht so wie im Büro nebenan. Da werden wir nochmals dahinter müssen. Ich habe, wie alle, immer das Gefühl das bei uns einfach zu wenig geht, vor allem zu wenig schnell. Aber welch ein Genuss zu sehen, dass auch Google die gleichen Schwierigkeiten hatten wie wir. Auch sie kämpfen mit der Entwicklungsgeschwindigkeit und mit den ersten Sprints hatten auch sie enorme Mühe. Ein guter
Bericht darüber und über den ersten Konferenztag findet sich in der heutigen Netzwoche (Seite 21).

Hier die Vorträge die ich bereits habe:

Peter Stevens allgemeiner Srum-Vortrag

Bild: Jean Pierre König Wie funktioniert Agile Softwareentwicklung
Vortrag download:
Wie funktioniert agile Software Entwicklung? von Jean-Pierre König namics

Die Slides von Michael Marth zum Tehma Flex on Rails: the Good, the Bad and the Ugly

Der Vortrag Code Reuse, Motivation, Koordination, Kollaboration oder Was Entwicklerteams von Open Source Communities lernen können von Matthias Stürmer hier zum Download

Die Slides: Tools für agile Software-Entwicklung von
Hannes Gassert, CTO und Christian Stocker Vortrag

Michel Wackers Slides zum Beitrag: Entwickeln von Multiuser Applikationen in Flash: Lösungen mit und ohne Java

ich werde die Liste laufend ergänzen

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